Frage von SeanSavoy, 92

Größte Herausforderung beim Abnehmen?

Hallo zusammen, ich bin derzeit auf einer Mission. Ich möchte heraus finden, welche die größte Herausforderung ist, wenn es darum geht ab zu nehmen! Ich selbst habe es bereits erfolgreich geschafft und möchte daher so vielen Menschen dabei helfen ihr Wunschgewicht zu erreichen, bzw. ihnen zeigen wie einfach Abnehmen wirklich ist.

Wenn Du in zwei drei kurzen Sätzen erklären könntest, welche Deine größte Herausforderung ist, bzw. war, würde ich mich riesig darüber freuen. Je mehr Input ich von Dir bekomme, desto genauer kann ich auf die Bedürfnisse und Herausforderungen eingehen, welche ich aufgrund "Betriebsblindheit" schon gar nicht mehr wahr nehme.

Je detaillierter, desto besser und bitte nicht einfach nur "mir fehlt Motivation" oder "ich kann mich einfach nicht aufraffen". Sag mir was wirklich dahinter steckt.

Ich freue mich schon jetzt auf Deinen Kommentar & werde immer antworten!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Seanna, 44

Kontinuierlich die Selbstdisziplin aufrecht zu erhalten. Sowohl was Ernährung als auch Sport angeht.

Zusätzlich: Verzicht auf Alkohol. Keine Cocktails, Glühwein, Bier... trinke ich alles nicht jeden Tag aber zu gewissen Anlässen oder Jahreszeiten gehört es für mich dazu und "Ersatz" ist unbefriedigend.

Ebenso ist es für mich unmöglich "sich kleine Mengen zu gönnen" zb von Schokolade oder ne Cola oder auch Cocktail. Dann funktioniert radikal "gar nicht" schon besser.

Dies ist aber für die Umwelt schwer zu begreifen dass man so radikal vorgeht und schon landet man in der Kategorie Essgestört oder ähnliches... Wird evtl ausgeschlossen zb vom Essen gehen "weil man ja eh nichts oder kaum was isst" ...

Kommentar von Josefiene ,

Genau so ist es.

Kommentar von SeanSavoy ,

Danke für diesen wirklich tiefen und persönlichen Einblick! Vor allem das Thema "sich nur kleine Mengen gönnen zu können" hat mich auch lange beschäftigt, bis ich Intermittent Fasting für mich entdeckt habe. Denn dadurch kann ich jeden Tag ne ganze Tafel Schokolade essen und nehme trotzdem ab. Schon mal davon gehört?

Antwort
von putzfee1, 38

Die größte Herausforderung war für mich, die nötige Disziplin aufzubringen, um meine Ernährung tatsächlich erfolgreich umzustellen. Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Allerdings hat genau das auch Vorteile. Hat man die Ernährung erst mal umgestellt und sich daran gewöhnt, fällt es nicht mehr schwer, sich weiterhin gesund und ausgewogen zu ernähren, um sein Gewicht zu halten.

Antwort
von Rishek, 49

Ganz klar die Ernährung.

Das ganze Tag für Tag durchzuziehen ist meiner Meinung das schwierigste an der ganzen Sache. Viele sehen immer nur den Sport im Vordergrund, der aber nur einen kleinen Teil des ganzen ausmacht und vernachlässigen die Ernährung, wundern sich aber dann wieso sich nichts tut.

Hat schon eine Weile gedauert, bis ich erst man herausgefunden habe, was mein Köper braucht, ab wann ich zu viel Esse und ab wann ich zu wenig esse. Ich habe kontinuierlich versucht einen minimalen kcal Defizit zu fahren von etwa 200kcal. Von radikal Diäten halte ich nichts.

Schwierig war für mich auch, die Makronährstoffe nicht außer acht zu lassen. Fett/kcal/Eiweiß, alles schön und gut aber leider ist das ja nicht alles.

Grüße ;)

Kommentar von SeanSavoy ,

Danke für Dein ausführliches Feedback! Ich glaube das viele sich für einen bestimmten Zeitraum von maximal 12 Wochen durchaus an einen festen Plan halten können, aber danach schnell wieder in alte Essgewohnheiten zurück fallen, sobald das Programm beendet ist. 

Viele Diäten sind sogar so strikt, dass man danach in einen regelrechten "Fressrausch" gerät, der einem die verlorenen Kilos inkl. Zinsen schnell wieder auf die Hüften zaubert...hab ich ebenfalls schon hinter mir. Aber mittlerweile ist all das an Gewicht runter und ich esse jeden Tag wie ein König :-)

Das mit den 200Kcal Defizit finde ich super! Ich habe (wenn ich abnehmen muss) meistens 500 Kcal Defizite,- ist auch noch auszuhalten. Aber alles darüber ist nicht empfehlenswert.

Trackst Du Dein Essen mit Apps wie MyFitnessPal?

Kommentar von Rishek ,

Am Anfang habe ich noch getrackt. Hintergrund der Sache war erstens, dass ich erst mal wissen musste was wie viel Nährstoffe hat, was wirklich Gesund ist, was vielleicht nur auf den ersten Blick Gesund aussieht und und und ...

Zweitens, um mein Gewicht mit den zugeführten kcal zu vergleichen. Nehm ich zu, muss ich weniger essen, nehm ich zu schnell ab, muss ich mehr essen.

Mittlerweile, nach gut 2 Jahren aktivem Fitness und gesunder Ernährung, weiß ich einfach was mein Körper braucht.

Aktuell nehme ich eher wieder zu, aber in Form von Muskelmasse, sprich ich fahr einen minimalen kcal Überschuss. Ist aber mindestens genauso schwierig wie das abnehmen, da man auch hier aufpassen muss, dass man nicht zu viel von bestimmten Nährwerten zu sich nimmt. Dass man bei einer "Massephase" nicht nur Muskeln aufbaut, sondern auch etwas Fett entsteht, sollte man sich aber immer im Hinterkopf behalten. Zum Sommer hin kommt das dann aber wieder weg.

Ist einfach ein tolles Gefühl, wenn man weiß, was man alles erreicht hat.

Grüße

Kommentar von SeanSavoy ,

Definitiv! Vor allem wenn man raus gefunden hat wie einfach Abnehmen (und Zunehmen) ist, bzw. worauf es wirklich ankommt.

Ich finde das der Aufbau sogar noch mehr Disziplin erfordert als das Abnehmen, da wie Du bereits sagtest, man beim "trockenen" Aufbau wirklich nur ein minimalen Überschuss benötigt und der Muskelaufbau zudem länger dauert, sprich man nicht wie beim Abnehmen wöchentlich Veränderungen bemerkt.

Kommentar von Rishek ,

Ja da hast du recht. Ein schöner Nebeneffekt des ganzen ist für mich auch, dass mich mein Freundeskreis, Familie und Freundin dafür sehr schätzt was ich gemacht habe und mich auch immer wieder über die Ernährung und den Sport ausfragen. Es ist schön etwas erreicht zu haben und das Wissen dahinter weiter geben zu können.

Meine Freundin ist sogar so begeistert davon, dass wir nun jeden Tag zusammen lecker kochen können und unsere Trainingstage im Fitnessstudio zusammen gelegt haben. Wenn ich so drüber nachdenke wie sehr wir uns verändert haben in dieser Zeit. Man fühlt sich einfach gut, auch wenn es anfangs eine harte Zeit war, wie ich finde :)

Antwort
von Minorina, 52

Ich habe zwar Normalgewicht aber meine größte Herausforderung wäre wohl, weniger zu essen oder auf Süßes zu verzichten. Ich habe eine gute Gene, weshalb ich nicht dick werde, egal wie viel ich esse. Deshalb bin ich auch der totale Sportmuffel. Dazu könnte ich mich auch überhaupt nicht aufraffen. Ich hoffe das hilft dir :)

Kommentar von Josefiene ,

 Ich habe eine gute Gene, weshalb ich nicht dick werde, egal wie viel ich esse.

Dafür beneide ich dich. :-(

Kommentar von Minorina ,

Ja das ist echt angenehm. Ich gönne es jedem :D

Kommentar von Josefiene ,

Das glaube ich dir sehr gerne, leider nutzt das mir nicht viel. Ich werde mit dem "inneren Schweinehund" weiterkämpfen müssen. :-)

Kommentar von SeanSavoy ,

Haha wirklich zu beneiden Deine Gene! Ich könnte täglich locker 5.000 Kalorien verdrücken und würde sofort dick werden. Aber dank Intermittent Fasting und meinen simplen Tricks die ich vor allem an meinen 10.000 Kalorien Cheatdays anwende, schaffe ich es das ganze Jahr über in Strand-Form zu bleiben :-)

Antwort
von noname68, 39

die größte herausforderung ist immer der kampf gegen den "inneren schweinehund", egal ob es ums abnehmen oder um eine suchtbekämpfung geht. den darf man nicht verlieren, dann geht alles.

Kommentar von Josefiene ,

Dazu kann ich dir nur beipflichten.

Kommentar von robi187 ,

doch man darf verlieren, man sollte nur die vorgen auch ertragen können? jeder hat die wahl, das zu tun was er möchte?

aber du hast recht, wer hat rückrad und gibt zu das man verlieren darf?

Antwort
von Josefiene, 36

Für mich ist es  am schwierigsten wenn ich zur Ruhe komme, sprich nach Feierabend. Sobald ich mich hinsetze (z.B. vor den Fernseher) bekomme ich das Verlangen nach Süßem. Dem zu widerstehen ist für mich sehr schwer. 

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