Habe jetzt mehrere religionskritische Bücher gelesen und möchte jetzt einfach mal wissen was ihr denkt. Ich war schon vor der Lektüre Agnostiker/Atheist, mir gehts jetzt auch nicht um Für und Wider sondern um Eure Meinung
:-D Das ist ja eine gute Auswahlmöglichkeit:
O Ich kucke gerne Fußball. (oder!)
O Ich finde, dass der VfB (und!) Werda Bremen der einzig wahre Verein ist.
Was soll ich da bitte ankreuzen?
Anwort:
a) Ich bin gläubig. und b)Die Bibel gibt direkt Gottes Wort wider ohne Teil II von b, weil nur die Bibel, nicht aber alle heiligen Bücher Gottes Wort wiedergeben.

Lies doch zur Abwechslung auch mal Religions-beJAhende Bücher. Wenn du nur negative Argumente liest, wirst du nie positiv darüber denken können.
Es tut mir Leid, ich habe es wirklich versucht, aber immer so um das 5te.6te.Kapitel herum habe ich es aufgegeben, Bibel/heilige Bücher sind von Menschen geschrieben; Wozu dieses ganze pathetische Geschwurble? Ich kann's nicht anders ausdrücken, ich empfinde es wirklich so. Sagt jemand: "Ich denke" kann man mit demjenigen diskutieren, sagt jemand "ich glaube" ist jede Diskusion im Grunde gestorben. Grüsse acast
Ja, ich glaube an Gott und an das Wort in der Bibel!
Warum ?

... und die BIBEL ist Gottes Wort.
Teddylein am 28. Juli 2008 23:20 Die christlichen Kirchen vermitteln heute das Bild eines vor 2000 Jahren entstandenen, schnell gewachsenen und von den Menschen freudig aufgenommenen Christentums. Leider stimmt nichts von alledem! Die Menschen der Antike ließen sich nicht so leicht beeindrucken, wie man rückblickend annehmen könnte. Noch im 4. Jahrhundert lag der Anteil der Christen in Europa bei nur 10 Prozent. Nach wie vor bevorzugte man den bunten Götterhimmel der Antike. Wir erkennen beim besten Willen keine Völkerscharen, die jubelnd die Frohe Botschaft begrüßten und sich folgsam taufen ließen. Um das Jahr 300 war das Christentum mit Druck und Gewalt erstmal eine mehr oder weniger geschlossene Glaubensgemeinschaft mit Bedeutung geworden. Die meisten Anhänger hatte die katholische Kirche anfangs aber in Nordafrika und im Nahen Osten. Im Jahr 324 geschah schließlich das Entscheidende. Konstantin wurde Alleinherrscher im gesamten Römischen Reich und um die neue Einheit seines Vielvölkerstaates zu festigen, entschloss er sich, eine Religion per Staatsgewalt besonders zu fördern. Im Vergleich mit den anderen Glaubensrichtungen beeindruckte ihn an den Christen vor allem ihre straffe Führungsstruktur. Die inzwischen gut organisierten Christengemeinden wurden nur noch von wenigen Oberen geleitet, die Konstantin leicht für seine Zwecke benutzen konnte. Damals war in Europa noch immer der Mithraskult Marktführer unter den religiösen Angeboten. Aber dieser schwer zu fassenden, reinen Männerreligion fehlte eine gut organisierte Infrastruktur. Von Anfang an verlangte Konstantin von seinen Christen bedingungslosen Gehorsam und belohnte sie dafür mit immensen Privilegien und Macht- befugnissen. Aber man stelle sich vor: Trotz aller Förderung und politischer Unterstützung wurde Konstantin selber kein Christ. Er huldigte lieber weiter seinen heidnischen Göttern! Er war ein brutaler Herrscher, der keine Hemmung kannte, unliebsame Frauen und Männer umzubringen. 310 ließ er in Marseille seinen Schwiegervater erhängen und die Gatten seiner Schwestern Konstantia und Anastasia erwürgen. Sein eigener Sohn Krispus wurde 326 in seinem Auftrag vergiftet. Das Ersticken seiner Frau Fausta, von der er fünf Kinder hatte, übernahm Konstantin selbst. Ihr ganzer Besitz ging an den Papst, der ihn freudig entgegennahm. Konstantin vermachte dem christlichen Klerus überall im Reich Ländereien und Besitztümer und finanzierte Kirchenbauten und Paläste, vornehmlich auf den Ruinen heidnischer Tempel. Allein in Rom ließ er sieben prächtige Basiliken bauen, wobei er immer wieder die Anweisung gab, die "Bethäuser höher zu bauen und die Kirchen Gottes breiter und länger". Geld spielte keine Rolle. Anscheinend aber hatte alle staatliche Förderung nicht ausgereicht, die Massen in die Kirchen zu treiben. Deshalb erließ Konstantins Nachfolger Theodosius der Große (347-395) weitere strenge Gesetze zu Gunsten der Christen. Theodosius gilt als der Kaiser, der das Christentum per Gesetz zur Staatsreligion erklärte und alle heidnischen Kulte verbot. Erst jetzt begann der Siegeszug der Christenheit. - Und damit auch die Verfolgung Andersgläubiger. Schin im ersten Jahr starben die ersten Ketzer im Feuer der Prediger. Über 300 Jahre nach dem angeblichen Kreuzestod Jesu musste man den Menschen mit brutaler Gewalt das Christentum aufzwingen.
Hat dieses Heilige Buch der Christenheit eigentlich mehr Segen oder mehr Unheil in die Welt gebracht? Was wäre denn ohne den Glauben an einen einzigen Gott anders verlaufen? Vielleicht würden wir heute noch an unterschiedliche Götter glauben, wie andere Reli- gionsgemeinschaften auch. Viele der frühen heidnischen Religionen waren jedenfalls toleranter und ihre Götter hatten keine Probleme, andere Gottheiten neben sich zu dulden. Vielleicht wäre unser religiöses Leben durch all die Jahrtausende sogar bunter, unbeschwerter und abwechslungsreicher gewesen.
Und mit Sicherheit würden solcherlei Götter und Göttinnen in schwierigen Lebenssituationen genauso Trost spenden wie der eine strenge Gott, der den Christen angeboten wird.
Wer hat denn gesagt, dass nur der Glaube an einen Gott selig macht? Jack Mile fragt in seinem Buch "Gott. Eine Biographie", warum eigentlich der Monotheismus (Glaube an einen Gott) ein Fortschritt gegenüber dem Polytheismus (Glaube an viele Götter) sein solle und meint: "Wenn der eine Gott nicht weniger eine Fiktion ist als es die vielen Götter waren, worin liegt dann der Gewinn?"
In der realen, zumindest der westlichen Welt sind wir ja auch davon abgekommen, uns einem einzigen Herrscher unterzuordnen und ziehen es vor, von vielen "Göttern" unserer Wahl regiert zu werden. Warum sollte das in einer himmlischen Welt anders sein? Die Frage ist berechtigt, was diese dominante christliche Gottheit wirklich zum Wohl der Menschheit beige- tragen hat, was andere Götter nicht hätten tun können.
Wäre einer Welt ohne Christentum Barmherzigkeit und Nächstenliebe entgangen? Wer weiß? - Nur, wo waren sie, die großen, weltumspannenden kirchlichen Hilfswerke im Mittelalter? Wo hat also die christliche Kirche in ihrer Blütezeit Kinderstätten, Spitäler oder Behindertenheime hinterlassen? Warum hat sie nicht im Mittelalter Fonds für wettergeschädigte Bauern eingerichtet?
Warum nicht heilkundige Menschen gefördert und zusammengeführt, anstatt sie zu verbrennen? Warum nicht von ihren Männern verlassene Frauen mit ihren Kindern in Heimen aufgenommen, anstatt sie moralisch zu brandmarken? Wo waren ihre barmherzigen Taten in der Vergangenheit, abgesehen von gelegentlichen Armenspeisungen, die den Pöbel von der Straße holen sollten oder ein paar Kinderheimen, um die Schäfchen möglichst früh zum Glauben zu führen? Wo und wann sind die Millionen Taler, Dukaten und Gulden von Kirche und Klerus zu notleidenden Menschen geflossen? Dass es der Kirche schon sehr früh nicht an Geld mangelte, zeigen die mit Gold verzierten, palastartigen Gotteshäuser und schon immer prall gefüllten Schatztruhen. Bereits im 4. Jahrhundert war die Kirche der größte Grundbesitzer Europas und führte mit immensen Summen sogar Kriege.
Natürlich ist das heute anders. Heute besinnt sich die Kirche in kleinen Schritten auf wohltätige Aufgaben, obwohl noch immer die meisten sozialen Einrichtungen aus staatlichen Töpfen finanziert werden. Ist es nicht bemerkenswert, dass wirkliche Hilfsorganisationen erst entstanden sind, als die Macht der Kirche dahin war?
Papst Ratzinger, derzeitiger Hüter des katholischen Glaubens, schreibt dagegen wortgewaltig, man könne "mit geradezu empirisch gestützter Gewissheit" sagen, "wenn plötzlich die sittliche Macht, die der christliche Glaube darstellt, aus der Menschheit weggerissen würde, dann würde sie wie ein an einen Eisberg gerammtes Schiff taumeln, und dann bestünde höchste Gefahr für das Überleben der Menschheit."
Er rechnet damit, dass der Mensch "ins moralische Trudeln kommt, und dass Weltzerstörung, Apokalypse, Untergang vor uns steht". (aus "Salz der Erde")
Der werte Leser sollte selber entscheiden, ob diese pessimistische Diagnose mehr als nur frommer Glaube ist. Die meisten Menschen der westlichen Welt haben eher die Erfahrung gemacht, dass es sich ganz gut und viel freier ohne Kirche leben lässt.
Viele beginnen nach ihrer Befreiung vom Joch der Kirche erst richtig zu leben, und sicher nicht unmoralischer
Was wäre eigentlich mit Wissenschaft und Forschung geworden, wenn es keine Bibel gegeben hätte? Die Frage ist durchaus berechtigt, denn von Anfang an wurde jedes Hinterfragen der Welt von den Bibelverkündern im Keim erstickt, wenn es nicht dem Wohl des Glaubens diente. Als die Kirche zu ihrem Siegeszug antrat, erwachten im Einfluss der hellenistischen und römischen Kulturen erste Ansätze von Wissenschaft. Mathematik und Physik lagen in den Geburtswehen. Man wusste damals in gelehrten Kreisen bereits von der Kugelgestalt der Erde. Eratosthenes (276-195 v. Chr.) errechnete den Umfang der Erde weitaus genauer als lange nach ihm Christoph Kolumbus.
Aber die christlichen Offenbarer beharrten darauf, alles Wissen allein und wahrhaftig zu besitzen. Erkenntnis außerhalb der Bibel war überflüssig, geradezu undenkbar.
Was hätte sich alles entwickeln können, hätte man dem Forscher- drang von Anfang an freien Lauf gelassen? Vielleicht hätte man Tuberkulose, Pest und Cholera schon Jahrhunderte früher besiegt, wäre nicht jeder Versuch, den mensch- lichen Körper zu erkunden, mit Blut und Peitschenhieben unterdrückt worden.
Wie viel Leid wäre den Menschen erspart geblieben und wie viele Gewissensnöte vermieden worden, wenn man Krankheit nicht als Strafe Gottes betrachtet und medizinische Forschung nicht als Sünde verschrien und verhindert hätte.
Die Heilkunst war vor der Zeitrechnung hauptsächlich in Ägypten und Griechenland recht fortgeschritten. Erziehung und Bildung hatten einen hohen Stand erreicht. 42 Tempel waren allein Asklepios gewidmet, dessen Heilstätten gut besucht waren. Die Medizin war erwacht und schien voranzuschreiten, aber das Christentum fürchtete die Konkurrenz des Wissens und verketzerte und bekämpfte sie. "Die Kranken sollen lieber zum Gebet als zum Arzt gehen", war die überlieferte Ansicht der Geistlichkeit.
Wer kann es ihr verdenken, schließlich steht klar und deutlich in der Bibel, wer für Krankheit verantwortlich ist (5. Mose 32,39): "Ich kann töten und lebendig machen."
Die Hauptursache aller Krankheiten und körperlicher Gebrechen wurde im Ungehorsam gegen Gott gefunden. Warnte nicht der Herr seine Menschen unmissverständlich, sollten sie ihm (3. Mose 26,14) "nicht gehorchen," würde er sie mit Krankheit strafen? (3. Mose 26,16) "Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber." Das Sezieren von Leichen und der Gebrauch natürlicher Heilmittel galten als Teufelswerk. Im Jahr 1543 fertigte der Mediziner Andreas Vesalius eine durch systematisches Sezieren erstellte anatomische Studie an, die er von seinem Freund Stephan von Kalkar naturgetreu hatte illustrieren lassen. Die Bilder zeigten den menschlichen Körper, seine Nerven, seine Muskeln und Knochen mit erstaunlicher Präzision.
Was die Theologen daran besonders entrüstete, war die Erkenntnis, dass Mann und Frau die gleiche Anzahl Rippen besitzen. Hatte Gott nicht Adam eine Rippe genommen, um Eva zu erschaffen? Also müssten Männer doch eine Rippe weniger haben. Entrüstung überall.
Die Liste der von Theologen verfolgten und verhöhnten Forscher ist endlos. Charles Darwin, selber ein ehemaliger Theologe, wurde noch im 19. Jahrhundert aufs Widerwärtigste beschimpft und bedroht. Bis heute erscheinen religiöse Schriften, die seine Evolutionstheorie vehement bestreiten.
Immer wieder hat man mutige Forscher verurteilt und niemand kann die unzähligen verbrannten und geschmähten Kräuterhexen zählen, die nichts als helfen wollten. (2. Mos/Ex. 22,17) "Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen." (kath. Einheitsübersetzung)
Wissenschaft und Experiment wurden bis zur Renaissance durch Bibel und Dogma rücksichtslos geahndet. Erst die Französische Revolution eröffnete den langen Prozess der Aufklärung und nahm der Kirche ganz langsam ihre Macht über das Denken.
Dabei ist der Forscherdrang ein elementares menschliches Bedürfnis, denn die Evolution hat dafür gesorgt, dass wir am Verstehen Freude finden und dass es uns drängt, Fragen zu stellen. Wenn wir also Gottes Ebenbild sein sollen und die Wirklichkeit um uns von einem Gott erschaffen worden ist, dann kann dieser Gott nicht außerhalb der Wirklichkeit sein.
Vor Überlegungen dieser Art, vor Logik und kritischem Geist fürchtete sich die Kirche aber seit Anbeginn. Nicht umsonst ärgerte sich Gott am meisten darüber, dass die von ihm geschaffenen Menschen im Paradies vom Baum des Wissens gegessen hatten (1. Mose/Gen. 2,17): "Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen."

Na freilich glaube ich an Gott! Ich glaube daran, dass er Jesus Christus, seinen Sohn in diese Welt schickte. Dieser nahm den ganzen Scheiß, den wir verbockt haben auf sich und starb dafür am Kreuz! Wie könnte ich so eine große unglaubliche Liebe leugnen? Ich bin Christ und ich lebe und zeige meinen Glauben auch. Ich erzähle Menschen gern von meinen Erfahrungen und wie man in eine persönliche Beziehung (ok, klingt vielleicht erstmal seltsam) mit Jesus kommen kann!
Alles Gute Ameise
und das aus überzeugung.

aber, jedem seinen manitu...
Solange mir DER Gott nicht persönlich begegnet, bleibe ich es auch.
Hirnlos am 27. Juli 2008 18:28 Der ER allmächtig ist, könntest du die Nähe zu seiner Energie nicht ertragen (er hat alle Sonnen erschaffen und besitzt darüber hinaus noch mehr Energie) und würdest augenblicklich in die Atome zerfallen. Es gibt auch andere Wege, IHM persönlich zu begegnen, indem du mal versuchst, über ihn nachzudenken und mit ihm zu reden...
Complex am 27. Juli 2008 18:39 Jaja, passt scho wieder!
Woher genau hast Du diese Informationen ? Wenn ER allmächtig ist, könnte ER doch Nibelheim oder mich vor seiner Energie schützen, so dass wir IHN erkennen können; Welche Wege meinst Du? Mit IHM zu reden versuchen seit Anbeginn der Zeiten alle Elenden,Verfolgten,Unterdrückten,VergewaltigtenGedemütigten,in den Dreck gestossenen..und nie hat ER geantwortet.Es ist mir Ernst ich will Dich weder beleidigen noch verar....n ! Grüsse acast
Ich suche IHN nicht, habe daran kein Interesse bzw.größte Zweifel an SEINER Existenz.

Ich bezeichne mich deshalb nicht als Atheist, weil ich mich nicht durch etwas (hier: theos) definiere, an das ich nicht glaube. (Ich bin ja auch kein Antiosterhase.) Dafür ist mir Religion und Gottesglaube einfach zu abwegig.

Es ist jetzt nicht so, daß ich jeden Tag in die Kirche renne und in der Bibel lese. Da mein Sohn aber dieses Jahr Kommunion hatte, kommt man automatisch wieder mehr mit diesen Dingen in Kontakt und stellt fest, daß man das eine oder andere doch ganz gut findet. Zuvor war ich eher ein U-Boot-Christ. Weiß auch nicht, ob ich an den sprichwörtlichen Gott mit weißem Haar und Rauschebart glaube, aber irgendwas zum Glauben braucht man in manchen Situationen!
Hallo Schlaffitchen, der Gott mit weissem Haar und Rauschebart ist so langweilig wie sein Bart lang ist.Ich spreche vom allwissenden, allmächtigen, ausserhalb von Raum und Zeit stehenden "Schöpfer" von ALLEM und dem ganzem Rest!Warum nicht in manchen Situationen( ich denke ich weiss wovon du redest) glauben an seinen eigenen Mut, seine eigene Lebenserfahrung,Freunde,Familie,Wissen,Philoso. Was machen mit den ganzen Widersprüchen die der Vernunft widersprechen? Zum Schluss: wollte dein Sohn die Kommunion und weiss er was es bedeutet? Warum Ihn nicht als erwachsene, gefestigte Persönlichkeit entscheiden lassen? Ich empfinde meine eigene Kommunion heute noch als etwas was mir aufgezwungen wurde. LG acast
Bella73 am 28. Juli 2008 17:57 Natürlich sollte man in erster Linie an sich selbst glauben, sonst kann man gleich einpacken! Es geht ja auch nicht darum, zu sagen: "Lieber Gott, hilf mir, das oder jenes zu erreichen." Das muß man schon aus eigenem Antrieb schaffen. Aber manchmal ist es eben sehr hilfreich, wenn man etwas hat, an dem man sich festhalten kann. Im näheren Bekanntenkreis hatten wir den Fall, daß beide Kinder durch einen Unfall ums Leben kamen (4+6 Jahre alt). Die Eltern waren bzw. sind sehr gläubig und das hat ihnen unheimlich viel Kraft gegeben! Im Übrigen: Ich habe meinen Sohn frei entscheiden lassen, ob er zur Kommunion gehen möchte oder nicht. Ich habe mit ihm auch sehr intensiv darüber gesprochen, daß es nicht nur um Geschenke geht und darum, daß es alle seine Freunde auch machen, sondern ihm genau erklärt, was Kommunion bedeutet. Er wollte es trotzdem! Ich denke also, daß er später nicht das Gefühl hat, es sei ihm etwas "aufgezwungen" worden. LG schlafittchen

Man kann eine Menge Bücher lesen - und man kann auch die Bibel lesen, ohne das es einen irgendwie berührt oder man dadurch "sehend" wird. Aber wenn Du suchst, wirst Du finden, das ist jedem Menschen versprochen. Ich war in meinem Innersten auf der Suche nach Gott - ohne mir dessen bewusst zu sein und mich großartig mit Religion zu beschäftigen - und ich habe gefunden. Der Glaube an Gott ist für mich Gewissheit und hat nichts mit vermuten zu tun. Natürlich kann man auch an sich und Freunde etc. glauben - ABER - auf nichts ist Verlass - nur auf Gott.
Eifelmensch am 19. Januar 2009 09:23 Gewissheit kommt von Wissen. Wissen schließt aber den Glauben aus, du widersprichst dir hier selbst! Für Wissen gibt es beweise oder zumindest starke Argumente, wo sind sie, kannst du das mal darstellen?
Sternenfee am 19. Januar 2009 15:08 Ich hab an einen Bibelvers gedacht, in dem Paulus davon spricht, das der Glaube dem Gläubigen eine Gewissheit ist - und so ist es für mich. Ich erlebe doch Gott jeden Tag, das Wirken des Heiligen Geistes, sehe mein verändertes Ich und mein verändertes Leben, das ist mir Beweis genug. Die "Weisheit" der Menschen steht für mich unter Gott, sie ist auch nichts wert, wenn man Gott-los ist.
Ich glaube an Gott, habe viele persöhnliche Erlebnisse, die seine Existenz für mich beweisen und die Bibel ist sein wort.

Ich glaube an den Gott der Bibel und natürlich auch, dass sein Wort die Wahrheit ist - weil ich die Realität Gottes und die Wahrheit der Bibel erlebe.

Ich verstehe nicht wie man ungläubig sein kann!!!
Aber nur die Bibel. Alles andere ist nicht direkt von Gott.
Es "reicht" auch nicht, zu wissen, daß es einen Gott gibt. In der Bibel steht dazu:
"Die Teufel glaubens auch und zittern."
Wir sollen auch dem, was Gott sagt, gehorchen. Alle Menschen haben gesündigt und haben deshalb ihr Recht verwirkt, mit Gott Gemeinschaft zu haben.
Gott hat diesen Sund überbrückt damit, daß Jesus Christus in seiner großen Liebe stellvertretend für uns die Strafe auf sich nahm.
Wer dieses Opfer für sich in Anspruch nimmt, der ist frei von seiner Schuld und kann nun ganz frei in Gemeinschaft mit Gott treten.
Wer dies nicht tut, bleibt unter dem Zorn Gottes.
Das ist wichtig zu wissen, denn wir haben hier zu Erdenzeiten uns zu entscheiden, ob wir in der Ewigkeit bei Gott sein wollen, oder ob wir dahin gehen, wo es für den Teu.fel und seine Engel bereitet ist. Ursprünglich. Seit dem "Sündenfall" auch für Menschen - die Gottes Rettungsangebot nicht wahrnehmen.
Es liegt völlig an Dir, was Du tust. Aber Du sollst wissen, daß Dein Tun Folgen hat - für die Ewigkeit!

Schade dass ich nicht 2 mal Antworten kann, denn Ich bin Atheist und Religion ist von klügeren Menschen erfunden worden, um dümmere zu beherrschen schließen sich nicht gegenseitig aus und ich stimme beiden zu.
Ich bin Buddhistin,da glaubt man nicht an etwas, was andere vorgedacht haben.Ihr könnt kritisch bleiben und alles was Buddha (der nicht als Gott verehrt wir) gelehrt hat,selbst ausprobieren.Ich empfinde diese Lehren als sehr bereichernd für mein Leben

Gott ist die Erfindung von Menschen und die Bibel wurde von Menschen geschrieben aber die Natur und Zeit und Raum waren viel früher da.Viele gute Verhaltensregeln sind in der Bibel enthalten aber auch viele Grausamkeiten, wie das Töten von Kindern-für mich das Unmenschlichste ! Leider richten sich viele der Gläubigen nicht nach der Bibel, sonst wäre die Welt besser.
DH
Mal wieder kopiere ich nur einen Beitrag von mir, aber ich finde der passt hier super rein ^^.
Nunja, ich glaube es ist grundsätzlich zu spät um diese Frage zu beantworten und ich mein jetzt wirklich nur das Datum des letzten Antwortpostings. Aber dennoch würde ich gern etwas dazu schreiben, da ich immo mit einem guten Glas Wein an meinem Rechner sitze, meine drei Kinder in ihren Betten liegen (einer davon auf Klassenfahrt) und ich seit ca 2 Stunden gemütlich im Netz surfe. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich glaube an GOTT und möchte hiermit unterstreichen, dass ich nicht mit etwaigen Interpretationen von unterschiedlichen christlichen Glaubensgemeinschaften konform gehe. Ich glaube schlicht und ergreifend an GOTT. Ich gehe eigentlich nie in die Kirche und lächle ein bischen hämisch wenn wir uns auf der Arbeit Witze über Pfarrer erzählen deren Zölibat ihnen zum Verhängnis wurde. Trotzdem glaube ich an GOTT. Ich trinke gern mal einen über den Durst und bin auch nicht immer fair zu meinen Nachbarn (Nächstenliebe und so) aber trotzdem glaube ich an GOTT. Ich stiere unserer Schreibkraft auf den Hintern, wenn sie an mir vorbei geht, aber wiederum bin ich überzeugt es gibt GOTT. Warum das so ist ? Überlegt doch mal ... Es gibt unterschiedliche Glaubensbekenntnisse und religiöse Schriften. Alle unterscheiden sich grundlegend voneinander. Einige verehren mehrere Götter, viele nur Einen. Bisweilen sehen sie nur FAST humanoid aus, aber im Grunde aller Auffassungen steht der Gedanke, dass GOTT uns nach seinem Abbild schuf, bzw. wir als Nachkommen (Sprösslinge, Samen etc. je nach Glaubensdogma) ihm änlich sind. Soviele unterschiedlich Ansätze doch in der grundlegensten Basis gleichen sich alle.
Aus diesem Grund bin ich fest davon überzeugt, dass GOTT uns nach seinem Abbild schuf bzw. wir nach seinem Abbild leben.
Was das bedeutet ?
GOTT ist nachtragend, liebt schnelle Autos, Frauen mit grossen T++++ Brüsten, knackige Popos, nette Familien, Urlaub usw. usw.
Das wichtigste jedoch wäre :
GOTT ist nicht gnädig. Wir sind es auch nicht. Und wir sind es sowas von nicht...
Und daraus zieh ich meine Konsequenz... es gibt meiner Meinung nach sowas wie eine Grundlegende Vernunft, an der GOTT maßgeblich beteiligt ist. Sie funktioniert einfach und präzise, sozusagen das nullte Gebot :
Verarsch mich besser nicht Kumpel !
Sei ein guter Mensch, kein perfekter Christ, sondern nur ein guter Mensch. Sicher erzähl ich manchmal Witze über Pfarrer, aber trotzdem respektiere ich ihren eigenen Weg zu Gott. Natürlich gefällt mir der Hintern unserer Praktikantin, aber deswegen gehe ich noch lange nicht fremd. Ich liebe Urlaub, aber nichts desto trotz kann ich nicht erwarten dass es immer so amüsant wie in Fuerte Ventura läuft. Versuche zu leben wie ein Pfadfinder, ich glaube das kommt dem Grundgedanken am nächsten. Sei immer 12 Jahre alt, baue vertretbaren Mist, der Spass macht und niemandem wirklich weh tut, klaue Äpfel vom Bauern aber zünd ihm nicht aus Gehässigkeit die Scheune an.
Und : Vollbringe jeden Tag ein GUTE Tat.
Klingt komisch ist aber so. Sucht euch jemanden der richtig fies drauf ist, einen der so voll den totalen Hals auf alles und jeden schiebt und fragt ihm wo sein Problem liegt. Meistens geht es um Geld (ich weiss, manchmal schwer zu lösen) aber häufiger geht es um Kleinigkeiten. Und dann helft ihm. Zeigt ihm dass sein Problem gelöst ist. Ich garantiere euch ein Supergeiles Gefühl. Dieses Gefühl ist GOTT. Zuversicht, Befriedigung und Glück.
Ok Ok OK ich bin der HONK der ne Flasche Wein intus hat, um halb zwölf an seiner Kiste hockt und dem schnarchen seiner Kinder lauscht. Aber denkt darüber nach. Nur einfach ein guter Mensch sein. Die anderen mal nicht an den Karren fahren und zufrieden zu Hause sitzen und Zeit für nen Wein und ne Zigarette haben. Ich kann das ... und ihr ????
Gruss Louiszifer
cya im Web. Wenn euch mal jemand im Zug nen Kaffee ausgibt könnte ich es sein.
Die Bibel ist sicher an manchen Stellen falsch übersetzt worden. Z.B. heisst es im Hebräischen Original "Elohym" was "Götter" bedeutet, und nicht "Gott". Das is zum Beispiel schon mal ein gundlegender Fehler der die moderne Religion geprägt hat. Vllt war es ja so gewollt...aber ich glaube nicht an alles was man sagt
wie man schon sieht, ich glaube an gott, wobei ich zugeben muss, dass ich nicht immer die beste meinung von ihm habe :D allerdings glaube ich nicht, dass die bibel genau die wortwörtliche wahrheit "erzählt", denn gott hat die bibel ja nicht geschrieben. (ach nee xD) außerdem ist die bibel ewig alt und musste oft übersetzt werden, d.h. wer sagt mir, dass es wirklich "jungfrau maria" hieß und nicht "junge frau maria"? ach und übrigens: ich glaube genauso wenig an die wahrheit der bibel, wie ich daran glaube, dass ich in die kirche gehen muss um gott nah zu sein.

Ich bin gläubig, was die Natur betrifft. Denn nur sie bestimmt unser Leben! Was sich dort einige Schlaumeier ausgedacht und niedergeschrieben haben, sind nichts anderes als Legenden, Erfahrungs-, Schicksalsberichte und Grimms Märchen!
Teddylein am 25. Januar 2009 20:03 Der Wasserkreislauf - eine Legende?
Die Kugelgestalt der Erde und dass sie "an nichts aufgehängt ist" - ein Märchen?

Ich bin Atheist

Ich konnte mich nicht entscheiden zw. orange, grau und dunkelblau
MrsShinobi am 27. Juli 2008 18:22 lach bis jetzt dominiieren ja genau diese Farben lach

ich steh zu meiner meinung - mir ist das so ziehnlich egal. aber ich glaube dennoch an gott!

Religion wurde von klugen Menschen erfunden, um schwachen einen Halt zu geben. Damit wurde und wird leider immer Mißbrauch getrieben.
Religionen waren ein Versuch, die Welt zu erklären, die man (noch) nicht verstand.


Nur, wenn man diese Machenschaften so einigermaßen durchschaut hat, merkt man, dass diese Menschen nicht klüger sondern viel dummer aber dafür skrupellos und hinterhältig sind!

ich bin zwar katholisch aber..
Ich finde das nichts auf der Welt mehr Kriege, Hass und Verfolgung gebracht hat wie die Religion. Sei es die Christen oder die Moslems. Die Kreuzzüge der 11 September alles wurde in Namen des Glaubens gemacht. Ich finde das Glaube nur eine Erfindung der Menschen ist um sich selber zu beruhigen. Gott, Alah, in meinen Augen alles humbug. Die einzige "Religion" die man nachvollziehen kann ist der Budhismus, Budha hat wenigstens gelebt und er war kein Gott sondern ein Mensch.
Ich bin Agnostiker, d.h.:"Der Agnostizismus (latinisierte Form des altgriechischen ἀγνωστικισμός agnōstikismós, von ἀγνoεῖν a-gnoein „nicht wissen“; vergleiche Gnostizismus) bezeichnet die philosophische Ansicht, dass bestimmte Annahmen – insbesondere theologischer Art, welche die Existenz oder Nichtexistenz eines höheren Wesens wie beispielsweise eines Gottes betreffen – entweder ungeklärt, grundsätzlich nicht zu klären oder für das Leben irrelevant sind (letztere Haltung wird auch als Ignostizismus bezeichnet). Der Agnostizismus ist eine Weltanschauung, die insbesondere die prinzipielle Begrenztheit menschlichen Wissens betont. Die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien wird vom Agnostizismus nicht bestritten. Agnostizismus ist sowohl mit Theismus als auch mit Atheismus vereinbar, da der Glaube an Gott möglich ist, selbst wenn man die Möglichkeit der rationalen Erkenntnis Gottes verneint. Die Frage „Gibt es einen Gott?“ wird von einem Agnostiker dementsprechend nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet, sondern mit „Ich weiß es nicht“, „Es ist nicht geklärt“, „Es ist nicht beantwortbar“, oder „Es spielt keinerlei Rolle“."
Bild/er:
aus dem alter bin ich raus leute!
Auffällig ist, dass all die Götter und Göttinnen dieser Welt immer nur über Themen sprachen, die den Menschen zum Zeitpunkt ihres "Empfangs" intellektuell zugänglich waren. Ein Gott müsste aber über ein viel umfang- reicheres Wissen verfügen als Menschen einer bestimmten Zeitepoche. Warum hat also unser Gott der Bibel vor zweitausend Jahren nicht gesagt: "Die Erde, die ich geschaffen habe, ist eine Kugel und eines Tages werdet ihr die Länder kennen lernen, die sich auf der anderen Seite befinden."
Aus welchem Grund hat er nicht handfestes Wissen vermittelt und einem Propheten eingehaucht? "Das Herz ist's in eurem Körper, das das Blut durch eure Glieder pumpt. Es verteilt die Energie der eingeatmeten Luft in den Muskeln." Oder warum nicht: "Es sind winzige Lebewesen, die ihr nicht sehen könnt, die Krankheiten verursachen. Haltet euer Wasser sauber oder kocht es auf dem Feuer, bevor ihr es trinkt." Mit ein paar wenigen klaren Aussagen hätte er sich in die Herzen der Menschen sprechen können.
Dann wären keine Drohungen, Jahrtausende währende Verfluchungen, Druck und Zwang nötig gewesen, um sich den Glauben an seine Person zu sichern.
Die Menschen hätten ihn von Anfang an dankbar verehrt.
Hey du! Das hat Gott ja alles gemacht! (Oder zumindest das Meiste davon)
Erstmal das Nützliche:
Guck dir mal die Mose-Bücher an. Da findest du endlose Kapitel mit allerlei Vorschriften. Mit dabei sind auch folgende Anweisungen:
Wenn du dein Geschäft (WC) verrichtest, geh aus dem Zeltlager raus (!) und nimm dir ne Schaufel mit. - Beides sehr sinnvolle hygienische Anweisungen. Auch das Vergraben des Geschäfts. (Das Wort Bakterien oder die winzigen Lebewesen kommen da nicht drin vor. Muss aber auch nicht. Hauptsache die Hygiene wird beachtet.)
Zu Aussatz (der biblische Begriff ist wohl teils mit Lepra, teils mit Schuppenflechte und teils mit Schimmelbefall identisch) gibt es einen Haufen Anweisungen.
Das reicht davon, dass sich Erkrankt u. U. außerhalb des allgemeinen Zeltlagers aufhalten müssen (wegen Ansteckung) und erst nach Feststellung ihrer Gesundung wieder in die (Zelt)stadt dürfen bis zu Reinigungs und Wegwerfvorschriften für Gegenstände (Was Feuer verträgt, mit Feuer reinigen, sonst mit (kochendem?) Wasser, ... (ist umfangreicher, guck mal in den fünf Büchern Mose nach).
Das, was du forderst, ist ja auch mit ein Zweck der Zehn Gebote:
Sag sowas mal- du wirst vermutlich nicht ungeteilte Zustimmung ernten.
Meistens denken wir ja: Ugh, Zehn Gebote - schon wieder etwas, was Gott uns verbietet. (Spielverderber.)
Die Zehn Gebote erfüllen aber genau das, was du verlangst - sie schützen das Leben.
Auffällig auch bei dem vierten Gebot:
"Respekt vor deine Alten. Dann lebst du auch länger."
Zu Zeiten der Wüstenwanderung hat man die älter gewordenen Eltern auch schon mal in der Wüste sitzen gelassen und ist ohne sie weitergezogen. Im Europa heutzutage suchen manche nach zeitgemäßen Methoden - um dasselbe zu erreichen.
Das Gebot hat sogar ein Versprechen: Wenn du deine Eltern respektierst - dann lebst du auch länger in deinem Land. (schon allein, weil deine Kidner dich dann vermutlich auch nicht beseitigen werden.)
>> Dann wären keine Drohungen, Jahrtausende währende Verfluchungen, Druck und Zwang nötig gewesen, um sich den Glauben an seine Person zu sichern.
>> Die Menschen hätten ihn von Anfang an dankbar verehrt.
Kennst du das Sprichwort: Undank ist der Welt Lohn? Kennst du dich? Okee, nimm einfach die Israeliten - die hat Gott extra als Beispielvolk berufen.
Gott hat den Israeliten immer wieder geholfen, die aus der Sklaverei des ägyptischen Pharaos gerettet, allerlei Zeichen und Wunder getan, Wasser in der Wüste aus einem Felsen kommen lassen.
Die Dankbarkeit der Israeliten währte nur kurz. Dann haben sie wieder genörgelt und wollten von Gott nix mehr wissen.
Meinst du, dass wir heute uns so sehr von den Leuten damals unterscheiden? Wenn ja, dann ist's gut (Glückwunsch).
> Dann wären keine Drohungen,
s.oben: Gott hat ja in die Herzen gesprochen, Lebensregeln (Gebote) aufgestellt, und, und, und.
Leider gings ohne Drohungen aber nicht. Vergleiche heute: Viele halten sich an gute Gebote.Abern icht jeder lässt sich nur durch Gebote von Diebstahl, Raub und Totschlag abhalten. Daher brauchts manchmal leider auch Drohungen.
Faustregel - gilt für Einzelne und ganze Völker (allerdings nicht 1:1):
Wenn sich die Leute an Gott persönlich (und seinen Gebote) halten, ist das im Allgemeinen gut für ein Land. Wenn sich die Leute von Gott abwenden, geht ein Land gerne auch mal zugrunde.
(Ist nicht ganz so pauschal. Es gibt auch Bibelverse, die sagen: Warum gehts den Gottlosen eigentlich so gut?)
Nu noch zur Erdscheibe:
Kuck ins Buch Hiob ;-). Da steht schon sowas:
"Du hängst die Erde auf über dem Nichts."
Gut, da steht nicht "Kugel". Aber "über dem Nichts" klingt doch ganz so, wie eine Erd(kugel), die im Weltall schwebt.
Passt doch, oder?
Klar, davon, dass die Erde auf Säulen ruht, steht auch was inner Bibel. Da fragste mich jetzt zuviel ;-).
Vielleicht - das ist meinerseits nur geraten - könnten die Säulen die Erdplatten sein (?). Wobei Säulen natürlich schmaler sind. Oder Gott weist da auf etwas hin,was wir noch nicht wissen. - Wie gesagt:An dem Punkt kann ich nur raten.
Fortsetzung:
Erdscheibe - da fällt mir grad nix zu ein, ob die Bibel das überhaupt sagt. "Erdkreis" kommt als Wort vor.
(Die Wissenschaft nimmt ja an, dass die Kontinente früher mal ein gemeinsamer Kontinent war. Falls das zutrifft, wäre die Erde (=Land) tatsächlich eine Scheibe gewesen (oder ein Erdkreis) -die sich auf einer Kugel befand.
Wie gesagt - wüsst aber grad nicht, dass von einer Scheibe überhaupt was inner Bibel steht.
Falls du dich bei der (Erd-)Kugel (und Scheibe) an die Käseglocke erinnerst:
In der Atmosphäre soll es eine Schicht geben, die "fest" bzw, härter ist. Wenn Raumschiffe udn Raketen vom Weltall aus in die Atmosphäre eindringen, ist dazu ein bestimmter Winkel notwendig. Sonst prallen sie ab oder verglühen.
Im Schöpfungsbericht (1 Mose 1) wird von der "Feste" am Himmel gesprochen. (je nach Übersetzung)
Das Wort Feste beschriebt die tatsächlichen Verhältnisse (s.oben) sehr gut, besser als wenn man einfach Himmel übersetzt.
Da hat Gott also Dinge bakannt gegeben, die man vielleicht vorher noch gar nicht wusste.
Gott hat also seine "Pflicht" erfüllt. Was nützt das aber, wenn ihm "kein Mensch" glaubt?
Die spärlichen Bibelverse, die einen angeblich barmherzigen und alle Menschen liebenden Gott beschreiben, kennen wir alle zur genüge. Aber kennen Sie auch die vielen Sprüche, die einen ganz anderen Gott erkennen lassen? Hier ein paar wenige Beispiele: Samuel beschrieb den Gott, wie er ihm begegnet sein soll (2. Sam 22,9): "Rauch stieg auf von seiner Nase und verzehrend Feuer aus seinem Munde, Flammen sprühten von ihm aus." Gott zeigte sich am Berg Sinai seinem Volk (2. Mose 19,18-19): "Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der Herr auf den Berg herabfuhr im Feuer; und der Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen, und der ganze Berg bebte sehr. Und der Posaune Ton ward immer stärker." Als Gott nach der Verkündung seiner Zehn Gebote die Gemeinde (2. Mose 20,18) mit "Donner und Blitz und dem Ton der Posaune und dem Rauchen des Berges" beeindruckte, waren die Männer und Frauen so geschockt, dass sie davonrannten und erst in sicherem Abstand verängstigt stehen blieben. Sie wollten Gott nicht mal ansehen, weil sie fürchteten, dann sofort tot umzufallen (2. Mose 20,19): "Lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben." Warum diese Einschüchterung und warum diese ewige Forderung zum Gehorsam? Vielleicht, weil diese biblischen Regeln nicht von einem mächtigen Gott, sondern von kleinen, schwachen Priestern stammten. Nur ihnen konnte es nützen, wenn die Gläubigen sich vor Gott fürchteten, nicht aufbegehrten und keinen Wunsch verspürten, ihn auch nur anzuschauen. Das Wort "Nächstenliebe" kommt in den fünf Büchern Mose übrigens nur ein einziges Mal vor (2. Mose 23,1). Mitleid ist trotz ein paar erster humaner Regeln des Zusammenlebens ganz klar kein Thema, sondern vielmehr gilt (5. Mose 13,9): "Du sollst dich seiner nicht erbarmen." (3. Mose 26,16-19): "Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, daß euch die Augen erlöschen und das Leben hinschwindet. Ihr sollt umsonst euren Samen säen, und eure Feinde sollen ihn essen. (...) Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, (...) daß ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche." Gott freut sich immer wieder genüßlich über Bestrafungen (5. Mose 28,63): "Und wie sich der Herr zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen". (Offb 14,7): "Fürchtet Gott!" (1 Kor 16,22): "Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht." Dass der Gott der Bibel das sinnlose Verbrennen von Tieren nicht nur zulässt, sondern es fordert und sich am Rauch des verkohlten Fleisches geradezu erfreut, lässt auf eine erschreckende Lebensverachtung schließen (1. Mose 8,21): "Und der Herr roch den lieblichen Geruch." Als gäbe es nicht Hunderte andere Möglichkeiten, sich die Zuneigung der Menschen bekunden zu lassen. Was Gott tun wird, wenn sein Reich auf Erden errichtet werden wird, stellte sich der Prophet Jesaja blutrünstig und erbarmungslos vor (Jes 34,2-8): "Denn der Herr ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben. Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, dass der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blut fließen. (...) Des Herrn Schwert ist voll Blut (...) Denn es kommt der Tag der Rache des Herrn." (Hebr 9,22): "Ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung." Der Gott der Bibel ist kein gütige Himmelsvater, wie es sich die Gläubigen gerne wünschen. Er rät zum Beispiel unmissverständlich, was mit jemandem zu tun ist, der einen anderen Gott anbetet (5. Mose 5-7): "So sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen haben, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen (...) Die Hand der Zeugen soll die erste sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks, daß du das Böse aus deiner Mitte wegtust." (Psalm 44,6): "Herr, in deinem Namen zertreten wir unsere Gegner!" Gott begleitet sein auserwähltes Volk immer wieder persönlich zum Volkermord (2. Mose 33,1-2): "Der Herr sprach zu Mose: Geh, zieh von dannen (...) in das Land, von dem ich (...) geschworen habe: Deinen Nachkommen will ich's geben. Und ich will vor dir her senden einen Engel und ausstoßen die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter." Als die Israeliten eines Tages mit dem Gott der Moabiter liebäugelten, war der Herr so empört, dass er umgehend ein blutiges Gemetzel anstiftete (4. Mose 25,4-5): "Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne (...) Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die sich an den Baal-Peor (ein anderer Gott) gehängt haben." Als der Herr eines Tages vom Unmut seiner Untertanen, weiter durch die Wüste Sinai zu wandern, erfuhr, tobte er und wollte gleich das ganze Volk vernichten (2. Mose 32,33): "Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt." Nur dank Moses eindringlicher Fürsprache mussten lediglich ein paar tausend Männer dran glauben (2. Mose 32,28): "Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten. Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen an dem Tage vom Volk dreitausend Mann." Mit diesem Blutbad ließ sich der Herr schließlich etwas beruhigen. Wer auf einen anderen Gott angesprochen wird, muss den Betreffenden sofort töten, auch wenn es ein nahes Familienmitglied sein sollte (5. Mose 13,7-11): "Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau (...) heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, (...) so willige nicht ein (...) Du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen, sondern sollst ihn zum Tode bringen. Deine Hand soll die erste wider ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks." Nach einer Schlacht während der Eroberung Kanaans war dem Herrn der Sieg allein nicht genug. Gott forderte die totale Vernichtung der Einwohner und vor allem der anderen Götter. Die Israeliten sollten alle auslöschen, damit sie nicht in Versuchung geraten könnten, den Göttern der Eroberten zu huldigen (5. Mose 20,16-18): "Du sollst nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern. " Man kann es kaum glauben, wenn man liest, dass Gott sein Volk dazu aufgerufen hat, Frauen und Kinder in Stücke zu hauen und Jungfrauen zu versklaven (4. Mose/Num. 31,15-18): "Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (...) So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben." Wer beim Lesen des Alten Testaments nicht rot wird, kann kein aufrechter Christ sein.