Frage von tatarturk, 149

Fragen zu Gott - Wer kann mir helfen?

Ich habe zwei fragen

1. frage warum erschafft gott wenn er so lieb ist diese welt und uns obwohl er weiß das so viele menschen in die hölle gehen werden,ich meine auch wenn die menschen unrecht haben sollten,warum erschaft er diese welt wenn er so lieb wäre hmm er weiß doch das so viele menschen in die hölle gehen wird

2.frage : warum hilft Gott nicht wenn einer vergewaltigt wird ?

Antwort
von Philipp59, 15

Hallo tatarturk,

gerne will ich auf Deine beiden Fragen eingehen!

Zur Frage 1

Zu dieser Frage führt sicher die Vorstellung, Gott sei allwissend. So habe er bei der Erschaffung des Menschen genau vorausgewusst, wie der Ausgang sein würde. Das ist jedoch nicht der Fall! Gott verfügt zwar über die Möglichkeit, alles zu wissen, doch macht er davon nicht immer Gebrauch.

Genauso ist es auch im Fall der Erschaffung des Menschen. Hätte Gott tatsächlich jede weitere Entwicklung vorausgesehen, dann wäre er im Grunde für das ganze Leid verantwortlich. Ergibt das jedoch wirklich einen Sinn, wenn man vor allem daran denkt, dass in der Bibel über Gott gesagt wird, dass er "Liebe ist" ? (1. Johannes 4:8). Nur jemand, der schrecklich grausam und sadistisch ist, würde sich zu einem solche Spiel hergeben.

Ist aber Gott wirklich vollkommen, wenn er nicht alles im Voraus weiß? Einige argumentieren so. Dazu ist es interessant, einmal das zu lesen, was ein Bibellexikon darüber sagt:

" Die Behauptung, Gott wäre nicht vollkommen, wenn er nicht alle künftigen Ereignisse und Situationen bis ins einzelne vorherwüßte, verrät in Wirklichkeit eine willkürliche Ansicht über Vollkommenheit. Vollkommenheit im eigentlichen Sinn des Wortes verlangt keine solch absolute, uneingeschränkte Anwendung, denn ob etwas vollkommen ist, hängt davon ab, inwieweit es den Maßstäben der Vortrefflichkeit entspricht, die jemand, der dafür kompetent ist, festgelegt hat. (Siehe VOLLKOMMENHEIT.) Letzten Endes sind Gottes Wille und Wohlgefallen — nicht die Meinungen oder Auffassungen von Menschen — ausschlaggebend dafür, ob etwas vollkommen ist oder nicht (5Mo 32:4; 2Sa 22:31; Jes 46:10).

Als Veranschaulichung diene Gottes grenzenlose Machtfülle, die unleugbar vollkommen ist und keinerlei Beschränkungen unterliegt (1Ch 29:11, 12; Hi 36:22; 37:23). Doch seine Vollkommenheit an Kraft erfordert nicht, daß er in jedem Fall den vollen Umfang seiner grenzenlosen Machtfülle einsetzt. Sonst wären bereits vor langer Zeit durch den Vollzug der Strafgerichte Gottes, die von machtvollen Äußerungen der Mißbilligung und des Zorns begleitet waren — wie bei der Flut und bei anderen Gelegenheiten —, nicht nur bestimmte Städte und einige Nationen des Altertums vernichtet worden, sondern die Erde und alles darauf (1Mo 6:5-8; 19:23-25, 29; vgl. 2Mo 9:13-16; Jer 30:23, 24). Gottes Machtentfaltung ist daher nicht einfach eine Entladung seiner grenzenlosen Kraft; diese wird statt dessen immer durch seinen Vorsatz bestimmt und, sofern es angebracht ist, durch seine Barmherzigkeit gemildert (Ne 9:31; Ps 78:38, 39; Jer 30:11; Klg 3:22; Hes 20:17).
Wenn es Gott unter gewissen Umständen gefällt, von seinem uneingeschränkten Vorherwissen wahlweise und in beliebigem Umfang Gebrauch zu machen, hat bestimmt weder ein Mensch noch ein Engel das Recht, zu ihm zu sagen: „Was tust du?“ (Hi 9:12; Jes 45:9; Da 4:35). Es geht daher nicht um die Frage der Fähigkeit, d. h. darum, was Gott vorhersehen, vorherwissen und vorherbestimmen kann — denn „bei Gott . . . sind alle Dinge möglich“ (Mat 19:26) —, sondern darum, ob Gott es für angebracht hält, etwas vorherzusehen, vorherzuwissen und vorherzubestimmen, denn „alles, was er Lust hatte zu tun, hat er getan“ (Ps 115:3). (Quelle: "Einsichten über die Heilige Schrift" Band 2, Seite 1247).



Wie hier angedeutet wird, macht Gott wahlweise von seinem Vorherwissen Gebrauch. Das bedeutet, dass er beschließen kann, nicht alle Taten seiner Geschöpfe vorherzuwissen. Die Bibel lässt an verschiedenen Stellen erkennen, dass Gott zunächst eine aktuelle Situation untersucht und aufgrund dieser Untersuchung dann eine Entscheidung trifft. Wenn er bereits im Voraus alles wüsste, dann wäre das ganz bestimmt nicht erforderlich.

Übrigens: Gott lässt niemanden in die Hölle gehen, weil es überhaupt keinen Ort gibt, an dem Gott böse Menschen quält! Der Begriff "Hölle" erscheint zwar in einigen Bibelübersetzungen (vorwiegend älteren), doch gibt er die zugrundeliegenden Wörter der Ursprachen nicht korrekt wieder. An den meisten Stellen, wo in diesen Bibeln "Hölle" steht, ist einfach das Grab gemeint.

Gott hatte zu keiner Zeit vor, Menschen, die ihm nicht gehorchen und schlecht handeln, in irgendeiner Weise zu quälen. Die einzige Strafe, die Gott vorsieht, ist der ewige Tod. Denke doch nur einmal an das, was Gott zu Adam sagte, nachdem er sich gegen ihn aufgelehnt hatte: "Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (1. Mose 3:19). Und in dem Bibelbuch Prediger wird über die Toten gesagt, das sie sich ''nicht des geringsten bewusst" sind (Prediger 9:5). Somit ist die Höllenlehre eindeutig keine biblische Lehre.

Zur Frage 2

Ich möchte Deine Frage in einen etwas größeren Rahmen stellen. Es geht ja nicht nur darum, warum Gott  bei einer Vergewaltigung nicht eingreift, sondern warum er grundsätzlich das Böse zulässt. Das haben sich natürlich schon viele Menschen gefragt, da das Leid auf der Erde immer mehr überhand nimmt.

Der tiefere Grund, warum Gott Böses nicht verhindert, hat mit der im Garten Eden begonnenen Auflehnung des Menschen gegen die göttliche Herrschaft zu tun. Der Teufel hatte ja im Grunde behauptet, die Menschen kämen ohne göttliche Leitung viel besser zurecht und leider glaubten sie ihm. Seit dieser Zeit bemühten sich die Menschen, alle möglichen Regierungsformen auszuprobieren. Sie bevorzugen bis heute, selbst über Recht und Unrecht zu entscheiden, statt sich zu erkundigen, was Gott gefällt und was nicht. Dadurch, dass Gott Zeit verstreichen ließ und Menschen die Gelegenheit gab, zu beweisen, dass ihr von Gott unabhängiger Lauf der bessere ist, wurde deutlich, ob der Mensch damit Recht behalten sollte.

In all den Jahrhunderten Menschheitsgeschichte wurde eines immer deutlicher: Menschenherrschaft trägt nicht zum Wohl und zum Glück der Menschen bei. Das bestätigt die Bibel mit folgenden Worten: "All das habe ich gesehen, und mein Herz richtete sich auf jede Arbeit, die unter der Sonne getan worden ist [während] der Zeit, da der Mensch über den Menschen zu seinem Schaden geherrscht hat. (Prediger 8:9) Keine Regierung auf der Erde konnte bisher Kriegen, Verbrechen, Ungerechtigkeiten und Krankheiten ein Ende machen. Gerade in unserer Zeit wird mehr als deutlich erkennbar, wie sehr doch die menschlichen Regierungen versagt haben. Die Zustände auf der Erde werden von Tag zu Tag schlimmer und sogar der Fortbestand der Menschheit ist in Gefahr.

Gott wird dem Treiben der Menschen jedoch nicht endlos zusehen. In dem Bibelbuch Apostelgeschichte, Kapitel 17:31 steht: "Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“ Wenn Gott die Erde richtet, wird er dafür sorgen, dass alle menschlichen Regierungen beseitigt werden und an deren Stelle das Königreich Gottes zu herrschen beginnt (siehe Daniel, Kapitel 2, Vers 44). Dies ist das Reich Gottes, um das viele im sogenannten "Vaterunser" beten, wenn sie sagen: "Dein Reich komme". Das wird einen neuen Zeitabschnitt in der Menschheitsgeschichte einläuten. Dann wird es hier auf Erden endlich Ruhe und Frieden geben und niemand wird mehr krank oder sterben und keinem wird mehr irgendein Leid zugefügt werden! Ist das nicht großartig?

Dass Gott nicht schon längst in das Weltgeschehen eingegriffen hat, zeigt im Grunde, wie groß seine Geduld ist. Bei der Zulassung des Bösen geht es nämlich nicht nur um die Frage, ob Gott das Recht hat, über die Menschen zu herrschen, sondern auch darum, ob es Menschen gibt, die Gott aus selbstloser Liebe dienen. Diese Streitfrage bezüglich der Treue des Menschen gegenüber Gott ist von weitreichender Bedeutung. Der Teufel hatte nämlich behauptet, es gäbe keinen einzigen Menschen, der Gott aus echter Liebe dient. Das wurde an dem Beispiel eines treuen Dieners Gottes aus alter Zeit mit Namen Hiob deutlich. Satan behauptete, er könne ihn sowie jeden anderen Menschen von Gott abwendig machen, wenn er ihn unter Druck setzen würde. (siehe Hiob, Kapitel 1, Verse 8 - 12) Durch Gottes Geduld kann jeder Mensch den Beweis erbringen, wer in dieser Streitfrage Recht behält: Satan oder Gott.

Hätte Gott gleich zu Anfang das Böse ausgemerzt, in dem er die Rebellen sofort vernichtete, dann wären die erwähnten Streitfragen für immer ungeklärt geblieben. Vielleicht wird die Sache durch folgende Veranschaulichung deutlicher: "Wie könnte ein Familienvater am besten die in aller Öffentlichkeit erhobene Anschuldigung widerlegen, er würde seine Stellung als Familienhaupt missbrauchen, und die Behauptung, seine Kinder wären besser daran, wenn sie ihre Entscheidungen unabhängig von ihm träfen, sowie die Anschuldigung, sie alle würden ihm nicht aus Liebe, sondern um materieller Vorteile willen gehorchen? Wären die Anschuldigungen oder Behauptungen in den Augen der Nachbarn zweifelsfrei widerlegt, wenn er den Falschankläger einfach erschießen würde? Welch eine vorzügliche Rechtfertigung es doch statt dessen wäre, wenn er seinen Kindern die Gelegenheit gäbe, für ihn als Zeugen aufzutreten, um so bezeugen zu können, daß ihr Vater seiner Familie in gerechter und liebevoller Weise vorsteht und sie bei ihm bleiben, weil sie ihn lieben! Würden einige seiner Kinder sich auf die Seite des Anklägers stellen, das Haus verlassen und durch Aneignung eines anderen Lebensstils ihr Leben ruinieren, würde aufrichtigen Beobachtern nur bewußt werden, daß die Kinder sich besser seiner Leitung unterstellt hätten." (Unterredungen anhand der Schriften S. 83)

Wie Du siehst, ist die Frage, warum Gott das Böse zulässt, komplizierter als die meisten zunächst denken. Die Art und Weise, wie Gott in dieser Sache vorgegangen ist, zeugt jedoch von seiner großen Weisheit und seinem Weitblick.

Ich hoffe, dass diese Darlegungen Deine beiden Fragen einigermaßen verständlich und zufriedenstellend beantwortet konnten. Alle Gute!

LG Philipp

Antwort
von RudolfFischer, 15

Um beide Fragen zu beantworten, gibt es die Möglichkeit, von folgendem Rahmen auszugehen:

Wir sind Geistwesen, die bei Gott beheimatet sind und aus freien Stücken in die Welt kommen, um hier eine Aufgabe zu unserer (oder einer allgemeinen) positiven Entwicklung zu erfüllen. 

Dazu gehört auch die Erfahrung, dass eine freie Entscheidung auch zum Bösen führen kann. Aber: ohne das Böse wäre das Gute gar nicht sichtbar, und alles Böse ist an das Irdische gebunden und damit endlich, gegenüber dem Unendlichen im Jenseits letzten Endes unbedeutend. (Wie auch im Leben negative Erlebnisse mit der Zeit verblassen, besonders wenn sie sich aus der Rückschau als notwendig erweisen.)

Der Sinn der Geschöpfe ist, aus freien Stücken und nach dem Prinzip der Liebe an Gottes Schöpfung mitzuarbeiten. Am Ende eines Lebens beurteilt man selbst, wie weit das gelungen ist.

Wir glauben, dass Gottes Liebe unendlich und vorbehaltlos ist, so dass jeder, der sich auch nach einem misslungenen Leben sich dieser Liebe übergibt, nach einer Phase der Reue ("Fegefeuer") im Jenseits bei Gott bleiben und sich weiter positiv entwickeln kann. Dazu kann auch gehören, abermals geboren zu werden, wozu man sich ebenfalls frei entscheidet.

Damit sind aber nicht in jedem Fall alle Fragen geklärt, denn es gibt Böses und Leid, dessen Sinn wir uns nicht vorstellen können. Hier müssen wir einfach zu Gott Vertrauen haben, dass er einen guten Plan mit seiner Schöpfung hat, in der auch das aus menschlicher Sicht unerklärliche Leid seinen Platz hat. So dienten die Wunder Jesu dazu, als einzelne Zeichen auf die Erfüllung dieses guten Planes ("das Reich Gottes") hinzuweisen, denn er hat ja auch nicht alle Kranken geheilt, alle Armen reich gemacht und alle Toten auferweckt. Letzten Endes steht auch sein Tod am Kreuz als Beispiel für dieses unerklärliche Leid. (Ich halte die Erklärung "unerer Sünden wegen" - Erbsünde -  für eine missglückte Konstruktion der frühen Christen.) 

Damit, um auf deine Fragen konkret zurückzukommen, reihe ich eine Vergewaltigung in dieses unerklärliche Leid ein. Trost kann man dabei nur finden, wenn man an den geschilderten übergeordneten Rahmen glaubt.

Antwort
von wasteyouryouth, 89

Google mal "theodizee" (="Gerechtigkeit Gottes“ oder „Rechtfertigung Gottes"), dort findest du etlliche mögliche Antworten auf diese Frage bzw. Theorien darüber :) Sind zu viele und zu unterschiedlich, als dass man sie hier in ein paar Sätzen wiedergeben könnte.

Oder man glaubt eben erst an gar keinen Gott, dann erübrigt sich die Frage. Da du aber wie es scheint gläubig bist hoffe ich, dass es dir irgendwie weiter hilft.

Antwort
von nowka20, 11

würde gott helfen, so müßte er in seine schöpfung eingreifen. er müße nachbessern.

deshalb greift er nicht ein

Antwort
von Zischelmann, 4

In vielen Fällen sollte man nicht fragen:

WO war Gott?

Sondern: WO waren die Menschen die halfen?

Beispiele: Die 7-jährige Jessica aus Hamburg verhungerte bei ihrer Mutter. Das Jugendamt griff nicht ein.

Ein psychisch kranker Pilot brachte absichtlich die Germanwings zum Absturz. Warum schwiegen seine Ärzte?

Auch bei Vergewaltigungen kam es vor,das Menschen schwiegen und tatenlos zusahen oder abhauten

Antwort
von Fantho, 25

Vielleicht kann Dir dieser Blog weiter helfen:

www,dukania.net

Allerdings solltest Du Dir hierbei Zeit nehmen, denn es sind ne Menge 'Themen'...

Zum Beispiel unter 'Themen' -> 'Nachdenkliches' -> 'Theodizee-Problem'

Gruß Fantho

Antwort
von Netie, 16

Ich weiß nicht, ob wir dir (als gläubige Menschen), die wir vieles selbst nicht  verstehen, darauf eine befriedigende Antwort geben können.

Man könnte jetzt einen riesigen Text abfassen, indem man die Liebe Gottes zu uns Menschen vorstellt und doch, wenn es nicht im Glauben angenommen wird, letztlich sinnlos ist.

Die Vergewaltigung steht für alle anderen Dinge. (Verfolgungen, Kriege, Krankheiten, Misshandlungen) Wir erleiden sie, ohne zu wissen, wozu es gut ist. Als Gläubiger weiß man, "dass alle Dinge zum Guten mitwirken." Römer 8,28

Als Nichtglaubender ist man empört, wie Gott so handeln kann. Und würde ihm am liebsten "eins auswischen".

Doch hat er in seiner Liebe, seinen Sohn zur Errettung von Sündern gegeben, und die Menschheit lehnt ihn schon Jahrhunderte ab. Das ist das größte "Unrecht", das überhaupt hier auf der Erde in den einzelnen Herzen ist.

Aber er ist bemüht um die Seelen Einzelner, dass sie ihn doch finden möchten. Und viele finden ihn gerade im Leid (Krankheit, Verlust, Katastrophen, Kriege).

Die Erde und Menschen sind in Reinheit erschaffen worden. Doch der Mensch akzeptiert(e) Gottes Souveränität nicht und wollte so sein wie er. Das hatte zur Folge, dass die Sünde in die Welt kam, durch bewusstes Gott-Entgegen-Handeln.

Antwort
von Ellen9, 32

Woher willst Du wissen, dass Gott nicht hilft? 

Ist es nicht vielmehr so, dass Menschen Instinkte/Intuitionen ignorieren, oder nicht wahrnehmen, oder nicht ernstnehmen usw.?!

Kommentar von Herb3472 ,

Welchen Instinkt hatte z.B. eine Geisel nicht wahr- oder nicht ernst genommen, die vom IS abgeschlachtet wurde? Oder ein Verbrechensopfer, das qualvoll zu Tode gequält wird?

Kommentar von Ellen9 ,

Das kann ich nicht beantworten, ich steckte nicht in deren Haut; ich habe in meiner schon genug zu bewältigen.

Antwort
von Seath88, 59

Der Artikel ist vielleicht für dich interessant, ist die alte Frage nach der Theodizee. https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee

Theodizee [teodiˈʦeː] (von altgriechisch θεός theós ‚Gott‘ und δίκη díkē ‚Gerechtigkeit‘) heißt „Gerechtigkeit Gottes“ oder „Rechtfertigung Gottes“. Gemeint sind verschiedene Antwortversuche auf die Frage, wie das Leiden in der Welt vor dem Hintergrund zu erklären sei, dass Gott einerseits allmächtig, andererseits gut sei. Konkret geht es um die Frage, warum Gott das Leiden zulässt, wenn er doch die Omnipotenz („Allmacht“) und den Willen („Güte“) besitzen müsste, das Leiden zu verhindern. Der Begriff „Theodizee“ geht auf den Philosophen und frühen Aufklärer Gottfried Wilhelm Leibniz zurück.[1]

Der Hinweis auf das Leid als religiöse oder religionskritische Frage ist bereits in Kulturen der Antike, z. B. im alten China, in Indien, Iran, Sumer, Babylonien, Ägypten und Israel zu finden. Ein bekanntes Beispiel aus dem Alten Testament ist das Buch Hiob.Skeptische Philosophen der griechischen Antike argumentierten, dass Gott (wenn er existierte) in der Tat Übel verhindern müsste, und führten teils weitere Argumente zugunsten eines Agnostizismus oder Atheismus an.

Die Frage nach der Rechtfertigung Gottes stellte sich für viele religiöse Menschen in besonderer Weise nach den Schrecken des Holocaust (vgl. auch Theologie nach Auschwitz).

Antwort
von Leprequaestio, 40

Weil der Fürst dieser Welt eben nicht Gott ist!

Gott hat keine Macht über die irdische Sphäre. Doch ein anderer hat sie...


Kommentar von vollmjlch ,

Genau, wir haben uns schließlich selbst unseren König ausgesucht.

Antwort
von CemIst, 24

Mann kann nicht sagen das Gott das und dass macht wir Menscheb können auch gott erschaffen haben und wir sind gott von gott

Antwort
von ReginaDowney, 47

Weil es keinen Gott gibt. Die Religion besteht aus Lügen, die von Menschen geschaffen wurden, um Selbstbewusstsein zu entwickeln und um sich an etwas festhalten zu können.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Also viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken. Ich glaube an Gott. auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Man kann im Internet ja mal nach "Mensch Gott" schauen. In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen/Vorhersagen, z. B. was zum Nahostkonflikt passt oder das falsche Propheten aufstehen werden. Ich glaube, dass diese Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Welt einfach aus Zufall entstand.

Kommentar von ReginaDowney ,

Deine Meinung.

Antwort
von chrisbyrd, 11

1.  Gott wollte keine programmierten Roboter, sondern Menschen, die sich in aller Freiheit dazu entscheiden, ihn zu lieben, ihm zu vertrauen und an ihn zu glauben. Jeder Mensch hat also die freie Wahl, mit oder ohne Gott zu leben. Die Bibel sagt:

"Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." 1. Timotheus 2,4

"Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit entschuldigen, dass er von Gott nichts gewusst hat. Obwohl die Menschen Gott schon immer kannten, wollten sie ihn nicht anerkennen und ihm nicht danken. Statt dessen beschäftigten sie sich mit belanglosen Dingen und konnten schließlich in ihrer Unvernunft Gottes Willen nicht mehr erkennen." Römer 1,20+21

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

2. Es gibt bestimmt Situationen, in denen Gott hilft und Verbrechen verhindert. Ebenso heilt Gott Menschen von Krankheiten und Verletzungen. Leider geschehen aber auch viele negative Dinge (Kriminalität, Verletzungen, Krankheiten), die Gott zulässt - warum auch immer. Man muss bedenken, dass häufig der Mensch der Auslöser der schlechten Dinge ist und dass der Teufel einen gewissen Machtspielraum in der Welt hat. Doch unser Leben ist relativ kurz, wenn man es mit der Ewigkeit vergleicht. Vielleicht ist das ein Ansatz zur Beantwortung der Frage und auch die Überlegung, dass Gott früher oder später Sünde, die nicht vergeben wurde, heimsuchen und richten wird.

Kommentar von RudolfFischer ,

Das kann ich fast alles unterschreiben. Zwei Einschränkungen:

- statt "Teufel" sage ich komplizierter "negative Entropie", ein Hang der Schöpfung zum Negativen, also keine Person. Diese negative Entropie äußert sich darin, dass 1 übler Mensch mehr zerstören kann als 1.000 vorher mühsam aufgebaut haben. (Wie könnten sonst die paar Wahnsinnigen der IS die halbe Welt terrorisieren und gefährden?) Die negative Entropie verlockt zum Schlechten, zum lieblosen Handeln. Gottlob erntet man, wenn man den Versuchungen nachgibt, auch nur bittere Früchte. Gäbe es die negative Entropie nicht, hätten wir letzten Endes keinen freien Willen und keine Anteil an Gottes gutem Plan. Deshalb ist sie sinnvoll.

- Gott richtet nach unserem Tode nur dadurch, dass er uns die volle Einsicht über das gibt, was wir getan haben. Jeder ist dann selbst sein strengster Richter. Gott ist unser Verteidiger. Er hilft uns, uns selbst vergeben zu können. Die Annahme seiner Liebe dazu reicht.

Also habe niemand Angst! Aufgabe der Religionen ist, den Menschen von der Angst zu befreien,. Glaube (an den Sinn der Schöpfung), Hoffnung (Vertrauen auf Gott), Liebe (zu Gott und den Mitmenschen einschließlich sich selbst): damit ist alles zusammengefasst.

Antwort
von MustiNRW, 65

Gott hat uns als freies Individum erschaffen was uns etwas besonderes macht.
Jeder kann selbst nachdenken und handeln.
Es gibt Religionen was als Wegweiser in dein Leben dienen sollte.

Am Ende wenn die Zeit gekommen ist bezahlt jeder seine Rechnung.

Laut meiner Religion:

Früher haben die Menschen die Teufeln erkannt aber heutzutage braucht man sie nicht mehr erkennen weil die Menschen schlimm genug sind.

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