Frage von brate385i, 69

Süchtig auf 'Gras' ?

Bin ich Grass süchtig ? Ich war in den Ferien (NRW) noch nicht nicht High ich trinke aber auch nicht und was anderes nehme ich auch nicht .Wenn Schule ist dann nur 2 bis 3 joints am Tag allerdings bin ich trotz kiffens in der Schule weiterhin gut geblieben (Realschule,2,8 schnitt).Allerdings ist meistens das erste was ich morgens mache und das letzte bevor ich pennen gehe einen joint rauche .

Antwort
von PrimeExpert, 7

Ja, das ist möglich! Achte auf dich, das kann dich schneller schädeigen als du denkst.

Du verwendest den Begriff aber falsch. Abhängigkeit ist der "Kopfteil" des Ganzen, also die Gier nach dem Stoff, nach dem Törn.Sucht ist die körperliche Seite der Angelegenheit.

Man kann also von Gras zB abhängig sein, nicht aber süchtig. Beide
Komponenten kommen bei klassischen Suchtgiften wie Opiaten zusammen.
Nicht zwangsläufig, denn ein gut eingestellter Schmerzpatient ist zwar
süchtig, nicht aber abhängig.

Um eine Sucht effektiv beseitigen zu können, müssen wir den Begriff
weiter beleuchten. Sucht wird oft mit etwas negativem assoziiert, obwohl
dies nicht immer zutrifft. Meiner Meinung nach, entwickelt man eine Art
Sucht, wenn man sich in einen andern Menschen verliebt hat. Das ist in
keinster Weise eine negative "Sucht" und sollte daher unterschieden
werden. Um nun eine Sucht strukturiert angehen zu können, bauen wir das
Stressbewältigungsmodel von Richard S. Lazarus um.

1. Sucht
- Ist eine Sucht vorhanden?

2. Appraisal (Kognitive Bewertung)
- 1 Phase:

Es wird überprüft, ob die Sucht guter oder böser Natur ist. Eine
positive Sucht hat keine große Bedeutung für den weiteren Coping
Prozess.

- 2 Phase:
Es werden (Widerstands-)Ressourcen abgeschätzt, die der Person
zuBewältigung der Sucht zur Verfügung stehen. Vor allem Möglichkeiten
(Ambulanter Entzug, Stationärer Entzug) und Fähigkeiten werden dem
Problem gegenübergestellt.
3. Coping (Bewältigung)
Wird nun eine Sucht als solch eine eingeordnet, als Bedrohung angesehen
und genügend (Widerstands-)Ressourcen vorhanden sind, kann die Sucht
bewältigt werden. Dies ist möglich mit dem

= Instrumentellem Coping.
Es meint die Anstrengung, die auf eine Veränderung der Situation abzielt. Das geschieht hauptsächlich durch Handlungen, welche man aktiv durchgeführt.

= Emotionsbezogenes Coping.
Es ist primäre darauf ausgerichtet, mit den eigenen Gefühlen bei einer Sucht klarkommen, bis sie keine Bedrohung mehr darstellt.

Letztendlich ist eine Sucht das, was man daraus macht. Viel wichtiger
ist der Umgang damit. Wer eine Sucht erst gar nicht ablegen möchte,
sollte sich keine Mühe geben, dies zu versuchen.

Antwort
von ConDivad, 23

Ich habe damit keine Erfahrung, aber würde dir gerne einen Tipp geben, wie du weniger rauchst.

Du kannst dir ja jede Woche ein neues Ziel setzen. Zum Beispiel dass du in dieser Woche nur 20 Zigaretten rauchst. Du kannst natürlich auch sagen, dass du jeden Tag nur 3 rauchst und das dann jede 7 Tage um 1 verringerst.

Ich hoffe, dass ich helfen konnte!

MfG ~ ConDivad :)

Kommentar von brate385i ,

Danke vielleicht probier ich das ja echt aus danke für die nette Antwort 

Kommentar von ConDivad ,

Freut mich, wenn ich dir gegolfen habe! :D

Antwort
von BellAnna89, 15

Ich würde das auf jeden Fall als Sucht bezeichnen. Versuch lieber, nur abends zu rauchen, noch besser, nur am Wochenende. 

Dass deine schulischen Leistungen nicht abgefallen sind hat ja nichts damit zu tun, ob du süchtig bist oder nicht. Die Sucht kann ganz andere Nachteile haben, die nicht unbedingt direkt mit dem THC zusammenhängen müssen. 

Als erstes ist da diese Knechtschaft durch die Sucht, die für mich persönlich dem Wesen des Kiffens widerspricht, das doch eigentlich für Freiheit steht. 

Außerdem ist dem Joint auch meist Tabak beigefügt, also der Wirkstoff Nikotin. Der macht auf jeden Fall stark abhängig, und seine Wirkung wird durch das THC sogar verstärkt. 

Und dann gibt es noch die Gefahr der psychischen Folgeschäden. Diese können auch Monate später noch auftreten, und je nach persönlicher Verfassung und familiärer Vorbelastung in Psychosen oder dauerhaften psychischen Erkrankungen enden.

Übrigens ist dein Gehirn noch nicht fertig entwickelt, wer weiß, vielleicht wirst du noch zum Genie ohne Dope?

Überlege dir gut, ob du die Gefahren als so junger Mensch wirklich in Kauf nehmen willst. Die Wirkung ist sowieso viel besser, wenn man nicht dauerbreit ist!

Alles Gute!

Antwort
von Giules420, 6

Also diese Frage kannst nur du selbst beantworten. Ich kiffe zwar auch jeden Tag, auch meistens einen am morgen und vor dem schlafengehen, bei mir ist das aber mit dem kiffen und andere psychodelische drogen eine gewisse Lebenseinstellung (Om/Goa, Karma..etc.). Aber so lange du durch das kiffen weiterhin die Schule gut machst und dann auch später in der Arbeitswelt ein guter und angenehmer Arbeitnehmer wirst, dann finde ich(!) das man das kiffen nicht unbedingt aufgeben muss. Außer du leidest unter Nebenwirkungen wie Depressionen oder vollkommene Gleichgültigkeit, dann ist es ratsam nicht weiter zu kiffen. Eine weitere und wichtige rolle spielt ja dann auch das Alter. Wenn man in jungen Jahren (ab 12-13 Jahren) mit dem kiffen anfängt, besteht später eine psychische Abhängigkeit und das gehrin kann sich nicht dementsprechend weiterentwickeln. Ab 16-17 Jahren ist es meiner meinung nach nicht gefährlich da ich mit 17 auch angefangen habe zu kiffen und ich keine schlimmen langzeit schäden oder nebenwirkungen verspüre. Hoffe die Antwort konnte dir da weiterhelfen. 

Antwort
von Expectation, 16

Na ja, das Verlangen ist da und kann mit einer Sucht einhergehen. Ich weiß selbst, wie schwer es ist, wenn man es zur Verfügung hat, diesem zu wiederstehen. War selbst nicht anders bei mir!

Wenn mein Gras alle war, habe ich mir auch nicht gleich wieder etwas besorgt. Heute bin ich frei davon und kann nicht sagen, davon süchtig geworden zu sein. Ich betrachte es eher als Genussmittel und ziehe es jedem Alkohol vor und ja, würde gerne mal wieder!

Antwort
von Andracus, 11

Wie gut du in der Schule bist oder nicht muss noch nichts heißen. Wenn du keinen Tag mehr ohne kannst ist das eine Sucht und fertig. Und Sucht ist nie okay, egal nach was. Abgesehen von deiner Gesundheit geht das doch auch ins Geld, oder

Antwort
von TheAnswerIsNear, 22

Ich würd schon sagen allerding wirst du von Gras nicht Physisch sondern nur Psychisch abhängig d.h. wenn du kalt aufhörst wird es nicht so sein wie bei einem Heroinsüchtigen der vtl bei kaltem enzug draufgehen kann

Antwort
von aXXLJ, 3

Wenn Du es nicht schaffst freiwillig (also ohne Geldnot) eine 14 bis 30tägige Cannabiskonsum-Pause einzulegen, kann zumindest vom Beginn einer problematischen Gewöhnung gesprochen werden.

Kriterien für "Abhängigkeit" ("Sucht") werden bei Wikipedia erläutert.

Antwort
von misscassi, 20

Wenn du ohne einen J am Morgen und am Abend nicht mehr klarkommst, dann schon.

Antwort
von hutten52, 21

Grass-süchtig? Du liest also den ganzen Tag die Werke von Günter Grass? Das kann Folgen haben!

Kommentar von brate385i ,

😂😂

Antwort
von Secretstory2015, 20

Japp, das nennt man Sucht

Antwort
von Tannibi, 19

Bin ich Grass süchtig ?

Ich finde den nicht so toll. Trotz Literaturnobelpreis.

Kommentar von Andracus ,

Bester Kommentar^^

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