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Gold als alternatives Zahlungsmittel weltweit anerkannt. ??

gefragt von traumspinnertraumspinner am 01.11.2009 um 21:19 Uhr

hallo, im zuge der jetzigen globalen probs sucht man halt Lösungen und ich bin auf eine firma gestoßen (nenne namen nicht) die behauptet das reines gold weltweit als Zahlungsmittel anerkannt ist!

und somit thoretisch auch ein handelssystem ohne Geld mögliche wäre, welches sie aufbauen!

Kann das sein ?

alle Geldprobs von heute auf morgen Vergangenheit, weil keiner mehr von banken und deren Spielchen (Börsenmonopolie) abhängig sein muss.. ?

ich rede hier nicht davon mit gold zu handeln sondern gold als totale alternative für geld zu verwenden! so hab ich es halt verstanden. gold ist nicht das Produkt sondern die währung!

ist sowas wirklich mögich oder ist das alles nur augenauswischerrei ?


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Mismid
beantwortet von Mismid am 1. November 2009 21:27
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nein das ist Quatsch! Gold wird nicht überalle akzeptiert, ist viel zu schwer zum transportieren, viel zu unhandlich und schwer zum rausgeben! Wenn man 1 Euro ruasbekommt, dann kommt der Hänlder mit Schmiereglpapier und rubbelt was ab? Abgesehen davon ist nur ein Bruchteil an Gold auf der Welt vorhanden wie Geld und Werte im Umlauf sind. Also ist das ganze nicht mal theoretisch möglich!!!

Kommentar von 2209cc5a53e17e720a907ce61dfae9efsmalltraumspinner am 1. November 2009 21:37

ja, das ist wohl das grösste prob am Geldsystem das es keinen Deckung hat, sondern nur wertloses Papier ist..

aber mit gold kann es eben auch nicht funtzen, die realwerte müssten schon an etwas anderem gemessen werden als an einen metal das sehr selten ist ..

PS: haha schmirgeld was hab .. lustig ,,


nicknack72
beantwortet von nicknack72 am 1. November 2009 21:20
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Augenauswischerrei....

Kommentar von 3c452c6cf613c873e60a8d0d0078e1c9smallingoscheumann am 2. November 2009 13:23

DR für Inkompetenz!


regideur
beantwortet von regideur am 1. November 2009 21:22
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Das ist totaler Blödsinn. Geld wurde doch als Zahlungsmittel eingeführt da Gold einfach deutliche Nachteile hat.

Versuch doch mal eine Semmel mit Gold zu bezahlen... Allein sich auszurechnen wie viel Milligramm das sind dürfte schwierig sein, vom abwiegen der Menge Goldes mal ganz zu schweigen.

Kommentar von 2209cc5a53e17e720a907ce61dfae9efsmalltraumspinner am 1. November 2009 21:34

lol , das wäre das wohl so wie bei münzen .. alles immer extra abwiegen wäre schon gestörrt. hehe...

Kommentar von 3c452c6cf613c873e60a8d0d0078e1c9smallingoscheumann am 2. November 2009 12:06

Für die Brötchen gibts dann Silber- oder Kupfermünzen ;-)


ingoscheumann
beantwortet von ingoscheumann am 2. November 2009 12:11
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Hi Traumspinner! Lustiger Name ;-))) Grundsätzlich hast Du recht, war ja früher so mit dem Gold. Probleme: Wer garantiert Dir, dass da wirklich Gold drin ist, früher haben sogar einige Staaten offiziell die Münzen gestreckt, also Betrug von höchster Stelle, genau wie heute, nennt sich Inflation. Dann der Transport von physischen Gold, viel zu aufwendig! Als Kapitalreserve für den Privathaushalt aber schon interessant. Denk an die zwanziger Jahre und die Hyper-Inflationen. Heute haben wir nur ca 7% Entwertung, ist auch viel zu viel. Dagegen hat der Goldpreis das Doppelte! Hättst Du also vor 5 Jahren fürn 1000er Gold gekauft, hattst Du heute 2000€.


anonym
beantwortet von cedros am 2. November 2009 14:09
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Das heute Gold als Zahlungsmittel überall anerkannt ist, ist natürich Unsinn. So lange die Staaten das Geldmonopol inne haben, muss man auch mit dem jeweil. Staatsgeld bezahlen. Gold wird lediglich in Ländern als Zahlungsmittel verwendet, in denen die Menschen das Vertrauen in die Landeswährung verloren haben. Wobei auch hier in erster Linie ausländische Währungen und erst in zweiter Linie Gold als Zahlungsmittel verwendet wird (bestes Beispiel: Zimbabwe). Ansonsten hat Gold heute eher den Status als Investitoinsgut zur Wertaufbewahrung.

Dass es nicht möglich sein soll, Gold wieder als Geld zu etablieren, wie hier einige schreiben, ist aber ebenso Unsinn. Das heißt ja nicht, dass man immer Goldmünzen mit sich herumschleppen muss. Geldscheine waren zu Beginn nichts anderes als ein Lieferschein zur Herausgabe einer definierten Menge an Gold - das natürlich auch in Zukunft wieder machbar. Wenn man sich alte Geldscheine ansieht, findet man darauf die entsprechenden Hinweise.Man spricht von einem "Goldstandard". Ein Goldstandard bedeutet auch nicht, dass keine digitalen Transaktionen möglich sind. Eine Währungseinheit - egal auf einem Papierschein, oder als Zahl auf einem Bankkonto - steht dann lediglich stellvertretend für eine gewisse Menge Gold. Natürlich kann man diese Summen wie heute beliebig bewegen.

Immer wieder lese ich, dass die Menge an Gold nicht aureicht, um die Warenwerte abzudecken. Das ist natürlich ebenso Unsinn. Wer sagt dann, dass man eine Warenmenge einer bestimmten Goldmenge gegenüberstellen muss? Gibt es x Einheiten an Waren und x Einheiten an Gold, entspricht eine Wareneinheit einer Goldeinheit. Gibt es aber nur x/2 Einheiten Gold, entspricht eine Wareneinheit eben nur einer halben Goldeinheit. Das ist doch eine rein mathematische Anpassung. D.h. lediglich, dass sich der Goldpreis aus heutiger Sicht verfielfachen müsste, um die Warenwerte abzudecken. Das ist aber unterm Strich ein rein mathematischer Vorgang. Das eine solche Umstellung natürlich gewaltige Verwerfungen in der Wirtschaft mit sich bringt, ist klar. Aber das sie nicht möglich ist, ist quatsch.

Früher oder später wird es zwangsläufig wieder sachwertgedecktes Geld geben. Die zwangsläufg exponentielle Verschuldung, die zur Aufrechterhaltung unseres jetzigen Fiat-Money Systems notwendig ist, kann nicht bis ins Unendliche fortgeführt werden. Ob ein Goldstandard dann die Lösung ist, die sich durchsetzt, wird sich zeigen.



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