Frage von FindTheReality, 246

Gleicht die Existenz Gottes einem Mythos?

Trifft diese Aussage zu? Ich habe mir folgende Überlegung dazu gemacht:

Vor Tausenden Jahren ist die Menschheit trotz wissenschaftlichen Fortschritts bei weitem nicht so sehr belehrt gewesen wie heute.

Daher stellte man Theorien auf, über den Sinn des Lebens, die Schöpfung, das Weltbild, den Tod, und, und, und. Daher entstanden diverse Weltanschauungen und Religionen, darunter das Christentum.

Da über einen relativ langen Zeitraum überwiegend "gläubige Funktionäre" die einzigen waren, die lesen und schreiben konnten und eben das ganze "Wissen" überlieferten, wurden die Inhalte keinesfalls hinterfragt und wurden deshalb als einzig richtige Wahrheit wahrgenommen.

In der heutigen Zeit wissen wir ganz genau, wie die Welt entstanden ist, weshalb es Naturphänomene gibt, und, und...

Weswegen sehr viele Bestandteile der Bibel, angefangen von der Sintflut, über den Exodus, über die Schlacht von Jericho und die Bundeslade, um nur ein paar Beispiele zu nennen, schlicht Mythen sind.

Zusammengefasst: Da sehr viele Bestandteile der Bibel Mythen sind, liegt der Gedanke sehr nahe, dass überhaupt die Existenz Gottes eine reine Überlegung des Menschen ist, um sich zum damaligen Wissensstand die Sachen erklären zu können.

Darauf basiert meine These, dass die Existenz Gottes ein reiner Mythos ist.

WICHTIG!

Ich möchte auf keinen Fall jemand zu nahe treten, der einen festen Glauben zu Gott hat.

Ich habe jedoch eine Bestätigung sehr nötig, da vor allem meine Familie ziemlich strenge Katholiken sind und mein gesamtes Umfeld mir gegenüber mit starker Abneigung reagieren würde, wenn überhaupt der Gedanke besteht.

Weswegen ich Sie bitte, falls diese Frage beantwortet wird, sich lediglich darauf zu beschränken, ob meine Überlegung, plausibel ist und "eher" der Wahrheit entsprechen kann, oder nicht. Falls nicht, bitte einen aussagekräftigen Grund, worin ein möglicher Denkfehler besteht.

Was letztens richtig, falsch, wahr, unwahr, gut oder schlecht ist, wird außen vor gelassen.

Antwort
von Giustolisi, 66

Es ist ein Mythos, denn es gibt keine Belege für einen Gott, also auch keinen Grund, daran zu glauben. Für die Existenz eines Gottes oder mehrerer Götter gibt es nicht mehr Beweise als für die Existenz von gespenstern, Einhörnern, Trollen, fliegenden Schweinen, Kobolden, Feen, dem Weihnachtsmann, Osterhasen, Engeln und so weiter.

Götter sind Fabelwesen. deswegen gibt es auch so viele einzig wahre Götter. und so  viele Religionen mit unterschiedlichen Glaubensinhalten. Gäbe es den einen Gott, warum sollte er dann bewusst Zwietracht säen, indem er den Leuten auf der Welt ganz unterschiedliche Dinge erzählt? 

Es macht einfach umso weniger Sinn, je mehr man darüber nachdenkt. 

Wir sind doch keine kleinen Kinder, die alles was man ihnen erzählt ohne gesundes Misstrauen glauben.

Antwort
von Marakowsky, 135

Hey, in der Philosophie gibt es ein "totschlagargument" und eines, das eben dieses widerlegt. Nämlich die Existenz oder eben nicht Existenz von Gott.

Deine These ist plausibel im Hinblick auf die Entwicklung der Bibel oder anderer religiöser Schriften. Aber: sie kann die Existenz Gottes weder be- noch widerlegen. Denn aus Sicht der Religion könnte man immer damit argumentieren, dass Gott eben der Grund für all die Prozesse (zB bei der Entstehung der Welt) ist.

Kommentar von FindTheReality ,

Ich denke das kein Mensch jemals die Existenz belegen oder widerlegen kann. 

Meine These basiert überwiegend auf eine logische Überlegung. Und zwar das diverse Bestandteile der Bibel Mythen sind, gewiss NICHT ALLE Bestandteile wie bereits der Antwort von @crashy2002 Kommentiert wurde. Aber allein das diverse Bestandteile Mythen sind gibt mir Anlass genüge die grundlegende Existenz in Frage zu stellen und daher zu ahnen das der Glaube auf eine reine Überlegung/ Erfindung des Menschen beruht. 

Kommentar von Chichiri ,

Aber diese "logische Überlegung" ist nicht ganzheitlich gedacht:

- Selbst wenn einige oder auch mehrere Elemente der Bibel ein Mythos sein sollten, ist die logische Schlussfolgerung nicht, dass Gott ebenfalls ein Mythos ist. Es würde allenfalls belegen, dass einige Geschichten in der Bibel nicht wahr sind.

- Die Bibel ist nicht das einzige Glaubensbuch, das über Gott erzählt. Deine Argumentation basiert aber allein auf der Bibel. Es gibt so viele unterschiedliche Kulturen, die unabhängig voneinander an eine Existenz Gottes glauben. Der Wahrheitsgehalt der Bibel tangiert diese Leute recht wenig....

Kommentar von Mark1616 ,

dass Gott ebenfalls ein Mythos ist. Es würde allenfalls belegen, dass einige Geschichten in der Bibel nicht wahr sind.

Doch, das tut es. Dieser Gott ist laut der Bibel allwissend. Wenn er es noch nicht einmal schafft, seine Diener fehlerfreie und zusammenhängende Geschichten verfassen zu lassen, dann kann es mit seinem Wissen und / oder seiner Allmacht wohl nicht weit sein und das Gottesbild der Bibel ist falsch.

Kommentar von Marakowsky ,

Ja, ich sehe in der Argumentation allerdings das Problem, dass selbst wenn nachweislich alle Stellen in religiösen Schriften falsch bzw Mythen wären, trotzdem kein Rückschluss auf die Existenz Gottes daraus zu ziehen ist. Schlicht und ergreifend, weil sich die beiden Dinge "religiöse Schriften" und Existenz Gottes nicht in eine zwingende Abhängigkeit bringen lassen.
Also ja, deine Überlegung ist nicht sinnfrei aber auch nicht belegbar.

Kommentar von FindTheReality ,

Danke Marakowsky! Das ist ein sehr vernünftiger Argument, ich wünschte du hättest diese Frage direkt beantwortet statt einen Kommentar hinterlegt zu haben, denn diese Ansicht ist definitiv zu würdigen!

Aber ich sehe dabei folgenden Konflikt: 

Man könnte (auch wenn dieser Vergleiche überwiegend sehr banal ist) durch diese Überlegung auch die Existenz des

Weihnachtsmann hinterfragen.

Man denke man ist 4 Jahre alt (Synonym für die Weltanschauung im Mittelalter als Unbelehrter Bürger) und man bekommt durch die Eltern (Synonym für das Christentum/ Religion) eingeredet das es den Weihnachtsmann gibt (Synonym für Gottesdienst und Erziehung) und das er Geschenke bringt und wenn man brav ist, das macht schließlich Sinn (Synonym für Gebote) einen Geschenk bekommt (Synonym für Paradis) Mit 4 Jahren denkt man doch nicht daran die eigenen Eltern zu Hinterfragen (Synonym für Strafen und Folter für Atheisten im Mittelalter) Als beweis erhält man schließlich einen Geschenk (Synonym für die Bibel) 

Trotz diverser Fakten die man mit 4 Jahren erfährt z.B. das der große Bruder behauptet das den Weihnachtsmann nicht gibt und das es ziemlich unlogisch ist das man durch den Kamin passt und das er niemals gleichzeitig Millionen von Kinder mit Geschenke versorgen könnte.

Dabei könnte man genau so gut sagen: 

"Auch wenn nachweislich die Erzählungen über den Weihnachtsmann nur Mythen wären, ist es trotzdem kein Rückschluss auf die Existenz des Weihnachtsmann daraus zu ziehen. Schlicht und ergreifend, weil sich die beiden Dinge "Weihnachtsgeschichten" und Existenz des Weihnachtsmann nicht in eine zwingende Abhängigkeit bringen liese. 

Kommentar von procoder42 ,

Das was du hier als Theorie vorstellst ist keinesfalls bahnbrechend neu ....

Deine Arguemente finden sich (wenn auch sprachlich schöner formuliert) in den Werken jedes Atheisten wieder.

Das "Kinder übernehmen Religion der Eltern und hinterfragen nicht" Argument findet man im Vorwort eines jeden Richard Dawkins Buchs

Kommentar von Mark1616 ,

Das "Kinder übernehmen Religion der Eltern und hinterfragen nicht" Argument findet man im Vorwort eines jeden Richard Dawkins Buchs

Und weiter? Ist das denn nicht wahr? Ich sehe nämlich keine Revolte in vorwiegend muslimischen Gebieten, in denen die Kinder zum "wahren™" Christentum übertreten. Genausowenig gibt es so eine Bewegung in vorwiegend christlichen Gebieten. Kinder übernehmen nun mal das was ihre Bezugspersonen ihnen vorleben.

Kommentar von Marakowsky ,

Ich glaub man kann sogar noch weiter gehen und sämtliche Behauptungen in allen Schriften, gleich welcher Religion von der Existenzfrage abkoppeln. Da sich daraus keine zwingenden Rückschlüsse eben auf diese Frage hin ableiten lassen.

Kommentar von Ryuuk ,

Man kann so argumentieren, aber es ist ein leeres Argument. Denn beweisen, dass es Gott ist, der all diese Prozesse wirken lässt, kann man ja dann auch nicht.

Das letztendliche Problem aller Religionen. Keine Beweise für irgendetwas.

Kommentar von Marakowsky ,

@ryuuk:
Richtig, deshalb nennt sich das auch glauben und nicht wissen.

@findTheReality: Danke, hab hier noch nie so eine gute Diskussion geführt. Üblicherweise ist kaum jemand auf gf.net bereit und in der Lage einfach Argumente auszutauschen und den Versuch eines objektiven Gedankenaustauschs zu wagen. Früher oder später endete das meistens in persönlichen Anfeindungen, weil vielen der Unterschied zwischen einer Diskussion und der persönlichen Einstellung zu solchen Themen nicht klar ist. Also wirklich: Danke!

Zu dem Weihnachtsmannvergleich:
Im Grunde nach ist es genau so. Allerdings sehe ich da die Schwierigkeit, dass der 4jährige in seinen kognitiven Fähigkeiten wie auch seiner übrigen Erfahrungen und seiner Charakterentwicklung dem heute mündigen Menschen weit hinterherhinkt. Und die Ausgangsthese geht ja vom heutigen Wissensstand aus.

Weiter gibt es das Problem mit den Geschenken, die die Eltern bringen. Also für den Betrachter schon offensichtlich ist, dass der Weihnachtsmann nicht existiert.

Zu guter letzt gibt es noch den Aspekt des Willens zu glauben.
Glaubt das Kind die Geschichten, wird es sich gut benehmen um das Geschenk zu bekommen. Was auch passieren wird. Also wird es brav sein und darauf setzen, dass sich die Erfahrung im nächsten Jahr wieder erfüllt. Hier wird der Glauben zum Wissen. Selbst wenn es nach und nach erfährt, dass es die Eltern sind, die die Geschenke bringen, wird es das Kind in seiner Handlung nicht beeinflussen, es will ja trotzdem die Geschenke.
Der Gläubige aber bekommt keine Belege für seinen Glauben.
Fragst du einen Gläubigen, wird er dir immer bestätigen, dass ihn ein Kirchenbesuch oder Gebet erfüllt und ihn in seinem Leben stärkt, etc.
Und an der Stelle muss ich immer an einen Song denken, der das passend aufgreift: "Take off your disguise
I know that underneath it's me"

Kommentar von Ryuuk ,

Nicht einfach nur Glauben, sondern Blinder Glauben.

Reguläres glauben braucht für gewöhnlich irgendeinen Beleg für die Richtigkeit der Behauptung, bevor sie geglaubt wird. Man glaubt ja nicht einfach alles was man hört.

Kommentar von Marakowsky ,

Hmm, glauben heißt doch erst einmal nur jmd oder einer Behauptung zu vertrauen. Einen Beleg gibt es da nicht. Somit ist glauben auch zunächst wertungsfrei.
Wenn dir eine näherstehende Person etwas sagt, glaubst du ihr zunächst. Hast du aber zuvor Erfahrungen gesammelt, die dich das Gesagte anzweifeln lassen, so wandelt sich der Glaube in Zweifel. Dann versuchst du die Behauptung zu widerlegen oder eben zu verifizieren. Würdest du das Gesagte nicht mit deiner eigenen Erfahrung abgleichen, bin ich ganz bei dir, wäre das blinder Glaube.
Da sich die Behauptungen des religiösen Glaubens objektiv und außerhalb des eigenen Bewusstseins weder be- noch widerlegen lässt, kann es an der Stelle keine Wertung geben.
Anders zB zur Zeit des NS. Dort haben viele wider besseren Wissens dem Regime geglaubt. Das verstehe ich eher unter blindem Glauben.

Antwort
von kdd1945, 38

Hallo FindTheReality,

vom Philosophieren hatten die "Alten" genau so viel weg, wie die heutigen Gedankenakrobaten. Deine eigene Leistung will ich gar nicht bewerten, es  sollte Dir aber zu denken  geben, dass Du nicht einmal Dich selbst besonders überzeugt hast.

Zum heutigen Stand der Naturwissenschaften. Der Kenntnisstand auf vielen Gebieten ist beeindruckend. Der Fortschritt bei Medizin und Pharmazie hat die durchschnittliche Lebenserwartung heute geborener gegenüber den Menschen der Antike mehr als verdoppelt.

Dass man Erfolg dabei hatte, unerfahrenen Wissenschaftsjüngern vorzugaukeln, man könne jetzt bei der Frage nach dem Ursprung anstelle Gott und Jesus, wissenschaftlich  korrekt, Singularität und Urknall sagen - ist traurig. Erkläre mal mit Deinen Worten, was diese Begriffe bedeuten.


Grüße, kdd

Kommentar von Mark1616 ,

Dass man Erfolg dabei hatte, unerfahrenen Wissenschaftsjüngern vorzugaukeln, man könne jetzt bei der Frage nach dem Ursprung anstelle Gott und Jesus, wissenschaftlich  korrekt, Singularität und Urknall sagen - ist traurig. Erkläre mal mit Deinen Worten, was diese Begriffe bedeuten.

Wenigstens gibt es für diese Dinge, im Gegensatz zu Zauberei und Fabelwesen, Beweise.

Kommentar von kdd1945 ,

Sag´ mir  mal, wo Du hier "Beweise" siehst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Urknall

https://de.wikipedia.org/wiki/Singularit%C3%A4t_(Astronomie)

Kommentar von procoder42 ,

Ja, mit der Frage nach dem Urknall erwischt man auch Wissenschaftler auf dem falschen Fuß und die meisten wie zB Dawkins geben das auch bereitwillig zu. 

Bisher gibt es dazu auch nur (mehr oder weniger) plausible Theorien.

Aber ist Gott, der die Welt in 7 Tagen geschaffen hat, wirklich die befriedigendere Antwort ?

So argumentieren Gläubige doch seit je her. Die Evolution will man immer kleinschrittigerbewiesen haben ... Und die Wissenschaft macht es da sogar noch einfacher, indem sie sogar beiwesene Fakten als "Theorie" betiteln.

Aber da man Gott weder beweisen, noch hinreichend widerlegen kann, wird man darüber bis in alle Ewigkeit streiten.

Kommentar von kdd1945 ,

Aber ist Gott, der die Welt in 7 Tagen geschaffen hat, wirklich die befriedigendere Antwort ?

1Mo1,1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde1 2 Die Erde war noch leer und öde, Dunkel bedeckte sie und wogendes Wasser, und über den Fluten schwebte Gottes Geist.

"Am Anfang" -  das kann vor Milliarden Jahren gewesen sein, als Gott alle Himmelskörper, einschließlich Erde, erschuf.

Erst danach begannen die sechs (6) Zeitabschnitte, die Gott darauf verwandte, um die leere, öde und dunkle (wahrscheinlich lag eine dichte, nicht lichtdurchlässige Materiehülle um den Planeten) Erde zuzubereiten und dann Pflanzen, Tiere und Menschen zu erschaffen. Auch diese "Tage" waren Gottes Zeiträume, deren Dauer nicht von Menschen bestimmt wurde. Der siebente "Tag" ist von Gott nicht als beendet erklärt worden, wie es bei den sechs vorher geschah -  der "Ruhetag" dauert noch an.

1Mo 1,31 Und Gott sah alles an, was er geschaffen hatte, und sah: Es war alles sehr gut. Es wurde Abend und wieder Morgen: der sechste Tag.

1Mo 2,1 So entstanden Himmel und Erde mit allem, was lebt. 2 Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von aller seiner Arbeit aus. 3 Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn zu einem heiligen Tag, der ihm gehört, denn an diesem Tag ruhte Gott, nachdem er sein Schöpfungswerk vollbracht hatte.

Zitiert aus Gute Nachricht Bibel

Antwort
von Garfield0001, 53

Ja. Ich bin Christ und sage auch dass es einem Mythos gleicht.
Aber nur weil es keiner beweisen kann, heißt es ja nicht das es nicht trotzdem der Tatsache entsprechen kann.
Unsere Wissenschaften erklären Raum und Zeit. Wenn Gott außerhalb davon ist (ohne Raum und Zeit) wie will man ihn dann beweisen KÖNNEN? Geht ja gar nicht.

Kommentar von Giustolisi ,

Dann glaubst du also  an den Lückengott. Den kann man in jede Lücke stopfen, die noch nicht mit Wissen gefüllt wurde. Erklären tut er zwar nicht,  aber  man kann immer sagen "Gott wars", wenn man etwas nicht erklären kann.

Wenn alles was man nicht beweisen kann, den Tatsachen entsprechen könnte, müsste man auch an die Existenz von Gespenstern, Einhörnern, Trollen, fliegenden Schweinen, Kobolden, Feen, dem Weihnachtsmann, Osterhasen, Engeln und so weiter glauben, denn man kann weder beweisen dass es die gibt, noch dass es sie nicht gibt. Deswegen glauben die meisten Menschen nicht an solche Fabelwesen. warum sollte man für einen Gott eine Ausnahme machen?

Kommentar von Garfield0001 ,

na klar glaube ich auch an Engel. und den Gott, den ich meine, ist kein Lücken Gott. weiß nicht woher du den Quark hast. und dann kommt das übliche pauschalieren ... typisch

Kommentar von Mark1616 ,

Müssen wir dir jetzt tatsächlich dein eigenes Glaubensbild erklären? Ein Gott, den man sich nicht erklären kann und der "einfach so da ist", ist nichts anderes als ein Lückenfüller. Weiterhin solltest du dich schämen dich Christ zu nennen, denn dieses Gottesbild hat nichts mit dem der Bibel gemeinsam.

Kommentar von procoder42 ,

Mit der Argumentation wandert man von der Bibel immer weiter zum Abstrakten. 3/4 aller Christen sind Christen, weil sie die 10 Gebote für ganz ok halten ....

Und weist du was ? Dann kann man auch gleich von einem Gottesglaube abweichen, denn dann ist er sowieso überflüssig

Kommentar von FindTheReality ,

Woow immer schön respektvoll und sachlich bleiben, wir verurteilen hier niemanden für dessen Glaube! Aber das ist ein sehr berechtigter Argument.. Wieso glaubt man den dann nicht genau so an Feen, Trollen, Kobolden und so weiter? 

Kommentar von Garfield0001 ,

machen doch einige:-) ich nicht. nur weil ich an Gott glaube, heißt es ja noch lange nicht dass ich gleich alles glauben muss (was auch den, was Gott sagt, widerspricht) :-)

Kommentar von Garfield0001 ,

... wenn du meinst:-) ich bin mir bewusst was ich glaube. und das kann man nicht in 2 Sätze füllen

Antwort
von inawi06, 9

Hallo!

Ich sehe das ein wenig anders... Natürlich gibt es Mythen in der Bibel, wozu z.B. die Priesterschriftliche Schöpfungsgeschichte zählt (Denn Gott hat die Welt niemals in 7 Tagen geschaffen.) Aber um die Texte der Bibel zu verstehen, muss man den Hintergrund dieser Texte kennen. Damit wird schnell klar, dass nicht jeder Text ein Mythos ist. Ja, die Bibel ist nicht Gottes Wort, was vom Himmel gefallen ist, sondern es ist Gottes Wort in Menschen Wort. Menschen haben ihre Erfahrungen, die Sie mit Gott gemacht haben aufgeschrieben. Sicherlich gebt es Geschichten, wo die Wahrheit in einer schönen Geschichte erzählt wird (Mythos), jedoch gibt es vor allem im neuen Testament viele Stellen, in denen die selben Ereignisse unabhängig von verschiedenen Personen aufgeschrieben und bezeug wurden. Darunter zählen die Einsetzungsworte, der Wandlung oder auch die Passion Christi allgemein (einschließlich Auferstehung). Solche Beobachtungen nehmen immer mehr den mythischen Charakter aus den Erzählungen.

Und noch was... Religion und Wissenschaft sind keine Gegensetze. Religion ist kein Lückenfüller der Biologie!!!

Antwort
von Pyramesse27, 2

Laut Kausalitätsgesetz kann kein Christengott existieren,denn der sogenannte Schöpfer müsste selbst einen Schöpfer gehabt haben. Gruß

Antwort
von Nicodemus0815, 22

Es hängt davon ab, wie du selbst die Welt betrachtest.

In meiner Umgebung gibt es einen Wald. Der hat auch einen Namen.

Den Wald gibt es nicht, es gibt nur eine Ansamlung von Bäumen, Pflanzen usw.

Denke ich den Wald, ohne diese konkrete Ansammlung zu meinen, dann ist der Wald ein Mythos.

Denke oder rede ich von einer Vorstellung von Gott, dann ist er ein Mythos. Betrachte ich die Gesamtheit der Schöpfung (soweit es mir möglich ist) und bezeichne diese Gesamtheit als Gott, so ist er kein Mythos.

Antwort
von ErayK, 78

''Vor Tausenden Jahren ist die Menschheit trotz wissenschaftliches Fortschritt bei weitem nicht so sehr belehrt gewesen wie heute''

wie du schon geschrieben hast weiss man heutzutage wie naturkatastrophen usw.. entstehen. über den embryo, die schwangerschaft... weiss man ungefähr vor 150 jahren. im koran wird es schon vor 1400 jahren erklärt. über die lebensweise einer spinne, binne über die meere über die berge über die entstehung von wolken embryo fetus... über die schwangerschaft. es gibt mehrere ich kann leider nicht alles aufzählen :) aber wie du siehst wusste man schon vor 1400 jahren was man heute vor 50-100 jahren erst weiss.

Kommentar von Mark1616 ,

Das angebliche "Wissen" im Koran ist 1 zu 1 abgekupfert aus dem Wissensschatz antiker Gelehrter. Weist du woran man das erkennen kann? Mohammed hat selbst die Fehler mit übernommen.

Soviel zu der angeblich "göttlichen" Herkunft dieses Buches...

Kommentar von ErayK ,

das komische ist nur, dass man über die ankunft des prohpeten schon vor über 2000 jahren wusste. wenn man diese profhezeihungen und zusammenhange mit dem judentum christentum und islam genügen praktiziert, dann ist es unvorstellbar das es fehler oder gestohlen ist.

Antwort
von crashy2002, 129
In der heutigen Zeit wissen wir ganz genau wie die Welt entstanden ist, weshalb es Naturphänomene gibt und und... Weswegen sehr viele Bestandteile der Bibel, angefangen von der Sintflut über den Exodos über die Schlacht von Jericho und die Bundeslade um nur ein paar Beispiele zu nennen, schlicht Mythen sind.

Nein diese annahmen sollte man auch einmal hinterfragen bevor man sie als "Mythos" bezeichnet!

Viele Funde in der Archäologie bestätigen die Bibel. Auch was die Sintflut angeht werden in der Archäologie Steinschichten und anderes gefunden.

Kommentar von FindTheReality ,

Es sind ganz bestimmt historische Ereignisse die einen tatsächlichen Uhrsprung haben und die durch Archäologie-Funde belegt werden können. Ich möchte NICHT die gesamte Bibel als REINEN MYTHOS darstellen, andernfalls hätte das Christentum sicherlich nicht eine derart große Verbreitung erreichen können wenn ALLES NUR auf Lügen basieren würde. Aber ein nennenswerter Bestandteil IST SCHLICHT Falsch.

Kommentar von crashy2002 ,
das Christentum sicherlich nicht eine derart große Verbreitung

Wo gibt es denn bitte viele Christen, überleg einfach mal in deinem Freundeskreis wie viele Menschen du kennst die aktiv ein leben mit Gott führen?
Der meist verbreitete Glaube ist der Atheismus

Kommentar von FindTheReality ,

Zum Christentum bekennen sich laut Encyclopedia Britannica rund 2,3 Mrd. Anhänger. Vor allem in Latein Länder, so wie unter anderem meine Familie und ein beachtlicher Teil meines Umfeldes führt definitiv ein Leben mit Gott! Deine Annahme kann ich NICHT bestätigen. 

Kommentar von crashy2002 ,

achso in meiner klasse bin ich der einzige Christ,

In meiner ganzen schule sind wir von ca. 200 - 300 Leuten nur etwa 5 Christen.

Der begriff Christ heißt Jesus nachzufolgen, und für ihn zu leben, das heißt entweder ganz oder gar nicht, wer also glaubt dass ein Gott existiert aber nicht bereit ist alles für ihn aufzugeben ist kein Christ da er kein Vertrauen auf Gott hat.

Was du meinst ist eine Religion das hat aber nichts mit Christ sein zu tun, da bekennen sich von den 2,3 Mrd eventuell 200 Millionen maximal

schau dir das Video mal an:

https://www.youtube.com/watch?v=1IAhDGYlpqY

Kommentar von FindTheReality ,

Ich kann nicht für deinem Umfeld/ Schule sprechen. Meine Erfahrung, Erkenntnisse und Wahrnehmung beruhen ganz speziell für meinem Umfeld. Und kann definitiv belegen das ein beachtlicher Teil gläubig ist. Ich kann raten an einem XBELIEBIGEN Sonntag zu einer XBELIEBIGEN Kirche einfach mal vorbei zu schauen. Das wird gewiss den Eindruck ändern!

 Zu mindestens in meinem Umfeld wird man schräg angeschaut wenn man mal einen Gottesdienst verpasst.

Kommentar von crashy2002 ,

Christ zu ein heißt ja nicht immer den Gottesdienst zu besuchen.
Wer Christ ist lebt ein Leben mit Jesus, das ist keine Religion.

Klar das es Katholiken ganz anderes sehen, bei denen geht es ja nur um Geld und darum sich den Himmel zu erkaufen und zu erarbeiten, das ist aber gänzlich falsch und wird in der Bibel nirgends so beschrieben.

Kommentar von Ryuuk ,

Ich kenne keinen einzigen Menschen, der auf deine Beschreibung passt.

Und Atheismus ist kein Glaube.

Kommentar von Giustolisi ,

"Viele Funde in der Archäologie bestätigen die Bibel"

Das macht nichts. Nur weil ein paar Stellen historischen Tatsachen entsprechen, ist der Inhalt des Schmökers nicht gleich wahr.

Wer kennt die Bremer Stadtmusikanten? Die Tiere in dieser Geschichte waren damals durchaus übliche Haustiere, die Stadt Bremen gab es nachweislich schon und auch einige andere Details entsprechen historischen Tatsachen. Das macht aber die Geschichte nicht wahr.

Genau so ist es mit der Bibel.

"Auch was die Sintflut angeht werden in der Archäologie Steinschichten und anderes gefunden."
Ja, Steinschichten sind aber was ganz Normales und deuten nicht auf eine große Flut hin.Wer nur ein wenig darüber nachdenkt wird sich schnell fragen, wo das ganze Wasser denn herkam und wo es danach abgeblieben ist. Wir sind doch nicht in der Märchenstunde, also bitte.

Kommentar von crashy2002 ,
 Wir sind doch nicht in der Märchenstunde, also bitte.

Das ist ein Thema über das man ganz normal diskutieren kann, also entweder hältst du dich an den normalen Menschenverstand das man die Meinung anderer Respektiert oder nicht, und ich werde dir auf deine Fragen eben nicht antworten, ich habe dich ja auch nicht beleidigt!

Das macht nichts. Nur weil ein paar Stellen historischen Tatsachen entsprechen, ist der Inhalt des Schmökers nicht gleich wahr.

Ich sage ja nicht dass ich dir garantieren kann dass die Bibel wahr ist, ich sage nur dass ein halbwegs intelligenter Mensch auch einmal aus einer anderen Sicht hinterfragen sollte.

.Wer nur ein wenig darüber nachdenkt wird sich schnell fragen, wo das ganze Wasser denn herkam und wo es danach abgeblieben ist.

Glaubst du nicht dass jemand der die ganze Welt und das unendlich große Universum geschaffen hat, nicht ein (im Vergleich zu dem Universum) etwas Wasser auf die erde bringen kann?

Kommentar von Meatwad ,

Lass mich raten: Du glaubst auch, daß Noah von jedem Tier zwei Exemplare auf einem Boot unterbringen konnte was? :D

Kommentar von procoder42 ,

Bill Nye hat die Arche einfeutig als falsch belegt.

Und das Alter der Erde in der Bibel ist auch falsch ... Von der Evolution mal zu Schweigen.

Heilige Schriften spiegeln immer den wissenschaftlichen Stand der Gesellschaft wieder; lustigerweise ist der Koran bei weitem akkurater als die Bibel ;).

Die Bibel ist ein vom Menschen geschaffenes Werk, mit dem man grundlegende moralische Wert begründen und die Welt wie sie ist erklären wollte. Inhaltlich hat die den selben Wert wie ein Harry Potter Buch

Antwort
von Andrastor, 75

Du hast völlig Recht.

Das Ganze Konzept von Gott ist so löchrig und unlogisch das es sich selbst widerlegt.

Dein Gedankengang ist durchaus richtig, die Vorstellung eines göttlichen Wesens ist reiner Mythos.

Kommentar von FindTheReality ,

Woow dein Beitrag ist ziemlich scharf. Aber das trifft meine Überlegung auf dem Nagel

Das Ganze Konzept von Gott ist so löchrig und unlogisch das es sich selbst widerlegt.

Bei Wissenschaftlichen Arbeiten werden ja schließlich auch Behauptungen geprüft damit es quasi anerkannt wird. 

Antwort
von TimonPasslick, 7

Es ist, wissenschaftlich gesehen, eine Behauptung, denn es gibt keine Beweise oder Wiederlegungen.

Antwort
von comhb3mpqy, 59

Ich glaube an Gott. Heute ist die Naturwissenschaft weiter. Aber das ist meiner Meinung nach kein Grund, um nicht an Gott zu glauben. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde. Und Wissenschaft und Glaube müssen sich nicht immer ausschließen.

Man hat sich übrigens auf die Suche nach der Arche Noah gemacht und auch was gefunden.

Kommentar von FindTheReality ,

Hallo comhb3mpqy, Danke für deinen Beitrag! Ich finde es toll das du an Gott glaubst. Und finde es total beneidenswert das du einen festen Glauben so wie meine Familie aufbauen konntest. Ich wünschte so sehr das ich ebenfalls daran glauben könnte und die gleichen Ansichten haben könnte. Es ist schließlich ein toller Gedanke das sich irgend jemand Namens Gott einfach alles ausgedacht hat? Das würde schließlich so vieles auf so einfacher weiße erklären und müsste es nicht Wissenschaftlich untersuchen um es zu verstehen. Und letztendlich sämtliche Geschehnisse als Gottes Wille zu argumentieren. Das man eines Tages ins Paradis kommt und all das was eben der Glaube ausmacht. Das würde mein Leben erheblich vereinfachen und keinen ständigen inneren Konflikt verursachen. Ich wünschte so sehr an der Religion halt zu finden und an Gott als Geschöpf einen Sinn zu sehen. Aber das ergibt für mich alles schlicht keinen Sinn und mich verfolgt immer wider der Hintergedanke das wenn man eine derartige Weltanschauung mit einem Gesunden Menschenverstand betrachtet nicht als real ansehen kann. (BITTE VERSTEHE DAS UNTER KEINEM UMSTÄNDEN ALS KRITIK HALTE AN DEINEM GLAUBEN!!!!) 

Jedenfalls beneide ich dich wirklich sehr!

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich habe noch weitere Argumente, warum ich an Gott glaube. Falls Sie an Argumenten interessiert sind, dann können Sie mich hier fragen. Oder Sie gehen auf mein Profil, dort findet man auch Argumente, um an Gott zu glauben.

Kommentar von Ryuuk ,

Aber das ist meiner Meinung nach kein Grund, um nicht an Gott zu glauben.

Natürlich nicht. Der gravierende Mangel an jeglichen Beweisen für die Existenz von Gott ist aber ein Grund.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde.

Das ist Zirkellogik.

Man hat sich übrigens auf die Suche nach der Arche Noah gemacht und auch was gefunden.

Vielleicht die Antwort darauf, wie Noah es geschafft haben soll, Millionen von Tieren in diese winzige Arche zu packen?

Kommentar von Mark1616 ,

Man hat sich übrigens auf die Suche nach der Arche Noah gemacht und auch was gefunden.

Wieso verbreitest du diesen Unsinn eigentlich immer weiter? Es gab zwei nennenswerte Fudne, die "angeblich" die Arche Noah darstellen sollten. Einer dieser FUnde wurde von ansässigen Arbeitern aufgebaut, der andere dieser Funde ist nichts weiter als ein paar komische Steine. Wie soll das ein Beweis für die Existenz eines Schiffes sein, dass ALLE Arten dieser Erde beherbergt hat?

Wieso kann mann diesen genetischen Engpass eigentlich nicht entdecken? Wenn es nach der Bibel geht, dann haben alle lebenden Tiere 1 gemeinsames Elternpaar. Wieso ist das nicht erkennbar?

Wo ist eigentlich das viele Wasser hin? Die Erde ist ein geschlossenes System. Das Wasser, welches angeblich diese Flut erzeugt hat, muss doch irgendwo sein, nicht wahr? ;)

Antwort
von Gruffalo, 6

Deine Überlegung ist richtig.

Antwort
von Ryuuk, 48

Ja, das ist ziemlich wie es ist. Götter waren die Erklärung für alles wofür man keine Erklärung finden konnte.

Woher kommen Blitz und Donner? Thor macht das.

Warum geht die Sonne jeden Tag auf? Amaterasu macht das

Wie ist die Welt entstanden? Gott hat das gemacht.

Man sieht es heute noch. Woher kam der Urknall? Gott hat das gemacht.

Aber nichts auf dieser Welt, gibt tatsächlich irgendeinen Grund davon auszugehen, das diese Götter irgendetwas anderes als Mythen sind.

Kommentar von Garfield0001 ,

woher kam denn dann der Urknall und die Materie?

Kommentar von Ryuuk ,

Weiß nicht, vielleicht gibt es garkein woher

Kommentar von Mark1616 ,

Woher kam Gott mein lieber Herr Garfield?

Antwort
von Sunnyshoshi, 74

Guten Abend! Ich habe bisher, noch nie auf www.gutefrage.net geantwortet. Ich durch stöbere dennoch ab und zu, einige Frage und Antworten durch, aus reinem Interesse und eventuell selber auf dem neusten Stand zu sein. Ich entschuldige mich, von Anfang an für meine Rechtschreibung. Bevor ich diesen Text schreibe, stelle ich erstmal klar, dass ich hier niemanden zu Nah treten will oder ihn diskriminiere. Ich akzeptiere, jede Religion und Entscheidung.

Theoretisch gesehen sind es Mythen. Wie wir wissen, (wissenschaftlich) ist die Erde nicht von einem "Gott" erschaffen worden, sondern auf natürlichen Wege. Meiner Meinung nach, haben die Leute damals nach einer "Person" gesucht, die für alles verantwortlich ist worauf sie leben, da man nichts anderes kannte. Man kannte nur seines Gleichen und Tiere. In Indien wird die Kuh als heilig gesprochen, wegen ihrer Religion. Die Sterne, den Weltraum oder ähnliches kannte man ebenso nicht.

Ich hoffe, ich konnte dir irgendwie helfen und wenn nicht antworte ich gerne nochmal.

LG

Kommentar von FindTheReality ,

Ich bedanke mich für diese tolle Worte. Es gibt mir sehr große Bestätigung und bestätigt mir das ich nicht der einzige Mensch bin der eine derartige Überlegung hat. Offen gestanden habe ich große Ängste gehabt alleine zu sein und sehe mich eher ungern als reinen Agnostizist.

Kommentar von Sunnyshoshi ,

Ich verstehe deine Gedanken und Gefühle vollkommen. Ich gehe noch zur Schule und gerade hatten wir erst das Thema: "Judentum und Christentum ". In diesem Fach/Thema, wird man oft mit dieser Frage und den Gedanken konfrontiert. Ich verstehe die Personen, die sagen das "Gott" eine Person/Tier, männlich/weiblich, dick/dünn ist. LG

Kommentar von comhb3mpqy ,

warum wissen wir Ihrer Meinung nach, dass die Erde nicht von Gott erschaffen wurde?

Antwort
von nowka20, 18

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Jes 55,8-9

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

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