Glaubt ihr an Gott- bzw gibt es ein Leben nach dem Tod?

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34 Antworten

Hallo lisamuller234,

ich möchte meine Antwort, die ich Dir gerade gegeben habe, noch etwas ergänzen. Da Du wegen Deinem Freund in Zweifel bist, ob es einen Gott gibt oder nicht, möchte ich Dir einige Gründe für den Glauben an die Existenz Gottes liefern, die evtl. auch Deinen Freund zum Nachdenken bringen.

Die Bibel sagt über Gott: "Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit" (Römer 1:20). Die "gemachten Dinge" sind das, was wir als "Natur" oder "Schöpfung" bezeichnen. In den Werken Gottes kann man nicht nur seine Existenz, sondern sogar einige Eigenschaften wahrnehmen. Denke nur einmal darüber nach, wie wir Menschen gemacht sind.

Dazu ein Beispiel: Um zu überleben, brauchen wir nicht unbedingt farblich sehen können. Aber was wäre ein schöner Sonnenuntergang oder eine herrliche Blumenwiese im Sommer, wenn wir nur schwarzweiß sehen könnten? Gott bringt uns gegenüber seine Liebe dadurch zum Ausdruck, dass er unsere Sinneszellen so ausgestattet hat, dass wir all die Schönheiten der Natur in ihrem vollen Farbspektrum wahrnehmen können. Ähnlich ist es auch mit unseren anderen Sinnen, die zu einem großen Teil zu unserer Lebensfreude beitragen.

Der britische Naturforscher Alfred Russel Wallace, sagte einmal, obwohl er die Evolutionstheorie vertrat, folgendes: "„Wer mit offenen Augen und einem wachen Sinn durch die Welt geht, erkennt in den kleinsten Zellen, im Blut, überall auf der Erde und im ganzen Sternensystem  .  .  . intelligente und bewusste Lenkung; kurz: Da ist Geist.“

Die Natur ist eigentlich voll von Beweisen für die Existenz Gottes. Beeindruckend fand ich das, was ich einmal über den Monarchfalter gelesen habe. Dieser Schmetterling hat nur ein Gehirn von der Größe einer Kugelschreiberspitze und dennoch ist der dazu in der Lage, von Kanada aus eine 3000 Kilometer lange Strecke zu fliegen und dabei ein ganz bestimmtes Waldstück in Mexiko anzusteuern. Um das zu bewerkstelligen, orientiert er sich u.a. an der Sonne. Da die Sonne jedoch ihren Stand immer wieder ändert, ist sein Gehirn dazu in der Lage, dies immer wieder auszugleichen. Ist das nicht ziemlich faszinierend? Könnte die Evolution durch Zufall etwas solch Phantastisches hervorgebracht haben? Und das ist nur ein Beispiel von zahllosen weiteren!

Ein anderes Beispiel ist die Speicherfähigkeit der DNA. Wir sind schon manchmal beeindruckt, wieviel Daten auf eine einzige CD passen, z.B. ein ganzes Lexikon. Gott hingegen hat ein Speichermedium erdacht, das eine derart große Informationsdichte enthält, dass die Datenmenge eines Gramms DNA der einer Billion(!) CDs entspricht. So könnte ein Teelöffel getrockneter DNA die 350-fache Menge an Bauplänen der gesamten heutigen Menschheit beinhalten. Das lässt jeden Computerexperten vor Neid erblassen.

PROFESSOR Yan-Der Hsuuw, der Leiter für Embryonenforschung an der National Pingtung University of Science and Technology in Taiwan ist, glaubte zwar früher wie viele andere auch an die Evolutionstheorie, doch nicht zuletzt durch seine Forschungen auf seinem Spezialgebiet kam er zu einem anderem Schluss. In einem Interview sagte er im Hinblick auf die Entwicklung eines Embryonen :"Die richtigen Zellen müssen in der richtigen Reihenfolge an der richtigen Stelle gebildet werden. Erst formieren sie sich zu Gewebe, und das formiert sich später zu Organen oder Gliedmaßen. Welcher Ingenieur könnte auch nur ansatzweise eine Anleitung für so einen Prozess schreiben? Und doch sind alle diese Anweisungen für die Embryonalentwicklung perfekt in der DNA festgehalten. Wenn ich über die Schönheit des Ganzen nachdenke, überzeugt mich das davon, dass das Leben von Gott erschaffen wurde" (Quelle: Erwachet Nr. 2. 2016).

Unsere Welt ist voll von solchen Beispielen, die eines immer zeigen: hier ist Intelligenz auf höchster Ebene mit im Spiel. Viele wissenschaftlich orientierte Menschen tun sich dennoch schwer damit, darin irgendeine Art von Beweis für die Existenz Gottes zu sehen. Sie argumentieren, dass kein wissenschaftlicher Beweis vorgebracht werden könne. Stimmt das wirklich?

Wie ist es denn damit, wenn Archäologen Artefakte einer längst ausgestorbenen Kultur entdecken? Sehen sie nicht in einfachen Steinwerkzeugen oder Tongefäßen einen Beweis, dass in dem Ausgrabungsgebiet Menschen gelebt haben, auch wenn sie dort kein einziges menschliches Skelett gefunden haben? Allein die "Ausgrabungsgegenstände" werden als ausreichender Beweis dafür gewertet, dass dort einmal Menschen gelebt haben. Würde man die gleiche Logik auf Gott anwenden, dann müsste man zugeben, dass auch für seine Existenz nicht mehr der leiseste Zweifel bestünde. Seine großartigen Schöpfungswerke belegen das millionenfach.

Um von Gottes Existenz überzeugt zu sein, brauchen wir also keinen sichtbaren Beweis von ihm selbst. Seine Werke der Schöpfung besitzen genügend Beweiskraft. Die Frage ist nur: Lasse ich diese Beweise wirklich gelten oder verschließe ich meine Augen davor? Falls Du noch weitere Fragen dazu hast, kannst Du mich gern anschreiben. Alles Gute!

LG Philipp

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Kommentar von lisamuller234
20.05.2016, 11:16

HalloPhilipp, danke für deinen tollen Text.

 Ja, du hast recht. Es gibt eigentlich so viele Beweise dafür, dass es einen Gott geben muss. Für mich z.B. ist die Liebe der größte Beweis dafür. Meine Katzen, meine Freunde, die Natur, die Sonne, das Meer, Tiere, einfach alles. Ich habe eine Angststörung und bin seit einem Jahr in Behandlung und ich mache solche gewaltige Fortschritte-meine Therapeutin meinte bei mir verbessert sich alles so schnell- andere brauchen 5-10 Jahre um wieder so lebensfreudig zu sein wie ich- und für diese schnellen Fortschritte ist auch Gott verantwortlich. Ich bete jeden Abend bevor ich ins Bett gehe und das gibt mir Kraft. Mein Freund glaubt zwar nicht an Gott, aber er will mir den Glauben an Gott nicht nehmen, wenn er mir so viel bedeutet.

 Ich bin froh, dass er so tollerant ist. Ich glaube auch dass Gott ihn mir geschenkt hat. Ich hatte keine leichte Kindheit, darum habe ich nun auch diese Angststörung, aber ich habe so viele positive Menschen um mich herum- ein tolles Leben, dass ich auch schnell wieder gesund werde. Ich schätze das Leben so sehr und genau darum fürchte ich mich auch so vor dem Tod- ich will hier noch lange nicht weg :) 

Die meisten Menschen halten mich für dumm, wenn ich an Gott glaube, weil es wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass es ihn zu 100% gibt. Aber mir ist das egal- mir ist auch aufgefallen, dass genau diese Menschen, die so denken, nicht so eine Lebensfreude haben wie ich. Vielleicht weil sie nichts haben was ihnen Halt gibt- dass sie an etwas glauben können-dass jemand sie beschützt in schlechten Zeiten. Ich glaube an Wunder und an Gott, denn er ist zuständig für diese Wunder.

LG Lisa

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Kommentar von Ruppi1
20.05.2016, 23:51

Du hast dir die Auszeichnung  " Hilfreichste Antwort "   e h r l i c h   verdient. Und dennoch ist deine Ausführung nur ein kleiner Fingerzeig zur unvorstellbaren Grösse des Vaters allen Lebens, den wir  GOTT nennen.

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Ich bin garnicht christlich erzogen, obwohl getauft. Meine Kinder werden beide in Anlehnung an die Bibel und deren werte und Normen erzogen (sind evangelisch). Aber die Werte und Normen der Bibel, ähneln sich ja zu meist unseren gesellschaftlichen Werten und unseren gesetzlichen Regeln.
Ich lehre meine Kinder den Kirchenkalender und das sie glauben finden, wo sie glauben suchen.
Ich bete nicht mit meinen Kindern zu Gott. Wir bitten für uns um Gesundheit und Kraft, aber wir bitten nicht direkt Gott dafür.
Es hat mir in beiden Schwangerschaften geholfen einfach um gesunde Kinder zu bitten, aber ich selber weiß, dass ein Gott der mich hört und das macht so nicht existiert.
Das Thema Wiedergeburt ist so eine Sache. Man kann daran glauben oder nicht. Ich wünsche mir, es wäre so, aber irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen. Aber so richtig "Tod" ist man ja nie, weil man immer dem Kreislauf des Lebens angehört. Natürlich ist da etwas nach dem Tod und wenn es, ganz unverblümt ausgedrückt, Verwesung ist, Bakterien die einen zersetzen, Würmer die durch einen durchkriechen, die von Vogel gefressen werden, die wiederum von anderen Tieren gefressen werden. Wer weis vielleicht werden wir ja doch mal zu einer Katze ;) oder wenn man verbrannt wird, die Asche verteilt wird sich als Staub auf die Natur legt und man irgendwann zu Erde wird, aus der Erde ein Baum wächst und neues Leben entsteht.
Glaube ist das was du daraus machst. Und wenn du den Glauben anzweifelst den zu gelehrt bekommen hast, ist das okay. Du musst zu deinem eigenen persönlichen Glauben finden. Ob der nun an einer Bibel hängt oder an der Wiedergeburt oder eben an den einfachen natürlichen Kreislauf des Lebens.
Richte deinem Freund aus, das du, auch wenn du stirbst immer im Kreislauf das Lebens bist, egal ob du nun an Gott glaubst oder nicht. Du wirst sicher nicht nach dem Tisch als Mensch sofort wiedergeborene aber du wirst viele Wege finden in dem Kreislauf weiter zu existieren.

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Wie du selbst sagst: "ER glaubt", dh. nicht, dass du auch so einen Glauben entwickeln musst, wie er. Dies ist seine Wahrheit und du hast deine Wahrheit, welches gut ist. Ich selbst bin nicht katholisch aufgewachsen, glaube jedoch trotzdem an eine Reinkarnation und an ein Leben nach dem Tod im Jenseits/der geistigen Welt. "Vor der Geburt hat man ja auch nichts mitbekommen", der Körper ist bloß eine Hülle unserer Seele, wir alle sind bloß in einem irdischen Körper, um hier Leben zu können. Die Seele jedoch bekommt so einiges mit, nur weil sein menschliches Gedächniss daran nicht mehr vorhanden ist heißt es nicht, dass man "ja auch nichts mitbekommen hat". (Dein Freund ist ein großer Kopfmensch, oder? Er denkt sehr viel und versucht für alles eine wissenschaftliche Theorie aufzustellen, kann das sein?) Sobald die Zeit jedes Menschen gekommen ist, verlässt die Seele bloß ihre Hülle, sprich den Körper. Die Seele jedoch geht weiter, geht in die geistige Welt über. Ich durfte schon sehr viele Leute kennenlernen, die eine Nahtoderfahrung erlebt hatten und jede Person, berichtet von etwas anderem, es kommt jedoch immer das Selbe heraus: "es war wunderschön, ich wollte dort bleiben." Ich selbst hatte auch eine sehr bestimmte Erfahrung gemacht in welcher ich dort meinen Einblick nehmen konnte und seit dem hab ich keine Angst mehr vor dem Tod, da ich ganz genau weiß, dort wo ich hin kommen werde ist sehr viel Liebe und Licht, dort ist es schön. Ich empfehle dir von Pascal Voggenhuber die Bücher: Botschafter der unsichtbaren Welt: Wie der Dialog mit dem Jenseits unser Leben bereichert und heilt & Leben in zwei Welten-Ich bin jung und hellsichtig zu lesen, wenn du dich darauf einlässt wird dir dies so einige Klarheit bieten. Die Bücher von Paul Meek zu diesem Thema sind auch sehr spannend und sehr Verständlich, das Buch "Mutige Seelen" von Robert Schwartz lege ich dir auch gerne zu Herzen. Bleib bei deiner Wahrheit und lebe sie, Wahrheiten unterscheiden sich, jedoch hat niemand das Recht dir deine zu nehmen. Liebe Grüße!:)

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Kommentar von lisamuller234
20.05.2016, 11:29

Danke! Ja mein Freund ist ein Kopfmensch, alles muss im Leben einen Sinn ergeben, sonst existiert es nicht. Dass nervt mich manchmal schon. Aber ja jeder hat seine eigene Wahrheit. Ich glaube auch an Gott. Mein Opa und mein Vater waren beide schon mal "Scheintod" und sie haben beide das gleiche gesagt. Da ist ein Licht, eine Treppe und es wäre wunderschön. Beide haben überhaupt keine Angst vor dem Tod. Sie sind auch nicht traurig wenn jemand stirbt, weil sie wissen es geschieht ihnen nichts schlimmes und sie werden sie bald wieder sehen. Und das ist etwas, das mir sehr viel Mut und Kraft gibt. Es tut gut zu wissen, dass es noch andere Menschen gibt, die ähnlich wie ich denken :)

LG Lisa

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Hallo lisamuller234,

ich kann gut verstehen, dass Du Dich zwischen Deinem bisherigen Glauben als Katholikin und dem, was Dein Freund sagt, hin und hergerissen fühlst. Vielleicht können Dir nachfolgende Gedanken etwas Klarheit verschaffen.

In den meisten Religionen gibt es die Vorstellung von einem Jenseits, d.h. ein Leben nach dem Tod in irgendeiner Form. Oft wird in dieser Verbindung von einer unsterblichen Seele gesprochen, die den Tod des Körpers überdauert und an irgendeinem Ort weiterlebt. Ist diese Vorstellung jedoch zutreffend?

Nun, die Bibel nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz (insofern hat Dein Freund zunächst einmal recht).So kann man in der Bibel z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten (daran kann Dein Freund natürlich nicht glauben, da er von der Existenz Gottes eben nicht überzeugt ist).

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

LG Philipp

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Ob ich an Gott glaube oder nicht, wird Dir vermutlich nicht viel helfen. Mit Deiner Frage rufst Du ganz schnell die Gottesgegner und -freunde auf den Plan und dann kann wieder gezofft werden. Das hast Du zuhause auch, wenn Du es drauf anlegst...

Was ich Dir aber mitgeben möchte, ist ein Rat, wie man seine Überzeugung wiederfindet oder auch zu einer ganz anderen kommt. Das ist nämlich keine Frage intellektueller Erwägungen. Das muß im Inneren wachsen.

Dazu braucht es Zeit und die sollstest Du Dir auch gönnen. Du hattest einmal einen Glauben, aber der erfüllt seinen Zweck nicht mehr. Vielleicht muß er sich verändern, vielleicht ist er auch nicht mehr nötig. Ein "Kinderglaube" mit Wundergeschichten und Engelchen (mal als Beispiel) reicht bei weitem nicht aus für ein Leben mit den menschlichen Schwierigkeiten, die wir alle kennen. 

Damit ein solcher Glaube wachsen könnte, müßte man ihn auf den Prüfstand stellen, bezweifeln, befragen. Suchst Du im Inneren nach Deinem Gott, sucht er auch nach Dir. Soll heißen, Du brauchst nichts weiter zu tun, als zu warten, ob sich irgendwo eine Erkenntnis Bahn bricht, so lange Du die Beschäftigung mit Deinen Fragen nicht aufgibst. Unterwegs könntest Du bemerken, wie sich Blickwinkel verändern, wie hier und da etwas zusammenbricht und an anderer Stelle etwas wächst. Bleib wach und schau genau hin, wenn Du das willst.

Vielleicht willst Du aber auch ein Leben ohne Glauben testen. Dann mach Dir die Einstellungen Deines Freundes für's erste mal zu eigen. Tu dasselbe wie mit dem Glauben: Beschäftige Dich mit Fragen, zweifle, prüfe. Schau genau hin, was in Dir passiert. Dein Geist wird Dich dorthin führen, wo es Dir gut geht. Vertrau Dir selbst und warte ab. Es macht nichts, wenn Du unsicher bist und erst mal keine Antworten findest. Solche Zeiten erlebt so gut wie jeder Mensch. Noch einmal: Vertrau Dir selbst und Deinem Geist, Deinem Verstand. Er wird Dir ganz sicher zeigen, welchen Weg Du nehmen sollst. Gruß, q.

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"Seine Antworten sind sowas von logisch und machen Sinn..was mir wiederum Angst macht."

Sie sind nur scheinbar logisch. Die Logik hört dann auf, wenn er ernsthaft meint, dass eine Spielzeugpuppe einen Schöpfer hat, aber das Universum durch Zufall entstand.

Die Logik hört ebenso auf, wenn man feststellt, dass alles, wonach der Mensch ein Bedürfnis hat, existiert und dann ausgerechnet das Bedürfnis nach Gott ins Leere laufen soll.

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Wenn etwas Sinn ergebt, dann kann es nicht die Wahrheit sein, denn der Verstand verlangt Sinn und Gruende usw. Das Leben ist aber nicht logisch, nein, es ist ein Mysterium, keiner weiss wie es funktioniert, obwohl alle danach suchen. Leben ist endlos und Tod oder Geburt sind nur Episoden der Koerper und wir als das ewig waehrende Bewusstsein sind die Beobachter des Ganzen. Die Goetter oder wir, also die die Welt schoepfen, sind jenseits aller Welten und der Zeit. Du bist also ewig mit dabei, egal an was du glaubst oder wie unsere Meinung darueber ist. Viel Erfolg!

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Also ich glaube an Gott aber nicht an die Menschen, die mir etwas über ihn vermitteln wollen.

Ich glaube, dass Gott WIR sind. Also in jedem Wesen Gott steckt. Und wir haben die Wahl, ob wir mit dieser Kraft, dem Denken und unseren Emotionen Gutes oder Schlechtes vollbringen.

Ich glaube übrigens an ein Leben nach dem Tod, aber nicht in dem Sinne, dass eine Person in den Himmel kommt sondern dass diese Person solange weiterlebt, wie an sie gedacht wird. Ich rede z. B. mit den Worten meiner verstorbenen Oma oder handele, denke und fühle wie sie. Sie hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin und sie ist ich und ich bin sie. Und ich denke jeden Tag an sie. Also ist sie nicht tot.

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Ich glaube nicht an Gott.

Die Wissenschaft hat bis jetzt auch noch nichts gefunden, was die Frage nach einem Gott berechtigen würde.

Warum macht Dir das Angst?

Du mußt halt Deinem Leben selbst einen Sinn geben.

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Ich glaube, ich würde ähnlich argumentieren wie dein Freund. Mit der Einschränkung, dass es nicht wirklich jemand weiß. Ich würde aber auch deine Formulierungen hinterfragen, z.B. 'ich bin katholisch aufgezogen worden'. Das klingt nicht notwendigerweise danach, dass du einen tiefen Glauben hast. Der Glaube eines Christen ist etwas anderes und mehr als die Gewohnheit, zu denken, dass es einen Gott gibt. Vermutlich ist deine Mutter gläubig, bei dir wäre ich mir da nicht sicher. Dich verunsichert eher, dass dein Koordinatensystem durch deinen Freund in Frage gestellt wird. Das passiert aber auch jedem, der beim Heranwachsen etwas über das Leben und die Menschen lernt.

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Ich glaube an eine höhere Macht. Etwas Übernatürliches. Aber nicht an einen Gott.
Das, an was ich glaube, lässt sich wohl am ehesten mit dem Buddhismus beschreiben.

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Ja, ich glaube an Gott.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

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Kommentar von lisamuller234
20.05.2016, 11:36

danke, ich kaufe mir die Bücher :) vielleicht eine Gute Idee um sich richtig mit dem Thema Gott auseinanderzusetzten :)

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Ich glaube sowohl an Gott, als auch an ein Leben nach dem Tod, aber ob es beides gibt, weiß ich nicht, und daher kann ich nicht schreiben, dass es beides gibt, sondern nur, dass ich daran glaube, dass es beides gibt.

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass mit dem Tod alles vorbei ist, aber wenn dem so ist, wird man es nie erfahren. Was ist also schlimmer? Eine Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, die einem dazu veranlasst, selbst in schwersten Zeiten eine Zuversicht zu haben und positive Werte in seinem Leben wirken zu lassen, oder eine Aussicht darauf, dass nach dem Tod alles vorbei ist und daher es auch vielleicht egal ist, wie man sein Leben lebt und jeder Abschied erscheint für immer? Also ich ziehe die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod vor. Ich habe schon einige geliebte Menschen durch den Tod verloren und es würde mir schwer fallen, diesen Abschied zu akzeptieren, wenn ich glauben müsste, dass ich sie nie wieder sehen könnte und dass sie gar nicht mehr, egal in welcher Form, existieren. Vielleicht existieren sie nicht mehr, aber wenn dem so ist, werde ich nach meinem Tod auch nicht mehr existieren und ich würde dann nie erfahren, dass ich sie nie mehr wieder sehen werde.

Übrigens ist Logik keine Eigenschaft, die darauf schließen lassen könnte, dass das, was logisch betrachtet wird, wahr ist. Logik ist nur eine Form der Schlussfolgerung von grundlegenden Annahmen, Aussagen und vielleicht noch Fakten, aber die Logik ändert nichts daran, ob die Annahmen, Aussagen oder vielleicht noch augenscheinlichen Fakten der grundlegenden Wahrheit entsprechen.

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Wenn er an die Natur glaubt, muss er ja auch an einen PLan hinter allem glauben. Denn kein Mensch kann erklären, wie alles "von selbst" entstanden sein soll. Der frühere primitive Materialismus ist inzwischen auch von den Naturwissenschaften widerlegt.

Die zweiwertige Logik wird nun ebenfalls als unzureichend erkannt, damit reicht es nicht, dass etwas "logisch" (= unserer Eintagsfliegenperspektive entsprechend) ist.

Am besten, du versuchst nicht, ihn zu "bekehren": er soll sehen, wie weit er ohne Gott kommt. Aber lass dich auch nicht von ihm vom Glauben abbringen, nur weil er aus deiner Sicht so viel älter und erfahrener ist. Wer dir in der Jugend Kraft gegeben hat, der wird auch dir als Erwachsenem zur Seite sein. Halte nur die Antenne ausgefahren ... Alles Gute!

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Kommentar von Trashtom
19.05.2016, 12:20

Denn kein Mensch kann erklären, wie alles "von selbst" entstanden sein soll.

"Wir wissen etwas (noch) nicht, daher war es Gott" - ist keine Logik, sondern eine Wissenslücke, die mit Glauben und Wunschdenken gefüllt wird.

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Kommentar von raimas
19.05.2016, 13:02

Wenn er an die Natur glaubt, muss er ja auch an einen PLan hinter allem glauben. 

Wieso? Ein klassisches Non-sequitur-Argument!

Der frühere primitive Materialismus ist inzwischen auch von den Naturwissenschaften widerlegt

Den meisten Naturwissenschaftlern dürfte das neu sein!

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Ich glaube an Gott und ich glaube auch an ein Leben vor und
nach dem Tode. Atheisten kann man aber nur sehr schwer davon überzeugen, dass
es Gott wirklich gibt, oder dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Phillipp59 – hat dir ja eine sehr gute Antwort gegeben. Aber
es gibt auch unzählige Situationen, die Menschen erlebt haben, und die
eindeutig auf ein Leben nach dem Tod hinweisen. Siehe dazu diesen Link an.  Siehe in YouTube : Geister Frau steigt in  Taxi ein?!

Oder google nach Nahtod-Erlebnisse.

Aber auch hier eine wissenschaftliche Erkenntnis. 

http://www.was-darwin-nicht-wusste.de/?gclid=CJ-3xob5678CFQto7AodSBEAnA

Es gibt aber auch sehr viele Atheisten, die  w o l l e n   gar nicht Argumente hören, die sich gegen ihre Meinung  richten, weil sie sich in der Rolle als Atheisten einfach gut gefallen.   Ja da ist dann jedes Wort  umsonst.

Vielleicht hilft dir auch dieser Link weiter   aus-liebe-zu-gott                             .

 

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Glaub an das was du willst laß dir nix einreden bitte wenn du an Gott glaubst solltest du das auch machen Ich zb Glaube nicht an Gott kein Stück weil es keine beweise fur Gott und den Himmel gibt und nur mal so wenn man bedenkt wieviele insekten gestorben sind man das muss ja von den Viechern im himmel wimmeln :)

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Kommentar von lisamuller234
20.05.2016, 11:34

Haha, ich habe voll die Bienen-Phobie vielleicht ist der Himmel doch nicht der richtige Ort für mich :D aber wenn ich in die Hölle komme sind da denn nicht böse Bienen, das wäre ja noch schlimmer!! :D 

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Ich steh da voll und ganz hinter deinem Freund ;) 

Aber respektiere jeden der was anderes glaubt. Sollte es nicht zu militant vertreten werden. 

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also ich glaube fest an einen Gott. Und wie du schon liest, heisst es GLAUBE. einen glauben kann man leider nicht wirklich beweisen, weil du gott ja so nie sehen wirst in dem leben. schau dich einfach um und frag dich ob sowas echt einfach so entstand , oder es doch eine höhere macht gibt die das alles erschaffen hat (das ein mensch so ausschaut,denken kann,allein schon die schwangerschaft mit der geburt, das aufwachsen etc; die natur, wolken,himmel, die erde ansich und das weltall)...

Meiner meinung nach(ich bin moslem falls es wen interressiert) hat jeder mensch die fähigkeit zu glauben,... nur ob man das dann macht bleibt jedem freiwillig überlassen.

lass dich nicht von deinen freund beeinflussen und denk selber drüber nach. is ja nicht schlimm wenn der eine an gott glaubt und der andere nicht. jedem seins.

ps: es ist immer logisch und einfach etwas zu beantworten mit beweisen .. du aber eig nicht wirklich optisch den gegenbeweis hast. (eben weil glaube)


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Nein ich glaube auch nicht an Gott.

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