Frage von herbort, 103

Grippeschutzimpfing?

Gibt es hier Ärzte die sich damit auskennen? Warum? Nebenwirkungen? Macht es überhaupt Sinn? Brauch das ein gesunder Mensch? Geldmacherei?

Persönliche Erfahrungen? Macht ihr sowas?

Vielen dank!

Antwort
von Negreira, 43

Ich habe leider mehrere chronische Krankheiten und muß viel Zeit in überfüllten Wartezimmern verbringen. Seit 6 Hagren bekomme ich zum Ende des Jahres diese Grippespritze, habe keinerlei Probleme, und bin seitdem vollkommen erkältungsfrei. Innerhalb der nächsten 6 Wochen werde ich auch wieder gehen,

Antwort
von WildTemptation, 36

"Schutzimpfung - ja oder nein" teilt die Gesellschaft immer schon in zwei Lager.

Ob es für dich Sinn ergibt, musst du selbst entscheiden. Grundsätzlich ist die Grippeimpfung mit relativ wenigen Nebenwirkungen behaftet. Wenn du sehr grippeanfällig bist und viel mit kranken Menschen zu tun hast, könnte es durchaus sinnvoll sein, dass du dich impfen lässt. Allerdings sollte dir klar sein, dass du auch mit Schutzimpfung noch die Grippe bekommen kannst.

Ich persönlich bin nur gegen die Standards geimpft (Tetanus usw.), was ich selbstverständlich auch regelmäßig auffrischen lassen. Ich hatte als Kind ein paar Kinderkrankheiten, aber seitdem bin ich wirklich nie krank (trotz täglicher U-Bahnfahrt und Arbeit in einer Apotheke). Auch in Absprache mit meinem Arzt habe ich mich gegen umstrittene Schutzimpfungen entschieden. Natürlich ist mir klar, dass auch ich mir die Grippe einfangen kann. Aber ich bin fit und würde sie wohl überstehen.

Meine Meinung ist also, dass sich ein gesunder Mensch nicht unbedingt gegen die Grippe impfen lassen muss, obwohl die Grippe eine nicht zu verachtende Krankheit werden kann.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Aber ich bin fit und würde sie wohl überstehen.

Das mag durchaus sein - für gesunde Menschen im "mittleren Alter" ist eine Influenza normalerweise nicht lebensbedrohlich.

Für Babies und Senioren die Du (z.B. in der U-Bahn) eventuell ansteckst aber u.U. schon....

Kommentar von WildTemptation ,

Man kann auch evtl. Babies und Senioren anstecken, wenn man geimpft ist. Und wenn man merkt, dass man krank wird, kann man auch einfach nicht mehr U-Bahn fahren, um das Ansteckungsrisiko zumindest zu verringern.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Man kann auch evtl. Babies und Senioren anstecken, wenn man geimpft ist.

Nur ist das sehr viel unwahrscheinlicher...

Und wenn man merkt, dass man krank wird, kann man auch einfach nicht mehr U-Bahn fahren, um das Ansteckungsrisiko zumindest zu verringern.

Allerdings kann man durchaus bereits einige Tage lang andere mit Influenza anstecken bevor man selbst die ersten Symptome verspürt.

Antwort
von Schuhu, 69

Als gesunder Mensch hast du durchaus die Chance, eine Grippe zu überstehen, wenn du dir eine einfängst. Du würdest allerdings andere anstecken, deswegen empfiehlt sich die Impfung für gesunde kräftige Menschen dann, wenn sie mit alten Menschen, Kranken oder kleinen Kindern Kontakt haben, diese Gruppen hätten bei einer Grippeansteckung erhebliche Probleme.

Kommentar von Hideaway ,

Als gesunder Mensch hast du durchaus die Chance, eine Grippe zu überstehen, wenn du dir eine einfängst

Du hast aber - auch als Gesunder - bei einer echten Virusgrippe die Chance auf ein längeres und sehr unangenehmes Krankenlager. Und Todesfälle sind auch in dieser Gruppe durchaus mal drin.

Antwort
von koraline, 71

Jeder Hausarzt kann einem eine Grippeimpfung geben. Ich kenne Leute, die sich impfen lassen und trotzdem die Grippe bekommen. Ich habe mich noch nie impfen lassen, obwohl ich recht anfällig bin. Es gibt sehr viele unterschiedliche Grippeviren und das Serum für die Impfung wird  mindestens 1/2 Jahr vor der Impfung hergestellt, da weiß man noch gar nicht, welche Art von Viren im kommenden Winter aufkommen - die Impfung kann also Viren enthalten, die im betreffenden Winter gar nicht so gefährlich wären und der Schutz sinnlos. Außerdem muss der Körper sich auch selber zu helfen wissen, wenn mal der Schnupfen...da ist.

Kommentar von Hideaway ,

Ich habe den Eindruck, dir ist nicht so ganz klar, wovon bei der echten Virusgrippe die Rede ist.

Kommentar von koraline ,

Die meisten Menschen haben kein gesundes Immunsystem mehr, das ist das Problem. Man doctort so viel an allen `rum. Ich war 10 Jahre lang nicht krankenversichert und bin gut durchgekommen, ohne einen einzigen Arzt aufsuchen zu müssen. Man braucht auch eine gesunde Haltung und Einstellung zum Körper. Ich würde mich nicht impfen lassen und in meiner näheren Familie (15 Leute ca.) macht es auch keiner. Jede Impfung hat Nebenwirkungen, auch solche die man nicht sieht und nicht gleich fühlt. Es wurde nach Erfahrungen gefragt.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Ich kenne Leute, die sich impfen lassen und trotzdem die Grippe bekommen. 

Oft genug ist es in Wahrheit gar nicht die Grippe die sie bekommen sondern ein grippaler Infekt.

Man kann allerdings auch trotz Grippe (eigentlich Influeza-) Impfung eine Influenza bekommen.
Die Influenzaimpfung ist nicht besonders zuverlässig (verglichen mit anderen Impfungen)

Man kann allerdings auch trotz Sicherheitsgurt im Auto sterben - das ist nun auch kein Grund deswegen ohne Sicherheitsgurt zu fahren.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Grippeviren und das Serum für die Impfung wird  mindestens 1/2 Jahr vor der Impfung hergestellt, da weiß man noch gar nicht, welche Art von Viren im kommenden Winter aufkommen -

Es gibt zwar viele verschiedene Grippeviren - aber innerhalb einer Grippesaison sind es meistens nur 1 oder 2 die aktuell sind.
Und fast immer sind das diejenigen die 6 Monate zuvor in Asien aktiv waren - man weiß also (meistens) schon welche Art von Viren bei uns im Winter kommen werden.

die Impfung kann also Viren enthalten, die im betreffenden Winter gar nicht so gefährlich wären und der Schutz sinnlos.

Das kann vorkommen - ist aber eher die Ausnahme. 

Die Schutzmassnahme vor dem Überqueren einer Strasse nach links und rechts zu schauen ist auch ab und zu sinnlos - wenn ausnahmsweise mal eh kein Auto kommt.

Da man das aber im voraus nicht wissen kann macht es eben doch Sinn.

Außerdem muss der Körper sich auch selber zu helfen wissen, wenn mal der Schnupfen...da ist.

Du verwechselt Influenza mit einem Schnupfen....

Bei einer Influenza weiß sich der Körper machmal eben nicht mehr selbst zu helfen. Dann ist man schlicht und ergreifend tot.

Oder hat hinterher einen bleibenden Herzschaden.

Kommentar von koraline ,

Eine Impfung kann man nicht mit Schutz durch >anschnallen, bei Ampel rechts und links schauen, vergleichen< . Im Gegenteil die Bewegungen können sogar gesund sein, man bleibt gelenkig. Bei einer Impfung aber, wird einem in einen sehr komplexen Organismus "etwas" gespritzt (Stich?!), der muss das aufnehmen und schauen, wie er damit zurecht kommt.

Nach Schnupfen hatte ich Punkte gemacht, das war für mich nur der Beginn der Erkrankung oder auch eine Begleiterscheinung. Ich lag mal drei Wochen im Bett, wegen einer richtigen Grippe und weiß, wie sich das anfühlt. Aber ich sehe auch die Gefahr in der Impfung. Es gibt Leute, die lassen  ihre Kinder nicht mal gegen Kinderkrankheiten impfen, weil in ihren Augen die Gefahr einer Schädigung größer ist, als der Schutz. - Muss jeder für sich entscheiden, aber die Geldmacherei der Pharmaindustrie ist nicht zu verleugnen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Eine Impfung kann man nicht mit Schutz durch >anschnallen, bei Ampel rechts und links schauen, vergleichen< .

Doch kann man schon - beides sind Massnahmen zur Risikoreduzierung - und beide sind nicht 100% zuverlässig.

Ach ja - unerwünschte Nebenwirkungen kann es auch bei beiden geben. Der Gurt hat z.B. die unerwünschte Nebenwirkung das man bei einem brennendem Auto evt. nicht so schnell rauskommt.

Bei einer Impfung aber, wird einem in einen sehr komplexen Organismus "etwas" gespritzt (Stich?!), der muss das aufnehmen und schauen, wie er damit zurecht kommt.

Richtig - nur wird das Immunsystem des Menschen täglich mit Millionen von Antigenen konfrontiert - und muss auch sehen wie es damit zurecht kommt. Dagegen sind die paar Antigene in Impfstoffen geradezu "Peanuts".

Übrigens - auch bei jedem Mückenstich wird einem "etwas" gespritzt - und auch da muss der Organismus schauen wie er damit zurecht kommt....
Allerdings machen Mücken vorher keine aufwendigen Studien um zu überprüfen ob dass was sie da in Menschen spritzen für die auch gut verträglich ist...

Es gibt Leute, die lassen  ihre Kinder nicht mal gegen Kinderkrankheiten impfen, weil in ihren Augen die Gefahr einer Schädigung größer ist, als der Schutz.

Das mag in deren Augen so sein - objektiv betrachtet sieht die Sachlage vollkommen anders aus.

z.B. Wahrscheinlichkeit einer Hirnhautentzündung bei Masern 

1:1000 - bei einer Masernimpfung 1: 1000 000

Muss jeder für sich entscheiden, aber die Geldmacherei der Pharmaindustrie ist nicht zu verleugnen.

Das halte ich für kein überzeugendes Argument - an der Behandlung von Komplikationen bei Kinderkrankheiten würde die Pharmaindustrie mehr verdienen als an den vergleichsweise günstigen Impfstoffen

Man stelle sich nur vor was die Behandlung eines durch Polio verkrüppelten Kindes bis an dessen Lebensende kostet.

Dagegen sind die paar Euro für die Polio-Impfung lächerlich.

Mal davon abgesehen dass ich der Pharmaindustrie dieses Geld auch gerne gönne - wenn ich umgekehrt dadurch vor Krankheiten wie Pocken, Polio, Tetanus, Hepatitis-B uvm. verschont bleibe.

Viele glauben inzwischen es wäre vollkommen normal, dass wir weitesgehend von Seuchen verschont bleiben.

Man muss nur ein paar Jahrhunderte zurückgehen um zu sehen dass das keinesfalls der "natürliche" Normalzustand ist.

Kommentar von koraline ,

Irgendwann kam die Sünde in die Welt - oder der Mensch ist abgefallen - oder wie auch immer, und seitdem weiß er nicht mehr wohin er gehört und sucht nach dem Sinn und lebt in Verstrickungen innerhalb der materiellen Welt, erfährt die Wirkung seines eigenen Handelns durch die Natur...ist ewig lange her - sucht nach Erlösung. Der Mensch ist nicht der Körper. Eine gesunde Seele/Geist kann viel erreichen. Leider wollen so wenige auf die wirklichen Ursachen des Leids sehen und an denen arbeiten.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Und als nächstes kommt einer der erzählt dass Krankheiten die Strafe Gottes für sündiges Verhalten sind....

Hier geht es um die Grippeschutzimpfung - Religion und Esoterik ist nebenan

Kommentar von koraline ,

Ich bin nun fast zwei Wochen hier bei GF und habe noch nie eine Antwort kommentiert, außer Bemerkungen zu meinen eigenen. Da sieht man schon, dass wir beide auf ganz unterschiedlichen Positionen stehen -  ich gestehe anderen ihr Recht zu, die eigene Meinung zu äußern und gebe nicht zu allem, was mir nicht passt meinen Senf dazu. (dies zur menschlichen Seite)

In eine Schublade (Religion, Esoterik) brauchst du mich nicht stecken, denn ich bin weder religiös, noch praktiziere ich irgendwelche esoterischen Sachen oder lese solche Bücher. Ich musste die Wörter benutzen, die es in dieser Sprache gibt und habe es geschrieben, um deutlich zu machen, dass ich aus einem ganz anderen Bewusstsein schrieb, mehr nicht. Doch das muss man erst sehen/herauslesen können. Die Menschen alle in einen Topf werfen, und verrühren, so als seien sie alle gleich, das darf man nicht, denn dem ist nicht so. 

Dies war mein letzter Kommentar zu diesem Thema, weil es ist mir zu dumm. Außerdem habe ich zu meinen Kommentaren hierzu etliche Punkte bekommen, d.h. es sind noch einige andere Leute meiner Meinung. Das Gesundheitswesen ist nicht so gut, wie es glaubt zu sein, die Ansätze sind manchmal recht engstirnig und hörig.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Irgendwann kam die Sünde in die Welt - oder der Mensch ist abgefallen -...

Leider wollen so wenige auf die wirklichen Ursachen des Leids sehen und an denen arbeiten.

Und was sind denn nun die "wirklichen Ursachen des Leids"  - in diesem Fall einer Influenza wenn es nicht die "Sünde" ist - bzw. warum bringst Du hier das religöse Konzept der "Sünde" ins Spiel wenn es nichts mit Grippe zu tun hat?

Tut mir leid - aber wenn hier jemand suggeriert "sündiges Verhalten" wäre womöglich die Ursache für Krankheit dann lasse ich das nicht unkommentiert.

Antwort
von poppys, 36

Ich lasse mich seit einigen Jahren regelmäßig impfen. Ich hatte eine heftige Grippe mit Komplikationen und war mehrere Wochen krank und hatte auch danach noch Monate Probleme.

Außerdem arbeite ich als Pflegekraft mit schwerstkranken und sterbenden Menschen, die will ich nicht auch versehentlich anstecken.

An Nebenwirkungen hatte ich bisher nur leichte Schmerzen an der Einstichstelle oder einen kleinen blauen Fleck.

Expertenantwort
von bodyguardOO7, Community-Experte für Arzt, Krankheit, Medizin, 43

Niemals - meine Mutter starb durch eine sogenannte "Grippeschutzimpfung". Der Impfstoff löste eine Autoimmunreaktion aus - das heißt körpereigenes Eiweiss wurde als fremd betrachtet und zerstört. Die Folge war Entzündung von Herzmuskel, Gefäßen, Atemwegsmuskulatur und Sehnerven. Der schnelle erlösende Tod kam mit einem Riss der Halsschlagader.

Kommentar von herbort ,

erstmal danke für die Antwort! bist du dir wirklich sicher das es daran lag? war sie schon älter? so eine Erfahrung höre ich nicht zum ersten mal..

Kommentar von bodyguardOO7 ,

Todsicher - sie war zwar schon älter, aber für ihr Alter bis direkt zur Impfung noch top-fit. Das Problem bei älteren Menschen besteht vor Allem in der Entwicklung einer Immuntoleranz - das heißt im Erkennen der feinen Unterschiede der Antigene. Auch der Notarzt hat mir dies bestätigt. Selbst für einen Laien war die Halsschlagaderruptur offensichtlich - trotzdem war die offizielle Todesursache "Kreislaufversagen" - warum wohl ? - schliesslich stirbt auch wer erschossen wird an Kreislaufversagen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

meine Mutter starb durch eine sogenannte "Grippeschutzimpfung"

War das die offizielle Todesursache oder ist das das Ergebnis deiner eigenen Untersuchung?

Kommentar von Tigerkater ,

@bodyguard007 : Du willst doch nicht durch die Anführung eines Einzelschicksals zum Ruf gegen die Grippeschutzimpfung aufrufen ?? Das von einem sogenannten Experten von GF. Entsetzlich !!

Kommentar von bodyguardOO7 ,

@herbort fragte nach persönlichen Erfahrungen !

Kommentar von koraline ,

Ich habe das K.. versehentlich gelöscht (habe noch nicht so lange Internet), musst es nochmal "machen". Vielen Dank.

Antwort
von felixuser, 40

Solange du zu keiner Risikogruppe gehörst kannst du dir die Kosten, den Aufwand und die möglichen Nebenwirkungen Sparen.

Impfstoffe werden zwangsweise auf vorart hergestellt um im Falle einer Epidemie schnell zu Interagieren, dies ist anders nicht möglich da Forschung und Herstellung eben leider sehr zeit aufwendig.

Nun tritt aber der Fall auf das, Impfstoffe aufgrund eines fehlendes Ausbruches eben nicht benötigt werden.

Die folge, Millionen von Impfdosen verrotten in Lagern und müssten eigentlich entsorgt werden. Nun hat sich aber die Pharmaindustrie was ganz besonderes ausgedacht, das ganze ist schnell in einem Wort erklärt.

"Impfhysterie"  

Da wird hier noch schnell eine Statistik angepasst, wo plötzlich zu den Grippetoten ganz andere Krankheiten zählen, und schon hat man einen Verlust in ein rentables Geschäft gewandelt.

Nun kommt aber der Interessante Teil, gleich werden unter dieser Antwort unfreundliche Impfextremisten ihre Überzeugung kundtun, und ihre Ansichten ähnlich eines Glaubens predigen, na hoffentlich sind diesmal ein paar Kreative dabei.  

Kommentar von MalNachgedacht ,

Da wird hier noch schnell eine Statistik angepasst, wo plötzlich zu den Grippetoten ganz andere Krankheiten zählen

Da eine Influenza gerade für Personen mit Vorerkrankungen am gefährlichsten ist muss man sinnvollerweise eine Methode bestimmen wie man das erfassen will.

Wenn Die Oma seit Jahren schwere Diabetikerin ist und nun während einer Grippeerkrankung stirbt was ist dann die Todesursache?

Das kann man im Einzelfall nicht immer eindeutig feststellen - aber was man feststellen kann ist, dass während eine Grippeepidemie die Zahl der Todesfälle in die Höhe schnellt (die sogenannte "Übersterblichkeit")

Kommentar von felixuser ,

Wenn Die Oma seit Jahren schwere Diabetikerin ist und nun während einer Grippeerkrankung stirbt was ist dann die Todesursache?

Sicher ist das nicht eindeutig auszumachen, es jedoch als Grippeopfer zu werten, ist nicht mehr als gezielte Werbung für Grippeimpfungen.

Eine Solcherlei Maßnahme, ist jedoch bei weitem nicht die einzige genutzte Möglichkeit der Manipulation, da ist man mittlerweile durchaus Kreativer. 

Kommentar von MalNachgedacht ,

Sicher ist das nicht eindeutig auszumachen, es jedoch als Grippeopfer zu werten, ist nicht mehr als gezielte Werbung für Grippeimpfungen.

Ach so - und wenn die Oma schon seit 10 Jahren Diabetes hat und nun ausgerechnet in der Woche in der sie eine Influenza bekommen hat stirbt ist die Influenza natürlich unbeteiligt?

Wenn es durchschnittlich Samstags auf deutschen Autobahnen zu 100 Auffahrunfällen kommt - aber die Zahl an einem bestimmten Samstag (an dem es geschneit hat) auf 1000 Auffahrunfälle ansteigt dann ist es doch eine ziemlich plausible Annahme, dass diese 900 zusätzlichen Auffahrunfälle etwas mit dem Schnee zu tun haben....

Vor allem wenn man dieses Phänomen regelmässig beobachtet und keine bessere Erklärung dafür hat.

So ein Phänomen hat man eben auch während einer Grippepidemie - da schnellen dann auch die Todesfälle in die Höhe und wenn man das regelmässig beobachtet dann ist die Annahme wohl auch plausibel das es da einen Zusammenhang gibt.

Außer natürlich Du hättest eine bessere Erklärung für dieses Phänomen.

Kommentar von felixuser ,

@MalNachgedacht

Deine Vergleiche Hinken so stark, und beruhen ausschließlich auf Hypothesen, das ich gar nicht näher darauf eingehen möchte. 

Außerdem sind Zeitnahe Statistiken, die absolute ausmahne und sind allerhöchstens in fällen, wie Verkehrstote überhaupt umsetzbar, da hier Zeitpunkt und Unfallhergang, auch Jahre später sehr umfangreich in einer Datenbank zusammengefasst sind.  

Bei Medizinischen Todesursachen, ist diese einheitliche Datenbank nicht gegeben, und es beruht lediglich auf Hochrechnungen, die man ableiten kann, "von" und "von Wo" man möchte.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Bei Medizinischen Todesursachen, ist diese einheitliche Datenbank nicht gegeben,

Natürlich gibt es in Deutschland eine einheitliche Meldepflicht über Todesfälle und deren Ursache.

Auf diesen Daten basiert z.B. diese Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamt:

https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Todesursachen/Tod...

und natürlich ist die auch "zeitnah" oder meinst Du der Arzt der die Totenbescheinigung für die verstorbene Oma ausstellt meldet den Tod erst ein Jahr später?

und es beruht lediglich auf Hochrechnungen, die man ableiten kann, "von" und "von Wo" man möchte.

Was heißt "lediglich auf Hochrechnungen"?

Hochrechnungen können bei einer großen Anzahl von Fällen sehr präzise sein - siehe Bundestagswahlen wo bereits eine Stichprobe von 10.000 Stimmen ausreicht um das Ergebnis auf wenige Prozent genau vorherzusagen

Aufgrund ärztlicher Diagnosen/Krankschreibungen weiß man auch wann und wie stark eine Grippeepidemie unterwegs ist - und man gleichzeitig die Zahl des Todesmeldungen beobachten - und anhand der gemeldeten Todesursachen auch gezielt nach Vorerkrankungen differenzieren und umgekehrt z.B. Todesfälle durch Unfälle aus den Daten herausnehmen

Wenn man das über viele Jahre macht und immer wieder das gleiche Muster sieht - das nämlich während einer Grippeepidemie die Zahl der Todesfälle in bestimmten Bevölkerungsgruppen (z.B. ältere Personen mit chronischen Erkrankungen) in die Höhe geht dann kann man daraus sehr wohl Zusammenhänge ableiten 

Oder welche andere (bessere) Erklärung hast Du für dieses Phänomen?

Deine Vergleiche Hinken so stark, und beruhen ausschließlich auf Hypothesen, das ich gar nicht näher darauf eingehen möchte. 

Wenn einem nichts besseres zu einem Vergleich einfällt dann behauptet man eben er würde "hinken" - ohne das natürlich näher begründen zu können....
Ist fast genauso wie die übliche Behauptung ein Zitat wäre "aus dem Zusammenhang" gerissen wenn es dem Zitierten peinlich ist.

Welche Hypothese hältst Du konkret für unwahrscheinlich:

das es bei Schneefall zu mehr Auffahrunfällen kommt?

oder:

das es keinen Zusammenhang mit Schneefall und der Wahrscheinlichkeit für Auffahrunfälle gibt?

Kommentar von felixuser ,

Natürlich gibt es in Deutschland eine einheitliche Meldepflicht über Todesfälle und deren Ursache.

Absolut richtig nur landen die Daten aufgrund von Verzögerungen und fehlender Zeitlicher vorgaben bzw. aufgrund von Streitigkeiten bei der Todesursache, teilweise erst Jahre später in wenn überhaupt in einer Datenbank. 

Mal abgesehen das gewisse Daten unter Datenschutz liegen und nicht verwendet werden dürfen, ist diese Quelle absolut unbrauchbar.

Nicht umsonst verlinkst du Statistiken von 2014

Hochrechnungen können bei einer großen Anzahl von Fällen sehr präzise sein - siehe Bundestagswahlen wo bereits eine Stichprobe von 10.000 Stimmen

10.000 Teilnehmer sind in der regel die absolute ausmahne, nur um nicht zu sagen kommt nicht vor.

Ich gehe hier mal von Richtwerten von wenigen hundert, maximal wenige tausend aus. Die vermutlich von Menschen in form Fragebögen ausgefüllt wurden während sie bei ihren Arzt auf die Grippeschutzimpfung warteten. ^^

Aufgrund ärztlicher Diagnosen/Krankschreibungen weiß man auch wann und wie stark eine Grippeepidemie unterwegs ist - 

Tja leider auch erst wenn sie ausgewertet wurden ca. 6-12 Monate später

Wenn man das über viele Jahre macht und immer wieder das gleiche Muster sieht - das nämlich während einer Grippeepidemie die Zahl der Todesfälle in bestimmten Bevölkerungsgruppen (z.B. ältere Personen mit chronischen Erkrankungen) in die Höhe geht dann kann man daraus sehr wohl Zusammenhänge ableiten 

 Die Betonung liegt auf dem letzten Wort "ableiten", damit bestätigst du nur meine aussage das die gezogenen Rückschlüsse, einfach nicht Unabhängig sind. Überlege auch mal woher diese Datensätze stammen, meist aus Quellen die direkten Kontakt zu den Pharma unternehmen besitzen, somit nicht repräsentativ.

(Würde ich in die Politik gehen wäre ich für ein Verbot fragwürdiger oder nicht unabhängiger Quellen, warum das noch nicht Gesetzes bestand, wohl mal wieder Lobbyeinfluss.)

Wenn einem nichts besseres zu einem Vergleich einfällt dann behauptet man eben er würde "hinken" - ohne das natürlich näher begründen zu können....
Ist fast genauso wie die übliche Behauptung ein Zitat wäre "aus dem Zusammenhang" gerissen wenn es dem Zitierten peinlich ist.

Spätestens hier beweist du das du nur auf Ausflüchten aufbaust, du fragst mich in deinem letzten Kommentar um meine Meinung, und wirst dann ausfallend wenn ich dir diese nicht offenbare,.. zeugt nicht grade von reife, sorry.

Fazit: Das zweite mal es gibt derzeit keine Daten welche Zeitnah zur Auswertung für Grippe opfer dienen, die zusätzlich keinen Wirtschaftlichen Interessen unterliegen.

Aber wie ich schon in meiner eigentlichen Antwort darauf aufmerksam gemacht habe, habe ich keine Hoffnung das sich da deine Meinung ändern wird.   

Traurigerweise gleiten wir in eine Medizin ab, die sehr stark auf Glaubensstrukturen, fast schon Religösem Ausmaßes abgleitet sind.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Absolut richtig nur landen die Daten aufgrund von Verzögerungen und fehlender Zeitlicher vorgaben bzw. aufgrund von Streitigkeiten bei der Todesursache, teilweise erst Jahre später in wenn überhaupt in einer Datenbank. 

Selbst wenn es so wäre (in wie viel % aller Fälle gibt es Streitigkeiten bei der Todesursache?) dann ist das auch egal - denn das Datum des Todes steht ja trotzdem zweifelsfrei fest - oder willst Du erzählen dass man sich auch wochenlang darüber streitet ob der Patient nun tatsächlich tot ist oder vielleicht doch noch lebt...

Wenn das Datum des Todes bekannt ist kann man die von mir genannten Auswertungen rückwirkend für frühere Jahre trotzdem machen...auch wenn es wie von Dir behauptet (was ich allerdings nicht glaube) tatsächlich häufig zu solchen größeren Verzögerungen kommen würde....

Mal abgesehen das gewisse Daten unter Datenschutz liegen und nicht verwendet werden dürfen, ist diese Quelle absolut unbrauchbar.

Anonymisierte Daten über Todesfälle und deren Ursachen unterliegen aber nicht dem Datenschutz....

10.000 Teilnehmer sind in der regel die absolute ausmahne, nur um nicht zu sagen kommt nicht vor.

Und? In Deutschland hat man 82 Millionen Teilnehmer - von denen jedes Jahr circa 1 Million stirbt - das ist mehr als genug Material für Hochrechnungen....

Ich gehe hier mal von Richtwerten von wenigen hundert, maximal wenige tausend aus. Die vermutlich von Menschen in form Fragebögen ausgefüllt wurden während sie bei ihren Arzt auf die Grippeschutzimpfung warteten. ^^

Hä? Bei der Ermittlung der Zahl Influenzabedingter Todesfälle wird man wohl kaum Fragebögen in Wartezimmern auswerten.
Erstens sitzen dort eher selten an Influenza Verstorbenen und falls doch füllen die i.A. keine Fragebögen mehr aus.

Tja leider auch erst wenn sie ausgewertet wurden ca. 6-12 Monate später

Und selbst wenn es so wäre - dann kann man 2 Jahre später immer noch die Zahlen der Influenzafälle von vor 2 Jahren mit der Anzahl der Todesfälle im gleichen Zeitraum (also auch von vor 2 Jahren) miteinander vergleichen?

Wo soll da bitte das Problem sein?

Die Betonung liegt auf dem letzten Wort "ableiten", damit bestätigst du nur meine aussage das die gezogenen Rückschlüsse, einfach nicht Unabhängig sind.

Solche Übersterblichkeitsbetrachtung macht man nicht nur in Deutschland sondern in vielen Ländern der Welt - unabhängig davon kommt man zu ähnlichen Ergebnissen. Nämlich das während einer Influenzaepidemie die Zahl des Todesfälle in bestimmten Bevölkerungskreisen steigt.

Kann natürlich sein, dass das eine weltweite Verschwörung ist....Ich halte die Erklärung der influenzabedingten Übersterblichkeit dann aber doch für weit plausibler...

Überlege auch mal woher diese Datensätze stammen, meist aus Quellen die direkten Kontakt zu den Pharma unternehmen besitzen, somit nicht repräsentativ.

Wie jetzt? Wenn der Hausarzt eine Sterbebescheinigung mit Todesursache ausstellt dann sind die Daten nicht repräsentativ weil der Arzt einen "direkten Kontakt zur Pharma" hat?
Wieso das denn?

Spätestens hier beweist du das du nur auf Ausflüchten aufbaust, 

Spätestens hier beweist Du, dass Du nicht erklären kannst warum mein Vergleich angeblich "hinken" soll...
Denn statt zu erklären warum mein Vergleich hinkt kommst Du mit Ausflüchten....

Fazit: Das zweite mal es gibt derzeit keine Daten welche Zeitnah zur Auswertung für Grippe opfer dienen, die zusätzlich keinen Wirtschaftlichen Interessen unterliegen.

Auch zum zweiten Mal:

Selbst wenn es so wäre dass die Daten erst mir 5 Jahren Verzögerung statt "zeitnah" verfügbar wären, 

dann wäre das immer noch kein Hinderungsgrund um die Zahl der Influenza-Fälle vor 5,6,7,8,9,10,11,12,...Jahren mit der Zahl der Todesfälle in bestimmten Bevölkerungskreisen im gleichen Zeitraum (also vor 5,6,7,8,9,10,11,12,...Jahren) zu vergleichen....

Kommentar von felixuser ,

Falls du dir mal die ursprüngliche aussage Ansehen würdest hättest du längst verstanden das du dich widersprichst,....

....oder ist hier ein geistige Blockade im Spiel?

Wenn du dich damit beschäftigt hast wie Statistiken und Marktforschung wirklich funktionieren, verstehst du vielleicht auch meine Kern aussage. Ich bin hier kein Dozent, der dir deine Wissenslücke stopft, es steht dir daher völlig frei das WWW  zu nutzen. 

Es zeugt im übrigen nicht grade von Intellekt während einer Diskussion über die Glaubwürdigkeit von Statistiken, mit deren Zahlen und aussagen um sich zu schmeißen. 

Wenn ich im Leben eines Hasse, dann ist es mich zu wiederholen und/oder mich im Kreis zu drehen, sorry aber hier endet für mich das Gespräch. 

Antwort
von lamarle, 46

Jährlich sterben in Deutschland 15000 - 20000 Menschen an Grippe. Meist sind es Ältere, Multimorbide, Immungeschwächte, aber auch sonst gesunde Menschen können an einer Grippe sterben.

Ich habe in den letzten Jahren jeweils hunderte Menschen gegen Grippe geimpft. Nicht ein einziges Mal wurde von schweren Nebenwirkungen berichtet. Eine Impfreaktion - also ein, zwei Tage, an denen man sich nicht ganz so fit fühlt, eine leichte Rötungund Überwärmung der Impfstelle sind normal.

Ich lass mich selbst jedes Jahr gegen Grippe impfen. Selbst wenn der Impfstoff nicht 100%ig zu dem dann tatsächlich auftretenden Virus passt, verläuft die Erkrankung dann schneller und leichter als ohne Impfung.

Ein einfacher viraler Infekt hat mit einer Virusgrippe nichts zu tun. Auch nach der Impfung kann man einen virusinfekt der Atemwege bekommen. Bei einer Virusgrippe hat man hohes Fieber und ist wenigstens vierzehn Tage lang außer Gefecht gesetzt. Krankheitsverläufe von vier bis sechs Wochen sind nicht selten.


Kommentar von herbort ,

hallo lamarle, erstmal danke für die Antwort. wie kannst du du dir dann die starke Reaktion bei der Mutter von bodyguard007 erklären? (hat hier auch kommentiert). das jemand daran gestorben ist höre ich jetzt zum zweiten mal.

Kommentar von bodyguardOO7 ,

Und von der Dunkelziffer wollen wir gar nicht reden.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Und von falschen Impfschäden dann auch nicht?

Nicht alles was Impfgegner für einen Impfschaden halten weil es NACH der Impfung passiert ist wurde auch DURCH die Impfung verursacht und ist deswegen tatsächlich ein Impfschaden...

Kommentar von MalNachgedacht ,

Die 2900 Tote welche die Schweinegrippe in der Saison 2009/2010 in der EU gefordert hat können leider keine persönlichen Erfahrungsberichte mehr schreiben - obwohl es bestimmt auch interessant wäre zu lesen was die posthum zum Thema zu sagen hätten.

Antwort
von Hideaway, 24

Gibt es hier Ärzte die sich damit auskennen?

Ja. Aber noch mehr unwissende Laien, die dennoch ihre Botschaften hinaus posaunen müssen.

Nebenwirkungen?

Praktisch Null.

Macht es überhaupt Sinn?

Ja, unbedingt.

Brauch das ein gesunder Mensch?

Ja

Geldmacherei?

Nicht primär 

Persönliche Erfahrungen? Macht ihr sowas?

Jedes Jahr. Nur gute Erfahrungen. 

Kommentar von herbort ,

ich kann mir kaum vorstellen das ein Wirkstoff bei niemanden Nebenwirkungen auslöst auf längere Zeit betrachtet. kann man sich da so sicher sein? bis auf die 1-2 Tage die man abgeschlagen ist.

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