Frage von SakuraPila, 366

Glaubst du an die Existenz Gottes?

Mich würde mal interessieren ob du an Gott glaubst oder nicht.

Also ich glaube an Gott seit ich 17 bin, jetzt bin ich 24.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 77
Nein

Ich bin Buddhist und glaube an keinen allmächtigen Schöpfer, göttliche Gebote, Sünden, oder Belohnungen und Strafen durch einen Gott.

Aus meiner Sicht ist die Lehre von der Bestrafung der Sünder meist lediglich ein Manipulationsmittel, um die Anhänger dieser jeweiligen Lehre gefügsam zu machen und mit der Angst zu manipulieren.

Meiner Meinung nach ist jeder Mensch für sein Leben selbst verantwortlich und Religion sollte kein Vorwand für Passivität sein, "es war halt Gottes Wille".

Ich respektiere es, wenn andere Menschen diesbezüglich abweichende Vorstellungen haben und an Gott glauben. Es gibt für mich keinen Grund sie zu "bekehren" oder von meinen eigenen Ansichten überzeugen zu wollen.

Daher habe ich kein Problem damit, das andere Menschen auch andere Meinungen habe - extrem konservative Ansichten, die den Menschen einschränken und in seiner persönlichen Freiheit behindern, kritisiere ich dagegen deutlich.

Was ich lächerlich finde, sind diese teilweise indirekten Drohungen konservativer Gläubiger nach dem Schema "...wir werden nach dem Tod ja sehen, wer die richtige Entscheidung getroffen hat".

Das ist einfach ein ganz plumper Einschüchterungsversuch, der bei rational denkenden Menschen überhaupt keine Wirkung hat und den Verkünder dieser religiösen Drohung der Lächerlichkeit preisgibt. Diese Peinlichkeit könnten sich so manche missionierende "Seelenretter" wirklich sparen.

Das sind dann aber meiner Meinung nach nicht die Verfehlungen irgendeines Gottes, oder einer religiösen Lehre dran schuld, sondern das übertriebene Sendungsbewusstsein mancher Gläubiger

Kommentar von Hyaene ,

Top Antwort, wie ich finde! 👍

Trotzdem muss ich mal fragen, da ich vom Buddhismus absolut keine Ahnung habe. ^^

Welche Rolle spielt dabei der Buddha? Wird er ebenfalls angebetet? Gibt es überhaupt eine "Figur", die man anbetet?

Was beinhaltet dieser Glaube genau? Sind es Natur- und/oder geistige Lehren. Geht es hier darum alles um sich herum besser und anders verstehen zu können? Auch sich selbst? Kann man es überhaupt Glaube nennen, oder eher doch, Lebensstil?

Sorry, dass ich dich so löschere, aber das interessiert mich jetzt wirklich mal. :-) 

Kommentar von Enzylexikon ,

Mit der "Anbetung" des Buddha ist es ähnlich wie mit den Reliquien im Christentum - in der ursprünglichen Lehre steht nichts davon, aber die Volksfrömmigkeit braucht einfach etwas zum festhalten.

Also findet im asiatischen Volksglauben schon eine Art "gottartige" Verehrung statt, auch wenn dies nicht Teil des Buddhismus ist und Buddha auch keine Gottheit darstellt.

Buddhistische Lehre

Der Buddhismus lehrt, dass die Existenz leidvoll ist, weil wir an der Vorstellung eines "Ego" klammern und das Glück in Dingen suchen, die außerhalb von uns selbst liegen. 

Überhaupt ist die Vorstellung des "Ichs" und der absoluten Trennung zwischen uns und der Umwelt aus buddhistischer Sicht eine Illusion.

Weder "Du" noch "der Computer" oder "ich" sind wirklich unabhängig voneinander, sondern es besteht in allem eine wechselseitige Abhängigkeit - wie in einem riesigen Ökosystem.

Da wir uns aber so sehr über diese Unterschiede definieren, sehen wir die Welt immer durch unsere subjektive Brille und schaffen dabei neues Leiden, weil wir immer Dinge sehen die wir "haben" oder "kontrollieren" wollen - Erfolg, Macht, Ansehen, Sex...

Diese Dinge selbst sind nicht "schlecht" oder "sündig" - unsere Vorstellung, diese Dinge zum Glücklichsein zu brauchen, ist das Problem.

Der Buddhismus stellt aber nicht nur diese Diagnose, sondern bietet durch moralische Richtlinien und die Praxis der Meditation auch einen Ausweg aus diesem ewigen Leiden.

Die wichtigsten theoretischen Grundkonzepte aller buddhistischer
Traditionen sind daher die "vier edlen Wahrheiten" über die Ursache und die Überwindung des Leidens, die "fünf Sittlichkeitsgelübde" als moralische  Richtschnur und der "edle achtfache Pfad" als Weg zur Befreiung.

Es gibt verschiedene Formen des Buddhismus mit voneinander abweichenden Lehren, so dass man verschiedene Zugänge zur Buddhalehre hat.

Buddhistische Praxis

Es geht nicht nur um intellektuelles Verständnis sondern darum, sich selbst aktiv von diesen Anhaftungen, Illusionen und Konditionierungen zu lösen.

Dafür wird die Meditation als körperlich-geistige Übung gelehrt. Sie ist keine Askese oder Kasteiung und es geht auch nicht um irgendetwas übernatürliches, sondern lediglich darum, alles so wahrzunehmen wie es wirklich ist, ohne die Filter der subjektiven Bewertungen

Die moralische Richtlinie für das Leben sind die fünf Sittlichkeitsgelübde. Sie sind keine göttlichen Gebote, deren Nichtbefolgung als Sünde bestraft wird, sondern lediglich eine Anleitung zum ethischen handeln.

Im Original sind sie daher auch nicht als "Du musst" oder "Du darfst nicht" formuliert, sondern man spricht "Ich gelobe, mich der Übungsregel des Nicht-Tötens anzunehmen", nimmt also eine Art Gelübde auf sich.

Diese fünf Regeln besagen

  • Kein Leben nehmen
  • Nicht gegebenes nicht nehmen
  • Die Rede nicht missbrauchen
  • Die Sexualität nicht missbrauchen
  • Den Geist nicht (durch Substanzen) betäuben.

Im Original heißt es zwar, man solle den Geist nicht durch berauschende Mittel betäuben, aber heutzutage können wir uns auch durch Medienkonsum, oder Luxus betäuben, deshalb setze ich es in Klammern.

Ziel des Buddhismus

Im älteren Theravada-Buddhismus ist das Ziel die Selbsterlösung. Man erlangt das "Erwachen" und verlässt mit dem Tod dann den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt mit all seinen Leiden. Der Impuls zur Wiedergeburt erlischt. Dieser Zustand des endgültigen Nicht-Seins wird Parinirvana genannt (meist einfach "Nirvana").

Im Mahayana-Buddhismus wird diese Idee der Selbsterlösung als zu begrenzt angesehen. Hier verspricht man, selbst wenn man "erwacht" nicht endgültig ins Nirvana einzugehen, sondern freiwillig im leidvollen Kreislauf der Wiedergeburten zu bleiben, um anderen Wesen dort hinaus zu helfen.

Ist Buddhismus eine Religion

Es gibt Menschen, die den Buddhismus eher als Lebensphilosophie ansehen, aber ich halte diese Einschätzung für falsch, zumal sie den Eindruck von "Unverbindlichkeit" vermittelt.

Der Buddhismus ist nach meiner Einschätzung auch ohne Anbetung eine Religion, da es, gerade im Mahayana-Buddhismus, auch um den Dienst an anderen geht und religiöse Rituale vorhanden sind, die sich nicht alle einfach "eliminieren" lassen, ohne ihn zu verstümmeln.

Außerdem sind diese buddhistischen Lehren natürlich genau so "unbewiesen" wie jede andere Religion auch. ;-)

Wer also nicht glaubt, dass dies der richtige Weg ist, sondern das eher als unverbindliche Lebensphilosophie ansieht, missversteht den Buddhismus nach meiner Ansicht.

Das war jetzt natürlich ein brutal zusammengefasster Crashkurs im Buddhismus und ich bin jetzt nicht auf jede Kleinigkeit eingegangen.

So gibt es zB unterschiedliche Vorstellungen von Wiedergeburt - für mich ist das beispielsweise gar nichts, was nur mit dem Tod zu tun hat.

Für einige Buddhisten (wie mich) sind die sechs Formen der Wiedergeburt (Himmelswesen, Menschen, kriegerische Dämonen, Hungergeister, Höllenwesen) lediglich eine symbolische Darstellung der geistigen Verfassung, von der wir uns dominieren lassen.

Kommentar von Hyaene ,

Vielen lieben Dank für deine große Mühe. :-) 

Ich muss zugeben, ich musste einige Absätze 2-3 mal nachlesen, bis ich erstmal überhaupt im entferntesten begriff, was gemeint ist. Es kann natürlich auch immer noch sein, dass ich vieles nicht verstanden habe. ^^ Du hast das schon sehr einfach geschrieben (einfacher geht's wohl auch nicht), trotzdem finde ich, dass es ein Thema ist, bei dem man auch zwischen den Zeilen lesen muss. Wohl auch nicht nur bei der Schrift...

lch kann mir selbst nach diesem Text nicht mal wirklich beantworten, ob es sich nun um eine Religion oder einen Lebensstil handelt. Denn irgendwie finde ich dennoch, dass sich dieser "Glaube" völlig von den anderen abhebt. Schon allein, weil hier kein "Richter" ist. Gibt es eigentlich ein "Beobachter" oder wird nur die Figur "angebetet"? Auch konnte ich hier in deiner Beschreibung nichts unlogisches finden, wie es meiner Meinung nach, in anderen Religionen der Fall ist. Ich nehme aber auch stark an, dass ich das alles auch nur begreifen würde, wenn ich mich sehr lange Zeit intensivst mit dem Buddhismus beschäftigen würde. Ich empfinde diese ganze Lehre als viel tiefsinniger und auch komplizierter, als die anderen Glaubensrichtungen. Du hast es ja schon, wie geschrieben, kurz gefasst. Es war eben ein Crashkurs. So war es auch beim christlichen Glauben, wie auch beim islamischen Glaube. Wobei mir beim letzteren nicht wirklich etwas erklärt wurde, wenn ich nachfragte. Ich habe nicht den Wunsch gläubig zu werden, aber ich interessiere mich für die verschiedenen Glaubensrichtungen, sowie die Menschen/Mentalitäten, die dahinter stecken. 

Was ich mir auf jeden Fall denke ist, dass dieser "Glaube" wohl für die Wenigsten machbar ist (mich eingeschlossen), denn auch, wenn Es, anders, als in anderen Religionen, kein Befehl ist, sondern eher ein "Leitfaden", finde ich die Gelübde irgendwie unnatürlich (nicht böse gemeint). Schon das Habenwollen ist ja irgendwie natürlich. Denn so ziemlich jedes Tier, ob Tiger, Affe, Gepard oder auch der Mensch, ist in gewisser weiße habgierig und auch egoistisch. Natürlich nicht jeder gleich stark. Nur empfinde ich diese Habgier und den Egoismus als Überlebensinstinkt. Ich verstehe genau das als "Erleuchtung", wenn man es eben schafft, nicht mehr wirklich "natürlich" zu sein. Das mit den Lebewesen. Ich weiß, ja nicht, ob es passieren darf, dass aus Versehen mal jemand umgebracht wird und sei es eine Ameise beim Spaziergang.

Ich glaube auch, wenn man es überhaupt schafft, wirklich danach zu leben, dann braucht man dafür ewige Geduld...

Kommentar von Enzylexikon ,

Gibt es eigentlich ein "Beobachter" oder wird nur die Figur "angebetet"?

Ich weiß nicht, ob ich die Frage richtig verstehe.

Die Buddha-Statue ist nur ein Symbol und kein Götzenbild, das angebetet wird. Für mich ist so eine Darstellung eher eine Erinnerung daran, weiter zu üben.

Es gibt also keinen "göttlichen Beobachter" von Wolke sieben der darauf achtet, das alles seinen Gang geht.

Ich habe nicht den Wunsch gläubig zu werden, aber ich interessiere mich für die verschiedenen Glaubensrichtungen, sowie die Menschen/Mentalitäten, die dahinter stecken.

Das finde ich eine hervorragende Einstellung und so handhabe ich das übrigens auch - nur weil ich Buddhist wurde heißt das nicht, dass ich kein Interesse mehr an anderen Religionen habe.

Was ich mir auf jeden Fall denke ist, dass dieser "Glaube" wohl für die Wenigsten machbar ist (mich eingeschlossen)

Ich denke, gerade dadurch, dass man vergleichsweise wenig theoretische Dogmen "glauben" muss und das Augenmerk auf dem eigenen Handeln liegt, ist der Buddhismus ganz gut zugänglich.

Nur empfinde ich diese Habgier und den Egoismus als
Überlebensinstinkt.

Wie gesagt, es spricht nichts dagegen, angenehme Dinge, oder sogar Luxus zu haben - man sollte nur eben nicht seinen inneren Frieden davon abhängig machen.

Wer zB viel Eigentum hat und dann womöglich nach einem Bankrott einen Suizid begeht, weil er das Gefühl hat, nun sei sein Leben wertlos, der haftete einfach ungesund an diesen Dingen.

Instinkte wie Sexualität oder der Wunsch zu leben sind aus Sicht des Buddhismus etwas völlig natürliches und sollen nicht "überwunden" werden.

Ich verstehe genau das als "Erleuchtung", wenn man
es eben schafft, nicht mehr wirklich "natürlich" zu sein

Meiner Meinung nach ist das Erwachen/Erleuchtung der natürlichste Zustand überhaupt.

Normalerweise bewerten wir alles nach "gut" und "schlecht" und in gewissem Maße ist das für unser Leben auch notwendig.

Aber wir sind immer so schrecklich absolut in unseren Aussagen ;-)

"Die Frau ist schön, das Auto ist geil und das Essen lecker"

Das sagen wir ganz so, als wären das wissenschaftliche Fakten - dabei sind das nur Bewertungen.

Jemand anderes findet diese Frau unattraktiv, das Auto langweilig und das Essen einfach furchtbar - wer hat nun Recht?

Das Erwachen bedeutet aus meiner Sicht einfach dauerhaft zu erkennen, dass diese Dinge "leer" sind und wir sie mit Bedeutungen auffüllen.

Eine Frau ist eine Frau - alles andere sind Projektionen.

Auch ein Erleuchteter hat meiner Ansicht nach Projektionen und vielleicht fällt er sogar manchmal auf sie herein - er ist kein Übermensch, sondern fehlbar.

Manche Menschen denken, ein Erleuchteter hätte nie schlechte Laune, würde immer milde Lächeln und keine Vorlieben haben. Er sei immer ausgeglichen und wüsste immer, was zu tun ist

Ich halte Gurus, die sich als solche Übermenschen präsentieren für pathologisch und entweder lügen sie sich mit ihrer Erleuchtung selbst etwas vor, oder sie sind Betrüger.

Es gibt zahlreiche Beispiele buddhistischer Lehrer die als "erleuchtet" bezeichnet wurden und Alkoholiker waren oder sich an Schülern vergingen.

Ein Erleuchteter ist nicht automatisch ein besserer Mensch.

Das mit den Lebewesen. Ich weiß, ja nicht, ob es passieren darf, dass aus Versehen mal jemand umgebracht wird und sei es eine Ameise beim Spaziergang.

"Kein Lebewesen zu töten" ist ja wie gesagt kein göttliches Gebot, sondern eine Art Lebensregel.

Wenn ich allergisch auf Bienenstiche reagieren würde und in meinem Zimmer ist eine Biene, dann würde ich natürlich erst einmal versuchen sie nur durchs Fenster hinauszuwerfen.

Aber sollte eine konkrete Gefahr drohen, dann landet mein Sutra-Buch mit voller Breitseite auf dem Tier, das kannst du mir glauben. ;-)

Es gibt die Religion des Jainismus. Dort tragen die Mönche sogar einen Mundschutz, um nicht versehentlich Insekten durch einatmen zu töten. Ich kenne keinen Buddhisten, der so weit gehen würde.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich glaube auch, wenn man es überhaupt schafft, wirklich danach zu leben, dann braucht man dafür ewige Geduld...

Hmm, ich denke, alles was man braucht, ist tägliche Übung. :-)

Niemand legt fest, was ein "Bilderbuch-Buddhist" ist und ich kenne Buddhisten  die Fleisch essen - das ist eine persönliche Entscheidung.

Letztlich kann man im Buddhismus einfach Eigenschaften entwickeln, anstatt sich Regeln aufzupropfen.

Der Buddhismus sagt nicht "du musst so-und-so sein" damit du ein "guter Mensch" bist, sondern gibt Anleitung, wie man diese positive
Eigenschaften selbst entwickelt.

Was ist denn wirksamer:

Die Mama sagt dem Kind "Zucker essen ist böse" - zunächst ist das Kind verängstigt, aber früher oder später sucht es sich Schlupflöcher und wartet auf eine Gelegenheit, um das Verbot zu übertreten.

Spätestens in der Pubertät ist der Protest da. ;-)

Die Alternative wäre, dass die Mama dem Kind ein kindergerechtes Sachbuch über die Wirkung von Zucker gibt, so dass es selbst lernen kann.

Das darf dann natürlich keine Anti-Zucker-Propaganda-Schnulze sein, sondern objektiv und altersgerecht.

Irgendwann fragt es dann "Du Mama, zu viel Zucker macht also krank? Da steht, in der Cola sind soooo viele Stücke Würfelzucker drin! Das ist sooo ekelig. Ich will jetzt weniger Cola!"

Dann erkennt das Kind selbst und wird von sich aus weniger Zucker essen, was viel wirksamer ist als das 11. Gebot "Du darfst keinen Zucker essen". ;-)

Ich denke, niemand sollte Regeln nur aus Schuldgefühlen befolgen, sondern weil er sie selbst als richtig ansieht, oder zumindest bereit ist, mal das Experiment "Regel-Befolgung" auszuprobieren.

Natürlich ist das immer so eine Sache mit guten Vorsätzen und man kann auch nicht alles immer sofort schaffen...aber dafür gibt es ja schließlich die buddhistische Praxis.

Antwort
von moonchild1972, 36
Ja

ich glaube an die Existenz Gottes. Ohne Seine Existenz, würde gar nichts existieren.

Nichts entsteht aus sich selbst. Alles, eingenommen wir, haben einen Gott, der jegliche Natur und Kreatur einzigartig gemacht hat. Dich und mich und alles andere ist einzigartig und nicht miteinander vergleichbar.

Ein Beispiel: Viele sagen, wenn ihr Haustier verstirbt, ich kaufe Dir ein neues, weil sie den WERT des einzelnen Lebewesens nicht kennen.

So würde man nicht über sein eigenes Kind sprechen wollen, da es, wenn ihm etwas zustößt, nicht ersetzbar ist :(

Wenn wir den Wert der Liebe kennen, kennen wir auch den unsichtbaren Gott, der sichtbar in Form von Jesus Christus auf die Erde gekommen ist, um sich zu zeigen, zu helfen, zu heilen und zu retten. Doch die seinen nahmen ihn nicht auf. Gerade im Verrat an ihm geschieht auf irrsinniger Weise die Rettung durch seinen Tod am Kreuz für die Vergebung aller Sünden der Menschen (Schuldgefühle, Schuld an sich). Er bezahlte für ALLE unsere Schuld.

Für Deine und für meine.....


Antwort
von Hyaene, 5
Nein

Aber ich finde es immer wieder interessant, welche Menschen und auch Mentalitäten hinter den verschiedenen Glaubensrichtungen stecken. Natürlich kann auch ich nicht sagen, dass "da draußen" nichts ist. Ich glaube, diese Macht hat kein Lebewesen, zumindest kein irdisches ^^, dies zu wissen...

Woran ich allerdings glaube, wenn man es so nennen kann, ist die Natur. Denn die Natur ist für mich die "Allmächtige", die über alles bestimmt. Ich bin zwar kein Ökofreak mit Dreadlocks ^^, aber ich beobachte gerne die Natur mit all ihren "Untertanen".

Man kann sich ihr gegenüber weder psychisch, noch psychisch wehren, so sehr wir es auch wollen, aber es geht nicht. Sie hat uns in ihrer "Macht", indem sie uns Instinkte gab. 

Nehmen wir zum Beispiel den Egoismus. So ziemlich jeder Mensch strebt doch danach, nicht egoistisch zu sein. Aber schaffen wir das auch? Klar, es gibt Unterschiede in der Intensität des Egoismus, aber uns wirklich völlig von ihm lösen, kann wohl niemand. Denn genau dafür gab uns die Natur den Überlebensinstinkt, welcher uns davor bewahrt, alles von uns herzugeben, da wir sonst selbst auf der Strecke bleiben würden.

Genauso ist es bei den ganzen anderen Instinkten.

Auch physisch werden wir uns ihr wohl, zum Glück, niemals wiedersetzen können. Wir können sie vielleicht mit Medikamenten austricksen. Doch zum Schluss wird immer noch sie uns zu dem Machen, womit der Kreislauf des Lebens beginnt...

An wen glaubst du eigentlich?

LG :-)

Kommentar von Hyaene ,

*weder psychisch, noch physisch, wollte ich schreiben. ^^

Antwort
von Irina55, 143

Bei allem schlechten was heutzutage auf der Welt passiert (Kindesvergewaltigungen etc.) zweifle ich immer mehr an seiner Existenz. Früher habe ich an Gott und die Kirche geglaubt, da meine Eltern auch religiös waren. Aber je älter ich wurde, desto mehr wurde mir klar, dass der 'liebe gute Gott' wohl entweder doch nicht so gut ist oder gar nicht existiert. ^^ wobei ich letzteres in Betracht ziehe.

Kommentar von SheikhAlKurdi ,

Wenn ein Kind vergewaltigt wird, ist dann Allah daran Schuld oder der Vergewaltiger? Für das Schlechte auf dieser Welt ist nicht Allah verantwortlich, sondern die Menschen selbst, welche durch freies Entscheiden, ihrer Umgebung schaden.

Kommentar von Ryuuk ,

Da Allah weis, das die Vergewaltigung stattfindet und die Macht hat die Vergewaltigung sofort zu verhindern wenn er wollte, ja. Er ist mitschuldig, weil er die Untat zulässt, obwohl er vollkommen in der Lage ist, sie zu verhindern.

Kommentar von SheikhAlKurdi ,

Weshalb aber sollte er diese verhindern, wenn doch der Mensch für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird? Es hatte dann gar keinen Sinn, dass wir existieren, wenn Allah alles verhindern würde, wofür wir Menschen verantwortlich sind. Außerdem ist dieses Leben vergänglich und deshalb kann hier auch keine Gerechtigkeit herrschen. Wie bereits erwähnt kriegt jeder Mensch nach dem Tod seine gerechte Strafe oder Belohnung und dann würde er sich wünschen, er hätte dies und jenes nicht getan, welche ihn ins Höllen Feuer geführt haben.

Kommentar von Ryuuk ,

Weshalb aber sollte er diese verhindern, wenn doch der Mensch für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird?

Weil es besser ist, wenn das Leid garnicht erst stattfindet. Das Kind wurde vergewaltigt und keine "Rechenschaft" kann das ungeschehen machen.

Es hatte dann gar keinen Sinn, dass wir existieren, wenn Allah alles verhindern würde, wofür wir Menschen verantwortlich sind.

Und was ist dann der Punkt unserer Existenz? Existieren wir nur, um Allah Dinge zu geben, wegen der er uns richten kann? Das ist auch vollkommen sinnlos.

Außerdem ist dieses Leben vergänglich und deshalb kann hier auch keine Gerechtigkeit herrschen.

Allah ist allmächtig. Wenn er wollte, könnte er hier Gerechtigkeit hinbringen.

Wie bereits erwähnt kriegt jeder Mensch nach dem Tod seine gerechte Strafe oder Belohnung und dann würde er sich wünschen, er hätte dies und jenes nicht getan, welche ihn ins Höllen Feuer geführt haben.

Und welchen Zweck hat das ganze dann? Wenn die Menschen auf ewig in der Hölle schmoren, kriegen sie nie die Chance aus ihrer Strafe zu lernen und sich zu bessern.

Kommentar von SheikhAlKurdi ,

Es hat keinerlei Sinn mit dir weiter darüber zu diskutieren. Bleibe realistisch; die Menschen sind für die Dinge auf dieser Welt verantwortlich und selbst wenn Allah die Macht dazu hat, dies allem ein Ende zu setzen, würde es keinen Sinn manchen dies zu tun. Wie bereits erwähnt; dieses Leben ist eine Prüfung und es würde niemals dazu kommen, dass alle Menschen sich einigen und dieses Leben hier harmonisch und liebevoll abläuft. Allah muss nicht seine Macht dafür nutzen es den Menschen in diesem Leben so gerecht zu machen, dass sie nur lieben und sie ein Leid und Kummer trifft. Außerdem hatten die Menschen eben in diesem Leben die Möglichkeit dazu, sich für das richtige und gute zu entscheiden und Allahs Gesetzte zu befolgen, statt sich mit anderem zu beschäftige und somit ist die Strafe im ewigen Höllen Feuer auch völlig gerecht.

Kommentar von Ryuuk ,

Es hat keinerlei Sinn mit dir weiter darüber zu diskutieren.

Oh, es hat eine Menge Sinn, du bist einfach nur nicht fähig eine befriedigende Antwort zu finden

Bleibe realistisch

Ich bin realistisch. Deshalb wiederspreche ich deiner unrealistischen Meinung ja.

die Menschen sind für die Dinge auf dieser Welt verantwortlich und selbst wenn Allah die Macht dazu hat, dies allem ein Ende zu setzen, würde es keinen Sinn manchen dies zu tun.

Leid zu beenden wo es möglich ist, ist nie sinnlos. Es gibt nichts sinnvolleres als das.

Wie bereits erwähnt; dieses Leben ist eine Prüfung und es würde niemals dazu kommen, dass alle Menschen sich einigen und dieses Leben hier harmonisch und liebevoll abläuft.

Natürlich nicht, wenn sich alle weigern von ihren faulen Hinterteilen runter zu kommen und was dafür zu tun.

Und welchen Sinn hat eine Prüfung aus der man nichts mehr lernen kann?

Allah muss nicht seine Macht dafür nutzen es den Menschen in diesem Leben so gerecht zu machen, dass sie nur lieben und sie ein Leid und Kummer trifft.

Wenn Allah auch nur den kleinsten Funken an Gutem in seinem Herzen hätte, wäre das aber genau das, was er tun wollen würde.

Außerdem hatten die Menschen eben in diesem Leben die Möglichkeit dazu, sich für das richtige und gute zu entscheiden und Allahs Gesetzte zu befolgen, statt sich mit anderem zu beschäftige und somit ist die Strafe im ewigen Höllen Feuer auch völlig gerecht.

Das ist wie die Gerechtigkeit eines Straßenräubers. Er hat dir ja die Möglichkeit gegeben ihm all dein Geld zu geben, wenn du es nicht tust, ist es also vollkommen gerechtfertigt wenn er dich erschießt.

Ewige Strafen für vergängliche Vergehen sind nicht gerechtfertigt.

Kommentar von KaeteK ,

Dann sieh dich mal um, wer für all das Schlechte verantwortlich ist...

Versagt hat der Mensch und nicht Gott...ganz eindeutig, aber es liegt ja in der Natur des Menschen, die Schuld auf andere zu schieben...Adam und Eva haben es vorgemacht...

Und Gott nennt sich auch nicht "lieber Gott" - denn damit verbinden viele einen Gott, der alles durchgehen lässt und so ist es nicht - Noch ist Gnadenzeit, aber die Uhr für die Menschheit läuft ab...

Hebr. 9 27Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, darnach aber das Gericht:

https://www.youtube.com/watch?v=5YKhrywjxNE

lg

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich habe letztens auch mal eine Antwort geschrieben, die dir evt helfen kann. Die eigentliche Antwort war länger, aber ich habe sie mal gekürzt. Sie passt vielleicht auf deine Frage.

Wir sollten uns die Frage stellen: Warum ist die Welt so, wie sie
ist? Gott gab uns Gebote, an die wir uns halten sollen. Im Christentum ist die Nächstenliebe sehr wichtig. Wenn wir uns daran halten, dann gibt es auch keinen Krieg.



Wir können nicht Gott die Schuld geben für die Armut, wenn es uns gleichzeitig egal ist, wenn andere Menschen ausgebeutet werden. Wir können nicht Gott die Schuld dafür geben, dass andere Menschen nicht genug Geld haben, um die nötige Medizin zu kaufen oder das nötige Essen, während einige jedes Jahr ein neues Handy kaufen oder ein teures Auto fahren.

Ich kaufe zum Beispiel fair gehandelte Produkte, damit es den Menschen besser geht. Fair gehandelte Kleider sind evt gesünder, da dort nicht so viele Giftstoffe enthalten sind und es gibt auch Sicherheitsbestimmungen, damit nicht ein Unglück wie in Bangladesch passiert.
Wenn du die ganze Antwort haben möchtest, dann sag Bescheid, ich kann sie dir hier noch mal reinstellen.
Und Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auch, wenn man ein paar Antworten von mir durchließt oder sich mal mein Profil ansieht.

Antwort
von Omnivore08, 55
Nein

Natürlich nicht. An mystische Märchenfiguren glaube ich nicht!

Antwort
von Eselspur, 13
Ja

Ja, ich glaube an Gott und das ist eine der besten Entscheidungen meines Lebens. 

Antwort
von stoffband, 70

Ja es gibt Gott, was würde die Welt für einen Sinn machen ohne Gott? Die Bösen würden alle ungeschoren davon kommen, so ist das aber nicht! Jeder muß seinen Zoll zahlen irgendwann für das was man getan hat. Gerade die Bösen werden zur Rechenschaft gezogen glaube mir!

Kommentar von Chris10021999 ,

was würde die Welt für einen Sinn machen ohne Gott?

Dir selbst einen Sinn geben. Für mich macht die Welt ohne Gott mehr Sinn.

Kommentar von stoffband ,

stimmt ich war auch schon mal fast atheist, heute bin ichs nicht mehr.......

Antwort
von Franek, 13
Ja

Ja, ich glaube an ihn, seit ich 5 oder 6 bin und führe seit vielen Jahren eine lebendige Beziehung zu ihm :-)

Antwort
von Herzenslogiker, 49

Hallo SakuraPila, das Gottesbild der meisten Menschen ist schwer beschädigt, und daran haben die Kirchen einen gehörigen Anteil. Ihre größte Untat bestand darin (und besteht immer noch darin, weil das noch nicht korrigiert wurde), das Gesetz von Ursache und Wirkung (auch als "Kausalgesetz" ohne irgendeinen Bezug zur Religion bekannt) aus den Lehre Jesu zu streichen. Es steht zwar noch in der Bibel und wird ab und zu zitiert, aber nur, um die Menschen auf die künftige Ernte dessen vorzubereiten, was sie in diesem Leben durch ihr Tun oder Nichtun gesät haben. Das universelle Gesetz von Saat und Ernte wird immer nur in die Zukunft projiziert: Was ich heute "säe", habe ich morgen zu "ernten". Warum kommt denn keiner auf die Idee sich zu fragen: Wann habe ich denn das gesät, was ich heute ernte? Das bringt einen natürlich zwangsläufig zu der Überlegung, ob es wirklich nur dieses eine Leben gibt.

Weil diese Gesetzmäßigkeit nun nicht mehr bekannt ist, schreibt man einem Gott - von dem man keine Ahnung hat - alles Unglück der Welt zu, und erklärt ihn gleichzeitig auch noch zu einem Gott der Liebe. Da ist es nur allzu verständlich, wenn die Menschen an einen solchen Gott nicht mehr glauben, der anscheinend den einen gesund und fröhlich ins Leben schickt, den anderen krank und in armselige Verhältnisse. Mit einem solchen Gott - er ist Gott sei Dank nicht so - möchte ich auch nichts zu tun haben.

LG Herzenslogiker

Antwort
von MrHilfestellung, 76
Nein

Ich glaube nicht an Gott.

Antwort
von pinkyitalycsb, 30
Ja


Ich glaube an Gott und könnte seine Existenz niemals leugnen, denn Er hat mir oft genug den richtigen Weg gezeigt, mir geholfen und sehr klar und deutlich geantwortet!


Antwort
von Eeleis, 86
Nein

Wenn es einen Gott gibt glaub ich erst an ihn wenn er mir einen Kuchen backt die schuhe putzt und sich entschuldigt das ich ohne Magischen kräfte geboren wurde und mir daraufhin welche verleiht. NUR dann (vielleicht) 

Antwort
von JTKirk2000, 79
Ja

... ich glaube daran, dass Gott existiert. Ich fand zu diesem Glauben, als ich 12 oder 13 Jahre alt war, kam von meinem Glauben an die evangelische Kirche mit etwa 15 oder 16 Jahren ab, weil ich mehr Gemeinsamkeiten zwischen der Bibel und meinem persönlichen Glauben sah, als zwischen der Bibel und der Lehre der evangelischen Kirche (was aber meinem Glauben an Gott nicht abträglich war), fand dann mit 30 zu einer Kirche, die mit all dem im Einklang ist und bin bei dieser geblieben. Mittlerweile bin ich 40 Jahre alt und sehe keinen Grund, an der Existenz Gottes zu zweifeln. Im Gegenteil habe ich vieles erlebt, was meinen Glauben an Gott bestärkt hat.

Antwort
von Ryuuk, 67
Nein

Ich habe keinen Grund an einen Gott zu glauben und sehe Glauben als unehrlich an.

Antwort
von klagge, 165
Ja

Ich glaube dass es da etwas Übermächtiges gibt.

Antwort
von ilinalta, 101
Nein

Gibt für mich keinen Grund

Kommentar von comhb3mpqy ,

wie wäre es mit den erfüllten Prophezeiungen der Bibel (z. b. kann man bei einer Stelle gut an den Nahostkonflikt denken und es steht auch drin, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Wenn man die Berichte sehen will, dann kann man im Internet ja mal nach "Mensch Gott" suchen. Auch werden Wunder von Ärzten bestätigt, wenn dies eine Bedingung ist, danit jemand heilig gesprochen werden kann.

Kommentar von ilinalta ,

Du klingst wie eine hängengebliebene Schallplatte. Unter fast jedem Kommentar, das dir nicht passt (auch bei anderen Fragen), kotzt du fast 1:1 jedesmal diese Zeilen drunter.

Zum Thema erfüllte Prophezeiungen: Die sind dermaßen schwammig geschrieben, dass die immer auf irgendwas zutreffen. Es gibt genug "heilige Schriften" deren "Prophezeiungen" ebenfalls "erfüllt" wurden - aus exakt dem gleichen Grund. Und genau deshalb gibt es für mich keinen Grund, daran zu glauben.

Kommentar von Trashtom ,

Also bitte. Youtube Videos sagen grundsätzlich die Wahrheit. 

Sei doch froh, dass sie wenigstens schon den Urknall mit-einberechnen und nicht mit ihrer "ich-stamm-doch-nicht-vom-affen-ab-Ka*ke-" kommen.

Kommentar von ilinalta ,

Ich wart noch auf den Tag, an dem die ersten hier mit diesem Die-Erde-ist-flach-Mist kommen...

Kommentar von comhb3mpqy ,

Kennt Ihr die Meinung der katholischen Kirche zur Möglichkeit, dass es die Evolution gibt? Kann man ja mal im Internet suchen.

Kommentar von ilinalta ,

Wow, die kath. Kirche ist wirklich hammermäßig fortschrittlich und zieht Dinge als Möglichkeit in Betracht, die seit Jahren bewiesen sind und jeder halbwegs gebildete Mensch weiß...Halleluja

Antwort
von Andrastor, 67
Nein

Es gibt weder Gott, noch Dämonen, Schicksal, Hexen, Magie, oder sonstigen übernatürlichen Unfug.

Kommentar von SheikhAlKurdi ,

Dich gibt es auch nicht.

Kommentar von Andrastor ,

Dann sprichst du gerade mit einer nicht existenten Person, erzähl mal wie das so ist einen Fantasiefreund zu haben!

Kommentar von SheikhAlKurdi ,

Erzähl du mir mal, wie du existieren kannst, ohne dass du zuvor durch eine Existenz erschaffen wurdest?

Kommentar von Andrastor ,

Ich wurde nicht erschaffen, ich bin entstanden.

Aber erkläre du mir doch, wie die Existenz, welche die Existenz erschuf, existieren kann ohne dass sie zuvor von einer Existenz erschaffen wurde?

Um es einfacher zu machen: Du fragst wie ich ohne Schöpfer existieren kann, aber wie kann dein Schöpfer existieren ohne von einem Schöpfer erschaffen worden zu sein?

Deine Logik ist extrem schwach.

Antwort
von DrChimpanzee, 19
Nein

Für mich gibt es keinen Grund, ohne irgendeine Form von Evidenz an etwas zu glauben.

Antwort
von Netie, 43
Ja

Ja, ich glaube an die Existenz Gottes.

Für mich ist er nicht ein "ferner" Gott, sondern "naher" Gott, durch den Glauben an Jesus Christus.

Antwort
von nowka20, 6

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.

Antwort
von BlackProject13, 147
Nein

Nein ich glaube an das Schicksal und die Wissenschaft, finde die Religion hat keinen weiter gebracht und hat bzw. bringt immer noch schlechtes mit sich...

Kommentar von Tortuga240 ,

als ob schicksal was mit wissenschaft zu tun hatt

Kommentar von BlackProject13 ,

Ja wer sagt des auch? Schicksal is einfach wenn es passiert, dann sollte es passieren und ohne Wissenschaft wäre z.B. eine Transplantation nicht möglich, was einen ermöglicht weiter zu leben ;)

Kommentar von Bestie10 ,

so so , findest du

Kommentar von BlackProject13 ,

was findest du denn?

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Ich glaube der Wissenschaft auch und studiere sie bald. Aber ich glaube trotzdem. Das sind nicht nur zwei Gegensätze, sie decken sich in vielem. Ich habe selbst mehrfach miterlebt, wie der Glaube Menschen weiter gebracht hat, als es Medizin und andere Mittel geschafft haben. 

Schlechtes bringen die mit sich, die den Verstand nicht nutzen, den sie bekommen haben. Daher sind wir zum genauen Gegenteil verpflichtet, die Augen offen zu halten, ob man glaubt oder nicht. Ich schließe den Thread, schönen Abend noch.

Mit freundlichen Grüßen 

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich finde schon, dass Religion was gebracht hat. Denk mal an Mutter Teresa oder Albert Schweitzer.

Auch berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Ihnen hat Religion was gebracht. Die Berichte findet man, wenn man im Internet nach "Mensch Gott" sucht. Auch werden Wunder von Ärzten bestätigt, wenn es eine Bedingung ist, damit jemand heilig gesprochen werden kann.

Wissenschaft und Glaube schließen sich auch nicht immer zwingend aus, du kannst dir ja mal ansehen, was die katholische Kirche zur Möglichkeit sagt, dass es die Evolution gibt. Es gibt auch die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass sie einfach aus Zufall entstand.

Kommentar von Tortuga240 ,

Glaube und Religion sind nicht das Selbe

Antwort
von xXBackfischXx, 87
Unentschlossen

An Gott selbst glaube ich ehr nicht aber Maria ist für mich so etwas wie eine Mutter der ich alles erzählen kann. Deswegen ordne ich mich auch nicht direkt in das Christentum ein sondern habe da mein eigenes kleines Ding ;)

Antwort
von HappyHardcoreRL, 84
Ja

Natürlich. 

Antwort
von Roofies, 145
Nein

Nein ich glaube nicht an einen Gott.
Der einzige Himmel sowie die einzige Hölle ist der Planet auf dem wir leben.

Wenn es einen Gott geben würde ( So wie es in den meisten Idiologien bezeichnet würde ) dann wäre er wahrscheinlich schlimmer als der Teufel wenn er einfach so zuschauen kann das Menschen vergewaltigt, gemobbt, gefoltert, verängstingt, zwangsoperiert, beraubt & gemordet werden.

Hoffe ich konnte etwas dazu beitragen, schönen Gruß! :D

Kommentar von Tortuga240 ,

du hast ne völlig Verschobene ansicht ^^

Kommentar von Roofies ,

Ich glaube nicht mehr an so etwas seit dem ein sehr guter Kumpel von mir sowie meine Großeltern gestorben sind, meinen hauptsächlichen Glauben an die katholische Kirche habe jedoch während meiner Zeit auf einem Klostergymnasium + Internat für 2 Jahre verloren.

Es gibt keinen Gott so wie man ihn beschreibt & wenn, ist er schlicht und weg böse.

Kommentar von Bestie10 ,

du hat, wenn ich mir erlauben darf zu sagen, ne aeusserst naive um nicht zu sagen kindliche Vorstellung von Gott

glaubst du da sitzt einer. der den ganzen Tag nichts anderes zu tun halt als nach ein paar Menschen zu schauen

Kommentar von Ryuuk ,

Das ganze Konzept des christlichen Gottes hängt davon ab, das Gott nichts besseres zu tun hat, als jeden einzelnen von uns in jeder Minute unseres Daseins zu beobachten und das es ihn ehrlich kümmert, was wir treiben.

Kommentar von Roofies ,

Ich weiß nicht was er sonst tuen würde, nach vielen Ideologien soll ja die Erde eine Prüfung sein, ob Menschen nach ihrem tot in die Hölle / beziehungsweise in das Fegefeuer oder in den Himmel dürfen.
Warum müssen dann so viele Menschen mit darunter leiden, stellt sich hier bei mir zumindest die Frage.

Jedoch kann man dieses 'gibt es Gott' Spiel noch endlos führen, wenn Leute niemanden etwas anderes aufzwingen wollen und niemanden schaden sollen sie machen, Religion hatte jedoch noch nie etwas wirklich gutes, es verkörpert das Böse, falsche Ideologien und wird von viel zu vielen als Ausrede für schlechte Taten benutzt.

Kommentar von Irina55 ,

@Bestie was macht denn der "gute" Gott sonst denn da oben? Lässt das Unheil und die ganzen Katastrophen zu, unglaublich.. Roofies sehr gute Ansicht! Besser hätte man sich nicht ausdrücken können

Kommentar von SheikhAlKurdi ,

Was denkst du sollte Allah denn machen? Wir Menschen müssen selber Entscheidungen treffen und wenn es nunmal Menschen gibt, die sich dafür entscheiden, ein Kind zu vergewaltigen, dann ist es keineswegs die Schuld Allah's, sondern die des Menschen, da er seine Entscheidung nicht zum Guten verwendet hat.

Kommentar von Roofies ,

Und wer gibt ihm die Grundbausteine diese Entscheidung zu treffen?

Selbst wenn wir davon ausgehen das jemand einen Mord aus freien Willen verursacht hat; kann er da auch wirklich etwas für?

Worauf ich hinaus will ist das für jede einzelne Entscheidung die wir treffen auch eine Vorgeschichte sowie die momentanige Lage mitbestimmt, heißt Erziehung, Umgebung, Umgang in der Kindheit, Erlebnisse, Körperzustand, etc. Darunter zählt auch die Religion.

Wo ist es denn dann nun die Schuld des Menschen? Des einzigen? Der Familie? Des gesamten Umfelds? Oder der gesamten menschlichen Rasse? 

Kommentar von Ryuuk ,

Wenn du wüsstest, das ein Kind gerade vergewaltigt wird, und du in einer Position bist, in der du diese Vergewaltigung sofort und ohne jede Schwierigkeit verhindern könntest, würdest du das tun? Oder würdest du den Vergewaltiger gewähren lassen?

Kommentar von Roofies ,

Nur weil ich unreligiös bin heißt dies nicht dass ich ein schlechter Mensch bin ...
Natürlich würde ich es abbrechen lassen, einfach weil ich so erzogen wurde und mir denken kann wie schlimm das für die jeweilige Person/Kind sein in dem Moment sein muss.

Kommentar von Ryuuk ,

Das war eigentlich an SheikhAlKurdl gerichtet.

Kommentar von SheikhAlKurdi ,

Die Schuld liegt denn noch nicht bei Allah. Selbst wenn bestimmte Faktoren einen Einfluss darauf haben könnten, dass ich in 4 Monaten jemand unschuldigen ersteche, da ich zum Beispiel keine gute Erziehung genossen habe und unter schlechten Lebensbedingungen einen Tag nach dem anderen durchstehen muss. Noch dazu bin ich körperlich nicht in einem gesunden Zustand und fühle mich auch nicht dazu aufgefordert etwas dagegen zu unternehmen. Ist es nun die Schuld Allah's, wenn ich jemanden ersteche oder meine, weil ich nichts an meinem Leben geändert habe und mich dafür entschied diesen Weg zu gehen.

Kommentar von SheikhAlKurdi ,

Ich würde es tun, jedoch kann man unsere Existenz nicht mit der Allah's gleich stellen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich habe letztens auch mal eine Antwort geschrieben, die dir evt
helfen kann. Die eigentliche Antwort war länger, aber ich habe sie mal
gekürzt. Sie passt vielleicht auf deine Frage.

Wir sollten uns die Frage stellen: Warum ist die Welt so, wie sie ist? Gott gab uns Gebote, an die wir uns halten sollen. Im Christentum ist die Nächstenliebe sehr wichtig. Wenn wir uns daran halten, dann gibt es auch keinen Krieg.

Wir können nicht Gott die Schuld geben für die Armut, wenn
es uns gleichzeitig egal ist, wenn andere Menschen ausgebeutet werden. Wir können nicht Gott die Schuld dafür geben, dass andere Menschen nicht genug Geld haben, um die nötige Medizin zu kaufen oder das nötige Essen, während einige jedes Jahr ein neues Handy kaufen oder ein teures
Auto fahren.
Ich kaufe zum Beispiel fair gehandelte Produkte,
damit es den Menschen besser geht. Fair gehandelte Kleider sind evt
gesünder, da dort nicht so viele Giftstoffe enthalten sind und es gibt
auch Sicherheitsbestimmungen, damit nicht ein Unglück wie in Bangladesch passiert.
Wenn du die ganze Antwort haben möchtest, dann sag Bescheid, ich kann sie dir hier noch mal reinstellen. Und Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auch, wenn man ein paar Antworten von mir durchließt oder sich mal mein Profil ansieht.

Antwort
von h3nnnn3, 72
Nein

in meinen augen ist glaube (faith) = dummheit!

Kommentar von Tortuga240 ,

warum ?

Kommentar von h3nnnn3 ,

allein schon aufgrund der definition des wortes

gefühlsmäßige, nicht von Beweisen, Fakten o. Ä. bestimmte unbedingte Gewissheit, Überzeugung

http://www.duden.de/rechtschreibung/Glaube

Kommentar von h3nnnn3 ,

das maximale zugestänntnis, das ich bereit bin zu machen, ist folgendens:

ich halte es für theoretisch möglich, dass es eine von und derzeit nicht näher erforschbare informationsquelle außerhalb unseres universums gibt, welche beim entstehen des selbigen die ersten bosonen und dunkle-energie-einheiten programmiert haben könnte, die während des urknalls die grundsteine für unsere physikalischen gesetze gelegt haben.

man könnte diese informationsquelle vielleicht als "den geheimnisvollen informatiker" bezeichnen.

jedoch ist es genauso möglich, dass die programmierung der teilchen schon vorher bestand und einfach aus einem mutter-universum kopiert worden sind. dann könnte die programmierung schon deutlich früher/woanders/quantenverschoben/wieauchimmer vonstatten gegangen sein... oder alles ist noch völlig anders als wie wir uns en nur irgendwie vorstellen könnten....

Kommentar von h3nnnn3 ,

in der wissenschaft gilt etwas als theorie, wenn die ergebnisse JEDER jemals gemachten, authentischen untersuchtung mit dieser theorie in einklang zu bringen sind. wenn also auch nur EIN EINZIGER reproduzierbarer beweis die theorie widerlegt, ist sie falsch!

ich erachte die existenz eines gottes (wie er allgemein beschrieben wird) als vollständig widerlegt, da nahezu keine wissenschaftliche untersuchung mit dieser ... sagen wir mal hypothese ... in übereinstimmung gebracht werden kann.

daran zu glauben ist also zwangsläufig dummheit, sei es aus bloßer ignoranz oder ganz einfach aus mangel an allgemein zugänglichen informationen.

Kommentar von h3nnnn3 ,

reicht dir das als antwort auf die frage nach dem warum?

Kommentar von comhb3mpqy ,

wenn ein Mensch glaubt, dass diese durchdachte Welt geplant wurde und nicht aus Zufall entstand, dann finde ich das nicht dumm. Zeigt das nicht, dass er sich über diese Welt Gedanken gemacht hat?

Antwort
von shanhujumalapa, 90

seit ich 16 bin nicht mehr

Antwort
von Tortuga240, 66
Ja

Religion und Glaube sind 2 Verschiedene Paar schuhe

Antwort
von Dovahkiin11, 67
Ja

Die Umfrage gibt es doch bereits mehrfach...

Antwort
von Chris10021999, 25
Nein

Nein, ich glaube nicht an Gott, da ich nicht an Fabelwesen interessiert bin.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Antwort
von Jere03, 128

Ich glaube an Gott, nicht an die Theorie der evangelischen Kirche, sondern noch an die Bibel. Bin in einer freibiblisvhen Gemeinde.
Liebe Grüße Jere
Glaubst du denn an Gott, und wenn ja welche Konfession?

Kommentar von Jere03 ,

Bin 17 Jahre alt, also noch ne Ecke jünger als du.

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