Frage von alpaycal, 560

Glaubenskrise - bräuchte Rat?

Hey.

Ich bin derzeit etwas verzweifelt. Ich bin vor kurzem 18 geworden und bin Muslime, doch diese "Krise" habe ich schon seit paar Jahre, und ich denke sogar, dass ich vor paar Jahren mal sogar hier eine Frage hier darüber gestellt habe.

Zu aller erst, ich war nie ein richtiger Gläubiger. Meine Eltern ebenfalls nicht, die sagen zwar, dass sie an einen Gott glauben, aber "gläubig" leben tun die beiden ebenfalls nicht. Ich wurde auch nie so erzogen, im Gegenteil. Ich bin ein ziemlich offener Mensch. Respektiere jeden und ebenfalls deren Entscheidung - deren Glauben sowieso.

Jedoch bin ich auch ein großer Anhänger der Wissenschaft, ich glaube an die Evolutionstheorie und bin allgemein sehr interessiert an der Wissenschaft bzw. in deren Richtung.

Meine Oma ist eine sehr Gläubige. Sie betet 5x am Tag, hofft für ihre Kinder und Enkelkinder nur das Beste und ist in allem eine sehr barmherzige Person, und als ich Klein war habe ich eben viel Zeit mit ihr verbracht und ich denke, dass sie mich eben so sehr mit dem Glauben geprägt hat. Laut ihr, war ich sehr "fasziniert" über das Leben danach, über Gott etc.. etc..

Aber seit Jahren kämpfe ich irgendwie mit den Zweifeln an meinem Glauben, an Gott, an alles über die Religion. Ich wurde damals als ich Kind war, von paar muslimischen Kindern gefragt ob ich nicht muslimisch sei, weil meine Mutter eben kein Kopftuch trägt und sie eben eine sehr offene Person ist und nicht dem Klischee-Türkin entsprach - sie ist sehr emanzipiert wie meine Schwester. Sie meinten auch, dass ich kein richtiger Moslem bin weil ich eben nicht den Glauben auslebte wie sie. Das war mir damals irgendwie egal, dass sie das sagten ich habe das nicht als Nachteil gesehen sondern eher als "fortschrittlich" (wusste jetzt nicht, wie ich es anderes beschreiben sollte).

Ich weiß einfach nicht mehr, an was ich Glauben soll. Irgendwie verliere ich immer mehr den Anschluss an Gott. Das einzige Verbot, was ich überhaupt aus dem Islam noch praktiziere ist lediglich das mit dem Schweinefleisch und sogar darauf achte ich immer weniger.

Ich würde mich jedoch nie als Atheist bezeichnen, eher als ein Nicht-Gläubiger höchstens oder auch Agnostiker, denn ich glaube schon, dass es nach dem Leben was gibt bzw. geben muss - hoffe ich zumindest.


Tut mir leid, für den langen Text. ^^ Ich hoffe ihr könnt mir trotzdem einen guten Rat geben.

Antwort
von furkansel, 183

Wie wäre es, wenn du dich mit dem Islam einfach richtig auseinander setzen würdest? Und damit meine ich nicht einfach nur darüber nachzudenken, sondern worauf diese Religion fußt, wie die Verbote umd Gebote zustande kamen und warum es diese gibt usw. Zum Beispiel Bücher darüber lesen oder Kuran Übersetzung. Oder hier bisschen rumlesen?

http://www.fragenandenislam.com/

Kommentar von furkansel ,

Ich gehe davon aus, dass du dich ziemlich schlecht auskennst, da deine Eltern dich wahrscheinlich auch nicht zur koranschule oder so geschickt und dir wenig darüber beigebracht haben.

Antwort
von DerBuddha, 162

es ist ganz einfach.........wenn du dich mit dem glauben und den "geboten" nicht mehr identifizieren kannst, also keinen echten sinn mehr darin siehst, dann lass es doch einfach...........das problem mit den religionen ist nämlich, dass man als kind damit zwangsläufig aufwächst, ob man das will oder nicht......und wenn man dann älter wird und merkt, das es nicht sein glauben ist, dass man das nicht will, dann sollte man die konsequenzen ziehen und mit dem glauben brechen.......alles andere wäre nur noch zwang und somit kein wirklicher glaube mehr.................und wenn die umwelt dann meint, dass du irgendeine nicht wirklich vorhandene familienehre oder sonstiges verletzt, dann ist das nur blödsinn, denn laut den schriften hat gott 1. ALLE menschen lieb und 2. JEDEM menschen die freie entscheidung "geschenkt"...bedeutet, dass jeder mensch, der einen anderen menschen wegen dessen glaubensentscheidung in irgendeiner form bestraft oder nötigt, gegen gott selbst handelt...........daran sollten die hardcore-gläubigen mal denken !!!!!

und 3. heisst es ja auch, dass gott in die herzen der menschen sehen kann, er also weiß wer wirklich gut ist und wer nicht..............und würde es einen gott geben, ihm wären mit sicherheit 1 million ungläubige lieber, die wirklich gut sind, als 10 millionen gläubige, die nur rumheucheln..........:)

lebe also dein leben, sei friedlich und höflich der umwelt gegenüber und damit machst du schon viel mehr als 1 million menschen, die sich gläubig nennen und die größten heuchler sind..........:)

Antwort
von Karakacan, 71

Ich selbst bin Muslimin und von meiner Religion überzeugt, was auch daran liegen mag dass meine Eltern dafür gesorgt haben dass ich mich damit auseinandersetzte. Religion und Wissenschaft schließen sich nicht gegenseitig aus. Vllt solltest du dich tatsächlich mit dem islam auseinandersetzten um ihn kennenzulernen, denn egal wie viele Leute hier und anderswo der Meinung sind, dass die Religion was für zurückgebliebene ist, musst du dir deine Meinung auf Basis des Koran bilden und nicht auf den Meinungen von Leuten stützen die keine Ahnung vom Islam und nicht wissen was ihn ausmacht. Ich kenne dich nicht. Möglicherweise bist du dir zu schade 5× am tag zu beten oder zu fasten oder was auch immer die Religion sonst vorschreibt. Vllt suchst du nur nach einer ausrede um dir deine Verpflichtungen als Moslem (wenn auch auf dem papier) auszureden. Wie gesagt ich habe keine Ahnung. Aber wenn du der Meinung bist dass Wissenschaft und Religion sich gegenseitig ausschließen, kann ich dir höchstens ein paar Zitate nahe legen, in der hoffnung, dass du dir damit deine eigene Meinung bildest und dich damit auseinandersetzt.

 Niemand zwingt dich dazu an etwas bestimmtes zu glauben. Ich bin Muslimin und glaube daran dass mein weg der richtige ist. Für mich ist er es.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Ja ich weiß ich schreibe ziemlich verwirrend...

 Der Gottesbeweis von Thomas von Aquin ist auch sehr interessant 

„Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“ ( Einstein)

Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes.
Charles Darwin (1809-1882), englischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie

Ich erkläre mit Stolz, dass ich gläubig bin. Ich glaube an die Macht des Gebetes. Ich glaube nicht nur als gläubiger Katholik, sondern auch als Wissenschaftler.
Guglielmo Marchese Marconi (1874-1937), italienischer Ingenieur und Physiker

Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.
Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie1

Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen.
Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.
Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

Antwort
von comhb3mpqy, 20

Du schreibst von der Evolution. Passen denn deine Religion und die Evolution überhaupt nicht zusammen?

Ich bin Christ und habe auch Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube. Falls dich die Gründe interessieren, dann kannst du ja mal auf mein Profil gehen und ein paar andere Antworten ansehen, die ich auf andere Fragen gegeben habe, dort findet man Argumente. Oder du fragst mich einfach.

Auch im Christentum gibt es Menschen, die die Evolution ablehnen. Aber ich habe mich mal mit den Meinungen der Kirchen beschäftigt, was die zur Möglichkeit sagen, dass es die Evolution gibt. Man kann Glauben und Wissenschaft verbinden.

Wie ist es mit der Evolution in Deiner Religion?


Kommentar von Gambler2000 ,

Was ist deine Meinung zur Evoulution?

LG.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich habe nicht genug naturwissenschaftliches Wissen, um zu beurteilen, ob die Evolution wahr ist oder nicht. Aber ich habe mich mit den Meinungen der Kirchen beschäftigt und wie schon geschrieben, man kann Glauben und Wissenschaft verbinden. Was sagst du denn zur Evolution?

Kommentar von Gambler2000 ,

Also ich unterscheide zwischen Mikroevoulution und Makroevoulution. Mikroevolution ist nicht mehr zu leugnen (wurde bereits nachgewiesen), zum Beispiel das Wolf und Hund verwandt sind. Makroevolution ist jedoch eine gewagte Hypothese, die noch nicht genügend bewiesen wurde.

LG.

Antwort
von SibTiger, 150

Nun, ich würde ebenfalls sagen, dass Du auf einem guten Weg bist. Die Naturwissenschaft ist erheblich spannender und interessanter und ihre Erkenntnisse (von der Evolution bis zur Quantenphysik) sind sehr viel fundierter als die "Weisheiten" aus dem Koran. 

Naturwissenschaft macht frei, eine Religion wie der Islam macht eher das Gegenteil.

Antwort
von Muslimhelper, 6

Hmm..naja wer nicht 5x am Tag betet, ist ein Kafir, ein ungläubiger sagen manche (ob es die Mehrheit ist oder nicht hab ich leider vergessen ^^') Gelehrten. So kommt ihr aufjedenfall schonmal nicht ins Paradies egal was ihr alles an guten Taten macht, kein Gebet, kein Paradies. Ich bin auch sehr interessiert an Wissenschaft und so, und lerne da auch manchmal einbisschen drüber, aber so Sachen wie die Evolutionstheorie, daran sollten wir nicht glauben.. Wen glaubst du denn, ALLAH AZZA WA JAL der uns überhaupt erschaffen hat, und alles weiß oder das Wesen das er erschaffen hat?

Antwort
von Netie, 73

Es gibt viele Menschen, die eine Beziehung zu Gott haben wollen und doch nicht wissen, wie man sie bekommt. Sie versuchen es mit eigenen Methoden, Ideen und Vorstellungen und kommen doch nicht zum Ziel.

Warum ist das scheinbar so kompliziert?

Weil wir aus eigener Kraft niemals Gott nahen können, hat er sich uns genaht durch seinen Sohn Jesus Christus. Er kam auf diese Erde, um für unsere Sünden am Kreuz zu sterben. Nun können alle, die an ihn glauben Gott wahrhaft dienen, nicht nur dem Äußeren nach sondern mit dem Herzen.

LG

Antwort
von Kathyli88, 236

Das finde ich aber ganz normal es geht den christen auch nicht anders das ist der fortschritt der zeit. Ich bin auch nur christ auf dem papier und bemühe mich ansonsten lediglich kein ***** zu sein gehe aber nicht in die kirche lediglich an ein paar dinge halte ich mich zum beispiel am gründonnerstag nur gemüse zu essen und sm karfreitag kein fleisch und nur fisch zu essen. Das war es dann auch schon. 

Ich glaube daran, dass man als guter mensch nach dem tod nicht verbannt wird und dass alle menschen vor gott gleich sind egal welcher religion sie angehören und welche menschengemachten gesetze bzgl glauben sie umsetzen.

Mein bester freund seit 15 jahren ist moslem die meisten meiner freunde auch. Die halten sich daran kein schweinefleisch zu essen, ansonsten wars das aber auch schon. Der oma binden sie das auch nicht auf die nase. Ich finde es ist gut so wie es ist. Der beste freund meines vaters seit 50 jahren ist auch eigentlich moslem. Der rennt auch nicht in die moschee. Und mein vater auch nicht in die kirche. Es sind doch sowieso alles menschengemachte gesetze. Eigentlich in einer zeit gemacht, in der es noch keinerlei rechtssystem und keine gesetze gab. Mit dem zweck damit nicht jeder alles macht was ihm grade passt und es mal etwas zivilisierter zugeht. Das hauptsächliche einer religion ist doch dass man nicht stehlen soll, nicht töten soll usw. Dann gibts kleine unterschiede was zum beispiel fasten angeht oder was man essen darf und was nicht. 

Kommentar von KaeteK ,

Wenn du nur auf dem Papier ein Christ bist, bist du auch kein Christ und warst auch einer.

Johannes 3 3
Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir
Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Ich glaube daran, dass man als guter mensch nach dem tod nicht verbannt
wird und dass alle menschen vor gott gleich sind egal welcher religion
sie angehören und welche menschengemachten gesetze bzgl glauben sie
umsetzen.

Ein fataler Irrtum.

Johannes 3 16
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenenSohn
gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern
ewiges Leben habe 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, auf daß er die Welt richte, sondern auf daß die Welt durch ihn errettet werde.
Wichtig:
18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist
schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des
eingeborenen Sohnes Gottes

Johannes 14 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich

Es gibt keine guten Menschen, sondern alle Menschen sind Sünder.

lg

Kommentar von dadita ,

Aber vergiss nicht, als Hexe darfst du nicht in den Ofen schauen 

"Doch als die Hexe zum Ofen schaut hinein,
ward sie gestoßen von Hans und Gretelein."

Nachdem du soviel aus Märchenbüchern zitierst, dachte ich, ich mach einfach auch mit ^^

Dein Gott ist ein Witz. Ein lächerliches Märchen. 

Kommentar von Netie ,

Das letzte Wort spricht Gott.

Kommentar von Kathyli88 ,

Was ich meine : 

Jeder mensch begeht hin und wieder sünden egal ob moslem, christ oder sonstige religionen. Jemand der glaubt und buße tut auf seine art und weise bekommt demnach wieder vergebung. Wenn ein mensch beispielsweise 10 menschen umbringt und danach reue zeigt und um vergebung bittet und buße tut, glaube ich nicht, dass dieser besser gestellt sein soll als ich...ich der niemanden umgebracht hat und im großen und ganzen ein korrekter mensch war, der weder geklaut noch getötet hat und hilfsbereit ist wo es nur geht, nur mit einem unterschied, dass ich nicht glaube. Das wäre schöner blödsinn. Ich glaube meinen teil, nämlich dass gott oder allah oder wie auch immer ich ihn nenne einfach mal kein a*** ist. Ich betätige mich in mehreren bereichen gemeinnützig ohne bezahlung. Ich helfe damit täglich vielen menschen. Ich arbeite fleißig und kümmere mich um meine kids und meine familie. Ich lebe aber nicht explizit nach vorgaben die in heiligen büchern stehen. Diese religionskriege sind genau das was uns trennt. Ich hätte keine lust gegen meine freunde religionsdiskussionen zu führen uns völlig egal wer welcher religion angehört. 

Die mädels die kein kopftuch tragen sind auch nicht irgendwelche **** die mit jedem der nicht bei 3 auf nem baum ist ins bett hüpfen. Um eine anständige frau zu sein muss man sich nicht zwangsläufig verschleiern. Genauso wie nicht zwangsläufig jede verschleierte frau anständig ist. Da kommt es eher auf persönliche einstellungen an und die lebensweise die man für richtig erachtet. Warum sich die meisten moslems zumindest an die "kein schweinefleisch essen" regel halten und andere eigentlich völlig egal sind, keine ahnung. Warscheinlich weil man darauf am leichtesten verzichten kann.

Die moslems die ich kenne sind korrekte leute und wenn sie sich nicht 100% an den koran halten sind sie mit sicherheit nicht benachteiligter gegenüber einem der ein a**** ist aber dafür ständig in die moschee rennt. Und wenn es so wäre dann könnt ich gut und gerne auf den "himmel" verzichten. 

Kommentar von waldfrosch64 ,
  • Nun das glaubst du ,aber die Biblische Offenbarung zeigt uns  definitiv etwas anderes auf .Du kannst sicher auch ein "Guter " Mensch sein, was immer den guten Menschen auch ausmacht nach deiner Definition ...
  • Die Bibel sagt und klar und deutlich ,was Gut und was böse ist ...Die  Auferstehung und Anschauung Gottes  ,welche die Bibel verkündigt und das ewige Leben ist ,damit sicher nicht zu bekommen .

 Das hauptsächliche einer religion ist doch dass man nicht stehlen soll, nicht töten soll usw. Dann gibts kleine unterschiede was zum beispiel fasten angeht oder was man essen darf und was nicht. 

  • Im Koran/ Islam ist das töten nicht grundsätzlich geächtet wie das in der Bibel der Fall ist . Das töten der Schuldigen ist dort erlaubt und sogar geboten . Oder wieso meinst du werden in Saudiarabien und Iran ,täglich Menschen hingerichtet Durch die Gesetzte der Scharia ??
  • Auch das Gottesbild und das Menschenbild ist im Islam keinesfalls ein identisches ..ganz im Gegenteil .
Antwort
von Th3Chakrus, 253

Ich (20) komm aus einer zimlich konservativen Arbeiterfamilie, kann mit meiner intoleranten Familie nicht wirklich was anfangen... Wurde katholisch erzogen, hab aber mehr an die Wissenschaft geglaubt und hab als kind im Religionsunterricht immer geschuftet und für die Kirche was gemacht... Bis mit 12j meine Firmung ein Desaster war und die Nonnen und Priester plötzlich nicht mehr so nett waren wenn man was nicht tun wollte... Seitdem ich 8 bin und Kampfkunst betreibe kommt man natürlich mit Budhismus/Daoismus ebenfalls in Berührung... Mit 14j auf der Handelsakademie hab ich dann Ethik besucht weil ichs satt hatte Religion/Glaube/Spiritualität nur aus der Sicht des katholizismuses zu sehen. Mit 17j ging ich zum Militär und dort spielte die Religion plötzlich überhaupt keine Rolle mehr, außer das beim verpflichtenden Ostergottesdienst die Muslime auch in die Klosterkirche mitgehen mussten, was ich mehr als ungerecht fand. Jetz hol ich aufm wissenschaftlichen Abendgymnasium meine Matura nach und bin aus der Katholischen Kirche ausgetreten (erst jetz weil ich immer zu faul war xD)... Ich hab das für mich so erkannt das ich für die weltlichen Fragen keine Religion brauche bzw es keine höheren Wesen gibt aber für meinen persönliche Glauben/Spiritualität muss ich keiner Religiösen zugehörigkeit angehören. Ich hab Respekt vor heidnische Dingen oder denen anderer Glaubenskulturen, ich find auch was and der grichischen und nordischen Mythologie, wenn ich Kampfkunst mach dann muss ich sie aus der sicht eines Budhisten sehen usw usw... Die ganze künstliche Konstruierung dasman immer einer Seite angehören muss und die Märchen seiner angeborenen Religion glauben muss is so furchtbar. Und wie uns Jediisten und Scientologen mit ihren Religionen beweisen... Das sind Märchengeschichten die nie passiert sind

Kommentar von Th3Chakrus ,

ajaaaa... und deshalb sagen auch Juden und Moslems und unzehlige typen anderer Religionen die so sind wie du das ihre Religion die einzig Wahre ist und bla bla bla... ahh nein... ich hab nicht den nerv über den glauben eines anderen zu streiten... tust mir leid wenn du wissenschaft mit religion verbindest

Kommentar von Th3Chakrus ,

hatvsein kommentar schon gelöscht... was für ein held

Antwort
von LGWatson, 217

So was ähnliches hatte ich auch. Mich faszinieren viele Religionen und deren Ansichten. Wie zb Wiedergeburt.
Aber trotzdem bezeichne ich mich als Atheist, da ich keiner Religion zugehöre.
Nur weil du dich als Atheist bezeichnen würdest muss das nicht heißen, dass du nichts glaubst. Du kannst an etwas glauben. Aber wenn du dich nicht an die "Regeln" einer einzigen Religion hälst würde ich dich eher als nicht-gläuber einstufen.

Kommentar von alpaycal ,

Aber Atheist heißt ja wörtlich übersetzt "Gottlos". Müsstest du dann kein Agnostiker sein? 

Kommentar von Gronkor ,

"Atheist" bedeutet, dass man an keinen Gott glaubt - und zwar völlig unabhängig davon, welcher Religion man angehört.

Da hat Watson glaube ich nicht ganz richtig kombiniert.

Kommentar von Hamburger02 ,

Nicht ganz. Im Wort "theos" steckt die Vorstellung eines persönlichen Gottes, also eines "Individuums".

Ein Atheist könnte also sagen: "Wer glaubt, dass Gott ein alter Herr ist, der auf einer Wolke sitzt, uns beobachtet und steuert, der glaubt auch, dass Bill Gates in seiner Microsoftzentrale sitzt und alle Pixel auf Windows-Bildschirmen weltweit von Hand verschiebt".

Von daher sind Agnostiker oder Pantheisten Atheisten. Pantheisten stellen sich z.B. vor, dass Gott keine Person ist sondern Gott die gesamte Natur durchdringt. Auch alle Vorstellungen von göttlichen Kräften oder Energien sind im Kern atheistisch.

Atheismus muss also nicht "gottlos" bedeuten sondern bedeutet nur die Ablehnung eines ganz bestimmten (kindlichen) Gottesbildes. Ob es stattdessen ein anderes Gottesbild oder gar keines gibt, ist eine andere Frage.

Kommentar von Gronkor ,

Komische Definition, Hamburger02. Danach würde es ja fast nur Atheist_inn_en geben. An den "Alten Herrn auf der Wolke" glaubt doch so gut wie niemand.

Kommentar von Netie ,

Ist mir auch neu der Gedanke, hab noch nie von so einem gehört.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Kopfschüttel 

Kommentar von AndyG66 ,

ein Atheist glaubt nicht an einen Gott der Schöpfung!

Was du meinst ist der Theist. Ein Theist glaubt nicht an Religionen und deren Dogma, jedoch an Gott.

Kommentar von LGWatson ,

Ich glaube auch an keinen Gott. Also wäre ich theoretisch "Gottlos"

Antwort
von Kapodaster, 201

Glückwunsch, Du bist gerade dabei, einen neuen Weg zu finden :-)


Ich kann Dir nur raten, dich mehr mit Wissenschaft zu beschäftigen, Leute zu treffen, die genauso drauf sind. Dabei wirst du ganz neue "Welten" entdecken.
 
Glauben kann man nicht erzwingen, auch sich selbst kann man nicht in ein Denksystem zwingen, das man eigentlich ablehnt. Deshalb kann ich dir nur raten, ehrlich zu Dir selbst zu sein.

Antwort
von dadita, 173

Du bist auf einem guten Weg. Lass dich nicht davon abbringen. Diese "Krise" ist nichts anderes, als die Erkenntnis, dass Religion eben nicht alle Antworten bietet...oder auch nur sonderlich viele.

Götter sind Menschengemacht. Alle. Von Thor über Odin bis zu Allah. Es liegt an dir ob du an eine höhere Macht glauben willst...aber dafür musst du nicht blind einem antiken Märchenbuch folgen oder irgendwelchen Regeln, aufgestellt von mittelalterlichen Sektenführern wie Mohammed. 

Kommentar von Netie ,

Religion kann nie Erkenntnis bieten, durch Religion wird man immer auf einen falschen Weg geführt.

Religion: der Mensch will sich den Himmel verdienen und wird ihn nie erreichen.

Der Weg zu Gott geht nur über das Kreuz von Golgatha, wo Jesus Christus für unsere Sünden gestorben ist. Wer an ihn glaubt hat ewiges Leben und geht nicht verloren.

Kommentar von dadita ,

Der Weg zu deinem Gott führt ins Nichts, denn es gibt ihn/sie/es nicht, wie auch alle anderen Götter. Niemand ist für meine "Sünden", oder das, was eine x-beliebige Sekte wie das Christentum dafür hält, gestorben. 

Dass ein antiker Sektenführer und Radikaler von den römischen Behörden hingerichtet wurde, hat keinerlei Relevanz oder Sinn. Es ist eben passiert...und die Knochen des besagten Sektenführers sind schon lange zu Staub zerfallen. Ewiges Leben gibt es nicht...nichts ist ewig. Man sollte sich damit abfinden und nicht an abtrusen Märchen wie den diversen Göttern festhalten.

Antwort
von Eselspur, 125

Im Gegensatz von sehr vielen Meldungen auf Gutefrage bin ich überzeigt, dass es keinerlei Widerspruch zwischen Wissenschaft und Glauben gibt. 

Zweifel und Durststrecken gehören zu dem Leben eines Gläubigen dazu. 

Wenn du dagegen vorgehen möchtest, suche dir Wege, deinen Glauben zu stärken!

Antwort
von sophiemophie, 140

Das ist normal, wenn man sowas von klein auf nicht kannte passt man sich dem an. Ich habe genau dasselbe Problem, meine Eltern waren als ich ein Kind war nie wirklich religiös und ich bin auch so ähnlich geworden. Das mit dem Schweinefleisch kannst du ja lassen, es macht dich nicht zu einem Gläubigen. Ich esse es aus Ekel nicht.

Antwort
von Ursusmaritimus, 200

Es gibt nur einen Rat für dich; gehe deinen Weg weiter mit offenen Augen und mit deinen Zweifeln.......

wenn dir die Religion (egal welche) keinen Halt gibt suche dir deinen eigenen Halt. Manche Menschen benötigen eine Stütze um aufrecht stehen zu können, andere stehen ohne Stütze aufrecht.

Egal wie....sollte es einen Gott geben so wird er dich in deinem Herzen erkennen wie du bist und nicht daran ob du dich an irgendwelche gruppendynamischen Regeln aus sehr alten Büchern in vergangener Zeit geschrieben hältst.

Kommentar von Netie ,

Gott kennt jeden Menschen aber nicht jeder Mensch will Gott kennen und den Weg gehen, den Gott uns durch die Bibel gezeigt hat.

Antwort
von Alsterstern, 240

Es ist doch so. Du bist 18 und auch eigentlich immer noch in so einer Phase wo man sich viele Gedanken über die Frage macht: was glaube ich, an wen 'kann' ich glauben, wo gehöre ich hin. Man muss eben vergleichen. Schauen, was gibt es alles, WO werde ich verstanden. Und das dauert eben. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern das kostet Zeit. Nimm Dir diese Zeit, damit Du irgendwann dann keine Zweifel mehr hast.  

Kommentar von Netie ,

Die Zweifel werden bleiben solange man die Wahrheit nicht gefunden hat.

Kommentar von Patchouli ,

DIE Wahrheit gibt es nicht.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Patchouli 

Würde es keine Wahrheit geben ,dann stünde der Begriff gerade wohl nicht im Raum und zur Debatte ...

Antwort
von 1988Ritter, 157

Was Du ansprichst ist das große Problem des Islam.

Durch den Kontakt der islamisch geprägten Länder, sei es durch Migranten oder einfach nur dem Internet, werden Menschen mit anderen Möglichkeiten konfrontiert. 

Die islamische Welt hält sich islamisch auf Linie, da es in der islamischen Welt kaum andere Bildungsmöglichkeiten außer den Koranschulen gibt. Die Kinder werden also seit Generationen geistig durch Schulen auf den Islam getrimmt. Das dabei nicht sonderlich viel Gutes herauskommt, dass ist in der Welt bekannt:

  • Die islamische Welt kennt keinen wirtschaftlichen Fortschritt
  • Die islamische Welt leidet unter Armut
  • Buchveröffentlichungen und Patentanmeldungen befinden sich im Weltvergleich im Promillverhältnis, was dann auch gleich die geistige Entwicklung dokumentiert.
  • Durch die Koranschulen erfolgt die Radikalisierung, und Fundamentalisierung, bestes Beispiel hierzu die Taliban. Taliban leitet sich von dem Wort Talib ab, und bedeutet Schüler.

Der Islam ist durch die restliche Welt an seine Grenzen gestoßen. Vielleicht merkt der Islam dies und reformiert sich, obwohl ich es nicht glaube. Ansonsten sehe ich den Islam eher als eine sich auflösende Religion, die sich derzeit durch Gewaltakte ein letztes Aufbäumen liefert.

Ich kann Dich hinsichtlich Deiner Schilderungen sehr gut verstehen.

Ich hoffe meine Ansichten können Dir in Deinen Entscheidungen helfen.

Letztendlich bist es aber Du selbst der wissen muss, welchen Weg Du einschlagen möchtest.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Eine sehr einseitige und simplifizierende Sicht der Welt.

Es käme kein "Christ" auf die Idee den Vatikanstaat, Deutschland, Frankreich, USA, Phillipinen, Spanien und Brasilien (alles christliche Länder) auf eine Stufe im Weltbild zu stellen, oder?

Antwort
von capillus, 33

Eins vorab: Wissenschaft und Islam stellen für  mich keine Gegensätze dar.

Wikipedia:

Die Wissenschaft [...] ist der Inbegriff der Gesamtheit menschlichenWissens der Erkenntnisse und Erfahrungeneiner Zeitepoche, welches systematisch gesammelt, aufbewahrt, gelehrt und tradiert wird.[1]

Das Problem oder sagen wir der Unterschied. 

Wissenschaft ist auf die Gegenwart beschränkt.

Mehr wissen hat derjenige der alles weiß. Für uns Menschen ist alles immer nur so wahr wie wir es in der Gegenwart für Logisch halten. Doch Logisch ist nur, dass was wir wissen.

Und Allah ist nun mal, wie du sicherlich gehört hast allwissend. 

Wenn du also bereit bist deine Zeit zu nutzen und mal historisch zu verfolgen wann was im Koran stand und  was wir seid wann wissen wirst du einiges feststellen.

mein Tipp ist lies den Koran und hab dabei im Hinterkopf,  dass das was da steht die Wissenschaft übertrifft,  denn diese Worte gehen über das gegenwärtige hinaus. 

Postskriptum: Den Koran lesen solltest du bestenfalls auf arabisch, denn wie es so mit Übersetzungen ist, nicht jedes Wort kann man auf eine andere Sprache übersetzen. 

Und es steht ja selbst im Koran,  dass man seinen Verstand verwenden soll und LESEN.

Antwort
von Gronkor, 173

Tagchen, alpaycal!

Es ist denke ich ganz normal, dass man irgendwann seinen Kinderglauben verliert und in eine Phase kommt, in der man für sich neu herausfinden und definieren muss, was es heißen kann, eigentlich noch an Gott zu glauben. Die Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Weltbildern (Du nennst ja die Evolutionstheorie) gehört da auch dazu.

Ich habe dazu einen schönen Spruch auf Lager - von dem katholischen Mystiker Thomas Merton, aber ich glaube, er lässt sich auch sehr gut auf eine islamische Sicht anwenden:

Dieser sich in unserem Bewusstsein vollziehende Übergang von einer Stufe, auf der man Gott liebt und anbetet, wie man ihn sich vorstellt als in den schönsten Farben gemalten Gegenstand unserer Sehnsucht, zu einer Stufe, auf der Gott aufhört, Gegenstand unserer Vorstellung  zu sein und in unserem Bewusstsein alle klaren Umrisse verliert, ist schwer zu beschreiben: es ist eine gefährliche, aber notwendige Erfahrung.

"Gefährlich" deshalb, weil Du darüber auch vollkommen den Glauben - und damit auch die Hoffnung und den Optimismus, die er Dir gibt - verlieren kannst.

Gottes Segen und Weisheit wünscht

Gronkor der Ork

Antwort
von comhb3mpqy, 81

denn ich glaube schon, dass es nach dem Leben was gibt bzw. geben muss


Viele Menschen, auch einige Wissenschaftler glauben, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist, das es noch weitergeht. Du kannst ja mal im Internet nach Nahtoderfahrungen suchen.

Ich kenne einen Bericht von einem Mädchen, das bewusstlos war, über das ein Buch geschrieben wurde und das soll dieses Jahr auch in die Kinos kommen. Ob auch in Deutschland oder nur in den Usa weiß ich nicht. Ich bin aber Christ und das Mädchen ist auch Christin, aber wenn es dich interessiert, dann kannst du ja mal bei Google nach "Mädchen begegnet Jesus " suchen.


Antwort
von RobinsonCruesoe, 144

Du merkst hält langsam, dass Verbote und Gebote, dass "das Gesetz" nur die Sünde offenbar machen können, d.h. die unüberwindliche Trennung des Menschen von Gott.

Das ist sehr, sehr gut. Du wirst gestärkt daraus hervorgehen. Als Stärkungsmittel empfehle ich noch den Brief des Apostels Paulus an die Römer. Auch Paulus stammt aus einem sehr gesetzestreuen religiösen Umfeld, macht dann aber eine Bekehrung durch

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Das heisst, Gebote und Verbote sind insofern sinnvoll, als dass das Scheitern ihrer Erfüllung zeigt, dass sie nicht heilsentscheidend sind: der Mensch kann nicht durch seine eigene Leistung zu Gott kommen. Daran sich immer wieder zu erinnern, lebt man nach den Gesetzen.

Antwort
von waldfrosch64, 25

Es macht keinen Sinn blind etwas zu glauben und einer Religion zu folgen .

Die Existentiellen Fragen  des Lebens :Woher Wohin ,warum? wieso ? bewegen wohl die allermeisten Menschen.Daher halte ich es für falsch diese Fragen einfach auszuklammern .Wie heute gerne geraten wird ,nach dem Motto ,"lasst uns  fressen und Saufen denn Morgen sind sie tot ."

Auch Atheismus kann Indoktrination sein, genau so wie Glauben .

Klüger  ist es wohl  sich mit den Gottesbildern und Menschenbildern der jeweiligen Religionen intensiv sich auseinanderzusetzen, und sich danach einen Glauben anzueignen den man auch 100 % vertreten kann. Sofern dir dein Gewissen sagt du sollst glauben .

Nicht alles ist gleich was auf den ersten Blick gleich er  scheint .Eine Studium der Religionen kann auch etwas sehr spannendes sein .Glauben kann keiner von Familie übernehmen. Die Familie möchte das zwar oft gerne ,aber jeder Mensch muss seinen Weg am Ende alleine gehen .

Es ist eine Entscheidung die du triffst im Leben ,dafür oder dagegen .Glauben ist auch kein Gefühl sondern Willensakt .

Als römische katholische Christin habe ich keinerlei  Probleme mit Evolutionstheorie etc...

Die Bibel ist ein Buch des Glaubens und es wäre töricht die Bibel als einen Naturwissenschaftlichen Entstehungsbericht  der Erde lesen zu wollen .
Solche einen Anspruch hat etwa  das Buch Genesis 3  gar nicht ,es sei denn bei den  wenigen Leuten die eine Kreationsistische Auslegung betreiben ..ähnlich eben wie der dem Islam auch  .
Ich meine wie und wo genau im Detail der Mensch nun entstanden ist ,das kann man  als Gläubiger getrost der Naturwissenschaft überlassen .

Die Bibel zeigt uns die Offenbarung des Gottes  in der Welt auf, die in der Gestalt des Jesus Christus gipfelt .. ...Nicht mehr und nicht weniger .

Hat man einen Glauben dann ist Zweifel immer auch ein normaler Bestandsteil des Glaubens .Und muss eben auch mal ausgehalten werden .Glauben schliesst  Vernunft nicht aus ,daher bin ich etwa nicht bereit alles zu glauben ,sondern eben nur das was mir auch vernünftig erscheint. 

Folge deinem Gewissen ,dann bist du immer auf der sicheren Seite .

Einen Guten Weg wünsche ich dir .



Antwort
von CalicoSkies, 197

Servus,

Selbstzweifel und Glaubenskrisen sind normal - und führen meist dazu, dass man starren religiösen Strukturen den Rücken kehrt.

Du brauchst keinen "Islam", kein "Christentum" oder sonst eine Religion, um ein gutes, weltoffenes, soziales Leben zu führen - du brauchst auch keine Religion, um ein spirituelles Leben zu führen.

Du brauchst keine heiligen Bücher, die dir vorschreiben, was du zu tun hast - denn solange du so lebst, dass du für dich selbst und deine Mitmenschen eine Bereicherung bist, dann machst du alles richtig.

Im Prinzip hast du eine Glaubenskrise, was Menschengemachtes angeht (Koran, "Allah", ...) - aber keine Glaubenskrise, was spirituelle Überzeugungen angeht (Leben nach dem Tod o.Ä.)

Du bist damit ein Atheist - denn "Atheist" bedeutet nur, dass du nicht an einen Gott glaubst; das schließt kein Glauben an ein Leben nach dem Tod aus und auch kein Glauben an andere spirituelle Dinge.

Mein Rat ist: Beschäftige dich mit den historischen Gründen, die den Islam so gemacht haben, wie er ist; dann siehst du, dass es menschengemacht ist und dahinter nichts Mystisches steckt.

Ich geb dir ein Beispiel - du schreibst:

Das einzige Verbot, was ich überhaupt aus dem Islam noch praktiziere ist lediglich das mit dem Schweinefleisch

Wenn du einen Moslem fragst, warum er das macht - dann wird er dir antworten, dass es so Vorschrift ist.

Kaum einer wird wissen, dass der Grund dafür ist, dass Schweinefleisch bei falscher Lagerung unglaublich schnell verdirbt - und in der Wüste vor 1000 Jahren war das natürlich mit Kühlschranken noch nicht so ne Sache :)

Auch für andere "Gebote" kannst du historische Begründungen finden.

Meine Oma ist eine sehr Gläubige. Sie betet 5x am Tag, hofft für ihre
Kinder und Enkelkinder nur das Beste und ist in allem eine sehr
barmherzige Person, und als ich Klein war habe ich eben viel Zeit mit
ihr verbracht und ich denke, dass sie mich eben so sehr mit dem Glauben
geprägt hat. Laut ihr, war ich sehr "fasziniert" über das Leben danach,
über Gott etc.. etc..

Du bist eher davon beeindruckt, wie deine Oma ist bzw. was ihre Überzeugung aus ihr macht - nicht vom Glauben an sich.

Ich vermute, deine Oma wäre auch ohne Glauben eine gute Person - einfach, weil solche Einstellungen (Für Kinder / Enkelkinder da sein, Barmherzigkeit, ...) Charaktersache sind :)

Dafür braucht es ebenfalls keinen Glauben.

Daher:

Ich hoffe ihr könnt mir trotzdem einen guten Rat geben.

Du tust das Richtige - Moslem bist du sowieso keiner mehr, aber du gehst den richtigen Weg: Selbst glauben und sich nicht von Institutionen / heiligen Büchern / Priestern etwas vorschreiben lassen. :3

Mach weiter so!

Kommentar von Missi1103 ,

Ich kann dir sagen warum wir kein schweinefleisch essen dürfen.

Es ist verboten wurden und es ist dreckig damit meine ich davon bekommt man haufen weise krankheiten.

Zwei christliche wissentschaftler haben es herrausgefunden mega lang die liste mit den krankheiten.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Missi 

Ob das Schwein  Gesund ist oder nicht ist ,ist in dem Kontext doch  völlig irrelevant . 

Ich esse auch kein Schwein aus gesundheitlichen Gründen ,als Christin ...aber du selbst  isst kein Schwein weil es dir definitiv verboten ist .Ich allerdings dürfte das wenn ich wollte.Du aber nicht .

Mohammed übernahm dies Gesetz von den Juden .... vor 1400 Jahren war das wohl kaum bekannt ,was du hier als Wissen der Muslime anpreist .

Antwort
von Jogi57L, 99

Hier Deine frühere Frage:

https://www.gutefrage.net/frage/glaubenskrise-islam---was-soll-ich-tun?foundIn=u...

_______________________________________________________________

Du könntest Dir die Frage stellen, weshalb Dich dies insgesamt belastet....

z.B.:

hast Du "Angst".. etwas "falsch" zu machen, und dann in der Hölle zu landen ?

o.ä.

Analysiere einfach Dich selbst.. und auch nur vor Dir selbst.

Schreibe es auch auf....

z.B.

" .. ich will gerne glauben, weil:

a, b, c....."

Dann die anderen Punkte:

" ich kann nicht glauben weil..

x, y, z..."

Lass bei den einzelnen Punkten, die Du dir aufschreibst Platz.. damit Du Gedanken dazu setzen kannst, die Dir erst später einfallen....

Vielleicht hilft Die dieses Vorgehen, einer Lösung näher zu kommen.. LG J.

Kommentar von alpaycal ,

Vielen Dank! Ich wusste ja, dass ich die Frage schon mal gestellt hatte. 

Antwort
von Klymen, 86

deine zweifel sind ganz normal... jeder mensch stellt sich denen mal!

Ich frage nur: Wo ist im moment dein problem?
du lebst ein (gutes) leben in Deutschland, bist zufrieden und relativ unreligiös.. ist doch alles gut!

das man sich nach und nach von dem glauben entfernt.. nun gut, einige wird das stören aber man sieht dir das ja nicht an:)

also: einfach zufrieden weiterleben und nicht das große problem suchen:D

ist doch egal ob muslim, atheist oder christ etc..:D sind alles menschen^^

Antwort
von saidJ, 118

esselamu alejkum
um den anschluss wieder zu finden solltest du allah kennenlernen und anfangen ihn zu lieben , allah hat 99 namen mach dir gedanken über sie hör dir vorträge über allah an sollte nicht so schwer sein ich schätze mal dich interesiert doch wie dein schöpfer so ist :)

Antwort
von Missi1103, 57

Selam

Ich kann dich verstehn bei meiner familie ist es genauso eine seite von meiner familie sind moslems tun aber nichts. Und die andere ist ungläubig

Satan redet dir solche sachen ein er will das du aus der religion rausgehst mein tipp für dich lesse den quran damit du mehr wissen bekommst und lehrne und mache das gebet, denn im gebet bittest du allah das er dich rechtleitet. Wenn du das gebet machst bekommst du dafür auch eine geoße gute tat dafür:)

Kommentar von waldfrosch64 ,

@missi 

Satan redet dir solche sachen ein 

Ich glaube eher dass der Satan hier etwas zu schnell zu Hand genommen wird . 

Hätte Gott nicht gewollt das wir denken und mit Vernunft wählen dann hätte  er uns wohl weder das eine noch das andere mit auf den Weg gegeben.

Antwort
von jessica268, 28

Ich kenne dieses Gefühl. Meine Familie sind Atheisten. Meine Oma war auch gläubig, aber irgendwie falsch.

Deswegen habe ich sehr lang gebraucht bis ich für mich den richtigen Glauben fand. Der Weg war: verschiedene Glauben kennenlernen. Mehrere Kirchen ausprobieren.

Es gibt ja nicht nur die Kirchen, manche glauben an ganz andere Dinge. Wichtig ist, finde ich: das man etwas hat woran man glaubt.

Es wird immer Leute geben, die dieselbe Religion anders ausleben. Ich brauche viel Kirche, gewissen Rituale. Meine Freundin braucht wieder andere Dinge. Wir respektieren es gegenseitig und reden auch darüber. Laß Dir nicht reinreden. Wenn man z.B. die Bibel liest interpretiert sie jeder anders.

Ich wünsche Dir, daß Du Deinen richtigen Weg findest. Wie auch immer er aussieht.

Antwort
von Fabian222, 75

Salamun aleykum lieber Bruder

Die Menschen muessen endlich zugeben, dass eine unvorstellbare Macht oder Kraft existiert mit grenzenlosem Wissen und Vorauswissen, die das gesamte Universum zuerst in Gang gesetzt hat.

Allah – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen und Bestaendigen. Ihn ueberkommt weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehoert (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es denn, der bei Ihm Fuersprache einlegen koennte – außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, sie aber umfassen nichts von Seinem Wissen – außer, was Er will. Sein Thronschemel umfaßt die Himmel und die Erde, und ihre Behuetung beschwert Ihn nicht. Er ist der Erhabene und Allgewaltige. (Koran Sure 2 Vers 255)


Und als Ibrāhīm sagte: „Mein Herr, zeige mir, wie Du die Toten lebendig machst!“ Er (Allah) sagte: „Glaubst du immer noch nicht?“ Er sagte: „Doch, aber (ich frage,) damit mein Herz Ruhe findet.“ Er (Allah) sagte: „So nimm vier von den Voegeln und zieh sie dann her zu dir. Hierauf setze auf jeden Berg einen Teil von ihnen. Hierauf rufe sie, so werden sie zu dir herbeigeeilt kommen. Und wisse, dass Allah Allmaechtig und Allweise ist.“ (Koran Sure 2 Vers 255)

Man darf sich Fragen stellen, aber man darf nicht zweifeln. 

Lies den Koran 

Und Wir offenbaren vom Qurʾān, was fuer die Glaeubigen Heilung und Barmherzigkeit ist; den Ungerechten aber mehrt es nur den Verlust. (17:82)

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