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Gras auf Rezept wie in Californien - was haltet Ihr davon?

gefragt von mmausmoellnmmausmoelln am 30.04.2009 um 22:14 Uhr

bitte keine Kommentare wie "Gras ist schädlich" - ich weiß auch, dass mal einer wegen Gras gestorben ist, als der Topf aus dem 3. Stock direkt auf seinem Schädel gelandet ist... die Frage ist ernst gemeint, zumal es hier nur verboten ist, um die amerikanische Baumwollindustrie gegenüber der europäischen Hanfindustrie (eine der ältesten Nutzpflanzen!) zu stärken

27 Stimmen : sollte auch hier so sein (16) ; bitte nicht (6) ; ist mir egal (5)

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Sofaschalter
beantwortet von Sofaschalter am 30. April 2009 22:17
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Für Patienten, denen es helfen würde - unbedingt! Es werden ja ganz andere Medis verordnet...

abgestimmt für: sollte auch hier so sein

atenga
beantwortet von atenga am 30. April 2009 22:16
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Ein gutes Medikament für Schmerzpatienten ohne die gravierenden Folgen von morphinhaltigen Schmerzmitteln.

abgestimmt für: sollte auch hier so sein

Gewuerzmeister
beantwortet von Gewuerzmeister am 30. April 2009 22:16
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Gras rauchen ist extrem ungesund wegen des Rauches (schlimmer als Tabak), aber THC-Tabletten hätten möglicherweise ihre Existenzberechtigung in der Schmerztherapie.

abgestimmt für: sollte auch hier so sein

anonym
beantwortet von I7U686RT33VCN am 30. April 2009 22:14
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abgestimmt für: sollte auch hier so sein

Qetan
beantwortet von Qetan am 30. April 2009 22:15
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quasi1
beantwortet von quasi1 am 30. April 2009 22:15
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ziege25
beantwortet von ziege25 am 30. April 2009 22:21
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also ich weis das es meinem bruder erträglicher gemacht hat (hatte einen hirntumor) sonst bin ich gegen drogen ;)

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anonym
beantwortet von Felixguido am 30. April 2009 22:31
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...warum auch nicht?

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aaaaanonym
beantwortet von aaaaanonym am 1. Mai 2009 01:22
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Viele gute medizinische Gründe die dafür sprechen... bin nur leider zu faul die alle rauszusuchen ;)

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Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 1. Mai 2009 01:31

trotzdem danke, dass Du die Rolle noch aus der Hand legen konntest... ;-)


nofre84
beantwortet von nofre84 am 1. Mai 2009 03:27
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wem es hilft,bitte!

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aXXLJ
beantwortet von aXXLJ am 1. Mai 2009 10:32
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Es gab vor einigen Jahren bereits eine Umfrage zur medizinischen Verwendung von Cannabis vom renommierten Meinungsumfrage-Institut Allensbach. Die Zustimmung lag bei über 70 % und zeigt, dass der "Durchschnittsbürger" sehr wohl über das Potential der Pflanze aufgeklärt ist oder aber wenigstens Empathie empfindet für Patienten, die an HIV/AIDS, Krebs, Multipler Sklerose, Asthma, Glaukom, Morbus Bechterev, Hepatitis-C, Neuropathien, Migräne und vielen anderen Krankheiten leiden. Wer sich GEGEN die Vergabe von Cannabis als Heil- und Linderungsmittel ausspricht, votiert zugleich GEGEN das Lebensrecht der Betroffenen, denn oftmals ist der Einsatz dieser Substanz die letztmögliche ärztliche Option. Leider ist es so, dass die Mehrheit der Ärzte noch immer so gut wie gar nichts über die Eigenschaften von THC-haltigem Hanf weiß und in jenen unaufgeklärten Ärzteköpfen lediglich die nahezu zwanghafte Abwehrreaktion "Böse Droge! Böses Rauschgift! Böse Sucht!" hervorgerufen wird. Ähnlich wie bei denen, die GEGEN die Verwendung von Cannabis als Medizin stimmen oder denen es EGAL ist...denen das Schicksal der Erkrankten EGAL* ist.

Eine solche Haltung sollte sich spätenstens dann ändern, wenn man selbst durch Krankheit zum Betroffenen wird und tiefe Verzweiflung den Alltag bestimmt.

Nach mehr als 10jährigem Kampf um (natürliches) Cannabis ist es seit Nov. 2008 in Deutschland so, dass man nach einem sehr aufwendigen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung nun tatsächlich Cannabis auf Rezept erhalten kann. Doppelt bis dreifach so teuer wie auf dem Schwarzmarkt und leider auch nur nach einem oft Jahre dauernden Hürdenlauf durch den bürokratischen Hindernis-Parcours der Bundesopiumstelle beim BfArM. Bislang haben es lediglich 7 (sieben) Patienten geschafft diese Genehmigung zu bekommen. Einige von ihnen können sich allerdings ihren Bedarf finanziell nicht leisten und stehen mit ihrer so mutig wie langwierig erstrittenen BfArM-Erlaubnis-Urkunde dem in den Apotheken geforderten Preis von 16-22,50 €/g ebenso ungläubig wie hilflos gegenüber.

Es dürfen/müssen die Fragen erlaubt sein,

a) wieviel -zigtausend Erkrankte zeitnah von Cannabis profitieren könnten, wenn der Antragsweg erleichtert und beschleunigt werden würde,

b) wieviel Millionen Euro an Kosten für andere nebenwirkungsreiche, nutzlose, manchmal sogar kontraproduktive Medikamente eingespart werden könnten,

c) wieviel unschuldig Verfolgte nicht mehr in den kostenintensiven Raster einer Bestrafung mit ihren sozialschädlichen Auswirkungen fallen,

d) wieviel Personen aufgrund ihrer Erkrankungen bereits verstorben sind, die mit und durch Cannabis noch hätten am Leben sein können.


Bild/er:

Bild


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Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 2. Mai 2009 18:08

Vielen Dank! Nicht nur, dass ich einiges davon noch nicht wusste - Deine Antwort finde ich genial, weil informativ und ausführlich, dazu gut geschrieben. Mach so weiter!

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 4. Mai 2009 13:45

Hi, Du Musiker!
Schau Dir mal das Ergebnis an... das bestätigt die von Dir genannte Umfrage ziemlich genau: 24% dagegen, Rest dafür oder "lass sie doch..."

Kommentar von Ff1e4b9279c153921be5be0532832b7csmallaXXLJ am 4. Mai 2009 15:06

Das zeigt, dass der geäusserte "Volkswille" gegen eine Zulassung von Cannabis als Medizin eher vernachlässigenswert ist. Zugleich deutet das Ergebnis aber auch auf eine erschreckende Unaufgeklärtheit und mangelhafte Empathie bei den Medizinalcannabis-Gegnern hin. Leider schlägt dieses "Minderheiten-Denken" auf die verantwortlichen Gesundheitspolitiker durch, die eine reibungslose, preislich angemessene und im Antragswesen vereinfachte Cannabisvergabe noch immer be- bzw. verhindern. Dadurch wird nicht nicht nur das Grundgesetz verletzt (Art. 2 GG), sondern ebenso die Charta der Menschenrechte missachtet.

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 12. Mai 2009 10:58

wie in so vielen Bereichen... ich glaube, die "wir-brauchen-mehr-Kindergärten"-Diskussion höre ich auch schon seit fast 30 Jahren, ohne dass sich etwas tut...


baer1
beantwortet von baer1 am 30. April 2009 22:15
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Aber wenn man den Anbau legalisieren würde,würde wenigstens keiner mehr Geld damit verdienen.

abgestimmt für: ist mir egal
Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 30. April 2009 22:17

doch: der Staat - würde sofort eine Gras-Steuer geben... sie haben nur noch keinen Weg gefunden!

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 30. April 2009 22:57

(ohne sich selbst zu widersprechen...)


BEAFEE
beantwortet von BEAFEE am 1. Mai 2009 20:50
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tribble
beantwortet von tribble am 2. Mai 2009 12:33
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auf rezept gibts das leider noch nicht, aber es gibt schon 5 patienten die das aus NL beziehen dürfen.

Leeeeider gibts grad Lieferschwierigkeiten für so grosse Mengen wie 15 Gramm. Sehr seltsam für Pflanzen die mehr als 30g abwerfen....

abgestimmt für: sollte auch hier so sein

anonym
beantwortet von champion94 am 3. Mai 2009 20:37
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wenn das für manche leute ein lebensretter ist^^ dann wieso nicht...=DDDD

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anonym
beantwortet von ichbinneuhier09 am 4. Mai 2009 21:56
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ob medizin oder spaß - jeder sollte frei über sich und siene vorlieben entscheiden dürfen. gute beiträge

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Raths
beantwortet von Raths am 30. April 2009 22:14
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Diana77
beantwortet von Diana77 am 30. April 2009 22:15
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ErsterSchnee
beantwortet von ErsterSchnee am 30. April 2009 22:15
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abgestimmt für: bitte nicht

goodboy21
beantwortet von goodboy21 am 30. April 2009 22:15
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sunnysun
beantwortet von sunnysun am 30. April 2009 22:16
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ich hab mit drogen eh nichts am hut ! was andere machen soll mir egal sein!

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DonBrush
beantwortet von DonBrush am 30. April 2009 22:18
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Es sollte für alle FREI zugänglich sein, die das konsumieren möchten. Bitte keine Regelung ala Medizin/Abgabe in Apotheken oder sowas...

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Felix820
beantwortet von Felix820 am 30. April 2009 22:15
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Gras ist schädlich

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 30. April 2009 22:16

ach ja? schädlicher als was? etwa Alkohol (lol)?

Kommentar von 3d86c15319329a563c2437ef84687002smallFelix820 am 30. April 2009 22:17

:)

Kommentar von 3d86c15319329a563c2437ef84687002smallFelix820 am 1. Mai 2009 12:55

jedenfalls verblöden die leute die alk ab und zu trinken nicht so wie die die oft kiffen

Kommentar von 738f130ab5260b488d26ee0a11a14171smalltribble am 2. Mai 2009 12:34

Alkohol zerstört nachweislich Gehirnzellen. Cannabis macht das nicht. Was ist jetzt schädlicher? Felix, wenn du keine Ahnung hast, enthalte dich einfach ;)

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 2. Mai 2009 18:11

nicht nur die Gehirnzellen... Leber, Magen, Nieren usw. freuen sich auch, wenn sie in Säufern wohnen...
ein Zitat aus Switch reloaded von vor 2 oder 3 Wochen:
"Bier macht dick, Schnaps macht krank - ich bin Kiffer, Gott sei Dank"


anonym
beantwortet von Hooliance am 30. April 2009 22:15
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Wie kann man nur so viel Unwissen in einem so kurzen Textabschnitt stecken =)

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 30. April 2009 22:20

woher kommt diese Meinung?

Kommentar von 13caebc1b5b4c41b6c3808e82bc22c7bsmallatenga am 30. April 2009 22:24

...Aber Dein besseres Wissen würdest Du nicht preisgeben?

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 30. April 2009 22:42

was willst Du denn wissen?
politischen Hintergrund? Aussagen von Ärzten? persönliche Erfahrungen?

Kommentar von 13caebc1b5b4c41b6c3808e82bc22c7bsmallatenga am 30. April 2009 23:03

Mein Kommentar bezog sich auf die Antwort von Hooliance ;-)

Kommentar von B14c9c4ba3d7c67d81dd72a818397fedsmallmmausmoelln am 30. April 2009 23:45

sorry, mein Fehler! ;-)

Kommentar von 13caebc1b5b4c41b6c3808e82bc22c7bsmallatenga am 3. Mai 2009 03:49

Das ist immer das Problem mit der Position der Kommentare, sie stehen sehr oft nicht unter dem Kommentar, den sie betreffen. Da kannst Du nichts dafür1 :-)


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 30. April 2009 22:16
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wuschel55
beantwortet von wuschel55 am 30. April 2009 22:17
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Raller
beantwortet von Raller am 30. April 2009 22:19
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Norwegenadler
beantwortet von Norwegenadler am 30. April 2009 22:24
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anonym
beantwortet von Heartlander am 2. August 2009 16:59
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Thc war das letzte Medikament, was mein Vater als Krebspatient erhielt (Marinol). Es hilft enorm gegen Schmerz und gegen die Nebenwirkungen der Chemo.

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