Frage von NeugierigHoch2, 35

Grenzt das schon an Mobbing am Arbeitsplatz?

Ich möchte einfach mal eure Meinungen hören, da ich finde,.dass folgende Situation an mobbing und rausekeln grenzt: Ich habe an Tag Y einen Zusatzvertrag unterschrieben, laut dem ich zum nächst möglichen Zeitpunkt meine Arbeit von zu Hause erledige. 4 Wochen später hielt ich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Ich habe aber erstmal nichts gesagt, da die ersten 3 Monate ja sehr risikoreich sind. Als meine Schwangerschaft verkündet wurde, fing das schlecht reden unter Kollegen an, dass ich das Arbeiten von zu Hause nicht verdient hätte. Ich ging dann aber in Mutterschutz und für ein Jahr in Elternzeit, sodass ich vorerst mit dem Thema abgeschlossen hatte.

Mitte August habe ich wieder angefangen zu arbeiten. Ein Wiedereinstiegsgespräch wurde Ende Juni geführt. In diesen hiess es, dass man mich vorerst im Büro in einer anderen Abteilung benötigt und mir die Heim Arbeit nicht zurück geben kann. Einverstanden war ich damit nicht, denn ich benötige über 1 Stunde je Strecke und habe ein kleines Kind was rechtzeitig abgeholt werden muss. Nachdem man auf meine Emails wieder nur das gleiche äußerte, kam es Anfang September zu einem erneuten persönlichen Gespräch. Dort wurde gesagt, Heimarbeit sei ab Januar 2016 evtl möglich. Bis dahin solle ich vz im Büro arbeiten. Da mir das nicht möglich ist und jeder TZ Vorschlag abgelehnt wurde obwohl die Zusatzvereinbarung nicht gekündigt wurde, ging ich zum Anwalt.

Paar Tage später erfuhr ich von einem unserer Azubis, dass sehr laut und böse während meiner Zeit im home office über mich abgelästert wurde. Zudem wurde behauptet, dass ich an meinem letzten Tag vor dem Mutterschutz die Füße auf den Tisch gelegt und permanent am Handy gespielt hätte. Völliger Unfug. Nach dem 1. Tag nach meinem Wiedereinstieg war die Kollegin die mich einarbeiten sollte plötzlich krank. In der Pause erfuhr ich dann von einer anderen Kollegin, dass jene die plötzlich krank war, nur blau machte damit sie mich nicht einlernen muss und zudem wohl bei der Verkündung dass sie das übernehmen soll, laut äußerte dass sie das ja nicht verdient hätte. Als wäre das nicht schlimm genug, wurde ich im Büro in eine Abteilung versetzt,'welche man nicht im home offic machen kann. Schließlich kam es jetzt zum gerichtlichen Gütetermin dank meinem Anwalt. Dort wurde mir jetzt verkündet, dass unser Kunde angeblich mehrfach Beschwerden über mich abgeliefert hätte während meiner Zeit zu hause. Ich würde meine Heimarbeit wenn überhaupt in einem Jahr wieder sehen. Eine Lüge schlechthin, denn ich habe meine Arbeit nach dem 1. Tag einarbeiten selbst zu 100% aufgenommen und mehrfach vom Kunden gehört, dass man sich freut dass ich wieder da sei. Das alles macht mich natürlich seelisch total fertig. Die gütliche Einigung läuft jetzt auf eine Kündigung hinaus. Dabei erscheint mir, dass man von Beginn an meiner Schwangerschaft genau darauf hingearbeitet hat. Ich kann mich nicht 2 teilen und somit. zwingt man mich zu kündigen. Grenzt das an Mobbing?

Antwort
von Goodnight, 35

Das ist Mobbing.

Kommentar von NeugierigHoch2 ,

danke für deine Meinung. ich möchte natürlich nach dem misslungenen Gütetermin keinen Fuss mehr in das Büro setzen. Kann ich mit gutem Gewissen mit der Story zum Arzt gehen?

Kommentar von Goodnight ,

Das würde ich schon mit dem Arzt besprechen.

Kommentar von NeugierigHoch2 ,

danke für deine Meinung! ich würde mich freuen auch noch von anderen die Meinung zu hören!

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