Glaubt ihr dass wir heutzutage noch religionen brauchen?

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35 Antworten

Religionen erfüllen so oder so immer einen sehr nützlichen Zweck:

Wer religiös ist, hat zumindest in sich dauerhaft den starken Wunsch, ein guter Mensch zu sein. Der Haken daran ist allerdings, daß im Fall des Falles auch alles mögliche für gut gehalten wird, was tatsächlich komplett verdreht ist.

Wer mit Religion nichts zu tun haben will, der denkt trotzdem auch über den Sinn und Inhalt verschiedener Religionen nach und schult sich auf diese Weise darin, Widersprüche und Verkennungen schnell zu entdecken.

Wer zwischen den Stühlen sitzt (halb religiös und halb antireligiös) lebt zwar selbst im ewigen inneren Zweifel, aber er gibt zusammen mit vielen anderen, die ebenso ticken, für den Rest der Welt ein gutes Anschauungsmaterial dafür ab, was man alles falsch machen kann, um sich selbst daran zu hindern, zu einer klaren Entscheidung zu kommen.

Ansonsten sind Probleme, selbst wenn es ganz üble sind, nicht von Natur aus nur schlecht. Denn gerade die Probleme und die Suche nach Lösungen sind es doch, die zum Fortschritt führen, Grenzen des Denkens nach und nach aufheben und in ihrem Durchschnitt das Leben erst interessant machen.

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Kommentar von Respawn618
21.08.2016, 14:23

Wer religiös ist, hat zumindest in sich dauerhaft den starken Wunsch, ein guter Mensch zu sein.

Stimmt. Aber wer nur gut sein will, weil er Belohnung erhofft, respektive nicht schlecht sein will, aus Angst vor Strafe, der ist charakterlich etwas "zweifelhaft"... vorsichtig ausgedrückt.

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Es gibt tausende(!) von verschiedenen Religionen, die sich alle widersprechen, und diese Religionen stellen Behauptungen über die Welt, Mythen, Wunder, Prophezeiungen und Götter auf. Jede einzelne (theistische) Religion behauptet, dass nur sie die Wahrheit kennt und dass ihre Behauptungen wahr seien.

Und genau das ist das Problem. Wenn sich tausende und abertausende von Religionen widersprechen, dann kann höchstens eine davon Recht haben und diese wahr sein (es können natürlich auch alle falsch sein). Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass bei tausend sich widersprechenden Religionen, eine zufällig ausgewählte Religion wahr ist? 0,1%?

Da hilft auch die Behauptung nicht weiter, dass irgendwie alle Religionen einen wahren Kern hätten, bzw. irgendetwas Wahres dran sein muss. Dafür sind die Religionen viel zu zahlreich und vielfältig und vor allem stellen sie sich widersprechende Behauptungen auf. Und zwei sich widersprechende Behauptungen über die gleiche Sache und über die Welt, können niemals gleichzeitig wahr sein. Es gibt den Polytheismus, Pantheismus, Monotheismus, Deismus und so weiter. Es gibt das Christentum, mit hunderten oder tausenden Abspaltungen, den Islam, den Hinduismus, das Judentum und so könnte man jetzt Seitenweise weiter aufzählen.

Wenn man sich fragt, was das Ergebnis von 2+2 ist, und jemand behauptet es sei 5, der nächste sagt es sei 76, der nächste 19, der nächste -3, der nächste 8+3i, der nächste 24764 und so weiter, dann können niemals alle Behauptungen gleichzeitig wahr sein, aber es könnten alle falsch sein. Das gleiche gilt für die Form der Erde, wenn jemand sagt, sie sei eine Scheibe, der nächste behauptet sie sei ein Dreieck, der nächste sagt sie sei ein Rechteck usw., dann kann höchstens eine Behauptung wahr sein.

Genauso verhält es sich mit Religionen. Die verschiedenen christlichen Religionen sehen in Jesus „Gottes Sohn“, für einen Moslem war Jesus höchstens ein Prophet. Das widerspricht sich. Und so ist es mit fast allen Behauptungen, die Religionen aufstellen.

Dieses Argument ist auch deshalb so stark, weil man sich noch nicht einmal genau im Einzelnen jede Behauptung ansehen muss. Es reicht völlig festzustellen, dass es hunderte, tausende und zehntausende von verschiedenen, sich widersprechenden Behauptungen über die gleiche Sache gibt, von denen höchstens eine wahr aber alle falsch sein können.

Jeder Christ sagt alleine dadurch, dass er Christ ist, dass der Islam für ihn nicht wahr ist. Jeder Moslem sieht umgekehrt im Christentum eine falsche Religion. Und jeder Hinduist denkt, dass weder die christliche noch die islamische Religion wahr sind. Und so könnte ich nun sehr lange alle weiteren Religionen aufzählen.

Kein Christ akzeptiert die Argumente oder Belege, die ihm ein Moslem präsentiert, die zeigen sollen, dass der Islam wahr ist. Kein Moslem findet sie Argumente oder Belege, die ihm ein Christ präsentiert, überzeugend.

Warum nicht? Weil sie die Argumente und Belege, die Ihnen von anderen Religionen präsentiert werden, kritisch und skeptisch begutachten und zu dem Schluss kommen, dass sie absolut nicht überzeugend sind. Und hier gebe ich, als Atheist, sowohl Christen als auch Moslems völlig Recht. Die Argumente und Belege für ihre Religionen sind nicht überzeugend, ganz im Gegenteil.

Wenn man sich das noch ein wenig genauer ansieht, bemerkt man sogar, dass sich nicht nur die unterschiedlichen Religionen und religiösen Abspaltungen gegenseitig, sondern dass sich auch Religionen in sich widersprechen. Wie ernst kann/sollte man eine Religion nehmen, die sich in ihrem eigenen “heiligen Buch” selber widerspricht? 

Warum ist und bleibt dann ein Christ ein Christ und ein Moslem ein Moslem? Weil sie die Argumente und Belege ihrer eigenen Religion nicht nach den gleichen Kriterien und Standards prüfen, wie sie es mit denen von anderen Religionen machen, nur deshalb. Das nennt sich „special pleading“. Sie sind als Kinder indoktriniert worden, leben in einer Gesellschaft die ihren Glauben mehr oder weniger unterstützt und kaum in Frage stellt. Wenn sie nicht trotzdem und entgegen ihres Umfeldes kritisches und skeptisches Denken entwickelt haben, dann bleiben sie gefangen in ihrem Wunschdenken und ihrer Phantasie.

Der Grund, warum es keine christliche oder islamische oder hinduistische Mathematik oder Physik gibt, ist einfach der, dass die Behauptungen, die Mathematik und Physik aufstellen, überprüfbar von jedem sind und offensichtlich sind die Argumente und Belege für oder gegen eine Wahrheit dieser Behauptungen so eindeutig, dass jeder sie akzeptiert.

Brauchen wir also Religionen ? Ich denke nicht.

Sind Religionen noch länger glaubwürdig ? Eher nicht.

(http://www.nachdenken-bitte.de/religion/das-beste-und-starkste-argument-gegen-religionen/)

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Ich denke, wir brauchen heute mindestens so wie früher Religionen.

Ohne Religion versinken wir Oberflächlichkeit und Dumpfheit. 

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Religionen erfüllen auch heute noch einen Zweck.

Durch die massive Reduzierung der Komplexität der Welt durch einfache Handlungsanweisungen, die meistens Sozialität fördern, ist es selbst in bildungsschwachen Regionen möglich lokalen Frieden zu etablieren. Zugegebenermaßen ist dieser Frieden sehr zerbrechlich, weil er nicht auf Erkenntnissen existiert, die die Komplexität der Welt ausmachen.

Je höher der Bildungsgrad, desto weniger sind Menschen auf einfache Handlungsanweisungen angewiesen. Der Frieden wird aus der Erkenntniss gewonnen und erhalten, dass es besser ist für alle, sich kooperativ zu verhalten, als sich die Köpfe einzuschlagen. Und das in unserer heutigen komplexen Welt, mit dem Wissen, dass man nicht alles Wissen kann und auch nicht muss.

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Religion finde ich sehr wichtig. Ich bin zwar selber Atheist aber Religion ermöglichen es die Gesellschaft ruhig zu stellen. Viele religiöse Menschen sind Opfer der Gesellschaft (nicht alle selbstverständlich) und haben Schwierigkeiten sich zu verwirklichen. Also vertiefen sie sich in irgendeinen Glauben. Der Glaube ist idr auch die Antwort auf alle Lebensfragen. Das stellt die Leute ruhig. Lg

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Kommentar von BiggerMama
21.08.2016, 09:48

"Das stellt die Leute ruhig."

Genau! Religionen sind Opium fürs Volk!

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Hey, wir hatten letztens in der schule so eine Diskussion. Klar kann man religion noch gebrauchen aber jeder Mensch fühlt das anders. Ich bin z.b. der meinung das es Gott giebt, was nun vielleicht sogar fast bewissen ist. Immerhin können die wissenschaftler sich nun bis zu einer 10'000stel sekunde an den Urknall herantasten. Und da man jetzt weis das der Urknall tatsächlich stat fand, musste ja irgendjemand ihn auslösen, oder? Also gab es schon etwas vor dem Urknall, einen Gott oder ein anderes Wesen auf jedenfall gab es etwas. Und allen Atheisten Wissenschaftler wäre es lieber gewesen das unsere Welt schon immer bestand aber so war es nicht! Und ich finde die 10 Gebote sind für alle nützlich immer hin gehen nur 3 davon auf einen Gott zurück und der Rest ist für uns gedacht!

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Kommentar von Mimi1921
21.08.2016, 09:27

bitte achte nicht auf Rechtschreibung!!!

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"Glaubt ihr dass wir heutzutage noch religionen brauchen?"

Nein, denn mit dem Sterben und Auferstehen von Jesus wurde Religion endgültig überflüssig.

Wir brauchen eher Relation, also Beziehung und zwar zu Gott, dem Vater. Und das ist keine Religion, auch wenn es manche auf religiöse Weise versuchen.

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Für mich persönlich sind Glaube und Religion unnötig und nutzlos. Ich brauche beides nicht und bin ohne wunschlos glücklich. Warum andere Menschen der Meinung sind, Glaube/Religion so dringend zu brauchen und sich fast schon hysterisch dran klammern, kann ich nicht beantworten, weil ichs nicht nachvollziehen kann.


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Ich glaube an Gott. Wenn Du Gründe haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Milliarden Menschen auf der Welt glauben an Gott.

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Kommentar von Ryuuk
21.08.2016, 15:31

Und zwei Drittel der Menschheit tun es nicht.

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Religionen sind in der heutigen Zeit nicht nur unnötig, sie sind kontraproduktiv.

Religionen entzweien die Menschen nur.
Wenn es Gruppen mit verschiedenen unbelegten Ansichten gibt und jede Gruppe meint, die ewige von Gott gegebene Wahrheit zu besitzen, sorgt das für Konfliktpotenzial.

Religionen behindern den Fortschritt
Religioten bemühen sich weltweit, ihre unsinnigen Glaubensvorstellungen im Bildungssystem oder in der Gesetzgebung unterzubringen.
Hätten die menschen immer brav "Gott wars" als Erklärung akzeptiert, wären wir nie da angekommen wo wir jetzt sind. Für Fortschritt sorgten seit jeher die, die zweifelten, selbst nachforschten und kritisch hinterfragten.

Religionen binden unnötig Ressourcen.
Man stelle sich mal vor, was man anstellen könnte, die Menschen würden ihr Geld, ihre Zeit und ihre Energie sinnvoll verwenden, statt irgendwelchen Fantasiefiguren zu huldigen. Man könnte die Armut beenden, Forschung finanzieren und die Welt ein Stück weit mehr zu dem Ort machen, an den Religiöse in ihren kindlichen Wunschträumen nach dem Tod zu kommen hoffen.

Früher war Religion noch eine Quelle von Moral, heute denken wir selbst darüber nach was richtig und falsch ist. So kommen wir auf bessere Lösungen als die Leute in der Antike.

Früher lieferten Religionen Antworten auf die Fragen des Lebens, heute wissen wir es dank der Wissenschaft besser.

Religionen sorgten für Zusammenhalt innerhalb von Gruppen. Das geht auch ohne Religion.

Früher half Religion die Bevölkerung zu kontrollieren, auch das schaffen wir heute ohne.

Ich wüsste nicht wofür man heute noch den Glauben an irgendwelche Zauberwesen gebrauchen könnte außer für falsche Hoffnung und falschen Trost. Das gibt es auch ohne Götter.

Inzwischen sollte doch allen geistig gesunden, gebildeten Menschen klar sein, dass Götter nur Fantasiefiguren aus einer vergangenen Zeit sind.

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Menschen glauben an einen Gott, damit sie nicht daran verzweifeln, nicht die Antworten auf alles zu kennen, können also sagen: das ist gottes wille oder gott wollte es so...
Ich denke, dass Religionen an sich Menschen helfen können, die Angst haben und ihnen Hoffnung geben, so weit so gut. Wenn es jedoch an den Punkt kommt, an dem diese Menschen andere terrorisieren oder ausschließen, die entweder nicht ihren Glauben (an den gleichen Gott) teilen, oder weil es so in der Bibel steht, geht das schon viel zu weit. Menschen, die Atheisten oder Personen, die einer anderen Religion als sie selbst angehören terrorisieren oder umbringen (*hust Islamischer Staat *hust) sind einer der Hauptgründe dafür, wieso es so viel Krieg gibt. Das Problem sind nicht die Religionen an sich, außer vlt einer ^^, sondern vielmehr die Menschen, die diese missverstehen und in gewaltsamer Weise ausführen  bzw ausleben. Ich bin selbst nicht gläubig, da es keine Beweise gibt, für (irgend)einen Gott, und ich mir auch nichts vormachen will.

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Für manche Menschen geht es nicht ohne Religion. Das ist ein Halt fuer sie. Ich denke also nicht, dass man sie heute nicht mehr brauchen wuerde

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Kommentar von Radyschen
21.08.2016, 12:10

Aber man muss auch ohne Religion zurechtkommen, sonst werden inmere Konflikte nie gelöst.

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Ich bin religös, und ich fühle mich mit meiner christlichen Religion gut aufgehoben.

Ich denke die christliche Religion ist eine angenehme Religion, die den zwischenmenschlichen Umgang in moderate Bahnen lenkt.

Dazu dienen natürlich auch die 10 Gebote, die einen umfassenden Rahmen stecken.

Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass die Abschaffung der Religion nichts bringen wird. 

Eine Religion lässt sich nicht abschaffen. Sie ist in den Köpfen der Menschen.

 Dazu haben wir klassische Beispiele aus der ehemaligen kommunistischen Sowjetunion mit Verbot der Religion, oder dem von Türken besetzten Griechenland mit Zwangsislamiserung, was dem orthodoxen Christentum nicht geschadet hat. 

In Russland und in Griechenland ist die Orthodoxie so stark wie noch nie vertreten.

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Kommentar von Giustolisi
21.08.2016, 12:46

Dazu dienen natürlich auch die 10 Gebote, die einen umfassenden Rahmen stecken.
Müsste ich die 10 wichtigsten Regeln zusammenfassen, würde die Zusammenstellung anders aussehen. 
Überflüssiges und Unsinniges wie zwei Gebote gegen Neid und 3 Gebote zur Verehrung einer Gottheit würden weg fallen. 
Vater und Mutter zu ehren oder nicht die ehe zu brechen zählen sicher nicht zu den wichtigsten Regeln der Menschheit.

Meine Zusammenstellung würde zum Beispiel ein Verbot der Körperverletzung beinhalten.

Sklaverei würde ich auch verbieten.

Gleichberechtigung und Selbstbestimmung wären auch ein Bestandteil meines Regelwerks.

Betrug würde ich verbieten

Generell würde ich meine Gebote auch nicht so schwammig formulieren, dass jeder hinein interpretieren kann, was er will. Komisch, dass ein allwissender Gott darauf nicht gekommen sein soll.

Jedenfalls sind die 10 Gebote keine besonders gute Zusammenstellung.

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Ich denke, früher hat es auf jeden fall viel geholfen, aber heute braucht man es eigentlich nicht mehr. Wir haben unsere Gesetze vom Staat und müssrn danach handeln. Außerdem wird man heutzutage anders erzogen, sodass man andere moralische Werte hat. Früher war alles noch "wilder", aber heute ist alles - zumindest in der westlichen Welt - geordnet. Außerdem ist der alleinige Glaube an eine unbewiesene, sehr unwahrscheinliche Theorie schon lächerlich.

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Manche Menschen suchen in der Religion halt, also lass sie ihnen doch ;)

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Wenn es nie Religion oder Moral gäbe wäre die Menschheit schon längst ausgerottet.

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heute lieben die menschen im irrglauben, alles selber machen zu müssen 

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Ich finde Moral und gesunder Menschenverstand sind heutzutage ausreichend! Wenn man erst durch die 10 Gebote weiß, dass man nicht morden sollte dann weiß ich auch nicht... Mein Geschichtelehrer sagte immer: je besser es dem Menschen geht desto weniger braucht er einen Gott und gerade leben wir in Europa ja im Luxus, deswegen ist der Atheismus so populär geworden.

Es kann natürlich immer sein, dass wieder mehr Menschen in 'dunklen Zeiten' gläubig werden..

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Viele Leuten gibt die Religion in schweren Zeiten halt. Außerdem vermittelt sie auch gute Grundwerte.

Dennoch denke ich, dass der Einfluss der Religion auf das Handeln mancher Menschen inzwischen zu groß ist.

Ob man Religionen noch braucht weiß ich nicht. Hat man sie denn je gebraucht? Ich denke wir könnten auch ohne Religion auskommen. Dann würden sich die Menschen jedoch etwas anderes suchen, dass ihnen halt gibt und unerklärliche Dinge erklärt. 

Die Religionen müssen sich jedoch modernisieren. Z.b. katholische Kirche lässt Kondome zu, und eindeutig dem Rechtssystem unterordnen.

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Es kommt darauf an, was genau Du unter Religion verstehst:

Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“)[1] ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte[2] und damit verbundene heilige Objekte ist,[A 1] die nicht im Sinne der Wissenschaftstheorie bewiesen werden können, sondern auf intuitiver Erfahrung beruhen.

Religion bezeichnet soziale und kulturelle Phänomene, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen. In diesem Zusammenhang kann Religion eine Reihe von ökonomischen, politischen und psychologischen Funktionen erfüllen.[3] Diese weitreichenden gesellschaftlichen Verflechtungen bergen zwangsläufig ein großes Risiko der Bildung religiöser Ideologien.[4]

Reduziert man Religion auf "soziale und kulturelle Phänomene, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen", nun dann müßte man das mehrheitlich , also demokratisch entscheiden, ob man das so oder ähnlich noch braucht, ich denke die Mehrheit der auf der Erde lebenden Menschen würde das bejahen.

Bezieht man beim Begriff RELIGION auch einen - real existierenden - GOTT ein,  nun dann dürfte das eine andere Dimension haben.

Vermutlich wäre zunächst die Frage zu klären, ob es einen(mehrere) Gott/Götter gibt oder nicht.

cheerio

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