Ich habe neulich einen Haufen alter Elektronik gesammelt, nun würde ich das Gold gerne rauslösen.
Nun mein erstes Problem war, das Gold ausfindig zu machen, was ich dank eines Ohm-Meters geschafft habe, da es nur 4 anstatt 7 Ohm wie die anderen Metalle der Patinen hatte.
Sollte ich es mechanisch extrahieren, oder wäre es einacher, die andern Metalle mit Säure wegzuätzen, sodass nur das Gold bleibt (Ausser Königswaser kann ich da jede Säure nehmen?!)?
Mfg
Du müsstest den ganzen Schrott zu Staub zermalmen und in Flusssäure auflösen. Nachher chemisch Sortenspezifisch zu Metallsalzen, wobei Gold kein Salz bildet und elektrolytisch gebunden werden kann, die restlichen Metalle tut man nach gleichem Muster elektrolytisch binden. Selbst bei 100 kg Elektroschrott lohnt sich das nicht, istdabei sehr kostspielig und gefährlich.
Such' Dir einen Anbieter, der Elektronikschrott aufbereitet: http://www.scheideanstalt.de/elektronikschrott.html. Auf diese Weise kannst Du wenigstens noch von den sonstigen Metallen profitieren. Ich fürchte Du hast überzogene Vorstellungen von der in Elektronik enthaltenen Goldmenge.

In Deinem Fall ist der Aufwand immer!!! teurer als der Goldwerd. Vergiss es!

Vorsicht beim Hantieren mit den Säuren. Ich würde es von einem Fachmann machen lassen.

Bei dem Aufwand den Du betreiben müsstest sollte es einfacher sein direkt zum Goldschmied zu gehen.

Es ist nur eine hauchdünne Goldauflage. - Lohnt nicht.
Für diese Menge Gold lohnt sich der Aufwand kaum. Sehr rein wird es auch nicht. Vielleicht solltest Du erst mal bei einem Goldschmidt nachfragen, was er Dir für ein Gramm stark verunreinigtes Gold geben würde. Falls er es überhaupt wird kaufen wollen.
Gold erkennt man ganz einfach an der Farbe. Wenn Du 4 Ohm auf einer Goldleitung gemessen hast, ist das Ohmmeter nicht in Ordnung, es dürften nur wenige Zehntel Ohm sein.