Frage von max230, 104

Glaubt ihr an eine göttliche fügung für die Welt dass er einen plan hat und wenn ja wie erklärt ihr euch diesen ganzen Irrsinn auf der erde?

Ich glaube dass nicht ich glaube auch nicht an die Existenz eines göttlichen wesens .

Antwort
von nowka20, 29

der ganze "irrsinn" auf der erde gehört zum plan, um die 7 tugenden zu erbilden.

7 Tugenden
Es sind ganz bestimmte Aufgaben, welche das menschliche Selbst zu übernehmen und durch-zuführen hat innerhalb seiner Erdenpilgerschaft. Der Mensch hat bestimmte Tugenden auszubil-den, die er nicht außerhalb der Erdenpilgerschaft ausbilden kann. Sieben solcher Tugenden sind es. Mit den Anlagen zu diesen Tu-genden kam der Mensch auf die Erde, und am Ende seiner Erden-pilgerschaft soll er diese sieben Tugenden voll entwickelt haben.
Wenn ich einen Vergleich gebrauchen darf, so möchte ich sagen: Stellen wir uns einen Menschen vor, der der Anlage nach mit dem größten Wohlwollen für die Mitmenschen ausgestattet ist, einen ganz freigebigen Menschen, der aber ganz arm ist und deshalb nicht in der Lage ist, von dieser sei-ner mildtätigen Anlage Ge-brauch zu machen. So ist auch der menschliche Charakter seiner Anlage nach ein im höchsten Grade vollendeter; der Mensch kann aber noch keinen wirklichen Gebrauch davon machen. Nun stellen wir uns vor, dieser Mensch zieht in ein noch unbebautes, fernes Land und versucht, es produktiv zu machen; er erzeugt durch harte Arbeit dort so viel, daß er sich nun die Mittel erwirbt, die er, wenn er zurückkommt in sein ursprüngliches Land, nun seinen Mitmen-schen zugutekommen lassen kann. Nun kann er das ausführen, was als Anlage der Freigebigkeit in ihm enthalten war.
Die Anlagen zu sieben solcher Tugenden liegen im Menschen bei seiner ersten Verkörperung. Nach Millionen von Jahren wird er wieder hinausziehen aus seiner Erdenpilgerschaft, und diese An-lagen werden dann zu Tugenden ausgebildet sein. Er wird dann diese Fähigkeiten verwenden können in einer zukünftigen planeta-rischen Entwicklung. Diese sieben Tugenden sind:

1.Gerechtigkeit
2.Urteilsenthaltsamkeit
3.Starkmut
4.Klugheit

Das sind die vier niederen Tugenden. Die Klugheit faßt alles das zusammen, was uns befähigt, über unsere irdischen Verhältnisse ein Urteil zu fällen und dadurch selbst einzugreifen in den Gang der irdischen Verhältnisse. Durch das Sich-Erarbeiten dieser Fähig-keiten gewinnt der Mensch die Kraft, durch die er kraftvoll und führend in die Welt eingreifen kann.
Die drei höheren Tugenden sind:

Glaube
Hoffnung
Liebe.

Der Mensch muß lernen, Gerechtigkeit bewußt zu üben. Das kann er nur durch Überwinden der astralen Kräfte. Gerechtigkeit kann es nur geben in einer Welt, wo die Einzelnen Sonderwesen sind; nur von Einzelwesen zu Einzelwesen ist Gerechtigkeit mög-lich. Bewußt muß ich mich zu anderen Einzelwesen [gerecht] ver-halten. Ich muß mich also zuerst als Sonderwesen fühlen, um ge-genüber den Mitmenschen Gerechtigkeit üben zu können. Vorbe-dingung dazu ist das Abgesondertsein des einen von dem anderen. Erst sondert sich der Mensch als Einzelwesen ab, und dieses Sondersein führt es zu einem Kampf ums Dasein. Der Kampf ums Dasein ist der Gegensatz, der entgegenge-setzte Pol zur Gerechtig-keit, er muß überwunden werden durch die Tugend der Gerechtig-keit. Ab-streifen muß der Mensch alles, was gegen den anderen Menschen sich stellt, abstreiten alle Untu-genden, welche aus dem Kampf ums Dasein entspringen. Die Region, in der die Kräfte des Kampfs ums Dasein walten, ist die dunkelste Region des Kama-loka. In ägyptischen Urkunden wird uns er-zählt von dieser Region, die schwarz ist wie die Nacht, in der die Wesen hilflos herumirren. «Hier ist keine Luft, kein Wasser, hier vermag kein Mensch mit Ruhe im Herzen zu leben.»

Enthaltsamkeit des Urteils; die Urteilsenthaltsamkeit gegen-über der Umgebung, das ist die zweite Tugend, die geübt werden muß. Gewöhnlich urteilt der Mensch nach Sympathie und Anti-pathie, mit der er anderen gegenübersteht. Nach und nach lernt er erkennen, daß, wenn man einen Menschen begreifen will, man über Sympathie und Antipathie hinauskommen muß, sie überwinden muß. Und wie die Gerechtigkeit als Gegenpol den Kampf uns Dasein hat, so hat die Enthaltsamkeit des Urteils als entgegenge-setzte Untugend das Sich-Hingeben an alle Reize der Außenwelt. Antipathie und Sympathie müssen abgestreift werden in der zwei-ten Region von Kamaloka.

Die Tugend des Starkmutes kann nur der entwickeln, der nicht bewahrt ist vor Versuchung. Wir können diese Tugend nur da-durch entwickeln, daß die ihr entgegensetzten Pole da sind und wir in sie hineinverstrickt sind. Tag für Tag, Stunde für Stunde sind wir den Versuchungen ausgesetzt. Das müssen wir auf der dritten Stufe ablegen, indem wir in dieser Region die Tugend des Starkmutes entwickeln.

Klugheit kann nur dadurch ausgebildet werden, daß der Mensch durch unzählige Irrtümer hin-durchgeht. Goethe sagt: «Es irrt der Mensch, solang er strebt.» - So wie das Kind dadurch lernt, daß es sich beim Fallen verletzt, so haben alle großen Menschen aus Erfahrungen gelernt, die sie durch Irrtümer gemacht haben. Das geschieht in der vierten Region des Kamaloka.

Nun die höheren Tugenden.
Die erste ist der Glaube; das ist das Erkennen des Ewigen im Zeitlichen und Irdischen, die An-schau-ung, daß alles Vergängliche nur ein Gleichnis ist. Die verschiede-nen Weltanschauungen sind fortlaufende Versuche, die Menschen da oder dort, dieser oder jener Nation, auf den verschieden-sten Wegen zur Erkenntnis des Ewigen zu führen. Der Mensch muß durch den Buchstaben zum Geist vordringen, vom Dogma zur wahren, inneren Erkenntnis. Der Mensch wird immer in Versu-chung kommen, in ein umgrenztes Buchstabenfeld verstrickt zu sein. Weil wir im Leben notwendi-gerweise ein Glied eines bestimmten Zeitalters sind, so müssen wir erst das ablegen, was unserer Zeit zum Dogma geworden ist, um zu der Wahrheit zu kommen, welche sich in allen Weltanschau-ungen und Religionen ausspricht. In der fünften Region treffen wir die Frommen, die Buchsta-bengläubigen aller religiösen Bekenntnisse, aller Welt-anschauungen: buchstabengläubige Hindus, buchstabengläubige Mohammedaner, buchstabengläubige Christen und auch Theo-sophen, die an den Buchstaben glauben.

Die nächste Tugend ist diejenige, die das Christentum «Hoff-nung» genannt hat. Hoffnung kann der Mensch nur ausbilden, wenn er an eine Fortentwicklung glaubt. Nach und nach können wir das begreifen lernen durch die theosophische Lehre, die uns hinführt zu dem Gedanken der Fortent-wicklung. Gewaltig war schon die menschliche Entwicklung vor unserer Zeit. Noch größer ist der Ausblick in eine zukünftige höhere Entwicklung für den Chela. Er entwickelt ein Gefühl dafür, daß der Mensch nicht ste-henbleiben darf bei den endlichen, den begrenzten Idealen, bei den Idealen, die nur seiner Zeit angehören. Sehen Sie sich Sokrates an oder Robespierre oder die Idealisten unserer Zeit. Versuchen Sie, ob deren Ideale für irgendein anderes Volk, für irgendein anderes Zeitalter gepaßt hätten. Versuchen Sie, ob die Ideale und Hoffnun-gen eines Kolumbus in einer anderen Zeit und in einem anderen Volke in die Wirklichkeit hätten umgesetzt werden können. Diese Beschränkung auf eine Zeit oder auf ein Volk, das muß der Mensch in dieser lichtvollen sechsten Region des Kamaloka abstreifen.

Damit der Mensch die «Liebe» lernt, muß er im Endlichen an-fangen. Um einen höheren Begriff der Liebe zu lernen, muß er mit dem Kleinen anfangen, mit dem Vergänglichen und dem Endlichen und sich weiterentwickeln. Die Liebe muß eine Selbstverständlich-keit, eine selbstverständliche Kraft werden. Sie muß das Ziel sein und das Streben der Menschen. Wenn der Mensch die Liebe ent-wickelt, dann erlebt er sich in der siebenten und höchsten Region des Kamaloka.
Sieben Läuterungsfeuer gibt es im Kamaloka, durch die die Seele hindurchziehen muß. Dann steigt sie auf in das Devachan, wo es wiederum sieben Regionen gibt. Nur das, was Frucht eines hohen Ideals ist, das kann mit hinübergenommen werden in ein neues Dasein, in eine neue Verkör-perung. Was an Ort und Zeit gebunden ist, das muß abfallen im Kamaloka.

So hat der Mensch, je nachdem, ob er die eine oder die andere Läuterung durchzumachen hat, die sieben Regionen des Kamaloka zu durchlaufen. Wenn ein Mensch zum Beispiel Starkmut ausbil-den und deshalb gestärkt werden muß gegenüber Wünschen und Verlangen, so wird er in der Region, in der er das Negative läutern kann, erwachen. Die übrigen Regionen wird er mehr schlafend durchgehen. Das ist dasjenige, was die Theosophie den Aufenthalt im Kamaloka nennt. Was wir auf der Pilgerfahrt unseres irdischen Lebens durchzumachen haben, ermöglicht uns, daß wir von Ent-wicklungsstufe zu Entwicklungsstufe gehen und daß wir in den Zwischenzuständen [zwischen dem Tod und einer neuen Geburt] durch Seelenläuterungsorte hindurchgehen müssen und die Schlacken in Kamaloka abstreifen.
Erst dem Sehenden erscheinen die verschiedenen Orte in Kama-loka verständlich. Für den Chela kommt die Stufe, wo er die Helle verstehen lernt, der Augenblick, in welchem unser Auge für die astrale Welt geöffnet wird. Was in der physischen Welt ist, ist dann nicht mehr da. Er sieht die Son-ne um Mitternacht glänzen. Die anderen Menschen können die Sonne nicht um Mitternacht glän-zen sehen. Es ist dies kein Symbol, es ist so wörtlich wie nur möglich zu verstehen: Für das astrale Auge wird die Sonne um Mitternacht sichtbar. Der Chela kann diese Schwelle überschreiten, er er-kennt das, was der Mensch normalerweise nur sieht, wenn er die Pforte des Todes überschreitet. Das ist nicht Theorie, sondern es ist wirkliche Erfahrung, von der so erzählt werden kann, wie zum Beispiel jemand Ihnen seine Erlebnisse erzählen kann, der eine Reise nach Amerika gemacht hat. Daß es solche höheren Welten gibt, davon hatten die materialistischen Weltanschauungen und Ge-sinnungen der letzten Jahrhunderte wenig Ahnung. Wieder ein Bewußtsein davon zu erwecken, daß es solche höheren Welten gibt, das hat sich die Theosophie zur Aufgabe gemacht. Daß ein solche Kunde notwendig ist, besonders in unserer gegenwärtiger Kultur, das hat der Theosophischen Ge-sellschaft ihren Ursprung gegeben. Es ist notwendig, daß wiederum die Stimme einer höhe-ren Welt in diese unsere Welt hineintönt. Wir müssen hingeführt werden zu dem, was die sieben Tugenden uns lehren und was durch sie gelernt werden kann. Wir müssen erkennen, wie diese Tugenden aus-gebildet werden können.
GA 88: aus dem Vortrag vom 2. Dezember 1903

Kommentar von Einstein2016 ,

Du hast das Ganze ja - wie es scheint - aus einem Vortrag von 1903 übernommen. Etwas "schwerverdaulich", aber sicher nicht unwahr.

Zum Schluss hin des Textes "Für den Chela kommt die Stufe....:

Das kommt mir bekannt vor bzw. ich verstehe es so als das sogen.              6. Chakra - das "Stirnchakra", oder auch "3. Auge" bekannt,     mit dessen Öffnung / Methode ich bereits wenige, aber zutreffende Erfahrung besitze, welche ich auch nicht mehr missen möchte.

Zu den anderen Details möchte ich mir (noch) kein Urteil erlauben.


Kommentar von nowka20 ,

du bist auf einem guten weg!

Kommentar von joergbauer ,

Viel zu kompliziert, falsch und verwirrend. Gott ist Gott und die Bibel das inspirierte Wort Gottes: 1. Der Mensch ist böse und sündig 2. Gott wurde Mensch in Jesus Christus 3. ER starb am Kreuz zur Vergebung der Sünden 4. Wer das annimmt ujnd glaubt und Gott einlädt in sein Herz zu kommen, ist erlöst und frei! AMEN!

Kommentar von nowka20 ,

so ist es, und so soll es bleiben (natürlich nur für dein bewußtsein)

toleriere bitte, daß ich das völlig anders sehe aus einsicht in die geisteswissenschaft

Antwort
von seguiendo, 9

Da sprichst du ein ziemlich schwieriges Thema, die sog. Theodizeefrage an. Falls es dich wirklich interessiert, Google doch einfach mal Theodizee.

Ich persönlich glaube, um das mal ganz kurz gefasst zu sagen, dass Gott den Menschen die Freiheit lässt, Böses zu tun und Leid zu verursachen, dass er aber dennoch einen Plan hat, wie das ganze wenigstens am Ende gut sein wird.

Er hätte natürlich auch von Anfang an -auf Kosten der Willensfreiheit- das Böse unmöglich machen können. Aber anscheinend war ihm das mit der Freiheit wichtiger. Vielleicht kann man das aus der Perspektive der Ewigkeit verstehen, weil dann die begrenzte Zeit des Leids vielleicht weniger schwerwiegend ist als die unendlich lange Zeit, in der alles gut ist.

Aber wenn man selbst gerade Schlimmes erlebt hilft einem das natürlich auch nicht viel. Dann hilft mir nur der Glaube daran, damit nicht allein gelassen zu werden.

Antwort
von Philipp59, 8

Hallo max230,

vielen ergeht es ähnlich wie Dir. Sie glauben nicht an Gott, da sie nicht verstehen können, warum trotz eines Gottes so viel Böses und so viel Leid existieren kann. Es mag Dich überraschen zu erfahren, dass dies kein Widerspruch ist. Die Frage "Warum lässt Gott Böses zu?" wird in der Bibel zufriedenstellend beantwortet. Um diese Frage umfassend zu behandeln, möchte ich daher die folgenden damit in Zusammenhang stehenden sieben Fragen behandeln:

1. Bedeutet die Existenz des Bösen, dass es gar keinen Gott gibt?

Stell Dir vor, du kommst an einem verlassenen, halb verfallenen Haus vorbei. Du nimmst das Haus näher in Augenschein und bemerkst, dass es in früherer Zeit wohl ziemlich schön ausgesehen haben mag. Was würdest Du denken? Kommst Du auf die Idee zu sagen, dass ein solch heruntergekommenes Haus gar keinen Erbauer hat? Wohl kaum! Oder würdest Du nicht vielmehr denken, der Erbauer des Hauses hätte sein Interesse an dem Haus verloren und es fehle ihm als Eigentümer an Verantwortungsgefühl? Doch halt! Könnte es nicht auch andere Erklärungen für den Zustand des Hauses geben? Da Du im Moment nicht alle Fakten und Umstände kennst, wäre es da nicht vorschnell, irgendwelche Schlüsse zu ziehen?
Übertragen auf die Frage, warum Gott die Erde bis jetzt in diesem Zustand belässt, müsste man auch hier in Betracht ziehen, nicht alle Umstände zu kennen. Um noch einmal auf das Beispiel zurückzukommen: wäre es nicht ratsam, sich an den ursprünglichen Besitzer des Hauses zu wenden, damit man herausfindet, was inzwischen geschehen ist und warum das Haus nicht in gutem Zustand erhalten geblieben ist?

2. Wie empfindet Gott gegenüber dem Leid des Menschen?
Das geht z.B. aus einer Aussage aus 2. Mose, Kapitel 3, Vers 7 hervor, wo es heißt:" „Zweifellos habe ich die Trübsal meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Geschrei über die gehört, die sie zur Arbeit antreiben; denn ich weiß wohl, welche Schmerzen sie leiden."
Kann man aus diesem Beispiel nicht deutlich erkennen, das Gott sieht, wie Menschen leiden? Wenn man sich noch einmal den letzten Teil des zitierten Verses ansieht - da sagt Gott: " Ich weiß wohl welche Schmerzen sie leiden." Würde das ein Gott sagen, der kalt und distanziert ist oder passt diese Aussage eher zu einem Gott, der Anteil an dem Leid der Menschen nimmt?

Hier ist noch ein anderes Beispiel. Als es einmal darum ging, das Gottes Volk, die Israeliten, zu leiden hatten, heißt es gemäß Jesaja, Kapitel 63, Vers 9: "Während all ihrer Bedrängnis war es für ihn bedrängend. Und sein persönlicher Bote, er rettete sie. In seiner Liebe und in seinem Mitleid kaufte er selbst sie zurück, und er hob sie dann empor und trug sie all die Tage von alters her." Kann man nicht daraus schließen, dass Gott das Leid dieser Menschen sehr nahe ging und sollte man nicht daraus auch ableiten, das Gott wirklich mit uns fühlt und es ihn schmerzt, wenn wir leiden?

3. Wie ist Gott zu Bösen Handlungen eingestellt und wird er sie für immer dulden?

Es gibt viele Begebenheiten in der Bibel, die zeigen, dass Gott Menschen, die Böses tun, zur Rechenschaft zieht. Oftmals ließ Gott böse Menschen eine Zeit lang bestehen, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, sich zu ändern. Wenn sie jedoch unverbesserlich an ihrer schlechten Handlungsweise festhielten, sah Gott sich zum Handeln veranlasst und vollzog die Strafe. Ein Grundsatz der Bibel lautet: "So wird denn jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen." (Römer 14:12) Auch wenn Gott schlechtes Handeln nicht sofort bestraft, muss sich dennoch jeder für sein Tun vor Gott verantworten. Obgleich Gott gegenüber den Bösen sehr langmütig ist, wird er sie nicht für immer dulden. Die Bibel kündigt wie folgt ihr Ende an: "Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein." (Psalm 37:10)

4. Wie und wann nahm das Böse seinen Anfang?

Gott hat nichts Böses erschaffen, weder im Himmel, noch auf der Erde. Das Böse nahm erst seinen Anfang, als einer der Engel im Himmel gegen Gott rebellierte und sich dadurch zum Satan machte. Wie tat er das? Nun, nachdem Gott die beiden ersten Menschen erschaffen hatte, sah dieser Engel eine Möglichkeit, selbst angebetet zu werden. Listig machte er sich mittels einer Schlange (ähnlich, wie ein Puppenspieler, der seine Puppe sprechen lässt) an Eva heran und stellte ihr in Aussicht, dass sie besser daran wäre, wenn sie selbst entscheiden könnte, was Gut und Böse ist. Eva schluckte den Köder und schloss sich der Rebellion des Teufels an. Sie verweigerte Gott den Gehorsam, indem sie sich entschloss, von der verbotenen Frucht zu essen (was lediglich eine einfache Gehorsamsprüfung war). Ihr Mann Adam tat das Gleiche und so schlugen sie einen Weg ein, der sie mehr und mehr von Gott entfremdete. Dadurch war im Grunde der Keim des Bösen gelegt und breitete sich durch die nachfolgenden Generationen mehr und mehr aus.

5. Warum beseitigte Gott das Böse nicht gleich zu Anfang?

Es wäre für Gott ein Leichtes gewesen, die Rebellen sofort zu vernichten. Auch wäre es denkbar gewesen, dass Gott ein neues Menschenpaar erschaffen hätte. Doch Gott entschloss sich aus gutem Grund, das Böse für eine bestimmte Zeit zuzulassen. Durch die Vorgehensweise des Teufels war eine wichtige Streitfrage aufgeworfen worden, zu deren Klärung Zeit benötigt wurde. Wie bereits gesagt, hatte Satan behauptet, die Menschen wären ohne Gott besser dran. Hätte Gott nun die Rebellen sofort vernichtet, dann wären ganz sicher in der großen Schar treuer Engel Zweifel darüber aufgestiegen, ob Gott wirklich im Recht sei. Dadurch jedoch, dass Gott Zeit einräumte, gab er Satan die Gelegenheit, seine freche Behauptung unter Beweis zu stellen.

6. Bringt die Zulassung des Bösen einen langfristigen Nutzen?

Die vorübergehende Zulassung des Bösen gleicht in gewisser Weise einer Operation, die zwar kurzfristig Schmerzen verursacht, aber auf lange Sicht gesehen großen Nutzen bringt. Wenn nach einer von Gott festgelegten Zeit die weiter oben beschriebenen Streitfragen, in die die Menschheit verwickelt ist, geklärt sein werden, ist dadurch ein Präzedenzfall geschaffen worden, der niemals mehr wiederholt werden muss. Das bedeutet, dass Gott künftig kleinerlei schlechte Handlungen mehr dulden muss. Gott wird dann niemanden mehr dulden, der sich gegen seine gerechte Herrschaft auflehnt und göttliche Gesetze ignoriert.

7. Wann wird das Böse enden?

Die Bibel nennt zwar kein genaues Datum an dem Gott das Böse beseitigen wird, doch spricht sie von einem besonderen Zeitabschnitt kurz vor dem Eingreifen Gottes. Um diesen kenntlich zu machen, werden in der Bibel Zeichen genannt (wie z. B. weltweite Kriege, Hungersnöte, Seuchen, Umweltverschmutzung etc. - siehe Matthäus 24, Markus 13, Lukas 21), die alle heute zu beobachten sind. Da dieser besondere Zeitabschnitt nur von kurzer Dauer sein soll, muss man davon ausgehen, dass wir kurz vor dem Ende alles Bösen leben. Um das von Gott vorausgesagte "Ende" zu überleben, reicht es nicht, die Hände in den Schoss zu legen und lediglich abzuwarten. Daher richtet die Bibel den dringenden Appell an uns alle: "Sucht Jehova, während er sich finden lässt. Ruft ihn an, während er sich als nahe erweist" (Jesaja 55:6).

LG Philipp

Antwort
von hypergerd, 10

Statt Dich aus Bequemlichkeit mit Büchern aus dem Mittelalter zu befassen, solltest Du Dich mit den 2000 Jahre Errungenschaften der Wissenschaft beschäftigen (was natürlich mehr Arbeit macht).

Damals wurden offene Fragen mit "Glaube" gefüllt und sogar "wissenschaftliches Arbeiten und Denken" verboten.

Was Du vermutlich mit "ganzen Irrsinn" meinst, bezeichnen Wissenschaftler als Zunahme der Entropie:

Alles wird komplexer, komplizierter ...

Zwar kann man streiten, bei welchen Wissensgebieten der Begriff Entropie eingesetzt werden kann/darf, aber auch der Begriff der Zeit kann mit Entropie verglichen werden wie hier im Video ab 38 min zeigt:

Was vorgegeben ist, sind die echten Naturgesetze, was man ruhig auch als "Plan" bezeichnen kann.

Aber nicht "göttliche Fügung" -> das sind Worte aus dem Mittelalter, die mit Wissenschaft nicht vereinbar sind.

Noch was zu "Plan": es gibt etwa 10^80 Atome im Weltall. Selbst wenn es ein "Überwesen" gäbe, bekäme es Probleme um für alle Elementarteilchen und dessen Eigenschaften, Zustände, Orte, Geschwindigkeiten, SPIN, Ladung, ... die Daten zu speichern -> weil die Speicherkapazität extrem viel größer als die Anzahl der Atome wäre! Hinzu käme die wachsende Entropie -> da kommt kein Speichermedium hinterher! 

Wenn jemand was  tut (egal ob  "was Böses" oder "Gutes"), kann man nicht einfach die Ausrede aus dem Mittelalter hervorholen: "das hat Gott so gewollt".

Antwort
von Einstein2016, 52

GOTT plant nicht, sondern realisiert direkt anhand seiner höherdimensionalen, feinstofflichen, göttlichen Energie und seinem freien Zugriff auf Anwendung bzw. Umwandlung von sämtlicher Information für folgliches beabsichtigtes gutes, sinnvolles, weises Wirken innerhalb unserer bekannten 4-dimensionalen Welt.

Leider leisten wir diesem weisen Wirken Gottes für unsere Welt mit unserem rein verstandesmäßigen, egoistischen, machtgierigen Handeln oftmals nicht Folge.

Den folglichen Irrsinn auf der Erde hat sich der Mensch daher aufgrund seines oberflächlichen, vordergründigen Tuns im Wesentlichen selbst zuzuschreiben !

Kommentar von Meatwad ,

Ist das Satire, oder kann das weg?

Kommentar von Einstein2016 ,

Weder noch. 

Antwort
von Andrastor, 42

Als Mann der Wissenschaft glaube ich grundsätzlich nicht.

Da Religionen bis heute jeglicher Beweise in Bezug auf ihre Aussagen entbehren, gibt es auch keinen Anlass sie nicht als anachronistischen Aberglauben zu betrachten.

Antwort
von hoax59, 15

Wenn Sie gar nichts glauben, dann möchte ich gern wissen, weshalb Sie die Frage hier stellen. Als Christ sage ich ein klares "Ja" zu einem göttlichen Plan für diese Welt. Dazu sollten Sie jedoch die Bibel studieren, um die unterschiedlichen Aussagen interpretieren zu können. Was eigentlich meinen Sie mit "diesen ganzen Irrsinn?" Klar, hier auf Erden passieren irrsinnige Dinge und wahrscheinlich denken wir alle gleich an die unzähligen bösen Vorfälle.

Aber die Welt ist trotzdem nicht NUR voller Irrsinn. Es gibt auch Glück, Schöpfung, Lebensqualität und Liebe. Vermutlich sogar mehr als Irrsinn, weil wir sonst ohne Hoffnung dahinvegetieren würden.

Aus Ihrer Frage lese ich eine oftgehörte Aussage heraus: "Wenn es einen Gott gibt, warum läßt der all das Böse und Grausame zu?" Ich glaube an den Gott der Liebe, der uns geschaffen hat zur FREIHEIT. Heißt, der Mensch ist keine Marionette Gottes, sondern ein Wesen, das sich immerfort für das Gute oder das Böse entscheiden kann. Gott läßt uns die Wahl - die Entscheidung allein trifft der Mensch.

Antwort
von majaohnewilli, 39

Ja, ich glaube schon an Gott, aber nicht so wie man sich einen 'Gottesanhänger' vorstellt. Ich gehe in KEINE Kirche und hab auch meinen Sohn von der ersten Klasse an vom Religionsunterricht befreien lassen.

Für mich sind zB die Katholiken Gotteslästerer. Immerhin haben sie im Mittelalter Hexen verbrennen lassen und Kreuzzüge durchgeführt. Auch heute noch ist in der katholischen Kirche der Mann mehr wert als die Frau. Warum gibt es keine Priesterinnen und warum dürfen Priester nicht heiraten?

Ich glaube an MEINEN Gott! Ich glaube nicht daß es Zufall ist wie unglaublich intelligent die Natur ist. Wie ist es zu erklären daß beim Embrio jede Zelle weiß wie sie sich teilen muss damit ein Arm oder ein Bein entsteht und am Ende ein ganzer Mensch mit all seinen wichtigen und funktionierenden Organen?

Oder die natürliche Rangordnung in der Natur die dafür sorgt, daß jedes Lebewesen seinen Platz hat und wichtig ist. DAS kann meiner Meinung  nicht durch Zufall entstanden sein. Und diese höhere Macht - die das möglich macht- ist für mich Gott.

Manchmal wenn ich beim Fenster rausschaue und die Wolken ziehen vorbei und die Bäume wiegen sich im Wind dann hab ich das Gefühl, DAS ist Gott....

Kommentar von Einstein2016 ,

Ich erkenne, wir sind da vollstens auf einer Wellenlänge ! Du sprichst mir förmlich aus der SEELE mit Deinen sehr zutreffenden, ehrlichen Worten !

Kommentar von majaohnewilli ,

Das freut mich! Ich finde, jeder Mensch soll an SEINEN Gott glauben und glücklich sein. Es gibt nicht den EINEN GOTT! Genau das sind die Menschen die miteinander streiten und uneinig sind: wenn dieser EINE Gott nicht ALLE Kriterien erfüllt...

Kommentar von seguiendo ,

Ich gebe dir völlig recht damit, dass Hexenverbrennung, Kreuzzüge etc. Gotteslästerung waren.

Aber das ist -Gott sei Dank- lange her. Und dass der Mann mehr wert sei als die Frau lehrt weder die offizielle kath. Kirche, noch glauben es alle Katholiken.

Das mit den Priestern ist meines Erachtens eine Detailfrage, über die man sich streiten kann.

Aber ich finde es unfair, dass du gleich alle Katholiken als Gotteslästerer bezeichnest, bloß weil es katholische Gotteslästerer gegeben hat und wohl auch noch gibt.

Kommentar von majaohnewilli ,

Sorry, das ist ein Irrtum! ich finde nicht, daß alle Katholiken (also die Anhänger der katholischen Kirche) Gotteslästerer sind. Ich bin der Meinung die Institution Katholische Kirche betreibt Gotteslästerung.

Egal welches Regelwerk der katholischen Kirche Du dir anschaust, merkwürdigerweise fällt es immer zu DEREN Gunsten aus.

Die braven Katholiken haben damit nichts zu tun! Davon bin ich überzeugt. Aber meiner Meinung nach geht es bei den vielen Religionsgemeinschaften leider nur um eines: Um die Macht! Und das finde ich sehr traurig. Und darauf sollte heute auch keiner mehr reinfallen. Egal ob Christ, Muslime oder Nudelsiebanbeter! Liebe Leute, fangt einfach an, an EUREN GOTT zu glauben! Und damit meine ich den, der direkt in eurem Herzen wohnt!

Antwort
von joergbauer, 5

In Matthäus 15, 19-20 steht: ''Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen...''. Das Böse steckt in den Abgründen unseres Herzens und ist die Ursache für Leid und alle Bösartigkeiten, die sich eine kranke Seele nur ausdenken kann. Gott ist geduldig und gibt jedem die Chance von seinen bösen Taten umzukehren und Vergebung zu erlangen (1. Timotheus 2,4). 

Gott hat einen Zeitplan und wenn Unrecht scheinbar nicht gerichtet wird, oder die Menschen daran zweifeln, ob es Gott überhaupt gibt, oder ob ihm alles egal ist, was auf Erden geschieht, dann irren sie sich sehr wenn sie denken, Gott schläft oder ist gleichgültig. In 2. Petrus 3,9 steht: ''Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass jedermann zur Buße finde''.

Auch das zeitliche Ertragen von Unrecht und Gewalt ist letztlich ein Akt der Gnade Gottes. Bei Gott gibt es keine Verspätung! Aber wir dürfen auch trotzdem wissen, daß Gott ebenso schnell eingreifen kann und wird, wenn ER es will. Für den Irrsinn auf Erden ist der Mensch verantwortlich. Was man sät, das erntet man auch! Gott wurde Mensch in Jesus Christus um für die Sünden der Welt zu sterben und wieder lebendig zu werden (Johannes 3,16). Das ist Gottes Antwort auf die Probleme des Menschen und dieser bösartigen Welt.

Antwort
von GoodFella2306, 55

Wenn es einen Gott geben sollte, was ich persönlich auch ganz stark an Zweifel, wieso lässt er dann diesen ganzen Mist auf dieser Erde zu? Alle Probleme, vor denen wir stehen, sind durch Menschenhand gemacht worden.

Kommentar von Temas ,

Du sagst es doch, denn wenn Gott tatsächlich existiert, dann hat er keine Schuld an dem meisten Leid auf der Erde, denn das ist größtenteils von uns Menschen verursacht. 

Die Schuld Gottes wäre in dem Zusammenhang nur, dass er uns überhaupt erschaffen hat. 

Und das wäre meine Frage, wieso hat Gott uns überhaupt erschaffen. Doch nicht damit wir ihm dienen, und wenn ja wieso will er das?

Kommentar von GoodFella2306 ,

das ist ja der Punkt, gott hat uns nicht erschaffen. Der Glaube an Gott entspringt einer über 2000 Jahre alten hirtengeschichte und wurde im Laufe der Zeit dazu benutzt, Menschen zu steuern und zu beeinflussen.

Kommentar von Einstein2016 ,

Du beantwortest Deine Frage ja selbst mit Deinem letzten Satz !

Wir Menschen sind letztlich im Wesentlichen selbst Schuld !

Kommentar von Meatwad ,

Wir Menschen sind letztlich im Wesentlichen selbst Schuld !

Wirklich? An schwerwiegenden Krankheiten sind wir selbst schuld? An Erdbeben und Tsunamis sind wir selbst schuld? An Insekten, die ihre Eier in Kinderaugen legen, sind wir selbst schuld? An der Nabelschnur, welche jährlich tausende Kinder das Leben kostet, bevor es überhaupt begonnen hat, sind wir selbst schuld?

Antwort
von chrisbyrd, 6

Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Antwort
von chemieleben21, 34

Ich glaube an Gott, weil die ganzen Sachen auf der Welt kein Zufall sein kann. Ich meine das alles so "perfekt" und sinnvoll geschaffen wurde, zB kleine Details wie Fingerabdrücke, Schneeflocken usw. das ist zauberhaft. 

Ja gut es gibt auch negative Sachen, das können wir den Menschen verdanken 

Ich finde das Thema ist etwas komplex, desto mehr man sich damit beschädigt hat man mehr Wissen. Es gibt sehr viele Zeichen und Beweise, wenn man drauf achtet :)

Kommentar von max230 ,

ist es für die nicht logisch dass das was hier passiert ist noch auf irgendeinem der miliarden Planeten im Universum passiert ISt ? so gesehen musste es irgentwie passieren

Kommentar von Einstein2016 ,

Du bist auf einem guten, sinnvollen, weisen Weg von wahrhaftiger Erkenntnis !

Antwort
von Annek02, 49

Ich erkläre mir das so , das Gott uns Menschen erschaffen hat , jedoch nicht in unser Handeln eingreift , wir also quasi von Gott erschaffen aber nicht ferngesteuert sind !

Kommentar von max230 ,

also ist er unmächtig zu helfen ?toller Gott ?

Kommentar von Einstein2016 ,

Auf jeden Fall ist GOTT nicht unser "Händchenhalter" der uns alles abnimmt, was wir alles egoistischerweise so auf dieser Welt leichtfertig verursachen bzw. "verbocken" ! Wir sind doch als erwachsene, intelligente, denkende Menschen im Prinzip selbst verantwortlich für unser Handeln !  Wer dagegen sich aus der unverschuldeten "Patsche" und folglich erlittenem Leid so gut wie irgendwie möglich selbst hilft", dem wird auch von GOTT sinnvoll und wirksam geholfen auf seinem weiteren Lebensweg ! Ich kann das aus eigener Erfahrung als so zutreffend bestätigen !

Kommentar von theantagonist18 ,

Warum denken dann so viele Gläubige, dass Gott ihnen hilft, wenn sie zu ihm beten oder gute Dinge, die ihnen widerfahren sind, gleich einer göttlichen Fügung zuschreiben? Hilft Gott jetzt oder nicht? Wenn ja, wieso dann nicht allen? Wenn nein, wieso nicht?

Kommentar von Einstein2016 ,

GOTT hilft wie von mir erwähnt denen, die dazu bereit sind sich auch selbst - so gut wie möglich - zu helfen.

Kommentar von Annek02 ,

Das weiß ich nicht , ich kann nur glauben , und ich glaube das Gott nicht in unser Handeln eingreifen möchte , ich bin aber auch ziemlich glücklich darüber das ich selbstständig denken kann . Dabei gibt es dann natürlich auch Menschen die sch... bauen !

Kommentar von Annek02 ,

ich glaubeer kann helfen aber das heisst ja nicht das er Menschen in ihrem Handeln beeinflussen muss !

Kommentar von Annek02 ,

ich glaube *

Kommentar von Annek02 ,

ich glaube er *

Antwort
von Temas, 37

Wie in einem Theater, und wir sind alles nur Marionetten. 

Dienen wir für die Unterhaltung einer höheren Spezies? Oder ist Gott so komplex, dass wir nicht einmal seine Handlungen verstehen. 

Ich glaube etwas an eine göttliche Fügung, aber sie macht mir Angst. 

Antwort
von 666Phoenix, 2

wenn ja wie erklärt ihr euch diesen ganzen Irrsinn auf der erde?

Das ist eben der Irrtum!

Beide stellen keinen Widerspruch dar!

DER "IRRSINN" IST DER "PLAN" UND DIE "FÜGUNG"!

Antwort
von pritsche05, 15

Ich denke das du richtig liegst ! Ich glaube auch nicht an das was die Kirche erzählt ! Dazu habe ich eine eigene Meinung und die ist negativ für Gott !

Antwort
von Durge, 44

Als Buddhist glaube ich nicht an Gott oder eine göttliche Fügung und selbst wenn es einen Gott gäbe dann könnten wir Menschen uns niemals anmassen zu glauben das wir wissen was er will

Antwort
von Sturmwolke, 7

Googel einfach mal nach Bibelant wortenpool.de.

Unter dem Stichwort "Plan" wurde dort folgende Frage beantwortet:

Welchen Plan hat Gott mit der Erde und den Menschen?

Antwort
von Shenlong22, 48

Ich glaube nicht an Gott, also nein.

Antwort
von Karinde2000, 43

Lieber max230 !

Ja, ich glaube an Gott und dass er einen Plan hat!

Wir haben alle das Recht unser Leben so zu gestallten wie wir es wollen. Gott hat uns einen eigenen Willen geschenkt und er redet uns in keinster Weise rein bzw. er wird dich nicht hindern etwas zu tun was ihm missfällt. Das heißt nicht, dass er das alles für gut befindet.

Alle geben Gott die Schuld, wenn was schlimmes auf der Welt passiert aber wenn er eingreifen würde, sind wir für unser tun nicht mehr selber verantwortlich und wir wären nur Marionetten. 

Weiter leben wir in einer gefallenen Welt. Hier gibt es Krankheiten und Tot. Erst wenn Gott seinen Plan vollendet, wird dieses nicht mehr geben.

Ob du an Gott und seinem Sohn Jesus glaubst oder nicht ist immer deine eigene Entscheidung.

Ich Hoffe damit ein bisschen deine Frage beantwortet zu haben.

Kommentar von Temas ,

Wir haben keinen freien Willen, sondern nur die freie Wahl, und selbst die ist größtenteils sehr eingeschränkt durch unsere Genetik und unser Umfeld. 

Kommentar von max230 ,

wieso sagt jeder immer das wenn man wenn Gott Dinge wie Krieg verhindern würde wir alle nur marionetten wären ... die Freiheit einens jeden sollte da aufhören wo die seiner mitmeschen Anfängen

Kommentar von Karinde2000 ,

Das Denken ist menschlich. Aber jedes eingreifen bedeutet, dass du nicht frei Entscheiden kannst. 

Wo fängt das eingreifen an und wo hört es auf.

Selbst der froheste Christ ist ein sündiger Mensch und genau dafür ist Jesus gekommen, dass die, die an ihn glauben zum Vater gehen dürfen.

Kommentar von max230 ,

anfangen

Kommentar von Annek02 ,

das ist das was ich versucht habe mit meiner Antwort auszudrücken ! Gut auf den Punkt gebracht ! ;-)

Kommentar von Karinde2000 ,

Sorry, hatte mir jetzt zur späten Stunde nicht die Mühe gemacht alle Antworten zu lesen. :-)

Kommentar von Einstein2016 ,

Wir Menschen verhalten uns leider meistens nicht so, wie es Gottes gutem, weisen, sinnvollen Wirken folglich entsprechen sollte.

Kommentar von 666Phoenix ,

karinde - dummes Zeug!

Es ist mehrfach nachgewiesen worden, dass das mit dem "freien Willen" eine Fiktion ist!

Hier gibt es Krankheiten und Tot.

Das gehört zu seinem unvollendeten "Plan"?? Wow, dann möchte ich mal den "Gesamtplan" sehen!

Du weißt natürlich, worin dieser besteht?? Kannst Du uns das mal mitteilen?

Wenn das so ist mit seinem "Plan", dann kann "er" mir und der gesamten Menschheit mal im Mondschein begegnen!

Kommentar von Karinde2000 ,

Wie verbittert muss man sein, immer negativ die Kommentare zu beantworten.

Ich bete für dich!

Antwort
von Qochata, 42

Ob jemand glaubt oder nicht: der Irrsinn in der Welt geht weiter, selbst wenn es Gott gibt

Kommentar von max230 ,

du beantwortetest die Frage nicht

Kommentar von Qochata ,

Gott könnte es geben. Dann hält er sich aber aus allem heraus, wie du siehst. Oder würdest du das auch als Fügung ansehen?

Kommentar von Einstein2016 ,

Dieser Irrsinn in der Welt spiegelt sich leider oftmals im alltäglichem egoistischen, verstandesmäßigen, "blinden" Tun des Menschen wieder. 

Das vordergründig, oberflächlich agierende EGO des Menschen verdrängt  GOTT und seine Lehren in den Hintergrund der weltlichen Geschehnisse als etwas scheinbar Unverstandenes, nicht (mehr) Zeitgemäßes, Unwirkliches, Unwichtiges, Unpraktisches, Unsinniges, etc., etc.

GOTT wird das ganz bestimmt nicht ewig "auf sich sitzen" lassen.....


Kommentar von Qochata ,

und was wird die folge sein?

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