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Grippealarm gut für Wirtschaft oder nicht?

gefragt von reflex am 06.06.2009 um 16:36 Uhr

Ist der Grippealarm und die damit einhergehenden Gegenwehrmaßnahmen (Herstellung und Verkauf von Medizin etc...) gut für die Wirtschaft oder schaden solche Epidemie/Pandemie-Vorfälle eher?

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medizin x 15.038 wirtschaft x 2.637 epidemie x 13

oli1285
beantwortet von oli1285 am 6. Juni 2009 16:42
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Ist die beste Marketing-Maßnahme für die "forschenden Pharmaunternehmen" und kostet nichts. Wusstest Du, dass die für die Werbung mehr Geld ausgeben als für die Forschung?


Brausepaul
beantwortet von Brausepaul am 27. Juni 2009 15:20
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Es ist irre gut für einzelne Unternehmen der Wirtschaft mit den richtigen Zugangswegen zur Politik. Siehe dazu auch http://www.rbb-online.de/kontraste/ Das Geschäft mit der Grippe. Dazu hatte ich 2 Monaten folgende Kolumne verfasst: Info eines Hellsehers zu Tamiflu (Impfstoff "Schweinegrippe"): Nach der Öffnung der deutsch/deutschen Grenze und Nena´s Hit "Wunder geschehen" habe ich keine Wunder mehr erlebt (der 11.9.2001 war für mich sicherlich kein Wunder). Doch es gibt sie noch. Ich muss nur die Glotzen uffmachen:

Die japanische Tochter des Schweizer Roche-Konzern CHUGAI PHARMACEUTICAL hat bereits 2007 (veröffentlicht in einem investor relation outlook März 2008) erklärt, dass im Jahr 2009 den Verkauf des Grippeimpfstoffs um 531% gesteigert (beiliegender Geschäftsbericht Seite 6) wird.

Auf jeden Fall scheinen die japanischen PharmaManager den AutoManagern von Toyota etwas Voraus zu haben. Bei einer Gesamtwachstumsprognose von 22,8% wussten die damals schon, dass nur Tamiflu die cashcow im Jahr 2009 sein wird. In einer Zeit, wo die Wirtschaft am Boden liegt, die Börsenkurse in den Keller rauschen, solche Zuwachsraten? Und das wissen die schon Ende 2007? Toyota glaubte vor 4 Monaten noch, dass der Umsatz von Toyota-Kfz nur stagnieren werde. Und welch ein Wunder, (um das Ziel nicht zu gefährden) schon in der ersten Jahreshälfte kommt eine angeblichen tödlichen Pandemie aus Mexiko und die Umsätze explodieren bei Roche und Glaxo Smithkline (Relenza). Die Schweinzüchter in Mexiko, welche dank Präääsi Clinton damalig ihre umweltschädigende Massenschweinetierhaltung dank der Freihandelsabkommen nach Mexiko verlagern konnten, bestreiten der Auslöser zu sein. Und das Apartheidregime Israel ist der Name "Schweinegrippe" zu "unchic". Sie hätten gern eine Mexicogrippe. Das erinnert mich doch sehr an den Versand von Anthrax-Sporen in den USA an VIP´s von angeblichen islamitischen Terroristen. Nachdem das deutsche Unternehmen das Patent an die USA für Nachahmerprodukte kostenfrei abgeben musste, verschwanden die angeblichen Attentäter auf Nimmerwiedersehen.


anonym
beantwortet von Padri am 7. Juni 2009 16:57
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Die Verbreitung von Angst und Schrecken, unsere Medien etc. helfen und stärken die Wirtschaft ungemein. Die Herstellung von Tamiflu floriert ungemein bei solchen Pandemie-Ankündigungen. Eingetreten aber sind sie bisher noch nicht. Eher wird das in Massen und vom Gesundheitsministerium auf Vorrat für teures Geld gekaufte und vom Steuerzahler bezahlte Medikament gehortet. Das bei der Vogelgrippe gehortete Tamiflu dürfte das Haltbarkeitsdatum bald oder schon bereits überschritten haben... Reich werden nur die Pharmakonzerne. Arm dran sind die Patienten, denn das Geld sollte besser in Hygieneforschung und Kampf gegen Krankenhauskeime gesteckt werden. Daran sterben jährlich Tausende von Menschen. An Vogel- und Mexikogrippe jedoch nicht.


anonym
beantwortet von Sarra72 am 6. Juni 2009 16:43
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Ich denke nicht !!! Wenn ich 10 Tage im Bett liege und krank bin, gehe ich nicht aus...kaufe weniger ein an Lebensmittel usw(Hunger hat man dann ja bekanntlich weniger) Auch möchte ich dann nicht ins Kino oder sonst irgendwas unternehmen... das rundet auch nicht auf, wenn ich Antobiotika kaufen muß!


Sphyrnidae
beantwortet von Sphyrnidae am 6. Juni 2009 16:38
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mit sicherheit, auf arzneimittel gibt es die volle mehrwertsteuer! problematisch sind da die ausfälle..., für den arbeitgeber!


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