Frage von ratnehmer, 92

Gl├╝cksspiel als Nebenjob?

Moin,

wenn man ja einen Nebenjob nachgeht, muss man das ja dem Arbeitgeber melden, aber muss man das auch, wenn es sich um regelmäßige Gewinne durch Glücksspiel (Poker) handelt? Also wie sieht da die Rechtslage aus?

VG ratnehmer

Antwort
von Kerem1903, 29

Ich würde lieber aufhören. War bei mir auch so. Hab so oft gewonnen aber ab einem Tag verlor ich nur noch und habe Verluste gemacht ­čśů

Antwort
von TheAllisons, 52

Wenn das Glücksspiel deine Arbeit negativ beeinflusst, z.B. weil du nachts immer spielst und du morgens übermüdet zur Arbeit kommst, dann wird der Arbeitgeber das nicht gutheißen. Denn in der Arbeit sollte man zu 100 % einsatzfähig sein.

Sonst kann die der AG eine Abmahnung geben, und dann wird es zur Kündigung kommen

Kommentar von ratnehmer ,

Ja, das weiß ich und das ist ja auch der Grund dafür, dass man einen angemeldeten Nebenjob melden muss. Aber ist die Frage ob ich das Poker spielen dem Arbeitgeber melden muss, auch wenn ich trotzdem ausgeschlafen, etc. auf der Arbeit erscheine.

Kommentar von extrapilot351 ,

nein, in Deiner Freizeit kannst Du machen was Du willst. Während der Arbeitszeit nicht.

Antwort
von Wuestenamazone, 26

Alles was den Arbeitgeber interessiert ist deine Leistung. Wenn du dir die Nacht um die Ohren schlägst und das auf der Arbeit Auswirkungen hat kann es Ärger geben

Expertenantwort
von lenzing42, Community-Experte f├╝r Arbeit, 49

Das regelmäßige Einkommen interessiert den Arbeitgeber überhaupt nicht, sondern die Einhaltung der durch das Arbeitszeitgesetz vorgegebenen Höchstarbeitszeit.

Wenn du dir beim pokern die Nacht um die Ohren schlägt, kannst du für die reguläre Arbeit natürlich nicht fit sein.

Antwort
von DjangoFrauchen, 45

Poker spielen ist kein Job, allenfalls ein Hobby.

Das muss der Arbeitgeber nicht wissen, geht ihn nichts an.

Antwort
von yankeenom84, 9

Solltest du nur Cash Game oder kleine Turniere im Casino spielen, passiert nichts. Musst auch nichts angeben. Allerdings musst du in manchen Casinos beim Auszahlen ab einer Summe von 2000 deinen Ausweis vorlegen. (Vielleicht geht sowas ans Finanzamt?)

Solltest du allerdings zufällig 100.000 bei einem größeren Turnier gewinnen, solltest du das angeben. Du denkst dir dann wahrscheinlich, warum angeben, wenn der Staat nichts mitbekommt?

Gerade bei großen Turnieren werden massig Fotos gemacht und auch dein Name kann veröffentlicht werden. Irgendwann bekommt es jemand mit. Bei sowas also den Behörden melden.

"Exzellenz" liegt richtig damit, dass Poker ein Geschicklichkeitsspiel ist. Der deutsche Rechtsstaat will das aber bis heute nicht anerkennen. Der Grund?

Der Staat hat das sog. Glücksspielmonopol, sprich nur in staatlichen Spielbanken darf Glücksspiel betrieben und angeboten werden.

Würde der Staat also Pokern als Geschicklichkeitsspiel anerkennen, könnte man auch außerhalb überall pokern, wovon der Staat dann allerdings nichts mehr hätte.

Antwort
von ArisuYuki, 35

Gl├╝cksspiel gilt nicht als "Beruf" es sei denn, du arbeitest in einem Kasino und teilst da Karten aus, oderso. H├Ârt sich jedoch hier blo├č so an, als w├╝rdest du als Kunde dorthin gehen und gelegentlich was gewinnen.

Ich muss zwar lenzing42 Recht geben, dass, wenn du dir die Nacht um die Ohren schl├Ągst, du am n├Ąchsten Morgen nicht fit f├╝r die Arbeit bist, aber du bist nicht verpflichtet das als Beruf anzugeben. Ob das schlau w├Ąre, deinem Chef zu sagen, dass du regelm├Ą├čig ins Kasino gehst, solltest du vielleicht selbst entscheiden :D

Antwort
von fitgirl01, 18

Wenn du Glücksspiele machts musst du das nirgends melden und versteuern und einen Arbeitgeber Hast du auch nicht.

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