KoenigsTiGeR am 14.01.2009 um 0:46 Uhr

Liebe/r KoenigsTiGeR,
gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform. Eine solche Frage gehört nicht hierher, da sich darauf nun wirklich kein Rat geben lässt. Jedoch kannst Du solche Fragen ja im Forum posten. Bitte schau diesbezüglich doch noch mal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy
Vielen Dank für Dein Verständnis.
Und viele Grüße Ben vom gutefrage.net-Support

an Gott, das Universum wer auch immer uns geschaffen hat, aber ich glaube nicht an das Bodenpersonal - die Kirchen und entsprechende Institutionen.
Es "reicht" aber nicht aus, zu "glauben", daß es einen Gott gibt. In der Bibel steht dazu:
"Die Teufel glaubens auch und zittern."
Wir sollen auch dem, was Gott sagt, gehorchen. Alle Menschen haben gesündigt und haben deshalb ihr Recht verwirkt, mit Gott Gemeinschaft zu haben.
Gott hat diesen Sund überbrückt damit, daß Jesus Christus in seiner großen Liebe stellvertretend für uns die Strafe auf sich nahm.
Wer dieses Opfer für sich in Anspruch nimmt, der ist frei von seiner Schuld und kann nun ganz frei in Gemeinschaft mit Gott treten.
Wer dies nicht tut, bleibt unter dem Zorn Gottes.
Das ist wichtig zu wissen, denn wir haben hier zu Erdenzeiten uns zu entscheiden, ob wir in der Ewigkeit bei Gott sein wollen, oder ob wir dahin gehen, wo es für den Teu.fel und seine Engel bereitet ist. Ursprünglich. Seit dem "Sündenfall" auch für Menschen - die Gottes Rettungsangebot nicht wahrnehmen.
Es liegt völlig an Dir, was Du tust. Aber Du sollst wissen, daß Dein Tun Folgen hat - für die Ewigkeit!
measententia am 15. Januar 2009 10:15 Diese Art der Sicht grenzt an Obsession - eine mit Angst verbundene Zwangsvorstellung. Ich kann diese Sicht absolut nicht teilen. Dennoch möchte ich sie auch nicht ur-, geschweige denn verurteilen. Jedoch zeigen Ihre Worte ganz deutlich, dass Sie ihr Leben und Ihr Selbst vollkommen in die Hände Gottes legen. Ihr ganzes Tun, Ihr Denken, Ihre Ansichten, all das versuchen Sie für sich so zu beanworten, dass es mit der Bibel und Gottes Vorstellungen vollkommen vereinbar ist. Was ist das für ein Leben, das doch im Endeffekt völlig fremdbestimmt und -geführt ist? Sagen Sie mir doch, wer die erste Fassung der Bibel geschrieben hat? Und wie oft wurden Teile daraus novelliert, sprich geändert, gestrichen, hinzugefügt...? Und, wer hat Gott erschaffen? Oder, wer hat den Teufel erschaffen? Wenn Gott die Welt erschaffen hat, so doch auch den Teufel?
Wer sich nach der Bibel und Gottes Wort richten will, der mag dies tun. Ich finde es jedoch bedenklich, wenn sich Menschen dem völlig hingeben, und nicht mehr in der Lage sind, eigene Entscheidungen zu treffen, eine freie Meinung zu bilden und diese auch kund zu tun, oder wenn sie gar anders-denkende Menschen verurteilen und zurecht weisen wollen. Sekten gründen Ihren Glauben oftmals auch auf der Bibel - nur legen sie diese völlig anders aus. Die Grundlage ist die selbe. Nicht zuletzt will ich auch noch erwähnen; Der Glaube im Grundsatz ist Ursache der Welt grösster Probleme (z.B. Krieg). Diese Tatsache lässt sich - leider - nicht leugnen...
Ich lasse die Sachen in der Bibel, die ich nicht verstehe, erst mal stehen.
Was ich verstehe und klar dasteht, das führe ich aus:
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, liebe deinen Feinde, - wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu, daß er uns die Sünde vergibt...
Was soll daran gefährlich sein und zum Krieg führen??
measententia am 17. Januar 2009 13:37 Nicht falsch verstehen! Ich sage nicht, Deine Auslegung der Bibel führt zum Krieg. Aber es geht im Endeffekt fast immer um Glaube und Religion, wenn sich zwei bekriegen (der Islam ist ja das beste Beispiel, ebenso die vielen "kleineren" Kriege welche die USA veranlassen...). Sieh, es ist meine Meinung. Sie bezieht sich aber nicht auf einen Einzelnen, sondern ganz grundsätzlich auf das Thema Glaube und Religion. Es wäre all zu zeitraubend, darüber hier zu diskutieren. Können wir gerne machen, aber dann vielleicht besser via email. Wie gesagt, ich respektiere Deinen Glauben vollkommen! Vielleicht noch etwas: Dass Glaube gefährlich sein kann siehst Du auch, wenn Du Sekten studierst...
Ich verstehe schon, was Du meinst.
Ich bin aber trotzdem der Meinung, daß es für die Mitmenschen "ungefährlich" ist, wenn sich jemand an den Gott der Bibel hält. Außer daß sich jemand im Gewissen angegriffen fühlt, aber das kann ja nur heilsam sein.
Ein Problem entsteht immer dann, wenn die Menschen Worte herauspicken und sich selbst einen "Glauben" oder wie man das auch bezeichnen mag, zusammenschustern und andern das als alleinseligmachende Religion vorführen.
Zum Thema USA:
das hat mit dem Christengott, wie er sich in der Bibel offenbart, überhaupt nichts zu tun!!
Ich habe ein Interview gelesen mit einem Menschen, dessen Aufgabe es war (ex), die Reden Bushs mit frommen Phrasen zu spicken, damit oberflächliche "Christen" darauf hereinfallen (unglaublich!). Aber auch diese Reden Bushs oder von sonstwem muß man eben genau im Lichte der Bibel prüfen und darf nicht einfach sagen, "das ist ein Christ, und Christsein führt zum Krieg!" Nein!
Das Gegenteil ist hier wahr.
holodeck am 20. Januar 2009 11:24 Och, Frau Heike, Du sagst es! Es gibt noch Zeichen und Wunder ;-))
..
Woraus besteht das Gesamtkunstwerk Bibel? Aus Worten. Aber über die Bibel hinaus gibt es noch viele andere Wörter und Bücher, die dann nicht mehr gehört werden, weil nur die Wörter aus der Bibel herausgepickt werden, um einen gegen jede Vernunft immunisierten Glauben zu zementieren. Dass das ein Problem ist, ist allerdings wahr!
..
Mach Dir bitte nicht die Mühe, hierauf mit Endloszitaten zu antworten, ich lese sie ohnehin nicht. Servus, holo
Gerd2 am 7. Juli 2009 10:31 was hat man Dir ins Essen getan?
je mehr man darüber nachdenkt, desto absurder wirds
daddysdearest am 14. Januar 2009 12:30 Nur dann, wenn man den Menschen als Maß aller Dinge betrachtet. Was ich persönlich ziemlich anmaßend finde.

Bin für die Evolutionstheorie
warndreieck am 14. Januar 2009 00:51 DH
Dann hast Du die Mehrheitsmeinung auf Deiner Seite. Aber Tatsachen werden nicht von Mehrheiten festgelegt, sie existieren unabhängig davon.

Obwohl ich mich nur wenig mit Religion beschäftige, sagt in mir etwas, dass es Gott gibt.
An den Zufall glaube ich nicht :-)
...zumindest nicht in einem solch bedeutenden Zusammenhang, bei dem eine solche Perfektion entstand :-)
Literaturempfehlung: Bücher von Richard Dawkins. Da wird das hervorragend erklärt, und das Lesen macht zudem noch Spaß
daddysdearest am 14. Januar 2009 12:31 Antichristliche Hetze, die unbequeme weil unpassende Tatsachen außer Acht lässt, findest Du hervorragend erklärt?!
Antichristliche Hetze, weißt du überhaupt wovon du da redest?? Du hast echt kein Plan ...
Solipsist am 14. Januar 2009 18:30 Zumal wenn man es definitiv nicht gelesen hat.
daddysdearest am 15. Januar 2009 14:20 Du musst es ja wissen...
Aber nicht daran,das er der Schöpfer von allem ist


Keine Wirkung ohne Ursache - ob mit oder ohne Evolution ist mir sowas von egal...

"Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4) "Gott ist überall im Weltall, wer ihn nicht sieht muss blind sein." (Napoleon)
Wenn man sich nur einmal etwas damit beschäftigt hat, wie komplex allein eine winzige Zelle aufgebaut ist und funktioniert (was ja eigentlich schon im Bio-Unterricht behandelt wird), hält man eine Evolution für unwahrscheinlich.
Ganz zu schweigen von ganzen Pflanzen, Tieren, Menschen, der perfekt für das Leben eingerichtete Erde... Seine "Fingerabdrücke" sind überall zu sehen.
("Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4) "Gott ist überall im Weltall, wer ihn nicht sieht muss blind sein." (Napoleon)
Wenn man sich nur einmal etwas damit beschäftigt hat, wie komplex allein eine winzige Zelle aufgebaut ist und funktioniert (was ja eigentlich schon im Bio-Unterricht behandelt wird), hält man eine Evolution für unwahrscheinlich.
Ganz zu schweigen von ganzen Pflanzen, Tieren, Menschen, der perfekt für das Leben eingerichtete Erde... Seine "Fingerabdrücke" sind überall zu sehen.
"Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4) "Gott ist überall im Weltall, wer ihn nicht sieht muss blind sein." (Napoleon)
Wenn man sich nur einmal etwas damit beschäftigt hat, wie komplex allein eine winzige Zelle aufgebaut ist und funktioniert (was ja eigentlich schon im Bio-Unterricht behandelt wird), hält man eine Evolution für unwahrscheinlich.
Ganz zu schweigen von ganzen Pflanzen, Tieren, Menschen, der perfekt für das Leben eingerichtete Erde... Seine "Fingerabdrücke" sind überall zu sehen.
Teddylein am 14. Januar 2009 20:54 Oh, so viele Male sollte es nun nicht erscheinen!
Siehe dazu auch hier:
http://www.gutefrage.net/frage/wer-glaubt-an-gott

schönes märchen...es war einmal
measententia am 15. Januar 2009 09:43 So denke ich über die Bibel - Das grösste Märchen aller Zeiten. Allerdings, ich entschuldige mich auch für diese Bemerkung bei all jenen, welche sich darüber gekränkt fühlen. Das ist nicht böse gemeint, es ist einfach meine Sicht.

..bin Atheist. :-)


kein stück
Ein klares Nein zu einem Schöpfergott und zu einer Schöpfung überhaupt.
Ich glaube an ein göttliches Prinzip, und daran, daß "Gott" in uns ist. Und da unsere Seele "reiner Geist", also reine Energie ist, gibt es für diese keine Zeit.
Das ganze Problem von Anfang und Ende entsteht doch erst durch Einführung des Zeitprinzips, ohne Zeit gibt es kein Vorherher und Nachher, und damit auch keine Schöpfung und Entwicklung, und auch keinen Tod. Zumindest auf der geistigen Ebene nicht.
Versuche Dir mal eine Welt ohne Zeit vorzustellen, und Du erkennst, daß, wie die alten Mystiker und Philosophen wissen, alles Täuschung ist. Ein kleiner Spaß, den das Universum mit unserer Vorstellungskraft treibt! Vielleicht träumen wir uns ja nur! Leicht zu verstehen, aber schwer, in einer "realen" Welt damit zu leben.

Atheismus ist nicht logisch weil nicht zu Ende gedacht. Gäbe es gar nichts Gottähnliches, gäbe es nur die Evolution, was wäre dann? Die Lebewesen würden sich entwickeln, eines Tages würden sie das Leben auf fremde Planeten bringen. Später werden sie Zeitreisen unternehmen, die theoretisch heute schon als möglich erkannt sind. Solche Folgen der Evolution könnten uns durchaus besuchen. Und wenn die Entwicklung nicht aufhört, dann wird daraus irgendwann ein Wesen, das in Millionen Jahren über der Zeit steht, d.h. nicht mehr wie wir ausschliesslich im Jetzt sich aufhalten muss. So eines könnte dann sogar an der Schöpfung noch mitmischen. Und sieheda schon gäbe es ein Wesen, das wir heute als Gott betrachten müssten, trotz Atheismus und gerade wegen der Evolution. Atheismus ist ein Widerspruch in sich, oder die Leute glauben an den Untergang allen Lebens dann wäre es wenigstens plausibel.
Solipsist am 14. Januar 2009 18:50 Du begehst den Fehler den die meisten machen.
Die Evolution ist keine Leiter, sie hat kein Ziel, nichts was sie anstrebt, kein Bewusstsein. und schon fällt Deine Argumentation in sich zusammen.
...
Und Atheismus ist ein Widerspruch? Was ist an der Aussage "Mir fehlt der Glaube an einen Gott" widersprüchlich? Was?
Es ist einfach kein Glaube an einen Gott vorhanden, das ist alles. Nur kannst Du Dir eben nichts ohne Gott scheinbar nicht mehr denken.
Probiere es mal damit:
Ist eine Glatze eine Frisur?
Ist Nichtrauchen eine Sucht?
...
So schwer ist das echt nicht.
ferdl am 14. Januar 2009 19:11 Meine Aussage: Es ist nicht möglich, an die Zukunft der Menschen (Fortschritt) oder auch nur des Lebens (Evolution) zu glauben und gleichzeitig Gottes Existenz zu verneinen.
Deine Antwort: "Mir fehlt der Glaube an einen Gott" ist eine schwächere Form des Atheismus, der Du Dich (wahrscheinlich nur vorübergehend) anschliesst. Ferner glaubst Du nicht an die Zukunft für immer, sondern dass Evolution auch nach Hinten gehen kann.
Damit widersprichst Du erfreulicherweise Darwins Theorie, dass sich alles selbst entwickelt habe. Das wäre total unwahrscheinlich, wenn die Evolution einen Schritt vor und einen zurück geht. Damit die Evolution das alles hervorbringen könnte, müsste sie schon zumindest der Weiterentwicklung eine höhere Wahrscheinlichkeit zuordnen. Dann ist es nur eine Frage der Zeit und Du bist wieder bei Gott.
Deine Antwort ist eine im Rahmen des Möglichen angepasste Meinung, Ich stelle aber fest, dass Du damit wichtige Positionen aufgibst. Ist das richtig?
Gruß Ferdl
Solipsist am 14. Januar 2009 20:29 Ferdl.
Zuallererst. Wenn Du Deine neue Masche weiter betreibst, mir Fragen im Duktus von „schlagen Sie noch immer ihre Frau, ja oder nein?“ zu stellen, so kann ich auch mit Dir die Gespräche ganz schnell einstellen, klar?
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Also, zuerst, wenn Dir die Formulierung lieber ist: „Ich, Solipsist, glaube nicht an Gott!“ kannst Du das bitte mal als meine von mir in voller Überzeugung geäußerte Meinung bestätigen? Nur so fürs Protokoll? Wenn Du einen Superlativ von jener Aussage noch möchtest, schlag einen vor, unterschreib ich sofort.
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Desweiteren, auch fürs Protokoll, werde ich Dich davon in Kenntnis setzen wenn ich Positionen aufgebe, nicht Du mich. Ist das auch klar, ja, Ferdl?
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Ferner: „Ich glaube nicht an die Zukunft für immer, sondern dass Evolution auch nach Hinten gehen kann“ ???
Bist Du so nett und erklärst bitte was Du meinst, ich verstehe nämlich kein Wort von dem Satz, geschweige denn das ich irgend eine meiner Überzeugungen darin entdecke.
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Im Gegenteil: „nach hinten gehen kann“ Ferdl, noch mal, sie „geht“ nicht, sie hat kein Ziel. Sie ist keine Leiter und hat auch keine Richtungen. Weder nach oben, noch nach unten. Punkt.
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Vielleicht liegt Dein Fehler darin zu glauben das zum Beispiel der Mensch weiter entwickelt wäre als der Falke, der Schimpanse, oder ein Octopus? Ist er nicht, Ferdl, ist er nicht. Pass auf das Du hier nicht noch zum Humanisten mutierst.
Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.
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Evolution Dir hier zu erklären spar ich mir. Benutz google. Du kennst Dich aus.
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Also? Was willst Du von mir?
Herrgottnochmal!
ferdl am 14. Januar 2009 21:38 Bittere Pille, ich weiss.
Du behältst also Deinen aktiven Atheismus (Gottes Existenz wird nicht nur bezweifelt sondern verneint). Dann brauchst Du eine Evolutionstheorie bei der am Ende nie und nimmer so etwas ähnliches wie ein Gott entstehen kann.
Du hast de Facto die bisherige Grundlage der Evolution geopfert (vorteilhafte Eigenschaften sind erfolgreicher) und bastelst Dir Deine eigene Evolutionstheorie, die hier gerade zum Thema passt:"Die Evolution ist keine Leiter, sie hat kein Ziel, nichts was sie anstrebt, kein Bewusstsein". (Das habe ich wohl nicht in Deinem Sinne übersetzt als "nach Hinten losgehen", es bleibt aber im Dunkeln was das werden soll.)
Wie konnte so eine blinde Evolution zur Entstehung von Menschen führen? Wozu brauchen die ein Gehirn, um sich einen Gott vorstellen zu können? Aber egal wie Du das in Deiner Theorie berücksichtigen willst,
Fakt ist der Mensch existiert und hat sich Deiner Meinung nach entwickeln müssen, da es keinen Gott geben darf. Nun ist aber der Mensch schon ein Ebenbild Gottes, die Weiterentwicklung zu göttlicher Grösse wohl wesentlich leichter als die angenommene bisherige Entwicklung aus Dreck zum Menschen. Wenn es diese Weiterentwicklung gibt, dann ist die vorherige Aussage falsch, dass kein Gott existiert, weil dieser ja zeitlos wäre und sich nicht in der Zukunft festbinden liesse.
Ich will Dir behilflich sein. Du brauchst in Deiner Evolutionstheorie eine Schranke, die dem Menschen sagt: Bis hierher darfst Du Dich entwickeln und nicht weiter. Etwa so wie die Engel, die den Zugang zum Paradies bewachen. Dabei fällt mir ein, wer hat dann eigentlich die Schranke gemacht...
Gruß Ferdl
Solipsist am 14. Januar 2009 22:03 "Wie konnte so eine blinde Evolution zur Entstehung von Menschen führen?", "Bis hierher darfst Du Dich entwickeln und nicht weiter.", "Nun ist aber der Mensch schon ein Ebenbild Gottes"
...Du kapierst es immer noch nicht, oder? Halte doch einfach den Begriff der BEDEUTUNG von der Evo fern, O.K.?
Insbesondere, was hat es mit Deiner schrägen Annahme oder Theorie: Entwicklung von Mensch zu Gott auf sich? Wer behauptet sowas? Ich kann nicht mal rauslesen ob Du selbst das meinst, oder Du es mir unterstellst zu meinen. Meinst Du es wäre trotz Deines Gottesglaubens möglich, mit verständlichen Aussagen zu hantieren?
...
Egal.
...
Ich bekomme so langsam einen Geschmack davon wo Dein Fehler liegt.
Du kannst nur in Kategorien von Gut und Böse denken und überträgst das auch auf Evolution, richtig?
ferdl am 14. Januar 2009 22:54 Ein Gedankenexperiment ist weder Gut noch Böse. Ich habe nur mal versucht, mich mit gewöhnlicher Menschenlogik in das Weltbild eines evolutionsgläubigen Atheisten hineinzuversetzen. Dabei fand ich theoretische Widersprüche - die Gottesverneinung steht im Gegensatz zu den propagierten Möglichkeiten der Evolution. Dies muss man nicht verstehen, denn Atheismus und Evolution sind zusammen nicht logisch.
Gruß Ferdl
Solipsist am 15. Januar 2009 08:57 Mit gewöhnlicher Menschenlogik dies zu versuchen Ferdl, ist nicht sehr beeindruckend. Dir steht nämlich keine andere Logik als Menschenlogik zur verfügung. Richtig? Da sind wir uns hoffentlich einig.
...
"Evolutionsgläubig" ist ein unpassendes Wort. Genauso wie es Gravitationsgläubig wäre. Schiebe bitte nicht rational denkenden Menschen mit aufgeklärtem Weltbild Eure Termini und Denkmuster unter. Für die Evolution braucht es keinen Gott, so wie für sonst auch nichts.
...
Atheismus und Evolution sind zusammen nicht logisch? Atheismus und Evolution haben erstmal nichts miteinander zu tun. Das eine bedingt nicht das andere. Du verstehst die Evolution einfach nicht Ferdl. Auch für Deinen kleinen Gotteskosmos gilt, es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf. Und solche Gesprächspartner sind immens anstrengend.
...
Das ist das müßige immer bei Euch, es ist egal wie gut oder richtig ein Argument ist, wenn es der Bibel entgegenläuft, seid ihr so brainwashed das ihr jenes Argument selbst mit den primitivsten Methoden verdreht, verleugnet oder negiert.
Wie gesagt: Es kann nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf!
Das ist die oberste Maxime bei Euch. Und gegen sowas helfen eben keine Argumente. Leider.
Euch Aufklärung beizubringen ist ein Kampf gegen Windmühlen.
...
Geht es in kurzen Worten? Ohne Geschwurbel?
"Die Gottesverneinung steht im Gegensatz zu den propagierten Möglichkeiten der Evolution?"
Erkläre was das heißen soll. Verständlich bitte.
ferdl am 15. Januar 2009 14:15 Ich argumentiere logisch. Du bringst hier Religion ins Spiel, weil Dir logische Argumente fehlen. Also lass das übliche Geschwurbel weg und beziehe Dich auf die Argumente.
Zur Debatte steht ausnahmsweise Dein Weltbild und die logischen Fehler darin. Der Balken im eigenen Auge, sozusagen. Nicht ich muss Dir Dein Weltbild erklären, sondern Du musst die logischen Wiedersprüche darin bereinigen, wenn Du einen Anspruch auf eine logische Basis erheben willst. Du kannst auch in Unlogik verbleiben wenn Du willst.
.
Der nun schon mehrmals vorgetragene Widerspruch wartet immer noch auf Entkräftung: Wie kann es sein, dass jemand Gottes Existenz verneint, aber Evolution und Fortschritt befürwortet, die in logischer Konsequenz bei sehr langer Fortstetzung zur Perfektion führen müssten und somit auch ein gottähnliches, zeitloses Wesen hervorbringen müssten. Es ist damit logisch falsch, die Existenz eines solchen Wesens grundsätzlich zu verneinen. Es könnte sich ja irgendwo entwickelt haben, meinetwegen schon lange vor dem Urknall. Etwas Perfektes sollte nicht an das Jetzt gefesselt sein, was zumindest technisch machbar erscheint. Weil es also zeitlos sein muss und daher nicht nur in der Zukunft existiert, ist es ebenso logisch falsch seine jetzige Existenz zu verneinen. Logisch richtig wäre dagegen zu sagen: Wenn Gott nicht existieren würde, dann müsste es eine effiziente Evolution geben, die in Verbindung mit Denken und Fortschritt einen solchen Gott konsequent entstehen liesse.
q.e.d.
Ferdl
Solipsist am 16. Januar 2009 03:57 Wenn Du meinst mir unter Deine Kommentare ein q.e.d. setzen zu müssen, dann gehe ich mal davon aus wir spielen hier auf Deinen Wunsch hin nach dem Prinzp: „Berührt, geführt“.
...
Gerne.
...
Du sagst also, unter meiner Annahme, es existiere kein Gott, müsse zwingend („in logischer Konsequenz“), aus der Mischung von Evolution und Fortschritt, nach sehr langer Fortsetzung, ein gottähnliches, zeitloses Individuum („Wesen“) entstehen.
Es sei logisch richtig zu behaupten, führst Du weiterhin aus, ohne einen Gott würde eine auf Denken und Fortschritt basierende effiziente Evolution einen solchen Gott konsequent entstehen lassen.
...
Vor meiner Antwort bitte ich um Bestätigung.
...
Oder möchtest Du ein J’adoube?
ferdl am 16. Januar 2009 06:47 Dein erster Satz hat eine verfälschte Herleitung, im zweiten fehlt der Zwischenschritt, ohne den er nicht plausibel wäre. Ich bleibe daher bei meiner ursprünglichen Herleitung mit der vollständigen Argumentationskette.
Betonen muss ich vielleicht, dass ich keineswegs an so einen Gott aus Evolution glaube. Die Möglichkeit allein, dass auch so etwas sein könnte genügt mir zur Argumentation. Daher soll das auch nicht als Gottesbeweis missverstanden werden. Nur die Möglichkeit eines derart entstandenen Gottes wird mit verwendet zur Bestätigung der ursprünglichen Behauptung: Gottes Existenz zu verneinen, aber gleichzeitig Evolution und Fortschritt zu befürworten ist unlogisch.
Solipsist am 16. Januar 2009 11:04 Sich bloß nicht festlegen lassen. Dacht ich mir.
...
Meins: "Es sei logisch richtig zu behaupten, führst Du weiterhin aus, ohne einen Gott würde eine auf Denken und Fortschritt basierende effiziente Evolution einen solchen Gott konsequent entstehen lassen."
und...
Deins: "Logisch richtig wäre dagegen zu sagen: Wenn Gott nicht existieren würde, dann müsste es eine effiziente Evolution geben, die in Verbindung mit Denken und Fortschritt einen solchen Gott konsequent entstehen liesse."
...
Wo, Ferdl, fehlt hier der Zwischenschritt? Wo Ferdl? Sag mir das!
...
Ich habe diesesmal keine Lust wie sonst bei Theisten üblich, ihre Aussagen filtern zu müssen. Mache bitte eine klare kurze Aussage bezüglich obigen Satzes.
Eine für die Du gerade stehst.
Wenn Du meinst nun doch nachjustieren zu müssen, dann mach das. Aber ich will einen präzisen Satz von Dir.
Ich habe es auch nicht als Gottesbeweis aufgefasst, sondern sehe folgende Aussage:
++Bei einem nicht existenten Gott, könnten als realistische Möglichkeit Fortschritt und Evolution des Menschen, nach ausreichender Zeit zu einem Wesen führen welches Gott gleich ist.++
So liest sich für mich deine Aussage. Dann korrigiere wenn Du meinst, es ist Deine Theorie. Aber ich will eine klare Aussage mit der wir arbeiten können.
ferdl am 17. Januar 2009 00:22 Ich habe nicht die Absicht, meine Herleitung für Dich zu ändern. Insbesondere ist es unerheblich, was einzelne Sätze daraus ohne den Zusammenhang bedeuten, solange sie innerhalb der Argumentation stimmig sind. Du wirst also schon die komplette Herleitung schlucken müssen. Alternativ besteht die Möglichkeit des Gegenbeweises.
Solipsist am 17. Januar 2009 09:08 Können wir endlich anfangen, bitte?
...
erstens
Du hast das hier nicht beantwortet:
Meins: "Es sei logisch richtig zu behaupten, führst Du weiterhin aus, ohne einen Gott würde eine auf Denken und Fortschritt basierende effiziente Evolution einen solchen Gott konsequent entstehen lassen."
und...
Deins: "Logisch richtig wäre dagegen zu sagen: Wenn Gott nicht existieren würde, dann müsste es eine effiziente Evolution geben, die in Verbindung mit Denken und Fortschritt einen solchen Gott konsequent entstehen liesse."
...
Wo, Ferdl, fehlt hier der Zwischenschritt? Wo Ferdl? Sag mir das!
Bitte um Antwort.
...
zweitens
Ich habe keine Änderung verlangt, sondern einen klaren Standpunkt von Dir, auf den ich mich in einer Antwort beziehen kann. Hier wird jetzt mal nicht diskutiert wie Du es von der Bibel gewohnt bist, mit dehnbaren Aussagen in jedwede Richtung.
...
Dann kopiere mir eben bitte die komplette Herleitung in Deine nächste Antwort. Gib mir Deine Theorie Von Gott, Mensch, Evo, wasauchimmer. Mach eine Aussage!
...
Merkst Du was?
...
Du druckst herum!
ferdl am 18. Januar 2009 21:15 Hallo Soli,
Du hast recht, ich sollte das noch mal sauber zusammenschreiben, was hier nach und nach entstanden ist. Bei ausführlicher Darlegung kommt es dann auch nicht mehr auf jedes Wort an, das ist nur die Folge der knappen Formulierung bisher. Bei dem fehlenden Zwischenschritt ging es mir um die Effizienz der Evolution, die der Begründung bedarf. Ich schreibe "dann müsste es eine effiziente Evolution geben" um in knapper Zusammenfassung der vorausgegangenen Herleitung den Schritt nochmal zu skizzieren (ohne die Herleitung kommt auch dieser Satz nicht aus). Wenn Du dagegen schreibst "würde eine...effiziente Evolution..." so wird diese als gegeben angenommen. Der Bezug zur Herleitung fehlt damit und die Aussage wird zur unbegründeten Behauptung.
Der Platz wird schon eng hier, daher werde ich die saubere Darlegung weiter unten platzieren.
Solipsist am 14. Januar 2009 22:33 Und Dein erster Kommentar hier ist übrigens ein einziger non sequitur. Sorry.
Ich glaube ich kenne ein paar Perry Rhodan die so aufgebaut sind.
Außerdem: "Gäbe es gar nichts Gottähnliches, gäbe es nur die Evolution, was wäre dann? Die Lebewesen würden sich entwickeln, eines Tages würden sie das Leben auf fremde Planeten bringen. Später werden sie Zeitreisen unternehmen, die theoretisch heute schon als möglich erkannt sind. Solche Folgen der Evolution könnten uns durchaus besuchen."
...
Abgesehen davon dass das alles rein spekulativ ist; Der Entwurf passt genauso auch für die Annahme Gottes. Was ist das also für ein Argumentationsgebäude?
ferdl am 14. Januar 2009 23:05 Etwas pathetisch der Anfang, staubtrockene Logik kommt noch früh genug. Ja Perry Rhodan kenne ich, vor sehr langer Zeit. Die Romane wo man 100 Hefte lesen kann ohne dass eine einzige Frau vorkommt. Wegen Militarismus war es dann doch nicht mehr mein Geschmack, obwohl die Story von Befehlsverweigerern und Eigenmächtigkeiten geradezu lebt.
ferdl am 18. Januar 2009 21:56 Hier nochmal die exakte Formulierung meiner Aussagen und Herleitungen:
.
Satz 1:
Es ist ein logischer Widerspruch, die Existenz eines Gottes grundsätzlich zu verneinen, gleichzeitig aber die Entstehung und Entwicklung des Lebens durch Evolution anzunehmen.
Herleitung:
Wenn es keinen Schöpfer oder Beschleuniger der Evolution geben soll, wie das zwar nicht bewiesen, aber seitens Evolutionstheorie nahegelegt wird, dann müsste der Mensch aus Dreck entstanden sein in einem überschaubaren Zeitraum von wenigen Milliarden Jahren. Eine beständige Fortentwicklung dadurch, dass vorteilhafte Eigenschaften erfolgreicher sind müsste dann nicht nur materielle Änderungen, sondern auch Bewusstsein, Gefühle, Denken und den eigenen Willen hervorgebracht haben. Ein Denken mit dem wir uns heute schon überlegen, wie wir zum Beispiel Wurmlöcher nutzen und erzeugen könnten, mit deren Hilfe man eine Tür in eine andere Zeit hätte. Wenn so eine Entwicklung von selbst in so kurzer Zeit möglich war, dann ist es der Evolution, mit dem zielstrebigen Denken, das sie hervorgebracht hat gewiss möglich in etwas längerer Zeit zur Perfektion zu führen. Diese längere Zeit könnte es gegeben haben, vielleicht schon vor dem Urknall, sicher wird es sie noch geben, vor uns liegt eine Ewigkeit. Und so kann sich durchaus ein perfektes Wesen unserer vierdimensionalen Raumzeit irgendwo entwickeln oder entwickelt haben. Ein solches Wesen wäre zeitlos und faktisch ein Gott, also im Widerspruch zur ursprünglichen Annahme es gäbe grundsätzlich keinen Gott.
Was zu beweisen war.
.
Satz 2:
Es ist ein logischer Widerspruch, die jetzige Existenz und Nähe eines Gottes zu verneinen, gleichzeitig aber die Entstehung und Entwicklung des Lebens durch Evolution anzunehmen und nicht an die Vernichtung allen irdischen Lebens in naher oder ferner Zukunft zu glauben.
Herleitung:
Aus der Herleitung zu 1 folgt: Die Evolution würde auch mit ihren hier bekannten Lebensformen weitergehen und würde auch hier irgendwann, spätestens in unendlich langer Zeit zur Perfektion führen. Die nötige Zeit ist gegeben, wenn man nie an die vollständige Vernichtung allen Lebens glaubt. Dann würde auch hier mindestens ein Wesen entstehen können, das in sehr ferner Zukunft vierdimensional zeitlos agieren kann. Wenn die Entwicklung nicht aufhört, dann wird daraus irgendwann ein Wesen, das in Millionen Jahren über der Zeit steht, d.h. nicht mehr wie wir ausschliesslich im Jetzt sich aufhalten muss. Würde also in jeder Zeit existieren können, auch im Jetzt. Das Wesen wäre so weit überlegen, dass es faktisch ein Gott wäre, im Jetzt und mit besonderer Nähe zur Erde. Diese Möglichkeit steht im Widerspruch zur ursprünglichen Annahme, welche die jetzige Existenz und Nähe eines Gottes verneint.
Was zu beweisen war.
.
Zusammenfassung:
Obwohl ich an einen Gott glaube, der nicht erst durch Evolution entstehen musste oder muss, besteht doch auch diese Möglichkeit, wenn man der Evolution die komplette Entwicklung zum Menschen zutraut. (Ich traue ihr das nicht zu.) Deshalb ist es gerade mit der Annahme einer solchen Evolution nicht logisch, Gottes Existenz zu verneinen. Wenn Gott nicht existieren würde, dann müsste es eine effiziente Evolution geben, die in Verbindung mit Denken und Fortschritt einen solchen Gott konsequent entstehen liesse.
.
Folgerung:
Aktiver Atheismus (Gottes Existenz wird nicht nur bezweifelt sondern verneint) verträgt sich logisch nicht mit der ausschliesslichen Evolution (Entstehung und Entwicklung des Lebens ohne fremde Hilfe auf der Erde).
Mindestens eines von beiden kann nicht sein.
Solipsist am 30. Januar 2009 00:02 Vergiss es. Ich bin etwas doof. Habe vergessen hier nachzusehen unter Deinen Antworten.
...
Antwort folgt demnächst.
Solipsist am 31. Januar 2009 12:27 Ich machs kurz. Du sagst durch die Evolution würde bei beliebig langer Zeit aus dem Menschen irgendwann ein Wesen, welches faktisch ein Gott wäre. Ein "gottähnliches, zeitloses Wesen". Ein Gott also. So ein Gott wie der an den Du glaubst.
...
Äääh.
Bist Du Dir im klaren darüber was Du da für riesen Sprünge machst und Du jene einfach als gegeben hinnimmst?
Wurmlöcher hin oder her, ich weigere mich zu glauben, dass Du ernsthaft annimmst der Mensch wäre eines Tages dazu befähigt, ganze Universen zu erschaffen. So eines wie unseres, mit all seinen Myriaden von Galaxien. Das, sagst Du also, könnte eines Tages der Mensch vollbringen? Ernsthaft?
Tut mir leid, aber die These ist derart abgehoben. Sitzt der derzeitig amtierende Gott in Fleisch und Blut irgendwo herum auf irgendeinem Planeten, oder ist er eher als körperloses spirituelles Geistwesen allgegenwärtig? Doch wohl eher letzteres, wie wir uns sicher beide einig sind.
Und dahin würde die Evo den Menschen "bringen"?
Du gehst mit keiner Silbe darauf ein, das der Mensch an seinen Körper gebunden ist. Und wenn er dann aus irgendwelchen abenteuerlichen Gründen, eines Tages sich vom Körper gelöst haben sollte (wie&warum?), woher er zu solchen mentalen Kräften kommen sollte, Kraft seiner Gedanken Sonne, Mond und Sterne zu erschaffen. Natürlich unter Missachtung sämtlicher Naturgesetze.
Sorry. Aber da ist nicht eine korrekte Schlussfolgerung drin. Mich wundert echt das Du da so selbstsicher ein q.e.d. darunterzusetzen den Nerv hast.
...
Und nach wie vor: Du hast noch immer Deinen Non Sequitur drin. "und würde auch hier irgendwann, spätestens in unendlich langer Zeit zur Perfektion führen" Könntest Du bitte mal endlich zur Kenntnis nehmen das wie schon häufig von mir erwähnt, die Evolution keine Leiter ist, sie hat kein Ziel, nichts was sie anstrebt, hat kein Bewusstsein.
Perfektion ist eine menschliche Betrachtungsweise. Dies ist der Evo unbekannt.
...
Das ist auch der Kern Deiner komplett falschen Theorie.
...
Und außerdem:
Wieviele Götter hätte es denn dann?
ferdl am 2. Februar 2009 16:08 Hallo Soli,
ich habe gute Nerven und kann hier in aller Ruhe lesen, dass Du mir eine Behauptung unterstellst, die ich so gewiss nicht vertreten würde. Dann bezweifelst Du diese Deine eigene Behauptung und schiebst mir den Fehler darin zu. Du leistest Dir einen solchen Formfehler in der Diskussion, dass ich zweifle ob Du meine Sätze überhaupt verstanden hast, aber zur Sache:
Deinen restlichen Ausführungen kann ich entnehmen, dass Du die Evolutionstheorie ebenfalls falsch verstehst. Die in meinen Sätzen vorausgesetzte "Entstehung und Entwicklung des Lebens durch Evolution" kannst Du damit weder begründen, noch ernsthaft annehmen. Daher ist weder Satz 1 noch Satz 2 auf Dich anwendbar.
Weil Du Deine Logik schon bei der Evolution über Bord wirfst brauchst Du Dir über die Logik mit Gott keine Gedanken mehr machen.
.
Erklärung:
Da Du es ausdrücklich verlangst nehme ich zur Kenntnis, dass Du die Triebfeder der Evolution nach Darwin bereit bist zu leugnen.
"...die Evolution keine Leiter ist, sie hat kein Ziel, nichts was sie anstrebt, hat kein Bewusstsein."
Bei Darwin hiess das noch "struggle for existence", später präzisiert als "survival of the fittest", ein Ausdruck den er sich von Herbert Spencer geborgt hat. Also ein systematischer Umwelteinfluss, ein Mechanismus der so ähnlich wie ein Züchter wirken könnte. Das einzige was bisher erklären könnte, warum die Evolution ohne Züchter überhaupt eine bleibende Verbesserung hervorbringen kann. Ich benutze lieber den Ausdruck Perfektion weil es ja nicht nur um die körperliche Fitness geht, sondern auch um solche Dinge wie Effizienz, Schönheit und Intelligenz. Im Falle von Bakterienresistenzen gegen Schadstoffe lässt sich diese durchaus zielgerichtete Evolution sogar experimentell nachweisen.
Ich bin kein Verfechter der Evolutionstheorie und werde sie auch nicht weiter verteidigen. Deine Definition der Evolution gefällt mir eigentlich besser und ist auch nachvollziehbar. Dass sie manchmal zielgerichtet ist mag sein, aber nicht so sehr dass daraus alle Lebensformen entstanden sein können. Evolution findet man ja auf jedem Bauernhof. Nehmen wir einmal einen Obstbauern, der züchtet Apfelbäume. Hat der Bauer keine Leiter, kein Ziel, nichts was er anstrebt, dann wird er für die Zucht einfach irgendwelche Zweige verpflanzen. Nur wird er damit "auf keinen grünen Zweig kommen". Mag sein, dass er im Rahmen der natütlichen Unterschiede innerhalb der Sorte auf seinem Baum auch mal grössere Äpfel hat, aber der Zufall bei der Auslese wird diese Eigenschaft nicht weiterverfolgen, so dass dem Fortschritt auch wieder ein Rückschritt folgt und sich keine bleibende Verbesserung einstellen kann. Ein erfolgreicher Züchter hat ein Ziel und strebt etwas an. Grosse schöne schmackhafte Äpfel. Deshalb nimmt er den Zweig des Baumes der die grössten, schönsten und schmackhaftesten Äpfel hervorbrachte. Dieser Zweig wird verpflanzt und aus ihm wird ein eigener Baum. Bei der nächsten Verpflanzung nimmt er dann nicht irgendeinen Zweig des neuen Baumes sondern wieder den allerbesten des guten Baumes. So entstehen bleibende Veränderungen, echte Evolution, nicht nur kurzfristige Abweichungen, die auch wieder verschwinden. Bei anderen Wesen ist das etwas umständlicher weil man jeweils eine Generation überspringen muss bei der Auslese, funktioniert aber auch nicht ohne Richtung.
Du siehst also, dass Deine Definition der Evolution einen Züchter braucht um zu funktionieren, weil ihr der Funktionsmechanismus nach Darwin fehlt. Damit kann ich Dich nicht ernsthaft zu den Befürwortern der Evolutionstheorie zählen(Entstehung und Entwicklung des Lebens ohne fremde Hilfe auf der Erde). Mit Zufallsflutktuationen ist das ebensowenig möglich wie mit den selten lebensfähigen Mutationen. Die hat Darwin schon als bedeutungslos erkannt und gar nicht erwähnt. Die Frage, wie die Lebewesen auf der Erde sich so entwickeln konnten wirst Du also nicht beantworten können, nicht einmal die Frage warum es überhaupt Arten gibt und nicht alles untereinander verschwimmt. Sind doch Mischzustände dann ebenso wahrscheinlich wie bis zur Perfektion angepasste Arten.
Meine hergeleiteten Sätze oben beziehen sich auf Menschen, welche die Entstehung und Entwicklung des Lebens ohne fremde Hilfe durch eine funktionierende Evolution annehmen. Also eine feststehende, konsistente Meinung zur Evolutionstheorie haben und diese Theorie befürworten. Du gehörst nicht ganz zu diesem Personenkreis und entziehst Dich daher dem Vorwurf der Unlogik durch Unkenntnis der Evolutionstheorie. Das was ich oben hergeleitet habe bezieht sich nicht auf Dich, Deine Logik endet schon innerhalb der Evolutionstheorie, wenn Du weder einen intelligenten Züchter noch einen systematischen Zuchtmechanismus zulässt. (Ist aber nicht so schlimm, denn Darwins Erklärung ist auch nur eine Tautologie, immerhin ein Erklärungsversuch. Dennoch will ich zugunsten der Evo annehmen, es gäbe nach 150 Jahren vielleicht einmal eine stimmige Aussage warum die eigenständige Evolution funktionieren könnte, was sie experimentell manchmal tut.) Im Grunde teile ich Deine Meinung über die bescheidenen Möglichkeiten zufälliger Evolution, habe aber keine solchen Begründungsprobleme weil ich Gott weder als Schöpfer noch als Züchter ablehne. Zur Zeit ist die Auswahl wirklich nicht gross, entweder Gott oder Darwin mit seiner Begründung die nur eine Selbstverständlichkeit beschreibt und das Problem ungelöst lässt. Für bessere Begründungen der Wirksamkeit wäre ich dankbar, vielleicht doch noch ein Fortschritt in Sachen Evolution.
Kannst Du mir die hinreichende Wirksamkeit Deiner Ansicht über Evolution plausibel machen, so kann ich Dir zeigen, dass damit auch ein Gott entstehen könnte. Mit einer so zahnlosen ziellosen und wirkungslosen Evolution wie Du sie siehst, entsteht natürlich weder ein Gott noch ein Mensch. Sowohl für den Urknall als auch bei der Entstehung von Leben aus toter Materie müssen Naturgesetze gebrochen werden. So sehe ich die Ansicht der ausschliesslichen Selbstentstehung als ebenso abgehoben an wie die Möglichkeit ein Gott könnte entstehen. Nur adäquate Gegenargumente können die abgehobene These der Selbstentstehung wieder auf den Boden zurückholen und sie einer logischen Überprüfung zugänglich machen, die sie bisher wohl nicht nötig hatte. So sind zwar ungewöhnliche Mittel und theoretische Annahmen wie in einem Gedankenexperiment nötig, aber am Ende kann alles zusammen logisch überprüft werden, mit dem bekannten Ergebnis und selbstverständlich unter den genannten Voraussetzungen, die Du gern übersiehst.
Solipsist am 2. Februar 2009 16:53 Welche Behauptung unterstelle ich? Zitat bitte.
ferdl am 2. Februar 2009 19:56 Zitat: Du sagst durch die Evolution würde bei beliebig langer Zeit aus dem Menschen irgendwann ein Wesen, welches faktisch ein Gott wäre. Ein "gottähnliches, zeitloses Wesen"...
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Das ist nicht mein Satz1, sondern in der Begründung dazu aus dem Zusammenhang gerissen und würde ich so niemals behaupten wollen. Es fehlt die Voraussetzung, dass es eine Evolution gibt, welche wirklich eine effiziente Weiterentwicklung gewährleistet. Schon an so eine Evo glaube ich nicht, aber wenn es so eine geben würde, dann könnte man auch die Entwicklung eines Gottes nicht ausschliessen. Dem Satz fehlt also ein wenn...dann..., ohne das wenn ist es belanglos wie unwahrscheinlich es dann ist. Die wenn...dann Aussage bleibt davon unberührt. Ich erinnere an den vorausgehenden Satz:"Wenn so eine Entwicklung von selbst in so kurzer Zeit möglich war, dann ist es der Evolution, mit dem zielstrebigen Denken, das sie hervorgebracht hat gewiss möglich in etwas längerer Zeit zur Perfektion zu führen."
Du musst mir nicht beweisen wie unwahrscheinlich Gottes Evolution ist. Ich denke wir sind uns einig, dass Gottes Entwicklung ziemlich unwahrscheinlich klingt. Das allein ändert noch nichts an den Schlussfolgerungen. Zu widerlegen sind die Hauptsätze, dazu ist es schon möglich, an deren Herleitungslogik zu sägen. Die obige Kritik trifft diese Logik nicht einmal weil das nur bedingt behauptet wird.
Solipsist am 25. Februar 2009 17:29 Dein allererster Beitrag hier....
"Die Lebewesen würden sich entwickeln, eines Tages würden sie das Leben auf fremde Planeten bringen. Später werden sie Zeitreisen unternehmen, die theoretisch heute schon als möglich erkannt sind. Solche Folgen der Evolution könnten uns durchaus besuchen. Und wenn die Entwicklung nicht aufhört, dann wird daraus irgendwann ein Wesen, das in Millionen Jahren über der Zeit steht, d.h. nicht mehr wie wir ausschliesslich im Jetzt sich aufhalten muss. So eines könnte dann sogar an der Schöpfung noch mitmischen. Und sieheda schon gäbe es ein Wesen, das wir heute als Gott betrachten müssten,..."
...
Das sind so Dinge die mich ärgern und mich die Lust an Diskussionen verlieren lassen, weswegen ich hier nicht mehr weitergemacht habe. Wenn Du solche Thesen aufstellst und hinterher zurückruderst, dann macht es so keinen Spaß.
Das ist sogar exakt das was Du behauptet hast!
ferdl am 26. Februar 2009 00:53 Widerum fehlt in Deiner Version die Bedingung, unter der ich solches annehmen würde. Auch hier gilt ohne wenn... kein dann...
Der einleitende Satz "Gäbe es gar nichts Gottähnliches, gäbe es nur die Evolution, was wäre dann?" ist die Frage, die hier beantwortet wurde. Und in der Frage wird eine Vorbedingung gestellt, die der Antwort naturgemäss zugrundeliegt. Wegen der Kürze ist es nicht exakt formuliert, enthält aber die Aussagen und Folgerungen, die unter dieser Bedingung vertreten werden können. Ein Unterschied ist, dass ich die Worte Evolution und Entwicklung selbstverständlich im Sinne von Darwins Evolutionstheorie benutze ohne das extra zu erwähnen. Ferner sind die Herleitungsschritte kaum erkennbar und hören sich nach unbegründeten Behauptungen an, auch noch unnötig geschmückt mit Erzählelementen. Es war aber schon überlegt, die Herleitung im Hinterkopf, nur zu schnell verfasst als belangloser kleiner Beitrag, den ich dann ausführlich begründen musste.


ich glaub ja auch nicht an fliegende rosa Elefanten.
Damit haben wir ein vorläufiges 50 zu 50 Ergebnis.

Echt net

...denn ich weiß es besser :-)
daddysdearest am 14. Januar 2009 12:32 Schon wieder jemand, der 4 Milliarden Jahre alt ist...
BinaX am 16. Januar 2009 04:50 So alt schon? Mann, wie die Zeit vergeht...dafür habe ich mich aber sehr gut gehalten :-)

...aber ich respektiere den Glauben und dessen Auslebung, solange er fair und mit Toleranz anderem gegenüber gelebt wird.

Die Natur hat sich aus sich selbst heraus geschaffen und kann sich auch selbst kontrollieren und weiter entwickeln. - Wenn das nur mal der Mensch endlich begreifen und nicht dagegen arbeiten würde!
solascriptura am 19. Januar 2009 17:36 warum?

Klar,ist doch logisch

"Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht" (Hebr.11:1)
Würde ich an die unvollkommene Wissenschaft glauben, die ihre falschen Aussagen immer wieder korrigieren muß, dann müßte vielmals glauben.
Ich glaube aber an unseren vollkommenen Gott und Vater im Himmel, der in Jesus selbst die Erde betrat und muß so nur einmal glauben!
Ich halte es für eine primitive Ansicht, was uns die Wissenschaft glauben machen will:
Es sei alles was da ist von alleine aus dem Nichts entstanden.
Ich glaube dagegen, daß Gott alles was in der Unendlichkeit besteht, aus sich erschaffen hat!
Glaubt man der trostlosen Wissenschaft, dann ist unser Leben mit dem Tode des Leibes zu Ende.
Ich glaube an Jesus und habe die Gewißheit, daß ich als Seele nach dem Tode des Leibes ewig im Jenseits weiter lebe.

Ich glaube eigentlich schon, daß es einen Gott gibt. Ich frage mich nur, wer hat Gott erschaffen, und wer hat den erschaffen, der Gott erschaffen hat, u.s.w....

Wie es so schön heisst: Religion ist Opium für das Volk...

ich glaube ganz fest an Gott und daran, das in allem was Ist Gott unser Schöpfer ist

. . . . und danke Gott für seine Gnade an mir!

Blösinn, es gibt keinen Gott. - Die Götter mögen mir verzeihen... ;-)
Grimms Märchen sind Glaubwürdiger !! Wenn es einen gäbe wäre er Verantwortlich für die vielen Verbrechen an Kinder und Morde im allgemeinen ,denn er soll doch Allmächtig und Allwissend sein.Kain hat schon seinen Bruder Abel erschlagen und er wußte das ??????

Von nichts kann nichts kommen. Logo.