Frage von originaluebertr, 59

Glaubt ihr an Gott / Götter?

Ich persönlich glaube nicht daran. Ich will auch keinen Krieg in den Kommentaren auslösen, also bitte sachlich bleiben.

Antwort
von JTKirk2000, 39

Es ist interessant, wie sehr oft der Standpunkt des Fragestellers die Mehrheit der Antworten und auch der antwortenden Autoren bei einer jeweiligen Antwort beeinflusst. Das muss nicht unbedingt von der Frage oder vom Fragesteller ausgehen, aber mal ehrlich: die tiefgründigsten Fragen, werden oft gerade zu einer Tageszeit gestellt, wo die meisten Leute normalerweise schlafen. Nicht selten liegt es auch daran, dass potentielle Antwortgeber von Fragen angezogen werden, wie Motten vom Licht. Wenn dann die Frage noch so parteiisch ist, wie die Deine, dann ist es klar, welche Antwortgeber sich begünstigt fühlen und daher entsprechend ihrer Meinung Ausdruck verleihen.

Warum ich auf Deine Frage nicht antworte, liegt einzig und allein daran, weil meine Ansicht dazu nicht Deiner entspricht, weil ich aber auch keinen Bock habe, mich für meinen Glauben zu rechtfertigen, während die Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, dass es genau darauf hinausläuft, wenn man als gläubiger Mensch auf die Frage eines Zweiflers zur Religion antwortet. Die Vielzahl der Antwortgeber, welche sich hier gemeldet haben, zeigt mir auch deutlich, dass es sich ebenso verhalten würde, wenn ich hier über meinen Glauben oder meine Gründe dazu schreiben würde. Von daher habe ich hier vor allem nur vor einer Person Respekt, nämlich vor Sturmwolke, der hier ebenfalls als gläubige Person geantwortet hat. Denn er riskiert, dass man seinen Glauben als Anstoß zur Diskussion nimmt.

Antwort
von Andrastor, 57

Ich glaube grundsätzlich nicht. In den meisten Fällen (allen die ich bezeugen kann) bedeutet "zu glauben", Vernunft und Logik zugunsten einer Vorstellung, einer Fantasie über den Haufen zu werfen.

Es gibt keinen Gott und keine Götter, was u.a. sehr schön aus der Menschheitsgeschichte hervorgeht.

Antwort
von BeatTrix, 30

Ich persönlich denke, dass Gott ein Gespenst der Menschlichen Fantasie ist.


Er wurde damals "erfunden" um sich übernatürliche oder gar unfassbare Dinge und Zufälle zu erklären, die die menschen zu diesem Zeitpunkt nicht begreifen konnten. Die Menschen damals waren zu minder Intelligent, um nach anderen Erklärungen für solche Geschehnisse zu suchen, weshalb sie davon ausgingen, dass eine höhere Macht hinter all dem steht.

Ich habe nichts gegen den Glauben, er hat sogar seine Vorteile z.B. für Menschen, die schwer krank sind, jeglichen Glauben an das Leben verloren haben und durch den Glauben an ihren Gott neue Kraft schöpfen, um an sich selbst und Ihr Überleben zu glauben. Denn die Psyche und Mentale Einstellung, hat großen Einfluss auf unser wohlergehen. Das soll jetzt nicht heißen, dass ein Mensch der an Krebs erkrankt ist, sich alleine durch die Kraft seiner Gedanken heilen kann.. aber es trägt seinen Teil dazu bei.

Jedoch wurde/wird der Glaube leider zu oft dafür missbraucht, um grausame Taten und Kriege zu rechtfertigen.. und dieser negative Aspekt des Glaubens, tritt in der Geschichte leider immer wieder deutlich hervor. (Hilter, IS, Kirche) Menschen werden unterdrückt, ausgegrenzt, oder gar auf brutalste und unmenschlichste Weise ermordet, nur weil sie an einen anderen Gott glauben, oder sich gegen "ihn" auflehnen.

Natürlich kann der Glaube "selbst" nichts dafür, dass Menschen ihn "ausnutzen" um ihre Taten zu rechtfertigen, es sind immer die Menschen selbst, die diese Taten begehen - nicht der Glaube.
Aber dennoch.. hätten die Menschen nicht diese Besessenheit auf ihren Glauben entwickelt, hätten sie vielleicht niemals andere diskriminiert oder ermordet, nur weil sie nicht an ihren Gott glauben. 

Man muss es sich so vorstellen, als würde Person A die Farbe blau mögen und Person B die Farbe Rot.
Jetzt treffen diese beiden Personen aufeinander und erzählen wie toll und super ihre Farbe doch sei, aber sie können den jeweils anderen nicht davon überzeugen, dass ihre Farbe die tollste ist.
Woran liegt das? RICHTIG, jeder Mensch hat einen anderen Geschmack - und das ist auch gut so.
Ungefähr (!) so ähnlich verhält es sich bei den Glaubenskriegen.. nur eben, dass Person A im schlimmsten Fall Person B umbringen würde, nur weil sie einen anderen Geschmack hat.
Oder Person A, möchte Person B nur umbringen, weil sie einen schöneren Buchstaben hat.. und um das zu rechtfertigen, wird die Schuld der Farbe in die Schuhe geschoben.
usw usw - ihr wisst was ich meine.

Ich frage mich manchmal, wie Hilter und co ihre Taten gerechtfertigt hätten, wenn es keinen Glauben gäbe - oder ob all das in anderer Form, vielleicht sogar noch schlimmer gekommen wäre? Vielleicht wäre all das aber auch nie passiert. Man weiß es nicht.

Ich persönlich glaube, dass etwas existiert, was uns alle miteinander, dem Universum und alles was sich darin befindet verbindet.. aber es ist so komplex und kompliziert, dass es der Menschliche Verstand niemals erfassen, geschweige denn verstehen könnte.
Das heißt nicht, dass ich an Gott glaube, oder dass diese Verbindung zwischen uns in irgendeiner Weise etwas mit einem Gott zu tun hat.
Ich glaube lediglich, dass sie existiert.

Es gibt noch viele andere Aspekte die ich ansprechen und ausführlich aufschreiben könnte, aber dazu fehlt mich jetzt schlicht weg die Motivation. Einfach weil ich denke, dass diesen Text hier nicht sehr viele Menschen lesen werden und ich verdammt müde bin..


Denkt euch nichts bei Rechtschreibfehlern - Fehler sind Menschlich ;-) solange man es nicht übertreibt.
Gute Nacht!

Antwort
von ThomasJNewton, 16

Und was bringt es dir, wenn du weißt, ob ich an Gott oder Götter glaube?

Es gäbe einige interessante Fragen zu dem Thema.
Eine Umfrage kannst du genau so gut auf der Staße durchführen.
Und Statistik oder eine representative Umfrage ist noch was anderes.

Deine Frage bringt also genau gar nichts, jedenfalls nicht mehr, als sich jeden Tag hier ereignet.

Ich habe eher die Frage, wie man Fragant sein kann, ohne eine einzige hilfreichste Antwort. Und das in wenigen Tagen.

Wie heißt es im Lehrfilm 123?
Der Kapitalismus ist wie ein toter Hering im Mondenschein.

Antwort
von mwesterhoff, 6

Ich finde es wichtig, das Verbum "glauben" näher zu definieren. (Es stecken die Wörter geloben und auch lieben drin). Geht es um eine Art Vertrauen-Aufbauen oder eher um ein Für-Wahr-Halten von Thesen?

Antwort
von sophnnnn, 34

Jeder ist Herrscher über sich selbst. Meine Meinung ist, Leute die an einen Gott glauben, den ist das Universum zu kompliziert. Die wollen sich nicht damit befassen weil, sie gerne einfach denken, sie wollen sich nicht großartig darüber Gedanken machen, weil das Universum halt sehr kompliziert ist. Die Menschen sind halt faul geworden und suchen für alles den einfachsten Grund.

Aber da hat jeder seine EIGENE Meinung :)

Antwort
von nowka20, 6

ich brauche nicht zu glauben, da ich weiß!

Antwort
von DepravedGirl, 22

Nein, ich persönlich glaube an keine Götter.

Begründung -->

1.) Ich verstehe nicht, warum ich an etwas glauben sollte, was ich in meinem Leben nicht brauche.

2.) Ich habe nie etwas erlebt, das mich dazu veranlasst hätte, zu glauben, dass es Götter gibt.

3.) Ich habe auch ohne Religion genug Moral und Gerechtigkeitsempfinden.

4.) Ich sehe auch ohne Gott und ohne Religion einen Sinn im Leben.

Antwort
von alcatruz15, 27

Ya schon aber ich beschäftige mich viel mehr was hier und jetzt passiert

Antwort
von Annox, 28

Nein.
Für mich sind Religionen als Gesamtkonstrukt unnötig und bringen meist mehr Schlechtes als Gutes. Wer es braucht, soll es haben; aber ich persönlich wär glücklicher, wenn es Religionen nie gegeben hätte.
Ich brauche keinen Gott, um mein Leben kontrolliert und glücklich zu leben, ich lebe lieber selbstbestimmt und unabhängig von anderen Machtgrößen, egal ob real oder "im Himmel". ;)

Antwort
von chrisbyrd, 15

Ich persönlich glaube an Gott und bin davon überzeugt, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Kommentar von KaeteK ,

Danke, lieber Chrisbyrd :-)

Antwort
von iam10, 13

Ja an einen Gott. Es gibt keine Gründe dagegen.

Antwort
von comhb3mpqy, 15

Also ich glaube an Gott.
Menschen werden gesund, nachdem für sie gebetet wurde (kann man sich auf youtube ansehen, finde ich sehr beeindruckend), in der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen und ich habe Sachen erlebt, die mich glauben lassen. Außerdem: Warum sollten die Jünger von Jesus, die das Christentum verbreitet haben, sich das ganze ausdenken? Viele sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse sich das ganze auszudenken.

Antwort
von Tescue, 59

Nein, irgendwas übernatürliches muss es aber geben

Kommentar von jdsfdsifdsi ,

Und das sagt dir was? Alles ist erklärbar!

Kommentar von Tescue ,

das sagt mir dass es irgendwas übernatürliches geben muss.

Antwort
von Amen5, 16

Ich Glaube an den Gott der in der Bibel, dem Wort Gottes beschrieben wird. Für mich ist die Existenz dieses Gottes keine Frage, ich habe schon so viel erlebt, das ich weiss das Gott existiert. An alle hier lest die Bibel, lest sie mit einem offenen Herzen, und dann wird sich Gott auch euch offenbaren.

Glaubt an Gott und seinen Sohn Jesus Christus, nur so kann eure Seele erlöst werden.

Antwort
von Paperflower, 25

Ich denke, Gott ist eine Art Symbol welches Menschen kraft schenkt. Wenn du selbst kein Ausweg mehr siehst und an dich selbst nicht mehr richtig glauben kannst, glaubst du an Gott, bittest ihn um kraft. Daraufhin ist man aufmerksamer. Man achtet bewusst mehr auf positive Dinge, welche immer existieren, man übersieht sie in der Trübe bloß. Diese positiven Ereignisse dann schiebt man auf Gott. Dann bildet man sich ein endlich mal wieder das Richtige getan zu haben. Das Selbstbewusstsein nimmt zu. Du wirst optimistischer und so weiter. Gott an sich ist nicht schlecht, es ist gut, an jemanden zu glauben der nicht existieren kann, man für sich selbst aber denkt es sei so und sich dadurch zufrieden von anderen unterscheiden kann bla bla keine Lust weiter zu schreiben.

Antwort
von PoppyCroch2nd, 57

Ich glaube nicht an Gott wüsste auch nicht warum ich das müsste. Ich habe aber allerdings auch nichts gegen Leute die Religiös sind.

Antwort
von ilinalta, 45

Nein.

Antwort
von gottesanbeterin, 10

Welchen Rat suchst du denn?

Antwort
von Zyrober, 53

Willst du nicht... aha... und warum stellst du dann diese Frage? 00:47 Uhr in der Nacht? Weil du eine repräsentative Umfrage für deine Bachelorarbeit machst? Mitten in der Nacht auf gutefrage.net?

Kommentar von originaluebertr ,

Nein aber ich arbeite nicht (hab ausgesorgt)

Kommentar von Tescue ,

beruhig dich

Kommentar von Finnecho ,

Zyrober007

Antwort
von Sturmwolke, 23

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/glaubt-ihr-an-gott-meint-ihr-es-gibt-ihn?foundIn...

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