Frage von Karu01, 20

Gluten Problem?

Ich hab ein kleines Problem seit einigen Monaten. Nach einer starken Gewichtsreduktion und veränderung Ernährungsweise hab ich Probleme mit Getreide. Nachdem ich Dinkel, Weizen, Roggen Brot oder sonstiges gegessen hatte ich starke Blähungen. Letztens sogar Probleme mit Stuhlgang und Krämpfe. Ich ürde gerne wissen, ob das eine Glutenunverträglichkeit ist?

Antwort
von ponyfliege, 11

eher mit dem enzym ati in verbindung mit hefe und/oder sauerteig.

lass dich testen oder lass einfach alles "normalgetreide" weg. dazu gehört dann allerdings auch weizenSTäRKE.

test auf ati musst du extra sagen. kann sogar sein, dass der allergologe noch nicht mal weiss, was das genau ist.

http://www.cyber-watch.ch/manipulation/wie-wir-durch-mehl-vergiftet-werden-ati-d...

ati ist übrigens nicht nur in den weizenarten, sondern in jedem hybridgetreide enthalten.

es gibt hervorragendes buchweizenbrot, pfannkuchen kann man ebenfalls aus buchweizenmehl ohne anderes mehl machen, statt nudeln gibts buchweizenpolenta und die weihnachtskekse... mandelhörnchen sind ohne mehl, alle eiweissgebäcke ebenfalls - und mürbekekse aus kastanienmehl, dafür lässt man so ziemlich alles andere liegen.

wenn du sicher gehen willst, machst du ausser dem brot und den buchweizennudeln alles selber. geht genauso schnell wie gekauftes zubereiten.

ich lebe mittlerweile komplett getreidelos (also auch ohne hirse und reis und mais) sehr gut - und auch buchweizen (ein knöterichgewächs), hülsenfrüchte und kartoffeln sind absolute ausnahme. ich lebe so sehr gut.


gute besserung.

Antwort
von mitohneGourmet, 5

Hi Karu01,

Ferndiagnosen sind immer schwierig bis unmöglich.

Sind deine Beschwerden erst nach deiner Ernährungsumstellung aufgetreten? Hast du dein Essverhalten zugunsten einer Gewichtsabnahme umgestellt? Trinkst du genug, damit die Verdauung reibungslos läuft? Es gibt viele Möglichkeiten, weshalb dein Körper Getreideprodukte nicht gut verdaut, das muss nicht zwingend eine Glutenunverträglichkeit sein. Zumal es auffällig ist, dass vor deiner Ernährungsumstellung offenbar nichts war?

Die einzige Möglichkeit, um herauszufinden, woran es wirklich liegt ist ein Arztbesuch. Zum Einen kann erstmal ein Allergietest gemacht werden, ob du auf Getreide oder etwas anderes reagierst. Man muss nämlich nicht immer nur mit den klassischen Symptomen wie laufende Nase, Niesen, etc. reagieren.

Dann gibt es natürlich noch die Option einen Test auf Zöliakie machen zu lassen. Das ist allerdings mit einer Magen-Darm-Spiegelung verbunden und nicht unbedingt ein Spaziergang. Aber die einzige Möglichkeit, um medizinisch Gewissheit zu haben, ob du auf Gluten verzichten musst.

Was du selbst tun kannst: Ernährungstagebuch führen. Das klingt erstmal mühsam, aber es kann helfen, bestimmte Nahrungsmittel einzukreisen, die Probleme machen. Einfach jeden Tag akribisch aufschreiben, was du gegessen hast und die Beschwerden des Tages (am besten mit einer Stärkeskala von 1-10). Nach ein paar Wochen kann man idR ganz gut eingrenzen, welches Lebensmittel wie starke Reaktionen auslöst. 

LG, Laura

Antwort
von Gestiefelte,

Wie geht es dir denn mit Zucker, Obst und Saft?

Es muss nicht gleich Gluten sein. Der Tipp mit dem Ernährungstagebuch wurde ja schon genannt.

Eine Zöliakie lässt sich nur per Magenspiegelung mit Dünndarmbiopsie feststellen.

Ein simpler Darmpilz käme auch in Frage. Das könntest du mal abklären lassen.

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