Frage von tininia, 260

Glaubt ihr an Gott oder an eine andere sagensgestalt ?

Antwort
von Lennister, 18
nein weil....

Ich diese Hypothese nicht brauche, um Laplace zu zitieren.

Die Hypothese "Gott" erfüllt bestimmte Zwecke: Sie erklärt die Existenz der Welt, sie soll einen moralischen Leitfaden geben und dem Leben einen Sinn verleihen.

Allerdings: Es gibt hier immer eine bessere Alternative. Die Existenz des Universums können wir z.B. auch aus der Theorie der Schleifenquantengravitation erklären. Diese hat- gegenüber der "Gotteshypothese"- den Vorteil, auch die Anfangssingularität zu beseitigen, einige weitere Beobachtungen zu erklären und empirisch prüfbar zu sein.

"Gott" ist ja nicht empirisch prüfbar: Man kann ihn einfach immer wieder eine Ebene weiter nach hinten verschieben und behaupten: "Das, was wir jetzt alles schon wissen, wurde von Gott gemacht". Das wurde so gemacht, nachdem die Evolutionstheorie formuliert wurde, nach die Urknalltheorie formuliert wurde etc. Und sollte irgendwann eine der Theorien, die den Urknall erklräen sollen, zum Paradigma werden, wird man es wieder so machen.

Dann die Moral: Man kann eine Moral nicht unter Berufung auf einen Gott begründen, das hat schon Platon im Euthyphron gezeigt. Man kann höchstens versuchen, die Menschen durch Androhung einer göttlichen Strafe zu einem bestimmten Handeln zu bewegen. So eine "Moralbegründung" ist aber einer aufgeklärten Gesellschaft unwürdig.

Und dann der Sinn des Lebens: Den können wir uns selbst geben, auch ohne einen Gott. Hierzu wäre Sarte zu empfehlen: Die Abwesenheit eines "höheren" Sinns durch einen Gott ermöglicht erst die Freiheit des Menschen.

Antwort
von CalicoSkies, 27
nein weil....

... ich den Glauben an übernatürliche Wesen, für die es keine Beweise, begründeten Hinweise, irgendwelche halbwegs plausiblen Theorien etc. gibt, einfach für nicht sinnvoll erachte.

In meinem Leben gibt es sinnvollere Dinge als Zeit für sowas zu vergeuden :)

Kommentar von Matzko ,

Gegenbeweise gibt es aber (leider) auch noch nicht.

Kommentar von CalicoSkies ,

Braucht man nicht.

Es gibt auch keine Gegenbeweise dafür, dass es das Fliegende Spaghettimonmster gibt - du glaubst aber trotzdem nicht daran, oder? ;)

Antwort
von Eselspur,

Gott ist keine Sagengestalt. 

Antwort
von JTKirk2000, 78
ja an ....

... den Gott, von dem das Neue Testament der Bibel erzählt und weil ich vieles erlebt habe, was mich in diesem Glauben bestärkt hat. Es gibt wohl kaum eine Verheißung im Neuen Testament der Bibel, von der ich noch nicht erlebt hätte, dass diese sich erfüllt hat, aber es gibt aus demselben auch kaum eine, deren Erfüllung ich bisher noch nicht habe in Erfüllung gehen sehen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Es gibt etliche die schlicht falsch sind. Aber das ignoriert ihr ja grundsätzlich.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Welche zum Beispiel? Ich bezog mich in meiner Antwort auf das Neue Testament, also bringt es nichts, auf eine des Alten Testaments einzugehen - nur so als Hinweis.

Kommentar von HumanistHeart ,

Das ist komplett egal. Das AT läuft ebenso unter Gottes Wort. Ist darin eine falsche, so ist Gottes Wort nun mal eben falsch.

Rosinenpickerei läuft bei mir nicht. Auch das macht ihr immer gern.

Kommentar von HumanistHeart ,

Und es war meine ich irgendwo in Könige. Da wird gesagt, Ägypten würde nun so kleingemacht, dass es sich nie wieder über andere Völker erheben wird um über sie zu herrschen. 
Das steht da so. 

Nun, Ägypten hat zusammen mit England im 19 Jahrhundert den Sudan eingenommen und es für rund 70 Jahre besetzt gehalten.

Und auch von Dir ist nun die übliche Verrenkung der Interpretationsakrobatik zu erwarten, die grundsätzlich immer kommt. Eine bei Der jede Aufrichtigkeit, zusammen mit aller Logik aus dem Fenster fällt. 

...aber das ist man ja gewohnt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Nun, Ägypten hat zusammen mit England im 19 Jahrhundert den Sudan eingenommen und es für rund 70 Jahre besetzt gehalten.

Wie Du selbst schreibst, gelang dies Ägypten gemeinsam mit England, aber eben nicht von allein. Ich sehe nicht, dass ich mich dahingehend verrenken musste.

...aber das ist man ja gewohnt.

Und eine solche Behauptung zeugt von Überheblichkeit.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wie Du selbst schreibst, gelang dies Ägypten gemeinsam mit England, aber eben nicht von allein.

Und? Ägypten hat es besetzt, verwaltet, kontrolliert. Exakt das also was nie hätte geschehen dürfen. Der Vers ist klar falsch. Aber das sieht man eben nicht, unterliegt man einer starren Ideologie.

 

 Ich sehe nicht, dass ich mich dahingehend verrenken musste.

Was wiederum exakt den Kern der Verrenkung darstellt. "Stimmt nicht – und basta".
 

Und eine solche Behauptung zeugt von Überheblichkeit.

Erstens, zeugt das von nichts anderem als Erfahrung.

Und zweitens, kann mich jemand der sich von Göttern geschaffen erachtet, überheblich nennen wie er will und mag. Dieses Maß an Hybris werde ich nie erreichen können.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Was wiederum exakt den Kern der Verrenkung darstellt.

Und Deine Unterstellungen sprechen auch für sich.

"Stimmt nicht – und basta".

Das habe ich nie geschrieben.

Erstens, zeugt das von nichts anderem als Erfahrung.

Vielleicht von dem, was Du Erfahrung nennst, die aber genauso auf Einbildung begründet sein kann.

Und zweitens, kann mich jemand der sich von Göttern geschaffen erachtet, überheblich nennen wie er will und mag.

Wie war das eben noch? "Was wiederum exakt den Kern der Verrenkung darstellt. "Stimmt nicht – und basta"."

Dieses Maß an Hybris werde ich nie erreichen können.

Irgendwie passt diese Wortwahl für Hochmut bzw. Überheblichkeit so gar nicht zum restlichen Niveau Deiner hiesigen Kommentare. Was man davon halten soll, dazu schreibe ich jetzt mal nichts.

Kommentar von HumanistHeart ,

Machen wir es kurz. 

In der Bibel steht sie würden sich nie wieder über andere Völker erheben und über diese herrschen.
Im Geschichtsbuch steht sie hielten den Sudan für 70 Jahre besetzt.

Das ist ein diametraler Widerspruch.
Und das beantworte nun einfach bitte.

Kommentar von HumanistHeart ,

Und das hier...

Was man davon halten soll, dazu schreibe ich jetzt mal nichts.

Doch. Schreib mal was dazu. Probier das mal.
Wie kann jemand der sich von Gottheiten als bewusst geschaffen erachtet, jemanden anderem Überheblichkeit vorwerfen?

Erklär mal wie das geht, statt zu versuchen mit Polemik die Frage zu umschiffen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Christen ist das Alte Testament nicht egal, aber maßgeblich ist für Christen das Neue Testament, besonders in den Dingen, wo das Neue Testament Aussagen des Alten Testaments überholt. Das hat nichts mit Rosinenpickerei zu tun.

Antwort
von Schatten141216, 98
nein weil....

Wenn es einen ,,Gott'' gäbe sofern er existiert warum kommt er selbst nicht mal hier zu uns auf die Erde da er ja Wunder bewirken kann müsste er ja auch wissen wo der Planet Erde liegt. Ich glaube nur an Sachen die sich auch beweisen lassen.

Kommentar von tininia ,

Bin deiner meinung

Kommentar von TerminatorCat ,

nur weil es bei bestimmten sachen noch keine beweise gibs, heißt es nicht, dass es wahr bzw etwas nicht wahr ist.

Habt ihr den stickfeste beweise, dass es Gott nicht gibs ? Da gibt es ebenfalls keine Beweise...deshalb...so wohl als auch. Alles ist möglich.

Kommentar von Schatten141216 ,

Das nicht aber haben die Leute die an ,,Gott'' glauben einen Beweis das es ihn gibt, Nein.

Kommentar von TerminatorCat ,

Beide Seiten haben keine Beweise, also kann man nicht möglich und nicht möglich sprechen :)

Kommentar von zahlenguide ,

es gibt ein Argumentationsmuster, das für die Existenz eines Schöpfers des Universums spricht - damit Sterne überhaupt existieren können, dürfen sich die Galaxien weder zu schnell noch zu langsam bewegen - diese exakte Geschwindigkeit existiert im Universum. Damit Leben überhaupt möglich ist, muss es Zellen geben. Diese brauchen ganz bestimmte Bedingungen, die im Universum exakt erfüllt sind. Damit ein Apfel für einen Menschen gesund ist, muss der Apfel aus tausenden von Bestandteilen bestehen und quasi einem eigenen Universum bestehen, ansonsten könnte der Mensch, die Vitamine und Mineralien gar nicht nutzen usw. usw. usw. - es gibt vielleicht Millionen von Umständen, denen wir es zu verdanken haben, dass wir existieren - dies könnte für einen Schöpfer des Universums sprechen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich glaube nur an Sachen die sich auch beweisen lassen.

Es gibt einen Unterschied zwischen glauben und akzeptieren, und der wird in dieser Aussage von Dir deutlich, denn zum Glauben braucht es keine Beweise, um etwas zu akzeptieren ohne daran zu glauben, jedoch durchaus.

Antwort
von Philipp59, 29
ja an ....

Hallo tininia,

Du denkst also, dass diejenigen, die an Gott glauben, in Wirklichkeit nur an eine Sagengestalt glauben! Gerne möchte ich nachfolgend darlegen, warum ich der Überzeugung bin, dass Gott nicht nur in der Vorstellung und in Sagen existiert.

Die Cheops-Pyramide in Ägypten, der Panamakanal, die chinesische Mauer, die Golden Gate Bridge - die Liste dieser berühmten und faszinierenden Bauwerke ließe sich noch beliebig lange fortsetzen. Jedem ist klar, dass die Konstrukteure dieser Bauwerke eine Menge an Können, Wissen und Sachverstand brauchten, um diese Dinge ins Dasein zu bringen.

Wie sieht es nun aber mit den "Bauwerken" in der Natur aus? Benötigten sie keinen Architekten oder Designer? Ist es denkbar, dass sie allein aufgrund der Naturgesetze und zufälligen Entwicklungen entstehen konnten? Betrachte einmal folgende Beispiele einiger Lebewesen und ihrer Konstruktionsmerkmale:

Das Facettenauge

Das Facettenauge der Insekten gehört mit zu den faszinierenden Konstruktionen in der Natur. Das Auge der Biene oder der Libelle beispielsweise besteht aus einer großen Anzahl optischer Einheiten, von denen jede einzelne in eine bestimmte Richtung zeigt. So ist das Insekt in der Lage, ein mosaikartiges Weitwinkelbild wahrzunehmen, das ihm hilft, Bewegungen sehr schnell und präzise wahrzunehmen.

In der Wissenschaft versucht man, das Facettenauge der Insekten nachzuahmen, um dieses dann z.B. in Kameras zu verwenden, die man im medizinischen Bereich in Gestalt einer Minisonde einsetzten könnte. Einem Team von Bauingenieuren ist es gelungen, ein künstliches Facettenauge mit etwa 8500 Linsen herzustellen. Dennoch hält es einem Vergleich zu seinem Vorbild aus der Natur nicht stand, da dieses aus 30.000 (!) Seheinheiten besteht.

Das Flagellum der Bakterien

Das Flagellum der Bakterien wird auch Geißelmotor genannt, da es sozusagen die Antriebseinheit eines Bakteriums ist und in seinem Aufbau sowie seinen Einzelelementen ziemlich genau einem Außenbordmotor gleicht. Die rotierenden Flagellen ermöglichen die Vor- und Rückwärtsbewegung des Bakteriums sowie die schnelle Richtungsänderung.

Das Gebilde ist aus etwa 40 verschiedenen Proteinen zusammengesetzt, die, wie gesagt, den einzelnen Bauteilen eines Außenbordmotors entsprechen. Und das Erstaunliche ist, dass sich alles in nur 20 Minuten von selbst zusammensetzt und zwar so, dass jedes Bauteil an der genau passenden Stelle sitzt.

In dem Buch The Evolution Controversy wird gesagt: „Das Flagellum der Bakterien verfügt über einen Rotationsmotor, der es auf 6  000 bis 17  000 U/min bringt. Damit nicht genug, kann er innerhalb einer Vierteldrehung in die Gegenrichtung umschalten und mit unverminderter Geschwindigkeit weiterlaufen.“ Und in der Zeitschrift New Scientist wird das bakterielle Flagellum als „Musterbeispiel für ein komplexes molekulares System  — eine komplizierte Nanomaschine, die das Können menschlicher Ingenieure weit übersteigt" beschrieben.

Die Honigwabe

Die Honigwabe der Biene wird wegen einiger Besonderheiten ihres Aufbaus als eine eindrucksvolle Ingenieurleistung betrachtet. Warum?

Der Honigbiene ist es gelungen, mit möglichst wenig Baumaterial viel Raum zu schaffen. Lange Zeit vermuteten Mathematiker, dass die optimale Form die der in der Honigwabe anzutreffenden Sechsecke sei. 1999 erbrachte dann Professor Thomas C. Hales den mathematischen Beweis für die Überlegenheit der Sechsecke gegenüber anderen Formen wie z.B. Quadrate o.ä.

Die sechseckigen Strukturen der Honigwaben ermöglichen es der Biene, den Platz im Bienenstock ökonomisch auszunutzen. Sie benötigt dazu nur eine kleinstmögliche Menge an Wachs und doch entsteht eine stabile Wabe, in der die Bienen die größtmögliche Menge Honig aufbewahren können. Nicht umsonst wird daher die Honigwabe auch als ein "architektonisches Meisterwerk" bezeichnet.

Diese drei Beispiele sind nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die Natur an faszinierenden Formen und Strukturen aufzuweisen hat. Welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Für einige sind sie lediglich das Produkt einer ungerichteten Evolution. Andere, darunter auch viele Wissenschaftler, sehen darin jedoch eindeutig die Werke einer gestalterischen und schöpferischen Macht.

Der Wissenschaftler Wolf-Ekkehard Lönnig, der bereits viele Jahre am Max-Planck-Institut in der Züchtungsforschung tätig ist, sagte dazu: "Durch meine empirischen Forschungen in der Genetik sowie durch Studien biologischer Themen wie Physiologie und Morphologie komme ich mit der enormen, oft unfassbaren Komplexität der Lebewesen unmittelbar in Berührung. Meine einschlägigen Studien haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass Lebewesen — selbst die einfachsten  — einen intelligenten Ursprung haben müssen". Dem schließen sich viele andere Forscher ebenfalls an. Sie halten es nicht für wahrscheinlich, dass eine erste lebende Zelle in einem Urozean aus unbelebter Materie von allein entstanden ist, oder all die vielen Erscheinungsformen des Lebens allein durch natürliche Gesetzmäßigkeiten und zufällige Ereignisse entstehen konnten.

Ob jemand aufgrund dessen, was er in der Natur beobachten kann, an Gott glaubt oder nicht, hängt letztendlich von seiner inneren Einstellung ab und davon, wie er das Beobachtbare und die Fakten bewertet. Eines kann man jedenfalls mit Sicherheit sagen: Bleibt man allein bei den Tatsachen, dann ist man nicht gezwungen, den Glauben an einen Schöpfer abzulehnen. Auch die langjährigen Forschungen auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie haben nicht dazu geführt, die Entwicklung sämtlicher Lebewesen aus einer Urzelle zu beweisen. Es bleibt also weiterhin genug Raum für den Glauben an einen Gott.

LG Philipp

Antwort
von realsausi2, 48

Nein.

Ein solches "Nein" bedarf keiner Begründung. Ein "Ja" allerdings sehr wohl.

Muss ich eine Begründung geben, warum in nicht an die Zahnfee glaube? Wer aber an die Zahnfee glaubt (außer unmündigen Kindern) sollte dafür aber unbedingt eine Begründung vorlegen können.

Deine Umfrage ist daher falsch formuliert.

Kommentar von Fantho ,

Muss ich eine Begründung geben, warum in nicht an die Zahnfee glaube?

Ebensoviel oder ebensowenig, wie jener, der an eine Zahnfee glaubt...

Gruß Fantho

Antwort
von Fantho, 34
ja an ....

Ja, weil ich Gott in meinen, wie ein User mir einmal in einer despektierlichen Art und Weise schrieb, 'Eiern' spüre, als ich von 'innere Wahrnehmung', 'innere Empfindungen' etc. schrieb...

Und ja: Gott ist eine 'Sagengestalt', und zwar eine Sagenhafte Gestalt ;-)

Aber Scherz beiseite: Du solltest den Begriff 'Sage' Dir mal genauer betrachten, dann wirst Du feststsellen, dass dieser Begriff 'Sagengestalt'  nicht von ungefähr kommt...

Gruß Fantho

Antwort
von ilinalta, 40
nein weil....

Weil es für mich keinen einzigen Grund dafür gibt.

Antwort
von Knotternicht, 67

Erstmal Götter und Sagengestallten sind 2 ganz verschiedene Sachen! Ich glaube,daß da irgendetwas ist. Ich bin mir sicher das es kein alter Mann mit langem Bart ist, doch irgendetwas ist da. Warum nicht Protoplaslma, oder ein Ausserirdischer, meine Oma oder wer,was auch immer.

Antwort
von Matzko, 11
ja an ....

Deine Frage ist nicht neutral gestellt, sondern drückt deine Anti-Haltung gegenüber jedem religiösen Glauben aus, da du die Formulierung "Sagengestalt" verwendest, was nicht nur diskriminierend sondern sogar beleidigend für gläubige Menschen ist. Es wundert mich, dass die Frage in dieser Form zugelassen wurde. Ich werde dir, da die Frage so nun einmal hier steht, trotzdem antworten: Ja, ich glaube an Gott, aber nur darum, da ich eigene Erfahrungen mit ihm machen konnte.

Antwort
von Haldor, 80

Der Glaube an Gott (man könnte auch sagen: an eine höhere Macht) ist aus folgenden Gründen unverzichtbar: der Sinn unserer irdischen Existenz ist logisch (d.h. mit Hilfe unseres Verstandes) nicht erklärbar. Das hängt mit der Struktur unseres Verstandes zusammen: er kann nur Dinge erklären, die zu unserem irdischen (sinnlichen) Erfahrungsbereich gehören (s. hierzu: Kant). Alles darüber Hinausgehende, das Übersinnliche, Metaphysische (z.B. Gott, Jenseits, Ewigkeit, Unsterblichkeit der Seele, Sinn des Lebens) ist dem menschlichen Verstand verschlossen.

Man kann darüber zwar viel erzählen, doch im Grunde erzählen wir
dann nur Sachen, die Bestandteil der irdischen Erfahrung sind. Daraus
ergibt sich: da man weder die Existenz Gottes noch die Nichtexistenz
Gottes beweisen kann, ist es rein spekulativ zu sagen, es gibt keinen
Gott. Spekulationen aber soll man sich nicht anschließen.

Nun sagen natürlich viele: auch die Existenz Gottes müsste demnach rein spekulativ sein. Das ist die Auffassung der Agnostiker, die sich dann über derartige Fragen (Gott, Sinn des Leben, Leben nach dem Tode etc.) keine Gedanken machen, da diese metaphysischen Dinge ohnehin nicht zu beweisen sind. Eine durchaus akzeptable Einstellung!

Aber auch die Auffassung, es gibt einen Gott, ist akzeptabel, selbst wenn sie durch unsere (theoretische) Vernunft nicht zu beweisen ist. Doch sie kann – nach Kant – durch unsere praktische Vernunft nachgewiesen oder jedenfalls in etwa nachgewiesen werden. Dieser Meinung schließe ich mich an (die Begründung ist leider etwas kompliziert):

Da

der Mensch auch ein Vernunftwesen ist und somit den Willen hat,

vernünftig zu handeln - argumentiert Kant - muss er sich

allgemeingültigen, objektiv praktischen Vernunftgrundsätzen

unterwerfen, denn nur Handlungen gemäß dieser Grundsätze sind

Vernunfthandlungen. Ein Handeln außerhalb solcher allgemeingültiger

Grundsätze, die auf Vernunft beruhen, ist unvernünftig. Insofern

muss die subjektive Maxime eines Menschen immer zugleich einer

allgemeingültigen (und vernünftigen) Gesetzgebung entsprechen.

Dieses Handlungsprinzip lautet: „Handle so, dass die Maxime deines

Handelns jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen

Gesetzgebung gelten könne!“ (= kategorischer Imperativ)

Das Vernunftgesetz, dem allein sich die individuelle Vernunft unterwerfen
will, muss aber zugleich auch ein moralisches Gesetz sein. Das
begründet Kant so: Jeder will unter Zuständen leben, die moralisch
erstrebenswert sind. Wie aber kann die Vernunft das moralisch
Erstrebenswerte erkennen? Unmoralische Maximen führen zu einem
Selbstwiderspruch bzw. zu heillosen Zuständen, die ein vernünftiger
Mensch auf keinen Fall erstreben möchte. Z.B die Maxime: „Ich will
mir Geld leihen, ohne die Absicht zu haben, es zurückzuzahlen.“
Oder: „Ich will mich nur um mich selber kümmern und nicht um die
Probleme anderer.“ Oder: „Ich spende nie. Ich brauche mein Geld
ausschließlich für mich selber; eventuell spende ich, aber nur, um
mein Image zu pflegen.“ Solche Maximen befördern den Egoismus und
führen allmählich zu einer Auflösung der Gesellschaft, letztlich
zum Kampf aller gegen alle. Daraus ergibt sich der moralisch geprägte
kategorische Imperativ: „Handle so, dass du die Menschheit
jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“

Mit Hilfe dieser praktischen Vernunft kommt Kant zu einer Art moralischen Gottesbeweis (denn die Tatsache, dass er Gott kraft der theoretischen Vernunft für unerkennbar und unbeweisbar erklärt, bedeutet nicht, dass er die Existenz Gottes leugnet). Konsequentes moralisches Handeln ist nicht möglich ohne den Glauben an Freiheit, Unsterblichkeit und an Gott. Wer moralisch handelt, gibt durch sein Handeln zu erkennen, dass er an die Existenz dieser Ideen glaubt  -  auch wenn er sie theoretisch vielleicht verleugnet. Sittliches Handeln ist praktische Gottesbejahung (allerdings nennt Kant diese Art Gottesbejahung nicht Beweis, sondern Postulat).

Kommentar von realsausi2 ,

Alles darüber Hinausgehende, das Übersinnliche, Metaphysische (z.B. Gott, Jenseits, Ewigkeit, Unsterblichkeit der Seele, Sinn des Lebens) ist dem menschlichen Verstand verschlossen.

Du hast in Deiner Aufzählung ein paar wichtige Dinge vergessen:

Die Zahnfee, Einhörner, Rumpelstilzchen, Harry Potter, Zeus, Ra, FSM...

Alle diese stehen mit dem von Dir genannten auf einer Stufe.

Daraus folgt unweigerlich:

Der Glaube an die Zahnfee (man könnte auch sagen: an eine höhere Macht) ist aus folgenden Gründen unverzichtbar:

Ebenso wie:

ist es rein spekulativ zu sagen, es gibt keine Zahnfee.

Keineswegs richtig gefolger ist:

Spekulationen aber soll man sich nicht anschließen.

denn dann könnte die Folge nur Atheismus sein. Dieser nimmt keinerlei Spekulation vor. Hingegen ist jeder Gottesglaube solange eine reine Spekulation, wie nicht belastebare Belege für die Existenz von Göttern vorgelegt werden.

Konsequentes moralisches Handeln ist nicht möglich ohne den Glauben an Freiheit, Unsterblichkeit und an Gott.

Unsinn. Was Du hier in den Kant´schen Imperativ reindichtest, hat nicht Hand und nicht Fuß.

Moral braucht weder einen Gott noch muss sie zwingend für die Gesamtpopulation vorteilhaft sein. Moral ist immer eine Vereinbarund derer, die sich unter einem "Banner" zum Zusammenleben entschlossen haben.

Somit gibt es eben nicht nur Moral und Nichtmoral. Es gibt auch inhumane Moral.

Erst  Humanismus und Aufklärung habem eine Grundlage für eine menschengerechte Moral geliefert. Gegen die erbitterten Widerstände der Gottgläubigen. Diese kann ich mir zueigen machen vollständig ohne eine Gottesglauben.

Sittliches Handeln ist praktische Gottesbejahung

Ach Gottchen, das ist nun der finale intellektuelle Kopfschuss.

Das Leben der meisten Atheisten gibt deutlich Auskunft darüber, dass das verquaster Unsinn ist.

Eine solche Vergewaltigung des Kategorischen Imperativs, den ich für eine der größten Errungenschaften menschlicher Zivilisation halte, ist mir noch nicht untergekommen.

Kommentar von Haldor ,

Dieser Kommentar ist wegen seiner absoluten Ignoranz, seiner lächerlichen Begriffe ("Zahnfee" u.a.) und seiner totalen Borniertheit und Ahnungslosigkeit indiskutabel.

Kommentar von CalicoSkies ,

Nein, er ist formallogisch völlig korrekt.

Es besteht kein Unterschied zwischen der Frage, ob unter meinem Bett kleine, rosafarbene, unsichtbare Feen leben (die natürlich göttlich sind, weil sie gleichzeitig rosafarben und unsichtbar sind !!!!!!111111einself) oder ob der Christengott existiert...

Beides sind haltlose Behauptungen, die so gut wie nicht zu widerlegen sind (der Beweis der Nichtexistenz ist so gut wie unmöglich)

Wenn man also 99,999% aller Sagengestalten, Märchengestalten, übernatürlichen Figuren o.ä. ablehnt (aus gutem Grund!), wieso macht man das dann mit der eigenen Figur nicht auch?

Atheisten sind einfach konsequent und haben keinen Glauben an irgendeine dieser Gestalten :D

Kommentar von Fantho ,

Wenn man also 99,999% aller Sagengestalten, Märchengestalten, übernatürlichen Figuren o.ä. ablehnt (aus gutem Grund!)

Du begehst mit dieser Aussage mehrere sehr grobe formallogische Fehler!

Nachdenken bitte!

Gruß Fantho

Kommentar von HumanistHeart ,

Du begehst mit dieser Aussage mehrere sehr grobe formallogische Fehler!

Und Du lernschwacher Esoteriker kannst keinen einzigen davon benennen.

Welche "formallogische Fehler" sind hier drin Du Freak? Welche?
Namen bitte. Nebst Erläuterung versteht sich. 

Kommentar von CalicoSkies ,

Du scheinst anscheinend den Unterschied zwischen "ich glaube nicht an X" und "ich behaupte, dass es X nicht gibt" nicht zu verstehen...

Denn du glaubst nicht an Zeus, nicht an Ra, nicht an das Fliegende Spaghettimonster, nicht an pinke Feen unter meinem Bett, nicht an Jupiter, nicht an Wotan, nicht an die Zahnfee, ... und lehnst somit alle Sagengestalten ab.. bis auf eine.

Ich als Atheist gehe einfach einen Schritt weiter...

Kommentar von CalicoSkies ,

PS:

Der Glaube an Gott (man könnte auch sagen: an eine höhere Macht) ist aus folgenden Gründen unverzichtbar: der Sinn unserer irdischen Existenz ist logisch (d.h. mit Hilfe unseres Verstandes) nicht erklärbar

Das Gegenteil ist der Fall.

Sinn in irgendwelchen Vorgängen, Ereignissen o.a. Vorkommnissen zu suchen ist eine Eigenschaft unseres Gehirns...

Physikalische Vorgänge haben jedoch keinen Sinn - sie geschehen entweder oder auch nicht; aber es gibt keinen tieferen Sinn dahinter.

Diese SInnsuche ist zwar menschlich, aber naturwissenschaftlich betrachtet völlig unsinnig.

Für Erklärungsmodelle der theoretischen Physik, der Astrophysik, der Abiogenese, der Evolution, .... ist es völlig irrelevant, ob etwas einen "Sinn" hat oder nicht - genau deswegen ist deine Schlussfolgerung, deswegen wäre ein Glaube unverzichtbar, nicht richtig.

Es gibt genug A(nti)theisten, die keine solche SInnsuche brauchen :)

Daraus ergibt sich: da man weder die Existenz Gottes noch die Nichtexistenz Gottes beweisen kann, ist es rein spekulativ zu sagen, es gibt keinen Gott. Spekulationen aber soll man sich nicht anschließen.

Nö.

Du bist derjenige, der die Behauptung aufstellt ("X existiert") - lieferst dafür aber keinen einzigen Beleg, keinen Nachweis, keine begründeten Hinweise, es gibt dafür nicht den Hauch einer Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich so ist...

Und damit kann man es dann mit dem guten alten Grundsatz halten: Quod gratis asseritur, gratis negatur.

Frei übersetzt: Was ohne Grund behauptet wird, kann ohne Grund abgelehnt werden.

Die Abwesenheit eines Gottglaubens (nichts anderes ist Atheismus, eine direkte Ablehnung wäre Antitheismus) ist damit alles, aber nicht spekulativ, sondern sogar die einzige Ansicht, die frei von jeglichen Spekulationen ist!

Das hat zwar realsausi schon gut ausgeführt, ich wollte das aber nochmals bekräftigen :3

Kommentar von Fantho ,

Warum akzeptieren selbst sogenannte ´'Wissenschaftsgläubige' nicht einmal die von der Wissenschaft selbst gemachte  (und sinngemäß von mir wiedergegebene) Aussage, dass

eine Gottesexistenz weder belegt, noch widerlegt werden kann, womit dann in dieser Frage eine Pattsituation gegeben ist und somit man einen Gottglauben nicht als falsch oder richtig deklarieren kann...

Du dagegen behauptest jetzt, dass durch das Nichtbeweisenkönnen einer Gottesexistenz somit eine Gottesexistenz nicht gegeben sein kann, womit Du selbst 'Gefangener' Deines eigens hier zum Ausdruck gebrachten Grundsatzes geworden bist...

Somit ist selbst die Verneinung einer Gottesexistenz einer Spekulation unterworfen...

Gruß fantho

Kommentar von CalicoSkies ,

Wenn du schon an meinem Kommentar herummäkelst, dann solltest du ihn vielleicht auch vorher lesen und verstehen...

Was du im Moment machst nennt man Strohmann: Du behauptest Dinge, die ich nicht gesagt habe und widerlegst sie dann, um mich in ein schlechtes Licht zu rücken :3

Daher:

Du dagegen behauptest jetzt, dass durch das Nichtbeweisenkönnen einer Gottesexistenz somit eine Gottesexistenz nicht gegeben sein kann

Nein, tue ich nicht.

Ich habe gesagt, dass ich einen Gottglauben aus dem oben genannten Grund ablehne (Keine Evidenz dafür, also kann es ohne Evidenz abgelehnt werden -> Hitchens Razor)

Das ist kein Beweis von Nichtexistenz - wie ich ja auch schön formuliert habe - ich wiederhole: Atheismus ist frei jeglicher Spekulation!

Wenn ich mit dieser Begründung die Hypothese "Es leben kleine rosa Feen unter Fanthos Bett" ablehne, dann ist das kein Beweis für die Nichtexistenz dieser rosa Feen - und es ist auch kein Beweis dafür, dass es "nicht gegeben sein kann"

Es ist nur eine Aussage darüber, dass ich keinen Grund habe, von so etwas auszugehen, wenn diese These nicht durch Argumentation untermauert wird ;)

"Es gibt einen Gott" ist eine Hypothese wie jede andere, die sich selbstverständlich auch naturwissenschaftlich überprüfen lässt.
Die Gläubigen sind jedoch kreativ, da eine der formalen Eigenschaften eines "Gottes" meistens "Wesen, dass sich der Naturwissenschaft entzieht" ist - deshalb ist kein Beleg der Existenz und auch kein Beleg der Nichtexistenz möglich...

Daher halte ich es hier mit puren Wahrscheinlichkeiten - ein System ohne einen Gott ist weitaus wahrscheinlicher als ein System mit einem Gott; da das System mit den wenigsten Variablen (bzw. das simpelste) viel wahrscheinlicher das Zutreffende ist. (Ockhams Razor)

Es gibt auf der Erde zehntausende Religionen, zehntausende Gottesbilder und alle behaupten sie verschiedene Dinge - da halte ich es lieber mit der Naturwissenschaft, die einfach ein ehrliches "wir wissen es noch nicht" vertritt ;)

Aus all diesen Gründen erachte ich Haldors Aussage, ein Glaube wäre "unverzichtbar" für falsch.

Somit ist selbst die Verneinung einer Gottesexistenz einer Spekulation unterworfen...

Die Ablehnung davon nicht - eine Behauptung der Nichtexistenz schon.

Wenn ein Atheist sagt "ich glaube nicht an Gott", dann spekuliert er nicht - er lehnt schlichtweg die Spekulation eines anderen ab.

Und die Ablehnung einer Spekulation ist keine Spekulation, da "Abwesenheit von Gottglauben" auch keine Weltanschauung ist und keine Einstellung und keine Aussage enthält!

Das ist hier dein Denkfehler...

Wir können das ja gern mal umdrehen: Glaubst du an das Fliegende Spaghettimonster?

Vermutlich nicht, oder? Laut deiner Logik hast du damit im Moment eine Aussage getroffen (eine Spekulation, dass es das FSM nicht gibt) - dabei hast du nichts anderes gemacht, als eine These abgelehnt ;)

Zwischen "ich glaube nicht an Gott" und "ich behaupte, es gibt keinen Gott" ist eben ein kleiner Unterschied...

Kommentar von Lennister ,

Das hängt mit der Struktur unseres Verstandes zusammen: er kann nur
Dinge erklären, die zu unserem irdischen (sinnlichen) Erfahrungsbereich
gehören (s. hierzu: Kant).

Und hier sieht man, wer tatsächlich ignorant und borniert ist. Du stützt dich hier ernsthaft auf das Werk eines 1804 verstorbenen Philosophen und ignorierst alle danach stattgefundene Forschung über den menschlichen Verstand. Das ist extrem ignorant.

Wenn du dich mit dieser Forschung auskennen würdest, wüsstest du, dass Kant falsch lag. Der Verstand ist evolutionär so gebaut, dass er einen Input verarbeitet. Er sucht(konstruiert) Strukturen, erfindet Erklärungen.

Aber aus welchem Bereich der Input kommt, ist für den Verstand egal. Er verarbeitet alles, was relevant scheint; das hat evolutionäre Gründe.

Daraus
ergibt sich: da man weder die Existenz Gottes noch die Nichtexistenz
Gottes beweisen kann, ist es rein spekulativ zu sagen, es gibt keinen
Gott

Auch das ist Unsinn. Hier muss man allerdings weiter ausholen.

Die Beurteilung solcher Fragen als spekulativ durch Kant basiert auf der Unterscheidung zwischen Aussagen a posteriori und Aussagen a priori. Nur wurde diese Unterscheidung in der Philosophie des 20.Jahrhunderts als sinnlos erwiesen:

Sie basiert auf der Prämisse, dass Aussagen für sich allein stehen. Das ist aber nicht der Fall. Jede Aussage steht direkt oder indirekt(d.h. über andere Aussagen) in zahlreichen Beziehungen mit weiteren Aussagen. Sie bedingt diese, wird von diesen bedingt oder schließt sie aus.

Dadurch ist letztlich jede Aussagen irgendwie eine Beobachtungsaussage, also a posteriori. Aussagen a priori gibt es also nicht; auch Aussagen über Themen wie Gott sind Beobachtungssätze.

Dazu kommt noch, dass es noch andere Argumente neben empirischen Argumenten gibt, z.B. pragmatische. Und mit pragmatischen Argumenten kann man sehr überzeugend für eine atheistische Position argumentieren.

Konsequentes moralisches Handeln ist nicht möglich ohne den Glauben an Freiheit, Unsterblichkeit und an Gott

Das ist erstens eine unverschämte Unterstellung gegenüber Atheisten und Agnostikern und zweitens schlicht falsch. Man kann in Übereinstimmung mit Moralprinzipien und aus dem bewussten Entschluss heraus, diesen Prinzipien zu folgen, handeln, ohne an einen Gott zu glauben. Dafür braucht es nur die Vernunft, sich bewusst zur Befolgung dieser Prinzipien zu entscheiden; weiter nichts.

Kommentar von Haldor ,

"Der Verstand ist evolutionär so gebaut, dass er einen Input verarbeitet. Er sucht(konstruiert) Strukturen, erfindet Erklärungen. Aber aus welchem Bereich der Input kommt, ist für den Verstand egal. Er verarbeitet alles, was relevant scheint; das hat evolutionäre Gründe." -

O Gott, o Gott, was für ein krauses Zeug! Und mit solchen verworrenen Sätzen erklärst du Kant für veraltet  und beschimpfst Leute, denen Klarheit der Gedanken über alles geht, mit Worten wie "Unsinn" und "unverschämt". Wage es ja nicht noch einmal, mich mit deinem unverständlichen, hanebüchenen Kauderwelsch zu belästigen!

Kommentar von Lennister ,

Ich sehe, dir fällt auf argumentativer Ebene nichts mehr ein. Aber bist du reif genug, daraus zu schließen, dass du Unrecht hast?

Nein. Stattdessen irgendein Gerede a la' "krauses Zeug"(so redete man in den 50ern), um die Diskussion abzuwürgen.

PS: Falls du mich- was ich nicht glaube- wirklich nicht verstanden haben solltest: Das liegt dann nicht an mangelnder Klarheit meinerseits. Das Problem liegt in diesem Fall bei dir.

Kommentar von CalicoSkies ,

O Gott, o Gott, was für ein krauses Zeug!

Nö, sondern diese "Denkmuster" unseres Gehirns sind ausreichend belegt.

Und mit solchen verworrenen Sätzen erklärst du Kant für veraltet

Kant war Philosoph, kein Neurobiologe oder Verhaltensforscher im Bereich der Psychologie.

Wir haben heute ein viel besseres Modell dafür, wie das Gehirn "tickt" und wie wir zu solchen Fehlschlüssen kommen (wo wir bspw. hinter allem einen Sinn suchen)

und beschimpfst Leute, denen Klarheit der Gedanken über alles geht, mit Worten wie "Unsinn" und "unverschämt". Wage

Es IST unverschämt, Atheisten zu unterstellen, sie hätten keine Moral!

Moral kann auch aus anderen Maximen abgeleitet werden, wie bspw. den Menschenrechten o.a. - Religion hat damit rein gar nichts zu tun.

Diese Haltung darf dann daher auch so bezeichnet werden!

Wage es ja nicht noch einmal, mich mit deinem unverständlichen, hanebüchenen Kauderwelsch zu belästigen!

Soll das eine Drohung sein?

Und ich denke eher, du nennst es "unverständlicher, hanebüchener Kauderwelsch", weil du es entweder nicht verstehst (wovon ich nicht ausgehe) oder es nicht in deine Denkweise passt und du es daher gar nicht verstehen möchtest. (was ich für recht wahrscheinlich halte)

Du kannst hier keinen Nutzern "drohen", dass sie deine Beiträge nicht kommentieren o0

Antwort
von gottesanbeterin, 48

"Glaubst du an das Meer oder eine andere Sagengestalt?", sagte der Wassertropfen im Meer zu einem anderen Wassertropfen im Meer.

Kommentar von Meatwad ,

Da fehlt aber noch was:

..., sagte der Wassertropfen im Meer zu einem anderen Wassertropfen im Meer, der sich für mehr hielt als für einen Wassertropfen im Meer.

So passt es.

Antwort
von Kiboman, 54
nein weil....

ich nicht daran glaube, dennoch bin ich offen für alles.

es gibt ein interessantes gedanken spiel, quasi eine analogie.

ein bisschen witzig aber ziemlich treffend.

glaubst du an ein leben nach der geburt?

http://www.gekreuzsiegt.de/2011/10/26/ein-zwillingsparchen-unterhalt-sich-im-bau...


Kommentar von tininia ,

Nein

Kommentar von Kiboman ,

wenn du das mit nein beantwortest zeigt es nur das du es nicht verstanden hast.

die seit Generationen endlos geführte Diskussion lässt sich bis jetzt nicht mit ja oder nein beantworten.

es gibt keine beweise dafür weder dagegen, jeder kann für sich selbst interpretieren ob es glück, zufall, schicksal oder gott war der fur etwas verantwortlich ist.

Antwort
von Meatwad, 10
nein weil....

Meine Gründe, nicht an einen Gott zu glauben, sind identisch mit den Gründen eines Gläubigen, nicht an den Gott einer anderen Religion zu glauben.

Antwort
von zahlenguide, 87

ja und nein - auf der einen Seite glaube ich das die Aufklärung zu mindestens bewiesen hat, dass die großen Religionen und verschiedene Lebensformen in der Antike (z.B. die Römische Denkweise) sich im Nachhinein als Falsch herausgestellt haben.

Nur um ganz kurz, dass zu erläutern - die Erde ist nicht flach, im Koran und der Bibel gibt es Textstellen, die mit unserer heutigen Moral/Ethik nicht zusammen passen (z.B. in der Bibel wird Sklaverei als positiv dargestellt; im Koran werden Bewegungen von Himmelskörpern falsch beschrieben) und es gibt Theorien wie die Evolutionstheorie und die Chaostheorie, die gegen die ursprüngliche Sichtweise der großen Religionen sprechen. Auch stellt sich die Frage, warum Gott 2 Millionen Jahre warten sollte, so lange existiert der Mensch bereits, bis er diese Religionen installiert - sie entstanden ja vor ca. 2000 Jahren erst.

Auf der anderen Seite spricht das aber nicht dagegen, dass es einen Gott gibt. Wenn man logisch an die Sache geht, wäre es sogar sehr wahrscheinlich, dass es etwas intelligentes geben könnte, dass uns und das Universum erschaffen haben kann. So kann man gängige wissenschaftliche Theorien dazu verwenden. - Hier ein paar schnelle Beispiele - Zellen, die wir für Leben brauchen, sind von vielen vielen Bedingungen abhängig, damit sie nicht platzen oder implodieren, Himmelskörper benötigen sehr viele Faktoren, die exakt stimmen müssen, damit sie nicht einfach zerfallen, unsere Gefühlswelt ist ein absolutes Rätsel, unser Geist - wenn es sowas gibt - kann man trotz Gehirnforschung, Embryoforschung, Hormonforschung einfach nicht erklären... Es könnte also eine Art bewusste Kraft geben, die das Universum lenkt. Gläubige verwenden dafür gerne das folgende Argument: man könnte behaupten, dass die Pyramiden nicht durch den Menschen sondern durch die Natur entstanden sind, dass die Steine also zufällig z.B. durch den Wind so gefallen sind, dass sie eine Pyramide gebildet haben - es würde allerdings einen unglaublichen Zufall bedeuten, wenn die Steine exakt groß und glatt geschliffen sind, dass das die Natur hinbekäme - also muss es einen Schöpfer der Pyramiden geben; mit dem gleichen Argument kann man auch die Existenz Gottes begründen. Die tausende von Zufälle, die nötig waren, damit auf der Erde Leben existieren konnte, spricht für einen Gott und nicht für einen Zufall. Das ist so als würde ich einen Stapel Karten auf dem Boden fallen lassen und die Karten würden durch puren Zufall eine gerade Pyramide bilden - ist mir noch nicht passiert.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wenn man logisch an die Sache geht, wäre es sogar sehr wahrscheinlich, dass es etwas intelligentes geben könnte, dass uns und das Universum erschaffen haben kann.

Nö. Es wird Dich kein "logischer" Schritt zu Götter führen. Nicht einer. 
dorthin tragen einen nur Fehlschlüsse, Behauptungen, Widersprüche. Siehe Dein Pyramidenbeispiel. Nennt sich "Argument from Design" und ist seit rund 200 Jahren widerlegt.

Kommentar von zahlenguide ,

und auf welche Weise wurde es widerlegt? Überlege alleine wie schwer es wäre einen Apfel herzustellen - also Kohlenstoffe, Wasserstoffe, Stickstoffe so zu binden, dass daraus ein gesunder Apfel entsteht. Allein das ein Apfel existiert, ist schon von sehr sehr sehr sehr vielen Umständen abhängig.

Kommentar von HumanistHeart ,

Allein das ein Apfel existiert, ist schon von sehr sehr sehr sehr vielen Umständen abhängig.

Richtig. Und?

Kommentar von zahlenguide ,

du hast jetzt nicht gerade ein Argument aufgebaut. Erkläre mir doch bitte anhand dieses Beweises, den du genannt hast, dass all die Umstände, die das Universum aufgebaut hat, eine Ansammlung aus Zufällen sein muss. Das also kein Schöpfungswesen dahinter stecken kann.

Kommentar von HumanistHeart ,

Exakt da liegt Dein Denkfehler. 
Das Gegenteil von Gott ist nicht "Zufall".

Da steckt weit mehr dahinter als das.
Aber das macht der Gläubige fast immer. Er reduziert alles was er an Mechanismen nicht durchdringen kann zu Zufall um dann darauf zu schlissen ein Gott wäre die sinnvollere Lösung.

Nun, ist sie nicht, da es eben kein Zufall ist der all das ermöglicht, sondern tonnenweise andere Dinge. 
was diese sind, darüber informiert die Wissenschaft.

Kommentar von zahlenguide ,

und das beweist, dass du keine Ahnung von Wissenschaft hast. Naturwissenschaftler haben nicht den Anspruch zu beweisen oder zu widerlegen, ob es einen Schöpfer gibt - schon alleine, weil man ihn nicht messen könnte. Es wird sich auf völlig anderen Ebenen mit der Natur beschäftigt. es gibt Argumente um sich gegen Religionen zu wenden. Aber einen Schöpfer zu widerlegen, dafür habe ich bisher noch nie ein Argument gehört. Und komm mir jetzt nicht mit der Argumentation: Wenn es einen Schöpfer gibt, dann darf es keine Ungerechtigkeit geben oder ähnlicher Blödsinn.

Kommentar von HumanistHeart ,

und das beweist, dass du keine Ahnung von Wissenschaft hast. 

Du bist lustig.

 

Naturwissenschaftler haben nicht den Anspruch zu beweisen oder zu widerlegen, ob es einen Schöpfer gibt 

Korrekt. Und hier wurde auch nicht gegen Gott augumentiert, Du Pfeife, sondern gegen die Struktur eines ARGUMENTS für Gott.

Wenn Du das nicht mal erkennst, erzähl Du mir bitte nicht wovon ich Ahnung hätte! Du meine Güte.

Kommentar von Fantho ,

Und wieder ein Sich-herum-drücken um die Beweisekraft Deiner Aussagen, um die man Dich gebeten hatte....

Es ist nur blablabla zu entnehmen, nichts stichhaltiges....

Gruß Fantho

Kommentar von HumanistHeart ,

Und wieder ein Sich-herum-drücken um die Beweisekraft Deiner Aussagen, um die man Dich gebeten hatte....

Welche?

Mach konkrete Aussagen. Kein Gewäsch.
Welche Aussagen sind es denen "Beweiskraft" fehlt.

Konkrete Benennung und aufzeigen der Fehler, Du Esoteriker.

Kommentar von zahlenguide ,

bevor du Esoteriker als Schimpfwort verwendest, solltest du dir mal diese Rede anhören - es gibt nämlich verschiedene Esoteriker... https://www.youtube.com/watch?v=c_1-nbfRzO0

Kommentar von HumanistHeart ,

Dazu müsste ich Birkenbihl und ihn auf die gleiche Stufe stellen. 
Und dass das nicht mal im Ansatz funktioniert dürfte klar sein.

Die eine, ist eine analytisch denkende, Vernunft wertschätzende, logisch argumentierende Person.
Das andere, ist Fantho.

Selbst wenn sie die gleichen Themen und Weltsichten hätten, was sie um Lichtjahre entfernt nicht haben....
Der eine ist ein Schwätzer. Die andere nicht.

Somit, Danke nein. 

Kommentar von zahlenguide ,

es ging aber um den Esoterik-Vorwurf - sie begründet in dem Video ja, dass ein mehr an bestimmten Esoterischen Ideen sinnvoll für unser Leben wäre - also Esoterik nicht zwangsläufig unsinnig oder schlecht sein muss (sie distanziert sich da eindeutig von den Glaskugelverkäufern etc.)

Kommentar von HumanistHeart ,

es ging aber um den Esoterik-Vorwurf

Korrekt. Und genau so habe ich das auch beantwortet.


(sie distanziert sich da eindeutig von den Glaskugelverkäufern etc.)

Korrekt. Und sie würde sich genauso eindeutig von jenen distanzieren, die behaupten die Erde sei ein lebendiger Organismus, der in rund 500 Jahren sterben wird, um dann in einer nächsthöheren Dimension neu zu inkarnieren.



Kommentar von zahlenguide ,

genau - aber du hast ja Esoteriker als Schimpfwort gebraucht, also alle über einen Kamm geschert. Sie erklärt aber in Ihrem Video, was Esoterik eigentlich beinhaltet - und zeichnet dabei ein positives Bild - also nicht worüber man schimpfen müsste. Und das tut sie als Wissenschaftlerin.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wahrscheinlich weil sie Fantho nicht kannte.

Aber egal. Der Mann verkauft seinen irrationalen Humbug als faktische Realität., Zeug, welches das Niveau von Kalendersprüchen nicht übersteigt. Unsinnigste Aussagen, wie jene in meiner letzten Antwort über Dir. Und den Quatsch kann man als denkender Mensch nun mal nicht respektieren.

Er hat das Recht seinen Unsinn in die Welt zu posaunen. Ich habe das Recht zu sagen was davon zu halten ist.
Recht viel mehr gibt es hier eigentlich nicht zu besprechen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Und da ich wenig Zeit im Moment habe, hier mal nur ein paar Links zum Fehlschluss des Designs. (Ich pflege Argumente sonst selbst zu erklären)

http://wiki.ironchariots.org/index.php?title=Argument_from_design

http://rationalwiki.org/wiki/Argument_from_design

Oder auf Deutsch:

http://de.richarddawkins.net/foundation_articles/2013/12/14/das-design-argument

http://www.dittmar-online.net/designargument.html

Kommentar von zahlenguide ,

werde ich mir durchlesen

Kommentar von realsausi2 ,

Überlege alleine wie schwer es wäre einen Apfel herzustellen

Das findet aber jedes Jahr milliardenfach statt. An jedem Apfelbaum. Dazu braucht es nur Gene, Wasser, Nährstoffe und eine Biene.

Kommentar von zahlenguide ,

ich denke, dass du weißt, was ich damit meine - es geht darum in einem Labor Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff und ein paar Mineralien und weitere Stoffe zusammen zu fügen und so einen Apfel zu kreieren - und das können wir noch lange nicht, weil eben ein Apfel aus tausenden Bestandteilen besteht - ja wir können die Vitamine eines Apfels möglicherweise nachstellen - allerdings wird stark bezweifelt, ob die Vitaminpräparate die gleiche Wirkung haben wie Äpfel - da gibt es zwei gegnerische Positionen. Die einen sagen, die Vitamine und Mineralien eines Apfels sind entscheidend; andere sagen das man darüber hinaus die natürlichen Pflanzenschutzstoffe benötigt. Demnach müsste bei Position 2 eine Mangelerscheinung eintreten, wenn man keine Äpfel und stattdessen nur diese Präparate zu sich nimmt sowie auf mögliche Alternativen verzichtet. - Kurz einen Apfel herzustellen, ist nicht so einfach wie du es beschreibst und kann heute noch nicht vollzogen werden. Klar kann die Genetik von einem bestehenden!!! Apfel die DNA nehmen, aber darum geht es hier nicht.

Kommentar von Fantho ,

Mein Gott, es gibt tatsächlich noch Menschen, welche eine so einfache Denkweise besitzen...

Wahnsinn, diese Aussage...

Gruß Fantho

Kommentar von HumanistHeart ,

Ein Esoteriker der eine "einfache Denkweise" beklagt. Aha.
Das nimmt hier kein Mensch ernst, Fantho.

Versuch mal einfach Argumente. 
Nicht immer diese selbstgefälligen Versuche schlau zu klingen. Denn das bist Du nicht.
Und das peinliche daran ist, dass es jeder merkt außer Dir. 

Du kannst wissenschaftlichen Antworten nicht mit Plattitüden begegnen. Dazu braucht es Gegenargumente.

Und die bringst Du leider nie. 

Kommentar von realsausi2 ,

. Gläubige verwenden dafür gerne das folgende Argument:

Das ist ein Strohmann, der vorwiegend von Kreationisten abgefackelt wird.

Wer wenigstens die  Grundregeln der Evolution begriffen hat, erkennt sofort, dass wir es hier nicht mit einem Analogon zu tun haben.

Bisher hat man keine Steine entdeckt, die fähig wären, sich bei Beibehaltung des in ihnen vorliegenen Bauplans selbst zu reproduzieren. Auch Stoffwechsel hat man bei Steinen noch nicht entdeckt.

Es ist völlig am Thema vorbei, einen Prozess der belebten Natur mir einem Vorgang der unbelebten Natur gleichstellen zu wollen.

Natürlich braucht eine Pyramide einen Baumeister. Weil es eben unbelebte Materie ist. Diese besitzt nicht die Fähigkeit zur Reproduktion, Stoffwechsel, Selbstorganisation (ja ok, es gibt hier Ausnahmen, wie z.B. Kristalle).

Wer das Prinzip kommulativer Selektion begriffen hat, kann über diesen unsinnigen Vergleich nur den Kopf schütteln.

Wer Evolution nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden.

Kommentar von HumanistHeart ,

So ist es.

Kommentar von zahlenguide ,

sehr gut argumentiert realsausi2 - mehr wollte ich gar nicht. ich finde es unmöglich, wenn Leute ohne jedes Argument sagen, das geht nicht, das kann nicht sein usw. - das ist wie bei den Leuten, die sich hinstellen und sagen es gibt einen Treibhauseffekt oder andere die sagen es gibt ihn nicht; und keinerlei Begründung liefern. Sowas nervt mich immens. Du hast eine ordentliche Gegenargumentation aufgebaut!

Kommentar von Fantho ,

welche (Gegenargument) mit einem Totschlagargument endet...

Gruß Fantho

Kommentar von Fantho ,

Wer Evolution nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden.

Totschlagargument !!

Es gibt Milliarden an Menschen, welche die Evolution anerkennen, aber sie dennoch nicht verstehen...

Es gibt auf der anderen Seite auch Menschen, welche sehr wohl die Evolution verstehen, diese aber nicht als eine befriedigende Antwort anerkennen (können)...

Gruß Fantho

Kommentar von HumanistHeart ,

Ein Totschlagargument ist eine leere Phrase. Jener Satz ist das nicht.

Es gibt auf der anderen Seite auch Menschen, welche sehr wohl die Evolution verstehen, diese aber nicht als eine befriedigende Antwort anerkennen (können)...

Nenn mir einen. Nur einen.

Und falls Du Dich selber nennst, bereite Dich gleich mal darauf vor ein paar klärende Fragen zur ET zu beantworten.

Kommentar von Kiboman ,

schade, hätte mich jetzt interessiert...

Kommentar von zahlenguide ,

es gibt durchaus die Theorie, dass am Ende der Evolution ein Ergebnis stehen wird - also kurz bevor der Mensch ausstirbt - z.B. in 260 000 Jahren - wird der Mensch so und so aussehen und die und die Fähigkeiten haben. Und dann stellt sich eben die Frage, waren all die Milliarden von Mutationen bis zu diesem Punkt zufällig oder nicht? Und dann stellt sich noch eine andere Frage, die aus STAR TREK stammt (um genau zu sein aus TNG mit Picard). Da gibt es einen Mann, der von seinem Volk verfolgt wird. Kurz bevor sie ihn bekommen, verwandelt er sich in eine Art Lichtgestalt und erklärt, dass sein Volk am Ende der Evolution steht und jetzt auf einer anderen Stufe existiert und er damit die Fähigkeit erhält, jeden seines Volkes auch auf diese Stufe zu heben. - die Frage wäre also, ob es eine Art Ausgang in der Evolutionären Entwicklung gäbe und wir dann einfach nicht mehr körperlich existieren. Nicht-körperliches Wesen haltet ihr aber wahrscheinlich auch für völlig unmöglich, weil es das wohl auf der Erde nicht gibt und deshalb darf es im ganzen Universum zu keiner Zeit sowas geben. Eine Endlosdiskussion...

Kommentar von Meatwad ,

Auch ich kann Star Trek nur Gutes abgewinnen. Jedoch ist dies keine Theorie. Es ist Spekulation. Spannend, aber müßig.

Kommentar von zahlenguide ,

Theorie war jetzt auch nicht wissenschaftlich gemeint - sondern als Synonym für Vermutung... XD

Kommentar von HumanistHeart ,

und deshalb darf es .... nicht geben

Es darf alles geben. Sinn muss es halt machen.

Übrigens: Es gibt kein "Ende der Evolution". Wobei ich mal annehme, dass das jetzt nur eine Redewendung von Dir war.

Kommentar von HumanistHeart ,

Fragen bei welchen er Farbe bekennen muss, beantwortet er nie.

Kommentar von zahlenguide ,

übrigens gibt es durchaus Menschen, die sich gegen die Evolutionstheorie stellen - so wie es auch Wissenschaftler gibt, die nicht an die Relativitätstheorie glauben - wird man auch nie schaffen, dass alle an das selbe glauben - siehe z.B. hier https://www.youtube.com/watch?v=0qSrxCOUrf0

Kommentar von HumanistHeart ,

Kreationisten sind keine Wissenschaftler :)

Kommentar von zahlenguide ,

dieser Wissenschaftler in dem Video argumentiert so: Wenn man Bakterien immer und immer wieder sich fortpflanzen lässt und dies ein Jahr tut, entspricht das den Evolutionären Zeiträumen, die der Mensch vom Affen bis zum heutigen Tag durchlaufen hat. Trotzdem kann man keine Entwicklung bei den Bakterien erkennen, die auf Weiterentwicklung schließen ließe. Der Wissenschaftler hat also verstanden, dass Evolution durch Mutationen und durch Selektionen stattfindet und zweifelt trotzdem.

Kommentar von HumanistHeart ,

Mei.   ... Es gibt auch Leute die wissen wie Schwerkraft funktioniert und schnallen sich beim Autofahren trotzdem nicht an.

Antwort
von Steffile, 70
nein weil....

Nein, ohne weil. 

Antwort
von Almalexian, 59

Ich glaube an die Asen, Wanen, Thursen und die restlichen Elemente nordischer Mythologie.

Antwort
von Lisamaria13599, 82
nein weil....

Ich antitheistisch bin. Ich bin der Meinung das der Glaube an Gott etc nicht sinnvoll bzw stufe ich es als schädlich/ gefährlich ein.

Kommentar von gottesanbeterin ,

Nur, weil DU etwas nicht sinnvoll findest, stufst du es als gefährlich und schädlich ein? Na serwas!

Kommentar von Lisamaria13599 ,

Lass mich raten vollblutchrist?

Das war Kurzfassung von dem was ich denke.. ( gefährlich/schädlich-> kreuzzüge, ISIS, Gewalt generell wegen Religionen)

Aber es ist mir klar das jemand der an Gott glaubt sowas nie einsehen wird bzw atheismus nie akzeptieren wird.

Kommentar von KaeteK ,

Keine Ahnung, aber davon viel. lg

Kommentar von realsausi2 ,

Diffamierung ist also Eure Methode? Beeindruckend.

Kommentar von Fantho ,

Ich gehöre zwar keiner Religion an, bin jedoch dennoch Gott glaubend und froh, dass ich

nicht solch einer Einfachheit unterworfen bin...

Ich stelle Dir mal eine Frage:

Deinen Atheismus voraussetzend nehme ich dann stark an, dass auch Du die Ansicht vertrittst, jeder mündige Mensch ist für seine Taten, Untaten und Nichttaten selbst verantwortlich und hat somit auch selber die Konsequenz zu übernehmen; sonst niemand anderer und auch kein anderes Etwas, wie zB ein Gott...

Wie kommst Du darauf, dass diese Eigenheit der Selbstverantwortung bei Religiösen nicht mehr gegeben sein soll und deren Taten, Untaten und Nichttaten einem Gott zuzuschreiben sind?

Bedenke: Du gibst Gott die Schuld für Kreuzzüge, ISIS etc. pp...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Ich mach´ Dich mal auf den Widerspruch Deiner Argumentation aufmerksam.

Ein Atheist geht davon aus, das es keine Götter gibt.

In so fern kann man gar nicht einem Gott Verantwortung für irgend etwas zuschieben.

Die hier ursächliche Zuordnung richtet sich nicht auf einen Gott, sondern auf den Gottesglauben in allgemeinen und die Gottgläubigen im besonderen.

Natürlich ist jeder Mensch für seine Taten individuell verantwortlich. Daher halte ich auch seit Anbeginn an das Vorgehen gegen den religiös motivierten Terrorismus für fragwürdig.  Man kann nicht das Leben unbeteiligter Zivilisten riskieren, um vielleicht mal einen Täter zu erwischen.

Man darf nicht mit Drohnen Menschen einfach von der Bildfläche radieren, ohne dass sie in einem rechtstaatlichen Prozess verurtelt wurden.

Aber das nur am Rande.


Religion ist immer auch die Verleugnung eines Teils der Selbstverantwortung. Eine Übertragung von Motiven und Rechtfertigungen auf einen externen Kodex. Das gilt natürlich für jegliche Ideologie.

Selbstmordbomber werden nicht aus Langeweile  zu diesen Taten getrieben, sondern aus tiefer religiöser Inbrunst. Der Humus, auf dem solche Taten wachsen, ist Gottesglaube.

Hier wird ein System etabliert, nach dem der Täter zum Erfüllungsgehilfen höherer Mächte wird. Nicht er trifft die Entscheidung, nicht zu seinem Nutzen begeht er die Tat. Nein, es ist das Dienen einer vermeintlichen höheren Macht, die Menschen dazu treibt, so perverse Dinge zu tun.

Es ist eine Externalisierung von Verantwortung für Entscheidungen und Konsequenzen.

Eine solche Vergewaltigung des menschlichen Geistes in nur im Kontext mit einer überhöhten Instanz denkbar. Ob diese nun Gott oder Rasse oder Vaterland heißt, spielt dabei keine besondere Rolle.

Atheisten sind schon mal gegen einen großen Anteil solcher Verirrungen gefeit. Wenngleich sicher nicht gegen alle.

Kommentar von Lisamaria13599 ,

🙈🙈🙈 ich gebe keinen Gott oder was auch immer die Schuld (gibt es nicht) sondern den Menschen die nicht selber denken, sondern das gedachte für wahr glauben und nicht hinterfragen.......

Kommentar von Lisamaria13599 ,

Nein gebe ich nicht. Es sind die "bekloppten" Menschen die, die Religion so auslegen wie sie gerade lustig sind. Mal ganz davon abgesehen das jeder, das was in einer so genannten "heiligen Schrift " steht verfassen konnte bzw auslegen kann um Menschen zu manipulieren. Früher (Kreuzüge) war es noch schlimmer da die meisten nicht einmal lesen konnten und alles glaubten.

Antwort
von KRYPTiiC, 48

Nein warum ist denke ich klar und jeden der glaubt kann ich auch nicht verstehen. Also ich hab nix dagegen jedem das seine aber für mich kam das nie infrage.

Kommentar von Fantho ,

Ich glaube auch an die 'Kraft' der Satzzeichen....

Du nicht?  ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von KRYPTiiC ,

Ich glaube das jeder meine nachricht verstehen konnte und darum geht es hier schließlich ;)

Antwort
von benedict5, 69

Gott ist doch keine Sagengestalt.

Kommentar von realsausi2 ,

Nicht?

Kommentar von Fantho ,

Für benedict5 nicht...

Gruß Fantho

Kommentar von realsausi2 ,

Es hat wohl jeder Recht auf seine eigene Ansicht, aber niemand hat ein Recht auf eine eigene Realtiät.

Entweder sind Götter Sagengestalten oder sie sind es nicht. Aber wenn, gilt es für alle.

Kommentar von Meatwad ,

Gott ist doch keine Sagengestalt.

Nein? Welcher ist denn echt? Lass mich raten: Zufälligerweise genau der, an den du glaubst? Aber alle anderen, jaaa, die sind natürlich nicht echt.

Antwort
von pinkyitalycsb, 27
ja an ....

... Gott, meinen Vater im Himmel und Schöpfer dieser Welt, aber keinesfalls an irgendwelche Sagengestalten!

Antwort
von butterfly00111, 23

Ich glaube an Gott. Mit ihm habe ich schon viele Wunder erlebt.

Kommentar von Meatwad ,

Na dann erzähl doch mal!

Antwort
von susan327, 24
ja an ....

An das Christentum. Weil Buddhismus/Hinduismus für mich zuviel Occultismus ist, das Judentum nur an das alte Testament der Bibel glaubt was ich unnötig finde, der Koran erst 600 Jahre nach der Bibel entstand und teilweise abgeschrieben ist und weil Atheisten keine Hobbys haben und meinen ihr Warten auf den Tod damit verschwenden zu müssen, Religionen wegzumobben was eigentlich atheistisch gesehen keinen Sinn macht weil sie sich die Mühe nicht machen müssen, wenn nach dem Tod eh alles vorbei ist. 

Kommentar von Meatwad ,

An das Christentum. Weil Buddhismus/Hinduismus für mich zuviel Occultismus ist, das Judentum nur an das alte Testament der Bibel glaubt was ich unnötig finde, der Koran erst 600 Jahre nach der Bibel entstand und teilweise abgeschrieben ist

Und was ist mit den zig anderen Religionen? Was ist mit den Religionen, die älter sind, als das Christentum? Was ist beispielsweise mit dem Hinduismus? Was ist mit der Tatsache, daß die Bibel auch haufenweise abgeschrieben hat?

und weil Atheisten keine Hobbys haben und meinen ihr Warten auf den Tod damit verschwenden zu müssen, Religionen wegzumobben was eigentlich atheistisch gesehen keinen Sinn macht weil sie sich die Mühe nicht machen müssen, wenn nach dem Tod eh alles vorbei ist.

Deshalb glaubst du? Gaaanz geschickt eingebaut, deine lächerliche Kritik. :D

weil Atheisten keine Hobbys haben

Atheisten haben mit absoluter Sicherheit eine Vielzahl an Hobbys. Ich kann das jedenfalls von mir behaupten.

und meinen ihr Warten auf den Tod damit verschwenden zu müssen, Religionen wegzumobben

Atheisten haben grundsätzlich nur eines gemeinsam: Sie glauben nicht an einen Gott. Ich, als überzeugter Atheist & Antitheist, habe keinerlei Bestrebungen, in irgendeiner Form zu Mobben. Ich stelle Fragen und ich kritisiere. Immer mit Begründung.

was eigentlich atheistisch gesehen keinen Sinn macht weil sie sich die Mühe nicht machen müssen, wenn nach dem Tod eh alles vorbei ist.

Doch, das macht absolut Sinn. Denn das Leben geht erwiesenermaßen nach dem Tod weiter. Nur eben ohne mich. Und anders als so mancher gläubige Mensch mache ich Sachen nicht nur, um selbst davon zu profitieren.

PS: Atheisten warten nicht auf den Tod. DAS macht aus atheistischer Sicht wirklich keinen Sinn.

Antwort
von Purplez, 49
nein weil....

Du kannst auch an etwas anderes glauben als Gott.

Antwort
von comhb3mpqy, 22
ja an ....

ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn Du Gründe/Argumente haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich fragen. Du kannst auch auf mein Profil gehen, dort findet man auch Argumente.

Antwort
von nowka20, 14
nein weil....

ich glaube nicht, da ich weiß

Kommentar von Meatwad ,

Soso. Was weißt du denn? Und wie belegst du dieses Wissen?

Kommentar von nowka20 ,

dieses wissen kann man nicht belegen, denn man hat es in der seele erfahren

Kommentar von Meatwad ,

Dann muss man sich auch nicht wundern, wenn es nicht überzeugt. Im Übrigen: Warum erfahren es so viele Menschen nicht? SInd diese Menschen schlechter als du? Und warum erfahren Milliarden von Menschen ein ganz anderes derartiges "Wissen"?

Kommentar von nowka20 ,

dies menschen sind nicht schlechter als ich, sondern nur erkenntnisbequemer

Kommentar von Meatwad ,

Kannst du das ein wenig genauer erläutern? Ich sprach, davon mal abgesehen, von zweierlei Menschen.

Kommentar von nowka20 ,

mein wissen ist aus dem vorurteilslosen "schauen", wärend die meisten menschen nur "beweisbares" autoritär blind glauben

Kommentar von Meatwad ,

Bitte versuche doch mal, meinen Fragen nicht auszuweichen.

wärend die meisten menschen nur "beweisbares" autoritär blind glauben

Dieser Satz ist unsinnig. Beweisbares (es besteht kein Grund, dies in Anführungszeichen zu setzen) muss niemand blind glauben.

Kommentar von nowka20 ,

richtig, tun aber die meisten menschen nicht, da sie zu denkfaul sind oder zu unqualifiziert, zum nachprüfen

(mit ausweichen hat das nichts zu tun)

Kommentar von Meatwad ,

richtig, tun aber die meisten menschen nicht

Was tun die meisten Menschen nicht? Dieser Satz macht als Antwort auf meine Aussage keinerlei Sinn.

(mit ausweichen hat das nichts zu tun)

Natürlich hat es das. Du hast meine Fragen nicht beantwortet. Nochmal ganz lansam (bitte konkret antworten):

1. Warum erfahren so viele Menschen deines Glaubens keinen Gott?

2. Warum behaupten Milliarden von Menschen, die einer anderen Religion angehören, exakt dasselbe wie du, mit identischer Begründung, nur von komplett anderen Göttern?

Neue Frage: Inwiefern ermächtigt dich dein "Schauen" zu der Behauptung, Wissen erlangt zu haben? Was siehst du, das dich angeblich wissen lässt?

Kommentar von nowka20 ,

da wir verschiedene bewußtseine haben, erübrigt sich eine antwort 

Kommentar von Meatwad ,

Danke, daß du so eindrucksvoll belegst, daß du keine Antworten hast!

Kommentar von nowka20 ,

keine antworten mehr in dieser sache FÜR DICH

ciau

Kommentar von Meatwad ,

Warum denn nicht? Ich stelle doch nur Fragen. Fragen, die man doch eigentlich mit Leichtigkeit beantworten können müsste, wenn man doch angeblich etwas "weiß". Dein Problem ist: Du weißt nichts, deswegen antwortest du auch mit Nichts.

Kommentar von nowka20 ,

gehe ins forum, denn da kannst du rumheulen

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