Frage von Erfindlaeuft, 221

Gleichgeschlechtliche Liebe normal wenn Kirche nicht wäre?

Wenn es die Kirche nie gegeben hätte und sie nie das dumme gesetzt eingeführt hätten das nur mann und frau ein paar sind wär es dann nur mal auch gleichgeschlechtlich zu lieben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von babuschkatoby, 39

Schon in der griechischen Mythologie war es vollkommen normal das männer sich mit anderen Männern vergnügten, Affen machen es und auch andere Tiere... Der Mensch ist ja dazu veranlagt... Wenn man schwul ist ist man schwul, aus basta, das war immer schon so. Doch es gab immer schon leute die das störte bzw. selbst so fühlten aber denen es unangenehm war und darum äußerten Diese sich dagegen damit keiner versacht schöpft usw. So wird dies auch in der Kirche passiert sein... Die haltung gegen homosexuelle ist geblieben und hat sich ausgeprägt... Würde es solche scharm in gewissen Regionen der Erde nicht geben würde es nicht so tragisch sein... Z.b. In Thailand ist es nicht streng, in Arabischen ländern dein todesurteil

Antwort
von nachdenklich30, 31

Die evangelische Kirche im Rheinland wird diese Woche wahrscheinlich beschließen, dass gesetzlich verpartnerte Paare auch kirchlich heiraten können. (http://www.ekir.de/www/ueber-uns/landessynode-2016.php http://medienpool.ekir.de/dokumente/A/Medienpool/82533?encoding=UTF-8 (Seite 17 zu den entsprechenden § weiter oben, Anlagen ab S. 57)

Und ich finde es gut!

Antwort
von Crysali, 102

Ich denke nicht. Auch außerhalb der Kirche besteht in vielen Kulturen die traditionelle Familie aus Vater, Mutter und Kind. Die Entwicklung würde ohne Kirche vermutlich längst nicht so radikal ablaufen, aber ich würde die Kirche nicht als Sündenbock für Zustände hinstellen. Die Kirche ist lediglich ein Faktor, eine Variable, wenn auch ein großer.

Kommentar von Garlond ,

Dafür kann die Kirche ruhig schon als Sündenbock herhalten. Denn erst in Religionen wird Sex dermaßen als Unterdrückungs- und Machtwerkzeug eingesetzt. Wenn man jemandem ein schlechtes Gewissen einredet, für etwas das er tut, kann man ihn viel besser manipulieren.

Kommentar von Crysali ,

Natürlich ist die Kirche ein zentraler Faktor und ein Machtkonstrukt, aber ich würde nicht so weit gehen sie als das totale Übel hinzustellen. Auch ohne die Kirche würden Menschen Homosexualität als unnatürlich und wider der Natur bezeichnen. Die Kirche ist nur das Medium, durch das sich die Manipulation fortsetzt, ohne sie gäbe es vermutlich etwas anderes.

Kommentar von Projektplaner13 ,

hi Garlond, du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen...absolut richtig, die Kirche selbst ist der größte Sündenbock der Menschheit - mit wenigen Ausnahmen in der Kirche, jetzt zum Teil die evangelische - ich zitiere später mal noch einen Fall aus der Praxis,

dazu nur kurz : erst wird gegen Homosexualität als Sünde gehetzt, dann beeinflußt, dann erfolgt Unglaubliches...ich nenne es so eine Art Gehirnwäsche...

schau doch auch mal in meine soeben gestellte Frage rein : wer hat es selbst erlebt..usw.;  es freut mich, wenn ich da besonders kritische Kommentare zu bibeltreuen Gläubigen, zu Bibelableser, ich nenne sie auch PHARISÄER :-))

Antwort
von beaven, 160

Naja natürlich oder aus Sicht der evolution ist es ja nicht sinnvoll denn gleichgeschlechtliche paar können keine kinder zeugen und sterben somit aus nennt man natürliche Selektion aber da es eine psychische oder genetische Angelegenheit ist würde ich sagen ist es normal auch wenn von natur aus nicht geplant

Kommentar von Garlond ,

Woher weißt du denn, bei einem Themengebiet, das noch nicht annähernd ausreichend erforscht ist, ob es sinnvoll ist oder nicht?

Kommentar von Diimiitrii ,

Natürlich kann er sagen, dass es nicht sinnvoll ist, mit der Begründung, dass kein Nachwuchs daraus entstehen kann und somit das Fortbestehen der Spezies nicht möglich ist. Damit hat er auch vollkommen Recht.

Aber im gleichen Zuge sagt er ja, dass es nicht darum geht "sinnvoll" zu sein sondern die Angelegenheit psychisch bzw genetisch ist.

Kommentar von beaven ,

jede art will überleben deswegen sterben die schwachen aus und nur die stärksten überleben und pflanzen sich fort und man muss Homosexualität in dem fall als "die schwachen" ansehen da sie sich nicht fortpflanzen und nicht zum erhalt der art beitragen

Kommentar von Garlond ,

Nun, mit dieser begrenzten Sichtweise schon. Aber für den  Fortbestand einer Art kann es auch sinnvollsein, wenn eine Überpopulation verhindert wird und sie sich nicht übermäßig vermehrt. Manche Arten töten aus diesem Grund z.B. ihren Nachwuchs, dass ist, wenn man nur die Vermehrung als sinnvoll ansieht auch sinnlos, sorgt aber dafür, dass nicht alle aus Nahrungsmangel sterben.

Es gibt zum Beispiel Studien, die untersuchen und auch teilweise feststellen konnten, das Frauen mit steigender Wahrscheinlichkeit homosexuellen Nachwuchs bekommen, je mehr Kinder sie schon bekommen haben.

Also wenn man nicht über den Tellerrand hinausschaut, erscheinen oft Dinge sinnvoll, die es, wenn man einen anderen Blickwinkel einnimmt, nicht sind.

Kommentar von Diimiitrii ,

Das ist absolut nicht schlüssig. Wenn jemand Homosexuell wäre, um Überpopulation zu verhindern, dann wäre ihm das bewusst.

Manche Arten töten ihre eigenen Nachwuchs, weil sie nicht genug Futter finden um sie am Leben zu erhalten. Das ist ebenfalls sinnvoll und sogar gütig, weil sie somit das Leid ihrer Nachkommen verringern.

dass nicht alle aus Nahrungsmangel sterben

Nach dieser Argumentation dürften nur arme Menschen homosexuell werden, die wissen, dass sie nicht in der Lage sind ihre Kinder zu versorgen. Auch das ist definitiv nicht wahr.

Ich bin mir mit den Zahlen nicht sicher, aber ich glaube ~ 3-5% der Menschen sind Homo-/bisexuell dh eines von 20 bzw eines von 30 Kindern ist schwul/lesbisch/bi. Dementsprechend steigt natürlich die Chance, dass eine Frau die viel wirft irgendwann auch einen Andersorientierten dabei hat.

Kommentar von Garlond ,

Also die Natur unterscheidet weder zwischen Arm und Reich, noch gibt sie einem Menschen ein bestimmtes Gedankenmuster vor. Eine Schlussfolgerung für den Grund warum etwas geschieht, also z.B. "Ich bin Homosexuell, damit eine Überpopulation verhindert wird", kann man nur durch Beobachtung und Kombination erreichen. 

Wie kommst du darauf, dass jemandem bewusst sein sollte, dass er Homosexuell ist um eine Überpopulation zu verhindern? Sein Sexualtrieb ist einfach so ausgerichtet, dass er keine Kinder bekommt.

Das mit dem Nahrungsmangel war auch nur ein Beispiel, dass es solche Mechanismen in der Natur gibt und dass es daher unlogisch ist, bei einem so wenig erforschten Thema wie Homosexualität so etwas auszuschließen ohne genauere Informationen zu haben.

Ich hätte auch anführen können, dass z.B. bei Enten homosexuelle Paare, sinnvoll sind, weil diese die Aufzucht von Nachwuchs übernehmen, bei denen ein Elternteil gestorben ist, und wo der übriggebliebene Elternteil die Versorgung nicht allein bewältigen könnte.

Das mit den Zahlen stimmt auch nicht, bzw. das wurde in der Studie natürlich bedacht, die 3 bis 5% homosexueller Menschen sind eben nicht gleichmäßig verteil, sondern häufiger bei Frauen mit vielen Kindern.

Sprich, bei 100 Frauen, die nur ein Kind hatten, war die Prozentuale Anzahl an homosexuellen Kindern geringer als bei Frauen mit mehreren Kindern. Oder anders gesagt, bei 100 Einzelkindern gab es weniger Homosexuelle als bei 100 Kindern mit vielen Geschwistern.

Kommentar von beaven ,

das hab ich natürlich nicht bedacht bin davon ausgegangen dass genug natürliche feinde bestehen und dass mit den homosexuellen kindern wusste ich nicht letztendlich weiss man ja nicht warum und wie Homosexualität entstanden ist, dass war nur was mir so eingefallen ist dazu

Kommentar von beaven ,

muss ich auch dimitrii recht geben 💪

Kommentar von nachdenklich30 ,

So ein Quatsch. Evolution läuft ja nicht nur über die eigene Nachkommenschaft. Evolution kann auch "indirekt" erfolgen.

Es ist wie mit der Bibel. Viele Gläubige denken: Wenn ein Gott ein heiliges Buch heraus gibt, muss es widerspruchsfrei und perfekt sein. Und wenn Gott gar kein in diesem Sinne widerspruchsfreies Buch wollte?

So auch hier: Das muss dann Evolution nur über Nachkommen erfolgen. Dass etwa schwule Exemplare der Art auf ganz andere Weise eine evolutionären Vorteil verschaffen könnten - auf die Idee kommt man da nicht.

Da könnte man auch auf die Idee kommen, dass bei der Evolution immer nur die intelligentesten Exemplare überleben. Und da sind die Küchenschaben noch nicht ausgestorben?

So funktioniert Evolution nicht. Sie richtet sich nicht nach den vereinfachten Vorstellungen von irgendwelchen Superschlauen (sorry. Es muss sich ja niemand angesprochen fühlen. Ich meine ja nur so.). Wer superschlau sein will, muss sich die Evolution anschauen und wird feststellen, dass dort auch Homosexualität hervorragend hinein passt. Und dann muss er forschen, worin der Vorteil bestehen könnte. Sonst wären nämlich die schwulen tierischen und menschlichen Exemplare schon lange ausgestorben.  

Dasselbe gilt für die "stärksten" und "schwächsten". Es gibt sie. Überall. Starke und schwache. Sie sind auch nicht ausgestorben. Wusste die Evolution das nicht? Oder funktioniert Evolution doch anders?

Antwort
von Nevachi, 105

Vielleicht ja, vielleicht nein, mit Tendenz zu nein. Jede Gesellschaft stellt sich Regeln auf, um ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen. Es kann also sein, dass Homosexualität akzeptiert, vielleicht sogar als etwas Besonderes geschätzt wird, aber in den meisten Fällen wird die "normale" Mehrheit der Leute sich wohl dafür entscheiden, dass ein anderes Verhalten nicht normal und damit schlecht und abzulehnen ist. 

Antwort
von Haeschenberlin, 94

Ich glaube die Kirche ist nicht daran "schuld", sondern das Weltbildb für mehrere hundert Jahre(aus einem Mann und einer Frau entsteht Nachwuchs-aus gleichgeschlechtlichen Paaren nicht)...immer wurde Frau und Mann deshalb als " normal" angesehen...heute hat sich unser Leben und das miteinander leben geändert und die ,die das nicht als normal ansehen, finden die ältere Sichtweise halt besser...das müssen die Personen nur genau so akzeptieren ,wie die anderen akzeptieren müssen,dass es Veränderungen gibt 

Antwort
von Anthropos, 45

Wenn die Kirche nicht wäre, wäre Homosexualität wahrscheinlich normal. Oder man hätte eingesehen, dass es unnatürlich ist und Homosexualität wäre nicht normal. Aber ohne die Kirche gäbe es sehr vieles nicht.

Im alten Rom war Homosexualität normal. Aber damals waren auch viele andere unnatürliche Arten der Sexualität normal: Pädophilie, Zoophilie, etc. Die Kirche hat das ganze dann abgelehnt, weil das den religiösen Werten des Christentums widerspricht.

Würden wir diese andere Formen der Sexualität wirklich wollen? 

Antwort
von Effigies, 77

Gleichgeschlechtliche Beziehungen gibt es überall und seit ewigen Zeiten. Nícht nur in allen menschlichen Kulturen, egal wie sehr die gesellschaftlichen Konventionen oder Religionen es sanktionieren, auch im Tierreich kommt das an jeder Ecke vor.  

Damit IST es also normal, völlig egal was die Kirche dazu sagt.

Antwort
von AmandaF, 93

Normal ist es so oder so. Es ist ja nicht immer nur die Kirche, die diese Liebe verbietet.

Kommentar von Garlond ,

Wer denn noch?
Kirche ist ein Oberbegriff für Religionsgemeinschaft und beschränkt sich nicht auf Christentum.

Kommentar von Hoertyyy ,

Mann und Frau ist halt normal. Denk doch nach! Wie willst du dich denn sonst frotpflanzen! Außerdem: schau die Tiere an

Kommentar von DarkstarGI ,

Und auch in der Tierwelt gibt es viele Beispiele für Homosexualität.

Kommentar von Effigies ,

Mann und Frau sind normal und Homo die Ausnahme. Soweit richtig.

Aber wenn man die Sache mal weiter betrachtet sind Ausnahmen aber auch normal.  Es gibt sie überall in der Natur. ;o)

Kommentar von Erfindlaeuft ,

@Hoertyyy Ihr verwechselt liebe und Fortpflanzung! liebe ist wenn nicht genug von einer Bestimmten Person kriegt. Fortpflanzung ist was völlig anderes.

Kommentar von Projektplaner13 ,

@AmandaF...nee Putintreue, können das auch...

Antwort
von paranomaly, 45

Ich denke schon dass da die Kirche eine große Rolle gespielt hat. Aber es hängt auch an anderen Religionen und deren "heiligen" Büchern Tora, Koran usw. Es müsste keines davon geben. Vorallem in den sehr gläubigen Ländern sind die Menschen eher dagegen, denn Gott hätte es nicht so vorher gesehen.

Antwort
von crazyCeCe, 72

Es ist auch jetzt normal.
Um ehrlich zu sein... Ist eh alles unlogisch.
Religionen sind nicht das beste für die Menschen.
Man darf sich auch nicht scheiden lassen...
Sonst darf man die Hostie nicht nehmen.
Es ist schön und gut an Gott zu glauben.
Ich glaube auch an ihn.
Aber mal ganz ehrlich, ist es gerecht, dass wir zahlen müssen für unseren Glauben?
Oder dass die Homosexuellen als nicht normal gelten?
Jeder soll frei sein das zu tun, was er will, solange es keinen anderen schädigt.

Kommentar von crazyCeCe ,

ausserdem gibt es auch Homosexuelle Tiere.

Kommentar von hummel3 ,

...ausserdem gibt es auch Homosexuelle Tiere.

Ach was? - Ich wußte gar nicht wie sich homosexuelle Tiere fortpflanzen können.

Ich hoffe du merkst wie dumm der Kommentar war.

Kommentar von DarkstarGI ,

Selbstverständlich gibt es auch Homosexualität in der Tierwelt (primaten, Delphine etc.) Aber nur weil eine minderheit homosexuell ist, ist die Rasse nicht vom Aussterben bedroht. Also: sich erstmal gründlich Informieren, bevor man ein Kommentar als dumm bezeichnet!

Kommentar von Projektplaner13 ,

@DarkstarGI...sehr gut, dem hummel3 gekontert...lg

Kommentar von Hoertyyy ,

alles klar! sag mir eins! Wenns die gäbe wärn sie ja auch schon tot. ALLE Religionen sind nicht ganz richtig, man soll seinem eingenen Glauben folgen. Aber wo du dir sicher sein kannst, dass das richtig ist, ist, dass du die 10 Gebote befolgen sollst und das homose.xualität nicht richtig ist!

Kommentar von Projektplaner13 ,

@Hoertyyy...und du meinst, du bist richtig ???hahaha

Kommentar von Erfindlaeuft ,

Das denk ich auch die ganze Zeit danke sehr :)

Kommentar von crazyCeCe ,

der Kommentar war nicht dumm :) es gibt homosexuelle Tiere :)

Kommentar von crazyCeCe ,

google es mal :). und ausserdem hast du nicht nur Sex, um dich fortzupflanzen. informier dich lieber zuerst, bevor du andere Leute als dumm beschimpfst, oder ihre Argumente.

Kommentar von crazyCeCe ,

wieso soll es nicht richtig sein?

Kommentar von crazyCeCe ,

es gibt homosexuelle Tiere, egal was ihr sagt. nur weil ihr etwas nicht wisst oder sieht, heisst es nicht, dass es das nicht gibt :). Gott kann ja angeblich alles :) wenn er nicht wollen würde, dass es Homosexuelle gibt, würde es sie auch nicht geben.

Kommentar von DarkstarGI ,

völlig Richtig!

Kommentar von Erfindlaeuft ,

es gab ein schwules Pinguinepaar das ein Kind großgezogen hat die Menschen sind einfach viel zu verzogen und voller Hass das sie nicht mal den Krieg sehen. Kein Wunder das bald alles vorbei ist. denn euch interessiert ja nur die Fortpflanzung. Aber die Frage bedeutet nur Liebe. aber die meisten wissen das ja nicht mal. Weil sie nur an Sex interessiert sind. Liebe und Sex können so unterschiedlich sein.

Kommentar von crazyCeCe ,

stimme ich euch vollkommen zu!

Kommentar von Projektplaner13 ,

@crazyCeCe, ...hi...du kannst aus der Kirche austreten, sparst die Kirchensteuer und trotzdem gläubig sein, es hindert dich keiner dran, mach es doch...ansonsten hast du aber auch eine gesunde Einstellung...liebe Grüße

Antwort
von Diimiitrii, 65

Bei den Römern war es noch akzeptiert. Dann sind sie untergegangen, die Christen kamen und dann war es das nicht mehr. Also vermutlich ist die Kirche daran Schuld.

Davon abgesehen ist "normal" absolut kein positiver Begriff. "Normal" ist langweilig. Abweichungen von der Norm sind viel spannender. 

"Normal" im Sinne von der Norm entsprechend war Homosexualität nie und wird es auch nie werden. 

Aber "normal" im Sinne von vollkommen in Ordnung und von jedem halbwegs intelligenten Menschen akzeptiert ist es auf jeden Fall auch heute. Vollkommen egal was die Kirche oder irgendjemand anderes sagt.

Antwort
von AmandaF, 25

Wenn sich doch alle Gläubigen auch an die anderen Gesetze halten würde, welche von ihrer Kirche verbreitet werden. Oder werden die Straftaten nur von Ungläubigen begangen? Was wäre die Welt gleich noch schöner.

Antwort
von heiisayed, 56

Schwer zu sagen wegen den Rassisten und Homophoben

Kommentar von hummel3 ,

Bediene dich doch bitte nicht solcher dummen stereotypen Phrasen.

Kommentar von DarkstarGI ,

Na das kommt ja bei dir aus berufenem Mund! Mir fällt übrigens auf, das alle die nicht deiner meinung sind, von dir als dumm bezeichnet werden!

Kommentar von Projektplaner13 ,

@DarkstarGI...tja, solche Ich-Meinungs-Menschen gibt es leider  zu viele :-))), so nach dem Motto : ich gut, du schlecht ....liebe Grüße

Antwort
von DarkstarGI, 29

In allen alten Kulturen war Homosexualität, vor der Christianisierung, so ziemlich Normal.

Kommentar von Mooooses ,

Nicht normal! Akzeptiert! Man hat die Andersartigen angenommen, wie sie sind. Sie waren ja immer in der Minderheit, d.h. unwichtig. Die Masse der Menschen war und ist heterosexuell. Nur heutzutage werden die Homosexuellen so wichtig genommen. Warum? Modeerscheinung?

Kommentar von DarkstarGI ,

Befasse dich mal mit der Gesellschaft im alten Griechenland, vor der Christianisierung! Homosexualität war da keineswegs unwichtig, sondern hoch angesehen!

Kommentar von nachdenklich30 ,

Warum kann gerade in den überzeugtesten Christenschädel nicht rein, dass es im Christentum völlig egal ist, was "normal" ist. Im Gegenteil: Jede und jeder ist anders. Der Zeh ist kein Finger und das Gehirn ist kein Blindarm, und bei manchen Körperbestandteilen kann man gar nicht genau sagen, wozu sie da sind. Und trotzdem gehören alle zusammen. Und wenn einer leidet, dann leiden die anderen mit. Und darum müssen alle sich darum bemühen, dass die anderen möglichst wenig leiden. Und darum sollte man niemanden ausgrenzen, wohl aber denen die Schranken aufweisen, die unnötigerweise ihrerseits meinen, andere auszugrenzen, die deren Verständnis von Normalität nicht entsprechen.

Ist "Menschlichkeit" normal? Keine Ahnung. Aber es lohnt sich, für sie einzutreten. Unabhängig davon, ob jemand Mann oder Frau, schwul oder lesbisch, groß oder klein, dumm oder schlau ist.

Warum ist es so schwer, zu begreifen, was das Christentum wirklich ausmacht? Und warum verraten es ausgerechnet die am heftigsten, die es am intensivsten zu verteidigen suchen?

Kommentar von nachdenklich30 ,

hihihi: "schwul/lesbisch oder hetero" hätte es sinnvollerweise heißen können... :-) (in der Aufzählung der Gegensatzpaare)

Antwort
von Mainspitz, 8

Selbst schuld wer dem dummen Geplapper der Kirchen Beachtung schenkt. Wen interessiert das Geschwätz dieser senilen alten Männern? Männer die angebl. weder mit Mann noch mit Frau noch mit ihrer rechten Hand Sex haben, lassen sich über Ehe, Sex  usw. aus. Es ist normal gleichgeschlechtlich zu lieben.

Antwort
von hummel3, 40

Es scheint hier doch tatsächlich User zu geben, welche uns, oberflächlich betrachtet oder halbwissend dem Zeitgeist folgend, einzureden versuchen, die gleichgeschlechtliche Liebe wäre "normal", fast schon im Sinne "der Norm entsprechend". Das ist jedoch ein Irrtum. 

Die "Norm" und damit "normal" ist und bleibt für die meisten Lebensarten immer noch die "Getrenntgeschlechtlichkeit", da nur mit ihr die Erneuerung und der Fortbestand der jeweiligen Art gesichert ist. Nicht umsonst sind die Menschen mehrheitlich auch getrenntgeschlechtlich veranlagt, die Biologie der verschiedenen Geschlechter noch gar nicht bewertet.

Soweit man weiß hat es die Homosexualität bei Mensch und Tier zwar schon immer gegeben. Das macht sie aber trotzdem noch lange nicht zur "Normalität", schon allein deshalb nicht weil diese Veranlagung nur ein geringerer Teil der Menschheit teilt und jedes "Paar" dabei zum Aussterben verurteilt ist.

Bevor sich einige Gemüter fälschlicherweise über meine Antwort erhitzen - ich will keine moralische Wertung treffen. Die trifft jeder selbst für sich, weil letztlich jeder für sich selbst verantwortlich ist. 

Kommentar von crazyCeCe ,

aber jeder hat seine eigene Meinung, was jetzt normal ist oder nicht.

Kommentar von nachdenklich30 ,

Willst Du wirklich darauf bestehen, alle Menschen müssten einer Norm entsprechen? Wer legt diese Norm fest?

Schau Dir mal die genetische Vielfalt an! Es gibt tausende von genetischen Schaltern, die während der Entwicklung eines Individuums sogar mehrfach ein- und wieder ausgeschaltet werden können. Und je nachdem, wann das jeweils geschieht, ergeben sich die vielfältigsten Unterschiede: Diese Vielfalt ist "normal". Und zu dieser Vielfalt gehört auch ganz natürlich die Homosexualität.

Ja, es gibt mehrheitliche Eigenschaften. Und es gibt Eigenschaften, die nur eine Minderheit hat. Und genau dieses Zusammenspiel kann zur Weiterentwicklung beitragen oder zum Aussterben. Das weiß man aber vorher nicht. Richtig sicher weiß man es nur, wenn eine Art ausgestorben ist.

Ziemlich sicher bin ich mir, dass die Eisbären nicht aussterben werden, weil es schwule Eisbären gibt. Wohl aber werden sie aussterben, weil es kein Eis mehr gibt.

Wissenschaft hat übrigend im Idealfall nichts mit einer "Meinung" zu tun, sondern mit einer guten Theorie, die einen Sachverhalt möglichst gut beschreibt. Meinungen sind völlig irrelevant, wenn sie nicht gut begründet sind. Was nicht bedeutet, dass sie nicht trotzdem verheerende Wirkungen haben können (in diesem Sinne also trotzdem relevant werden). (Siehe Pegida.)

Antwort
von hummel3, 58

Wenn du mit deiner Frage die "gleichgechlechtliche sexuelle Liebe" meinst, dann denkst du etwas zu kurz mit deiner Schuldzuweisung an die christliche Kirche.

Es ist allein die Natur, die Schöpfung, welche uns zeigt, was im Sinne der Wortbedeutung "normal" ist und was folglich als "nicht normal" gilt.

Oder hast du etwa schon erlebt, dass durch gleichgeschlechtliche Liebe der Fortbestand der Menschheit oder der Tierwelt gesichert wäre? - Wenn also "gleichgeschlechtliche Liebe" normal wäre, dann hätten wir heute bestimmt kein Bevölkerungsproblem der Erde und würden wahrscheinlich auch nicht hier bei GF schreiben.    

Kommentar von hummel3 ,

Wer ist denn hier zu feige, um meine Antwort sachlich und offen zu kritisieren, wenn es Grund dafür gibt und versteckt sich lieber hinter einer anonymen Abwertung?

Kommentar von Diimiitrii ,

Frag ich mich auch bei meiner Antwort. Da ist wohl ein Schlawiener unterwegs =) Wie immer stimme ich dir zwar nicht vollständig zu, aber das mit dem abwerten ohne zu kommentieren finde ich auch nicht in Ordnung.

Kommentar von nachdenklich30 ,

Weißt Du, wenn der Fortbestand einer ziviliserten Welt nur gegengeschlechtliche Rammelei gesichert werden kann und Dir nichts einfällt, was sonst noch alles für den evolutionären Fortbestand einer Art oder Gesellschaft wichtig sein könnte, dann tust Du mir leid.

Dann müsste permanent jeder auf jede springen, seinen und ihren Trieb befriedigen, und alles andere wäre unwichtig. Rammeln ist alles, wofür brauchen wir Kultur? Bildung? Religion? Mitgefühl? Liebe?

Wenn es nur um die Fortpflanzung ginge: Warum bringen wir behinderte Menschen nicht einfach um wie die Nazis und machen dann neue gesunde?

Mir fällt da einiges ein. Und wenn Du mal nachdenkst, kommst Du vielleicht auch drauf.

Merken eigentlich die vielen Frommen hier, die die Gegengeschlechtlichkeit durch Evolution begründen, nicht, wie moralisch pervers sie letztlich argumentieren? Und warum diese Argumentation vorne und hinten wahnsinnig klemmt?

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