Frage von LeFerdinand, 407

Gott hat nicht den Menschen erschaffen sondern der Mensch hat Gott erschaffen?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 31

Davon gehe ich in der Tat aus.

Gott

Früher fehlte den Menschen das Wissen, um sich Phänomene der Natur zu erklären, etwa ein Gewitter. Daher fürchteten sie sich vor dem Unbekannten.

Einen Donnergott zu erdenken, gab dem ganzen nicht nur eine Ursache, sondern durch Opfergaben glaubte man, Gott auch bestechen zu können.

Somit war die Angst überwunden und der Mensch konnte versuchen, durch die Verehrung dieses Gottes, sein Leben günstig zu beeinflussen.

Der Glaube an eine höhere Macht war also ein primitiver Erklärungsversuch um unbegreifliche Dinge auf irgendeine Weise plausibel zu machen.

Mit dem wissenschaftlichen Fortschritt wurden diese Erklärungsmodelle vielfach widerlegt und durch plausiblere Naturgesetze erklär- und beweisbar.

Glaube

Der Glaube an einen Gott (und eventuelle Lehren) erfüllt mehrere Funktionen, die für viele Menschen von besonderer, persönlicher Bedeutung sind.

Der Glaube an Gott ist ein Trostsystem, das Menschen in emotionalen Krisen das Gefühl von Hoffnung gibt und Zuversicht vermittelt.

Der Glaube an einen Gott, der gute Menschen belohnt und böse Menschen bestraft, befriedigt das Bedürfnis nach einer höheren Gerechtigkeit.

Glaubensgemeinschaften mit ihren Ritualen stiften eine kollektive Identität, man gehört zu einer sozialen Gruppe mit gemeinsamen Idealen.

Glaube kann im Rahmen einer organisierten Religion auch zur Manipulation von Menschen missbraucht werden und ist somit auch ein Machtinstrument.

Meine Ansicht

Es gibt aus meiner Sicht nicht ausreichend plausible Argumente und beweisbare Fakten, die eine Existenz Gottes für mich glaubhaft machen.

Bislang haben wir nichts ewig unveränderliches entdeckt - sogar ganze Galaxien entstehen und vergehen wieder im Laufe riesiger Zeiträume.

Da erscheint die Existenz eines ewigen, allmächtigen Schöpfergottes für mich doch fraglich und würde mehr neue Fragen aufwerfen, statt beantworten.

Sollte es irgendwann einmal ausreichende Beweise für die Existenz Gottes geben, dann bin ich gerne bereit, meine bisherige Meinung zu revidieren.

Ich schließe übrigens nicht aus, dass es eine Art "höhere Ordnung" gibt, deren Komplexität wir intellektuell nicht mehr erfassen können.

Die Wirkungen dieser "höheren Ordnung" muten deshalb chaotisch und zufällig an - weil wir sie unser Verständnis übersteigen.

Dazu bedarf es aber keines personifizierten Gottesbildes.

Antwort
von DerBuddha, 26

so ist es.........und jeder,der sich mit der geschichte der religionen mal richtig befasst, wird genau dass erkennen......:)

Geschichte der Religionen: Die erste Religion entstand aus der Unkenntnis der Naturgewalten und um diese Dinge dann irgendwie erklären zu können, wurden alle möglichen Geistformen und -wesen erfunden. Diese Naturreligionen waren überall verschieden, je nach der geistigen Entwicklung und dem Verständnis der entsprechenden Kulturen über diese ganzen Dinge. Viele sahen auch die Natur selbst als "Gott" an und/oder sprachen einfach nur von Mutter Natur.

Mit der Zeit entwickelten sich die Kulturen/Menschen weiter und somit entwickelte sich auch ihr Verständnis und ihre Religion immer weiter und aus den einfachsten Religionen wurden dann immer komplexere Religionen mit immer stärkeren und grösseren Wesen, die dann auch Namen erhielten. Der Name "Gott" entstand also erst mit der Entwicklung der Hochkulturen und ihrer Anpassung an die jeweilige Religion.

In der Geschichte der Religionen kann man schöne Vergleiche bezüglich der Entwicklung der Religion und der entsprechenden Kultur nachvollziehen, z.b. auf dem afrikanischen Kontinent und Australien. In Afrika entwickelten sich Hochkulturen, die erstaunliche Bauwerke erschaffen haben, die in der Medizin große Fortschritte machten und die ihre Religion auch entsprechend weiter entwickelten, anpassten und sogar neue Götter erfunden haben, mit Namen ausschmückten usw., während in Australien die Aboriginies auf einer bestimmten Stufe "stehenblieben" und auch ihre Religion sich nicht weiterentwickelte. Der Unterschied zwischen der Religion der Pharaonen und der Aborigines ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, lässt aber die Entwicklung der Religionen mit der Entwicklung der Kulturen so richtig schön im Zusammenhang bringen. Die Aborigines haben sich bis heute jeder fremden Religion erfolgreich erwehrt und ihr Glaube basiert noch auf dem Glaube, der am Anfang dieser Kultur stand. Sie glauben an ihre Traumwelt/Geistwelt und leben den Ahnenkult noch aus. Auch die Indianer Nordamerikas haben/hatten z.B. eine völlig andere „Religion“ als es die „ziviliesierte“ Welt hatte. Die Lakota, ein Stamm der Sioux-Indianer haben sich über die Jahrhunderte ein Glaubens-Universum erschaffen, in derem Zentrum das „große Geheimnis“ Wakán Tánka steht. Es wirkt überall und ist wird mit „Weltseele“ oder „Weltgeist“ übersetzt. In ihrer Geisterwelt spielte dann die „Büffelfrau“ eine große Rolle, die diesem Volk den Frieden brachte und dann als Weißer Büffel verschwand. Diese Büffelfrau wird zudem als Kulturbringerin der Indianer betrachtet und ist für den Ursprung von vielen Mythen und Legenden anderer Stämme und Kulturen verantwortlich.

Welche Religion dann die Erste war, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen, aber die ersten Religionen waren "nur" Glaubensgerüste, die aus dem Unverständnis der Naturgewalten entstanden sind. Feuer, Erdbeben, Gewitter, Blitze, Donner und Flutwellen waren die Gründe für die Erschaffung von Geistwesen aller Art.

Die erste monotheistische Religion war eigentlich der Kult der Pharaonen, denn ein Pharao war ein „Gott“, ein alleiniger Herrscher, jedoch keine echte monotheistische Religion, denn sie hatten noch viele andere Gottheiten zusätzlich.

Die erste echte monotheistische Religion war das Judentum, aus diesem entstand dann durch verschiedene Splittergruppen das Christentum und ganz zum Schluss erst der Islam, der seinen "letzten" Platz in der Entstehungsgeschichte der Religionen damit verkauft, dass er deshalb die Wahre und Richtige wäre, was jedoch völliger Unfug ist, denn ALLE drei monotheistischen Religionen sind nur auf Lügen und Betrug aufgebaut und haben sämtliche Glaubensdinge aus vorhandenen und älteren Religionen geklaut, umgeschrieben und dem eigenen Glaubensmärchen angepasst. Z.b. Hölle (Unterwelt der Ägypter) - Teufel (Minotaurus der Griechen) - 10 Gebote (aus verschienden älteren Quellen, vor allem aber aus dem Totenbuch der Ägypter). Selbst der monotheistische Gott wurde aus einem alten Nomadenglauben geklaut (Jahwe – Schasu-Nomaden).

Die monotheistische Religion ist also nichts anderes, als eine Weiterentwicklung der bestehenden Religionen und der Anpassung an der Zeit von vor 2000 Jahren..............:)

Antwort
von kami1a, 48

Hallo! Und der Mensch hat die Verschwörungstheorien erschaffen

  • Die Erde ist doch eine Scheibe. 
  • Evolution gibt es nicht.
  • Herford gibt es auch nicht

And so on.

Wenn du nicht bereit bist vorhandene Beweise anzuerkennen dann führt da eine Diskussion buchstäblich ins Nirwana.

Ich wünsche Dir einen schönen Dienstag

Kommentar von earnest ,

Beweise wofür?

Für die Existenz Gottes, eines Gottes, einer Göttin, von Göttinen und Göttern?

Na, dann mal her damit, kami.

Kommentar von earnest ,

Oder habe ich dich jetzt gründlich missverstanden?

Kommentar von kami1a ,

Ich muss mich da ausdrücklich entschuldigen der Text war für eine andere Frage. gedacht. Da hielt einer alles an der Evolutionstheorie für unsinnig

Um 4 Uhr - wäre mir wahrscheinlich am Tag nicht passiert

Sorry und peinlich.

Antwort
von kasva, 46

Der Mensch kann nicht einmal eine klitzekleine Fliege erschaffen. Wie soll er dann Gott erschaffen? 

Kommentar von LeFerdinand ,

Im Gedanken erschaffen. So ist es gemeint.

Kommentar von Durge ,

Genauso wie wir andere märchen erschaffen haben

Kommentar von DerBuddha ,

Der Mensch kann nicht einmal eine klitzekleine Fliege erschaffen. Wie soll er dann Gott erschaffen?

falsches denken............*g*

eine fliege ist real, aber eine märchenfigur NICHT............

ach ja, ein zweiter fehler in deiner antwort, natürlich können wir auch eine fliege erschaffen, wie verändern sie sogar schon und technisch sind wir sogar in der lage, ausgestorbene tiere wieder zum leben zu erwecken...........die zauberwörter lauten, gentechnik, klontechnik, dna-entschlüsselung...........und wenn es gottes wille war, die saurier z.b. ausstebern zu lassen, dann wären wir ihm ja ebenbürtig, wenn wir diese wieder zum leben erwecken...........*g*

ne, echt, die ganzen antworten bezüglich irgendeiner lebensform und deren "erschaffung" ziehen schon längst nicht mehr.............denn ab dem moment, wo dolly das licht der welt erblickte, ist dieses antwort-thema nicht mehr gütlig............:)

und wenn projekte wie CERN auch noch den beweis erbringen, dass selbst ein universum OHNE eine märchenfigur erschaffen werden kann, ist wohl der ganze schöpfungs-märchen-quark aus dem religiösen glauben raus.................

und der todesstoß der ganzen märchenreligionen ist der moment, wo wir dann ausserirdisches leben nachweisen........... ich frage mich dann nur noch, ob die hardcore-fanatiker dann eventuelle ausserirdische intelligenzen als götter ansehen und sich somit zum eumel machen, oder ob sie endlich die wahrheit erkennen..........:

nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine ganzen märchen und deren figuren selbst...............!!!!!

Kommentar von kasva ,

Gott hat uns erschaffen. Die Erde kann unmöglich urplötzlich einfach so entstanden sein. Wenn ein Tischler einen Tisch bauen kann, dann gibt es auch jemanden der die Erde und das Universum erschaffen hat! 

Kommentar von earnest ,

Bloße Behauptung in Satz 1.

Hinkende Analogie im Rest des Kommentars.

Kommentar von kasva ,

Das ist die bloße, diamantenfeste Wahrheit! 

Kommentar von earnest ,

Mal wieder ein Beitrag fürs Kabarett. 

Danke und Tschüß.

Kommentar von CalicoSkies ,

Das ist die bloße, diamantenfeste Wahrheit!

Schlicht und ergreifend: Nein.

Leute wie du, die ihren Glauben als "feste Wahrheit" betrachten, sind diejenigen, die sich so engstirnig gegenüber Wissenschaft verhalten...

Wissenschaft gibt sich nicht mit hanebüchenen Erklärungen zufrieden, sondern forscht, rechnet, experimentiert, prüft, ... - während Gottgläubige sich im Kreis drehen mit "das steht da so, das muss soein" und  sich mit dieser Erklärung der Welt zufrieden geben.

Für die Entstehung der Erde ist kein Schöpfer nötig - das würdest du aber von allein rausfinden, wenn du dich mit Astrophysik beschäftigen würdest :D

Kommentar von CalicoSkies ,

Gott hat uns erschaffen

Nö.

Die Erde kann unmöglich urplötzlich einfach so entstanden sein

Wer sagt denn, dass sie das tat?

Hast du dich schonmal mit Astrophysik beschäftigt?

Weißt du, wie sich Planeten bilden? Weißt du, wieviel Planeten es circa gibt?

Wenn ja, dann ist die Chance, dass auf mindestens einem organische Lebewesen entstehen, sehr hoch.

Die Erde hat ihre lebensbegründenen Eigenschaften nicht durch einen "Gott" - die Tatsache, dass sie sie hat, ist schlicht und ergreifend der Grund dafür, wieso wir uns diese Frage überhaupt stellen können :D

Wenn ein Tischler einen Tisch bauen kann, dann gibt es auch jemanden der die Erde und das Universum erschaffen hat!

Nein. :3

Das Universum kennt keinen Schöpfer...

Kommentar von kasva ,

Du brauchst dir keine Mühe zu geben, earnest. Das Millionfachste "Jedem dem Seine..." hast du mal wieder lesen müssen.

Einen angenehmen, wohltuenden Abend wünsche ich dir...

Ciao.

Kommentar von kasva ,

Danke für deine Analyse, C.Skies, aber ähmm sind deine Argumente nicht bisschen zu stark? ähm nein warte zu schwach. such doch etwas, wo du deine Darlegungen stärken kannst.. :)

niedlich schreiben kann jeder ;)

Kommentar von ilinalta ,

Jo kasva, im niedlich schreiben biste ja Experte ;)

Evtl wäre es auch hilfreich, wenn du deine Darlegung mal stärken könntest, denn von dir kommt rein gar nichts. Im Gegensatz zu Calico, der sagt dir doch, dass du dich mal mit Astrophysik beschäftigen sollst ;). Und dadurch, dass du Leute, die es einfach besser wissen, ins Lächerliche ziehen willst, lässt dich nicht intelligenter oder kompetenter wirken.

Deinem Geschreibsel nach zu urteilen würdest du aber aller Wahrscheinlichkeit nach kein einziges Wort zum Thema Astrophysik verstehen....da sind die tausende von Jahren alten Märchen natürlich bequemer für den Kleingeist. Macht Ignoranz eiglt Spaß?

Antwort
von Andrastor, 44

Natürlich. Immer und immer und immer wieder.

Antwort
von Falbe, 14

Wir Menschen sind sowas von eingebildet auf unseren Verstand , so daß wir ihn zum Maßstab aller Dinge machen . Das heißt : was mein Verstand nicht begreift , das gibt es nicht .  

Es gibt Leute , die setzen diesen begrenzten Verstand wenigstens soweit ein , daß sie bei der Schöpfung und beim Universum von einer alles überragenden Intelligenz ausgehen , die hinter allem steht . Das ist ein Ausgangspunkt für einen Gottesbeweis . 

Es gibt viele Wissenschaftler , auch Nobelpreisträger , die an Gott glauben , nachdem sie an ihre Grenzen gestoßen sind mit der immer weiter gehenden Nachfrage : und woher kommt das ? bis in die Atome  forschen sie nach dem Ursprung - und landen bei Gott .......

Wer kann ein Samenkorn nachmachen , was lebt und gedeiht? Wir können nur vorhandenes verändern . 

Antwort
von Hamburger02, 36

So ist es.

Antwort
von ProfFrink, 29

.. sagt Ludwig Feuerbach. Gilt aber mittlerweile als widerlegt.

Kommentar von LeFerdinand ,

Wie soll man das wiederlegen ?

Kommentar von ProfFrink ,

Feuerbach hat postuliert, dass Gott eine Projektion des menschlichen Geistes ist. Vereinfacht gesagt.

Ein Blick in das Neue Testament zeigt aber immer wieder, dass Gott sich ganz anders verhält als Menschen es erwarten würden. Bis heute streiten Theologen ja auch darüber wie Gott gleichzeitig absolut gerecht und absolut barmherzig sein kann. Kein bekanntes Schema einer menschengemachten Gottesvorstellung ist auf den Gott der Bibel anwendbar.

Kommentar von earnest ,

Der Blick ins NT zeigt nicht, wie sich Gott verhält

Er zeigt, wie sich zum Beispiel die Evangelisten das Verhalten Gottes vorstellen.

Kommentar von ProfFrink ,

Dann lies in Johannes 3 die Geschichte von Jesus und Nikodemus. Da glaubte auch jemand Jesus einordnen zu können und er lag gänzlich daneben.

Selbst im Alten Testament lesen wir in den Geschichten der Wüstenwanderung des Volkes Israels wie oft sich Menschen in der Einschätzung von Gottes Handeln geirrt haben. Ist alles offen berichtet.

Das sind keine Geschichten, die am Schreibtisch entstanden sind. Es handelt sich um Erlebnisse, die niedergeschrieben wurden, weil sie aufzeige, wie es um uns Menschen bestellt ist und wie das Eingreifen oder das Zulassen Gottes sich vollzieht.

Lies das doch einfach mal.

Kommentar von earnest ,

Danke, aber ich habe gelesen.

Und gerade deshalb sage ich dir: Die Bibel lässt sich nicht durch die Bibel "beweisen".

Antwort
von AnglerAut, 51

Du bist an der Macht, du hast Einfluss auf dein Volk und willst deine Macht sichern.

Du stiftest eine Religion, sagst dem Menschen, dass er hier und jetzt leiden kann, doch dafür eine Belohnung in einer anderen Welt bekommen wird.

Du kaufst dir hier Ruhe, ein unterwürfiges Volk, mit einem Versprechen, dass du nicht halten musst.

Ein genialer Schachzug, oder ein Zufall im Geschick aller Völker.

Kommentar von Hallgrimur ,

Genau so sind Religionen eben nicht entstanden. Aber auf dem Boden des methodischen Materialismus kann heute zum Thema Religion der größte Bullshit behauptet werden, die Claqueure sind dennoch immer schnell zur Stelle.

Kommentar von AnglerAut ,

Ich habe dich nie behauptet, dass es so gewesen wäre. Ich sage nur, dass die Lehre der Religionen sehr damit übereinstimmt, mit dem, was sich ein Machthaber wünschen  würde.

Kommentar von Hallgrimur ,

Das stimmt so nicht.
Wenn der Religionsstifter auf Macht aus war wie Mohammed, kommt das noch hin, aber:
"Wer groß sein will unter euch, der soll euer Diener sein; und wer unter euch der Erste sein will, der soll aller Knecht sein“
ist nun mal das genaue Gegenteil davon.
Der tatsächliche Inhalt der christlichen Lehre widerspricht sogar jedem Machtanspruch.

Antwort
von ThomasJNewton, 13

Dass der Mensch Gott "erschaffen" hat, ist ja nur eine sprachlich ironische Anspielung.

Eigentlich hat er ihn "erfunden".

Antwort
von Hallgrimur, 38

War vielleicht irgendwer dabei?
Also redet nicht so ein Zeug's von wegen bewiesen.
Kein Mensch hat jemals Makroevolution beobachten können. Und an echten Zwischenformen zwischen verschieden komplex gebauten Lebensformen fehlt es im Fossilbefund ganz und gar. Die beobachteten Varietäten finden alle auf der jeweils gleichen Komplexitätsstufe statt.
Das sollen dann die "Millionen Beweise" sein.
Was soll's? Feiert euch ruhig weiter!

Kommentar von Durge ,

Nenn mir einen beweis für gott der kein lächerliches märchen

Kommentar von Hallgrimur ,

Nenn mir einen dagegen

Kommentar von CalicoSkies ,

Es gibt keine "Makroevolution" und "Mikroevolution", das ist schlicht und ergreifend eine Erfindung von Kreationisten. :3

Evolution kann ich dir mit einer Petrischale voll Bakterien beweisen - das, was Kreationisten "Makroevolution" nennen nicht, weil uns dazu schlicht und ergreifend die nötige Zeit fehlt, aber wenn du so 10.000 Jahre Zeit hast, könnten wir es gerne versuchen xD

Und an echten Zwischenformen zwischen verschieden komplex gebauten Lebensformen fehlt es im Fossilbefund ganz und gar.

Betrachte die Lebensformen wie einen Videofilm.

Wir sehen die Lebensformen Frame für Frame - und auch wenn im Laufe der Zeit viele dieser Frames verlorengegangen sind, reichen die noch vorhandenen Frames durchaus aus, um hier Evolution nachzuweisen.

Das ist schlicht und ergreifend ein Faktum :D

Aber da ich keine Lust habe, das jetzt zu erklären, warte ich mal darauf, bis sich jemand meldet, der da fundierter ist als ich - uteausmuenchen bspw. :3

Kommentar von Hallgrimur ,

"Evolution kann ich dir mit einer Petrischale voll Bakterien beweisen"

Exakt an diesem Beispiel würde ich dir das Gegenteil beweisen. Gerade Bakterien mit ihren kurzen Reproduktionszyklen bieten den besten Beweis gegen Höherentwicklung durch Selektion.
Spezialisierung ja, Zuwachs an Komplexität nein.
Die Sache mit den Frames existiert eben nur in den Köpfen der Wissenschaftler. Wenn ich einen Großteil der Frames nicht habe, kann ich nicht behaupten sie seien belegt.
Den gleichen methodischen Fehler hat sich Haeckel bei der Aufstellung seines biogenetischen Grundgesetztes geleistet - mit fatalen Folgen.

Kommentar von CalicoSkies ,

Natürliche Selektion ist aber Evolution - es gibt keine Makro- und Mikroevolution, wie bereits genannt.
Diese Selektion tritt bspw. schon auf, wenn du Antibiotika einnimmst - und ist eigentlich eines der Paradebeispiele dafür :)

Dieses Komplexitätsargument zieht daher nicht - denn was uns fehlt, ist schlicht und ergreifend die nötige Zeit, um Evolution in diesem Maßstab zu beobachten.

Genau deswegen ist es nötig, das Ganze nach hinten zu betrachten - und dort belegen bspw. Fossilienfunde ziemlich eindeutig sowohl einen "Komplexitätszuwachs" (wie definierst du Komplexität innerhalb der Biologie? Das ist gar nicht mal so einfach :D) als auch das, was du hier als "Makroevolution" bezeichnest (was nichts anderes ist als Evolution in einem großen Maßstab)

Dazu reichen die Funde durchaus aus - sie sind plausibel zueinander, lassen sich einen logischen Ablauf bringen und ihre Evolution ist durch die Evolutionstheorie ausreichend beschrieben.

Würdest du jetzt beispielsweise ein Fossil finden, welches zu dieser Zeit absolut nicht möglich gewesen sein könnte, dann hättest du ein Beispiel für etwas, was die Evolutionstheorie vor eine Herausforderung stellen und ein Umdenken anregen könnte; aber bisher passen die Fossilienfunde - die Evolutionstheorie ist schlicht und ergreifend die beste Beschreibung der Evolution, die wir haben. :)

Wie bereits gesagt, ich will mic hda jetzt nicht inne lange Diskussion verstricken ^^ Ich überlass das den Experten wie Hyperhaes, uteausmuenchen, ... - ich bin hier der Schniedelexperte von Gutefrage, nicht der Evolutionsexperte :D

Kommentar von Hallgrimur ,

Du hast recht. Wir müssen uns hier nicht mit Argumenten beharken, die von Experten besser abgewogen werden können.
Die Frage, wieviel logische Schlussfolgerung die vorhandenen Funde zulassen, wird vermutlich nie abschließend geklärt werden können, da keiner weiß ob und wieviele unbekannte Faktoren eine Rolle gespielt haben.
Du fragtest nach der Definition von Komplexität. Ein sehr überzeugendes Resultat wäre z.B. wenn es gelänge, aus einzelligen Lebensformen Mehrzellige mit spezialisierten Zellen zu züchten, doch dazu  bedarf es einer entsprechenden DNA, die sich  durch Selektion eben nicht in dieser Richtung entwickelt. Einzeller sind bisher immer Einzeller geblieben.
Der einzig wirkliche Anhaltspunkt sind Ablagerungen, die umso komplexere Fossilien enthalten, je jünger sie sind. Aber das allein erklärt noch nicht viel, und daraus abzuleiten, wer wen erschaffen hat, halte ich für zu weit gegriffen.

Antwort
von andreasolar, 30

Das ist ein leicht verändertes Zitat von Lichtenberg: "Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde. Das heißt vermutlich: Der Mensch schuf Gott nach dem seinigen."

Was er damit meint, kannst du auf den verlinkten Seiten nachlesen (244 ff.):

https://books.google.de/books?id=dTwWYSlixnsC&pg=PA244&lpg=PA244&dq=...

Kommentar von DerBuddha ,

bezüglich des zitats ist die wahrheit ganz einfach........... der monotheistische gott war kein monotheistischer gott und hatte eine göttin an seiner seite............UND, dieser monotheistische gott war ein heidengott der schasu nomaden........:)

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

Antwort
von VeganeKlobrille, 51

Meinst du damit, dass die Menschen Gott erschaffen haben, also dass er wirklich existiert, oder ob sie ihn nur als "Märchen" erschaffen haben? Wenn Zweiteres, dann:

Diese Aussage kann kein heutiger Mensch beweisen, noch widerlegen.

Kommentar von sgn18blk ,

Wozu widerlegen?

Kommentar von LeFerdinand ,

Und die erste These könnte man beweisen ? Meine Frage bezieht sich auf die zweite These, wobei ich das eher so meine das man Gott nicht als Märchen erfunden hat sondern eher als eine Art imanigärer Freund der einem Kraft in schweren Zeiten gibt, Hoffnung und auch Einsamkeit vetreibt.

Kommentar von Andykaboom ,

so was imaginäres

Antwort
von Raubkatze45, 38

Wenn du meinst, der Mensch habe Gott erschaffen, um Halt und Kraft zu finden in den Situationen dieses Lebens, dann frage dich mal, was die Menschen davon hätten. Woher soll denn Halt und Kraft kommen, wenn Gott nur in Vorstellungen existiert. So dumm wird wohl keiner sein. Wünsche und Vorstellungen allein würden  keinem genügen. Wohl besteht in den Vorstellungen der Atheisten ein jämmerliches Gottesbild, das gläubigen Menschen unterschoben wird, um ihren eigenen Unglauben zu rechtfertigen.

Kommentar von LeFerdinand ,

Es ist allein die Hoffnung, die den Menschen Kraft verleiht und aus Hoffnung entsteht doch ein Glaube. Also wenn ich hoffe das ich irgendein Ziel erreiche, sollte ich auch daran glauben das es klappen kann...

Kommentar von earnest ,

Ich fürchte, du meierst hier DIE Atheisten auf jämmerliche Weise ab.

;-)

Kommentar von CalicoSkies ,

Woher soll denn Halt und Kraft kommen, wenn Gott nur in Vorstellungen existiert

Placebo-Effekt.

Was bei Globuli funktioniert, funktoiniert auch beim Glauben genauso ;)

Antwort
von comhb3mpqy, 15

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Antwort
von Durge, 34

Ja so ist es und nicht anders

Antwort
von RingelMatz, 9

So ist es, was für eine kluge Frage! Wie bist du darauf gekommen? ;-)

Antwort
von max230, 42

Korrekt irgentjemand hat in seinem unwissen begonnen eine nicht existente Kraft anzubeten .... Das haben wir jetzt davon

Kommentar von kayo1548 ,

Eine gewisse Spiritualität scheint angeboren zu sein (möglicherweise ist sie sogar bei artverwandten Primaten vorhanden)

Die Vorstellung das irgendjemand angefangen hat sich sowas auszudenken und sich das so verbreitet hat ist daher nicht wirklich richtig, zumal sich viele Dinge ja auch parallel entwickelt haben und es selbst bei diversen isolierten Stämmen entsprechende Rituale gibt und gab.

Kommentar von JakoShako ,

wer nicht weiß, der glaubt und denkt sich was aus

Kommentar von Hallgrimur ,

...und macht einige tausend Jahre damit weiter obwohl das ganze doch nur ein Fehler der Evolution ist.
Warum hält sich dieser Fehler nur so hartnäckig?

Kommentar von kayo1548 ,

"
ein Fehler der Evolution ist. 

"

Ein Fehler ist etwas menschlich subjektives: wir bezeichnen als Fehler entweder etwas, was unseren Ansichten widerspricht oder einem zugehörigen Ziel nicht zuträglich ist.

Die Natur hat weder Ansichten noch Ziele, kann also auch keine Fehler machen und auch nichts richtig machen; nichts gut machen und nichts schlecht machen.

Daher kann man kaum sagen, dass die Evolution Fehler machen kann.

Und bzgl Spriitualität gibt es zwei große Überlegungen:

Die erste ist die, dass diese (u.ä.) in gleichem Maß zur Intelligenz steht; da das möglicherweise bei artverwandten Primaten auftaucht ist das sicher eine attraktive Überlegung.

Die zweite ist die, dass selbige sogar unsere Intelligenz beeinflusst hat;  das nachzuweisen halte ich allerdings für eher schwierig, was natürlich nicht heißt, dass es falsch sein muss.

Kommentar von max230 ,

ja genau das ist eigentlich die Frage

Antwort
von Rockuser, 32

Gut erkannt, aber wo ist die Frage?

Antwort
von earnest, 35

Das ist wohl so.

Und nicht nur "Gott", sondern so um die zehntausend(?) Göttinen und Götter.

Aber was ist jetzt deine Frage?


Kommentar von earnest ,

 So ein paar Schreckensgestalten waren allerdings schon darunter ... Wie bei den Exemplaren der Gattung Mensch.

Kommentar von earnest ,

-upps: Göttinnen

Antwort
von KaeteK, 28

Psalm 37 1
{Von David.} Erzürne dich nicht über die Übeltäter, beneide nicht die, welche Unrecht tun 2 Denn wie das Gras werden sie schnell vergehen, und wie das grüne Kraut verwelken.

Ja, sie werden wie Gras vergehen und dann werden sie sehen, wem sie auf den Leim gegangen sind. Aber dann ist es zu spät. Für dich hoffe ich, dass du noch zur Besinnung kommst, bevor es zu spät ist. Bedenke, keiner hat eine Garantie alt zu werden. lg

Kommentar von CalicoSkies ,

Typische Höllen- und Teufelsdrohung.

Glaubst du wirklich, du kannst durch Angst jemand zum Christentum bekehren? :D

Kommentar von earnest ,

Kaete kann es einfach nicht lassen ...

Kommentar von Durge ,

Ooh jetzt hab ich aber angst

Jämmerlich mit der hölle zu drohen denn die habe ich schon zu oft gesehen

Antwort
von JeSuisMusIima, 34

,,Oder sagen sie etwa: Er hat den Quran aus der Luft gegriffen? Nein, aber sie wollen es nicht glauben. Lass sie denn eine Verkündigung gleicher Art beibringen, wenn sie die Wahrheit sagen! Oder sind sie wohl durch nichts erschaffen worden, oder sind sie gar selbst die Schöpfer? Oder schufen sie die Himmel und die Erde? Nein, aber sie haben keine Gewissheit. [52:33-36]

Antwort
von marina2903, 40

wenn du meinst,sehe keine frage

Antwort
von MrDonaldTrump, 47


Harald Leschs letzter Satz in dem Video : "Wenn es Gott nicht gibt, dann sollte man ihn erfinden".

Kommentar von Erdbeerman82 ,

Dann erfinde den mal.

Kommentar von Tilman ,

Da es Gott gibt (und darauf kommt es an, nicht, ob und wie er den Menschen erschaffen hat), kann man sich die Arbeit sparen. 

https://www.facebook.com/groups/725375240906600/

Kommentar von earnest ,

Diese Aussage wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer, Tilmann.

Kommentar von Hallgrimur ,

Noch wahrer? Wozu denn?
Sie ist doch schon wahr :D

Kommentar von Durge ,

Nein ist sie nicht

Antwort
von DouglasStamper, 33

Glaubenssache ...

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