Frage von bijiapeme, 51

glaubt ihr das es wirklich einen Gott gibt so wie es uns immer als Kinder gesagt wurde im Himmel ist einer langer weißer Bart und so weiter ich persönlich nich?

Antwort
von JTKirk2000, 13

Jedenfalls wurde mir nicht als Kind quasi eingetrichtert, dass es Gott gibt. Als ein Kind hatte ich meinen eigenen Glauben (welchen ich auch immer noch habe), dass es ein ewiges Dasein gibt und auch die Möglichkeit ewiger Liebe und Ehe. Aufgrund dessen, dass ich an ein ewiges Dasein bereits als Kind glaubte, kam irgendwann auch mein Interesse an der bei uns gegenwärtigen evangelischen Kirche und insbesondere der Bibel, welche große Gemeinsamkeiten mit meinem persönlichen Glauben aufweist und auch damals aufwies, jedenfalls, wie sich später herausstellte, leider erst etwa ein Jahr nachdem ich konfirmiert wurde (vor der Konfirmation wäre mir persönlich lieber gewesen, nur wurde davor kaum in der Bibel gelesen). gab es meinem Verständnis nach zwischen der Klarheit der Bibel und der evangelischen Kirchenlehre (umso mehr jedoch meines Wissens nach zu beispielsweise der katholischen Kirchenlehre) diverse Unterschiede. Später fand ich dann eine Kirche, in welcher gleich die Klarheit der Bibel ebenso angenommen und vertreten wurde, wie es mir wichtig war und ist, und eben dieser schloss ich mich vor etwa 10 Jahren im Alter von gut 30 Jahren an. Das mit dem langen weißen Bart halte ich schon für eine Versinnbildlichung, welche einerseits beispielsweise der verschiedenen Bilder verdanken, siehe beispielsweise die "Erschaffung Adams" ( https://www.google.de/search?q=erschaffung+adams&safe=off&client=opera&a... ) und andererseits, wenn man es genau nimmt, ein Verstoß gegen das Gebot ist, dass man sich kein Bild(nis) von Gott machen soll, obwohl dies ohnehin ein Gebot ist, welches wohl von den wenigsten Kirchen wirklich für voll genommen wird (um ehrlich zu sein, sind in Bezug auf Christus dahingehend die Mormonen keine Ausnahme, denn es gibt auch bei diesen Bilder, die Christus zeigen, allerdings wird nicht zu den Bildern gebetet, im Gegensatz beispielsweise in einer evangelischen Kirche, wo in Richtung des Altars gebetet wird).

Antwort
von Philipp59, 2

Hallo bijiapeme,

diese kindliche Beschreibung von Gott hat mit der Wirklichkeit ganz sicher nichts zu tun! Wir Menschen sind überhaupt nicht dazu in der Lage, uns ein buchstäbliches Bild von Gott zu machen, da er, wie die Bibel sagt, ein "Geist" ist und somit für unser menschliches Auge nicht sichtbar (Johannes 4:24). Dennoch können wir uns anhand der Bibel von Gott ein genaues "Bild" machen. Hier sind einige der wichtigsten Wahrheiten über ihn:

Gott ist eine wirkliche Person

Einige meinen zwar, Gott stehe für das Gute im Menschen, doch zeigt die Bibel, dass Gott ein real existierendes Wesen, eine Person, ist. In dem Bibelbuch "Hebräer" heißt es: "Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen." (Hebräer 9:24)

Er ist natürlich nicht wie wir aus Fleisch und Blut, besitzt also keinen materiellen Leib. Die Bibel sagt: "Gott ist ein Geist" (Johannes 4:24) Das bedeutet nichts anderes, als dass Gott einen Körper besitzt, der sich in seiner Art von dem materieller Geschöpfe unterscheidet und für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Seine Macht und Kraft ist zwar unendlich größer als die von uns Menschen, dennoch ist Gott nicht nur eine unpersönliche Kraft. Er ist ein Wesen mit menschlichen Gefühlen wie wir. Das geht z. B. aus folgender Aussage der Bibel hervor: "Wie oft rebellierten sie gegen ihn in der Wildnis, Immer wieder kränkten sie ihn in der Wüste! Und immer wieder stellten sie Gott auf die Probe, Und dem Heiligen Israels bereiteten sie Schmerz." (Psalm 78:40,41)

An anderer Stelle heißt es: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her. (Jesaja 63:9)

Gott ist ohne Anfang und ohne Ende

In den Psalmen steht: "Ehe selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, Ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott. (Psalm 90:2) Wir können zwar nicht völlig begreifen, was es bedeutet, dass Gott ohne Anfang und ohne Ende ist, dennoch ist das kein Grund, es abzulehnen. Denke nur einmal an die Zeit. Niemand könnte sagen, es gäbe irgendwann keine Zeit mehr. Wir lehnen also den Begriff Zeit nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte begreifen können.
Ähnlich ist es mit dem Weltraum. Astronomen finden dort weder Anfang noch Ende, so dass viele glauben, der Weltraum sei unendlich.

Gott hat einen Namen

Viele denken, Gott besitze keinen Eigennamen und bezeichnen ihn daher nur als "Gott", Herrn" oder "Allmächtigen". In der Bibel sagt jedoch Gott über sich selbst: "Ich bin Jehova, das ist mein Name" (Jesaja 42:8) In den meisten modernen Bibelübersetzungen erscheint der göttliche Name nicht, da er durch die Titel "Herr" oder "Gott" ersetzt wurde. In den ursprünglichen Texten der heiligen Schrift stand der Name Gottes etwa 7.000 mal in der Form "JHWH" (hebräische Konsonanten des Gottesnamens) Zwar ist im Laufe der Jahrhunderte die genaue Aussprache des Namens verloren gegangen, doch ist im Deutschen schon sehr lange der Gottesname "Jehova" bekannt. Einige Gelehrte bevorzugen die Form "JAHWE", doch ist das Entscheidende nicht die Form, sondern der Gebrauch des Namens Gottes. Wie wichtig der Gebrauch des Gottesnamens ist, lassen folgende Worte Jesu erkennen: "Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.“ (Johannes 17:26)

Gott befindet sich an einem festen Ort

Manche denken zwar, Gott sei allgegenwärtig, doch zeigt die Bibel, dass Gottes Wohnsitz "in den Himmeln" ist. Das bestätigen drei nachfolgende biblische Aussagen.

König Salomo betete: „Mögest du deinerseits von den Himmeln, deiner festen Wohnstätte, her hören“ (1.  Könige 8:43).

Jesus Christus lehrte seine Nachfolger, zum „Vater in den Himmeln“ zu beten (Matthäus 6:9).

Über den auferstandenen Jesus wird gesagt, er begab sich "in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen" (Hebräer 9:40).

Du siehst also, dass man durch die Bibel eine ganze Menge über Gott erfahren kann. Doch Gott wünscht sich von uns nicht nur, dass wir lediglich etwas über ihn in Erfahrung bringen, er möchte auch, dass wir ihm näher kommen. Daher fordert uns die Bibel auf: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Man kann sich dadurch Gott nahen, indem man ihn anhand seines Wortes kennenlernt, zu ihm betet und seinen Willen tut.

LG Philipp

Antwort
von comhb3mpqy, 7

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Antwort
von Illuminaticus, 2

Nein, wir stellen uns den alten Knaben gerne als Weihnachtsmann vor, das ist eine schoene Vorstellung.

Gott ist Niemand oder Etwas, sondern das allumfassende Bewusstsein, welches das Leben in jeder Sekunde neu erschafft.

Gott wird immer so dargestellt, dass er ausserhalb von dir ist, irgendwo dort draussen, wo auch immer.

Das ist natuerlich falsch, du kannst Gott nur durch dich selbst erfahren, dann hast du keine Fragen mehr, dann bist du durch hier unten, endlich kein Leiden auf der Erde mehr.

Solange wir Gott nicht erkennen, solange wissen wir auch nicht, wer wir eigentlich sind und solange sind wir unerfuellt, haben diese Sehnsucht und leiden in stiller Verzweiflung!

Antwort
von aicas771, 1

Ich glaube, dass es Gott gibt, so wie die Bibel ihn beschreibt.

Er ist also kein Mensch, weder Mann noch Frau, und erst recht kein trotteliger alter Mann mit Bart (den man leicht betrügen kann ...).

Gott ist der Schöpfer dieser Welt und er begegnet uns im Hier und Jetzt ganz persönlich in uns selbst, in unserem Seelenleben - wenn wir ihn zu uns hereinlassen, uns auf ihn einlassen.

Offenbarung 3,20: Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Antwort
von quopiam, 13

Ich glaube an Gott, nicht an einen Opi mit Rauschebart. ;-) Gruß, q.

Antwort
von NadimFalastin, 19

Ich glaube an eine höhere Macht. Definitiv. Allerdings weiß ich nicht ob es ein Mann mit einem langen weißen Bart ist :) Denke eher nicht. Keine Ahnung das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass es dort jemanden gibt ;)

Antwort
von suesstweet, 10

Gott hat aber nichts erschaffen, was ihm ähnelt. Warum sollte ER das? Weißer Bart ist doch ziemlich banal. 

Antwort
von Andrastor, 11

Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Gott ist jedoch nichts weiter als die Erfindung bronzezeitlicher Schaf- und Ziegenhirten, welche weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Kommentar von ThenextMeruem ,

"Seltsam dass du die Wahrheit "behämmert" findest, das sagt einiges über dich als Person aus" Das ist doch genau die selbe Argumentationsstrucktur die brainbugx an dir kritisiert hat?

Kommentar von Andrastor ,

Das ist doch genau die selbe Argumentationsstrucktur die brainbugx an dir kritisiert hat?

Und das war auch die Ironie an meinem Beitrag.

Ich sehe keinen Sinn dahinter ein Argument zu verteidigen, wenn der einzige Angriff darauf besteht es zu beleidigen und, wie in diesem Fall als "behämmert" zu bezeichnen.

Antwort
von Rationales, 6

Die Myten von Gott, Himmel und Hölle haben antike Priester erfunden, um die dummen Gläubigen ausbeuten zu können.

Antwort
von pinkyitalycsb, 4

Ob langer weißer Bart oder nicht, ist doch völlig unwichtig! Vielleicht hat Er nur einen kurzen oder auch gar keinen Bart.

Aber es gibt Ihn, das glaube ich ohne jeglichen Zweifel und habe dafür mehrere persönliche Bestätigungen bekommen, die mir sehr heilig sind.

Antwort
von Fantho, 5

Der Allmächtige Gott ist kein personales, menschliches, anatomisches, organisches, materielles, grobstoffliches Wesen, sondern ein

energetisches Wesen mit Bewusstsein und Bewusstheit...

welches alles per Bewusstsein und Gedankenkraft schöpft und erschafft...

weshalb aus diesem Grund auch das Allmachtsparadoxon ad absurdum geführt wird und auch ist...

Gruß Fantho

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