gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ


Gold aus Elektronik lösen

gefragt von runner02runner02 am 19.04.2008 um 20:50 Uhr

Ich habe neulich einen Haufen alter Elektronik gesammelt, nun würde ich das Gold gerne rauslösen.

Nun mein erstes Problem war, das Gold ausfindig zu machen, was ich dank eines Ohm-Meters geschafft habe, da es nur 4 anstatt 7 Ohm wie die anderen Metalle der Patinen hatte.

Sollte ich es mechanisch extrahieren, oder wäre es einacher, die andern Metalle mit Säure wegzuätzen, sodass nur das Gold bleibt (Ausser Königswaser kann ich da jede Säure nehmen?!)?

Mfg


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Elektronik (1729)
Gold rückgewinnung (1)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


Indy72
beantwortet von Indy72 am 19. April 2008 20:56
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Du müsstest den ganzen Schrott zu Staub zermalmen und in Flusssäure auflösen. Nachher chemisch Sortenspezifisch zu Metallsalzen, wobei Gold kein Salz bildet und elektrolytisch gebunden werden kann, die restlichen Metalle tut man nach gleichem Muster elektrolytisch binden. Selbst bei 100 kg Elektroschrott lohnt sich das nicht, istdabei sehr kostspielig und gefährlich.


anonym
beantwortet von dolabella am 19. April 2008 20:59
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Such' Dir einen Anbieter, der Elektronikschrott aufbereitet: http://www.scheideanstalt.de/elektronikschrott.html. Auf diese Weise kannst Du wenigstens noch von den sonstigen Metallen profitieren. Ich fürchte Du hast überzogene Vorstellungen von der in Elektronik enthaltenen Goldmenge.


fender
beantwortet von fender am 19. April 2008 22:43
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

In Deinem Fall ist der Aufwand immer!!! teurer als der Goldwerd. Vergiss es!


wj2000
beantwortet von wj2000 am 19. April 2008 20:52
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Vorsicht beim Hantieren mit den Säuren. Ich würde es von einem Fachmann machen lassen.


regideur
beantwortet von regideur am 19. April 2008 20:54
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Bei dem Aufwand den Du betreiben müsstest sollte es einfacher sein direkt zum Goldschmied zu gehen.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 19. April 2008 21:59
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Es ist nur eine hauchdünne Goldauflage. - Lohnt nicht.


anonym
beantwortet von AchimM am 19. April 2008 22:26
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Für diese Menge Gold lohnt sich der Aufwand kaum. Sehr rein wird es auch nicht. Vielleicht solltest Du erst mal bei einem Goldschmidt nachfragen, was er Dir für ein Gramm stark verunreinigtes Gold geben würde. Falls er es überhaupt wird kaufen wollen.

Kommentar von Simple_avatar2smallfender am 19. April 2008 22:44

Was ist Goldschmidt?

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9smallJoGerman am 17. Mai 2008 23:37

@fender: Das ist der frühere Name. Daher gibt es soviele Schmidt, aus der früheren Berufsbezeichnung für Schmied. Andere Beispiele sind Böttcher und Schulze für Fassmacher und Bürgermeister.


anonym
beantwortet von weckmannu am 21. April 2008 10:15
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Gold erkennt man ganz einfach an der Farbe. Wenn Du 4 Ohm auf einer Goldleitung gemessen hast, ist das Ohmmeter nicht in Ordnung, es dürften nur wenige Zehntel Ohm sein.


anonym
beantwortet von Chemnitz am 17. September 2008 15:59
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Die Goldauflage richtet sich nach Alter und Verwendung der Leiterplatten, je älter, russischer und optisch goldener, desto mehr ist zu erwarten. Galvanisch vergoldetes Material ist wertvoller bzw. oft wesentlich dicker als das neue "Chemisch Gold". Auf kupferkaschiertem LP-Material werden oft galvanisch zunächst 10 my Nickel aufgebracht wegen der Härte, danach 1 ... 5 my Gold. Bei CPU sind 386er und 486er Keramik-IC am interessantesten sowie uralte CPU und EPROM, auch Rückverdrahtungen, Stecker und Handy-LP. Bei kleineren Mengen lohnt sich nur der Verkauf zum Pauschalpreis, hier werden je nach Menge und Güteklasse bei PC-Leiterplatten 1 ... 4 Euro pro Kilo erzielt, Motherboards etwa 2,50 Euro pro kg im E-Schrotthandel, Barzahlung. Bei sehr hochwertigen LP lohnt sich eine Umarbeitung durch eine Fachfirma ab ca. 1000kg, hier werden Gold, Silber, Pd, Rh, Kupfer vergütet, aber das kostet und dauert lange! MfG Ulrich


anonym
beantwortet von reverstock am 21. Juni 2009 11:57
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Und kann jemand paar solche Fachfirmen für Umarbeitung nennen?


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

    Wird ein Weißgoldring wieder gold?

    Amex Gold: Welches Jahreseinkommen oder Mindesteinkommen ist zur Beantragung notwendig?

    Wieviel kostet Gold?

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.