Welche Probleme gibt es, wenn gleichgeschlechtliche Kinder erziehen?

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8 Antworten

Ich bin zwar nicht in einer Regenbogenfamilie aufgewachsen, aber ich beschäftige mich auch intensiv mit dem Thema und bin selber bi.

Das einzigen Argumente, die Gegner von Regenbogenfamilien haben, sind, dass die Kinder in der Schule gemobbt werden und dass ihnen das väterliche bzw. das mütterliche Vorbild fehlt.

Zum ersten: viele Kinder werden gemobbt und das oft ohne ersichtlichen Grund. Ich hab schon mitbekommen wie das aus einem kleinen Streit zwischen 2 Kindern entstand. Am Ende waren alle gegen ein Kind. Es gibt auch Studien, die erwiesen haben, dass Kinder aus Regenbogenfamilien mehr Sozialkompetenzen haben als andere Kinder. Gerade kleine Kinder wissen noch gar nicht was Wörter wie "schwul" und "lesbisch" bedeuten. Natürlich hinterfragen sie, warum das andere Kind kein Mami hat, aber das kann man ihnen einfach auf kinderfreundliche Art erklären. Kinder die schon im Kindergartenalter mitbekommen, dass es auch andere Familienformen als die eigene gibt, wachsen wahrscheinlich auch zu toleranteren Menschen heran.

Zum zweiten: Wie schon gesagt, ist erwiesen, dass Kinder aus Regenbogenfamilien mehr Sozialkompetenz haben als andere. Die Kinder aus Regenbogenfamilien wachsen nicht in einer Höhle auf und haben sicher auch Kontakt zu Menschen die nicht dasselbe Geschlecht haben wie die Eltern (Tante, Freunde der Eltern, etc). Ausserdem sollte doch jeder wissen, dass nicht alle Frauen bzw. Männer gleich sind und auch verschiedene Erziehungsmethoden, die gut sind. Ausserdem ist es (in der Schweiz) erlaubt das Ledige Personen alleine ein Kind adoptieren, was dieses Argument auch wieder zunichte macht.

Noch ein letzter Punkt: Ganz ehrliche. Ist es besser in einem Heim aufzuwachsen, wo man ein Kind von vielen ist oder bei einer liebevollen und fürsorglichen Familie? Sei es jetzt Mama und Mami oder nur Papa..

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Kommentar von fleri
12.04.2016, 09:46

Ich sehe es genau so.
Es kommt nicht auf das Geschlecht des Elternpaares an,sondern wie sehr sie ihr Kind lieben und dergleich :)

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Es gibt nur Probleme, die es in einer heterosexuellen Beziehung geben würde.
Wir sind alle Menschen, da ist es egal ob man zwei Mütter oder Väter hat.

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Kommentar von fleri
12.04.2016, 09:48

Exakt und cooles Profilbild :)

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Kommentar von Tsubasachan
10.05.2016, 15:19

Danke :D

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Bin zwar nicht Homosexuell, bin auch nicht mit solchen Eltern aufgewachsen.

Allerdings denke ich das es durchaus positiv sein kann, weil diese Kinder wesentlich toleranter und weitsichtiger erzogen werden können als sehr konservative Eltern das machen.

Sind alleinerziehende nicht auch n bisschen wie Homosexuelle Eltern? Versteht wie ich meine. Man hat eben nur einen Part. :D

Einzige Problem was ich dabei sehe ist das die in der Schule vielleicht blöd angemacht werden. :/

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Kommentar von fleri
12.04.2016, 09:53

Im Allgemeinen finde ich Mobbing eine unschöne Sache und es ist in der Tat ein Grund,weswegen das Kind gemobbt werden könnte.
Doch solange das Kind geliebt wird und dergleich,wird es diese doofen Sprüche von diesen noch nicht so toleranten Kindern überhören.
Hoffentlich gewinnen Regenbogenfamilien mehr Toleranz und Verständnis anderen Menschen gegenüber.
Stimmt man hat nur einen Part :D

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Diese ganzen Fragen kannst Du Dir mal mit folgendem Gedankengang fast selbst beantworten;

Am Ende des 2. Weltkriegs z.B. gab es kaum noch Papas und fast alle Kinder wurden ausschließlich von Frauen groß gezogen! Haben denn diese Kinder irgendeinen Nachteil gehabt?

Was in der heutigen Zeit menschlich so alles dazu gedichtet wird - da stäuben sich bei mir die Nackenhaare!

Kein Kind nimmt irgendwelche Schaden, wenn die Menschen, die sich verantwortungsbewusst und liebevoll um ein Kind kümmern einfach da sind! Da ist es vollkommen egal, welches Geschlecht diese Bezugspersonen haben!

Bitte einfach mal da drüber nachdenken und dann die s.g. "neuen" Probleme einfach mal neu überdenken und danach getrost vergessen!

Irgendwelche Probleme dichtet sich unsere Gesellschaft dazu - zumindest einige davon und die haben ein Problem mit sich selbst!

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Kommentar von Welux
13.02.2016, 17:09

Unsinniger Beitrag: 
Die Kinder aus der Generation von unseren Großeltern, von der du da gerade sprichst, war geprägt von: Gewalt, Züchtigung, Strenge, Arbeit und nochmals Arbeit.

Das war damals alles, aber keine schöne Kindheit. Ganz speziell sogar nach dem 2. Weltkrieg, wo die Väter die überlebten, schwersttraumatisiert zurückkamen und den Drogen verfielen während sind Frau und Kind schlugen.

Das hat zwar nichts mit Mann / Frau Debatte zu tun, allerdings ist dein Argument "da war doch trotzdem alles gut" Humbug, unsere Großeltern hatten mitunter die schwerster Kindheit.

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Kommentar von kiniro
14.02.2016, 10:56

Da gibt es doch ein Buch über die Nachkriegskinder.
Noch habe ich es nicht gelesen, soll aber ziemlich aufschlussreich sein in Bezug auf seelische Belastungen, Ängste und so.

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Dass Kind kennt dann nur ein Geschlecht. Sexuelle Dinge zu begreifen mag es vielleicht schwerer haben, da es keine Mutter kennt. Dass soll aber nicht heißen dass es dadurch sexuelle Dinge schwerer begreift. Ich finde eine solche Form auch ok. Ein Mann kann ja genauso einfühlsam, geduldig und fürsorglich wie eine Mutter sein.

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Kommentar von fleri
12.04.2016, 09:56

Das stimmt :)

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Ich behaupte mal, dass diese Elternkonstellation für die betreffenden Kinder genau so viele oder wenige Probleme mit sich bringt wie Mutter und Vater oder allein Erziehende.

Würden die ganzen "normalen" Elternschaften funktionieren, gäbe es (auch nach einer Trennung als Paar) keine Machtkämpfe um und übers  Kind.

Zudem haben die Kinder homosexueller Eltern auch Kontakte zu anderen Kindern, die in einem anderen Familiengefüge leben.

Ein Kind ist so aufzuziehen, dass es sich angenommen und verstanden fühlt.

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Kommentar von fleri
12.04.2016, 09:47

Finde ich auch

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Auf YouTube gibt es eine Talkrunde in der ein Junge davon erzählt. Ergebnis: Ihr macht euch Gedanken um Dinge, an die ein "betroffener" nicht mal im Traum denkt. Sprich; Ihr denkt viel zu kompliziert.

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Kommentar von Flauschefreund
13.02.2016, 20:51

Hey das würde mich interessieren. Hast du da evrl. einen Link zu?

LG

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Kommentar von AiSalvatore
13.02.2016, 21:57

Nein, habe ich nicht. Sollte man aber relativ einfach finden. Einfach mal bei Google eingeben. War ein Junge im Jugendalter, 16/17 schätze ich. Weiß leider auch nicht mehr, bei wem das genau war.

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Ich habe nichts gegen Homosexuelle, habe selber welche im Freundeskreis.

Ich persönlich bin gegen die Adoption von Kindern von solchen Paaren. Warum? Ich bin vielleicht etwas zu engstirnig und konservativ, aber ich finde Kinder sollten mit Mutter und Vater aufwachsen. Es ist erwiesen, dass mütterliche Einflüsse sowie auch die väterlichen, maßgeblich für die Entwicklung sind und NICHT nachgeahmt werden können.

Es bringt nichts wenn ein Mann versucht die Mutter zu spielen, er ist eben keine Frau, der weibliche Einfluss, die weibliche Empathie und dergleichen würden trotzdem fehlen.

Aber wenn man solche Argumente gegenüber Schwulen bringt hört man eh nur immer "wir lieben nicht im 18. Jhr." und so Sachen wie "sie mögen doch einfach keine Schwule" - was einfach nicht Stimmt.

Aber wenn es nach mir geht, bleibt das so. Und braucht auch nicht in 30 Jahren nochmal diskutiert werden.

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Kommentar von Maikiboy29
13.02.2016, 16:55

Doch, du hast etwas gegen Schwule. 

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Kommentar von YStoll
13.02.2016, 17:18

Es ist erwiesen, dass mütterliche Einflüsse sowie auch die väterlichen,
maßgeblich für die Entwicklung sind und NICHT nachgeahmt werden können.

Was willst du damit sagen? Dass Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern sich in ihrer Kindheit nicht richtig entwickeln können?
Wer soll das bewiesen haben? Man bräuchte dafür eine großangelegte Langzeitstudie über mehrere hundert Kinder.
Und was ist mit Kindern, die in ihrem Umfeld aus anderen Gründen nicht beide Geschlechter als Vorbild habe? In den meisten Kindergärten arbeiten nur/überwiegend Frauen, so auch in meinem. Das Gleiche war bei meiner Grundschule: kein einziger männlicher Lehrer. Meine Eltern haben sich getrennt als ich drei war und ich habe meinen Vater nur alle paar Wochen gesehen und eher als Bekannten wie als Vater wahrgenommen. Einen Unterschied oder Nachteil habe ich nicht davon getragen.

Was ist mit Kindern von alleinerziehenden Eltern oder Kindern, die schon früh zu Halbwaisen geworden sind?
Wenn man deiner Argumentation folgend die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare nicht zulässt, so müsste man auch um das Wohl all dieser Kinder besorgt sein und solche Familienhintergründe unterbinden, sprich dafür sorgen, dass die Kinder nicht mit nur einem Elternteil aufwachsen.

Soll es einer schwangeren Frau, deren Mann (bzw. der Mann, der sie geschwängert hat) noch vor der Geburt des Kindes stirbt, verboten sein, ihr eigenes Kind ohne Mann großzuziehen?

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Kommentar von Garlond
13.02.2016, 17:24

Was genau muss man sich denn unter väterlichen/mütterlichen Einflüssen vorstellen?

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Kommentar von MSsleepwalking
13.02.2016, 19:54

Es gibt Studien, deren Ergebnisse zeigen, dass Kinder aus Regenbogenfamilien mehr Sozialkompetenzen aufweisen als andere Kinder. Ausserdem kann man nicht alle Frauen bzw. Männer in einen Topf werfen. Jeder Mensch ist anders und erzieht seine Kinder daher auch anders. Aber viele (nicht alle) Wege führen nach Rom..

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