Frage von Gym80951996, 285

Glaubt ihr, dass die Mondlandung 1969 stattgefunden hat?

Frage oben. Man beachte, dass die Computer damals eine schlechtere Leistung als ein Taschenrechner hatten und ein Foto, auf dem man auf dem Visier eines Astronauten einen fotografierenden Astronauten und einen Weiteren klar erkennen kann, obwohl offiziell nur 2 den Mond zur selben Zeit betreten haben. Außerdem gibt es ja noch den Van-Allen-Strahlungsgürtel mit lebensgefährlicher Strahlung... was meint ihr dazu? Glaubt ihr, sie waren dort?

Antwort
von uteausmuenchen, 124

Hallo Gym80951996,

wie bei den meisten Verschwörungstheorien ist es auch bei der Mondlandung nicht so, dass man da blind raten muss, ob da etwas dran ist oder nicht.

Es ist durchaus erlaubt, zur Meinungsbildung die "Argumente" der Verschwörer etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei die Physik nicht ganz zu missachten. Wenn man sich diese Mühe macht, dann wird sehr schnell klar, dass die vorgebrachten Argumente physikalisch völliger Unsinn sind.

Die Sache mit dem Van-Allen-Gürtel zum Beispiel findest Du hier

http://www.braeunig.us/apollo/VABraddose.htm

(leider Englisch) einmal sauber durchgerechnet. Wenn Du Dir das anschaust, siehst Du, dass man eine Flugroute gewählt hat, die den Van-Allen-Gürtel nur streift. Die Flugdauer und entsprechend die Strahlungsdosis auf die Besatzung wurden also durch die Wahl der Flugroute minimiert.

Man darf hier nicht vergessen, dass die Besatzung aus Piloten bestand. Piloten sind durch ihren Beruf ohnehin einer höheren Strahlungsdosis ausgesetzt, weil einfach in ein paar Kilometern Höhe die kosmische Höhenstrahlung stärkere biologische Wirksamkeit hat als am Erdboden.

Letztlich haben die Auswertung der mitgeführten Dosimeter ergeben, dass die Piloten beim Apolloflug innerhalb der einen Woche rund so viel Strahlung abgektriegt haben, wie sonst innerhalb eines Jahres. Strahlungsdosen sind Risikofaktoren - es wird mit höherer Strahlungsdosis wahrscheinlicher z.B. Krebs zu kriegen. Die Piloten haben also mit der Apollomission ihr Krebsrisiko innerhalb einer Woche so gesteigert wie sonst in einem Jahr.

Jetzt musst Du aber bedenken: Das waren Testpiloten. Einer der gefährlichsten Jobs überhaupt. Ich denke nicht, dass die sich so viele Gedanken gemacht haben, ob sie ihr Risiko, in ein paar Jahren Krebs zu kriegen, derart hoch bewertet haben. Das Risiko, bei einem Testflug zu sterben war erheblich größer.

Das sind halt so die Dinge, die die Verschwörer falsch erklären... ;-)

Und ja, die hatten damals noch keine richtig leistungsfähigen Computer. Der Zyniker mag sagen, dass es deshalb gut gegangen ist... Nein, im Ernst: Die haben Kurskorrekturen per Hand berechnet. Auf dem Weg zum Mond geht es ja nicht um schnelle Ausweichmanöver.

Die NASA hatte die besten Rechner des Landes eingesammelt und hinten im Kontrollraum an einem Tisch beisammen. Denen wurde dann die Aufgabe zugerufen, alle haben gerechnet und das Ergebnis laut gesagt, sobald sie fertig waren. Es verrechnet sich ja nicht jeder und schon gar nicht jeder gleich. Klar haben nicht immer alle dasselbe Ergebnis reingerufen - aber die Mehrheit hat sich halt nicht verrechnet.

Ich habe in dieser Frage hier:

https://www.gutefrage.net/frage/mondlandung-betrug?foundIn=notification-center#a...

mal alle möglichen Seiten verlinkt, auf denen die Falschaussagen der Mondverschwörer debunked werden. Merkwürdige Schatten, wehende Fahnen und das, was man sonst so liest, das beruht einfach alles auf falscher Physik und falscher Perspektive.

Daneben gibt es eine Reihe von Argumenten, die für die Mondlandung sprechen:

  • Das aufgestellte LIDAR-System, das direkt in den Wochen nach der Mondlandung in Betrieb ging
  • Dass die Russen keinesfalls protestierten, als die Amerikaner die Mondalndung meldeten. Auch in Russland konnte man den Mondflug per Funk verfolgen - und sehen, dass die Signale nicht aus Kalifornien kamen.
  • Das mitgebrachte Mondgestein und der Mondstaub. Damals war die Technik nicht so, dass man unbemannt Bodenproben hätte entnehmen können.
  • Die Tatsache, dass die Saturn Rakete nun einmal definitiv gestartet ist. Jede Menge Leute waren dabei.
  • Eine Mondverschwörung bedeutet notwendig, dass man ein ganz schlaues, perfides Team von Drahtziehern hat, die das alles planen. Dieses Team tritt dann aber freiwillig und stillschweigend ab, um einem zweiten Team absoluter Dilletanten die Ausführung zu überlassen. Dieses zweite Team ist derart unfähig, dass es nicht mal die Schattenwürfe auf den Filmaufnahmen richtig hinkriegt...

Grüße

Kommentar von nax11 ,

Bedauerlicherweise sind logische Argumente bei Verschwörungs-theoretikern völlig indiskutabel, bzw. wird gleich eine neue Theorie nachgeschoben, daß die heutigen Wissenschaftler sich an besagtem "Fake" beteidigen.

Und notfalls leugnet man gleich die Relevanz der Wissenschaft, wie z.B. bei den Kondenzstreifen von Flugzeugen...

Antwort
von nax11, 13

Die Amis haben die Mondlandung auf dem Mars gefakt, weil die dortige Schwerkraft der des Mondes ähnlicher ist!

Kommentar von nax11 ,

Grr - Ich hoffe, daß jeder das als Sarkasmus interpretiert !!!

Antwort
von Jokerfac3, 155

Ich glaube schon dass sie dort waren. Der Computer den sie hatten war einer der besten der Welt, und auf dem Mond zu landen ist nicht allzu schwierig. Man muss lediglich die Erdanziehung überwinden und sicher zum Mond fliegen, was im luftleeren Raum nicht schwierig ist, und sicher auf dem Mond landen. Für eine so große Nation mit vielen schlauen Wissenschaftlern und Ingenieuren ist es zwar eine Herausforderung, aber keine unlösbare Aufgabe. 

Antwort
von Startrails, 109

Hallo,

na sicherlich waren Neil Armstrong und Co. auf dem Mond - warum denn auch nicht? Eine gefälschte Landung hätte mehr gekostet als der tatsächliche Flug zum Mond. Die Rechner damals sind sicherlich nicht mit denen der heutigen Zeit zu vergleichen, aber für die damaligen Zwecke waren sie vollkommen ausreichend.

Heutzutage hört man recht viel wenn man Zeit hat. Fakt jedoch ist, dass die Mondlandung kein Fake war.

Ja aber die haben doch so schöne Beweise, dass die gefakt war. Nein, haben sie eben nicht. Alle Theorien lassen sich wunderbar widerlegen und sogar mit Begründung.

Was denken sie sich denn immer aus?

Da hätten wir zum einen die wehende Flagge obwohl sie gar nicht wehen dürfte weil es ja keinen Wind gibt auf dem Mond (hat ja schließlich keine Atmosphäre die Murmel, richtig?). Warum weht sie dann? Sie weht eigentlich gar nicht im eigentlichen Sinne, sondern flattert lediglich hin und her weil sie keinen Luftwiderstand verspürt. Das Zusammenstecken der Fahne sowie das Rammen in den Mondboden war schwieriger als gedacht, man musste mehr Kraft aufwenden und folglich wurde die Fahne dadurch stärker in Schwingung versetzt.

Nun sagen manche, dass es div. Lichtquellen gegeben haben muss weil die Schatten nicht alle exakt in die gleiche Richtung verlaufen. Das kannst du ganz leicht selbst überprüfen indem du dich in eine etwas hüglige Umgebung begibst und den Schattenwurf div. Objekte betrachtest. Durch einen unebenen Boden kann es durchaus sein, dass die Schatten von Objekten unterschiedlich verlaufen obwohl es nur eine Lichtquelle gibt.

Aber nun - jetzt kommt der Schuhabdruck! Macht man auf der Erde im Sand einen Fußabdruck, sinkt dieser in sich zusammen. Warum ist das aber nicht auf dem Mond der Fall? Ganz einfach. Der Sand auf der Erde wurde über Millionen von Jahren hinweg durch Flüsse rund gewaschen. Viele runde Objekte aufeinander halten nur sehr sehr schwer ihre Form. Beim Mondstaub hingegen ist es so, dass die Staubkörner eine kantige Form aufweisen und somit besser aneinander "kleben" bleiben können.

Und wenn das alles nicht stimmig ist, dann kommt man mit der Theorie der fehlenden Sterne auf den Bildern, nicht wahr? :-) Hier ist es jedoch so, dass die Verschlusszeiten der Bilder viel zu kurz sind um das Licht der Sterne einzufangen. Und auf den bewegten Bildern - warum sieht man da keine Sterne? Auch das ist ganz einfach erklärt - der Mond reflektiert wahnsinnig viel Sonnenlicht und folglich geht das Licht der Sterne einfach unter. Mach mal den Vergleich und betrachte dir den Sternenhimmel vom Land aus (mind. 20 km von störendem Stadtlicht entfernt) und betrachte ihn mal aus der Stadt heraus. Bei gutem Himmel hat man teilweise echt Probleme die Sternbilder zu erkennen weil man so viele Sterne sieht. In einer gut beleuchteten Stadt hingegen siehst du nur ne handvoll Sterne.

Und warum gab es so perfekte Fotos von dort oben? Zum einen wurden die Kameras speziell für die Nutzung mit einem Raumanzug umgebaut und der Fokus wurde auf Nah, Fern und Unendlich umgebaut. Zum anderen bekamen die Astronauten die Kameras schon im Vorfeld um sich mit ihnen vertraut zu machen - alles eine Sache der Übung also.

Und mal ehrlich - meinst du nicht auch, dass ein Fake die echt Mondlandung in Sachen Kosten überschritten hätte? ;-)

Des Weiteren wurden im Rahmen des Apollo-Programms Reflektoren auf dem Mond aufgestellt. Beim "Lunar Laser Ranging (LLR) wird die Entfernung von Erde und Mond ermittelt indem man Laser auf die Reflektoren abschießt.

Und die Sowjets hätten sicherlich keine größere Freude daran gehabt den Schwindel aufzudecken sofern es einer gewesen wäre. Die Bloßstellung des Klassenfeindes wäre das Höchste der Gefühle gewesen.

Kommentar von Trashtom ,

Sorry, ich glaub ich hab versehentlich runter gedrückt :D. Gute Zusammenfassung!

Kommentar von Chefelektriker ,

Cool erklärt,stimmt alles,beide Daumen hoch.:)

Antwort
von Rheinflip, 1

Ja, warum sollten sie das nicht gemacht haben? Es gibt da keinen Zweifel. 

Antwort
von altgenug60, 119

Ich habe es damals live im TV gesehen. Das war schon sehr aufregend.

Die Verschwörungstheorie von der nicht stattgefundenen Mondlandung ist recht gut widerlegt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorien_zur_Mondlandung

Antwort
von NichtZwei, 108

Natuerlich nicht, eben aus technischen Gruenden, die Strahlung ist bis heute ein Problem. Diese Mission war viel zu gefaehrlich und ein Disaster haetten sie sich nicht leisten koennen. Es gibt sehr viele Merkwuerdigkeiten, aber das kannst du alles recherchieren. Interessanterweise gibt es bis heute keine Raumstation dort oben oder eine Webcam, waehre doch ein leichtes, oder vielleicht doch nicht. Auch zum Mars werden sie nicht fliegen koennen, das wird immer wieder verschoben werden, wie schon  seit Jahrzehnten. Was sie aber brauchen sind unsere Steuergelder, deswegen wird das alles am Kochen gehalten. Alles Gute!

Kommentar von GermanyUSA ,

Ist klar... xD

Kommentar von derkiesi ,

Wie soll es da auch eine Webcam geben? Auf dem Mond ist ja schließlich auch noch kein Internet vorinstalliert. Internet gibt's erst auf dem neuen Mond, der nächstes Jahr raus kommt. Eine Webcam inklusive. 

Kommentar von Trashtom ,

Du weißt einfach alles. Was nach dem Tod passiert, den Sinn des Lebens, wer genau wo Steuergelder ausgibt oder die Wahrheit über die Mondlandung. Geh doch bitte mal zu den "Dummies" von der Nasa und vom Cern und erklär ihnen mal wie das is mit dem Universum und der Teilchenphysik. Dann brauchen wir auch nie wieder Geld für Forschung ausgeben. 

Antwort
von Spockyle, 115

Ich glaub auch, dass die oben waren. Vielleicht wurden die Fotostro trotzdem danach noch geschossen, für noch schönere Bilder (glaub ich auch nicht, könnt aber sein), aberauf dem Mond waren die Amis auf jeden Fall. 

Antwort
von BurkeUndCo, 76

Natürlich waren sie auf dem Mond.

Warum bin ich mir da so sicher?

  • Die damals verwendete und dokumentierte Technik entsprach genau dem damaligen Stand der Technik.
  • Fälschung - ohne die leistungsfähigen Bildverarbeitungs-Rechner von heute - wäre viel teurer gewesen als der Flug zum Mond.
  • Wer hätte etwas davon haben sollen (Im Gegensatz dazu verdienen sich ein paar Autoren mit der Fake-Geschichte goldene Nasen).
  • Wettrennen zwisachwen Rusland und Amerika. Diesen Sieg hätten die Russen den Amerikanern nicht gegönnt.
Antwort
von Roderic, 67

Mal im Ernst. Warum fragst du?

Egal was wir antworten. Wenn unsere Antwort nicht die ist, die du hören möchtest, dann wirst du sie auch in keinster Weise akzeptieren. Unabhängig davon, wie wissenschaftlich korrekt und verifizierbar sie ist.

;-)

Antwort
von DJFlashD, 101

als würden die die mondlandung fälschen.. was hätten sie davon?

Kommentar von GelbeForelle ,

Das Volk denkt, die Regierung hätte das Geld einigermaßen sinnvoll investiert :D

Kommentar von DJFlashD ,

naja ob das so sinnvoll war sei mal dahin gestellt^^

Antwort
von Lovejot332, 43

Am 21.Juli 1969 sind die ersten Menschen auf dem Mond gelandet. Dass waren Neil Amstrong und Edvin Aldrin. Die Mission hieß Apollo 11. Die Mission war dass man Denn kaputten Flugkörper wieder zu Erde bringt den Sowjetunion. Die Fotos waren echt weil, man sehen konnte dass die Astronaute eine Kamera um sich trugen. Und der Flugkörper hatte auch aufnahmen Die Aufnahmen vom Sowjetunion die funktonierten noch.

Antwort
von fthee, 99

Ja, sonst hätte die UDSSR - der Feind der USA - sicherlich die Mondlandung angezweifelt...

Kommentar von Gym80951996 ,

Vielleicht steckte da noch viel mehr hinter und es hatte seine Gründe, dass sie nichts erzählten? Immerhin ist es ja schon auffällig, dass genau im letzten Jahr des versprochendem Zeitraums die Mondlandung stattfindet, nachdem nur ein paar Monate zuvor der Absturz eines Prototypen der Mondlandefähre gefilmt wurde...

Kommentar von fthee ,

1. USA und die UDSSR haben eine Art "Wettlauf ins All" geführt

2. Die Apollo 11 Mission war (wie die Nummer schon sagt) nicht der erste versuch, zum Mond zu fliegen - einige sind davor gescheitert...

Kommentar von SebRmR ,

Interessehalber gefragt, welche Apollomissionen vor Apollo 11 sind gescheitert?
Ich kenne nur die nachträglich in Apollo 1 umbenannte Mission, bei der drei Astronauten gestorben sind. Diese Mission sollte allerdings den Mond nicht erreichen, nur eine Erdumlaufbahn.
Apollo 8 + 10 waren erfolgreich und hatten den Mond als Ziel, allerdings immer ohne Landung.
Apollo 13 ist gescheitert, war allerdings erst nach Apollo 11 (wie die Nummer schon sagt).

Antwort
von Nulling, 21

Klar Mensch!! Genauso sicher, wie Sadam Chemiewaffen hatte.

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