Frage von Christian2080, 141

Glaubt ihr auch das es nach dem Tod so ist wie vor der Geburt nichts?

Antwort
von MarioXXX, 21

Leben nach dem Tod:

Es ist umstritten.

Mit wissenschaftlichen Methoden kann man die ,, Seele'' sowieso nicht nachweisen. 

Was mich aber am meisten erstaunt ist, dass das Leben nach der Nahtoderfahrung völlig verändert. Wo früher Materialismus, Geld und Karriere an erster Stelle stand, steht nachher Bildung, bedingungslose Liebe, Freundschaft und Familie an erster Stelle. 

Bei Drogen, Halluzinationen (auch unter Laborbedingungen) oder Fantasien treten hingegen kaum oder gar keine ,,positive'' Veränderung ein.

Zudem treten nach Nahtoderfahrungen teilweise elektrische Störungen auf.

Ein Betroffener: ,,Es war wirklich sehr eigenartig, jedes Gerät, das ich nach meiner Nahtoderfahrung anfasste, ging kaputt. Lampen, Geschirrspüler, Wasserkocher, die Leuchte über der Kochplatte, ich gab an alles Energie ab.''

Einige tragen keine Uhren, weil die Uhren stehen bleiben, sobald sie sie anlegen. Sie hatten sich zunächst immer wieder eine neue Uhr gekauft, weil sie dachten, die alte Uhr sei defekt.

Und außerdem ist das Wort Nahtoderfahrung nicht richtig, denn solche Phänomene treten auch unter Depression, Meditation oder sogar beim Spazieren gehen auf. Das Gehirn ist nicht in Mitleidenschaft gezogen. 

Zudem gibt es noch eine sogenannte emphatische Sterbeerlebnisse auf, dass heißt das die Angehörigen den Sterbenden ein Stück ins Jenseits begleiten und es gibt Fälle wo sogar Fremde, die vor dem Haus gehen, ohne es zu wissen, das da gerade jemand stirbt, das gleiche Erlebnise erlebt.

Und außerdem kannst du den Nahtoderfahrenden  sowieso oft nicht überzeugen, dass das alles nur Einbildung ist, zu tief hat sich das Erlebnis eingeprägt. Und an erster Stelle geht es sowieso nicht um Beweise, wir müssen schließlich sowieso alle einmal sterben, sondern das Erlebnis in sein/ihr Leben integrieren. Denn das Wohl der Betroffenen steht als erster Stelle und nicht die Wissenschaft.

Natürlich ist es nicht bewiesen aber wer das interessiert kann sich mit der Literatur auseinandersetzen. Schließlich ist Nahtoderfahrung keine Krankheit, sondern einfach ein unerklärliches Phänomen.

Offene Fragen, die unbedingt erklärt werden müssen:

Warum treten bei Halluzinationen meistens lebende Menschen und bei Nahtoderfahrungen überwiegend Verstorbene ein ? 

Wie kann man unter Überdosis Vollnarkose ein erhöhtes und klares Bewusstsein haben?

Warum sind die Beobachtungen während einer außerkörperliche Erfahrungen im Gegensatz zur Halluzinationen realistisch. (wird von Zeugen bestätigt)

Wie können von Geburt an blinden Menschen und Gehörlose eine stark visuelle und auditive Erfahrung haben?

Warum können die Betroffenen manchmal während einer Nahtoderfahrungen Gedanken und Gefühle lesen? (die Zeugen sind oft sehr überrascht und ratlos)

Warum Nahtoderfahrungen sind in allen Ländern und unabhängig vom Alter sehr ähnlich?

Warum hat nicht jeder Nahtoderfahrungen?

Warum treten manchmal während der Nahtoderfahrungen unerklärliche Heilungen ein?

Es gibt noch unzählige offene Fragen.

Es gibt bisher keine Beweise, dass es eine Seele gibt, allerdings auch keine Beweise, dass es keine Seele gibt. Es gibt bisher nur Erklärungsansätze und da sind die Forscher darüber einig.    

Antwort
von Andrastor, 47

Die Frage hat es mit demselben Inhalt und sogar fast demselben Wortlaut bereits mehrmals gegeben.

Der Tod ist wie die Zeit vor dem Leben ein Zustand der Bewusstlosigkeit. Mit dem Tod endet das Bewusstsein und vor dem Leben (bzw. einem bestimmten Zeitpunkt) gab es das Bewusstsein noch nicht.

Antwort
von Orgrim, 60

In meiner Vorstellung ist der Tod nur so etwas wie ein Tor in eine andere Welt. Beim Durchschreiten dieses Tors lässt du natürlich alles Materielle hinter dir und nur deine Seele, mit allen Erinnerungen, Erfahrungen usw. wird weiterleben.

Antwort
von Philipp59, 17

Hallo Christian2080,

die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5,10) Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens ... (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

Antwort
von RicVirchow, 49

Nein, das glaube ich nicht, denn vor der Geburt waren wir noch nicht, jetzt sind wir, wir wurden erschaffen und mit dem Körper ( meiner Ansicht nach ) auch die Seele.

Ich glaube, dass es nach dem Leben ein spirituelles Leben geben wird, das frei von Ungerechtigkeit sein wird.

Unschuldiges Leid (Holocaust-Opfer , Mordopfer, Mobbing, Diebstahl, Kriegsopfer, Terroropfer) wird ausgeglichen und die Menschen werden entsprechend dem ausgeglichen und berechnet, für was sie sich bewusst entschieden haben.

Gäbe es das nach dem Leben nicht, dann gäbe es auch keine Gerechtigkeit in der Existenz. Ein Baby, das im Krieg gestorben ist, hat dann nur das von der gesamten Existenz gesehen. Das wäre schlimm.

Ich glaube, dass das Leben für die Menschen eine Prüfung ist, die sich auf unsere bewusst gemachten Entscheidungen bezieht und in wie fern sie die Lebensfreiheit unserer Mitmenschen einschränken und wie sehr wir die Menschen um uns tolerieren, wertschätzen und respektieren, einfach weil sie da sind und weil wir sie als Individuen sehen, als selbst denkende Wesen.

Ich glaube nicht nur daran, dass es ein endgültiges Gleichgewicht nach dem Leben geben wird, sondern ich hoffe es auch mit ganzen Herzen. 

Ich hoffe es im Namen derer, die in ihrem Leben ohne es zu verdienen, nur Leid gesehen haben und ich hoffe es, damit schreckliche Menschen, wie Adolf Hitler oder Terroristen oder George Bush und Bill Clinton dafür zur Rechenschaft gezogen werden, dass sie tausende, millionen Menschen auf ihrem Gewissen haben und ihnen ihr Recht auf ihr einziges Leben genommen haben.

im Gegensatz zu vielen anderen hier, behaupte ich nicht, dass meine Meinung die einzig richtige ist. Ich kennzeichne, dass ich daran glaube, denn im Grunde genommen weiß es niemand, denn wer ist schon gestorben und zurückgekehrt. Aber eins will ich sagen, wer sich ein solches Leben nach dem Tod nicht wünscht, ist wie ich finde sehr kaltherzig.

Antwort
von Olrius, 80

Ja, alles andere wäre absolut utopisch.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Sie können ja mal meine Antwort auf die Frage lesen, wenn Sie wollen.

Kommentar von Olrius ,

Den Glauben will ich dir gar nicht geben. Ich bin nicht gläubig uns sehe das aus wissenschaftlicher Sicht. Das belegt, dass ein Leben nach dem Tod nicht möglich ist. Bis mir da jemand was anderes beweist, bleibe ich dabei. Auch wenn ich mir manchmal vorstelle, was ist, wenn es noch weitergeht? Wenn man "neu geboren wird"? Schwierige Frage, mir fehlt da die Kreativität. 

Antwort
von JTKirk2000, 13

Irgendwie sind mir schon identische Fragen in der Vergangenheit aufgefallen und ich beantworte diese hier abgesehen von diesem Absatz genauso. Ich finde es echt unnötig, wenn man Fragen stellt, während bei der Frageerstellung Hinweise zu gleichen oder ähnlichen Fragen kommen, durch welche die eigene bereits beantwortet wird. Ich frage mich, warum solche identischen Fragen vom Support nicht gelöscht werden, denn dadurch wird gefördert, dass man gar nicht mehr nach den Vorschlägen schaut, selbst wenn die eigenen Fragen identisch zu früher gestellten sind.

Glaubt ihr auch das es nach dem Tod so ist wie vor der Geburt

Ja.

nichts?

Nein.

Antwort
von Netie, 13

Nein, ich glaube an ein Leben nach dem Tod.

Antwort
von blueIibelle, 12

Ja, genau das glaube ich!

Antwort
von Digarl, 54

Ja glaube ich. Alles andere wäre unlogisch. 

Antwort
von altgenug60, 75

Ja. So ist das wohl.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich bin Christ. Ich glaube an Gott und ein Leben nach dem Tod. Wenn Sie wollen, dann können Sie meine Antwort auf diese Frage lesen.

Antwort
von RoSiebzig, 18

Das stimmt ja schon wieder nicht .. es gibt schließlich eine Keimbahn, eine (Fortpflanzungs-) Linie.

Es sind drei Fragen, deren Antwort Du einfach für gegeben hältst:

1. War vor der Geburt "Nichts"?

2. Bleibt irgendwas von uns nach unserem Tod?

3 Kann man die Zeit vor der Geburt, das Noch-Nich-Geboren-Sein mit der Zeit nach dem Tod eigentlich vergleichen?

Auf alle lautet die Antwort: "Keimbahn".

Guck Dir doch einfach ein Blatt an: es vergammelt und wird zu Erde.

Wo kommen dann die Bäume her? Aha! Es gibt auch Früchte mit Samen.

Keimbahn.

[ Und jetzt dann auch Licht aus und ab ins Bett, ihr Spinner! ]


Kommentar von RoSiebzig ,

Auch alle Ideen, alles Wirken (was man alles getan hat im Leben), alle Taten und Entscheidungen sind - ob man will oder nicht oder es weiß oder nicht oder man berühmt dadurch wird oder nicht - Teil der Geschichte von Morgen (von der Zukunft aus gesehen).

Kommentar von RoSiebzig ,

Immer wieder dieselben falsch gestellten Fragen .. Was denn für ein "Nichts"?? (das gibt es nicht!) .. Was denn für ein "Es" 'nach dem Tod'? (Der " Tod nach dem Gestorben sein 'nach dem Tod' " ???) .. Was denn für "wie es ist" ????? Wie denkst Du denn, wie "es" so "ist", tot zu sein, meinst Du "es fühlt sich an"???

Ein paar Wörter gehört, zum ersten Mal wahrgenommen, und dann blind zusammengewürfelt, mit fett Nichtwissen gemixt zu einer Impulsiv-Frage: Wie ist es denn so, tot zu sein? .. °BRRrrrchH°

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