Frage von Kapfenberger, 332

Glaubt ihr das der Klimawandel von Menschen verursacht ist, oder natürlich?

Eure Meinung

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dadita, 99

Die Wissenschaft spricht eine klare Sprache:

https://royalsociety.org/~/media/Royal_Society_Content/policy/projects/climate-e...

http://climate.nasa.gov/evidence/

http://www.nature.com/nature/journal/v453/n7193/full/nature06937.html

https://www.ipcc.ch/publications_and_data/ar4/wg1/en/ch9s9-7.html

http://www.scientificamerican.com/article/seven-answers-to-climate-contrarian-no...

Der in den letzten Jahrzenten unübersehbar gewordene rapide Klimawandel ist primär auf das wirken unserer Spezies zurückzuführen. Die Beweislast dafür ist erdrückend.

Klimawandel an sich ist ein natürliches Phänomen, dieses tritt auf seit es ein Klima auf diesem Planeten gibt. Dennoch ist unbestreitbar, dass wir wie eine ganze Reihe von anderen Faktoren auch Einfluss auf diesen Prozess haben, ein Einfluss der immer weiter zunimmt. 

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Alle diese Zahlen sprechen von einem Einfluss auf die Zeiträume, in denen die Veränderungen auftreten werden. Wir beschleunigen den Klimawandel, das ist wahr. Aber wir verursachen ihn nicht. Das ist Fakt. Aber leider ist es auch nicht weniger traurig.

Kommentar von dadita ,

Natürlich, wie gesagt, Klimawandel an sich ist ein natürliches Phänomen, welches es schon gab seit dieser Planet ein Klima hat. 

Aber es ist auch nicht das erste Mal, dass dieser Prozess durch Lebewesen beeinflusst wird, ein Beispiel dafür ist das große Artensterben im Perm, bei dem die Produktion von einer ganzen Reihe von Treibhausgasen durch Mikroorganismen wohl auch eine Rolle spielte, neben diversen anderen Faktoren. 

Kommentar von MarkusKapunkt ,

War die Hauptursache für das Perm-Artensterben nicht die vulkanische Aktivität, die zur Bildung des sibirischen Trapps geführt hat? Aber eine durchaus interessante These mit den Mikroorganismen. Ich würde mich da gerne einlesen, hast du dazu vielleicht einen Link?

Ein weiteres Beispiel für eine klimaverändernde Spezies sind übrigens auch die Sauropoden des späten Jura und der Kreidezeit. Ihre gewaltigen Körper haben für eine enorm hohe Konzentration von Methan in der Athmosphäre gesorgt und sie haben auch einen enormen Selektionsdruck auf die Pflanzen ausgeübt, wodurch sich dann die Blütenpflanzen entwickelten - was ebenfalls zu einen globalen Landschaftswandel geführt hat.

Kommentar von dadita ,

http://www.nature.com/news/archaeageddon-how-gas-belching-microbes-could-have-ca...

http://m.livescience.com/44491-microbes-caused-mass-extinction.html

Es dürfte eine Kombination aus beidem gewesen sein, wahrscheinlich haben noch andere Faktoren hineingespielt. Dennoch ein schönes Anschauungsbeispiel um zu zeigen, dass (in diesem Falle im wahrsten Sinne des Wortes) kleine Dinge große Wirkung erzielen können...

Antwort
von Interesierter, 127

Die Aktivitäten des Menschen haben einen großen Einfluss auf unser Klima. 

Es ist aber sicherlich zu kurz gedacht, hier nur auf CO2 zu achten. Neben Klimagasen hat auch der Wasserkreislauf einen großen Einfluss. Durch die Rodung von Waldflächen, die Versiegelung von Flächen, die Ableitung von Wasser wird die Wassermenge, die über Land verdunstet vom Menschen reduziert. Hierdurch wird der Wärmetransport von der Oberfläche in höhere Luftschichten verringert. 

Es gibt viele Arten, wie der Mensch ins Klima eingreift. 

Nicht alles, was wir als Veränderung wahrnehmen, ist tatsächlich vom Menschen gemacht, aber sicherlich ein guter Teil davon. 

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Es ist aber sicherlich zu kurz gedacht, hier nur auf CO2 zu achten.

Genau. Methan hat einen um den Faktor 28 (!), in Kombination mit atmosphärischen Aerosolen sogar um den Faktor 33 (!!!) höhere Potenz als Klimagas.

Kommentar von realfacepalm ,

Hier eine intressante Gafik zu den einzelnen Treibhausgasen: https://www.ipcc.ch/report/graphics/images/Assessment%20Reports/AR5%20-%20WG1/Te...

Expertenantwort
von realfacepalm, Community-Experte für Klima, 84

Die gegenwärtige globale Erwärmung und der daraus folgende zusätzliche und beschleunigte Klimawandel sind größtenteils vom Menschen verursacht.

Und das muss man nicht etwa glauben, sondern das ist der Stand der Wissenschaft.


Es gibt zum einen den natürlichen Klimawandel seit es so etwas wie Wetter auf unserem Planeten gibt. Dieser natürliche Klimawandel wird z.B. durch größere Schwankungen der Sonneneinstrahlung, Veränderungen der Umlaufbahn der Erde (Milankowich-Zyklen), langfristige vulkanische Aktivitäten oder die Verschiebung der Kontinente durch die Plattentektonik und einiges mehr verursacht. Dieser natürliche Wandel läuft normalerweise in Jahrmillionen, Jahrzehntausenden und Jahrtausenden ab.

Die gegenwärtige globale Erwärmung und der daraus folgende, zusätzliche und beschleunigte Klimawandel dagegen wird größtenteils vom Menschen durch sein Emissionen an Treibhausgasen und andere Enflüsse verursacht, und ist um ein vielfaches schneller als der natürliche:

Es gibt jetzt noch größere Sicherheit (>95%), dass der Mensch die dominante Ursache der globalen Erwärmung ist. Natürliche interne Schwankungen und natürliche äußere Antriebe (z.B. die Sonne) haben zur Erwärmung seit 1950 praktisch nichts beigetragen – den Anteil dieser Faktoren kann IPCC auf ± 0,1 Grad eingrenzen.


http://www.scilogs.de/klimalounge/der-neue-ipcc-klimabericht/

Ein schöner Vergleich der natürlichen und menschengemachten Ursachen für den gegenwärtigen Klimawandel wird auch hier dargestellt:

http://www.bloomberg.com/graphics/2015-whats-warming-the-world/

Antwort
von dermitdemball, 69

Auf jeden Fall, sind wir Menschen hauptverantwortlich, für den Klimawandel! Dafür muss man kein Experte sein. Das gigantische Verbrennen fossiler Brennstoffe (Erdöl, Erdgas, Kohle) und das dadurch freigesetzte CO 2, macht unser Klima völlig kaputt!

Steht aber fast bei allen Fachleuten außer Streit, wie man bei den "Alibi-Klimakonferenzen" sieht!

Es hat immer Klimaveränderungen gegeben! Auch ganz ohne Menschheit! Aber niemals mit so einer "Geschwindigkeit"! (Ohne Naturkatastrophen wie Super-Vulkanausbrüche, Kometen- Asteroideneinschlag, o.ä.)

Die Klimaerwärmung wird in den nächsten Jahrzehnten erst so richtig "explodieren"! Wenn erst mal die "Permafrostböden" beginnen richtig auf zu tauen. Dann entweicht das dort gespeichert Methangas, welches um ein vielfaches schädlicher fürs Klima ist, als das C0 2!

Auch die immer größeren, eisfreien Flächen in den Polargebieten, nehmen viel mehr Wärme auf! (Eis reflektiert das Sonnenlicht - dunkles Meerwasser nicht - "inhaliert" die Wärme!)

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Mal ein bildliches Beispiel!

Stellt Euch vor, im Garten vor dem Haus gedeihen die schönsten und besten Lebensmittel - Um das Essen zu kochen, geht die Hausfrau jedoch nicht in den Garten, sondern in den Keller und holt dort Tag für Tag, die Reserven aus der Tiefkühltruhe! Die "Lebensmittel" im  Garten verderben ungenutzt!

Genauso handeln wir Menschen bei unserem "Energiehunger"! 
Die täglich "geschenkte", sauberste Energie lassen wir fast ungenützt verpuffen! Könnte man die gesamte Sonnenenergie, die Tag täglich auf unser Erde scheint "auffangen", hätten alle Menschen für 30 Jahre genug Energie! 

Stattdessen gehen wir so quasi auch in den "Keller" und holen "unsere Reserven" - Fossile Brennstoffe (Erdgas,Erdöl, Kohle) die über hunderte von Millionen Jahre entstanden sind und "blasen" sie in ca. 200 Jahren durch den Auspuff bzw. Kamin! 

Rohstoffe, BODENSCHÄTZE für die wir nichts geleistet haben! Die wir derzeit richtiggehend billigst verschleudern - besonders das Erdöl! ("Ur-Erdölförderländer" wollen die USA - Fracking Konkurrenz ausschalten!)

BodenSCHÄTZE die wir vielleicht mal dringend benötigen würden, wenn es zu einer weltweiten Naturkatastrophe kommt! Das Sonnenlicht zum Teil "ausfällt", nach einer etwaigen Explosion eines Supervulkans (Yellowstone) oder einen Kometen- bzw. Asteroideneinschlag! 

So was kann jeden Tag passieren, wenn er aus Richtung der Sonne kommt! (wie uns der über Tscheljabinsk 2013 zeigte - Niemand, gar niemand sah ihn kommen!)

Zudem enthält das Erdöl wertvollste Kohlenwasserstoffe - wie jeder Bio-Chemiker bestätigen wird (Rofstoff für hochwertigste Kunststoffe) - viel zu wertvoll um sie ohne Not zu verbrennen! 

Doch das alles lässt uns völlig kalt! - nur unser Klima nicht! Durch die Verbrennung fossiler Bodenschätze, gerät es immer mehr aus dem Gleichgewicht! Gigantische Mengen CO 2 gelangen in die Atmosphäre und verstärkt dadurch, den nicht mehr umkehrbaren Treibhauseffekt! 

Noch völlig uneinsichtig, muss jede Klimakonferenz um ein paar Tage verlängert werden, weil man auf keinen gemeinsamen Nenner kommt! Letztendlich wird krampfhaft ein "Alibi- Beschluss" gefasst, der nicht das Papier wert ist, auf dem er steht!

Unsere Nachkommen werden uns mal verwünschen und verdammen! - Was waren das nur für egoistische "Ausbeuter" und "Zerstörer", - Sie haben hier "gewütet", wie ein schrecklicher "Heuschreckenschwarm"!

 

 

Antwort
von whabifan, 66

Ich bin kein Klimawissenschaftler, bin also wohl kaum kompetent um eine Frage zu beantworten, bei der sich nichteinmal die Wissenschaft grösstenteils einig ist. 

Was ich aber sagen will, ob es den Klimawandel gibt oder nicht, ob er vom Menschen verursacht ist, mitverursacht ist oder 100% natürlich ist, ganz unabhängig von denen Fragen, sollten wir unsere Erde besser schützen. Denn ob Klimawandel hin oder her, erneuerbare Energien, Atomausstieg, weniger Abgase usw. werden den Planeten zumindest nicht zusätzlich belasten. Lg 

Antwort
von Schweinsbraten4, 111

Das ist keine Meinungssache, sondern eine Tatsache. Der Klimawandel ist vom Menschen ausgelöst. Der Mensch hat damit eine nicht zu kontrollierende Kettenreaktion verursacht. Der Permafrostboden in Sibirianski taut auf, CO2 und Methan werden in Unmengen frei und beschleunigen den Wandel weiter. Das Ozonloch wurde anfangs geleugnet, dann der Klimawandel. Und jetzt wo der Klimawandel eindeutig ist, wird geleugnet, dass der Mensch damit zu tun hat. Unsere Umwelt ist im Ar***, es ist noch um ein Vielfaches schlimmer, als es die Meisten Leute wissen. Plastik, Erderwärmung und Hormone werden die Welt "verändern", aber ich freue mich nicht auf die Veränderungen!

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Der Mensch trägt entscheidend zum Klimawandel bei, ja. Aber er ist was seine Auswirkungen angeht nur ein Katalysator, nicht die Ursache. Das Klima wandelt sich seit bestehen des Planeten ständig, sei es durch Kontinentalverschiebung, Vulkanismus oder sogar durch kosmische Ursachen. Diese Faktoren beeinflussen das Weltklima weit nachhaltiger, als es der Mensch jemals könnte - allerdings sind dies langfristige Prozesse. Durch die Handlungen des Menschen werden solche Prozesse aber auf extreme Weise beschleunigt, wie du richtig darstellst. Ich freue mich auch nicht auf diese Veränderungen, nur aufhalten oder rückgängigmachen lässt sich da leider nichts mehr.

Antwort
von lkluge1, 103

Hallo, 

ich bin der Meinung, dass der Mensch ein total Idiot ist, wenn es um den Umgang mit der Natur geht. WIESO ZUR HÖLLE VERPESTEN WIR UNSER UMFELD SO SEHR???! Machen wir das nur, um unseren Luxus auferhalten können oder möchten wir einfach uns nur bewusst machen, dass wir die Herscher auf diesem Planeten sind? Ich verstehe es ehrlich gesagt gar nicht... am liebsten würde ich auf alles verzichten, denn dieser Klimawandel ist meiner Meinung nach unsere Schuld, aber es kann mir auch egal sein, denn am Ende werden wir alle deshalb sterben. 
Rest in peaces, idiots. 

MfG.

Kommentar von Odenwald69 ,

Ich bin bei dir , allerdings ist so die "Geister wo man gerufen hat" wird man so schnell nicht mehr los,

oder würdest du mit dem Pferd zur Arbeit reiten, kein Fernseher haben wollen , und kein Handy ? und für 9,90 fliegen nach Irgendwohin und pauschalurlaub für 499 all inclusiv verzichten wollen ;)).......  Alle maulen aber fahren dann doch lieber einen GTI oder A4,A5 als einen Smart ;)

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Wobei das Pferd außerdem wieder ein Methan-Produzent wäre... Und es frisst die für den Klimaerhalt doch so notwendigen Pflanzen! Abscheuliche Kreatur...

Kommentar von dermitdemball ,

Es gibt ja mehr als genug Alternative-Energien! (Sonne!) Nur nützen wir sie nicht, weil die ganze Infrastruktur für die fossilen Brennstoffe vorhanden ist! 

Und weil so viele Länder von den fossilen Brennstoffen leben bzw. überleben!

Antwort
von rotesand, 36

Weder noch.

Ich habe vor geraumer Zeit mal einen Vortrag von Dr. Wolfgang Thüne besucht, der meine unabhängig davon schon jahrealte Betrachtungsweise mMn durchaus fachkundig bestätigen konnte und ihn mehr oder weniger zum "Medienphänomen" deklarierte.  

Ich glaube von mir aus auch nicht an den Klimawandel bzw. habe meine Probleme, das so zu glauben, wie es die Medien einem verkaufen wollen. 

Schon vor diesem Vortrag, der mich nur noch in meiner Sichtweise bestätigt hat, war ich ein massiver Skeptiker. Wetterextreme gab es schon immer & in der heutigen Zeit ist es so, dass man sowieso alles irgendwie zerredet und aufbauscht, wo es nur geht. Das ist m.E. beim Klimawandel nicht anders!

Sicherlich gibt es viele "Daumen nach unten"... aber das ist mir auch egal. Ich glaube einfach nicht an den Klimawandel, den uns die Medien eindiktieren... 

Kommentar von realfacepalm ,

Thüne (nein, den Dr. geb ich ihm nicht - siehe Link) ist alles andere als seriös oder gar ein Wissenschaftler.

http://www.udo-leuschner.de/rezensionen/re9808thuene.htm

Kommentar von rotesand ,

Danke für'n Daumen nach unten^^

...aber ich halte diese Rezension von 1998 für ziemlich gehässig formuliert, wertend und daher unsachlich. Neutralität fehlt da leider vollkommen, stattdessen wirft der Autor lediglich mit Negativausdrücken um sich ohne konkret zu begründen, warum er das tut. Man hat da insgesamt den Eindruck - ohne dass ich Thüne-Fan wäre oder dem Mann sonst wie nahestünde - dass man ihn bewusst abqualifizieren möchte. Sorry!

Als seriösen Wissenschaftler habe ich ihn nie bezeichnet, aber sein Vortrag bestätigte lediglich meine Ansicht dazu.

Kommentar von realfacepalm ,

Schon immer lustig - die Klimawandel-Leugner dürfen voll vom Leder ziehen, bezichtigen, beleidigen, Verschwörungen und persönliche Bereicherung unterstellen.

Die Wissenschafts-Seite hat aber immer schön brav die Objektivität und den Ton zu wahren - auch gegenüber solchen Gestalten wie Thüne.

Wirklich, lies mal in die einschlägigen Foren der angeblichen Skeptiker rein - da stehen einem die Haare zu Berge ob der Ausfälligkeiten...

Kommentar von FrageSchlumpf ,

Was , Wetterextreme gab es schon immer ? Schwachsinn !

Der Zyklon der vor ein paar Monaten auf die Fischi-Inseln ( oder ein anderes Archipel in der Südsee ) traf, war nachweislich der schwerste, der jemals!!!! in der Region registriert wurde.

Ich meine, das ganz Geld das man ausgegeben hat, um die dortigen Klimadaten der letzten 1 Mio. Jahre in den Computer zu klopfen, damit man binnen Minuten weiß, ob es der schlimmste ever war, wäre ja dann zum Fenster rausgeschmissen.....

:-)

Ironiemodus aus und Daumen hoch für deine Antwort. Schön wenn wenigstens ein paar sich den gesunden Menschenverstand nicht nehmen lassen.

Antwort
von seifreundlich2, 40

Achtung! Du verwechselst gerade den linken Pantoffel mit dem rechten.

Klimawandel gab es schon immer. Es gab noch vor den ersten Urvorfahren des naivesten Steinzeitmenschen Warm- und Kaltzeiten im periodischen Wechsel. Der heutige Klimawandel (aktuell Erwärmung) wird durch den Menschen einfach zusätzlich angeheizt.

Das bedeutet, der Klimawandel ist einerseits auf natürliche Faktoren (Ekliptik, Präzession etc.) zurückzuführen und andererseits auf anthropogene (Industrialisierung, Freisetzung von Stickoxiden und anderen potentiellen Treibhausgasen etc.).

Antwort
von Biberchen, 77

wenn es keinen Wandel mehr gibt, dann gibt es die Erde nicht mehr! In der Erdgeschichte gab es immer Änderungen, nie Stillstand.

Antwort
von MarkusKapunkt, 108

Das ist eine sehr gute Frage, die bereits zu vielen politischen und ethischen Diskussionen geführt hat und weiterhin führt. Eine genaue Atwort lässt sich schwer finden, aber werfen wir einmal ein Blick auf ein paar nüchterneTatsachen:

1. Die Erde ist ständig im Wandel. Die Verschiebung der Kontinente, damit einhergehend vor allem der Vulkanismus, beeinflusst am entscheidendsten, welches Klima auf unserem Planeten herrscht. Die Höhe des Meeresspiegels, die Zusammensetzung unserer Athmosphäre und auch die Unterschiede zwisschen Kontinentalem oder Maritimen Klima hängen ganz allein an diesem Faktor, der sich im Laufe der Erdgeschichte immer wieder gewandelt hat.

2. Durch Vulkane gelangt der Hauptteil des Klimagases CO2 in die Athmosphäre, und nicht etwa durch Industrie- und Autoabgase.

3. Würde man bei der Energieerzeugung durch Brennstoffe allein auf nachwachsende Ressourcen (Rapsöl, Biodiesel, Biogasanlagen etc.) setzen, würde dies nicht bedeuten, dass der Mensch nicht mehr in die Klimalage auf unserem Planeten eingreift. Für den Anbau nachwachsender Ressourcen müssten große Landflächen zur Verügung gestellt werden, was wiederum bedeuten würde, das Lebensräume zerstört und nicht etwa, dass sie geschont werden.

4. Die Kernkraft und derzeit auch nicht etwa die Windenergie sind keine Alternativen zu fossilen Energieträgern, wenn es allein um die Vermeidung von Emissionen von Treibhausgasen geht. Zur Aufbereitung, Transport und Instandhaltung, zur Wartung und auch bei der Konstruktion dieser "klimaschonenden" Energiequellen werden ebenfalls gravierende Mengen von diesen Emissionen frei gesetzt. Außerdem werden auch in Windanlagen radioaktive Bauteile verwendet, die genauso in ein Endlager gehören wie ausgebrannte Nuklearbrennstäbe. Wer Windenergie und Kernkraft also mit dem Atrribut "Umweltfreundlich" betitelt, begeht einen unverzeilich naiven Fehler.

Ich hoffe, dass auch die ökologisch bewusst lebenden Menschen, welche das Lesen, jetzt nicht gleich zum Nach-Unten-Pfeil hechten, denn es ist keinesfalls meine Absicht, die derzeitige Umweltpolitik und unseren Umgang mit fossilen Energieträgern schönzureden. Im Gegenteil! Das musste erst einmal gesagt werden, und auch, wenn euer Weltbild gerade infrage gestellt wird oder ihr aus einem anderen Grund mit den Zähnen knirscht, lest bitte weiter.

5. Das Klima auf der Erde hat sich in den letzten fünfzehn Jahren deutlich verändert. Zwar ist es weder bedeutend wärmer noch kälter geworden, doch die Wetterphänomene sprechen eine deutliche Sprache, dass wir uns am Rand eines dramatischen Klimawandels bewegen. Das Wetter wird nämlich immer extremer. Wetterkatastrophen haben sich in den letzten Jahren gehäuft, und aufgrund der Tatsache, dass wir in nur zwölf Jahren in Europa zwei "Jahrhundertfluten" erleben durften, sollte uns wachrütteln.

6. Die Kernkraft hat eine politische Lobby. Die Kohlekraft hat eine Lobby. Die Windkraft hat eine Lobby. Die Ölindustrie hat eine Lobby. Die Gasindustrie hat auch eine Lobby. Sie alle füttern die Verbraucher mit falschen Informationen über die Klimalage, damit ihr eigener Anteil an dem Klimawandel geschönt und ihr Produkt als das "einzig vernünftige" verkauft werden kann.

7. Unabhängige Klimaforschung und tatsächlich wissenschaftlich glaubwürdige Ergebnisse gibt es wenig, vielleicht sogar gar nicht. Auch die so oft spöttisch bezeichneten "Öko-Freaks" haben eine Lobby.

8. CO2 ist weniger ein Problem als Methan. Das Treibhauspotenzial von 1kg Methan ist über einen Zeitraum von 100 Jahren 28 mal so effektiv wie die gleiche Menge an CO2. Ein großer Rinderzuchtbetrieb trägt also ebenso zur Erderwärmung bei wie ein Automobilkonzern.

9. Der Treibhauseffekt und der damit verbundene Klimawandel ist ein Teufelskreis und ebenso eine Kettenreaktion. Kaum etwas, was bisher angerichtet wurde, lässt sich auch durch eine noch so verantwortungsvolle Klimapolitik nicht mehr rückgängig machen. Selbst wenn wir jeden einzelnen Motor, jeden Reaktor, jede Brennkammer auf dem Planeten in dieser Sekunde stilllegen würden, würde der Klimawandel weitergehen.

Nachdem ihr nun so viele nette Fakten um die Ohren gehauen bekommen habt, dürft ihr euch gern selbst eine Meinung bilden. Ich bitte außerdem darum, dass jeder, der Einsprüche erheben möchte, dies mit klaren Belegen tut und mir eventuelle Fehler in der Recherche aufzeigt.

Kommentar von dermitdemball ,

Würde man bei der Energieerzeugung durch Brennstoffe allein auf nachwachsende Ressourcen (Rapsöl, Biodiesel, Biogasanlagen etc.) setzen ...

Solange Menschen auf unserer Welt verhungern, ist es für mich ein absolutes No-Go Nahrungsmittel wie Raps und Getreide für Treibstofferzeugung zu verwenden! 

Zumal es soviel ungenutzte, kostenlose und sauberste Energie gibt! (Sonne)

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Raps kann man nicht essen, nur das Essen in dem Öl braten. :-)

Außerdem, was nützt den hungernden Menschen unser Lebensmittelüberfluss? Willst du den Mais einfach wegschmeißen? Ankommen wird er in Afrika oder sonstwo sowieso nie. Diese Einstellung entspringt zwar einem guten Herzen, wie ich doch sehr glaube, doch sie ist ein wenig naiv. Der Welthunger ist außerdem doch eine ganz andere Baustelle. Aber du hast recht, es muss für beide Dinge, Klimawandel und Welthunger, unbedingt ein bewusstsein geschaffen werden.

Kommentar von dermitdemball ,

Rapsöl ist ein hochwertiges Lebensmittel! - Besonders die einfach ungesättigte Ölsäure ist in großen Mengen enthalten. 

Reich ist Rapsöl auch an der wichtigen Alpha-Linolensäure, einer Omega-3-Fettsäure. Bemerkenswert ist auch das günstige Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren im Rapsöl. 
Auch in vielen MayonnaisenSalatdressings oder Margarinen findet Rapsöl Verwendung!

http://www.agrikom.de/web/verbraucher/index.php?option=com_content&view=arti...

Außerdem, was nützt den hungernden Menschen unser Lebensmittelüberfluss?

Wenn wir daraus Biosprit machen, freilich nichts! Und warum sollen diese Nahrungsmittel nicht dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden! - Geht nicht, gibt es nicht! Transportflugzeuge könn(t)en über 100 Tonnen Lebensmittel transportieren!

Ich erwähne nur die "Luftbrücke" durch die Berlin nach dem 2. Weltkrieg versorgt wurde! Auch so , das waren ja unsere Landsleute... 

Ich glaub, Du hast noch nie richtig Hunger verspürt - Ich kann aus eigener Erfahrung (Überlebenstraining) sagen, es ist ein Scheißgefühl, wenn man nur mehr den einen Gedanken im Kopf hat, man sogar davon träumt, vorausgesetzt man kriegt ein Auge zu!

Und es ist auch nicht nur eine Frage der Nächstenliebe (für mich als Christ) und der Menschlichkeit! Es liegt auch im Interesse weniger hilfsbereiter Menschen! 

Was werden von Hunger bedrohte Menschen in Afrika tun, um zu überleben! Sie machen sich auf Richtung Europa, wo man auch mit Nahrung aus Mülltonnen überleben kann! (Viel zu viele noch sehr gute Lebensmittel werden tonnenweise entsorgt!)

Kommentar von realfacepalm ,

Bei Punkt 2

"Durch Vulkane gelangt der Hauptteil des Klimagases CO2 in die Athmosphäre, und nicht etwa durch Industrie- und Autoabgase"

liegst Du gleich mehrfach falsch:

Der Großteil des im Kohlenstoffzyklus freigesetzten CO2 wird von den Pflanzen freigesetzt - deshalb sieht man auf den Kurven der CO2-Konzentration auf einen eindeutigen Jahresgang, der die Pflanzenwachstumszeit auf der Nordhalbkugel (dort liegen die meisten Landflächen) wiederspiegelt.

Zu diesem sich ansonsten (halbwegs) im Gleichgewicht befindlichen kurzfristigen Kohlenstoffzyklus setzt der Mensch innerhalb weniger Jahrzehnte jedes Jahr zusätzlich Kohlenstoff aus fossilen Brennstoffen frei, der vor vielen Millionen Jahren über Millionen Jahre der Atmosphäre entzogen und in den langfristigen Kohenstoffkreisluaf gespeichert wurde. Der Mensch hat dadurch die CO2-Konzentration von vorindustriellen 280ppm um über 40% auf jetzt über 40 ppm gesteigert.

Die Vulkane setzen zusammen gerade mal soviel CO2 frei, wie ein hundertstel vom Menschen (1%)

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-vulkane-emittieren-mehr-kohle...

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-die-co2-emissionen-des-mensch...

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ob ich da wirklich so falsch liege ist derzeit völlig umstritten. Die einen Wissenschaftler sagen dies, die anderen das. Ich bin dieser Meinung hier gefolgt.

http://www.earthmagazine.org/article/comment-volcanic-versus-anthropogenic-carbo...

Da deine Zahlen aber ebenfalls eine deutliche Sprache sprechen, danke ich dir für diese Kritik. Punkt 2 ist also aus der goldenen Liste der Fakten zu streichen, und wir schieben ihn zusammen mit deinen Zahlen in die Schublade der Hypothesen. Einverstanden?

Kommentar von realfacepalm ,

Na ja, dein Link kritisiert ja eigentlich genau diese falsche Behauptung aus dem Buch des Klimawandels-Leugner Ian Plimer?

http://www.skepticalscience.com/Plimer-vs-Plimer-one-man-contradiction.html

Insofern würde ich das eher in die Schublade "erledigt" schieben :-D

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Okay, auch gut. :)

Kommentar von Mikkey ,

Mich würde schon interessieren, welche schlimmen radioaktiven Materialien bei der Herstellung von Windrädern verbaut werden.

Kommentar von realfacepalm ,

Oh Je. Die "Achse des Blöden" von und mit Broder  - der regelmäßig Klimaleugner schreiben lässt und auch noch stolz drauf ist.... (verantwortlich jetzt Maxeiner? Auch ein altbekannter Klimaleugner http://www.pik-potsdam.de/~stefan/klimahysterie.html

Zu Broder habe ich persönlich eine sehr klare Einstellung: Wenn Broder auf Deiner Seite steht, stehst Du auf der falschen Seite. z.B. http://scienceblogs.de/zoonpolitikon/tag/henryk-m-broder/

Denen glaub ich soviel wie der Bildzeitung: Das Datum - nach zweimaligem Nachprüfen.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Dann glaub einfach mir. Ich habe mich vor gar nicht langer Zeit mit einem jungen Mann unterhalten, der in der Entwicklung genau dieser Getriebeteile arbeitet und mir genau das Gleiche erzählt hat. Ich habe bis zu diesem Zeitpunkt auch die Windenergie für das sauberste gehalten, was wir derzeit haben. Aber es ist leider traurige Tatsache, dass uns jeder, der uns eine Energiequelle als sauber verkaufen will, dabei einige wesentliche Informationen unterschlägt.

Kommentar von realfacepalm ,

Meinst Du damit die lange bekannte Tatsache, dass die Getriebe nicht auf lebenslange Vollast, sondern "nur" auf die erwartete Last (und damit Teillast, bei WKA um afair 60%) ausgelegt sind? Das ist der Normallfall für jedes Bauteil aller Geräte - sonst wäre alles zwar unkapputbar aber unbezahlbar.

Diese Getriebe überhitzen bei zulanger Vollast (Sturm) und die Anlagen drehen dann bei - und wenn das zu oft passiert, verschleißt das Getriebe zu schnell. Das Know-How, diese Getriebe möglichst standfest zu fertigen ist eine der Schlüsselkenntnisse von WKA-Bauern!

Ist wie bei einer Kupplung im Auto, wenn ich dauernd vollen Hänger rückwärts bergauf rangiere (sage ich, weil ich das einmal im Jahr bei einer Ausstellung machen muss) dann stinkt diese erst, und falls ich das täglich mache (glücklicherwise nicht) dann raucht die irgendwann ab. Buchstäblich.

Kommentar von Mikkey ,

Eine typische Propaganda-Information.

Nur um einen vermeintlichen Skandal anzubringen, wird kurzerhand die Wahrheit soweit verbogen, dass von ihr nichts mehr übrig bleibt. Zitat:

Außerdem werden auch in Windanlagen radioaktive Bauteile verwendet

Damit ist der "Dislike" wohlverdient.

Kommentar von realfacepalm ,

Na ja, die Probleme mit Thorium und Uran bei der Erzaufbereitung gibt es wirklich - nur stecken seltene Erden halt auch in vielen heute  alltäglichen Dingen wie Handys und Computer drin. Es ist halt Heuchelei, das eine zu verdammen und das andere zu negieren ( und zwar von jeder Seite!)

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Und du bezeichnest definitive Wahrheiten als verbogene Propaganda und verschließt vor der Problematik völlig die Augen. Ein moderner Energieträger muss bestimmte Auflagen erfüllen, um tatsächlich das Attribut "nachhaltig" zu verdienen. Er muss emissionsneutral sein, sowohl in Herstellung, Betrieb als auch Wartung. Er muss sauber sein und darf keinen (und erst recht nicht radioaktiven) Müll hinterlassen. Er darf die Umwelt und die Menschen nicht durch andere Faktoren beeinträchtigen (wie zum Beispiel Lärm). Und er muss nicht zuletzt auch wirtschaftlich rentabel sein. Da ein WKA alle diese Auflagen nicht erfüllen kann, bin ich von ihm auch kein Fan und es hat meinen Dislike verdient. Ob es deswegen jetzt weint?

Kommentar von realfacepalm ,

"[Ein moderner Energieträger] muss emissionsneutral sein, sowohl in Herstellung, Betrieb als auch Wartung."

Hehere Ansprüche. Wie wärs damit, erstmal das machbare zu machen, und die übelsten Dreckschleudern wie Braunkohle so schnell wie möglich zuzumachen, dann Kohle, dann Öl, usw?

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die übelsten Dreckschleudern sind Kernkraftwerke. Radioaktive Verseuchung wird uns irgendwann vor weit schlimmere Probleme stellen. Mit einem sich ändernden Klima kann sich der Mensch schon irgenwie arrangieren. Mit verstrahltem Wasser nicht. 

Machbar sind neben der Windkraft auch Biogasanlagen, Stauanlagen, Gezeitenanlagen, Solaranlagen und in einigen Gegenden auch Geothermalanlagen. Warum nur auf ein Pferd setzen? Warum sind von der Windkraft alle so besessen, wenn man ein halbes Dutzend Möglichkeiten hat? Sie ist weder die beste, noch effizientere, noch sauberste Möglichkeit zur Energiegewinnung.

Kommentar von Mikkey ,

Ich gehe lediglich nach dem, was Du geschrieben hast, und das bezeichnet man gemeinhin als Lüge.

In Windkraftanlagen werden nämlich keine radioaktiven Bauteile verwendet.

Kommentar von realfacepalm ,

Mikkey, da get es um die seltenen Erden wie Neobdym, bei deren Gewinnnung Thorium und Uran freigesetzt werden. Dieses wird für Hochleistungsmagnete in bestimmten Generatoren verwendet. Nur kann man z.B. Windanlagen auch ganz ohne Permanentmagnete bauen - wie z.B. Enercon das macht.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Was dann wiederum zu mehr Verschleißteilen führt... Also wieder mehr Wartungskosten, geringere Produkttivität und geringerer Klimanutzen. Windenergie ist derzeit nicht die Lösung, da bedarf es noch einiger Jahre der Forschung. Und die ist - wie überall auf der Welt nunmal üblich - eine reine Geldfrage.

Kommentar von realfacepalm ,

? Die WKAs auch von Enercon laufen seit Jahren und Jahrzenten - und wenns ums Geld geht: Die nötigen Subventionen und Gewinngarantien, damt das AKW-Hinkely-Point überhaupt noch Geldgeber findet, betragen übrigens ein vielfaches dessen, was vergleichbare "alternative" Energien kosten würden.

Kommentar von seifreundlich2 ,
und aufgrund der Tatsache, dass wir in nur zwölf Jahren in Europa zwei 
"Jahrhundertfluten" erleben durften, sollte uns wachrütteln.

Zwei Jahrhundertfluten in 12 Jahren ist definitiv nicht signifikant und somit wissenschaftlich nicht haltbar.

Wären es beispielsweise deren 9 in den letzten 12 Jahren und läge diese Anzahl verglichen mit der Periode von 1900-2000 signifikant höher als der Durchschnitt der einzelnen Jahrzehnte, dann wäre dies tatsächlich ein gutes Argument.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich bin gespannt, was du den Leuten erzählst, die damals ihr Heim verloren haben. Oder die in baldiger Zukunft ihr Heim noch verlieren werden. Wer behauptet, die derzeitig deutlich sichtbaren Wetterextreme seien nur ökofaschistischer Humbug, der leidet wirklich unter Realitätsverlust. 

Kommentar von watchman ,

Vulkane  sorgen eher für eine Abkühlung durch die Partikel, die sie in die Luft pusten.

Aus der Tatsache, dass in den letzten rund 10 000 Jahren die atmosphärische CO2-Konzentration in etwa konstant geblieben ist (ca. 280 +/- 10 ppm) folgt bereits, dass der vulkanische CO2-Ausstoss gegenüber dem des Menschen unbedeutend sein muss. Tatsächlich ist die CO2-Emission
des Menschen (zum Beispiel durch Nutzung fossiler Energieträger,
Waldrodungen, Brennholznutzung, Zementproduktion) im Laufe des
Industriezeitalters auf derzeit insgesamt ca. 8 Milliarden Tonnen
Kohlenstoff pro Jahr (entspricht ca. 30 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr)
angestiegen. Die vulkanischen CO2-Emissionen sind dagegen viel geringer.
Sie betragen etwa 0,03 Milliarden Tonnen Kohlenstoff pro Jahr, das
entspricht – verglichen mit den Emissionen des Menschen – nicht einmal
einem halben Prozent.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/uebersehen-die-klimatologen-di...

Antwort
von Sonja66, 103

Beides, vom Menschen aber eher geringer.
Also eher natürlichen Ursprungs.

Aber jede Menge Geld lässt sich damit machen  ;-)))


Kommentar von Lexa1 ,

der übermäßige CO 2 Ausstoß ist bestimmt nicht natürlich

Kommentar von Sonja66 ,

Sagt wer?

Kommentar von Lexa1 ,

ich, schau dir die ganzen Industrieanlagen auf der Welt an , und nicht zu vergessen die Fahrzeuge. Nur als Beispiel.

https://www.gutefrage.net/frage/wird-der-klimawandel-vom-menschen-oder-vielleich...

Kommentar von Sonja66 ,

Du also? Ok.

Und ich sag's anders ;-)

Kommentar von uyduran ,

Beides, vom Menschen aber eher geringer.
Also eher natürlichen Ursprungs.

Dies ist meines Wissens nach tatsächlich der aktuelle wissenschaftliche Stand. Ich finde es insofern wichtig, dies zu betonen, da die permanenten apokalyptischen Vorhersagen der Öko-Lobby schlichtweg unsachlich und - einen Schritt weiter gedacht - auch für ökologische Organisationen und Prozesse kontraproduktiv sind.

Auf der anderen Seite missfällt es mir, dass sich viele Menschen diese Tatsache als Rechtfertigung und Freifahrtsschein für ihren ökologisch bedenklichen Lebensstil ableiten. Auch wenn der Mensch einen vergleichsweise geringen Einfluss auf die Erderwärmung hat, so bleibt es trotzdem ein Einfluss und spricht ihn nicht von kleinen moralisch verwerflichen Schandtaten, die er seiner Umwelt zufügt, frei.

Wider aller Horrorszenarien und dem daraus entstehenden Selbsthass auf die menschliche Spezies plädiere ich also dennoch für einen bedachten, nachhaltigen und ökologisch verträglichen Lebensstil.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Bester Kommentar bisher!

Kommentar von Sonja66 ,

Dies ist meines Wissens nach tatsächlich der aktuelle wissenschaftliche Stand.

Dieser wird jedoch bei neuen Erkenntnissen der Wissenschaft dann auch schnell mal widerlegt.
Nur, weil er derzeit aktuell ist, heißt das lange noch nicht, dass dieser die letzte Wahrheit ist.

Auf der anderen Seite missfällt es mir, dass sich viele Menschen diese Tatsache als Rechtfertigung und Freifahrtsschein für ihren ökologisch bedenklichen Lebensstil ableiten.

Kann sein, aber was hat das jetzt mit mir hier zu tun?
Ist das jetzt eine Unterstellung deinerseits an mich?

.....plädiere ich also dennoch für einen bedachten, nachhaltigen und ökologisch verträglichen Lebensstil.

Und das sogar unaufgefordert!

Kommentar von uyduran ,

@MarkusKapunkt: Dankeschön!

@Sonja66: Bitte nicht gleich in den Verteidigungsmodus gehen ;-) Ich habe hier keineswegs Unterstellungen gegen Dich aufgeführt. Wie aus meinem Kommentar ersichtlich ist, stimme ich Deinem Beitrag zu. Somit kannst Du meinen Kommentar als eine Art Ergänzung betrachten. Ich wollte eben explizit darauf hinweisen, dass man trotz der aktuellen wirklich beweisbaren Erkenntnisse (die dem quantitativ höher vorkommenden wissenschaftlichen Konsens der Klimaapokalypse eben widersprechen) auf einen ökologischen Lebensstil achten sollte. Klar sollte das eigentlich keine Extra-Aufforderung brauchen, meinen Beobachtungen zufolge ist die bei vielen Menschen aber (leider) nötig.  LG

Kommentar von Sonja66 ,

Es ist so, dass mich die Kommentare etwas nerven, weil ich einfach nur meine Meinung schreiben wollte. Jeder kann das tun, ohne dabei noch Kommentare bei anderen abzugeben, ich mein, bei dieser Frage ist es doch klar, dass jeder eine eigene Meinung dazu hat und am Ende keine Einigung herrscht.
Ich wollte nur eben kurz meine Meinung dazu abgeben und gut.
All die Diskussionen hierbei bringen und führen zu nichts, weil wir alle dafür viel zu wenig Wissen/Überblick haben.

....keine Extra-Aufforderung brauchen, meinen Beobachtungen zufolge ist die bei vielen Menschen aber (leider) nötig.  LG

Das sehe ich anders.

Auch wollte ich keine "Ergänzung" zu meiner Antwort und verstehe nicht, warum du nicht einfach die Möglichkeit, eine eigene Antwort nach deinem Geschmack zu formulieren, nützt.  ;-)

Kommentar von uyduran ,

Tja, dann hast Du eben Pech gehabt, denn die Funktion, unter anderen Kommentaren seinen Senf dazu zu geben, ist bei GF nun mal vorhanden. Ich wüsste nicht, aus welchem Grund ich vorher Deine Erlaubnis einfordern müsste, ehe ich (meiner Meinung nach wichtige) Ergänzungen hinzufüge.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Außerdem sollte man die Diversität von Meinungen als Bereicherung ansehen und nicht als Angriff. Wenn man nur seinen eigenen Kopf durchboxt und den anderen nicht zuhört, verhält man sich wie ein Vierjähriger, der sich weigert, im Kindergarten seine Hausschuhe anzuziehen. Seod doch mal glücklich darüber dass es so große Diskussionsbereitschaft gibt!

Kommentar von Sonja66 ,

@uyduran

Tja, dann hast Du eben Pech gehabt

Ja, habe ich.

vorher Deine Erlaubnis einfordern müsste, ehe ich (meiner Meinung nach wichtige) Ergänzungen hinzufüge.

Deiner Meinung nach, aber nicht meiner!
Es gibt nun mal verschiedenen Meinungen und ich finde, meine Antwort brauchte keinesfalls ne Ergänzung. Mir gefiel sie ganz gut, so wie sie war, fand sie auch für hier ausreichend.
Und ich verstehe immer noch nicht, warum du nicht einfach die Möglichkeit einer eigenständigen Antwort, die GF ebenso bietet, nicht nützt.
So kann jeder einfach seine eigene Antwort geben und gut.
Wie gesagt, mehr bringt hier wenig.

Wenn du vorab nicht nach (meiner) Erlaubnis dafür fragst, so sei bitte auch nicht erstaunt, wenn du nicht immer auf Jubel stösst damit.

@MarkusKapunkt

Außerdem sollte man die Diversität von Meinungen als Bereicherung ansehen und nicht als Angriff. 

Ich sehe verschiedene Meinungen durchaus als Bereicherung an, deshalb unterstütze ich ja die Möglichkeit, dass jeder hier seine eigene Antwort geben kann und versuche eben nicht, über Kommentare Menschen mit anderer Meinung zu irgendeiner anderen zu überreden.
Dadurch haben wir dann verschiedene Meinungen, von verschiedenen Menschen, die nicht gedrängelt wurden, sondern frei ihre Meinung aussprechen konnten.

Bei diesem Thema dann aber noch zu diskutieren bringt nichts, weil man am Ende wieder nur da ist, wo man am Anfang war. Da kann sich nichts bewegen oder ändern, weil wir alle darüber zu wenig wissen.
Lies dir doch diese Seite durch, dann wirst du das erkennen können.
Es ist ein ewiges Hin- und Her, der eine so, der andere so, und dabei bleibt es, genauso, wie es auch zu anfangs mit all den verschiedenen Antworten gewesen wäre.
Die Wissenschaft sagt heute so und ist bestrebt darin, eigene Erkenntnisse zu widerlegen.
So können wir also nur Mutmaßungen und eigene Einschätzungen abgeben. Und darüber braucht man wirklich nicht zu diskutieren. Der eine hat halt die, der andere die.
Worin soll da jetzt bitte Glück liegen?

Wenn man nur seinen eigenen Kopf durchboxt und den anderen nicht zuhört,
verhält man sich wie ein Vierjähriger, der sich weigert, im
Kindergarten seine Hausschuhe anzuziehen.

Wo will ich denn meinen eigenen Kopf durch boxen, wenn ich einfach eine Antwort schreibe, wo es doch alle anderen auch können?

Ich glaube eher, dass ihr euren Kopf bei mir gerade durchsetzen wollt und mich zum Diskutieren und sonst was überreden wollt.

Ich selbst wollte von euch eigentlich nur meine Ruhe.
Warum will ich dann meinen Kopf durch boxen? Hallo?
Wenn dir die Argumente ausgehen, dass wirst du persönlich - oder? und schreibst so haltlose Dinge.

Die Hausschuhe für den Vierjährigen im Kindergarten sind verständlich und günstig für ihn, aber was bitte soll hier für mich glückbringend und günstig sein?

Wenn wir hier diskutieren kommen wir doch nicht weiter!
Der eine sagt halt so, der andere so. Das darf doch sein - oder?

Könnt ihr das nicht akzeptieren?
Habt ihr Probleme mit verschiedenen Meinungen?
Müsst ihr zwanghaft so lange diskutieren, bis ihr Zustimmung und Bestätigung bekommt?

Und ich krieg das alles hier ab und werde dann doch der Engstirnigkeit bezichtigt.
Gehts eigentlich noch?

Wenn man bei euch nicht so tickt, wie ihr das gerne hättet, dann zeigt ihr euer wahres Gesicht. Interessant.

Kommentar von uyduran ,

Ich selbst wollte von euch eigentlich nur meine Ruhe.

Dann bist Du hier definitiv im falschen Forum gelandet, wenn es Dich stört, dass unter Deinen Beiträgen hin und wieder Antwortkommentare erscheinen. Dafür kann der Rest der Community, der diese Funktion befürwortet, aber nichts.

Ich jedenfalls werde auch weiterhin Einsprüche oder Ergänzungen unter Deinen Beiträgen sowie denen anderer verfassen, sobald ich das Gefühl habe, dass dies angebracht ist. Davon hält mich auch Dein aggressiver und unhöflicher Umgangston nicht ab. Deiner Gesundheit täte es aber wahrscheinlich gut, in solchen Fällen zukünftig tief durchzuatmen oder sie schlichtweg zu ignorieren, wenn sie Dich tatsächlich so sehr nerven.

Kommentar von realfacepalm ,

Diese

... permanenten apokalyptischen Vorhersagen der Öko-Lobby

sind schon eine Schweinerei! Da schimpfen und protestieren diese langhaarigen gegen den sauren Regen, und kaum baut man überall Schwefel-Filter in die Kraftwerke und entschwefelt das Benzin, schon verdünnisiert sich dieses Waldsterben wieder!
Und erst das Ozonloch! Völlig umsonst hat man die FCKWs verboten, das Ozonloch schließ sich ja bereits allmählich wieder!

.... wer hier keine Ironie erkennt....

Die negativen Folgen sind exakt aufgrund der Gegenmaßnahmen ausgeblieben! Genausogut könnte man argumentieren, dass der Gurt nichts bringt, weil die Unfalltoten nach seiner Einführung ja so stark zurückgegangen sind. Oder dass Impfungen nichts bringen, weil es ja kaum noch Erkrankungen gibt..... obwohl, gerade so argumentieren ja etliche Impfgegener...  O.o

Ansonsten ist der Stand der Wissenschaft genau andersherum wie von Dir dargestellt: die gegenwärtige globale Erwärmumg wird größtenteils vom Menschen verursacht - die natürlichen Veränderungen tragen kaum etwas dazu bei: http://www.scilogs.de/klimalounge/der-neue-ipcc-klimabericht/

Antwort
von Lexa1, 103

Natürlich gibt es auch natürliche Komponenten. Aber die Hauptschuld trägt der Mensch.

Antwort
von voayager, 93

Es ist kein Glauben, sondern Gewißheit, dass der gewaltige CO2-Ausstoß Einfluß auf das Klima hat, den Treibhauseffekt verstärkt. Hierzu gab und gibt es zahlreiche Messungen, die man schon mehr als 100 Jahre betreibt und von daher feststwellen kann, dass es zu einer Klimaerwärmung gekommen ist. Die große Gletscherschmelze der Pole, sowie Grönlands unterstreichen das. Auch die Zunahme und Verstärkung der Wirbelstürme bringen es zum Vorschein.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Es ist kein Glauben, sondern Gewißheit, dass der gewaltige CO2-Ausstoß Einfluß auf das Klima hat, den Treibhauseffekt verstärkt.

Wirklich gewaltig ist der CO2-Ausstoß allerdings bei einem Vulkanausbruch. Bei einem großen Vulkanausbruch werden auf einen Schlag mehr CO2 und CO und vor allem atmosphärische Aerosole freigesetzt, als es ein Industriekonzern in mehr als einem Jahr kann. Das ist ebenfalls kein Glaube, sondern Fakt.

Versteh mich nicht falsch, ich will die derzeitige Klimapolitik nicht schönreden. Es gibt aber durchaus auch andere, wenn nicht sogar gravierende Einflussfaktoren auf den Klimawandel als uns Menschen. Kühe zum Beispiel. (Methan ist ein sehr viel effizienteres Klimagas als CO2.)

Kommentar von voayager ,

Der Treibhauseffekt ist nicht allein dem CO2 geschuldet, das war nur ein Beispiel. Methan und Wasserdampf usw. kommen da noch hinzu.

Kommentar von realfacepalm ,

Nin, alle Vulkane weltweit emitieren jährlich grade mal so viel wie etwa 1% von dem, was der Mensch durch Verbrennung fossiler Brennstoffe freisetzt.

Aber diese falschen Behauptungen über die Vulkane werden seit Jahrzehnten von Klimaleugnern und "Konservativen" benutzt:

http://www.realclimate.org/index.php/archives/2016/04/the-volcano-gambit/

Kommentar von FrageSchlumpf ,

Also wenn ich feststellen kann, dass es Abends dunkler wird, habe ich bewiesen, dass der Grund für die Dunkelheit mein Mittagsschlaf war. Aha. Unglaublich wissenschaftlich.

Die ledigliche Beobachtung von A kann niemals B als Ursache dafür beweisen.

Kommentar von realfacepalm ,

Machst Du auch ein Argument zum Thema draus, oder belässt Du es bei Handgewedel?

PS: Es gibt in der empirischen Wissenschft niemals einen Beweis.

https://tamino.wordpress.com/2013/08/02/michael-mann-understands-science/

Antwort
von MxMustermann, 90

Der Mensch und sein Verhalten auf Erden trägt nur ganz geringfügig zur Erderwärmung bei. Auf allen anderen Planeten in unserem Sonnensystem findet ebenfalls eine deutliche Steigerung der Oberflächenthemperatur statt. Was man daraus schließen kann ist relativ eindeutig, die Sonne wird einfach nur wärmer.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Die Ergebnisse der Klimaforschung sind in der Tat ambivalent. Die einen Experten sagen, der Mensch sei nur ein geringer Faktor, die anderen sagen, er trage nahezu die alleinschuld - was stimmt, ist letzten Endes eigentlich egal. Die Welt verändert sich, und ganz bestimmt nicht zu unserem Vorteil. Man sollte keine Schuldfrage stellen, sondern eher die Frage, wie es weitergehen soll.

Kommentar von realfacepalm ,

Nur eine kleine Minderheit  - der in den Medien und der Politk unverhälnismäßig Platz gegeben wird - der Wissenschaftler bestreitet die Tatsache, deas der Mensch die gegenwärtige Erwärmung verursacht. https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel

Und leider ist es nicht egal  - denn die klare Bennenung der Ursache - der Treibhausgase aus den fossilen Enegieträgern - gibt auch die Lösung vor. Und gegen diese Lösung, die Reduzierung der Trebhausgese wehren sich Firmen und (konservative/libertäre) Politik mit Händen, Füssen und Millionbudget an Desinformation und Lobbyarbeit.

http://grist.org/climate-energy/this-is-how-much-the-fossil-fuel-industry-spends...

https://www.klimafakten.de/meldung/klimaforschung-angreifen-um-klimapolitik-zu-t...

Kommentar von Mikkey ,

Vgl. https://www.skepticalscience.com/arg_globale-erwaermung-andere-planeten-sonnensy...

Die Energieabgabe der Sonne steigt tatsächlich permanent an, das ist aber in den kurzen Zeiträumen, in denen Menschen auf diesem Planeten leben, nicht messbar.

Antwort
von suitman1230,

Man weiß dass es der mensch verursacht

Antwort
von YunaTidusAuron, 71

Wie schon von meinen Vorrednern geschrieben: beides!

Jedoch wird der Klllimawandel defintiv mehr durch menschliches Zutun, als auf natürliche Weise.

Antwort
von paranomaly, 7

Ja und nein. Zum einen durch die steigende Sonnenaktivität erwärmt sich das Klima auf der ERde natürlich.

Zum anderen dürften Industrieländer wie China und andere auch ihren Beitrag dazu leisten.

Antwort
von zahlenguide, 62

Nein, der Mensch ist meiner Meinung nach nicht der entscheidende Faktor, denn schon alleine das Co2 welches der Mensch überhaupt in die Atmosphäre gepustet hat, wird auf 0,2 Prozent geschätzt. Dazu lieben Pflanzen gerade zu CO2.

Es geht aber noch weiter. Was viele nicht wissen ist, dass erstens seit der letzten kleinen Eiszeit vor 150 Jahren die Temperatur nur um 0,7 Grad angestiegen ist und es sogar Forscher gibt die sagen, dass weitere 0,6 Grad Anstieg sogar wünschenswert wären, damit die optimale Temperatur für Pflanzen auf der Erde herrsche, zweitens das die Sonne als Faktor bei den Befürwortern des menschengemachten Klimawandel so gut wie keine Rolle spielten (man hat einfach die Sonne als Konstante behandelt - so als wäre es egal, ob die Sonne nur stärker oder schwächer ist, oder ob sie weiter entfernt ist oder nicht, oder ob das magnetfeld von sonne und erde immer gleich sei - aber die sonne verändert sich alle 11 jahre erheblich - Milankovic- Zyklus).

Drittens scheinen die meisten Menschen vergessen zu haben, dass Wolkenbildung viel stärker Wetter und Klima beeinflusst als irgend ein anderer Faktor. In Eiszeiten gibt es besonders viele Wolkenbildungen - London war extrem verregnet und vernebelt zur kleinen Eiszeit; Wolkenbildung und Sonne gehören zusammen. Auch wird durch das Kondensieren der Ozeane bei starker Sonneneinstrahlung mehr Wolken gebildet und gleichzeitig von den Ozeanen viel CO2 freigesetzt. Wenn also Satelliten plötzliche Anstiege von Co2 messen - sind das Wetterschwankungen. 

übrigens hat auch die NASA das projekt LIVING WITH A STAR gestartet um den faktor sonne endlich zu würdigen. 

aber mit dem klimawandel kann man sehr viel geld verdienen. so bekamen entwicklungsländer 100 milliarden im sinne des klimawandels. 

es wird sogar noch lustiger. seit einem jahrzehnt wird in der sahara von überschwemmungen geredet. forscher, die erforschen wollten ob es mehr oder weniger eis am nordpol gab wurden vom eis eingeschlossen und ihr rettungsteam danach auch gleich; die hohen eisberge, die immer gefilmt werden wie sie einstürzen, stürzen wohl durch den druck und der hitze in der mitte des berges ein - denn dort herrscht eine hohe hitze; es gibt forscher, die sagen die gletscher auf der ganzen erde wachsen - manche glauben sogar, dass es in 20 jahren den beginn einer eiszeit geben könnte weil die sonne sich möglicherweise wieder abkühlen könnte (sonnenflecken könnten ein paar jahre verschwinden) usw. usw. usw.

es gibt einfach zu viele fragezeichen hinter dem klimawandel. so wie bei vielen themen - was ist eigentlich aus dem waldsterben geworden? scheint ja in deutschland doch noch bäume zu geben XD

Kommentar von Sonja66 ,

DH!

Antwort
von Odenwald69, 95

vom menschen was sonst, oder glaubst du die tiere würden alle SUV fahren ?

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