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Große Schwester unterdückt kleinen Bruder/ Tochter zu dominant in der Schule

gefragt von AndigagyiAndigagyi am 25.02.2008 um 22:28 Uhr

Meine Tochter(7 J.) geht in die 1. Klasse. Ihre Lehrerin sagte mir am Elternsprechtag:"sie wirkt manchmal bestimmend auf Mitschüler, indem sie deren Meinung nicht gelten lässt. Wenn sie so weiter macht, werden die Kinder sie ablehnen! Habe ich diese Haltung auch zuhause beobachtet?" Tja, sehr oft!! Wie kriege ich sie dazu nicht immer die klügste sein zu wollen, mit dem 2,5 J. jüngeren Bruder? So würde sie sich auch in der Schule ändern! Hat jemand Büchertips für mich? Eins kenne ich " Die zweite Prinzessin", ich habe es nur leider nicht und es gibt auch nicht mehr zu kaufen. " Regenbogenfisch "Teil 1 hört sie auch, s


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princAss
beantwortet von princAss am 25. Februar 2008 22:48
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was glaubst du ist der auslöser? ist sie vielleicht tatsächlich klüger (hochbegabte haben probleme, die man nich unterschätzen darf!)?

Kommentar von E92c6ed35c5c50823d8ea00648ea3e63smallAndigagyi am 28. Februar 2008 10:41

Hallo princAss!Ja, in die Richtung denke ich auch, Früher oder später werde ich sie zum Test bringen. Sie hat sich z.B.selbst auf 2 Sprachen lesen und schreiben beigebracht, so ging sie in die Schule und auch im Mathe versteht sie neue Aufgaben sehr schnell.Trotzdem nervt sie mit ihrem Verhalten die Lehrerin und ihre Mitschüler. Ihre Freundin lässt nichts mehr gelten, was meine Tochter sagt. Auch ein konstruktiver Vorschlag von meiner Tochter, hat sie wehement abgelehnt, dass sie es versuchen an einem Tag soll die eine die Scheffin sein, an dem anderen die andere, mit den Worten: -"Du hällt´s dich eh nicht daran!" Ich weiss aber, dass meine Tochter das ernst meinte, wobei ihr das bestimmt sehr schwer gefallen hätte, aber sie wäre bemüht gewesen sich an den Regeln zu halten.Ich leide jetzt schon, weil wenn sie nicht mehr aus ihre "Schublade-nervendes Kind" rausgelassen wird, wird sie traurig sein, was auch auf ihre schulische Leistungen Auswirkungen haben kann.

Kommentar von 157f1546b9e37dcf77c9cae576b540fasmallprincAss am 28. Februar 2008 15:10

nicht früher oder später - schnell! ich bin gegen tests, solange das kind glücklich ist - wird es unglücklich -und das scheint ja der fall zu sein- testen, beraten lassen. auch ganz wichtig -verstehen lernen. intelligente menschen haben es nicht leichter und sind nicht besser, sie denken anders. sie nehmen ihre umwelt anders wahr und können lange nicht verstehen, wieso. frag mal im buchladen nach einem taschenbuch 'ist mein kind hochbegabt?'. das hilft dir weiter!

Kommentar von E92c6ed35c5c50823d8ea00648ea3e63smallAndigagyi am 3. März 2008 02:52

Hallo PrincAss! Ich habe gelesen, dass du auch Erzieherin bist!Hast Du ein Hochbegabtes Kind o. kennst Du jemand aus der Praxis? Schreibe mir mehr darüber, wie Du sofort auf die Idee kammst nach dem Lesen meines kurzen Breifes? Liebe Grüße, Andigagyi

Kommentar von 157f1546b9e37dcf77c9cae576b540fasmallprincAss am 9. März 2008 19:37

hab deinen eintrag grad erst gelesen - habe so ein exemplar zu hause! leider kein segen, aber vor allem muß man verstehen lernen.

Kommentar von E92c6ed35c5c50823d8ea00648ea3e63smallAndigagyi am 15. März 2008 23:39

Hallo princAss! Oh, das ist gut,( für mich), dass Du auch so einen "Wunderkäfer" zuhause hast! Wie alt ist er? Sag mal, kannst Du dir vorstellen, das ein Kind mit 7,5 J. noch nicht im Stande ist, sich in anderen hineinzufühlen? Sie sagt, sie kann es sich nicht vorstellen, wie der andere sich fühlt, wenn dem anderen Sachen aus der Hand genommen werden, ohne zu fragen, oder wenn Meinungen anderer nicht akzeptiert werden! Ich weiss, dass bei manche Kinder dieses Einfühlungsvermögen später einträten kann, aber so spät? Hällts Du das für möglich?Scönen Abend noch!

Kommentar von 157f1546b9e37dcf77c9cae576b540fasmallprincAss am 17. März 2008 17:09

meine tochter ist 6. es gibt eine störung, bei der menschen sich nicht in andere versetzen können. aber dann ist man eigentlich so gestört, dass das auch in anderen bereichen extrem auffallen müßte. hochbegabte kinder können das hingegen verdammt gut und viel zu früh. eine eigenschaft, die z.b. im kiga von gleichaltrigen nicht wirklich honoriert wird. das führt dann wie so vieles zu einem anpassungsprozeß runter auf das angenommene niveau der anderen. vielleicht ist es sowas? ich sage z.b. ganz oft "ich weiß, dass du klug bist!" oder "ich weiß, dass du das verstehst!" um zu verdeutlichen, dass intelligenz kein makel ist.

Kommentar von E92c6ed35c5c50823d8ea00648ea3e63smallAndigagyi am 26. März 2008 21:59

Hallo! Da bin ich aber beruhigt, dass Du deine Tochter auch lobst! Das schreibe ich deswegen, weil meine Freundin das stört, das ich meine Tochter in ihre Klugheit bestärke. Sie meint ich soll weniger Loben!! Unsinn!- sage ich, denn ich weiss von mir aus, wenn z.B. mein Chef mich lobt, möchte ich noch besser werden und wenn er mich für unfähig hällt, fühle ich mich auch unfähig. Ich habe nur daraus gelernt, dass ich meiner Freundin darüber nicht mehr erzählen werde, wenn meine Tochter mich wiedermal mit ihrgend eine Kluge Sache überrascht. Zu der Freundin nur so viel: ihre Tochter geht mit meiner Tochter in eine Klasse. Wie denkst Du darüber? Was hat den meine Freundin, dass sie sowas von mir verlangt?

Kommentar von 157f1546b9e37dcf77c9cae576b540fasmallprincAss am 29. März 2008 12:46

ganz einfach - sie verstehts nicht. wie denn auch? ich sage keinem meinen iq und ich weiß warum. ich vergleiche das immer mit einem hund, dem man versucht, meinetwegen 'erdanziehungskraft' zu erklären - der hund kanns nicht verstehen, muß er ja auch garnicht, aber dadurch wird es nicht unwahr. doch ein mensch empfindet das oft so - was er nicht erfassen kann, kann nicht sein. beim loben gehts mir nicht vordergründig darum, jemanden anzuspornen, sondern darum sicherheit zu geben. überdurchschnittlich intelligente menschen sind nicht besser oder erfolgreicher (oft im gegenteil, weil ihnen soziale aspekte wichtiger sind) sondern vor allem anders. sie denken anders, sehen dadurch die welt anders. es ist ein langer weg um das einzuordnen und zu verstehen und ich wäre froh gewesen, wenn mir das mal einer gesagt hätte. jetzt kann ich es aber wenigsten meiner tochter klar machen und sie kann -hoffentlich- gelassener erwachsen werden.

Kommentar von E92c6ed35c5c50823d8ea00648ea3e63smallAndigagyi am 28. Februar 2008 22:36

Hallo! Danke für deinen Tipp! Ich frage in der Büchhandlung nach! Schönen Abend!


drcharlie
beantwortet von drcharlie am 25. Februar 2008 23:30
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Unterdrückung - das haben große Schwestern (auch Brüder) so an sich. Einerseits sollen sie sich aus der "Miterziehung" raushalten, andererseits gelegentlich helfen, auf den kleinen aufzupassen und so entstehen schleichend gewisse Hierarchien und Rangordnungen. Der Kleinste muss die Befehle aller größeren (auch der Schwester) befolgen. In anderen Gruppen (Kiga, Schule, Verein) gelten dann andere Hierarchien und Hackordnungen. Insofern kommt ein Lernprozess in Gang, und entweder verliert sich das mit der Zeit oder aber das Kind wird zu einem Leithammel (Alphatier).

"Manchmal bestimmend" - mit Betonung auf manchmal?

Ich würde zunächst beobachten und die schlimmsten Auswüchse "gipfeln".

Beim nächsten Elternsprechtag nachhaken.

Bei Bedarf Rücksprache mit Kinderarzt.

Des weiteren gibt heute sehr gute Kinderpsychologen, die aber bei einer erforderlichen Therapie eventuell die ganze Familie einbeziehen!

Gruß

DC

Kommentar von E92c6ed35c5c50823d8ea00648ea3e63smallAndigagyi am 28. Februar 2008 11:07

Hallo drcharlie! Danke für deinen Breif! Ich bin schon in der Erziehungsberatungsstelle und ich hoffe sie wird uns etwas bringen!


Putze
beantwortet von Putze am 26. Februar 2008 00:43
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Liebe Andigagyi, habe hier die Antworten aufmerksam gelesen und kann sie alle für sich als okay so stehen lassen. Meine Erfahrung im Leben: so ist das Leben. Wenn Du anfängst Deine Tochter nach den Wünschen der Pädagogen zu verändern, kriegst Du mit deinem eigenen Kinde noch Schwierigkeiten. Es wird mit Dir genauso herumspringen.

Lass es so sein, diese Eigenschaft hat auch ihre positive Seite: es kann sich gut durchsetzen. Erfährt es von Dir deswegen Ablehnung im Verlaufe eines Gespräches, ist das ein Potential für langanhaltenden Konfliktstoff mit der Mutter. Und wie einer schreibt, lernt es selbst im Alltag intuitiv, was sie davon bekommt und nicht. Und das sind 2 Seiten: Durchsetzungskraft / Sozialverhalten. Lehne nicht eine Seite ab! Es ist ihr Leben, das wird nicht durch Gespräche verbessert

Kommentar von E92c6ed35c5c50823d8ea00648ea3e63smallAndigagyi am 28. Februar 2008 10:54

Hallo Putze! Danke für Deinen Brief! Gott sei Dank ist es so, dass ich 100% hinter ihr stehe und sie verstehe. Ich gebe ihr nur Tipps die sie gerne annimmt. Ich finde sie hat sich schon sehr viel verändert, seit dem sie in der Schule ist, nur ich habe Angst, dass obwohl sie eine gute Schülerin im Unterricht ist, aber so viel Ablehnung im sozialen Bereich bekommt, dass sie irgendwann die Lust an der Schule verliert. Es ist aber auch zu beobachten dass in Gruppen, wo sie von den Pädagogen angenommen ist, sie auch mit den Kindern keine Probleme hat. Z.B. in der Betreuung.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 25. Februar 2008 22:31
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laß sie doch, sie muß selber die Erfahrung sammeln, wie sie mit ihrem Verhalten bei anderen ankommt.

Kommentar von 598eed67da44e7409542520085e84ed6smallKLeineR am 25. Februar 2008 23:22

aber nicht,dass sie die Erfahrungen macht und diese nicht versteht

Kommentar von E92c6ed35c5c50823d8ea00648ea3e63smallAndigagyi am 28. Februar 2008 11:00

Hallo Der Troll! Danke für deinen Brief!Ja, die Erfahrungen hat sie gesammelt, hat eingesehen, das es so gegenüber den anderen nicht fair ist, möchte sich ändern, wird aber von der Erste, wo sie anfangen will abgelehnt. Wie weiter?

Kommentar von 8f8fce5153a07c2a63f86b38ea633039smallDerTroll am 28. Februar 2008 11:13

Muß sie halt Geduld haben, bis die anderen merken, daß sie sich wirklich ändern will. Mußt du ihr auch sagen, daß das nicht so schnell geht. Das kommt aber automatisch. Sei es, daß man in der Schule eine Gruppenarbeit macht oder so. Man muß mit ihr zusammenarbeiten und wenn sich dann zeigt, daß das gut mit ihr geht, findet sie auch nach und nach wieder Freunde.


hollandfan21
beantwortet von hollandfan21 am 25. Februar 2008 22:39
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ik denke dat is normal in dem alter. wird sich bestimmt wieder legen. vielleicht versuchchst du mal mit ihr zu sprechen so würde ik dat machen





anonym
beantwortet von grueneLinde am 29. Juli 2008 07:53
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Vielleicht hat das auch was mit der Geschichterposition als Älteste zu tun? Toll dazu ist Jirina Prekops Buch "Erstgeborene. Über eine besondere Geschwichterposition". Kennst du das schon? Wird oft unterschätzt, was mit den Ersten so los ist...





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