Frage von haubco, 238

Glaubt ihr an die 7 Tageschöpfung oder an die Evolution?

Urknall und dann entstand alles durch Zufall?
Gott schuf die Welt und jetzt ist alles so wie es ist?

Antwort
von Hyperhaes, 66
Urknall und dann entstand alles durch Zufall?

Behauptet keiner. Der Urknall ist das was sich aufgrund der bisherigen Datenlage als wahrscheinlichstes Modell zur Entstehung des Universums eignet. Es wird nicht behauptet, dass es davor "nichts" gab, sondern eine Singularität die wir mit unseren derzeitigen physikalischen Methoden nicht sinnvoll beschreiben können. Es gibt aber auch Ansätze, das "davor" näher zu beschreiben (z.B. Big Bounce mit Big-Bang als Linseneffekt... obwohl das wohl ein Physiker deutlich besser beschreiben könnte). Die anschliessende Formierung von Galaxien, Sonnensystemen und Planeten ist auch nicht dem Zufall geschuldet, sondern eine logische Konsequenz der physikalischen Eigenschaften der Materie.

Was das Leben bzw. dessen Entstehung angeht, so ist das zwar noch ein Fragezeichen, aber ein immer kleiner werdendes. So... und jetzt erst kommen wir zur Evolution, da die ET erst da greift wo es bereits Leben gibt... und auch da spielt Zufall nur eine Rolle, neben anderen Faktoren. Evolution als Mechanismus ist nachgewiesen, als Beispiele kann man mtDNA-Analysen, LTEE, diverse hochkonservierte DNA-Abschnitte, resistente Bakterien, Mosaikformen (ob ausgestorben oder lebend), Ringspezies, CoEvolution, genetische Besonderheiten (Sichelzellengen, G6P-DH, Laktaseprodutkion, etc.), Fossilien etc.  etc. anführen. 

So dieser massiven Beweislast gegenüber steht jetzt genau was? Der unbedingte Glaube, dass die Bibel/der Koran ja schon richtig sein muss (ebenso wie die eigene Interpretation des angeblichen "Worte Gottes"), eben weil es drin steht und weil es einem vorgebetet wird, dass die böse Wissenschaft ja den Glauben abschaffen will... was zwar eine dreiste Lüge ist, aber naja, man braucht ja auch ein greifbares Feindbild. 

Alles in allem, kann man wohl sagen, dass sowohl der Gedanke der Schöpfung in 7 Tagen, einer nur ein paar tausend Jahre alten Erde oder "Schöpfung des Lebens" als auch dem Sintflutmärchen absolut abstrus ist und keiner einzigen Prüfung standhält... Aber es geht hier wohl auch nicht um prüfen, sondern um diskreditieren... und das mit allen Mitteln, wie mir scheint.

Antwort
von WeiSte, 82

Tage, wie wir sie heute verstehen, kann es noch gar nicht ab "Tag 1" gegeben haben, wenn laut Schöpfungsgeschichte die Sonne + Sterne erst am 4. Tag geschaffen wurden (Genesis, Kapitel 1, Verse 14 - 19) Insofern glaube ich nicht an 7 Tage mal 24 Stunden. Aber daran, dass es Gott gibt.

Ein "Urknall" im Vakuum knallt übrigens auch nicht sondern findet lautlos statt. Insofern unterscheidet sich diese Theorie gar nicht so sehr von der Aussage, dass Gott sprach "es werde" und damit war alles da. Bei der Urknalltheorie wird das halt nur dem Zufall zugeschrieben und in der Bibel Gott.

Solange mir niemand erklären kann, was vor dem Urknall war und was sich außerhalb des Universums befindet (und auch die Wissenschaft geht schließlich davon aus, dass das Universum NICHT unendlich ist, sondern sich vielmehr immer weiter ausdehnt), halte ich es für äußerst naiv, nicht an eine höhere Macht (=Gott) jenseits aller physikalischen Grenzen zu glauben. Denn einfach nur zu behaupten, vor der Entstehung des Universum und außerhalb davon war und ist "nichts" entspricht wohl eher Kinderglauben.

Antwort
von mychrissie, 54

Stellst Du eine echte Frage oder willst Du nur mit einer Scheinfrage einen ermüdenden Missionierungsprozess einleiten?

Im ersten Fall. Nein, ich glaube nicht an die Evolution, ich bin von ihrer Gültigkeit zutiefst überzeugt.

Im zweiten Fall. Nein, ich glaube nicht an Gott und bin von seiner Existenz zutiefst nicht überzeugt. Und noch weniger von den ganzen Märchen, die in der Bibel stehen. Das heißt nicht, dass die Bibel nutzlos ist, immerhin enthält sie eine Reihe von Gesetzen, deren Beachtung das Zusammenleben von Menschen sehr erleichtert.

Aber Übers-Wasser-laufen, unbefleckte Empfängnis (idiotischer Begriff, denn durch eine Befruchtung wird eine Frau doch niemals "befleckt") oder die Auferstehung von den Toten sind zu einem von Anstand und Nächstenliebe geprägten Leben nicht notwendig. Eine Ausnahme macht vielleicht die Verwandlung von Wasser in Wein, die würde ich nicht ablehnen.

Wer sich mal die Mühe macht, zu denken statt zu glauben, wird plötzlich ganz erstaunt bemerken, dass keine Religion jemals die Regeln geachtet hat, die sie selber aufgestellt hat.

Es heißt doch "Du sollst nicht töten". Kennst Du eine einzige Religion in der Geschichte der Menschheit, die nicht unterdrückt und getötet hat, um ihre intolerante Selbstüberschätzung durchzusetzen?! Seltsam, Vernunft führt nur selten zu Verbrechen, Glauben aber sehr oft!

Es gibt nur eines, was ich noch schlimmer finde als einen Gott – das ist sein Bodenpersonal, das sich von ihm als autorisiert betrachtet.

Antwort
von schelm1, 94

Die 7-Tagetheroie galt in einer Zeit als man es nicht besser wußte und nur so Evolutionslaien anderen Gutgläubigem mit ebenso laienhaftem Verstand die Evolution symbolisch an einem Beispiel zu erklären versuchten.

Für manche Menschen ist "Gott" wer immer sie oder es ist, Initialzündung des Urknalls gewesen.

Aufgeklärte Menschen wissen das heute besser, dürfen aber in welcher Religionsform auch immer, an das Gute ihrer spezifischen Releigionslehre glauben oder auch nicht.

Antwort
von dadita, 50

Das ist keine Glaubensfrage. Es geht einfach darum ob man Fakten akzeptiert, oder diese zu Gunsten abstruser Märchen wie "Gott" ignoriert.

Alle Schölfungsmythen, von Adam und Eva über die Chaostitanen bis zur Regenbogenschlange sind antike Märchen, geschaffen von einfachen unwissenden Menschen um sich eine komplexe Welt zu erklären. Und heute glauben nur noch einfache und unwissende, oder aber indoktrinierte an ebendiese Märchen.

Evolution ist Fakt. Es ist eine der am besten belegten Theorien der Wissenschaft, vergleichbar mit der Atomtheorie. 

Antwort
von luteka, 82

Der Urknall ist eine Theorie. Die Schöpfung in sieben Tagen ebenfalls. Sieben Tage à 24h sind für mich ziemlich unglaublich, aber andererseits ist ja bei Gott nichts unmöglich. Ob die sieben Tage der Bibel aber überhaupt sieben Tagen im heutigen Sinn entsprechen sollen - wer weiss das schon? 

Die Evolution allerdings lässt sich innerhalb gewisser Grenzen nachweisen (Züchtung, natürliche Adaption an neue Umweltfaktoren...). Dass je ein Organismus sich völlig verändert hat und zu einem ganz neuen Lebewesen wurde, konnte man hingegen bisher noch nicht live beobachten. Aus Fossilien kann man schliessen, dass diese Möglichkeit jedoch durchaus bestehen könnte. Genauso gut möglich wäre es jedoch meiner Meinung nach, dass gewisse Urformen verschiedener Tierarten in einem Schöpfungsakt geschaffen wurden und sich dann weiter entwickelt haben, beispielsweise könnten aus einer "geschöpften" Urform der Katze alle heutigen Katzenartigen entstanden sein. 

Ich glaube auf jeden Fall an einen Schöpfergott, der auch heute noch jedes einzelne Lebewesen liebevoll im Schoss seiner Mutter formt. Wie und in welchem Zeitraum er die Welt und alles Leben erschaffen hat, wird die Menschheit meines Erachtens nie erfahren.

Kommentar von Abahatchi ,

Der Urknall ist eine Theorie. Die Schöpfung in sieben Tagen ebenfalls.

Den Urknall, also die Expansion der Raumzeit kann man täglich immer wieder nachweisen. Die Schöpfung kann mit Nachmessungen nicht aufwarten und es bedarf bei ihr des Glaubens. 

Der sogenannte Urknall (Expansion der Raumzeit) wird entsprechend der Messungen und Naturkonstanten beschrieben, es gibt also eine Theorie zum Urknall. Bezüglich der Schöpfung gibt es jedoch nur Thesen und Mythen. Die Schöpfungsgeschichte ist eben keine Theorie, weil es eben eine SchöpfungsGESCHICHTE ist.

Grusz Abahatchi

Antwort
von Tragosso, 91

Da die Evolution nachweisbar ist gibt es für mich in der Hinsicht gar keine Diskussion. Das einzige was man sich fragen könnte ist, ob eine höhere Macht diesen Prozess erst in Gange gebracht hat. An den Quatsch der in der Bibel und ähnlichen Büchern steht, glaube ich allerdings nicht.

Kommentar von schelm1 ,

Den Inhalt der Bibel und ähnlichr Bücher als "Quatsch" zu diskreditieren, beleidigt die Gefühle religiöser Menschen. Weshalb schreiben Sie so etwas?

Niemand zwingt Sie indessen an Inhalte welcher Bücher auch immer persönlich zu glauben. Das gibt Ihnen aber kein Recht, die Schriften Gläubiger als "Quatsch" zu diffamieren!

Kommentar von Netie ,

Hallo Tragosso, deine Aussage können wir schon ertragen. Nun mal keine Panik. lg Netie

Kommentar von dadita ,

Natürlich. Den sie sind nun mal erwiesener Maßen Quatsch. Unfug. Lächerliche Märchen.

Man muss keinen Respekt vor diesem Unfug haben, nur weil einige es nicht schaffen ihr Leben ohne einen imaginären Freund zu bestreiten. 

Kommentar von Abahatchi ,

Das gibt Ihnen aber kein Recht, die Schriften Gläubiger als "Quatsch" zu diffamieren!

Natürlich ist es Quatsch, wenn Schlangen sprechen, wenn Menschen drei Tage im Bau eines Fisches leben, wenn der gesamte Planet bis zu den höchsten Bergspitzen vom Wasser der Sintflut bedeckt gewesen sein soll. Wenn ein Geistwesen einen Menschen aus Lehm und einen anderen aus dessen Rippe schuf. Wenn ein Mensch ein Meer teilt, damit man trocken Fußes hindurch gehen kann oder wenn ein Gott sich selbst als Mensch zur Erde bringt, um sich dann für die Sünden andere zu Opfern, obwohl er gleichzeitig alle Menschen als Sünder zu Welt kommen läszt. 

Wer meint, das alles sei kein Quatsch, der sollte aufpassen, dasz der böse Wolf nicht dem Rotkäppchen im Wald auflauert. 

Keiner kann hier einen verbieten, offensichtlichen Quatsch als Quatsch zu bezeichnen. So sich bestimmte Christen herausnehmen zu behaupten, die Bibel sei kein Quatsch, wertvoll und von Gott inspiriert, so kann ich sagen, sie wurde von vielen verschiedenen Menschen erdacht, so sie sich auch die angebliche Inspiration durch einen Gott erdachten und ihre Unwissenheit über die natürlichen Abläufe in der Welt eben mit dem Verständnis von heutigen Vorschulkindern zu Papier brachten. 

Grusz Abahatchi

PS Dasz uns Religionen den Mund verbieten können, die Zeiten sind zum Glück vorbei. Wie viele muszten ihre frei Meinungsäuszerung noch mit dem Leben bezahlen, als die Kirchen noch Macht hatten.

Kommentar von Tragosso ,

Ich sage da eh nichts mehr zu, mein längerer Kommentar den ich dazu schrieb wurde gelöscht. Eventuell, weil ich mich belästigt fühlte, als ein gewisser User mir zusätzlich erst per Kompliment und dann per Freundesanfrage 'erklären' wollte wieso meine Antwort doch ach so unhöflich wäre etc.

Kommentar von Abahatchi ,

Falls Du dieses längere Kommentar noch hast, könntest Du es mir über die "Komplimentfunktion" mal zukommen lassen? Falls es unhöflich war, kann ich zum mindest Deine "Gedanken" inhaltlich aber extrem höflich selbst hier kund tun. 

Antwort
von JTKirk2000, 58

Ich glaube nicht, dass die Erde tatsächlich in 7 irdischen Tagen entstanden sein soll. Ich glaube ebenso wenig, dass es sich im Schöpfungsbericht um irdische Tage gehandelt hat, denn immerhin wurde die Sonne erst am 3. oder 4. Tag erschaffen (meine gewaltigen Kopfschmerzen verhindern momentan, dass ich mich dahingehend wirklich konzentrieren kann).

Einzig blödsinnig sind am Schöpfungsbericht zwei Dinge: Sofern man mit Welt die Erde interpretiert, wäre diese am ersten Schöpfungstag entstanden. Mit Welt kann aber ebenso auch die Gesamtheit von allem gemeint sein. Dann würde das hinhauen. Zweitens soll es bereits Pflanzen auf der Erde gegeben haben, bevor überhaupt die Sonne erschaffen worden war. Spätestens hier wird deutlich, dass Inspirationen oder Visionen eine Sache sind, aber im redaktionellen Teil ist die Vorstellungskraft des Menschen ein ganz anderer, zumeist einschränkender Faktor. 

Dennoch, in der Reihenfolge der Entwicklung des Lebens auf der Erde steht die Genesis in keiner Weise im Widerspruch zur Evolutionstheorie. Nach beiden kamen erst die Pflanzen, dann die Tiere und schließlich der Mensch.

Antwort
von 3plus2, 60

Die Universum entstand vor 14,5 Milliarden Jahre, die Erde entstand vor 4,5 Milliarden Jahren aus dem Staub vorheriger Sonnen/Planeten,  die Schöpfung hatte für der Erde 10 Milliarden Zeit zu Üben. 

Antwort
von chrisbyrd, 48

Ich denke schon, dass es für Gott kein besonderes Problem war, das Universum in 6 Tagen (der 7. Tag war ein Ruhetag) zu erschaffen. Zu beachten ist, dass nach dem Sündenfall von Adam und Eva die Schöpfung verändert wurde, weil Sünde, Leid, Krankheit, Zerfall und Tod in die Welt kamen (deshalb spricht die Bibel von der gefallenen Schöpfung).

Dass es Mikroevolution (Evolution innerhalb einer Art) gibt, kann man an der Pflanzen- und Tierzucht erkennen. Sie ist ein Teil der Schöpfung.

Antwort
von Netie, 57

In 6 Tagen schuf Gott die Schöpfung. Am 7. Tag ruhte er von seinen Werken.

"So wurden vollendet der Himmel und die Erde und all ihr Heer. Und Gott hatte am 7. Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte und er ruhte am 7. Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte." 1.Mose 2,1.2

Daran glaube ich.

lg

Kommentar von schelm1 ,

Und das kann und will Ihnen persönlich niemand verbieten!

Der Glaube ist ein wichtiges Gut, solange er Anders- oder Nichtgläubige in deren Auffassung ebenfalls frei sein läßt.

Kommentar von NadarrVebb ,

Dummheit kennt keine Grenzen.

Antwort
von Anninymmm, 105

Evolution! Ist ja auch wissenschaftlich bewiesen. 

Kommentar von haubco ,

Das ist eine Lüge!

Kommentar von LVRS1 ,

Warum?

Kommentar von schelm1 ,

Manche hocken halt heute noch auf der "Scheibe" Erde!

Kommentar von dsshb ,

Zitier mir mal bitte auch nur eine Stelle in der Bibel wo die Erde als Scheibe bezeichnet wird. Du hast keine Ahnung und gibst nur Wissen von Dritten weiter!

Kommentar von Abahatchi ,

Wieso sollte er? Hatte schlem1 an irgend einer Stelle in seinem Kommentar behauptet, die Bibel würde von der Erde als scheibe berichten?

Davon abgesehen gibt es aber einiges in der Bibel, was man nur mit der Erde in Zusammenhang bringen kann, wenn sie denn Flach wäre.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Abahatchi ,

Ach, es ist also eine Lüge, wenn ich nach einer echten Grippe mich irgendwann wieder infizieren kann, weil sich die Grippeviren verändert hatten? Es ist also eine Lüge, dasz Bakterien Resistenzen gegen Antibiotika bilden und vererben? 

Weist Du eigentlich, was Evolution ist? 

Kommentar von Abahatchi ,

Das ist eine Lüge!

Bewiesene Evolution soll eine Lüge sein? Was ist denn Evolution? Vielleicht die stätig fortwährende Veränderung des Lebens? 

Falls es keine Evolution gibt, wir kann es dann sein, dasz bestimmte Krankheiten gegen bestimmte Medikamente Resistenzen ausbilden? 

Genau diese Veränderung von Leben nennt man EVOLUTION!

Grusz Abahatchi

Antwort
von fricktorel, 8

Ich glaube, was Gott sagt (Joh.17,17).

Alles andere ist Unsinn (Urknall ? Von was ??)

Wir sind Gottes Kinder, wenn wir Ihm glauben (Röm.8,16; 1.Joh.3,1).

Antwort
von Ichthys1009, 10

Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

Antwort
von goodmirr, 9

alleine aus diesem grund kann kann ich nicht an Gott so wie es die katholische kriche mir weiss machen will nicht glauben eines der geobote  dort heisst su solst nicht lügen aber  sehr viele Sachen in der Bibel sind nachgewieser masen nicht so gewesen,und warum stimmen unsere gen zu 90$ mit dem affen überein? und immerhin noch zu 80 %mit einer maus...also kann nur die evulutions Theorie stimmen

Kommentar von haubco ,

Wir haben auch zu 50% das gleiche Erbgut einer Banane
Ich Stamm von einer Banane ab das ist doch logisch.

Antwort
von 3plus2, 7

Es kann sich nichts evolutieren was nicht da ist, ohne Schöpfung keine Evolution

Antwort
von Andrastor, 54

Warum immer alle Leute glauben dass es ein "Zufall" war, verstehe ich nicht.

Die Evolution ist kein Zufall, sondern ein natürlicher und logisch nachvollziehbarer Vorgang. Wer am besten angepasst ist, überlebt, so einfach ist das.

Würde die Schöpfunstheorie stimmen, würde es uns gar nicht geben, die Inzest hätte die Menschheit spätestens bei der 3. oder 4. Generation ausgelöscht.

Kommentar von Abahatchi ,

Wer am besten angepasst ist, überlebt, so einfach ist das.

Nicht zwingend, es überlebt, was übrig bleibt, egal warum.

Angenommen es gibt von einer Art kräftige Tiere und eines ist absolut mickrig. Es kann sich gegen die anderen nicht durchsetzen. Als aber dann ein Steinschlag niedergeht, passen die kräftigen Tiere nicht in die Felsspalten um sich zu schützen und werden erschlagen. Nur das mickrige Tier überlebt, weil es sich gerade noch so in eine Felsspalte quetschen konnte. 

Es überlebt nur das, was übrig bleibt, egal warum.

Kommentar von Andrastor ,

Mit dem Beispiel hast du mich nur bestätigt, nicht widerlegt. In der Situation haben die Tiere, welche durchpassen, sprich der Situation am besten angepasst sind, den Vorteil, die zu großen Tiere nicht.

Aber so eine Situation wird sich im Endeffekt nicht auf die ganze Art auswirken. Das eine Individuum wird eine andere Gruppe finden und wenn es dort nicht entsprechend an die Umwelt angepasst ist, wird es keine lange Nachkommenschaft haben und der Umstand seines Überlbens ist wieder ausgeglichen.

Kommentar von Abahatchi ,

Aber so eine Situation wird sich im Endeffekt nicht auf die ganze Art auswirken.

War wohl bei den Sauriern anders. 

Kommentar von Andrastor ,

Die Saurier sind auch nicht komplett ausgestorben, sondern haben sich weiterentwickelt. Diejenigen welche nicht angepasst waren, die Eiszeiten und den plötzlichen Sauerstoffmangel zu überstehen, starben aus, die anderen wurden zu den Echsen und Vögeln die wir heute kennen.

Kommentar von Abahatchi ,

die anderen wurden zu den Echsen

Saurier wurden zu Echsen? Ich dachte immer, Saurier stammen von Echsen ab und nicht anders herum.

die anderen wurden zu den Echsen und Vögeln

Entweder hatten Vögel und Saurier einen gemeinsamen Vorfahren, der sehr nah an der Stufe Saurier Vögel stand oder, die Vögel stammen von einer sehr frühen Linie der Saurier, die sich recht zeitig abtrennte. Sollten also Vögel von den Sauriern abstammen, warum sollte es dann noch heute Saurier geben, weil es Vögel gibt? 

Worauf will ich hinaus...

Schimpanse und Mensch haben einen gemeinsamen Vorfahren. Nun gibt es noch Schimpansen und Menschen. Gibt es also noch den gemeinsamen Vorfahren, weil es Schimpansen und Menschen gibt, die von ihm abstammen? Nein, der Vorfahre gilt als ausgestorben. Das Wort ausgestorben wird nicht nur für Arten benutzt, die abrupt ein Ende ihrer Linie fanden, sondern auch dann, wenn ihre Nachkommen zu anderen Arten wurden. Überlebt hatten eben nicht Saurier, sondern frühe Vögel, die möglicher Weise Saurier als Vorfahren hatten. 

Kommentar von Andrastor ,

Nehmen wir Krokodile als Beispiel.

Funde belegen dass sich die Krokodile seit den Dinosaurier Zeitaltern kaum verändert haben. Sie sind kleiner geworden (was dem verhältnismäßgem Sauerstoffmangel zuzuschreiben ist), haben sich aber ansonsten so gut wie nicht verändert.

Saurier sind echsen. Die Übersetzung für das Wort "Dinosaurier" bedeutet soweit ich weiß "Schreckliche Echse".

Sollten also Vögel von den Sauriern abstammen, warum sollte es dann noch heute Saurier geben, weil es Vögel gibt? 

Wenn Amerikaner von den Briten abstammen, warum gibt es dann heute noch Briten?

Weil sie eben unterschiedliche Wege der Evolution eingeschlagen haben. Nicht alle Dinosaurier wurden zu Vögeln, sowie auch nicht alle Affenartigen Menschenvorfahren zu Menschen wurden.

Gut, mit dieser Definition von "ausgestorben" können wir beide leben. Was ich aussagen wollte war, dass die Dinosaurier nicht einfach komplett verschwunden sind, sondern sich eben weiterentwickelt haben.

Weiters ist eine Situation globalen Ausmaßes etwas anderes als das von dir gewählte Beispiel welches nur eine Gruppe betrifft.

Die Grundaussage Evolution bedeutet Anpassung bleibt demnach erhalten.

Kommentar von Abahatchi ,

Wenn Amerikaner von den Briten abstammen, warum gibt es dann heute noch Briten?

Ich hatte nicht geschrieben, dasz die Existenz von Vögeln oder Amerikanern die Existenz von Sauriern oder Briten ausschlieszt, sondern, dasz die Existenz von Vögeln und Amerikanern nicht die vortwährende Existenz von Sauriern und Briten bedingt. 

Es gibt also eine feinen aber erheblichen Unterschied, in dem was ich Schrieb, und dem wie Du meintes, dasz ich es meinte.

Die Grundaussage Evolution bedeutet Anpassung bleibt demnach erhalten.

Nun, das mit dem Steinschlag war ja in meinem Ereignis, nicht eine Anpassung an Bedingungen. Erst wenn die Art kleiner geworden wäre, weil es Steinschläge gibt und sie sich kleiner besser verstecken können, dann wäre es eine Anpassung. In meinem Beispiel hatte sich aber das mickrige Wesen nicht an eine Bedingung angepasst, es war schon so mickrig, bevor der Steinschlag kam. Es war also ohne sich an zu passen schon in einem Zustand, solch ein Ereignis überleben zu können. 

Ich denke, wir haben unter Umständen ein unterschiedliches Verständnis von Anpassung. 

Die Anpassungen an Lebensbedingungen sind aber ein sehr maszgeblicher Anteil in der Evolution. 

Kommentar von Andrastor ,

Ich glaube ich verstehe langsam worauf du hinauswillst.

Anpassung bedeutet nicht, dass sich einzelne Individuen einer Situation anpassen, sondern dass diejenigen, welche der Situation bereits besser angepasst sind, eine größere Überlebenschance haben und von ihren Nachkommen auch nur diejenigen überleben welche diese Eigenschaften besitzen.

Nehmen wir ein Beispiel:

Eine Gruppe Rehe mit sehr großem Geweih wandert durch die Ebenen in einen Wald. Sie können nicht weit in den Wald hinein, weil sich ihr Geweih  im Dickicht verfängt.

Die Individuen, welche von Geburt an kleinere Geweihe haben und bis zu dem Zeitpunkt weniger Chance auf Nachwuchs hatten (weil großes Geweih ist gleich Sex), können jedoch tiefer in den Wald vordringen.

Dort finden sie Futter, welches den anderen verborgen bleibt und auch Paarungspartner mit kleineren Geweihen, welche zuvor eher Außenseiter und Omega-Tiere waren.

Mit der Zeit werden sich so zwei Arten entwickeln, die Rehe mit großem Geweih am Waldrand und die mit sehr kleinem Geweih im Waldinneren. Denn die mit kleinem Geweih werden im Wald auf Vorteile stoßen, die ihnen das Überleben sichern.

Wie Futter, bessere Versteckmöglichkeiten und Partner. Da hauptsächlich die Jungen überleben und Nachkommen zeugen, die ebenfalls diese bestimmten Merkmale haben, züchten die Umstände so aus Rehen mit großem Geweih eine neue Art.

So funktioniert Evolution.

Kommentar von Abahatchi ,

Mir ist schon klar, wie das mit der Evolution funktioniert. Es geht um das Wort "Anpassung". Eine Anpassung ist eine Änderung um etwas passend zu machen bzw. damit etwas passend wird. Sei es für Bedingungen oder Situationen. 

Wenn etwas nicht passt, kann man es passend machen, dann ist es eine Anpassung. Passt etwas, so wie es bereits ist, dann ist es keine Anpassung.

Nehmen wir also noch einmal die Rehe. Bisher leben die Rehe auf dem Feld. Nun wollen sie in den Wald. Ein Rehbock hat wegen eines genetischen Defektes keine Stangen. Er kann als Einziger mit den Weibchen in den Wald und seinen Defekt vererben. Die anderen Rehböcke bleiben ohne Weibchen vor dem Wald und sterben aus. Der Rehbock, der als 1. keine Stangen hatte ((bei Rehen spricht man nicht üblicher Weise von Geweihen, auch wenn es genau genommen welche sind)), der hatte ja nicht auf Grund eines Waldes angepaszt, sondern er war bereits in einem Zustand, für bestimmte Ereignisse und Bedingungen geeignet zu sein. Der erst Rehbock passt sich eben nicht an die Bedingungen Wald an. Die Anpassung geschieht bei den nachfolgenden Generationen. Also, wenn die Rehböcke mit kleiner Stangen besser und öfters sich vermehren als Rehböcke mit gröszeren Stangen und somit eine Anpassung bei den Nachkommen zu Stande kommt.

Normaler Weis geschieht eine Anpassung über mehrer Generationen, weil sich das Umfeld langsam ändert oder weil man langsam Nischen im Ökosystem ausfüllt. Dasz ein genetischer Defekt zum Vorteil reicht, dies ist eher die Ausnahme, doch ist der Defekt selbst noch keine Anpassung an Bedingungen. Das Tier mit der Anomalie passt von Vorn herein an völlig andere Bedingungen und Situationen. 

Wenn Du drei verschiedene Zangen hast, und eine passt für eine völlig neue bestimmte Arbeit besser als die Anderen, dann unterlag die bereits geeignete Zange keiner Anpassung. Erst wenn Du auf Grund der Erfahrung mit dieser geeigneten Zange für den völlig neuen Arbeitsablauf Zangen änderst und anpasst, dann ist es Anpassung. Anpassung ist ein Vorgang und nicht ein schon sein. Wenn etwas Angepasst ist, dann bedingt es, dasz es eine Anpassung also Veränderung zu einer bestimmten Bedingung oder Situation gab. Der Rehbock hatte sich aber nicht für den Wald angepasst, er war bereits ohne Stangen passend. Er passte und war nicht angepasst. 

Wie gesagt, bei dem Wort "Anpassung" habe ich eine Vorstellung von sich anpassen und nicht von passend sein. 

Kommentar von Andrastor ,

Da hst du natürlich Recht, aber wenn man von der Anpassung einer Art spricht, meint man eben genau das beschriebene Szenario. Die Individuen, welche mit den nötigen Eigenschaften zur Welt kommen, haben eine bessere Chance und geben diese Eigenschaften weiter.

So hat sich die Art (nicht das Individuum) der neuen Situation angepasst. Inselverzwergung ist auch ein schönes Beispiel dafür.

Einzelne Individuen passen sich so gesehen niemals an. Das wäre der Fall, wenn die Rehe ihre Stangen eigenhändig abbrechen würden um sich im Wald nicht zu verfangen. Aber so etwas kann nur der Mensch.

Schön das wir endlich auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind.

Kommentar von Abahatchi ,

Einzelne Individuen passen sich so gesehen niemals an.

&

So hat sich die Art (nicht das Individuum) der neuen Situation angepasst.

Jetzt kommen wir meinem Verständnis von Anpassung doch schon gefährlich nah. ;-) 

Eben, durch den miszratenen Rehbock ohne Stangen hat sich ja die Art noch nicht angepasst. Erst die Nachkommen mit fehlenden Stangen, wären die Anpassung der Art Reh an den Wald, denn die Art Reh zeichnete sich ja bisher dadurch aus, dasz Böcke Stangen haben. Auch hatten die Ricken noch keine Anpassung erlebt, denn deren Erbgut ist ja noch genau so, wie es vor dem Leben im Wald mit Böcken die Stangen haben war. Ricken passten schon ohne "an"-passung für ein Leben im Wald.

Grusz Abahatchi

Antwort
von Ichfahr300, 86

an die evolution muss man nicht glauben, die kann man beweisen

wogegen die schöpfungsgeschichte höchst unglaubwürdig ist

Kommentar von haubco ,

Wie bewiesen?

Kommentar von Ichfahr300 ,

wissenschaftlich

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