Frage von susan327, 331

Glaubt ihr an Gott bzw Jesus Christus?

Glaubt ihr an Gott? Ja oder nein und warum?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Philipp59, 72

Hallo susan327,

ja, ich glaube an Gott und seinen Sohn und möchte das nachfolgend auch begründen.

Ob jemand an Gott glaubt oder nicht, hat aus meiner Sicht in erster Linie damit zu tun, wie jemand sein Wahrnehmungsvermögen und seine Denkkraft einsetzt und wie er das Beobachtbare bewertet. Dies wiederum wird davon bestimmt, welche innere Einstellung er zu der Frage nach Gott hat.

Wenn es beispielsweise um die Natur geht, dann kommen Menschen zu gegensätzlichen Vorstellungen. Die einen sagen, die Natur einschließlich der vielfältigen Lebensformen habe sich von allein entwickelt und sei allein das Produkt natürlicher Gegebenheiten. Die anderen sehen hinter den Werken der Natur die Hand eines Schöpfers. Was ist nun wahr und wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Vorab möchte ich einmal etwas zum Thema "Beweise" sagen. Es gibt im wissenschaftlichen Sinn weder für die eine noch für die andere Seite zwingende Beweise, die unwiderlegbar zeigen, dass das Leben mit seinen vielfältigen Lebensformen ohne bzw. mit Gott entstanden sind. Es geht ja schließlich um ein lange zurückliegendes Geschehen, das nur rekonstruiert werden kann. Die Erklärungen, die Wissenschaftler dazu abgeben, mögen zwar in sich schlüssig sein, müssen dennoch nicht unbedingt dem entsprechen, was in ferner Vergangenheit tatsächlich geschehen ist.

Hier kommt es, wie eingangs gesagt, eher darauf an, wie ich mein Wahrnehmungsvermögen und meine Denkkraft im Hinblick auf das Beobachtbare einsetze. Zu dem Beobachtbaren gehören beispielsweise all die verschiedenen Lebewesen auf unserem Planeten. Die Wissenschaft hat darüber viele faszinierende Details zutage gefördert, die einen immer wieder in großes Erstaunen versetzen. Bei der Frage nach Gott ist es hilfreich, sich einmal etwas näher mit diesen Einzelheiten zu beschäftigen. Hierzu einige nachdenkenswerte Beispiele.

Das menschliche Gehirn

Das menschliche Gehirn ist als das komplexeste Objekt im Universum beschrieben worden. Peter Russell schreibt in seinem Buch The Brain Book folgendes: "Je mehr man über das menschliche Gehirn herausfindet, umso deutlicher erkennt man, wie weit seine Kapazität und sein Potenzial bisherige Annahmen übersteigen. Das Gedächtnis ist nicht wie ein Behälter, der sich allmählich füllt, sondern mehr wie ein Baum, an dem Haken wachsen, an denen die Erinnerungen aufgehängt werden. Alles, woran man sich erinnert, ist wie ein Satz neuer Haken, an die wiederum neue Erinnerungen gehängt werden können. So wird die Gedächtniskapazität immer größer. Je mehr man weiß, desto mehr kann man lernen". So wie es scheint, ist das Gehirn also unbegrenzt lernfähig.

Zu der faszinierenden Leistungsfähigkeit unseres Gehirns heißt es in einem Buch: „Selbst die kompliziertesten Computer, die wir uns ausdenken können, sind primitiv im Vergleich zur beinahe unendlichen Kompliziertheit und Flexibilität des menschlichen Gehirns — Eigenschaften, die das ausgeklügelte, geeichte System elektrochemischer Signale möglich macht. .  .  . Jeden Augenblick schießen Millionen Signale, beladen mit außergewöhnlich viel Information, durch unser Gehirn. Sie übermitteln Nachrichten aus dem Innern und der Umgebung unseres Körpers" (The Incredible Machine, Seite 326).

Erstaunlich ist auch die Gehirnkapazität. So ist beispielsweise eine durchschnittliche Gehirnzelle mit etwa 60.000 anderen verknüpft, andere hingegen noch mit weitaus mehr. Dazu sagte Karl Sabbagh in seinem Buch The Living Body folgendes: "Das menschliche Gehirn könnte in den Verbindungswegen seiner Nervenzellen mindestens 1  000mal soviel Informationen speichern wie eine große 20- bis 30bändige Enzyklopädie".

Wenn man einmal all diese erstaunlichen Einzelheiten unseres Gehirns in Betracht zieht: Zu welchen Schlussfolgerungen gelangt man dann? Wie bewerte ich das Beobachtbare? Sehe ich darin ein Produkt der Natur oder das Werk eines intelligenten Erschaffers? Ist es vernünftig anzunehmen, dass ein Zusammenspiel natürlicher Gegebenheiten und eine lange Kette zufälliger Entwicklungsschritte dieses komplizierte Gebilde hervorbringen konnte? Selbst Wissenschaftler geben zu, dass das keine zufriedenstellende Erklärung ist.

Der Instinkt der Tiere

Nehmen wir z.B. den Baumwaldsänger, ein nur 20 Gramm leichter Vogel. Sein Instinkt sagt ihm ganz genau, wann er sich auf den Weg von Alaska nach Neuengland machen muss. Dort angelangt, frisst er sich zunächst ein Fettpolster an und wartet eine Kaltfront ab, bevor er sich dann in ca. 6000 m Höhe begibt, um sich dort in einen bestimmten Höhenwind, den Strahlstrom, zu begeben. Der kleine Vogel steuert nun zunächst auf Afrika zu und wird irgendwann von einer Luftströmung erfasst, die ihn an sein Ziel in Südamerika gelangen lässt.

Beachtlich ist, dass das ganze instinktive Wissen in einem Gehirn von der Größe einer Erbse einprogrammiert ist. Wie ist es dort hingelangt? Verrät nicht ein solches "Programm" erstaunliches Wissen über Landschaften und bestimmte Wetterphänomene? Geht das ohne einen Programmierer, der über entsprechende Erkenntnisse verfügt?

Ein anderes Beispiel sind die Ameisen. Diese sind in Kolonien organisiert, die aus Arbeiterinnen und der Königin bestehen. Einige Armeisenarten halten in eigens errichteten "Ställen" Blattläuse, die sie dann melken. Andere Ameisen dienen als eine Art Soldaten, die das Eindringen von Feinden unterbinden.

Immer wieder faszinierend ist auch der Zuginstinkt der Vögel. Jedes Jahr zur gleichen Zeit versammeln sich bestimmte Vogelarten, um gemeinsam ein weit entferntes Ziel anzusteuern. Dabei entwickeln sie ein beeindruckendes Navigationsvermögen. Besonders der Albatros besticht in dieser Hinsicht. So wurden z.B. 18 Albatrosse von einer Insel im Pazifik mit dem Flugzeug mehrere tausend Kilometer weit fortgebracht und dann wieder freigelassen. Nach nur wenigen Wochen waren die meisten der Vögel wieder an ihrem Heimatort angelangt.

Welchen Schluss kann man aus den Navigationskünsten der Vögel ziehen? Woher verfügen die Vögel über dieses Wissen und dieses Können? Hat es ihnen die Natur einfach so beigebracht? Gibt man sich mit dieser Erklärung zufrieden, wenn man sein Denkvermögen richtig einsetzt?

Die lebende Zelle

Der Biochemiker Michael Denton, sagte über die selbst kleinste lebende Zelle, sie sei " eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist". Der komplexe Aufbau der Zelle bringt die Forscher immer wieder in Erstaunen. So schalten sich beispielsweise in kürzester Zeit 30.000 ihrer 100.000 Gene entweder ein oder aus, um Anweisungen für den Zellbetrieb zu geben oder um Botschaften von anderen Zellen zu verarbeiten.

Die Datenmenge in der DNS nur einer einzigen Zelle ist so gewaltig, dass sie etwa 1 Million Buchseiten füllen würde! Und zu bedenken ist auch, dass diese ungeheure Datenmenge bei der Zellteilung eins zu eins weitergegeben werden muss. Dabei laufen zehntausende chemische Reaktionen in koordinierter Weise ab. Welch eine gewaltige Steuerungsleistung! Und niemand muss in diesen Vorgang korrigierend eingreifen. Trotzdem wiederholt sich der Vorgang der Zellteilung in unserem Körper tagtäglich millionenfach und das jahrein und jahraus. In der Zeitschrift Times wurde einmal die Frage aufgeworfen: "Wie soll eine so winzige und komplizierte Maschine je untersucht werden können? Und selbst wenn nach ungeheurem Aufwand eine Zelle des Menschen ganz verstanden werden sollte, so hat der menschliche Körper noch mindestens 200 weitere Arten".

Was soll man nun glauben? Ist die lebende Zelle ein Produkt der Evolution oder steht mehr dahinter? Zu welchem Schluss gelangt man, wenn man auch hier sein Denkvermögen einsetzt? Und wie bewertet man in diesem Fall das Beobachtbare? Gelangt man dahin, die Möglichkeit eines Schöpfers in Betracht zu ziehen? Vielen geht es so, darunter auch etliche Wissenschaftler. Manche von ihnen sind erst durch ihre Forschungsarbeiten zu der Überzeugung gelangt, dass es einen Gott geben muss.

Diese wenigen Beispiele aus der Natur können einen in der Frage nach Gott durchaus zum Nachdenken bringen. Eines, so denke ich, ist jedoch hier deutlich geworden: Für den Glauben an Gott gibt es überzeugende Gründe. Inwieweit jemand diese gelten lässt, hängt davon ab, ob er lediglich einer wissenschaftlichen Theorie vertraut oder ob grundsätzlich dazu bereit ist, den Gedanken an einen Schöpfer zuzulassen. Letztendlich ist das eine ganz persönliche Entscheidung.

LG Philipp

Kommentar von realsausi2 ,

Es gibt im wissenschaftlichen Sinn weder für die eine noch für die
andere Seite zwingende Beweise, die unwiderlegbar zeigen, dass das Leben mit seinen vielfältigen Lebensformen ohne bzw. mit Gott entstanden sind.

Das ist natürlich richtig. Aber das gilt gleichermaßen auch für die Zahnfee und Rumpelstilzchen.

Es geht ja schließlich um ein lange zurückliegendes Geschehen, das nur rekonstruiert werden kann.

Das kommt drauf an. Abiogenese ist natürlich schon etwas her. Evolution findet aber seither unablässig statt. In der Sekunde, die wir hier schwadronieren.

So wie es scheint, ist das Gehirn also unbegrenzt lernfähig. 

Das ist äußerst unwahrscheinlich, da bei aller vielleicht auch noch zu erschließenden Kapazität die Zahl der Neuronen endlich ist.

Ist es vernünftig anzunehmen, dass ein Zusammenspiel natürlicher Gegebenheiten und eine lange Kette zufälliger Entwicklungsschritte dieses komplizierte Gebilde hervorbringen konnte?

Nein. Aber der Zufall spielt hier auch keine besondere Rolle. Diese Entwicklungsschritte sind Folge von Anforderungen der Umwelt, die durch kummulative Selektion potentiert werden.

Wir finden in der Natur sämtliche Zwischenstufen weniger komplexer Gehirne. Das unsere ist sicherlich das am komplexesten aufgebaute. aber den Weg dorthin können wir an lebenden Organismen nachvolliehen.

Hier entsteht nicht die geringste Vakanz für göttliches Wirken.

Geht das ohne einen Programmierer, der über entsprechende Erkenntnisse verfügt?

Ja. Gerade neuere Erkenntnisse der Epigenetik weisen darauf hin, dass wir viele "Kenntnisse" genetisch replizierbar sind.

Ein anderes Beispiel sind die Ameisen.

Ein Beispiel wofür? Das die Natur faszinierdende Konzepte enthält? Das ist in doppelter Wortbedeutung absolut natürlich. Selbst wir leben in Symbiose und sind kein allein aus sich selbst heraus lebensfähiger Organismus.

Woher verfügen die Vögel über dieses Wissen und dieses Können?

Vögel können das Magnetfeld der Erde wahrnehmen. Wenn man das begreift, ist der Vogelzug nicht überraschender als das Navigieren mit Landkarte. Nichts daran ist unerklärlich oder bedarf eines mystischen "Lenkers".

Hat es ihnen die Natur einfach so beigebracht? Gibt man sich mit dieser Erklärung zufrieden, wenn man sein Denkvermögen richtig einsetzt?

Natürlich gibt man sich hiermit nicht zufrieden. Weil man beim Einsatz des Denkvermögens eben zu anderen Erkenntnissen gelangt, als Du hier vorträgst.

Die "Natur" bringt niemandem etwas bei. Das ist eine unzulässige Anthropomorphisierung und zeugt von genereller Unkenntnis über evolutionäre Prozesse.

Sehr wohl entwickeln sich auch solche komplexesten Strukturen nachvollziehbar schlüssig in unzähligen kleinsten Schritten. Das nicht zu begreifen ist keine zulässige Basis für Vermutungen in Richtung auf göttliche Intervention.

die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt

Wo lernt man eigentlich so unpräzises Denken?

Jeder Bleistift besteht aus mehr Atomen als eine Zelle. Aber welche qualitative Aussage läßt sich daraus entwickeln? Gar keine.

Die Zahl der Atome ist kein Maßstab für Komplexität.

Die innere Struktur schon viel eher. Aber auch hier berücksichtigt Dein Zitat nicht, dass es nicht "die Zelle" gibt. Auch hier gibt es gewaltige Unterschiede im inneren Aufbau. Wenn man Eurkaryoten mit Prokayoten vergleicht, wird das augenfällig.

http://www.biologie-schule.de/eukaryoten-prokaryoten-vergleich.php

Gib uns mal weitere 3 Milliarden Jahre Zeit, Maschinen zu entwickeln. Dann werden wir mal einen Vergleich auf Augenhöhe vornehmen.

Was soll man nun glauben?

Gar nichts. Es gibt Fakten, die man zur Kenntnis nehmen kann. Oder eben auch nicht.

Gelangt man dahin, die Möglichkeit eines Schöpfers in Betracht zu ziehen?

Nur, wenn man so unpräzise denkt und argumentiert, wie Du es hier tust. Aus allem, was Du vorträgst, lässt sich nicht ein Deut einer Notwendigkeit oder auch nur der Sinnhaftigkeit eines Schöpfergottes herleiten.

Du wirfst Nebelkerzen, verbrämst Dein Unwissen als Grundlage für einen Erklärungsmangel und stopfst Deine Gott in diese Lücke. Sehr fadenscheinig.

Eines, so denke ich, ist jedoch hier deutlich geworden: Für den Glauben an Gott gibt es überzeugende Gründe.

Nicht in Deinem Vortrag. Nur weil Du die Zusammenhänge mangels Faktenwissen nicht verstehst, kannst Du Dir die Notwendigkeit eines Schöpfers vorgaukeln.

Kommentar von realsausi2 ,

Letztendlich ist das eine ganz persönliche Entscheidung.

Wenigstens zum Schluss noch eine richtige Aussage.

Aber daraus ergibt sich zwingend eine notwendige Trennung. Das Verständnis der Natur und die damit verbundenen Theorien als Annäherung an die Realität der natürlichen Prozesse sind kein Bestandteil persönlicher Entscheidung.

Jeder hat das Recht auf eine eigene Weltsicht. Aber niemand hat ein Recht auf eine eigene Realität. Die Realität ist da draußen. Sie ist unabhängig von uns und unserer Betrachtung und Erkenntnis, so wie sie ist.

Wir können versuchen, dieser Realität mit profunden Beschreibungen so nahe wie möglich zu kommen. Hierbei sind persönliche Vorlieben oder individuelle Ansichten absolut irrelevant.

Natürlich kann man sich, wie Du es offensichtlich tust, persönlich gegen die Realtiät entscheiden und lieber geheimnisvollen Geistern die Macht andichten, aber mit Anwendung von Verstand hat das nichts mehr zu tun.

Kommentar von Philipp59 ,

Ich kann verstehen, dass Du die Evolutionstheorie hier vehement verteidigst. Dein Stil ist es jedoch, diejenigen, die mit dieser Lehre nicht konform gehen, als unwissend hinzustellen. Du behauptest auch, ich würde mich "gegen die Realität" entscheiden. Du stellst die Evolutionslehre so hin, als sei sie eine erwiesene Tatsache und jeder, der sich ihr entgegenstellt, sei in Unkenntnis der Gegebenheiten und Tatsachen. Sind diese jedoch wirklich so eindeutig und unzweifelhaft, dass gar keine andere Deutung der Fakten möglich ist?

Es stimmt, Evolution innerhalb der Artgrenzen (Mikroevolution) ist eine Tatsache, die auch heute noch zu beobachten ist, doch aus dieser eine Höherentwicklung der Arten (Makroevolution) abzuleiten, ist eine Annahme, die zwar auf verschiedenen Belegen beruht, die jedoch dadurch nicht zu einer Tatsache wird. Die Erklärung, wie all die verschiedenen Lebensformen entstanden sind, ist bestenfalls ein Rekonstruktionsversuch, der sich auf Indizien stützt.

Nimm einmal an, von einer bestimmten kriminellen Tat gibt es keine Augenzeugen. Die Kriminologen müssen in manchen Fällen das Geschehen allein anhand bestimmter Indizien rekonstruieren. Doch auch wenn ein bestimmter Deutungsversuch in sich schlüssig ist und es dafür mehrere Belege gibt, heißt das nicht unbedingt, dass dieser auch das tatsächliche Geschehen wiedergibt. Ähnlich ist es auch bei der Evolutionstheorie - es gibt zwar zahlreiche Belege (z.B. Fossilfunde), die jedoch nicht derart unzweifelhaft und eindeutig sind, dass sie die Kraft eines Beweises hätten. Leider wird dies aber in Schul- und Lehrbüchern oft so dargestellt.

Ein Beleg, der als "Säule" der Evolutionstheorie gilt, sind Mutationen. Es zeigt sich jedoch, dass eine genetische Variation über bestimmte Artgrenzen hinaus, nicht stattfindet. Alle Experimente beweisen, dass sich das Mutationsgeschehen nur innerhalb gewisser Artgrenzen abspielt. Beispielsweise bleiben die Mutanten von Drosophila stets Fliegen, die zur gleichen Drosophilaart gehören. Wenn ein Gen mutiert, dann ändert sich lediglich die Struktur oder Beschaffenheit dessen, was bereits schon zuvor vorhanden war.

Erklärend möchte ich hier einfügen, dass ich hier von "Art" nicht im geläufigen Sinne als von einer "Biospezies" spreche (diese können selbstverständlich durch natürliche Prozesse neue entstehen). Wenn ich hier von "Artgrenzen" spreche, dann fasse ich den Begriff "Art" etwas weiter im Sinne von "Grundtypen". Nach F.L. Marsh und S. Scherer sind damit "alle Arten, die durch Kreuzungen direkt oder indirekt miteinander verbunden sind, also miteinander Nachkommen hervorbringen können" gemeint ("Leben - woher?"S. 41 von Reinhard Junker).

Untersuchungen haben gezeigt, dass die meisten Mutationen einen Organismus schädigen, indem sie z.B. zu einer Minderung der Überlebens- und Fortpflanzungschancen führen. Sogenannte "positive Mutationen" (z.B. die Sichelzellenanämie, die Insekten auf den Kerguelen-Inseln oder die Kormorane auf den Galapagosinseln) beweisen nichts über den Ursprung neuer Strukturen, da die o.g. Mutanten jeweils einen Strukturverlust aufweisen (Rückbildung von Flügeln bei Insekten, Verlust der Flugfähigkeit der Kormorane). Wie der Evolutionist Theodosius Dobzhansky im Hinblick auf die Mutationen der Taufliege zugab, "zeigen [diese] in der Regel eine Entartung, eine Verkümmerung oder gar das völlige Verschwinden bestimmter Organe .  .  . Manche Mutationen bringen für ihre Träger sogar den Tod mit sich. Mutanten, welche die gleiche Vitalität besitzen wie die normalen Fliegen, sind in der Minderzahl, und Mutanten, die zu einer bedeutenden Verbesserung des normalen Baues und der normalen Leistung in der üblichen Umgebung führen würden, sind überhaupt nicht bekannt."

Auch Mutationszüchtungen (z.B. hornlose Rinder, kurzbeinige Schafe, schlitzblättrige Bäume) beweisen keine Höherentwicklung, denn der Mensch bestimmt jeweils, was als "positiv" zu gelten hat. Außerdem findet jede Züchtung unter Anleitung und Planung statt. Zudem können Mutationen aus einer Züchtung in vielen Fällen im Daseinskampf nicht überleben, da die Mutanten immer schwächer sind als die jeweiligen Elterntypen.

Es wird seitens der Evolutionsbefürworter behauptet, dass viele kleinere Mutationen im Laufe von Jahrmillionen schließlich zu einer Höherentwicklung geführt haben. Was zeigt jedoch die Wahrscheinlichkeitsrechnung? Der Physiker W. Heitler berechnete dies in Bezug auf den Archäopterix und schrieb: "Wenn jeden Tag (!) eine solche Mutation stattfinden würde und die Population eine Milliarde wäre, müßte das Universum zehnmal seine ganze Entwicklungsgeschichte durchlaufen, bevor eine einziger Archäopterix entsteht" (Walter Heitler, "Evolution durch Physik?").

Fortsetzung...

Kommentar von Philipp59 ,

Wie allein dieses Beispiel zeigt, geht die Wahrscheinlichkeit einer Höherorganisation gegen Null! Ein anderes Beispiel ist das des Auges. Es besteht aus vielen Teilen, die im Falle einer evolutiven Höherentwicklung in der richtigen Reihenfolge und aufeinander abgestimmt entstehen müssten. Berechnungen der Wahrscheinlich eines solchen Geschehens zeigen: Die Wahrscheinlichkeit der zufälligen Entstehung des Auges ist, wie Berechnungen des Mutationsgenetikers W.E. Lönning ergeben haben, ebenfalls auf nahe Null herabgesetzt. Doch selbst wenn ein Auge durch Zufall entstanden wäre, könnte es nur dann brauchbar sein, wenn der gesamte Organismus des betreffenden Lebewesens darauf abgestimmt ist. Es braucht nicht erwähnt werden, dass die Wahrscheinlichkeit einer solche Entstehung durch Mutation noch viel weniger gegeben ist.

In der Encyclopedia Americana wird bzgl. Mutationen folgendes gesagt: "Die Tatsache, daß sich die meisten Mutationen auf den Organismus schädlich auswirken, scheint kaum mit der Ansicht vereinbar zu sein, Mutationen seien die Quelle des Rohmaterials für die Evolution. In der Tat stellen die Mutanten, die in Biologielehrbüchern abgebildet sind, eine Sammlung von Mißbildungen und Monstrositäten dar, und die Mutation scheint eher ein zerstörender als ein aufbauender Prozeß zu sein“ (1977, Band 10, Seite 742).

Auch die Selektion, die im Zusammenspiel mit den Mutationen gesehen wird, bringt im Grunde nichts Neues hervor. Es werden lediglich bestimmte Merkmale verstärkt, die das Lebewesen bereits vorher schon hatte. Zitat: "Bei genauerer Prüfung muß man die natürliche Selektion jedoch vorwiegend als Aussonderungsmechanismus ansehen, durch den schädliche Mutationen in nachfolgenden Populationen langsam reduziert werden" (Albrecht Edelhaaf, "Kontinuität und Wandel" in "Vom Ursprung der Arten"). Selektion hat daher nichts mit evolutiver Höherentwicklung zu tun. Es ist experimentell festgestellt, dass Selektion keine neuen Gene schafft, sondern die Genhäufigkeit verändert.

Evolutionsforscher führen oftmals das Beispiel des Birkenspanners, der sich durch sich durch eine schnell veränderte Schutzfärbung neuen Umweltbedingungen besser angepasst habe, ins Feld. Doch was zeigen die Tatsachen? Es gab auch schon vorher eine schwarze Variante des Birkenspanners in Schottland und Neuseeland (dort musste ja keine Anpassung in diese Richtung stattfinden). Die Schutzfärbung des Birkenspanners fand nicht aufgrund von Mutationen, sondern auf Rekombination der Gene und Selektionsdruck statt.

Grundsätzlich muss zum Thema "Selektion" noch angemerkt werden, dass sie zu einem Verlust an genetischer Variabilität führt. Und hieran sind Mutationen nicht ganz unbeteiligt. "Mutationen schränken aufgrund ihres eindeutig erwiesenen Defektcharakters Variabilität und Anpassungsmöglichkeiten eines Organismus eher ein" (Dr. Henning Kahle, "Evolution, Irrweg moderner Naturwissenschaft?"). Durch Selektion können zwar bestimmte Merkmale stärker ausgebildet werden, doch werden die Individuen mit diesen Merkmalen in der Regel untauglicher sein. Entsteht in einer Lebensgemeinschaft durch eine zu strenge Selektion und zu geringer Variabilität eine Verarmung des genetischen Materials, droht diese auszusterben. Dazu noch einmal Dr. Henning Kahle: "Lange und in der gleichen Richtung wirksame Selektion führt zu einer Überanpassung und damit zu genetischer Degeneration" (Dr. Henning Kahle, "Evolution, Irrweg moderner Naturwissenschaft?", Seite 48). Dies kann letztlich dazu führen, dass ganze Tierarten aussterben.

Selektion begründet demnach keine evolutive Höherentwicklung. Durch Selektion wird nur erklärbar, warum gewisse Formen nicht existieren, nicht aber, warum bestimmte Formen tatsächlich vorhanden sind. Selektionen können nur dort zu Veränderungen und damit zu Anpassungen führen, wo schon bereits voll ausgebildete Organismen oder Organe da sind.

Etliche Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass etwas, was Gestalt und Struktur hat (bezogen auf lebende Organismen), letztendlich auf eine gestalterische Kraft und nicht auf "blinde" Kräfte wie Mutation und Selektion zurückzuführen sei. Der bedeutende Biologe und Systemtheoretiker Ludwig von Bertalanffy, der u.a. Mitglied New York Academy of Sciences war, bemerkte hierzu:" Ordnungschaffende Kräfte und Gesetze der Organisation - wie auch immer sie zu definieren seien - lassen sich auf allen Ebenen nachweisen... Diese Gesetze sind zur Zeit nicht genau bekannt; ihr Effekt ist jedoch unmittelbar zu sehen oder kann in Experimenten bewiesen werden... So gibt es Prinzipien der Selbstorganisation auf verschiedenen Ebenen, die keine genetische Kontrolle erfordern. Immanente Gesetze laufen über die ganze Stufenleiter der biologischen Organisation. Diese Gesetze sind offenbar nicht das Resultat von Zufallsmutationen und Auslese" (Ludwig von Bertalanffy, "Gesetz oder Zufall: Systemtheorie und Selektion", S. 82,83).

Fortsetzung...

Kommentar von Philipp59 ,

Fortsetzung...

Was auch weit über die Möglichkeiten von Mutationen und Selektion hinausgeht ist der Umstand, dass einen lebenden Organismus nicht die Anzahl von vielen verschiedenen Elementen ausmacht, sondern die Wechselbeziehungen, die zwischen diesen Elementen bestehen. Dieses macht den Organismus erst zu einem funktionsfähigen lebenden System. So führt z.B. die hierarchische Anordnung vieler Organe zu einer übergeordneten Einheit. Ohne eine zielgerichtete Organisation der einzelnen Teile zu einer Gesamtheit, wäre Leben undenkbar. Dazu schrieb der Biologe Paul Alfred Weiss: "Ein lebendes System kann ebensowenig durch die vollständige Angabe seiner materiellen Bestandteile, der Moleküle usw. charakterisiert werden, wie man etwa das Leben einer Stadt durch die Liste der Namen und Telefonnummern im Telefonbuch beschreiben kann. Einzig und allein durch ihre geordnete Wechselwirkung werden die Moleküle zu Teilnehmern am Prozeß des Lebens" (Paul A. Weiss, "Das lebende System: ein Beispiel für den Schichtchen-Determinismus", S. 17).

Es zeigt sich also, dass jemand, der wesentliche Prinzipien des Neodarwinismus infrage stellt, nicht unbedingt auf der Seite der Unwissenden ist, die an der Realität vorbei denken oder denen es an der Kenntnis von Tatsachen mangelt.

Kommentar von HumanistHeart ,

Du stellst die Evolutionslehre so hin, als sei sie eine erwiesene Tatsache und jeder, der sich ihr entgegenstellt, sei in Unkenntnis der Gegebenheiten und Tatsachen.

Jep. Das trifft es wunderbar. 
Und Deine umfangreiche Einlassung hier, bezeugt das recht gut.

Kommentar von Philipp59 ,

Sehr überzeugende Argumentation!

Kommentar von HumanistHeart ,

Das muss ich nicht argumentieren. Dazu sind mir zu viele Bezüge auf Zeugen Jehovas und ähnlichen Schnitzern in Deinem Text, um mich damit eingehender zu befassen. Auch diese "Berechnungen" im Stil von Gitt, bei denen immer eine "Wahrscheinlichkeit gleich null" herauskommt. Das sind lediglich Buchhaltertricks.

Kein Grund drauf einzugehen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Diese wenigen Beispiele aus der Natur können einen in der Frage nach Gott durchaus zum Nachdenken bringen.

Wenn man die Evolution nicht versteht, ja.

Kommentar von realsausi2 ,

Auf den Punkt gebracht. Wofür schreibe ich mir eigentlich einen Wolf ?  ;)

Antwort
von Kheber, 7

Ja, von ganzen Herzen glaube ich an den G'tt Abrahams, Isaacs und
Jacobs. Es gibt nur den einen G'tt und keinen anderen. Weshalb ich an
IHN glaube.

Fast würde ich sagen, ich glaube nicht nur an IHN, ich weiß, dass es IHN gibt. Dafür gibt es viele Beispiele.

Da sagte eines Tages Napoleon zu einem seinen Offizieren: "Sagen sie
mir, was ist ein Beweis, dass es G'tt gibt." Er soll geantwortet haben:
"Majestät, die Juden"!
Die Juden entstammen von dem Erzvater Abraham.
Aus ihn, so steht es in der Torah, aus ihn heruas kommen die Juden. Da
sprach G'tt zu Abraham: "Kannst du die Sterne zählen? So groß und so
viel soll einmal dein Same werden"
Und das Volk der Juden exestiert
heute noch, obwohl man so oft versucht hat, dieses kleine Volk
auszulöschen. Vom Altertum her bis vor rund 70 Jahren, wo ca 6 Mill
Juden umgebracht wurden. Hitler wollte Europa judenrein machen. Es
sollte keine Juden mehr geben und nur 3 Jahre nach dem Ende seiner
Herrschaft exestierte ein Judenstaat (Israel) - ist das nicht ein
Beweis?

Wenn man sich die braune Zeit etwas näher betrachtet, kann man auch
G'ttes Wirken erkennen, auch wenn das jetzt vielleicht etliche anders
sehen mögen. Aber 1939 hatte man die Synagogen angezündet und am Ende
brannte Europa! Streitet G'tt nicht für SEIN Volk?

Ein anderes Beispiel ist die wunderschöne Natur und zum Schluß möchte
ich noch ein Beispiel für die exestenz des Schöpfergottes nennen:
Der schreibt Dir diese Zeilen!

Ja, ich freue mich, dass mich G'tt geschaffen hat und ich nicht von
einem Affen abstammen muß. Nimm Dir einfach einmal ein mediz. Fachbuch
her. Auch wenn Du die Ausdrücke vielleicht nicht verstehen kannst, aber
sieh Dir den Aufbau des Auges, des Herzens, usw. an. Man kann einfach
nur über das Wunderwerk Mensch staunen. Überlege einmal - eine letzte
Anmerkung dazu, um das nicht zu lang zu machen, wie oft Dein Herz in
einer Stunde schlägt, wenn Du nur von 60 Schlägen in der Minute ausgehst
und wie oft es schlagen darf, wenn Du es auf eine Stunde, auf einen
Tag, auf einen Monat, auf ein Jahr hochrechnest und Dein Herz ca ein
dreizehntel Deines Körpergewichts an Blut in den Kreislauf pumpen muß.
Was Dein Herz alles leisten darf. Soll das alles "Zufall" sein oder von
einem "Urknall" her kommen?

Wahrhaftig, solche Menschen, die einen Schöpfergott ignorieren,
haben einen größeren Glauben, als die, die an einen Schöpfer, an G'tt
glauben!

Ich hoffe, daß DIr meine Antwort etwas weiter geholfen hat

Antwort
von Dxmklvw, 29

Es kommt vor allem darauf an, was man unter "Gott" und unter "glauben" versteht.

Unter "Gott" verstehe ich, daß es einen zwingenden logischen Grund geben muß, warum es überhaupt etwas gibt, und diesen Grund mitsamt allem, was damit unmittelbar verbunden ist, bezeichne ich als Gott.

Weil ich außerdem der Meinung bin, daß langfristig alles an sich selbst zugrunde geht, was unlogisch ist und gegen sich selbst wirkt, unterstelle ich Gott bestimmte Eigenschaften wie Vernunft, Wahrheit usw.

Soweit es Glauben an Jesus betrifft, ist es für mich eher nebensächlich, was seinerzeit wirklich stattgefunden hat oder nicht und was korrekt überliefert wurde oder was verfälscht wurde. Für mich gilt vor allem meine persönliche ethische Überzeugung, d. h., ich habe bestimmte Grundansichten und bin davon überzeugt, daß nur auf diese Weise positive Erfolge zu erzielen sind und daß nur so Schaden vermeidbar wird. Wenn ich feststelle, daß da ein Mann namens Jesus war, der (zumindest in vielen Punkten) gleiche Ansichten hatte, dann glaube ich vor allem an die Richtigkeit dieser Ansichten. Und wenn ich meine, daß Jesus nicht gelogen hat, dann glaube ich eben an ihn.

Nicht jeder sieht die Dinge so wie ich. Viele meinen, an Jesus oder an Gott glauben ist, wenn man glaubt, daß es einen Gott gibt ode daß Jesus existiert hat. Das empfinde ich ungefähr so, als wenn jemand schwer krank ist, ganz fest glaubt, daß es irgendwo einen Arzt gibt, er aber niemals auf die Idee kommt, den Arzt auch aufzusuchen.

Antwort
von furkansel, 28

Ich glaube an Gott. Und auch an Jesus. Aber nicht als sein Sohn sondern als Prophet. Gott hat keine Kinder. Menschen haben Kinder.

Antwort
von Halbkornbrot, 27

Nein ich glaube an keinen Gott.

Ich tue dies nicht weil ich in meinem Leben bisher noch nichts erlebet, erfahren, gehört oder gesehen habe was für mich ein Beleg oder auch nur ein Indiz wäre welches auf die Existenz eines göttlichen Wesens hinweisen würde.

Zu Jesus, ich halte es nicht für unmöglich das es vor +/- 2000 Jahren in der Gegend um das Heutige Jerusalem einen Wanderprediger mit dem Namen Jesus gab, ich halte es ebenfalls für möglich das er eben jene Jüdische Sekte gründete aus der später das Christentum hervorging, das wäre dann aber wohl schon alles was ein möglicherweise existierender Jesus mit dem biblischen gemeinsam hätte.

Antwort
von comhb3mpqy, 7

Ich bin Christ. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Ich stelle gleich noch einen Link in die Kommentare, das können Sie sich auch ansehen.

Antwort
von Nalalalu, 8

Nein.

Ich wurde so erzogen zu hinterfragen, niemand hat mich in irgendeine Gemeinde indoktriniert oder dafür gesorgt das ich keine "Wahl" hätte.
Ich war zwar hin und wieder u. a. Durch meine frühere Geigenlehrerin bei einigen evangelische Messen gewesen, habe auch Freunde die gläubig sind, aber ich muss sagen ich kann einfach nicht dran glauben.
Klar habe ich als Kind an Engel geglaubt, aber auch an den Weihnachtsmann, den Osterhasen und das Krümelmonster.

Ich habe mich immer mal wieder mit Koran- und Bibeltexten beschäftigt und ehrlich (ich will niemanden zu nahe treten) "..., denn ich bin dein HERR dein Gott" was ist das für eine Begründung für irgendwas??

Nicht alles was ich will machen, tragen, essen dürfen, weil in einen uralten Buch es steht?
Noch dazu ist dieses Buch uralt, "Gott", welcher auch immer, hat es definitiv nicht geschrieben sondern ein Mensch, und es widerspricht sich immer und immer wieder.
Ich kann es nicht erst nehmen oder mein Leben danach richten.

Antwort
von Panazee, 88

Nein.

Einfach weil es für mich nicht plausibel ist. Das alles auszuführen habe ich heute keine Lust, aber ich habe das hier schon öfter gemacht.

Antwort
von Miezimaus, 42

Es gibt nur einen Gott aber die Menschen haben verschiedene Vorstellungen von ihm. Gott kann man nicht beweisen. So wie Christen an Gott glauben, hat es ihnen Jesus nahegebracht. Durch seine Person, seine Lehre und sein Wirken. Es gibt sehr wenige außerbiblische Quellen die belegen, dass Jesus wirklich gelebt hat. Aber es gibt sie. Jesus hat von Gott als einen liebenden Vater gesprochen. Christen glauben, dass Gott sich in Jesus geoffenbart hat (also erkenntlich gemacht hat). Neben unseren fünf Sinnen haben wir meiner Meinung nach einen sechsten, nämlich dass wir Erfahrungen machen können. Wir können auch Erfahrungen mit Gott machen. Diese stärken den Glauben, wenn der bereits vorhanden ist. Oder er weckt den Glauben. Es gibt zahlreiche Berichte und Bücher in der Hinsicht.

Antwort
von AaronMose3, 48

Nein, glaube ich nicht. Es gibt keine Wissenschaftlichen Hinweise oder Beweise für Gottes Existenz und diese ist eben auch durch die Wissenschaft komplett unnötig. Und das auch die Existenz von Jesus Christus als historische Person noch umstritten ist, macht das ganze nicht besser.

Außerdem ist der Glaube an einen Gott in meinen Augen nur der verzweifelte Versuch sich vor der nüchternen Realität zu drücken in dem man mit Belohnungsvorstellungen wie dem Paradies sein Ego ruhigstellt

Man kann nicht beweisen, das Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig - Stephen Hawking

Antwort
von CountDracula, 28

Hallo,

ich denke, dass es Jesus gegeben hat. Buddha, Mohammed und andere Religionsstifter haben wahrscheinlich auch existiert; darüber sind sich Historiker ziemlich sicher. 

An Gott glaube ich allerdings nicht, und folglich glaube ich auch nicht, dass Jesus Gottes Sohn war. Für mich gibt es einfach zu viele wissenschaftliche Erkenntisse, die gegen Gott sprechen. Auch diese Offenbarung Gottes im Alltag, die viele gläubige Christen beschreiben, habe ich bisher noch nicht erlebt.

Antwort
von nowka20, 37

ja/nein ist viel zu grobschlächtig für so ein sensibles thema wie religion

Kommentar von realsausi2 ,

MIr reicht ein "Nein" völlig aus.

Kommentar von nowka20 ,

ist auch völlig ok

Antwort
von hummel3, 50

Ja, ganz einfach ja! - Ich glaube an Gott und auch an Jesus Christus als seinen eingeborenen Sohn. Ich glaube an sein Wort in der Bibel und an seine Gemeinde.

Dies nicht einfach blind oder auf Empfehlung, sondern weil ich mich "als scheinbar kluger und fortschrittlicher Mensch" eher ablehnend mit der Bibel und ihrem Hintergrund befasst habe. Auf der ständigen Suche nach Lücken in ihrer Lehre, hat mich jedoch ihr Inhalt im Laufe der Zeit erfasst und überzeugt, auch davon, dass ich wie alle Menschen die Vergebung Jesu Christi brauche um von meinen Sünden befreit und errettet zu werden.

Auch nach zahlreichen Jahren freue ich mich immer noch jedes Mal neu, wenn ich dieses Zeugnis wieder einmal abgeben darf und im Gedenken darüber, wie Jesus mein Leben und seine Inhalte zum Positiven verändert hat.

Dasselbe möchte ich auch gerne dir wünschen! - Lasse auch du dich von Gottes Wort in der Bibel ergreifen. Du wirst es nie bereuen.

Kommentar von Meatwad ,

Du wirst es nie bereuen.

Wie kannst du das so einfach behaupten? Viele Menschen bereuen es zutiefst.

Kommentar von hummel3 ,

@Meatwad

Viele Menschen bereuen es zutiefst.

Ich glaube du bist dir nicht wirklich bewusst, über wen und was du da leichtfertig urteilst! - Denn wie sollte ein gläubig gewordener Mensch etwas bereuen, wofür er sich freiwillig entschieden hat und wovon er sich auf der Strecke jederzeit wieder abwenden konnte?

Kommentar von Meatwad ,

Ich glaube du bist dir nicht wirklich bewusst, über wen und was du da leichtfertig urteilst!

Wo urteile ich? Ich glaube, dir ist nicht bewusst, wie das Verb "urteilen" definiert ist.

Denn wie sollte ein gläubig gewordener Mensch etwas bereuen, wofür er sich freiwillig entschieden hat und wovon er sich auf der Strecke jederzeit wieder abwenden konnte?

Vielleicht indem er erkannt hat, daß es falsch war, und die verschwendeten Jahre bereut. Ich kenne unzählige Menschen, denen es so ergangen ist. Damit ist dein Versprechen "Du wirst es nie bereuen" endeutig haltlos.

Antwort
von blechkuebel, 120

Also ich glaube, dass es Jesus Christus gegeben hat. Nur war das ein ganz normaler Mensch und nicht Gottes Sohn. Halt ein Wanderprediger, wie sie es oft gegeben hat.

Ich glaube nicht an Gott. Ich denke, die übernatürlichen Aspekte der Geschichten in den heiligen Büchern (Bibel, Koran, Tora usw.) entspringen der menschlichen Fantasie.

Der Grund ist einfach: Wenn man eine außergewöhnliche Behauptung aufstellt, dann sollte man die Behauptung erst dann glauben, wenn es auch gute Belege gibt. Dass es Gott gibt und dass Jesus sein Sohn ist, sind solche außergewöhnlichen Behauptungen. Und es gibt dafür einfach nicht genug Belege (wobei es aber auch außerordentlich schwierig ist, das zu belegen). Ich würde aber anfangen zu glauben, wenn ich überzeugende Belege hätte.

Kommentar von realsausi2 ,

Ich würde aber anfangen zu glauben, wenn ich überzeugende Belege hätte.

Wenn man Belege hat, braucht man nicht mehr zu glauben. Dann kann man wissen, wenn die Belege einer kritischen Überprüfung standhalten.

Glauben ist also immer ein Irrweg.

Kommentar von blechkuebel ,

"Glauben" ist für mich dasselbe wie "von etwas überzeugt sein" und unabhängig davon, ob es Belege gibt oder nicht. Für dich bedeutet "glauben" offenbar "ohne Belege von etwas überzeugt sein". Da kann man sich jetzt darüber streiten, welche Definition richtig ist (aber um ehrlich zu sein, interessiert mich das nicht so, mit den Kopf darüber zu zerbrechen).

Kommentar von Ryuuk ,

Im Religiösen Sinne bedeutet Glauben generell ohne Belege überzeugt zu sein. Die Bibel beschreibt es als Weisheit zu Glauben, ohne gesehen zu haben.

Kommentar von realsausi2 ,

um ehrlich zu sein, interessiert mich das nicht so, mit den Kopf darüber zu zerbrechen

Darin liegt die Basis für Glauben.

Kommentar von nachdenklich30 ,

Wenn Du immer nur glaubst und handelst, weil etwas bewiesen bist, kannst Du gleich einpacken. Schon nach wenigen Augenblicken werden die Zusammenhänge so komplex, dass Du auf intuitive Entscheidungen angewiesen bleibst.

Es ist ein Irrweg, alles für beweisbar zu halten und das für nicht existent zu erklären, was unbeweisbar oder unbewiesen bleibt.

Damit ist Gott nicht bewiesen und niemand muss an ihn glauben.

Aber zu meinen, es wäre ein Irrweg, nur belegbare Dinge für wahr zu halten: Das ist ein echter Irrweg.

Kommentar von realsausi2 ,

Wenn Du immer nur glaubst und handelst, weil etwas bewiesen bist, kannst Du gleich einpacken.

Das ist im Prinzip richtig. Aber wenn ich mein Leben nach einer bestimmten Anschauung ausrichten soll, mir Regeln und Beschränkungen auferlege, mich einer Gruppe zugehörig erkläre und mich damit von anderen differenziere, neige ich dazu, etwas mehr Aufwand zu betreiben als beim Überqueren der Straße.

Kommentar von blechkuebel ,

Da hast Du im Wesentlichen Recht, aber bei so großen Dingen wie die Existenz von Gott und Wahrheit von Religionen sollte man schon genauer hingucken. Das hat schließlich zahlreiche Konsequenzen für das eigene Leben (bin da einer Meinung mit realsausi2).

Antwort
von ETechnikerfx, 25

Ich sehe das "Sein". Wir alle "sind". Unser Geist, also das Ding was in dir gerade die Antwort liest, "ist" anscheinend auch. Uns alle unterscheidet nichts, nur die Form. Ich bin weder Christ, noch Moslem oder sonst einer anderen Glaubensgemeinschaft angehörig. Lediglich die Philosophie, vor allem die Heideggers, in Verbindung mit Herman Hesse's "Siddhartha" lassen mich an etwas glauben. Und zwar an dem "Einen", dem wir alle entspringen. Das Ewige, was immer sein wird und immer schon da war.

„Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts? Das ist die Frage.“
– Martin Heidegger

Die Frage kannst du dir stellen und ergründen weshalb etwas ist. Dieses Sein ist das, was viele Gott oder Allah nennen. Alle haben recht, doch niemand vollends.

Antwort
von Sturmwolke, 29

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/frage-an-glaeubigewarum-glaubt-ihr-an-einen-gott...

Antwort
von BatmanZer, 63

Ich glaube an keinen Gott. An Jesus schon, nur konnte Jesus keine Wunder verrichten und war auch nicht Gottes Sohn.

Antwort
von IBabyFaceNelson, 76

Ich glaube an ein Wesen, dass wie ein Gott fungiert. Aber nicht an DEN Gott

Antwort
von Meatwad, 36

Nein. Waum sollte ich? Man nenne mir auch nur einen plausiblen Grund, und ich fange sofort damit an.

Kommentar von susan327 ,

Weil man durch den Glauben an Jesus Christus von der Sünde und deren Folgen errettet ist.

Kommentar von Meatwad ,

Oh, da hast du leider das wichtigste Wort in meiner Antwort übersehen. Es lautet: plausibel.

Falls du es einfach nur nicht kennst:

http://www.duden.de/rechtschreibung/plausibel

Antwort
von Schnaps123, 55

Gott existiert nicht. Jesus ist seit langer Zeit tot. Und so wie Jesus beschrieben wird kann er unmöglich existiert haben. Das ist alles Schwachsinn und Abzocke.

Kommentar von tanjawjasik ,

Also erstens Danke sagen wollte ich nicht tut mir leid und zweitens wenn  Man glaubt bezahlt man nichts dafür und d.h. man wird nicht abgezockt 

Kommentar von realsausi2 ,

wenn  Man glaubt bezahlt man nichts dafür

Das kommt drauf an. Manche bezahlen mit ihrem Leben dafür. Welches sie im sinnfreien Dienst an einen Gott verschwenden. Oder gar meinen, sich für ihn opfern zu müssen.

Sich in einem unterdrückerischen Konzept namens "Sünde" das Leben madig machen lassen.

In dem sie Menschen ausgrenzen, statt zu verbinden.

Kommentar von AaronMose3 ,

 wenn  Man glaubt bezahlt man nichts dafür

Schonmal was von Kirchensteuer gehört ? Abgesehen von den Einschränkungen, Regeln und Dogmen, die dazu führen das man viele stinknormale Dinge nicht tun kann. Der Zeit zum Beten, Konfirmation ect.pp Man zahlt einiges für den Glauben, hier geht es nicht nur um Geld. Du solltest dein Sichtfeld etwas erweitern. 

Antwort
von Andrastor, 85

Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Was Gott und Jesus betrifft, das sind nichts weiter als bronzezeitliche Mythen und Märchen, die von Menschen erfunden wurden, welche die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Sie entbehren bis heute jeglichen Beweisen ihrer Existenz, liefern uns jedoch haufenweise Beweise die gegen sie sprechen.

Kommentar von stoffband ,

Frage: was spricht gegen die Existenz Gottes?

Kommentar von Omnivore11 ,

was spricht gegen die Existenz Gottes?

ALLES, weil NICHTS dafür spricht. Ist eigentlich ganz einfach!

Was spricht gegen die Existenz vom Weihnachtsmann?

Kommentar von susan327 ,

Man WEIß, dass er von Coca Cola erfunden wurde. Bei Gott weiß man nicht, ob Er uns oder wir Ihn erfunden haben, deshalb nennt man es auch Glaube. Kannst ja an dein eigenes Märchen glauben, genannt Evolutionstheorie.

Kommentar von realsausi2 ,

Man WEIß, dass er von Coca Cola erfunden wurde.

Ein weit verbreiteter Irrtum. Die habem ihm nur die weiß-roten Klamotten angezogen. Die Figur ist deutlich älter.

Kannst ja an dein eigenes Märchen glauben, genannt Evolutionstheorie.

Hier ist Glaube nicht erforderlich. Die ET ist eine bestens belegte, tausendfach überprüfte und bestätigte Theorie. Es gibt Unmengen an Belegen, schlüssigen Konzepten, die die Theorie in Einklang mit den Beobachtungen in der Natur bringen.

Für Götter gibt es nichts dergleichen.

Wer die ET nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden.

Kommentar von 666Phoenix ,

raelsausi - DH! Es ist v. a. auch so, dass die Evo ebenfalls einer Evolution unterliegt und alle Evo-Verfechter ihre Erkenntnisse auf den Prüfstand der Geschichte und diverser Wissenschaften legen. Etwas, was irgendein Gott für den Glaube an ihn niemals zulassen würde!

Kommentar von realsausi2 ,

was spricht gegen die Existenz Gottes?

"Zu wenig Fakten". Keine Belege.

Kommentar von NinthFived ,

Auch "wenn man der Wissenschaft entspringt",
kann man sich mit dem philosophischen Aspekt der Gottheit beschäftigen. Was eins der komplexesten Themen der Welt ist, und vielleicht über den normalen Menschenverstand hinaus geht.
Wo man mit einfacher Wahr/Falsch - Logik an die Grenzen stoßen würde. Und wodurch dann auch eindeutige Pro und Contra - Beweise fehlen.

Kommentar von Andrastor ,

@NinthFived:

Klar kann man. Man kann sich auch mit dem philosophischen Aspekt von Gandalf beschäftigen, welcher nicht minder komplex wäre.

Aber macht das Gandalf nun real? Nicht wirklich. Also bringt auch alles philosphieren über eine 3.000 Jahre alte fiktive Figur nicht wirklich etwas und kann als geistige Onanie abgestempelt werden.

@stoffband:

.) Die Unvereinbarkeit göttlicher Intervention oder Unterlassung derselben

.) Das Allmachts-Paradoxon

.) Die Existenz von Unheil

.) Der Bibelbeweis gegen die Existenz Jesu

.) Die Jesus-Horus Gemeinsamkeiten

.) Die biblische Schöpfungsgeschichte

etc.etc.

Kommentar von kowagama ,

Seit der Antike glauben die Menschen nicht mehr die Erde wäre eine Scheibe, jedenfalls im Mittelmeerraum.

Kommentar von Andrastor ,

Die antiken Römer kannten auch Fußbodenheitzung und Kanalisation und dennoch mussten wir diese Dinge erst ganz neu erfinden.

Kommentar von nachdenklich30 ,

Du bist kein Mann der Wissenschaft.

Wärest Du einer, wüsstest Du auch über die Grenzen der Wissenschaft und würdest als Wissenschaftler keine Aussagen machen über Dinge, die per definitionem jenseits von Wissenschaft liegen. (Der Begriff "Gott" macht nur Sinn, wenn er jenseits von Wissenschaft gedacht wird. Wissenschaftsimmanent ist der Begriff sinnlos. (Was sich allerdings Kreationisten nicht klar machen, die Gott irgendwie als eine Art Ursache in ihre Kreationismustheorie einbauen wollen. Aber das ist ein anderes Thema.))

Und Du würdest als seriöser Wissenschaftler diese Erkenntnisgrenze nicht überschreiten.

Kommentar von realsausi2 ,

Du würdest als seriöser Wissenschaftler diese Erkenntnisgrenze nicht überschreiten.

Dürfen wir denn dann jeden Wissenschaftler, der dies nicht einhält, fortan unseriös nennen?

Immerhin werden hier von den Apologeten des Glaubens Koniferen von Einstein über Heisenberg bis Darwin als Leumundszeugen Gottes bemüht.

die per definitionem jenseits von Wissenschaft liegen.

Als Materialist gehe ich davon aus, dass es nichts gibt, was sich nicht wissenschaftlich erkunden ließe.

Ergo kann etwas, was jenseits der Wissenschaft liegt, nicht existent sein. Das hat jetzt überhaupt keinen Bezug auf das Maß und Vermögen unserer betriebenen Wissenschaft an sich.

Götter als Funktion des menschlichen Geistes sind sehr wohl wissenschaftlicher Erforschung zugänglich. Erst wenn ich unterstelle, dass es eine göttliche Manifestation außerhalb menschlichen Geistes geben könnte, gerate ich ins Nebulöse, dass mit der überprüfbaren Realität nicht in Einklang zu bringen ist.

Kommentar von Andrastor ,

Wärest Du einer, wüsstest Du auch über die Grenzen der Wissenschaft

Die da wären? Was für Grenzen sollen das sein? Gott?

Klar, wenn du ein fiktives Wesen erfindest, welches sich der Wissenschaft entzieht, dann ist es klar dass sich dieses Wesen niemals wissenschaftlich fassen ließe.

Aber es ist leicht als Erfindung zu erkennen.

Wissenschaftsimmanent ist der Begriff sinnlos

Nun. das ist völlig falsch und zeigt nur, dass du selbst keinen Begriff von Wissenschaft und wissenschaftlicher Arbeit hast.

Und Du würdest als seriöser Wissenschaftler diese Erkenntnisgrenze nicht überschreiten.

Jetzt kommen wir also mit dem "wahrer Schotte Trugschluss"? Nur wer als Wissenschaftler zugibt dass Gott existent aber wissenschaftlich nicht fassbar sei, ist ein wahrer (seriöser) Wissenschaftler?

Du hast eine sehr lustige Vorstellung davon wie die Welt funktionert.

Kommentar von realsausi2 ,

eine sehr lustige Vorstellung

Hmm, lustig geht anders. Ich finde das eher unredlich.

Kommentar von Andrastor ,

"lustig" im Sinne von "Tragikkömödie". ;)

Antwort
von JTKirk2000, 31

Ja und warum sollte ich nicht? An ein ewiges Dasein habe ich schon immer geglaubt, mein Glaube an Jesus Christus und den himmlischen Vater kam später dazu und noch später habe ich erfahren, was es heißt, wenn man vom Heiligen Geist inspiriert wird. Darum habe ich auch keinen Anlass mehr, nicht an diese zu glauben.

Antwort
von nachdenklich30, 48

Ja.

Weil das Judentum und von ihm abgeleitet das Christentum interessante und hilfreiche Frage zum menschlichen Zusammenleben stellt und noch interessantere Antwortmöglichkeiten vorstellt.
Und weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es Menschen in Krisenzeiten ein gutes Handwerkszeug bei der Hand haben, um mit diesen Krisen umzugehen.

Ich habe extra geschrieben: "gutes" und nicht: "besseres" Handwerkszeug, weil ich auch ungläubige Menschen mit gutem Handwerkszeug kennen gelernt habe.

Von meinen subjektiven Erfahrungen könnte ich reden und schreiben, ich könnte aber keine Beweise für mein "Ja" geben.

Antwort
von realsausi2, 35

Ich glaube an gar nichts.

Aber warum sollte ich einen Grund haben, nicht an Gott zu glauben? Das ist nicht logisch.

Oder hieltest Du es für angemessen, wenn Dich jemand auffordert, einen Grund zu nennen, warum Du nicht an die Zahnfee glaubst? Ist es notwendig zu begründen, warum man nicht an den Weihnachtsmann glaubt?

Nein. Wer an solche Dinge glaubt, sollte eine Erklärung vorbringen. Nicht an etwas zu glauben erfordert das nicht.

Antwort
von DerOnkelJ, 74

Nicht an den Gott den uns die Bibel weismachen will.

Warum? Weil ich denken kann und nicht einfach nachplappere was in einem uralten Märchenbuch steht oder was mir ach so gläubige gute Menschen vorplappern.

Und an Jesus muss man nicht glauben, den gab es offenbar wirklich. Allerdings wird in der Bibel auch vieles verdreht, verherrlicht oder weggelassen. Zwischen dem realen Jesus und dem biblischen gibt es sicher massive Unterschiede. Ich bin überzeugt davon dass der reale Jesus eine Freundin oder sogar Nachkommen hatte.
Das Kerlchen war Baumeister!! Und die waren zu der Zeit nicht schlechter gebaut als heute die Zimmerleute.. da könnte selbst ich schwach werden ;-) Und er hatte Charisma, dem lagen sicher die Mädels zu Füßen.. Und er war ein Mann.... muß ich mehr schreiben?

Kommentar von NinthFived ,

Glaubst du generell nicht an eine Gottheit oder nur nicht an die Gottheit, wie sie von den verschiedenen Weltreligionen beschrieben wird.

*reines persönliches Interesse*

wurde mir noch nicht ganz klar, als ich deinen Text gelesen habe.

Kommentar von DerOnkelJ ,

Ich habe im Pantheismus eine Glaubensrichtung gefunden, die meinen persönlichen Idealen und kritischen Überlegungen (bislang) am ehesten entspricht. Für mich gibt es keinen personifizierten Gott. Für mich Gott "die Gesamtheit allen Seins, die Unendlichkeit von Zeit, Raum und Energie."
Somit bin ich genauso Gott wie du, meine Katzen, mein Computer, ...

Kommentar von kowagama ,

Entschuldigung aber Jesus war kein Zimmermann, in der Bibel heißt es er wäre Sohn eines Zimmermanns. Dabei handelt es sich aber um eine falsche Übersetzung eines hebräischen Sprichwortes, "Sohn eines Zimmermanns" bedeutet auf alt hebräisch so viel wie "ist gut darin die heilige Schrift auszulegen".

Kommentar von DerOnkelJ ,

Josef war auch kein Zimmermann sondern Baumeister, was ich auch geschrieben habe. So haben es mir verschiedene "Schriftgelehrte" erklärt.

Antwort
von stoffband, 45

Glaube an Gott, den die Götter gibt es!

Kommentar von AaronMose3 ,

Glaube an Gott, den die Götter gibt es!

Abgesehen davon das das nicht wahr ist, ergibt dein Satzbau absolut keinen Sinn, weil du aufrufst an einen Gott zu glauben, diese Aussage aber mit dem Plural unterstreichst. 

Deutsche Sprache, schwere Sprache.

Kommentar von stoffband ,

Das war Absicht....

Kommentar von JanfoxDE ,

Jetzt ist es schon absicht.

Die Beleidigung von Erdogan war Satire und das Olaf schwul ist, war Sarkasmus.

Jaja.

Kommentar von stoffband ,

Nur weil du nicht glauben kannst, brauchst du hier niemand so blöd anmachen.

Kommentar von Meatwad ,

Welche Götter gibt es denn?

Antwort
von Ryuuk, 38

Nein. Es gibt keinen guten Grund daran zu glauben.

Antwort
von NinthFived, 68

Ja, ich nehme an, dass eine Gottheit existiert.
(Aber diese philosophische Kernfrage beantwortet jeder Mensch anders für sich.)

Aber du willst hier wahrscheinlich nur Eindrücke/Meinungen sammeln, wie verschiedene Menschen in deinem Umfeld / in dieser Internetcommunity zu diesem Thema denken.


An Jesus zu glauben, trifft irgendwie nicht das Wort "glauben".

Jesus war eine humanes Lebewesen in der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte, wofür es keine eindeutigen Beweise gab/gibt, dass er / dieses Lebenwesen wirklich existierte.

Antwort
von sonnenblume2929, 25

Glaube an Gott und an Jesus. Jesus als Geschöpf Gottes/als Mensch/als Gesandter Gottes/als Diener Gottes/als Prophet Gottes.

Antwort
von gottesanbeterin, 26

Was nützt es dir denn, wenn du weißt, was andere glauben?

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