Glaubt ihr, dass es sich lohnen würde in Deutschland eine Quater Horse-Zucht mit besonderen Farben aufzumachen?

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7 Antworten

Nein es lohnt sich nicht. Niemand will nur die Farbe kaufen. Sondern ein Pferd aus einer bestimmten Linie und bestimmten Eigenschaften. Ein Quater horse muss gewisse Erfolge vorweisen können. Oder Vorfahren haben die diese vorweisen. Ein guter Hengst hat einiges vorzuweisen und muss ein korrektes, gesundes Gebäude haben. Der Hengst müsste erfolgreich im Sport sein. Und auch vorgestellt werden, wenn man selbst nicht in der Lage dazu ist, braucht man einen Trainer der das erledigt, der muss bezahlt werden. Die Stuten müssen auch aus einer guten Zucht sein und auch diese gewisse Leistungen gezeigt haben. Die Fohlen müssen vorgestellt werden und gut bewertet werden. Später auch wieder ins Training usw. Das kostet alles einen Haufen Geld und an den Fohlen macht man keinen großen Gewinn. Zudem kann man sich in der Heutigen Zeit den Samen aus den USA oder sonst wo her bestellen. Das tun die Züchter auch. Niemand muss sich einen Hengst importieren... und Quater oder Paints in allen Farben und Variationen gibt es bereits in Deutschland. Und für Hobbyreiter bunte Pferde zu züchten wird ehrlich gesagt ein dickes Minusgeschäft werden.

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nein. keine gute idee.

warum? darum.

http://www.laboklin.ch/index.php?link=labogen/pages/html/de/fellfarben/pferd/pferd_fellfarbe_allgemein.html

ich glaube nicht, dass der deutsche oder auch nur der europäische zuchtverband einen cremello hengst derzeit zulassen würde. im moment ist man gerade froh, dass man den ärger mit den schweren gendefekten und den nicht lebensfähigen fohlen halbwegs im griff hat.

wer mit einer quarterstute in europa mit dem cremello gen züchten will, darf den hengst in der regel nicht frei wählen. er bekommt einige vorschläge  bezüglich genetischer kompatibiität und darf nur unter diesen wählen.

in der zucht von tigerschecken beginnt man bereits ebenfalls darüber nachzudenken, einen gentest für zuchttiere vorzuschreiben.

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ach ja: insgesamt hat es was von "qualzucht", bewusst in kauf zu nehmen, dass schwere genetische defekte weitervererbt werden, nur um einer besonderen farbe willen.

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Kommentar von Boxerfrau
08.02.2016, 23:16

naja bei der ganzen Inzucht braucht man sich nicht wundern. Wenn man die Abstammung liebsten, findet man überall die selben Namen....

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bei Bremen stand vor 25 Jahren ein cremello hat sich wohl nicht gelohnt... die Zucht ist eingeschlafen bzw auf eine andere Basis gesetzt worden und stark verkleinert.

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Es gibt zumindest viele Freizeitreiter in Deutschland, aber auch schon viele Quarter-Horse-Züchter. Meistens spielen die Farben eher eine untergeordnete Rolle beim Kauf, da kommt es auf andere Qualitäten an, wie z.B. einen sauberen Gang oder gute Abstammung. Wenn du eine Zucht starten willst, brauchst du erst einmal genug Kapital, um gute Zuchtpferde zu kaufen. Mittelmäßige Pferde verkaufen sich nicht so gut wie erstklassige. Ich denke nicht, dass es sich lohnen würde, eine spezielle Farbe zu züchten.

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Allenfalls bis die nächste "Farbe" wieder modern wird.

Aber bitte überleg doch mal, wieviele Pferde du züchten müsstest, damit sich eine Zucht überhaupt "lohnt" und die Einnahmen die Ausgaben übersteigen.

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Vor 30 Jahren vielleicht. Jetzt nicht mehr. Quarters gibt es auch hierzulande wie Sand am Meer.

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Mittlerweile nicht mehr

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