Glaubt ihr an Gott? Wenn ja wieso? Und wenn nein wieso nicht?

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39 Antworten

Glaubt ihr an Gott?

Ich bin Buddhist und glaube nicht an einen ewigen, allmächtigen Schöpfergott, das Konzept einer Seele, die Sünde, oder die Existenz von Himmel und Hölle.

Zum einen denke ich, dass die Naturwissenschaften ausreichend plausible Erklärungen auf entsprechende Fragen geben, so dass die Existenz eines übernatürlichen Wesens nicht notwendig ist.

Außerdem sind einige der Gott nachgesagten Eigenschaften wie Ewigkeit und Allmacht nach unserem Wissen unmöglich. Dadurch sinkt für mich die Wahrscheinlichkeit der Existenz.

Zudem würde die tatsächliche Existenz eines solchen Wesens aus meiner Sicht mehr neue Fragen aufwerfen, statt beantworten, weshalb das Erklärungsmodell "Gott" für mich nicht überzeugend ist.

Allerdings bin ich durchaus religiös und respektiere daher auch die weltanschaulichen Ansichten der meisten Menschen, selbst wenn ich ihre Überzeugung selbst nicht teile.

Meiner Meinung nach muss Religion aber auch kritikfähig sein und wenn eine Lehre Menschen diskriminiert und ausgrenzt, etwa durch eine restriktive Sexualmoral, Anti-Emanzipation und Homophobie, dann kritisiere ich das auch offen.

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Kommentar von Kandariel
20.08.2016, 15:38

Solange aber nicht die Existenz oder nicht Existenz klar beweisbar oder bewiesen ist, ist beides existent. Prinzip: Schrödingers Katze.

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Ok, einerseits finde ich Timeoscillators Antwort ideal, bei solchen Fragen hier enttstehen nämlich immer die meisten Streitereien, die so oder so nichts bringen.

Deshalb versuche ich deine Frage so objektiv wie möglich aus meinem Standpunkt zu beantworten:

Ich persönlich habe nie wirklich an einen geglaubt, je mehr mir im Religionsunterricht näher gebracht wurde, desto weniger konnte ich an ihn glauben. Nein, dass ist falsch, desto weniger wollte ich an einen oder mehrere Götter glauben.

In dieser Antwort werde ich mich größtenteils auf die Religion richten, die nunmal in meiner Schule beigebracht wurde.

Zum einen hieß es immer dass Gott uns so schuf wie wir sind, und er/sie/es (man darf sich Gott ja nicht als eine Person vorstellen), alles andere auch erschuf. Ich frage mich da wiederrum woher Gott kommen soll, Gott ist für mich keine Antwort auf die Frage wo wir herkommen oder was unser Grund ist, da auch dieses Omnipotente Wesen irgendwo seinen Ursprung haben muss (nach der Logik dass alles einen Ursprung haben müsste).

Das ist jedoch eher der Start, viele viele Dinge an der Bibel haben mich ziemlich verwirrt, zum einen erschafft er Adam und Eva mit Bauchnäbeln und schict sie auf die Hölle auf Erden, da sie eine seiner geliebten Früchte aßen. Klar er sagte ihnen sie dürfen es nicht, jedoch schuf er sie (nach seinem vorbild wars glaube ich), weshalb dann seine Schöpfung kritisieren anstatt bei sich selbst den Fehler zu suchen, oder die verdammte Schlange zu verdammen. Aber ok.

Auf die ganzen Biblischen Gründe gehe ich jetzt nicht ein, da ich sie fairerweise nicht komplett durchgelesen habe, sondern eher die sachen aus dem Religionsunterricht und aus einzelnen Kapiteln lernte. Und ich alle übersetzungen lesen müsste um mit sicherheit sagen zu können was da steht.

Ich persönlich habe probleme mit Seelen und dem ewigen Leben wenn man so möchte.

Jeder Mensch soll eine Seele haben, Tiere jedoch nicht (einigen Glaubensrichtungen mal abgesehen). Nun gibt es wiedergeburt, oder das weiterleben im Jenseits. Bei der Wiedergeburt frage ich mich, wielange die seelen warten müssen bis sie wieder dran kommen, denn es gibt zurzeit über 7 Milliarden Menschen, früher gab es sehr viel weniger. Gab es also von anfang an die volle anzahl an seelen, oder werden immer wieder welche nachproduziert und was passiert mit all den wartenden, wenn eines Tages keine neuen Seelen mehr zurück können. Wenn ich 3 Tausend jahre im Jenseits wäre und den Spaß meines Lebens (hehe) hätte und dann plötzlich gesagt bekomme dass ich wieder ein neues Leben führen soll, bei dem ich villeicht an Hunger sterbe, von Bomben zerfetzt werde oder sonstiges grausames durchmachen muss und ich genau weiß, dass mir da keiner Helfen wird, dann will ich da sicher nicht zurück.

Das andere ist ohne wiedergeburt: Heißt ständig werden neue Seelen kreeirt, während dessen alle ausgedienten Seelen ins Paradies kommen und bis in alle Ewigkeit weiterexistieren sollen. Das Wort Ewigkeit sorgt bei mir für Übelkeit, vielen Menschen ist das Wort vermutlich kein genauer Begriff. Unendlichkeit bedeutet, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Aktivitäten gibt denen man nachgehen kann, es sind zwar extrem viele, dass man sie nicht zählen kann, aber Unendlichkeit bedeutet, dass man JEDE EINZELNE AKTIVITÄT die es gibt UNENDLICH oft macht und noch immer kein Ende in Sicht ist. Das ist Folter, alles was man einst liebte zu tun wird zum Horror, da man es schon X mal machte. So verliert man stück für stück alles was man einst liebte. Davor habe ich Persönlich eine riesen Angst, der absolute Tot wäre sehr viel Humaner für mich.

Vor allem was passiert mit all den unzähligen Seelen. Hat jeder seine Fläche zur verfügung oder sind alle beisammen?

Wenn jeder seine eigene Fläche hat, wie findet man sich dann gegenseitig, wenn alle zusammen sind, wie findet man sich dann? Bei aber Milliarden von Menschen, evtl. Tieren und mit ziemlicher Sicherheit massenweise Ausserirdischen Lebensformen.

Das Universum ist immerhin GIGANTISCH wir leben auf einem kleinen Planeten, in unserer Galaxie gibt es mehrere Milliarden Sonnensysteme, alle haben Planeten, alleine in unserer Galaxie gibt es mehrere Planeten auf denen Leben möglich wäre. Während es mehrere Milliarden Galaxien alleine im beobachtbaren Universum gibt. Wer wirklich glaubt wir sind alleine tut mir leid.

Dann war noch die Sache mit Hijob, dass Gott einfach zusieht wie ihm grausames wiederfährt einfach wegen einer Wette? Klar, sehr vieles wird übertrieben dargestellt, aber wir sehen es in der heutigen Zeit wieder, massenweise Menschen leiden zu tote und das Tag für Tag. Kinder werden vergewaltigt, teilweise von seinen eigenen Predigern und Gott interessiert das nen Dreck.

Zudem gab es inzwischen mehrere tausend Religionen seitdem es Menschen gibt, sie wiederholen sich immer aufs neue. das Christentum ist nahezu 1 zu 1 zu einer 5000 Jahre alten Ägiptischen Religion, diese wurde auch wieder von woanders kopiert, viele andere Religionen ebenso.

Versteht mich nicht falsch, ich schließe eine höhere Macht keinesfalls aus. Aber die Idee von einem Individuum mit unbegrenzten Möglichkeiten wiedert mich dermaßen an, dass mir die Worte fehlen. Es kann ebenso sein, dass Gott nichts weiter ist als die Teilchen die von einander abhängen und sich gegenseitig beeinflussen, oder dass andere Dimensionen zusammenspielen und uns eine Sichtweise komplett fehlt, weil uns die Sinnesorgane dazu fehlen. Damit kann ich mich jederzeit abfinden.

Im großen ganzen sollte man aber nie vergessen: Religionen mögen Terror verbreiten und viele Kriege entfacht haben, aber hätte es keine Religionen gegeben, dann hätten diese Menschen andere Gründe gefunden sich die Schädel einzuschlagen, Religionen machen teilweise auch einiges richtig. Manche helfen Menschen indem sie Krankenhäuser errichten, sich um Schwerbehinderte kümmern, krankenpflege sponsern und und und.

An alle die es lasen, danke fürs lesen.

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Nein.

Ich finde es sogar ziemlich arrogant, wie manche Menschen damit argumentieren, dass es einen Gott geben muss, weil wir z.B. den Grund für den Urknall nicht kennen. Der Mensch sollte seine Unwissenheit einfach akzeptieren und nicht immerzu auf etwas anderes Größeres schieben und dieses dann als Totschlagargument für wissenschaftliche UND vor allem moralische Ansichten benutzen. Wir sind nunmal nicht allwissend und auch wenn es eine Schöpfung gibt, so sind wir nicht die Krone derer.

Aber das ganze viel gröber und objektiver betrachtet - gibt es da nicht irgend so eine berühmte Theodizee-Frage?

Wenn Gott gütig und allmächtig ist, wieso verhungern dann die gläubigsten Menschen der Welt, die sich aus der Armut heraus so fest an einen Gott klammern? Oder sehr kranke Menschen?

Ist es ihm egal? Oder ist er eben doch nicht allmächtig? Hat er diese Probleme geschaffen, um Menschen zu testen? Das wäre ziemlich grausam...

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Nein, ich glaube nicht an einen Gott, weil es für mich dazu keinen Grund gibt. Ich schließe die Existenz eines höheren Wesens aber auch nicht grundsätzlich aus. Niemand kann das tatsächlich 'wissen', jede Anschauung ist reiner Glaube. Für mein jetziges Leben spielt das aber auch einfach keine Rolle.

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Ich glaube daran, dass Gott existiert, weil ich immer wieder erlebt habe, wie Gebete beantwortet bzw. im Gebet erbetene Hilfe geleistet worden ist und weil ich immer wieder Inspirationen, Eingebungen und Visionen durch den Heiligen Geist erfahren habe, die unter anderem Zeugnis davon ablegten, dass Gott, der himmlische Vater, und sein Sohn Jesus Christus tatsächlich existieren, sowie einige Inspirationen, Eingebungen und Visionen die sich auf mich, auf das, was ich tun sollte und auf die mir mitgegebenen (in der Bibel so genannten) geistigen Gaben beziehen (nur fehlte mir zur Verwirklichung letzterer bisher das notwendige Vertrauen, auch wenn mir diese Inspirationen und Visionen unter anderem auch wie eine Bedienungsanleitung zu den betreffenden Gaben waren, die mir offenbar mitgegeben wurden).

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Ich glaube nicht an Gott.

Ich denke das die Religion nur gegründet wurde nur damit man Menschen Kontrollieren und um Regeln aufzustellen...

Ich finde momentan das die Religion altmodisch ist z.B

einige Regeln wie im Islam das man kein Schwein isst weil es Schmutzig ist 

Wenn ich gläubig wäre wurde ich zur Buddhismus gehen

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Kommentar von dfllothar
21.08.2016, 10:38

Ich bin Atheist aus Überzeugung. Komme ohne religiöse Einstellung und deren Lehren mit allen Menschen und auch Tieren bestens aus. Sympathiere aber auch mit dem Buddhismus und verehre Dalai-Lama.

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Ich sage es ein für alle mal, Religion ist das schlimmste was dieser Welt jemals passiert ist. Man kann sagen was man will, aber so ziemlich JEDES unheil das auf dieser Welt geschieht ist stark mit einer Religiösen glaubensrichtuntg verbunden. Wenn man nun davon ausgeht das Religion etwas wundervolles sein soll und das "Gott" nur das beste will und macht, dann stellt man wohl selbst fest was für ein aboluter schwachsinn das ist. Ich bin kein Antireligionsmensch der über gläubige hinwegzieht, ich bin einfach ein rationaler mensch. Es gibt keinen Heiligen der irgendwo da oben Zaubert und über die Welt richtet... wo sind wir hier bitte ? wir sind nur ein paar jämmerliche lebewesen auf einem vom Billiarden Planeten, das wir uns überhaupt diese frage stellen ist lächerlich. Wir sind NICHTS absolut nichts relevantes... all diese Fragen und gedanken sind völlig wertlos wenn man mal in der ISS ist und auf diesen kleinen blauen Planeten schaut.

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Hallo!

Ich (m, 26, katholisch) glaube an eine "höhere Macht" und gehe regelmäßig in die Kirche oder in Kapellen ----------> aber ich glaube nicht an den leicht reizbaren, strafenden Gott in Form eines Mannes mit weißem Rauschebart der auf Wolke Sieben hockt & von den Menschen ständig Opfer fordert, damit er sie weiterhin beschützt. Dieser ist mMn lediglich 'ne Erfindung bzw. eine Art Schlüsselfigur..

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Kommentar von brummitga
21.08.2016, 13:00

dazu hat Albert Schweitzer einen wunderbaren Satz gesagt:

"Wer glaubt, ein Christ zu sein,weil er die Kirche besucht,irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht."

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Ganz ehrlich? Ich bezweifle es das es ihn gibt aber bin mir noch nicht sicher weil wenn du einen stark Gläubigen Menschen fragst wer oder was hat die Erde erschaffen? Gott war es sagt die Gottgläubische Person dann sicher aber wenn du mal ernsthaft nachdenkst merkst du das für diese Personen Gott die Lösung auf alles ist und das klingt nicht sehr glaubwürdig

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Ich stelle Dir auch noch einen Link in die Kommentare.

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Ich GLAUBE nicht an Gott - ich WEISS vielmehr, dass er existent ist, denn in jeder Sekunde und Situation meines Lebens war und ist er bei mir - auch meine Schutzengel...:)

Er hat mir meine Seele geschenkt, die mich ausmacht mit allem, was und wie ich bin, die mich durch alle bisherigen Erdenleben begleitet hat und die mit mir heimgehen darf, wenn ich alle Lektionen auf der Erde gelernt habe...

Meinen Gott fand und finde ich nicht in einer Kirche aus Stein - ich fand und finde ihn in der Natur, in den Tieren und Menschen und in mir selbst...

Ich lese nicht oft in der Bibel - nicht in der, die von Menschen zu allen Zeiten manipuliert und verändert wurde nach ihren Gunsten - mich sprechen die unverfälschten gnostischen Schriften (Gnosis) an und das Evangelium der Essener.

Keine Überzeugung in meinem Leben ist größer und tiefer verwurzelt als das Wissen, dass er da ist und immer da  sein wird - und dass er die Tiere liebt wie uns Menschen - unter anderem darum esse ich sie nicht...:)

Ich hoffe, das war dir nicht allzu "spirituell" - du wolltest ja Meinungen hören...:)

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Kommentar von lToml
21.08.2016, 10:40

WEISST du auch, ob das magische lila Einhorn existiert? 

Wäre dir sehr dankbar, für eine Antwort. 

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Kommentar von rawierawie
21.08.2016, 11:23

Unnötige Antwort! Wie alt bist du?

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Kommentar von Luckyzocker
25.08.2016, 12:07

Wieder jemanden dem durch die Kirche das Gehirn gewaschen wurde.

Ich meine klar: Gott ist immer da. Wie fürsorglich er doch alle in Afrika Hungern lässt. Und wie gnadevoll er súnschuldige qualvoll und zu jung sterben lässt. Und wie glücklich ich darüber bin, dass ich von ihm Diabetes erhalten habe - zum Glück "existiert" er :)

-> sollte nicht zu fies klingen, bin nurdurchs Leben schon zuviel gezeichnet als das ich bei dem Thema freundlich bleiben könnte.

Es ist nur meine Meinung und ich will auf gar keinen Fall, dass du dich persönlich angegriffen fühlst

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Hei, devilworshiper, die Frage ist ja nicht, ob es einen Gott gibt, für den man viele Namen finden kann, Ur-Materie, Urknall (als er einen fahren ließ), sondern: Gibt es Gott als Person, der das ganze Universum geschaffen hat und in den Händen hält, mit persönlicher Empathie, oder als ein "höheres Wesen", das wohl mal das All kreiert hat und dann den Spaß daran verlor und seither das Universum ziel- und planlos umhertorkeln lässt.

 Die großen Weltreligionen lehren: Ja, es gibt ihn als Person, als eine, die das Schicksal aller Menschen  in den Händen hält. Und da wir alle wissen, dass es jenseits aller menschlichen Klugheit und Weisheit, aller Begabung des Sehens, Hörens, Riechens, Fühlens noch andere Wahrheiten jenseits unserer Erkenntnis existieren, müssen wir wohl von dem Sein Gottes ausgehen. Und so. Grüße!  

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Es gibt nicht einen Anhaltspunkt an Gott zu glauben. Deshalb tue ich es auch nicht! 

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Hallo devilworshiper,

ich glaube an Gott. Natürlich spielen meine religiösen Wurzeln eine gewisse Rolle. Im bin zwar religiös erzogen worden, mir wurden allerdings nie Gründe dafür genannt, warum es einen Sinn macht, an Gott zu glauben. Damit habe ich mich erst Jahre später beschäftigt.

Ich habe sehr viel über die Frage nach dem Ursprung des Lebens und die Evolutionstheorie nachgedacht und auch verschiedene Bücher darüber gelesen. Ich kam immer mehr zu dem Schluss, dass viele Dinge in der Natur auf einen Erschaffer oder Konstrukteur hinweisen. Andererseits wurde mir auch immer klarer, dass die Evolutionstheorie zwar als Tatsache gelehrt wird, doch die unumstößlichen Beweise fehlen.

Interessant ist, was ein Wissenschaftler, Chandra Wickramasinghe, Professor am University College in Cardiff (England) dazu sagt: „Während meiner wissenschaftlichen Ausbildung wurde ich von Anfang an einer eingehenden Gehirnwäsche unterzogen, die mich glauben machte, daß die Wissenschaft und irgendeine Art vorsätzliche Schöpfung nicht miteinander in Einklang zu bringen sind. Es war sehr peinlich, diese Vorstellung aufgeben zu müssen. Ich bin in einer ziemlich unangenehmen Situation hinsichtlich des Überzeugungsstandes, den ich heute bei mir vorfinde. Aber es gibt keinen Ausweg, der logisch zu sein scheint. .. Das Leben einem chemischen Unfall auf der Erde zuschreiben zu wollen käme dem Versuch gleich, ein bestimmtes Sandkorn an allen Stränden auf allen Planeten im Universum zu suchen — und es zu finden. Es gibt keine andere Möglichkeit, die präzise Ordnung unter den Bausteinen des Lebens zu verstehen, als sich auf eine Schöpfung in universellem Maßstab zu berufen" (Geoffrey Levy, „There Must Be a God“. Daily Express, London, 14. August 1981, S.28). Andere Wissenschaftler denken ähnlich. Sie sehen in der Komplexität des Lebens einen überzeugenden Beweis für die Existenz Gottes.

Nach meiner Überzeugung ist die Natur voll von Beweisen für einen Schöpfer aller Dinge. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale u.v.a. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt.

Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik. Hier zwei Beispiel von Hunderten: Da gibt es z. B. Drohnen, die ihre Konstruktion der Seemöwe verdankt. Die Seemöwe wurde so erschaffen, dass sie aufgrund ihrer besonderen Flügelkonstruktion in der Lage ist, akrobatische Flugmanöver zu vollbringen. Diese besonderen Konstruktionsmerkmale der Möwen wurden auf die Drohnen übertragen, so dass diese in der Lage sind, schnelle Gleit- und Sturzflüge auszuführen.

Ein anderes Beispiel sind die Möwenbeine. Möwen können sehr lange auf dem Eis stehen, ohne dass ihre Füße frieren oder sie dadurch Körperwärme verliert. Das ist nur deshalb möglich, weil das Möwenbein faszinierend konstruiert ist. Es funktioniert nach dem Prinzip eines Gegenstromwärmetauschers. Durch diesen Wärmetauscher wird das Blut, das von den kalten Füßen in den Körper zurückkehrt, erwärmt. Ein Ingenieur beschrieb diese Prinzip als "eine der effektivsten Methoden zur Wärmerückgewinnung. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele genialer Konstruktionen aus der Natur, die Wissenschaftler und Ingenieure nachzuahmen versuchen. Forscher bezeichnen sie als "biologische Patente".

Es ist aber nicht nur die Natur, die mich von der Existenz eines Gottes überzeugt. Eines der wichtigsten und faszinierendsten Werke Gottes ist sein geschriebenes Wort, die Bibel. Auch hierin liegt m.E. ein überzeugender Beweis.

Zum einen ist die Bibel zeitlos, d.h. ihre Leitlinien und Grundsätze sind, obwohl schon so alt, immer noch anwendbar und zeugen von großer Weisheit. Ich beschäftige mich schon seit über 30 Jahren mit der Bibel und bemühe mich danach zu leben. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es nur Vorteile bringt, sich nach ihr auszurichten. Durch sie hat mein Leben Sinn und Zweck bekommen und ich bin glücklich trotz nicht ganz so idealer äußerer Umstände. Die Bibel hat mir vor allem in Krisenzeiten geholfen, immer einen klaren Blick zu behalten und die Hoffnung nicht zu verlieren. Außerdem konnte ich in alle diesen Jahren beobachten, wie es sich auswirkt, wenn viele andere Menschen das gleiche tun. Ich habe erfahren, dass die Bibel eine enorm vereinigende Kraft hat. Sie hat bewirkt, dass Millionen Menschen aus sämtlichen Nationen, Rassen und Sprachen friedlich miteinander umgehen und zusammenarbeiten können. So ist eine große internationale, multikulturelle Familie entstanden, in der es weder Hass, Unehrlichkeit, Mord, Diebstahl, Geldgier, Betrug u.ä. gibt und in der Selbstlosigkeit und Liebe die treibenden Kräfte sind. So etwas könnte niemals durch menschliche Weisheit zustande kommen!

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Obwohl ich ihn nicht sehen und anfassen kann, habe ich dennoch eine persönliche Beziehung - eine Freundschaft - zu ihm aufgebaut. Diese enge Verbundenheit ist keine Illusion, sondern beruht auf realen Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe. Mehr als einmal habe ich erlebt, dass Gott mir in wirklich ausweglos erscheinenden Situationen Auswege geschaffen hat. Er hat mir immer wieder Mut gemacht, wenn ich einmal betrübt war und ich durfte etwas von der Kraft verspüren, die von ihm ausgeht.

Das ist in sehr komprimierter Form das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt. Es steht im Grunde jedem der Weg offen, solch eine Überzeugung zu entwickeln, wenn er sich ernsthaft, ehrlich und eingehend mit diesem Thema beschäftigt.

LG Philipp

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Kommentar von Honeysuckle08
21.08.2016, 08:52

Schön formuliert - danke  ! :)

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Ich glaube nicht an Gott. Ich denke jede Religion wurde von Menschen rational entwickelt um die frühen Gesellschaften zu kontrolieren.

Nehmen wir nur mal das Christentum. Eine kleine Sekte die man heute als weltfremde Spinner abtuen würden, wird mal ebend zur Weltreligion weil es irgend einem römischen Kaiser gerade gut in den Kram passt, um damit seine politischen Gegner auszubooten. Da wird dann mal schnell auf einem Konzil entschieden welche Glaubenssätze richtig und falsch sind und fertig.

Dann ist es natürlich auch sehr praktisch dem armen Bauern weiß zu machen er müsse nur rechtschaffend sein, nicht auf zu mucken und die Gebote eines übermächtigen, allwissenden Wesens befolgen um dann "belohnt" zu werden.

Nebenbei nimmt man dann noch die Bevölkerung durch Ablasshandel und Kirchenzehnt aus und stellt sich im Gegenzug als guter und bahrmherziger Helfer der Armen da.

Eine schöne große Maschinerie die am Ende nur einem kleinen Oberen Teil der Bevölkerung hilft.

Die Mehrheit aller Menschen haben ihre Religion von ihren Eltern übernommen weil sie garnicht aus diesem Hamsterrad ausbrechen können.

Das gilt meiner meinung für alle Religionen, irgendwer hat davon profitiert und das System nach seinen Vorstellungen weiterentwickelt.

Ich vertrete hier nur meine persönliche Meinung und toleriere auch die komplett gegensätzliche Sichtweisen.

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Kommentar von Orgrim
20.08.2016, 15:12

Du wirst hier mal wieder Glaube und Religion in einen Topf. Die Religionen sind wirklich nur menschengemachte Organisationen, die den Glauben der Menschen nur zu gerne ausnutzen

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Ich glaube definitiv an Gott und gehöre auch einer Religion an. Über die Religionszugehörigkeit lässt sich streiten da Religionen wirklich von Menschen instrumentalisiert werden und größtenteils nur noch negativ in Erscheinung treten, aber an Gott glaube ich schon mein Leben lang. 

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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über die irdische Existenz bis ins ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott hinausreicht.

Wenn die Bibel - in der sich uns Gott nach meiner Meinung offenbart (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21) - recht hat...

- gibt es einen Gott
-hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Sehr interessant und empfehlenswert ist m. E. folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Definitiv nicht.

1.Weil in der Bibel einige Ungereimtheiten stehen (Bsp.: Im Glauben wird Inzucht strengstens verboten, aber doch sagen alle das sie von den gleichen Eltern abstammen und alle Brüder und Schwestern sind, ist doch Inzucht dann wenn zwei ein Kind bekommen?)

2. Müsste Gott schon ein ziemliches Arschloch sein, wenn er gnadenlos dabei zusieht wie Millionen Menschen leiden und ungerecht sterben. Tja und dafür beten manche ihn an, dafür das er entweder da nur zusieht oder es sogar verursacht das Hungersnot, Krieg, Tod und Krankheit schon solange bei den Menschen sind. 

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Kommentar von Honeysuckle08
22.08.2016, 09:03

Hunger, Leid und Kriege haben allein Menschen herbeigeführt - durch ihren freien Willen, aus dem sich leider auch negative Aspekte wie Überheblichkeit und Gier (z. B. nach Fleisch und Macht) entwickelt haben.

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Warum sollte es den geben?
Schonmal gesehen ,gerochen,geschmeckt oder angefasst?

Das sind im Kopf aus unerklärlichen Gründen entstandene Vorstellungen ,die Menschen in ihrem Leben einängen..

Ohne wäre die Welt entspannter✌️

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Kommentar von Heikool
20.08.2016, 18:45

Warum sollte dein Gehirn geben? Schonmal gesehen, gerochen geschmeckt oder angefasst?

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Kommentar von Hartos
20.08.2016, 18:47

Bevor man schreibt nachdenken..
Ein Gehirn kann man sehen sogar anfassen ,schmecken soll es auch noch😂👍

Noch Fragen 🙈💤💤💤

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Kommentar von Honeysuckle08
21.08.2016, 09:01

Nein, geschmeckt habe ich ihn noch nicht, sehr wohl aber gefühlt und gespürt und das täglich...:)

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