Frage von Fragmagmarboy, 151

Glaubt ihr das nach dem Tod alles vorbei ist und ihr euch nichts mehr bewusst seid von da an?

Antwort
von Hamburger02, 61

Nach den modernen Erkenntnissen der Hirnforschung entsteht Bewusstsein als emergente Erscheinung der Hirntätigkeit. Damit überhaupt Bewusstsein im Rahmen einer dissipativen Struktur entstehen kann, ist eine ständige Entwertung von Energie erforderlich. Wertvolle Energie wird in Form von Nahrung ausgenommen und entwertet als Abwärme an die Umwelt zurückgegeben.

Dementsprechend gibt es nach dem Tod genausowenig Bewusstsein wie in Narkose.

Epikur hatte das auch schon erkannt und schön formuliert:
"Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Ist er, bin ich nicht, bin ich, ist er nicht."

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 60
Ja

Ich bin Buddhist und denke, dass das Bewusstsein nach dem Verlust des Herz-Kreislauf-Systems und dem endgültigen Ausfall der Gehirnaktivität absolut verlischt und der Mensch als Individuum nicht mehr existiert.

Was allerdings tatsächlich geschieht, könnten uns daher höchstens Verstorbene erzählen - und die schweigen wie ein Grab.

Das erinnert mich übrigens an eine kleine Geschichte:

Einst stellten die Schüler eines Weisheitslehrers, der von seinen Anhängern als vollkommen erleuchteter Meister verehrt wurde, eine Frage:

"Was passiert mit einem erleuchteten Meister nach dem Tod?"

Der Weisheitslehrer zuckte die Schultern und sagte gelassen:

"Ich weiß es nicht".

Seine Schüler waren über diese Antwort sehr schockiert und reagierten verwirrt:

"Aber...ihr seid doch ein erleuchteter Meister??!!!!"

"Mag sein - aber ich bin nicht tot!"

Antwort
von matmatmat, 66
Auf jeden Fall

Auch wenn es schade ist und man sich das nicht wünscht: Es gibt keinerlei Hinweise, geschweige denn Beweise das es nach dem Tod für den Gestorbenen Menschen irgend wie weiter geht. Gäbe es da was, hätten wir es dann nicht schon gefunden? Ich bin bereit mich von harten Fakten überzeugen zu lassen, aber bis da hin: auf jeden Fall!

Ich stelle mir das vor wie tief, traumlos schlafen oder in Narkose sein. Da existiert auch keine Welt mehr für dich und kein Bewußtsein. Hoffentlich bleibt einem jeden ein schmerzhafter Weg da hin erspart.

Ich denke weiterhin, daß diese ganze auf ein "Jenseits" ausgerichtete Denkweise im hier und jetzt Schaden anrichtet. Es bringt Leute dazu, verrückte Dinge zu tun für "das Leben danach", die ihnen und anderen enormen Schaden in dem Leben das wir hier haben zufügen.

Kommentar von Wurzelstock ,

Nein, matmat, es richtet als solches keinen Schaden an. Es hat sehr lange gedauert, bis ich den Jenseitsglauben endlich los lassen konnte. Ich habe mich umgehend gefragt,  was ich im Leben anders gemacht hätte. Die Antwort war überraschend: Fast nichts.

Ich habe auch nicht den Boden unter den Füßen verloren. Das war der Grund, warum ich ein Leben lang die Augen vor den Realitäten fest verschlossen habe - aus lauter Angst. Nur eins wird mir manchmal bewußt: Die Trauer. Denn es war mir immer ein Trost, wenn es mir besonders dreckig ging.

Kommentar von matmatmat ,

Von der Psychologie von Selbstmordattentätern wissen wir - aber da ist die Forschung noch am Anfang - das dieser Glaube an eine Belohnung im Jenseits eine der Antriebskräfte ist. Erscheint auch logisch, denn sonst würden die ihre Anschläge ja anders begehen, oder? Auch der Bau von riesigen Kathedralen während die Bevölkerung hungert scheint mit so ein "Problem" gewesen zu sein, oder die Weigerung von "Mutter" Theresa sterbenden Schmerzmittel zu geben, damit sie leiden wie Jesus und dann erlöst sind im Jenseits, ...die Liste ist lang. Dann bist Du vielleicht ein besserer Mensch als manch anderer :-D

Trauer um einen verlorenen Menschen? Sei froh, das es bei dir ein Trost war, ich kenne den ein oder anderen Menschen den es fast zur Verzeiflung getrieben hat warum das ausgerechnet jetzt, ausgerechnet dem und dem, gibt es denn keinen lieben Gott, gibt es denn keine Gerechtigkeit... das ist wohl eher von unserer Psychologie als von unserem Glauben abhängig wo wir dann hinein rutschen.

Kommentar von Wurzelstock ,

Du differenzierst zu wenig, Matmat. Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist für die Lebensgestaltung wertneutral. Er wird erst gestaltet durch die jeweilige Lehre, einschließlich dem, was der Einzelne daraus macht.

Außerdem interpretierst Du auch meinen letzten Satz nicht richtig. Ich meine nicht die Trauer um einen verlorenen Menschen, sondern die um meinen verlorenen Glauben.

Kommentar von matmatmat ,

Du schließt hier von Dir auf andere Leute. Jemand der ein ewiges Leben, noch dazu mit Belohnungen die so toll sind das alles hier verblaßt vor Augen hat befindet sich in ganz anderen Denkstrukturen als jemand der davon ausgeht das sein Tod sein ultimatives Ende ist. Was man dann draus macht hängt natürlich vom Mensch ab, aber die Denkstrukturen sind doch, worauf es ankommt? Wenn Du so eine Dumme Idee gar nicht haben kannst, weil es Dir absurd vorkommt dich für eine Belohnung in die Luft zu sprengen, hast Du zu mindest einen (starken) Grund weniger es zu tun.

Warum trauerst Du um verlorenen Glauben? Das ist nichts, wo es schade drum ist...

Kommentar von Wurzelstock ,

Ich verzeihe dir deine fehlende Empathie.

Deine fehlenden kulturellen Kenntnisse wirst Du vermutlich auch nicht erweitern, denn Du weisst ja schon alles. Es ist viel zu wenig, um mitreden zu können.

Kommentar von matmatmat ,

Vielen dank für die persönlichen Angriffe, ich werte das mal als Zeichen, das die ohnehin schwachen Argumente jetzt ganz ausgegangen sind?

Kommentar von Wurzelstock ,

Ich argumentiere überhaupt nicht. Wenn ich mir deine moralische Beurteilung meiner Werte verbitte, dann ist das kein persönlicher Angriff, sondern eine Verteidigung. Und nun bekehre wen Du willst, und zu was Du willst.

Kommentar von matmatmat ,

Bekehren? Ich habe oben doch nur Gefahren aufgezeigt - die real vorhanden und dokumentiert sind. Ich habe von niemandem - dich inklusive verlangt das er auch nur seine Meinung ändert. man muß nicht zuhören, wenn man nicht will.

Mir vorwerfen ich sei empathielos, kulturell ungebildet und nicht willens das zu ändern hingegen ist mehr als nur abwertend und sicher muß man niemanden so aggresiv angehen, nur um sich gegen ein par aufgeführte Fakten abzuschotten?

Antwort
von Halbkornbrot, 86
Ja

Nach heutigen Erkenntnisstand geht man Allgemein davon aus das unser Bewustsein in unserem Hirn ensteht, da dieses nach unserem Tod nicht mehr funktioniert ist davon auszugehen das unsere Bewusste Existenz mit dem Tod endet.

Für ein Leben nach dem Tod gibt es keinerlei nachprüfbare Indizien, was dieses zwar nicht 100 prozentig aussliest, es aber aüsserst unwahrscheinlich macht.

Antwort
von Giustolisi, 75
Auf jeden Fall

Das Leben nach dem Tod ist ein alter Wunschtraum der Menschen, die sich nicht mit ihrem Ende abfinden können. Es ist die Vorstellung eines ewigen Lebens, das es leider nur in der Fantasie der Gläubigen gibt.
Es glauben aber nur wenige religiöse Menschen daran. Die Meisten versuchen dem Tod so lange wie möglich durch gesunde Lebensführung, Medikamente und Operationen zu entkommen, obwohl es nach ihrem tod viel besser wird.

Die Realität sieht so aus:
Alles was uns als Personen ausmacht, findet laut aktuellen Wissensstand im Gehirn statt.
Dort werden Informationen verarbeitet, dort werden Erinnerungen gespeichert und dort finden Denkprozesse statt.
Das alles ist verloren, wenn das Gehirn stirbt, man hört einfach auf, zu existieren.

Der Wunschtraum des Lebens nach dem Tod stammt aus Zeiten, als die Menschen noch nicht einmal wussten, dass das Gehirn für Denkprozesse zuständig ist, geschweige denn wie es funktioniert. Was sich darin abspielt, daran wird momentan noch geforscht und nichts deutet darauf hin, dass es nach dem Tod irgendwie weiter geht.

Antwort
von CalicoSkies, 49
Auf jeden Fall

Da bin ich mir sogar ziemlich sicher.

Das, was für dich Erinnerungen sind, Gedanken sind, ein Bewusstsein ist und was sich für dich nach "mehr" anfühlt ist eigentlich nichts anderes als eine Abfolge von biochemischen Prozessen im Gehirn.

Wir können im Gehirn naicht sagen, wie alles funktioniert - aber wir verstehen, auf welcher Grundlage es funktioniert; und das ist die Weiterleitung elektrischer Signale zwischen Neuronen.

Stells dir so vor: Wir finden jetzt einen sehr komplex aufgebauten Computerprozessor in einem Computersystem.

Wir wissen nicht genau wie der Prozessor funktioniert (also die interne Struktur, die genaue Logik, ... - ist bei 100 Milliarden an Transistoren auch nicht verwunderlich), aber wir wissen ...

  • ... welche Outputs er bei welchen Inputs erzeugt (wissen wir beim Gehirn auch)
  • ... dass das Ganze auf Taktsteuerung mit elektrischen Impulsen basiert.

Beim Gehirn ist diese Abfolge biochemischer Prozesse daher schlicht und ergreifend die Grundlage für die Funktion.

Beim Tod erlöschen diese biochemischen Prozesse und irgendwelche Zustände von Neuronen gehen verloren - damit ist das Bewusstsein; Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, unwiderbringlich verloren.

Die Existenz einer "unsterblichen Seele" würde verlangen, dass diese "Konfiguration" irgendwie kodiert wird und fortbesteht - ist aber schon laut des Energieerhaltungssatzes nicht der Fall, da die komplette Energie den Körper beim Tod verlässt (und in andere Formen umgewandelt wird), also müsste Energie aus dem nichts erzeugt werden...

Aufgrund solcher Gründe lehne ich solche Gedankenexperimente wie eine "Seele" ab - und damit auch ein Leben nach dem Tod.

Bisher hat kein Gläubiger einen tatsächlichen Nachweis über die Existenz einer Seele liefern können - und solange der nicht geliefert wird, kann man getrost von der Nichtexistenz ausgehen; getreu dem alten Grundsatz: "Was ohne Belege behauptet werden kann, kann ohne Belege abgelehnt werden."

Lg

Antwort
von nowka20, 40
Nein

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
---------------------------------------
-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
---------------------------------------
-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)

--------------------------------------------------------------------------
---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Antwort
von Andrastor, 78
Auf jeden Fall

Das hat nichts mit glauben oder nicht glauben zu tun, es ist unser momentaner Wissensstand dass der Tod das entgültige Ende eines Individuums darstellt.

Alle anderen "Erklärungen" (also unbelegte Behauptungen) sind in sich höchst widersprüchig und widersprechen so ziemlich allen Naturgesetzen, weshalb sie so extrem unwahrscheinlich sind, dass sie ins Unmögliche gehen.

Antwort
von dompfeifer, 50

Nach meinem Tod geht es erst so richtig los: Da reißen sich meine juristischen Erben um mein mageres Vermögen und meine biologischen Erben (Mikroben) um meine fetten Überreste.

Antwort
von fricktorel, 23

"Im Tod gedenkt man Gott nicht" (Ps.6,5), danach aber kommt "das Leben in Gottes Reich" (Offb.20,5).

Wenn der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) gefangen ist (Offb.20,2), wird allen Menschen die "Wahrheit Gottes" klar (Joh.17,17).

Kommentar von Kronprinz1 ,

Gähn...

Antwort
von xXSnowWhiteXx, 39

Ich denke auch, dass der Tod nicht das Ende ist.

Sowas solltest du aber gerade hier, wo es nur so vor hardcore Atheisten wimmelt, die mit ihrer Meinung im Grunde auch nicht besser als manch Gläubige sind die ihre Meinung für die verfluchte 100%ige Wahrheit halten, nicht stellen.

Lg♡

Kommentar von Meatwad ,

wo es nur so vor hardcore Atheisten wimmelt

Was bitte ist ein "hardcore Atheist"?

die mit ihrer Meinung im Grunde auch nicht besser als manch Gläubige sind die ihre Meinung für die verfluchte 100%ige Wahrheit halten

Da müsstest du jetzt mal ein Beispiel bringen. Ich, sowie die meisten anderen Atheisten/Antitheisten hier, beschränke mich auf Fakten und stelle, anders als die meisten Gläubigen hier, keine haltlosen Behauptungen auf oder schreibe Dinge, die erwiesenermaßen falsch sind.

Kommentar von xXSnowWhiteXx ,

Mit Hardcore-Atheist meine ich jene die sich strikt nur auf Fakten stützen und nichts anderen an sich heran lassen und mit ihren doch sehr strengen aussagen andere meines Erlebens nach herabwürdigen. 

Ein Beispielt hast du dir schon selbst gegeben. Oder die die fest mit 100%igkeit von sich behaupten sie wissen das es keinen Gott gibt. Deshalb finde ich Fragen was das angeht hier immer ziemlich fehl am Platz. 

Jemand hatte mal in einer ähnlichen Frage ("Ist Glauben wirklich nicht wissen?") geantwortet, dass es 4 Arten gibt dem zu begenen. 

Und zwar mit Ignoranz (sich nicht dafür zu interessieren), mit Glaube (Religion/Fertiges Denkmster annehmen), Spiritualität (akzeptieren das alles ein Teil von allem ist und das man schlicht "IST") und mit Philosophie. Zur Philosophie schrieb er:

"...Philosophie...Der Versuch sich der Frage aller Fragen über den Verstand zu nähern. Mit den Gedanken die wir Menschen uns hierzu gemacht haben sind Bibliotheken gefüllt. Das Gute UND das Schwierige an der Philosophie ist: ein philosophisch denkender Mensch geht IMMER von seiner eigenen Irrtumsmöglichkeit aus (sonst wäre er ja ein Dogmat, also ein Gläubiger) und ihm ist bewusst, dass es keine Wahrheit gibt sondern immer nur den Versuch der Annäherung an die Wahrheit über Herleitung. Da Dir zu keinem Thema jemals ALLE existierenden Informationen zur Verfügung stehen kannst Du auch nie eine vollständige Wahrheit über irgendwas erfahren, sondern immer nur Teilaspekte. Und da alles (selbst das was uns fest erscheint) ständig der Veränderung unterworfen ist, wäre eine Wahrheit, selbst wenn man sie je fände, schon nicht mehr Dieselbe in dem Moment da man sie fände, weil Du sie allein durch die Aufmerksamkeit die Du ihr widmest bereits veränderst..."

Und ich denke das da einfach was wahres dran ist. Weil wir einfach bis es wirklich zum Schluss kommt, nicht wissen werden, was danach kommt und was nicht kommt. 

"Da Dir zu keinem Thema jemals ALLE existierenden Informationen zur Verfügung stehen kannst Du auch nie eine vollständige Wahrheit über irgendwas erfahren, sondern immer nur Teilaspekte." -> Und das ist der alles entscheidene Satz. Mir gefällt es hier einfach nicht, dass hier jeder meint alles zu wissen. Der Satz ist wie ein berühmtes Zitat aus dem Buch "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley:

“There is no such thing as a true tale. Truth has many faces and the truth is like to the old road to Avalon; it depends on your own will, and your own thoughts, whither the road will take you.” 


Ich denke ich konnte mich verständlich machen. 
https://www.gutefrage.net/frage/ist-glauben-wirklich-nicht-wissen?foundIn=notifi...



Antwort
von AlphaundOmega, 25
Nein

Glaubt ihr das nach dem Tod alles vorbei ist und ihr euch nichts mehr bewusst seid von da an?

NEIN und zum anden auch NEIN,...

Bewusstsein kann nicht enden , ...da wir aus Bewusstsein bestehen, sind wir ewig , wenn wir uns bewusst bleiben und uns nicht von Projektionen und Illusionen täuschen lassen ...Die aufgewachten wissen um ihr Selbst und erkennen das Selbst im anderem, der noch im System festhängt, weil er noch nicht an sich selbst glaubt..., denn unser Denken erschafft unsere Realität...

Den Tod gibt es nicht,...den gab es nie,...es ist nur das Machtpotenzial der Angst und deren Versklavung unserer Freiheit...(dem Willen des Menschen)

Antwort
von ChrisEsteban, 57

Ich möchte an dieser Stelle mal auf den "Biozentrismus" verweisen. Eine Theorien von Robert Lanza (u.a 3. Wichtigster Wissenschaftler der Welt nach der NYT) - die besagt das, dass Menschliche Bewusstsein das materielle Universum schafft und nicht andersherum. Nach Lanza existiert das Bewusstsein aussherhalb von Raum u. Zeit und ist an keine physikalischen Regeln gebunden. D.h nach dem biologischen Tod würde sich das Bewusstesein irgendwie und irgendwo in das Universum "einreihen". Biozentrismus gehört inzwischen zu den wissenschaftlisten Theorien wenn es um Todes - und Existenzforschung geht..

Antwort
von meggie105, 74

mit dem tod endet das bewusstsein, ja. gibt viele gestellte fragen hierzu, guck dir mal die antworten darauf an. findest viele links und quellen zu dem thema.

Antwort
von JTKirk2000, 38
Nein

... ich glaube an ein Leben in einem ewigen Dasein nach dem Tod aber wenn ich mich täuschen sollte, und nach dem Tod nichts kommt, werde ich es nie erfahren. :)

Antwort
von Philipp59, 32

Hallo Fragmagmarboy,

über die Frage, was nach dem Tod geschieht, wird viel spekuliert. Die einen sagen, ein unsichtbarer Teil des Menschen, die Seele, würde nach dem Tod weiter existieren. Andere wiederum meinen, mit dem Tod sei alles vorbei. Wo kann man aber zuverlässige Antworten finden?

Die Bibel zeigt uns deutlich, was beim Tod wirklich geschieht. Nachdem sich der erste Mensch, Adam, gegen Gott aufgelehnt hatte, kündigte Gott ihm selbst an: "Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren." (1. Mose 3:19) Adam würde also in den gleichen Zustand zurückkehren, in dem er vor seiner Erschaffung war, den Zustand der Nichtexistenz. Das, was Gott damals zu Adam sagte, gilt heute in gleicher Weise. Auf Mensch und Tier trifft beim Tod die unumstößliche Wahrheit zu: "Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück." (Prediger 3:19, 20) Nirgendwo in der Bibel steht, dass der Mensch eine unsterbliche Seele besitzt. Sie gebraucht den Begriff Seele in dem Sinne, dass damit der gesamte Mensch gemeint ist, nicht nur ein Teil von ihm. Deswegen trifft auch folgende Aussage zu: "Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hesekiel 18:4)

Wenn also der Mensch beim Tod aufhört zu existieren, heißt das dann, dass für ihn alles aus ist? Ist der Tod sozusagen eine Reise ohne Wiederkehr? Auf gar keinen Fall! Die Bibel spricht davon, dass die Toten eines Tages auferstehen werden. Das Wort "Auferstehung", das die Bibel gebraucht, kommt von dem griechischen Wort "anástasis". Das bedeutet soviel wie "aufrichten" oder "wiederaufstehen". Jemand, der aufersteht, kehrt zum Leben zurück, und zwar durch die Macht Gottes. In Hosea 13:14 heißt es beispielsweise: "Von der Hand des Scheọls werde ich sie erlösen; vom Tod werde ich sie zurückholen." Ein treuer Diener Gottes der alten Zeit, Hiob, war von seiner künftigen Auferstehung überzeugt, denn er sagte: "Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben? ... Du wirst rufen, und ich, ich werde dir antworten. Nach dem Werk deiner Hände wirst du dich sehnen." (Hiob 14:14, 15)

Die Frage, die sich nun stellt, ist die, wo die Auferstehung stattfinden wird? Die Bibel erklärt, dass einige zu himmlischem Leben auferweckt werden. Sie erhalten dort die besondere Aufgabe, zusammen mit Jesus Christus als Könige zu regieren. (Offenbarung 5:9, 10) Diese Auferstehung wird in der Bibel die "erste Auferstehung" oder "Frühauferstehung" genannt. (Offenbarung 20:6; Philipper 3:11) Von einer ersten Auferstehung zu sprechen macht nur dann Sinn, wenn auch eine weitere folgen wird. Diese zweite Auferstehung wird für die meisten der Verstorbenen gelten. Sie kehren zum Leben hier auf der Erde zurück. In den Psalmen steht: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29).

Werden aber alle Verstorbenen wieder auferstehen? Die Bibel sagt, es gibt "eine Auferstehung sowohl der Gerechten, als auch der Ungerechten". (Apostelgeschichte 24:15) Mit den Gerechten sind diejenigen gemeint, die Gott treu waren, wie beispielsweise Abraham oder Noah. Zu den Ungerechten zählen Menschen, die nicht die Möglichkeit hatten, Gott wirklich kennenzulernen und seinen Willen zu tun. Diejenigen indes, bei denen keine Aussicht auf Besserung besteht, werden nicht auferweckt werden.

Bleibt noch die Frage, wann die Auferstehung stattfinden wird? Die Bibel zeigt, dass sie ein künftiges Ereignis ist. Die Verstorbenen werden also nicht unmittelbar auferstehen. Die Auferstehung zum irdischen Leben findet während des in der Bibel beschriebenen 1000-jährigen Friedensreiches Jesu Christi statt. Von dieser Auferstehung sprach Martha, eine Jüngerin Jesu Christi, als sie sagte: "Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag." (Johannes 11:24)

Warum kann man denn sicher sein, dass die Auferstehung tatsächlich stattfinden wird? Nun in der Bibel gibt es neun Berichte, bei denen Verstorbene wieder zum Leben kamen (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Eine Auferstehung ragt hier besonders heraus: Die des Lazarus, der bereits vier Tage tot war und dessen Leib bereits in Verwesung übergegangen war. Als Jesus ihn auferweckte, waren viele Augenzeugen zugegen. Dieses Zeugnis war so deutlich, dass es selbst Gegner nicht leugnen konnten und deswegen Jesus und Lazarus umbringen wollten. (Johannes 12:9-11).

Die Hoffnung der Auferstehung mindert zum einen den mit dem Tod eines geliebten Menschen verbundenen Schmerz, und zum anderen zeigt sie uns, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.

LG Philipp

Kommentar von Wurzelstock ,

Du hast bei deinem theokratischen Unterricht übersehen, dass der Wachturm sich nur an Leute wendet, die ohnehin an ein Leben nach dem Tod glauben. Er weiß es nur besser als die anderen. Aber Kompliment! Du hast die Antworten in deinem Originaltext ordentlich rot, grün, blau unterstrichen, und flüssig vorgetragen. Da kriegst Du bestimmt eine gute Note.  ;-)

Kommentar von Kronprinz1 ,

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Ja, denn Gandalf im Herr der Ringe (Position 17:17-24;) hat es dort gesagt. 

Antwort
von WhoozzleBoo, 66
Nein

Ja. (falsch abgestimmt)

Wie soll dir da noch etwas bewusst sein? Du existierst dann nicht mehr. Oder erinnerst du dich etwa an etwas, was du vor deiner Geburt gedacht hast?

Antwort
von comhb3mpqy, 38
Nein

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du weiteres wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Kommentar von matmatmat ,

Nahtoderfahrungen sind kein guter Grund. Zum einen sind die meisten Leute die von sowas berichten zwar in einer Sauerstoff-Mangel Situation, aber meist nicht in Lebensgefahr gewesen, zum anderen ist das Erlebnis sehr kulturell unterschiedlich...

Was wäre für dich denn ein Beweis, den du akzeptieren würdest, das es nicht so ist?

Antwort
von Suboptimierer, 74
Ja

 und ihr euch nichts mehr bewusst seid von da an

Mehr als das. Ich bin mir nicht nur mir nicht mehr bewusst, es gibt noch nicht einmal ein "Ich", dass sich selbst nicht mehr bewusst sein kann.

Das ist aber reiner Glaube. Vielleicht existiert mein Bewusstsein noch weiter. Vielleicht passiert auch noch etwas anderes, Aufregendes. 

Ich gehe erstmal davon aus, dass es dann mit mir gewesen ist.

Antwort
von SturerEsel, 50
Auf jeden Fall

Das ist das Wunschdenken, das uns die Religionen einimpfen wollen. Immer schön zu Gott beten und Kirchensteuern bezahlen, dann kommst du auch in den Himmel. Eine Kirche ist nichts anderes als ein Wirtschaftsunternehmen.

Erinnert ein wenig an: "Wenn du lieb bist, kriegst du einen Lolli."

Antwort
von SibTiger, 52
Vieleicht

Ich weiß es nicht, obwohl ich mich schon seit einigen Jahren zumindest hin- und wieder mit dem Gedanken beschäftige.

Ich bin allerdings davon überzeugt, dass es nichts negatives geben wird. Vermutlich wird es so ähnlich sein, wie vor der Geburt.

Antwort
von ArbeitsFreude, 28
Ja

lass`mich dazu den Gedanken von Woody Allen einbringen, der da heißt:

"...in diesem Falle habe ich entschieden zu viel für meinen letzten Wagen bezahlt"

Und: "Das ewige nicht ist ok, wenn man entsprechend gekleidet ist."

Kommentar von ArbeitsFreude ,

edit: sorry: ich meinte "das NICHTS" (nicht: nicht!):)

Antwort
von Kronprinz1, 27
Nein

Wohlgemerkt ich bin KEIN Christ


Du hättest auch noch als Antwortmöglichkeit angeben können

  • Ja
  • Auf jeden Fall
  • Tausend Prozent
  • Sicher, wie der Fels
  • Natürlich, was denn sonst
  • Nein
  • Nie und nimmer
  • 100 % Nein
  • Natürlich nicht, was glaubst du?

Was ist der Unterschied zwischen "Ja" und "Auf jeden Fall"?

Antwort
von anonymos987654, 41
Nein

Wenn mit dem Tod alles aus wäre, gäbe dies ganze Leben gar keinen Sinn.

Und eine Person, die einfach wieder ins Nichts zurück fällt, hätte gar keine Würde.

Ich halte es für die gemeinste Lüge in unserer Zeit, 

dem Menschen 

mit der Verkündigung eines bloßen "Nichts"

sämtliche Hoffnung, 

allen Lebenssinn 

und den Ausblick auf etwas Größeres als dies armselige irdische Leben zu nehmen

und sich selbst für allwissende Wissenschaftsgläubige zu halten.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Achte mal darauf, was du sagst.

Klar, du schreibst nicht, dass ein Mensch keine Würde hat, der an ein endgültiges Ende glaubt. Und rein objektiv und subjektiv hängt das Ende nicht davon ab, was der Endende glaubt.

Kommt trotzdem eher beleidigend rüber, wenn mein Leben nach meinem Glauben nach deinem Glauben würdelos ist.

Davon ab hält sich wohl kaum ein Wisenschaftler für einen Wissenschaftsgläubigen.
Das ist ein Kampfbegriff. Und der wird im Kampf benutzt, und zum Kampf. Den Rest können einige Menschen sich denken.

Antwort
von ThomasJNewton, 38

Was ist denn bitteschön der Unterschied zwischen "Ja" und "Auf jeden Fall".

Zumal, wenn du nach dem Glauben fragst.

Und wie man "villeicht etwas glaubt", ist schon sehr unverständlich.

So etwa werden auch die Antworten sein, ungenau, teils sogar falsch.
Ist meine Vermutung.

Antwort
von Wippich, 66
Vieleicht

Ich kann mir nicht vorstellen das es aus ist,ich kann mir aber auch nichts vorstellen was kommt.

Antwort
von Kantisator, 20
Ja

Wenn du einem Computer den Stromstecker ziehst oder seine Schaltkreise durchbrennen dann ist er auch nicht mehr in der Lage zur Arbeiten.

Tod ist Tod 

Antwort
von AronFrisch, 55

Das ist nicht beantwortbar. Man kann schlecht nachfragen :)

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