Glaubt ihr an einen Gott (unabhängig einer Religion)?

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Das Ergebnis besteht aus 39 Abstimmungen

Ich glaube an einen Gott 58%
Ich glaube nicht an einen Gott 41%

38 Antworten

Ich glaube nicht an einen Gott

Grüß Dich waveboardexpert!

Ich glaube nicht an einen Gott!

Es ist doch so,. das alles was ist oder was geschieht, eine Ursache haben muss. Darauf sind wir durch die Evolution geprägt. Den allerletzten Grund, warum etwas ist und nicht nichts, der bleibt im Dunkeln, es ist ein Geheimnis.

Verfolgt man die Ursachen-Anstoßkette, also jeweil den grund für eine Ursache rückwärts, dann ist diese Kette endlos. Doch wenn sie unendlich ist, dann gäbe es auch letzte Ursache und damit auch keinen Grund, das etwas ist.

Es ist aber etwas und deshalb gibt es diesen letzten Grund, den man Urgrund nennt.

Diesem Geheimnis, ohne es aufklären zu können, kann man aber ein paar bestimmt Eigenschaften zuordnen. Der Urgrund müsste keine Ursache haben, sondern aus sich selbst heraus entstanden sein. Weiterhin müsste er ein Potential zum Werden in sich tragen, das durch Werden, Wandeln, Sichentwickeln und Vergehen im Universum und somit auch auf der Erde und in uns wirkt. Das können wir beobachten. Und zwar nicht nur als einen absoluten Anfang, sondern auch als eine Kraft, die im beschrieben Sinne im Jetzt wirkt. Es wäre somit eine Kraft, die aus sich selbst heraus am Anfang wirkte und jetzt noch im Jetzt wirkt und somit Anfang und Ende (Jetzt) zusammenfallen. Es wäre dieselbe Kraft.

Man kann es Gott nennen, aber nur als ES, im nicht persönlichen Sinne. Besser wäre der Ausdruck das Göttliche, weil man so die Vorstellungen im Islam,  im Christentum und im Judentum von Gott umgeht und Irritationen bzw. Verwechselungen in der Begrifflichkeit vermeidet..

Man kann ES nicht beschreiben, sondern nur erleben und dies in allen Äußerungen der Natur, durch alle Arten von Kunst und durch die Liebe. Insofern ist diese selbstschöpferische Kraft, die wir auch als Menschen zum Ausdruck bringen können, diese Höhere Macht. Sie ist nicht direkt zu sehen, sondern nur an ihren Auswirkungen. Das religiöse Gefühl ist dann das Ergriffensein von ihnen.

Karl Jaspers, der große Philosoph, hatte es das Umgreifende genannt und auch richtig bemerkt, das wir vielleicht eine Art Götter sind, aber nicht Gott, "denn wir haben uns nicht selbst zu verdanken". Denn aus uns selbst heraus schöpferisch tätig sein, das können wir Menschen auch.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von waveboardexpert
22.09.2016, 13:47

Schön mal wieder eine Antwort zu sehen, die nicht provokant ist oder zwanghaft überzeugend sein will, danke dafür!

Ist auf jeden Fall eine interessante Theorie!

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Kommentar von vonGizycki
22.09.2016, 14:03

Korrtektur:

... dann gäbe es auch keine letzte Ursache und damit auch keinen Grund, das etwas ist.

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Ich glaube unbedingt an einen Gott.

Wer sonst soll diese phantastische Erde mit all den Wunderwerken in der
Natur geschaffen haben? Wer hat die komplizierten Organismen der
Tiere, der Pflanzen, des Menschen geschaffen? Wer hat dafür gesorgt,
dass der Blutkreislauf in den Körpern die Tiere, die Menschen am
Leben erhält? Wer hat die Naturgesetze geschaffen, nach denen die
Organe der Tiere, des Menschen so wohl miteinander abgestimmt
funktionieren? Wer hat das Gehirn des Menschen geschaffen, das denken
kann und schöpferisch tätig sein kann? Wer hat allen Lebewesen die
Lebenskraft verliehen, damit sie gehen, laufen, essen und trinken
können?

Soll das alles durch Zufall aus dem Nichts entstanden sein?
Eine solche Annahme käme mir - rein logisch betrachtet - abenteuerlich dumm vor!

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Kommentar von Haldor
30.09.2016, 17:42

Herzlichen Dank an Reziprok26 für Kompliment!

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Ich glaube nicht an einen Gott

Eine ausführlichere Erklärung habe ich erst heute hier geschrieben:

https://www.gutefrage.net/frage/glaubt-ihr-an-gott-oder-nicht-und-wenn-ja-warum-und-welche-religion?foundIn=list-answers-by-user#answer-222557091

Ich denke, in diesem Fall muss ich nicht mehr dazu sagen.

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Kommentar von Bolonese
29.09.2016, 05:49

Vergiss den Buddhismus, lese die Bibel, heute ein wenig, morgen ein wenig....Du wirst Gott kennenlernen, ihn lieben, glauben das es ihn wirklich gibt. :)

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Ich glaube an einen Gott

Ich frage mich, wie diese Frage beantwortet werden würde, wenn..

wir nicht immer nach den Glauben an Gott fragen würden

sondern

nach der Gewissheit. Und ich meine jetzt nicht wissenschafltich, sondern die Art der Gewissheit, wie wir tief in unserem Herzen manchmal wissen. Z.B.:

Das unsere Kinder uns lieben, unser Partner uns liebt oder ...

Manche sagen ja auch, Gott ist die Liebe.

Demnach muss ich meine eigene Antwort änern.

Ich glaube nicht an Gott, ich weiß um ihn. Mein Herz hat die Gewissheit.

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Kommentar von waveboardexpert
22.09.2016, 14:09

So habe ich das bislang noch nicht gesehen. Aber es ergibt Sinn. Danke dafür!

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Ja - aber nicht an einen Gott wie ihn z. B. Christentum und Islam beschreiben. Du gehst sicher wie fast alle Menschen davon aus dass Gott nur für die Erde zuständig ist. 

Ist das logisch?? Selbst von dem direkten Nachbarstern der Sonne also dem Stern der uns am nächsten steht (Alpha Centauri) aus kann man die Erde nicht einmal mit einem Fernrohr sehen. Sie ist ein Staubkorn in der Endlosigkeit - mehr nicht.

Ein Sandkorn ist im Verhältnis Zur Erde wesentlich größer als die Erde im Verhältnis  zur übrigen Masse im Universum.

Gibt es einen Gott so ist er für mehr zuständig als für die winzige Erde.

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

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Kommentar von waveboardexpert
22.04.2017, 18:31

Danke für die Antwort.

Nein, ich glaube auch (wie du) an einen Gott, der nicht nur für die Erde zuständig ist, sondern für das gesamte Universum.

Danke, wünsche ich dir auch!

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Ich glaube an einen Gott

Jaaa, aber hallo!! Ohne Gott gibt es nichts!!

Ich glaube an den Gott, der sich uns in der Bibel offenbart!

Siehe 2. Timotheus 3,16 und 2. Petrus 1,21

Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.


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Kommentar von 9845Punkte
27.09.2016, 18:11

AMEN

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Ich glaube an einen Gott

Hallo, waveboardexperte.

Ich meine, dass es zwar ein Wesen im Off gibt, das immer mal reinfummelt, nenne es aber lieber Programmierer denn Gott, denn der P. ist zwar allmächtig in unserer Matrix, wäre aber ganz schnell offline, schaltete sich etwa der kosm9ische Admin drüber.

Grins, alles, das wir wahrnehmen, generiert Hirn alias Central Processor Unit aus elektrischen Impulsen, um keine Chance zu haben, zu erkennen, ist es der Hacker im Off, der was programmiert oder der P. oder gar der A.

Die Drei werden uns immer verborgen bleiben, da sie in Dimension X oder sonstwo hocken, um sich einen abzulachen, sehen sie, wie ihre Sims so reagieren.

Ist zu vergleichen mit einem von uns auf einen Ameisenhaufen geworfenen Blick, nachdem wir mit einem Stock rein piekten, lG.

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Ich glaube an einen Gott

Damit hätte ich Deine Frage also eigentlich schon beantwortet.

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Kommentar von waveboardexpert
23.09.2016, 09:29

Danke, solche Antworten wollte ich eigentlich haben!

Keine langen Texte, in denen direkt Argumente vorkommen, die (leider bei mir) immer wieder zu langen Diskussionen ausarten.

Danke dir.

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Ich glaube nicht an "einen Gott" sondern "unserem ewigen Schöpfer" (Jes.45,22), der Seinen Sohn wegen unserer Schuld (Röm.3,23) sterben ließ (Röm.6,23).

Weil "Er" gibt uns ewiges Leben (1.Joh.5,11).

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Der Glaube spiegelt immer wieder das Unwissen!
Gott, Liebe&Heiliges sind Menschliche Erfindungen, um uns auszubeuten&zu missbrauchen!
Ich halte mich ausschließlich an Fakten!
Hinterfrage jeden Sprecher, besonders die vor oder nach dem Sprechen ihre Hände aufhalten&aufgrund ihrer Aussage Gewinn haben könnten. Hinterfrage aber auch immer dabei, deine bisherige Meinung, nur so kannst du Deine wirkliche eigene Meinung heraus finden. Allein was man über Dritte, hört, sieht, oder liest, sind nicht zwingend Fakten! Fakten bekommt man durch vorurteilsfreies beobachten ohne diese zu beurteilen. Denken verzerrt nur all zu leicht die Fakten!

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Kommentar von waveboardexpert
22.09.2016, 11:13

Interessant. Sehe ich zum Beispiel ganz anders. Besonders das Denken. Für mich sind Fakten nur das Grundgerüst, um mit dem Denken dieses komplett auszubauen und zu vervollständigen.

Welche Fakten hast du dazu, dass Gott, Liebe und Heiliges menschliche Erfindungen sind?

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Kommentar von NurZurSache
22.09.2016, 11:16

Unter anderem meine persönlichen Erfahrungen....

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Ich glaube an einen Gott

Allerdings ist mein Gottesbild deistisch und nicht theistisch wie in den meisten Religionen.

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Ich glaube nicht an einen Gott

Nein, also bitte. Angesichts des heutigen Wissens finde ich die Vorstellung eines Gottes nur noch lächerlich. Es spricht nichts dafür, aber so vieles dagegen.
Unwissenheit ist die Wurzel des Glaubens. Wer etwas nicht weiß hat mehrere Möglichkeiten.

-Er kann damit leben, es nicht zu wissen
-Er kann sich bemühen, es herauszufinden
-Er spinnt sich was in seiner Fantasie zusammen
-Er glaubt einfach irgendwas ohne Belege.

Gläubige orientieren sich an den letzten zwei Varianten. Sie halten ihre Glaubensinhalte trotz fehlender Belege oder sogar gegen stichhaltiger Belege für wahr. Oft erfinden sie einfach neue Glaubensinhalte als Prämissen, um eine Behauptung aufrecht erhalten zu können.
Das ist die schlechteste Art, sich die Welt zu erklären, denn es ist eine Illusion und dazu noch eine Schädliche.

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Kommentar von waveboardexpert
22.09.2016, 11:52

Das sehe ich ganz anders. Wie Einstein sagte: "Wer Wissenschaft anwenden will, der kann an Gott glauben. Wer Wissenschaft verstehen will, der muss an Gott glauben!" 

Wissenschaft und Glauben sind keine Konkurrenten, sondern gehen Hand in Hand.

Welche Fakten hast du denn gegen einen Gott, würde mich mal interessieren.

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Kommentar von MoBruinne
22.09.2016, 14:10

Angesichts des heutigen Wissens finde ich die Vorstellung eines Gottes nur noch lächerlich

Wenn du Gott als Lückenbüßer siehst für das, was wir noch nicht wissen - dann hast du völlig recht.

So wird er aber in der Bibel nicht dargestellt.

Wenn absolut alle Fragen der Menschheit abschließend naturwissenschaftlich erklärt und bewiesen werden könnten (und wir wissen beide, dass das nie passieren wird - aber nur mal angenommen) - dann wäre das immer noch kein Beweis, dass es Gott nicht gibt. Wie auch?

Es gibt Gott - und es gibt Naturwissenschaften.
Als wissenschaftlich denkender Mensch würdest du sicherlich "Gott" nicht als Antwort in den Wissenschaften erlauben, oder? Wäre auch Quatsch.
Weshalb sollte es aber andersrum funktionieren und Gott mit Wissenschaft greifbar sein? Ist auch Quatsch.

Es sind zwei verschiedene Kategorien. Sonst gäbe es ja auch keine christlichen Wissenschaftler - oder wissenschaftlich denkende Christen. Und beides kenn ich :-)

Es schließt sich nicht aus - es geht eben DOCH Hand in Hand.

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Ich glaube an einen Gott

Zweie gibt es nämlich nicht.

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Ich glaube an einen Gott

Ja, ich glaube an Gott und weiß durch wunderbare Erfahrungen, dass es Ihn wirkllich gibt, dass Er mich liebt, mir antwortet und in schwierigen Momenten ganz besonders zur Seite steht.


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Ich glaube nicht an einen Gott

Die einzige höhere Macht die ich kenne, bin ich selbst, aber ein Gott bin ich nicht.

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Ich glaube nicht an einen Gott

Deine Umfrage ist nicht klar gestellt, lieber waveboardexpert:

Ich KÖNNTE an eine höhere macht glauben, ohne an Gott zu glauben.

Aber mal im Ernst. Du bittest darum, hier "keine Diskussion zu entfachen" - wie stellst Du Dir das vor???

Siehst Du was hier diskussionstechnisch abgeht?

Deine Frage ist so ähnlich unverfänglich wie "Was haltet Ihr vom Islam? - Bitte nur neutrale Antworten!";)

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Kommentar von waveboardexpert
26.09.2016, 09:13

Hatte vorher nie so eine Frage gestellt und wusste nicht, welche Ausmaße das annehmen könnte.

Meine Intention war, dass ich nur kurz wissen wollte, wie viele Leute gerade die Frage lesen, die daran glauben oder nicht. War ein wenig naiv von mir, dass ich dachte, daraus würde keine Diskussion entstehen. Für mich ist das mittlerweile die Frage, die die Menschheit am meisten spaltet.

Danke für deine Antwort.

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Ich glaube nicht an einen Gott

Ich glaube an eine höhere Macht, sonst würde ich wohl an vielen Geschehnissen verzweifeln. Dass das nun gerade ein "Gott" ist, würde ich verneinen.

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Kommentar von waveboardexpert
22.09.2016, 11:03

Wie würdest du die höhere Macht beschreiben?

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Ich glaube an einen Gott

 Aber wirklich wissen ob Gott nicht gibt das kann ich auch nicht.  Aber ich persönlich bin nicht sehr gläubig,

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