DunkelBunt am 12.06.2009 um 23:26 Uhr
Einfache Frage, ich denke nicht, dass weitere Ergänzungen notwendig sind.

...Wissenschaft nach einer gewissen Methode verfährt, Dinge zu erklären und Belege für Theorien zu finden. Vorerst muss unterschieden werden, welche Wissenschaft. Ich gehe davon aus, dass du Naturwissenschaft meinst. Der so genannte 6. Sinn fällt als vermutlich emotionaler Prozess in den Bereich der Biochemie, welcher noch nicht ausreichend erforscht werden konnte. Biologen können nicht einfach Vermutungen anstellen, welche sich jeglicher Grundlagen entziehen. Daher fallen diese Dinge teilweise auch in den Bereich der Geisteswissenschaften (Philosophie), welche die Ursachenforschung aus einer anderen Blickrichtung betreiben. Diese Vorgehensweisen sind die einzig vernünftigen. Übernatürliche Ursachen können nur in Betracht gezogen werden, wenn Übernatürliches nachgewiesen wurde. Bis Dato wurden im Laufe der Menschheitsgeschichte viele Dinge (Blitz, Erdbeben, Sonnenfinsternis etc.) etwas Übernatürlichem zugesprochen, bis man erkannt hatte, dass alles davon rational und wissenschaftlich erklärt werden kann. Daher die ausschließlich rationale und vor allem vorsichtige Herangehensweise der Naturwissenschaft. Auch heutzutage gibt es viele Dinge, die als Mysterien noch unerklärbar sind. Aber immer diese Assoziation mit etwas Übernatürlichem ist einfach nur einfältig und naiv. Nie konnte etwas Übernatürliches nachgewiesen werden, warum sollte man so etwas als Ursache vorraussetzen?

ich weiß nichts Genaues darüber, wer sich damit befaßt und wie. "Wissenschaft" ist ja auch nicht homogen; es gibt Vertreter, die alles wissenschaftlich nicht Beweisbare in Abrede stellen und es gibt andere, die für neue Wege und Erkenntnisse aufgeschlossen sind. Hat es nicht schon immer auch unter Wissenschaftlern heftigen Streit gegeben um voneinander abweichende Theorien, über Beweise und Aussagekraft? Und hören wir nicht sozusagen täglich, daß alte Konzepte und Erkenntnisse als überholt gelten, weil man anderes, weiteres usw. herausgefunden hat?
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Ebenso wie in der allgemeinen Gesellschaft gibt es wohl auch im Bereich der Wissenschaft Menschen, die sich gern einer vermeintlichen Mehrheit anpassen und solche, die - auch gegen den Widerstand von vielen - ihre eigenen Ideen verfolgen und versuchen, Neues zu erkunden. Es gibt Beispiele dafür, daß Wissenschaftler mit neuen Erkenntnissen erst eine Weile von ihren "Kollegen" abgelehnt wurden, bevor schließlich doch die neuen Erkenntnisse Einzug hielten. Alles sehr menschlich!
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An "Übernatürliches" glaube ich auch nicht. Ich glaube, daß alles, was ist, völlig natürlich ist. Aber ich glaube, daß Teile von dem, was ist, nicht in derselben Dimension des Seins sind. Jene Teile sind "höherdimensional" als alles, was wir unserer materiellen, dreidimensionalen Welt zuordnen.
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Angenommen, das, was wir als unsere Welt kennen - einschließlich des Weltraums mit all seinen Himmelkörpern - wäre die Projektion eines Bewußtseins. Wäre es denkbar / möglich, dieses Bewußtsein bzw. seine "physikalische" oder "biologische" oder wie auch immer Beschaffenheit mit "wissenschaftlichem" Instrumentarium festzustellen bzw. zu beweisen?
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Sowas in der Art glaube ich nämlich - und ich habe den begründeten Verdacht, daß wir Menschen in uns eine Art "Kontaktfläche" zu jenem überdimensionalen Bewußtsein haben - nämlich unser eigenes Bewußtsein. Dort - und bisher wohl NUR dort, gibt es die Möglichkeit, die über uns als materielle Wesen hinausweisende Dimension des Seins zu erkennen.
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Genau DA aber stößt die "Wissenschaft" mit ihren Kategorien und Kriterien an ihre Grenzen - weil sie individuelle Wahrnehmung(en) im eigenen Bewußtsein nicht als "Beweis" gelten läßt - sondern nur reproduzierbare, immer gleich verlaufende, belegbare Versuche. Für die dreidimensionale Welt ist das ein gutes Konzept. So hat man eine Basis, auf der man fußen und arbeiten und vergleichen kann. Aber dieses Konzept taugt NICHT, wenn es darum geht, etwas höherdimensionales zu erfassen.
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Erschwerend kommt hinzu, daß - wie es scheint - ausgerechnet die große Mehrheit der "Wissenschaftler" in ihren inneren Wahrnehmungsmöglichkeiten anders beschaffen sind, als diejenigen Menschen, die von persönlichen Wahrnehmungen der höheren Dimension des Seins berichten können. Sonst würde sich ja doch eventuell irgendwann eine gewisse Anzahl von "Wissenschaftlern" dazu melden und bekennen, daß auch sie selbst solche Wahrnehmungen, Kontakte oder ähnliches von bzw. mit der höheren Dimension des Seins, dem "universellen Geist-Bewußtsein" haben bzw. hatten.
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MIR jedenfalls ist gut verstehbar, warum die "typischen" bzw. die große Mehrheit der "Wissenschaftler" NICHT von solchen eigenen Wahrnehmungen berichten: Weil im Laufe des zivilisatorischen Prozesses der letzten ca. 10.000 Jahre (oder weniger oder mehr) die Schwerpunkte der Gehirnaktivitäten der Menschen in der Zivilisation sich z.T. sehr deutlich verlagert haben - und zwar sehr in Richtung einer Überbetonung des Intellekts bei gleichzeitiger Vernachlässigung der anderen Fähigkeiten - man könnte das "Gefühlswelt" nennen. Aus der Sicht etlicher Menschen, die diese Entwicklung bei ihren Mitmenschen beobachten konnten, mutet das wie eine geistige Störung an - und es gibt tatsächlich viele Autoren, die der zivilisierten Gesellschaft eine psychische Störung diagnostizier(t)en: Eine "kollektive Neurose" zum Beispiel.
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So neigt die zivilisierte Gesellschaft dazu, sich zu spalten in einen Teil, der die Existenz und entsprechend Wahrnehmungsmöglichkeit der "höheren Dimension des Seins" in Abrede stellt und auf die Nichtbeweisbarkeit verweist und einen anderen Teil, der weiterhin behauptet, daß es diese höhere Dimension gibt und, daß sie im eigenen Bewußtsein auch sehr klar und deutlich wahrgenommen würde. Die einen werden folglich "Neurotiker" genannt und die anderen - von den Neurotikern z.B. - "Psychotiker", "Esoteriker", "Mystiker" und ähnlich.
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Wie komme ICH nun zu diesen Erkenntnissen? Nun - ich tendierte die ersten 40 Jahre meines Lebens eher zu den "Neurotikern", merkte dann aber anhand eigener Wahrnehmungen aus der "höheren Dimension des Seins", daß die "Wissenschaft" möglicherweise einen Teil der Wirklichkeit des Menschen und des Seins nicht wahrnimmt und auch nicht wahrhaben will und sich solchen Wahrnehmungen sowohl bei sich selbst als auch bei anderen verschließt - und sie tendenziell sogar in die Nähe eines Wahns, einer Krankheit, rückt.
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Es gibt dazu einen Spruch: "Wenn der Mensch zu Gott redet, nennt man das Beten. Wenn aber Gott zum Menschen redet, nennt der Psychiater das Psychose". Dieser "Witz", der für viele Betroffene, die mit ihren Wahrnehmungen in der Psychiatrie landen, eine sehr bittere Wahrheit berührt, sagt in gehaltvoller Kürze sehr viel über die Unausgewogenheit, die in der Gesellschaft und Wissenschaft in diesem Bereich existiert.


es sowas nicht gibt (bzw. nur in ganz seltenen Ausnahmefällen).
DunkelBunt am 12. Juni 2009 23:28 Du weißt aber schon, was für eine Meinung du hast oder? Du glaubst nich dran, aber in manchen Fällen doch?!
ErsterSchnee am 12. Juni 2009 23:35 Ich glaube schon daran, daß es z.B. Eltern spüren können (nicht müssen), wenn ihren Kindern etwas wirklich Schreckliches passiert. Ich glaube nicht daran, daß das "wahrnehmende Ich" (so wie in Galileo Mystery) den Körper verläßt, um mal eben "Schaufensterbummel" zu machen.



sie meinen immer, alles ließe sich wissenschaftlich erklären und sie seien ja soooooo modern und fortschrittlich. :p
DunkelBunt am 12. Juni 2009 23:29 daumen hoch Kann ich nichts mehr ergänzend hinzufügen
playswithwolves am 13. Juni 2009 01:14 Du scheinst keine Ahnung von Wissenschaft zu haben, sonst würdest du so etwas nicht behaupten. Wissenschaftler WISSEN, dass NICHT ALLES wissenschaftlich erklärt werden kann und das behaupten sie auch nicht. Mathematik z.B. ist eine rein theoretische Wissenschaft. Wie wär's mit etwas Bildung?
OlaSaloLover am 13. Juni 2009 14:16 manche vielleicht, aber längst nicht alle.

man das so nicht sagen kann. Das, was im Fernsehen kommt ist nicht annähernd stellvertretend für die gesamte Wissenschaft. Viele Wissenschaftler weltweit beschäftigen sich mit dem Thema und sicherlich sind einige dabei, die es "richtig" angehen.
DunkelBunt am 12. Juni 2009 23:31 Aber die Wissenschaft muss doch von vornherein davon ausgehen, dass es so etwas nicht gibt oder liege ich da falsch? Ich denke, dann können sie die Sache auch nicht objektiv beurteilen und begutachten

Hey, würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung mit einer Begründung ausstatten würdet. ;)

es Humbug/Wunschdenken ist!
DunkelBunt am 12. Juni 2009 23:31 Selten so eine schöne Begründung gelesen koppschüttel
die frage ist, ob die wissenschaft sich überhaupt damit beschäftigt.
DunkelBunt am 12. Juni 2009 23:32 Das ist ma eine gut durchdachte Meinung. Nicht schlecht.


... es gibt doch durchaus seriöse Institutionen, die sich mit wissenschaftlichen Methoden dieses Themas annehmen. Z.B. das Freiburger Institut für parapsychologische Forschung. Oder auch in Amerika etliche Forscher, wo das Fachgebiet "Transpersonale Psychologie" heißt.
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Es gibt zudem sogar in Deutschland zunehmend Naturwissenschaftler, welche Erklärungsansätze für bislang als "übersinnlich" geltende Phänomene auf quantenphysikalischer Basis formulieren. Beispiel der Physiker Hans Peter Dürr.
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Wünschenswert wäre lediglich, dass keine akademische Karriere sicher beendet wird, sobald sich ein Wissenschaftler den Grenzgebieten zuwendet, darüber forscht und seine Ergebnisse publiziert. Dies ist leider noch viel zu oft der Fall. Anders wären wir in unserer Kenntnis von all diesen Dingen vermutlich schon einige Lichtjahre weiter.

Einige Fakten wie u.A. ein Leben nach dem Tod und Wiedergeburt werden von vornherein einfach aufgeschlossen.