Frage von Spock1701, 236

Glaubensinhalt Christentum = Unmöglich?

Hallo Community!

Ich bin offizieller Christ. Nun stell ich mir als bewunderer der Wissenschaft und Logik die Frage, ob die Lehre des Christentums wissenschaftlich oder/und Logisch nachvolziebar ist. Gibt es gewisse paralellen, die euch auffallen? Ist das überhaupt möglich? Gibt es Beweise? Was denkt ihr?

Diese Fragen als (noch) offizieller Christ beschäftigen mich natürlich. Adererseits fühle ich mich zu dieser Indiziengesellschaft nicht mehr hingezogen.

(PS.: Ich bitte um keine absolutistischen Christen, da jede Diskussion über Wissenschaft und Logik unmöglich ist. Zudem möchte ich nicht bekehrt werden und keine Bibelstellen vorfinden, da ich diese nicht als Beweis betrachte.)

Mit freundlichen Grüßen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von sarahj, 93

chris hat viel aufgezählt dem ich zustimme.

Man kann eigentlich nur mit einer großen Schere im Kopf wirklich gläubig sein.

Ich vermute auch, daß die meisten nicht wirklich an die Aussagen glauben, sondern tatsächlich "an den Glauben glauben". I.e. es gibt ihnen ein gutes Gefühl, oder eine Gemeinschaft, in der sie sich aufgehoben fühlen, und im Grunde wäre es zweitranging, woran eigentlich konkret geglaubt wird.

Das kann man nachvollziehen, und die Aussicht auf ein Leben nach dem Tod ist natürlich verlockend.
Wenn auch vielleicht naiv und unrealistisch.

Wenn man sich auch mal umschaut, wie manche ihren Glauben wechseln (mal Esotheriker, dann Drogie, dann Veganer, dann Christ, dann Moslem usw.) bestätigt das meine Meinung, daß die meisten lediglich unsicher und unselbständig sind, ihr Leben nicht selbst auf die Reihe kriegen, und jemanden brauchen, der ihnen sagt, wo es lang geht
(Christen: jetzt nicht bashen: natürlich sind nicht alle sind so, und wer jetzt protestieren will, genau den haben ich natürlich nicht gemeint ;-).

Ich empfehle die videos von Daniel Dennett auf youtube,
z.B. "good reasons to believe" zur Erbauung.


(ist übrigens auch für Christen spannend - der Mann ist einfach super clever und witzig)

Kommentar von sarahj ,

wer ungeduldig ist, der gehe vor bis ca. Minute 15, wo er fragt, wer "glaubt an E=MC^2" und hört sich die 4 Minuten bis 19 an. Wenn das gefällt, der sollte dann zum Anfang gehen und alles genüßlich anschauen...

Kommentar von sarahj ,

wow. Danke für das *-chen.

Kommentar von Spock1701 ,

Richtiger Inhalt zur richtigen Zeit darf belohnt werden. Bitte.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von 2kiwis, 130

es gibt weder Beweise dafür oder dagegen. Bei Entscheidung für eine Religion schränkt man sein an sich gesundes Urteilsvermögen nachhaltig und massiv ein. So werden Anhänger geschaffen. Die Antwort liegt in dir selbst, und nicht in welchen auch immer Theorien. Du kennst die Antworten bereits, bist jedoch nicht bereit, Verantwortung dafür zu übernehmen, sondern versteckst und schützt dich hinter deiner Religion. 

Keine Religion konnte bis heute Kriege verhindern. 

Das allein reicht schon um zu erahnen, was beabsichtigt ist. Macht & Kontrolle unter dem Deckmäntelchen des Glaubens. 

Kommentar von Dummie42 ,

es gibt weder Beweise dafür oder dagegen.

Naja, ich finde ja, es gibt erdrückend viele Beweise gegen Religion und Transzendenz. Religiöse Menschen wollen sie nur nicht sehen und schon gar nicht begreifen. Es ist ja auch deutlich einfacher den Hokuspokus zu glauben und sich weiter keine Gedanken zu machen.

Antwort
von OlliBjoern, 91

Ich denke, man kann die Lehre logisch nachvollziehen, indem man psychologische und soziologische Faktoren heranzieht, die die Gesellschaften in den damaligen Zeiten bestimmt haben (oder bis heute noch). Ich bin aber weder Psychologe noch Soziologe, daher sind meine Ansichten in den Bereichen sicher laienhaft. Mitunter waren auch politische Gründe relevant (man könnte sich die Frage stellen, was passiert wäre, wenn das Christentum nicht Staatsreligion im Römischen Reich geworden wäre; wären wir heute dann auch Christen?).

Der Begriff "Beweis" ist so eine Sache. In der Wissenschaft ist er sehr wichtig (z.B. in der Mathematik). Im Bereich der Religion ist er mitunter etwas verpönt (nicht das Wissen, sondern der Glaube ist selig machend). Ich denke, man kann eine Religion weder beweisen noch widerlegen, die Begriffe passen hier nicht recht, da Religion eine gewisse Axiomatik voraussetzt (die zudem noch einen weitreichenden historischen Bezug aufweist zu einem Schrifttum).

Ich denke, es macht nicht so viel Sinn, im wörtlichen Sinne beweisen zu wollen, dass die Erde in 7 Tagen erschaffen wurde, nur ein paar Tausend Jahre alt ist, usw. Dem ist wissenschaftlich gesehen nicht so. Nur sollte man nicht den Fehler machen, dass diese alten Texte dadurch "wertlos" würden. Das sind sie m.E. nach nicht. Sie spiegeln Wissen und Glauben eines Teils der damaligen Menschen wider, damit sind sie schon mal historisch wertvoll (aber nicht nur das).

Psychologisch und soziologisch kann man aus den Texten mehr herausgewinnen, als das, was der bloße Wortlaut darlegt.

Kommentar von Spock1701 ,

Du redest meistens in der Vergangenheit zum Christentum. Ist es für dich Geschichte, veraltet, nicht mehr aktuell?

Würde gerne deine Meinung wissen.

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von OlliBjoern ,

Du hast Recht, ich sollte natürlich nicht nur in der Vergangenheitsform davon reden. Ich meinte, dass die Basis (Bibel) in älteren Zeiten (Plural) gelegt wurde, und darauf beruft sich das Christentum ja. Auch wenn es durchaus aktuelles Christentum gibt, das ist klar.

Kommentar von sarahj ,

"Psychologisch und soziologisch kann man aus den Texten mehr herausgewinnen, als das, was der bloße Wortlaut darlegt. "

Dem kann man zustimmen, und der Bibel einen Stellenwert vergleichbar der Odyssee oder Grimms Märchen geben. Aus beiden kann man mehr gewinnen als die bloße Geschichte.
Besonders in Grimms Märchen findet man jede Menge moralischer Aussagen. Bei nüchterner Betrachtung, aus Sicht eines Aussenstehenden vielleicht sogar insgesamt bessere.

Ich hätte damit keine Probleme - vermutlich werden Christen aber laut protestieren, wenn man "ihre Bibel" mit Grimms Märchen gleichsetzt.

Kommentar von OlliBjoern ,

Ich selber benutze "Märchen" auch nicht im negativen Sinne. Hänsel und Gretel ist z.B. eine durchaus schöne Geschichte (übrigens gut vertont von E. Humperdinck - nicht zu verwechseln mit dem Sänger, der den Namen geklaut hat). Heutzutage verwenden wir den Begriff ja meist negativ im Sinne von "eine unwahre Geschichte", aber bei so einem Märchen geht es ja primär nicht darum, jemandem einen Bären aufzubinden, ein Märchen vermittelt ja so einiges (was über den erfundenen Inhalt hinausgeht).

Man könnte z.B. anführen, dass Kinder Fremden nicht vertrauen sollten; die Erkenntnis, dass auch Eltern sich irren können; Armut; Verführung; Verzweiflung und Hoffnung; Erlösungsmotive (auch in Jorinde und Joringel) usw.

Unsere Kultur baut weit mehr auf Mythen (und Geschichten) auf, als man das meist wahrnimmt (als Beispiel führe ich gerne die Namen der Wochentage auf, die in der deutschen Sprache noch z.T. aus vorchristlichen Zeiten stammen, z.B. der Freitag von der nordisch-germanischen Göttin Freya).

Die moderne Zeit ist geprägt von "Entmystifizierungen". Ein beliebtes Missverständnis ist z.B. "Coca-Cola hat den Weihnachtsmann erfunden" (was natürlich nicht stimmt, nicht mal das rot-weiße Outfit ist daher). Die Vorstellung mit dem "Rentierschlitten" stammt aus einem Gedicht von 1823. Der Weihnachtsmann selber hat sein Vorbild im antiken Nikolaus (aus Kleinasien), der ursprünglich nichts mit "Weihnachten" zu tun hatte, wohl aber mit dem Schenken.

Antwort
von SabrinaLiv, 101

Nach heutigem Stande können wir fast alles als falsch belegen,aber damals war die Wissenschaft nicht wirklich ausgeprägt und teils unterdrückt,weshalb Leute sich Phänomene mit göttlichem Machteinfluss erklärt haben,was drauf hinauslief,dass es irgendwann als falsch erkannt wird. Die Kirche hat später auch die Wissenschaft unterdrückt(so wie z.B.Galileo Galilei,der das Weltsystem revolutioniert hat[alles dreht sich um die Sonne und nicht um die Erde],der zum Widerruf seiner Discorsi[Name der Lehre] gebracht wurde und von da an ein Gefangener der Inquisition war). 

Antwort
von Chris1480, 96

Inzwischen ist es wissenschaftlich bewiesen, dass Tote nicht aufstehen können, damals war es nicht ersichtlich, dass entsprechende Personen noch nicht ganz tot waren, ist heute auch nicht sofort erkennbar.

Diverse Pflanzen lösen Halluzinationen aus (damals wie heute).

Unbefleckte Empfängniss? Für mich ein heimlicher Seitensprung/Vergewaltigung Marias vom dem Josef keine Kenntnis hatte.

Wasser zu Wein: Hypnose?

Geteiltes Meer: Ebbe und Flut

brennender Dornbusch: Hitzeflimmern...

Weshalb gab es damals so viele Wunder?

Weshalb gibt es kein einziges unter wisschenschaftlicher Kontrolle?

Es gibt genügend Ungereimtheiten. Als Gemeinschaft/Zusammenhalt im Guten Verurteile ich keine Religion.

Sobald daraus etwas schlechtes entsteht, schon.

Weshalb gibt es Propheten? Wenn es Gott, wie die Religionen ihn sehen, gibt könnte er doch mit all seiner Kraft allen Meschen die gleiche Eingebung bescheren. Weshalb tut er das nicht? Weshalb profitieren geistliche Oberhäupter so dermaßen? Macht, Kirche, Geld, Ländereien....

Weshalb sollte ich in ein Gebäude zum bete gehen, wo es doch in der Natur viel schöner ist? Die Gebäude sind von Menschen erschaffen, die Natur doch von Gott.

Weshalb soll es nützen zu beten, Steingebäude zu errichten.... anstatt zu leben, die Mitmenschen anzulächeln, nett zu sein, sich Gegenseitig zu helfen?

Gehen Menschen in die Kirche um sich "freizukaufen" von ihrer Verantwortung?

Es gibt in vielen Religionen Möglichkeiten, sich von Sünden zu befreien. Weshalb wird nicht mehr Wert auf "Gutes zu tun" gelegt?

Zaubertricks gibt es heute einige, die nicht eingeweihte nicht hinterschauen. Damals gab es diese mit Sicherheit auch, die subtil eigesetzt kleine Wunder erzeugten.   

Wer profitiert an Religion? Wem hilft es?     Mit Sicherheit gibt es viele positiven Seiten an Religionen, gleichzeitig auch negative.

Ich (christlich getauft) halte es nicht für notwendig regelmässig zu beten oder in die Kirche zugehen. Fehler (Sünden) mache ich alleine und muss Sie auch selbst ausbaden/dafür gerade stehen. Manch anderen hilft die Gemeinschaft/Gemeinde (Trost, etc...)          

Ich selbst glaube nicht an eine körperliche Auferstehung (mit einem Bewusstsein), davor haben viele Anst und finden Trost in der Religion.

Die Energie die mich ausmacht, wird in andere Lebensformen übergehen (recyceln, körperlich und evtl. nichtstofflich (Seele?)), das denke ich.

Ich hoffe das dir diese Gedanken ein wenig weitergeholfen haben.

;-)

P.S.: ohne Raum gibt es keine Zeit somit sind alle religiösen Zeitangaben relativ (siehe Relativitätstheorie)

Kommentar von Zicke52 ,

Punkt 2 widerspreche ich.

Vorausschicken muss ich, dass du (wie gefühlte 99% der Menschen, selbst der Katholiken) den Begriff 'unbefleckte Empfängnis' falsch zuordnest: er bezieht sich NICHT auf die Zeugung Jesu, sondern die Marias! Der 'Fleck' ist nicht der GV, sondern die Erbsünde, von der Maria verschont blieb. Und hier hat die katholische ausnahmsweise recht: Maria (falls es sie gegeben hat), ist natürlich, wie alle Menschen, ohne Erbsünde geboren. Die Kirche irrt sich also nicht bei Maria, sondern bei allen anderen Menschen, denen sie frech eine Erbsünde unterjubelt!

Kommentar von comhb3mpqy ,

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Such danach doch mal im Internet oder frag mich.

Kommentar von Chris1480 ,

Natürlich gibt es die. Dann frag ich dich einfach mal, wovon hat definitiv er dich gesund gemacht? Kanntest du ihn schon vorher? Bist du (streng) gläubig aufgewachsen? Welche Religiöse Einstellung hattest du vor deiner Erkrankung, vor deiner Genesung? ...

Kommentar von comhb3mpqy ,

Wenn Sie mich meinen: Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben. Aber mit meinem Kommentar wollte ich auf Berichte von anderen Menschen hinaus. Ein Vorschlag von mir: Schauen Sie sich auf youtube mal den Kanal "mensch Gott" an. Die Produzenten laden ihre Videos auch auf youtube hoch, evt. laufen diese Berichte aber auch im Fernsehen.

Antwort
von herakles3000, 66

Einige Sachen die in der Bibel Vorkommen kann man heute zb mit Naturereignise oder dem Damaliegen Unwissen von MEdizinschen fakten in Verbindung Bringen zb Moses Teilung des Roten Meeres  Kann mit einem Damaliegen Tsunamie in Verbindung gebracht werden auch sind einige der Ägyptischen Plagen so zu Erklären. Lazarus könnzte zb Scheintot gewesen sein oder eine Erkrankung gehabt haben die alles soweit runterfährt das man ihn als tot ansehen konnte Weil es Damals auch dafür keine Instrumente gab um sowas Feststellen zu können.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Mehrere Tage Scheintot? Geht das?

Kommentar von comhb3mpqy ,

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.

Antwort
von hertajess, 14

Wissenschaft schafft Wissen. 

Glauben ist für all jene Bereiche zuständig wo kein Wissen vorhanden ist. 

Vor einiger Zeit hörte ich in dradio einen Linguisten. Der war auf die Idee gekommen im kölner Raum die Bedeutung von Worten, Sätzen, Geschichten und so fort zu erforschen. Er hatte gedacht - was ja Glückssache ist - nachdem er für eine Geschichte 78 verschiedene Bedeutungen gefunden hatte er sei durch. Dann erfuhr er dass er noch einige Viertel in Köln unerforscht gelassen hatte. Da gab er sich geschlagen. 

Was Du als absolutistische Christen bezeichnest sind dann jene Menschen die sich in Köln ganz gewiss nicht wohl fühlen können.:)))) So wie D nicht nur aus Köln besteht besteht das Christentum nicht nur aus solchen Menschen. Wobei noch zu erforschen wäre Was genau Du unter Christentum verstehst. Denn es gibt nicht nur dass uns von unseren Herrschenden aufgedrückte Christentum mit seiner Trinität sondern noch einige andere Richtungen die eben genau diese Trinität ablehnen, deshalb vor über 1.500 Jahren in den Nahen Osten flohen weil sie von der Trinitätslehre verfolgt wurden. 

Wissenschaft glaubt bzw. geht davon aus Fakten zu schaffen. 

Glauben fängt da an wo keine Fakten sind. 

Wenn ich also an die Teilung des Meeres denke welche Moses in der Bibel verantwortet so kann mir heute Wissenschaft erklären dass sich unter bestimmten Umständen tatsächlich jenes Meer so weit und so lange teilt dass eine bestimmte Anzahl Menschen trockenen Fußes von einem Ufer zum anderen kommt. Dazu brauche ich also die Bibel nicht mehr. 

Ob aber Moses sein heute durchaus mit einigem Recht ihm zuzutrauendes Wissen über dieses Naturphänomen den Menschen wissenschaftlich erklärt hat, die nachfolgenden Generationen das Phänomen auch wissenschaftlich annehmen konnten können wir heute nicht beurteilen. Wir können es alleine deshalb nicht weil die kath. Kirche die Vernichtung der größten Bibliothek der Welt in Alexandria zu verantworten hat. 

Ansonsten, auf Deine Frage: 

Christen mit denen Du kritisch diskutieren kannst findest Du massenweise. Empfehlenswert ist als Grundlage sich den Ausweis einer Staatsbibliothek zuzulegen oder die Fernleihe der örtlichen öffentlichen Bibliothek zu nutzen. Gerade in diesem Jahrhundert sind schon manche wirklich sehr lesenswerte Bücher veröffentlicht. Wir haben die Deutsche Staatsbibliothek Berlin, die Bayrische Staatsbibliothek München und die Badische Landesbibliothek an welche jeweils ein Belegexemplar jeder Neuerscheinung gesandt werden muss. Wahrscheinlich wird ein Leben nicht ausreichen um alle dort ausleihbare Literatur kritischer Christen selbst als Querleser zur Kenntnis nehmen zu können. 

Antwort
von Andrastor, 60

Natürlich ist die christliche Lehre logisch unmöglich. Alles was sie Gott an Eigenschaften andichten widerspricht sämtlicher Logik und dem gesunden Menschenverstand.

Nimm das Verhältnis von Gott zu den Menschen als Beispiel.

Er erschafft die Menschen, bestraft sie für etwas dass er so geplant hatte, will dass sie mit ihm eine freundschaftliche Beziehung aufbauen, dennoch verlangt er Anbetung und Unterwürfigkeit von ihnen und erpresst sie andernfalls mit ewigen Qualen.

Wärst du gerne mit jemanden befreundet der dir eine Pistole vors Gesicht hält?

Also ich nicht.

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Er erschafft die Menschen, bestraft sie für etwas dass er so geplant hatte, will dass sie mit ihm eine freundschaftliche Beziehung aufbauen, dennoch verlangt er Anbetung und Unterwürfigkeit von ihnen und erpresst sie andernfalls mit ewigen Qualen.

Das ist wirklich sehr, sehr unlogisch. Das habe ich noch nie so klar gesehen. Ich glaube nicht, dass Gott mich für etwas straft, das er so geplant hat, ich halte auch Gott nicht für meinen Freund und denke auch nicht, dass Gott will, dass er nur mein Freund ist. Ich bete ihn an und habe gerade so die Angst nicht, die ich ohne Glaube hätte. Aber jeder so, wie er es versteht.

Kommentar von Andrastor ,

Laut allgemeinem Verständnis will Gott eine freundschaftliche Beziehung zu allen Gläubigen haben. Oft wird er als "Gott-Vater" bezeichnet, was auch für eine väterliche Beziehung spricht.

Aber wie soll so eine Beziehung zustande kommen, wenn er dich gleichzeitig mit der Hölle erpresst? Wenn dir jemand eine Waffe vors Gesicht hält, bist du dann sein ehrlicher Freund? Ich glaube nicht.

Wenn du dir deine Angst nimmst indem du ihn anbetest, ist das als würdest du den Anweisungen eines Terroristen folgen, damit er dich nicht erschiesst. Sag mir, ist das ein gesundes, gutes Verhältnis?

Antwort
von RobinsonCruesoe, 62

 Ich bitte um keine absolutistischen Christen, da jede Diskussion über Wissenschaft und Logik unmöglich ist. Zudem möchte ich nicht bekehrt werden und keine Bibelstellen vorfinden, da ich diese nicht als Beweis betrachte.

Was meinst Du?

Kommentar von Spock1701 ,

Wie bereits erklärt:

Als absolutistische Christen bezeichne ich jene, die nicht kompromissbereit oder diskusionsfähig sind und nur auf ihren Glauben bzw. Ansichten beharren.

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Ach so

Kommentar von Franz1957 ,

Dir ist aber schon klar, daß auch die Logik nicht kompromissbereit ist?

Kommentar von side74 ,

Logik braucht auch nicht kompromissbereit zu sein...

Antwort
von Franz1957, 36

Deine Frage ist anspruchsvoll, und wir werden sie im Format eines solchen Forenthreads nicht wirklich angemessen diskutieren könnten. Weder religöse noch atheistische Fundamentalisten werden Dir hier die Antworten geben können, die Dich weiterbringen. Du solltest deshalb Kontakt mit intellektuellen, wissenschaftlich gebildeten Christen suchen, die es durchaus gibt.

Es gibt auch genug geeignete Lektüre für Dich. Autoren, deren Schriften anspruchsvoll genug sind, um Dir Stoff zur geistigen Auseinandersetzung zu bieten, sind z.B.: C. S. Lewis, John Lennox, Guillermo Gonzalez, William A. Dembski.

Kommentar von side74 ,

Nicht Intellektuelle und nicht Wissenschaftler sind durchaus auch imstande, vernünftige und interessante Diskussionen über dieses Thema zu führen...

Kommentar von Franz1957 ,

Gewiß sind sie das. Aber das heißt noch nicht, daß auch unser Fragesteller etwas davon hat, und das ist hier das Hauptanliegen.

Antwort
von DerBuddha, 25

es gibt unendlich viele fakten, die belegen, dass es keine götter gab oder gibt und dass die religionen alle nur aus der unwissenheit der damaligen (und oft auch heute noch) menschen entstanden sind........die ersten ötter waren nun mal der gott des feuers, des blitzes usw..... mit der entwicklung des menschen wurden dann die religionen und götter angepasst und weiterentwickelt und letztenendes hat dann ein mensch, nämlich abraham aus seinem verständnis her den monotheismus "erfunden", denn er gilt ja bei allen drei religionen (juden/christen/muslime) als stammvater des monotheismus......... die dinge (märchen) im monotheismus wie z.b. hölle, schlange usw. stammen jedoch aus vorhandenen religionen, hatten dort jedoch einen ganz anderen hintergrund........und die geschichte der religionen zeigt auch eindeutig was fakt ist.............soweit zur geschichte der religionen selbst.

die nächsten fakten die gegen den glauben an gott sprechen sind die fakten in den schriften selbst, denn der dort beschriebene gott hatte viele menschliche eigenschaften, die ein geistwesen nicht haben kann, da z.b. eifersucht, liebe usw. nur emotionale dinge sind, die nur in körpern durch bestimmte ereignisse/prozesse entstehen können.......selbst der satz, dass gott den menschen nach seinem ebenbild erschaffen hat, zeigt doch, dass der gott selbst kein geistwesen war, denn sonst wären wir es ja auch.............*fg*, zudem wird oft beschrieben, dass er nicht allwissend war, dass er sich selbst überzeugen musste, dass er selbst menschen beeinflusste, selbst mordete und solche auch in auftrag gab...........die schriften sind voll von dingen, die zeigen, dass dieser gott nie ein gott wäre sondern nur ein  monster.......

zudem wäre ein echter gott durch uns gar nicht erfassbar, nicht begreifbar und somit auch nicht in irgendeine von uns gewählte kategorie zu stecken, man könnte also nicht behaupten, dass er nur gut wäre, oder alle menschen liebt, (liebe ist auch nur eine emotionale sache und macht sogar blöd in der birne), jeder gläubige schafft sich also seinen gott selbst, wenn er ihm bestimmte eigenschaften zuordnet oder sich vorstellt, wie er sein müsste.........

viele märchen aus der bibel sind sogar schon längst widerlegt, z.b. das geburtsdatum, der geburtsort von jesus, das märchen der angeblichen drei heiligen könige, selbst die 40-jährige wanderung kann man als märchen ansehen, weil es keine chroniken oder irgendwelche aufzeichnung gibt, die dies beschreiben, ausser eben die in der bibel.......und dabei wäre für jedes volk das an der wüste angrenzt, so eine ansammlung von menschen, die zudem noch mit einem gott unterwegs wären, eine ernsthafte gefahr und bedrohung und man hätte auf jeden fall sowas in irgendeiner geschichtschronik der betroffenen länder erwähnt.......jeder mist wurde aufgeschrieben, aber dieses märchen eben nicht...........:)

wenn gott wirklich existieren würde, ein geistwesen wäre, warum musste dann jeder gläubige materielle güter abgeben, gold, ebenhölzer, den erstgeborenen usw.....was soll ein geistwesen damit?.........

es gibt eben unendlich viele fakten, die gegen diesen glaubenswahn sprechen, aber der stärkste beweis ist eben die entstehungsgeschichte der götter und religionen selbst......... und all diese dinge will jedoch kein gläubiger anerkennen, obwohl er immer nach beweisen gegen seinen glauben oder gott ruft, aber wenn man dann mit fakten kommt werden diese zerrissen oder totgeschwiegen oder fanatiker töten einen dann wegen gotteslästerung, und dass, obwohl ja jeder mensch angeblich selbst entscheiden kann ob er glauben will oder nicht..... oder man kommt dann mit schönen und manchmal lustigen bibelzitaten...........es gibt sogar viele gläubige, die meine, sie wären besser als jeder andere mensch da sie behaupten, gott hätte ihnen geholfen und sie geleitet, von einer krankheit geheilt oder zu einem job verholfen.............dumm an der sache ist dann nur, dass sie dann nier erklären können, warum ausgerechnet SIE hilfe von gott erhalten haben, und kleine kinder, die abends im bett liegen und ihren gott anflehen, ihnen zu helfen, denen wird dan nicht geholfen?....lächerlich, echt.......würde ja bedeuten, dass gott kleine kinder leiden lässt, sie missbrauchen lässt und irgendwelche anderen erwachsenen verschafft er dann zum blöden job oder heilt sie?......man echt, da wird man ja krank in der birne wenn man so einen schwachsinn oft hört...........

fakt ist, dass alles immer eine ursache/wirkung hat und wenn jemand in großer not von irgendwoher hilfe bekommen hat, dann ist das so, hat aber nichts mit einem gott zu tun..........ausserdem ist selbst gut/böse immer relativ zu sehen, und aus vielen "guten" dingen sind schon viele schlimme dinge entstanden, natürlich auch umgekehrt...........und das einzige wirklich existierende und schaffende "wesen" wäre die natur selbst, denn sie erschafft und venichtet seit milliarden von jahren immer wieder lebensformen........auch uns, spätestens dann, wenn die sonne keinen kraftstoff mehr hat und dann das gesamte sonnensystem mit ALLEN lebenden spezies in den tod reisst........und dass, obwohl gott ja alle menschen liebt............*fg*.arme gläubige, nehmt euer leben endlich selbst in die hand und glaubt an euch, nicht an einen märchengott, der als monster beschrieben wird.............:)

Antwort
von Eselspur, 47

Es gibt christliche Fundamentalisten. die die Erkenntnisse der Wissenschaft ablehnen. Stimmt.

Die meisten Christen stehen der Wissenschaft genauso aufgeschlossen gegenüber wie die meisten Atheisten. 

Wo siehst du Widersprüche?

http://www.karl-leisner-jugend.de/evolution.htm

http://kurier.at/menschen/im-gespraech/naturwissenschaft-und-glaube-ein-widerspr...

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P13.HTM

Antwort
von Lena065, 88

Naja, stell dir mal vor du wärst so ungefähr im Jahre Christi oder früher geboren worden ok? Früher konnte man dich manche Dinge einfach nicht logisch erklären zb Die Erde, deshalb nam man an diese wurde von einem höheren Wesen erschaffen worden. Dann haben diese "Erklärungen" sich überall verbreitet, wurden ein bisschen abgewandelt und tada die Bibel war da. Es ist allerdings ziemlich traurig das sich manche Menschen heutzutage immer noch an diesen Erklärungen und Weissagungen orientieren

Kommentar von comhb3mpqy ,

Weißt du, dass es auch heute Sachen gibt, die sich die Wissenschaft nicht erklären kann? Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Schau danach doch mal im Internet oder frag mich.

Antwort
von atzef, 76

"Nachvollziehbar" ist das Christentum in seinen verschiedenen Lehren wissenschaftlich und logisch in jeder Hinsicht. :-)

Kommentar von 2kiwis ,

ich bitte um deine Links für die wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit vom Christentum und seinen Lehren!

Danke

Antwort
von Viktor1, 41
Ich bin offizieller Christ. Nun stell ich mir als 
bewunderer der Wissenschaft und Logik die Frage, ob
die Lehre des Christentums wissenschaftlich oder/und
Logisch nachvolziebar ist.

Nun ja, außer für Rechtschreibung sollte man sich auch mit der Wissenschaft und Logik befassen statt sie nur zu bewundern - und mit dem Christentum auch, wenn man es denn hinterfragen will.
Wie kannst du "Glaube" Wissenschaft zuordnen, wie Logik irgendwelchen Schriften (das meinst du wohl) mit Mythen und Erzählungen und Lehren ?
Da intelligente Christen das nicht machen, haben sie im Gegensatz zu dir damit auch keine Probleme damit. Alles wo es hingehört.
Die Basis des Christentums, die Botschaft Jesu (nicht die Bibel an sich) ist jedenfalls nachvollziehbar.

keine Bibelstellen vorfinden, da ich diese nicht als
Beweis betrachte

Und woher beziehst du deine Ablehnung des Christentums ? Irgendwo her mußt du ja Ansätze für deine "wissenschaftlichen" Hinterfragungen haben.

absolutistischen Christen, da jede Diskussion über 
Wissenschaft und Logik unmöglich ist.

Was sind "absolutistische Christen". Ansonsten hast du recht, mit jemanden, der nur Bewunderer von Wissenschaft und Logik ist wäre dies für die Katz.

Kommentar von Spock1701 ,
  1. Um Rechtschreibung habe ich mich bedauerlicherweise nicht sehr gekümmert, da lediglich der Inhalt interessant sein sollte.
  2. Da ich der Meinung bin, wenn man die Wahrheit herausfinden möchte, durchaus Wissenschaft und Logik miteinbeziehen muss. Dadurch ist ein Vergleich des christlichen Glaubensinhaltes, Wissenschaft und Logik nötig.
  3. Um an etwas zu glauben, das mir als Indizie erscheint, finde ich primitiv und sehr unwahrscheinlich. Vergleichsweise Wissenschaftliche Theorien über die Entstehung des Universums - daher mein Zweifel.
  4. Als absolutistische Christen bezeichne ich jene, die nicht kompromissbereit oder diskusionsfähig sind und nur auf ihren Glauben bzw. Ansichten beharren (welche auf dich vermutlich zutreffen).

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von Viktor1 ,

zu 1.
wer sich darum nicht bemüht (Fehler können passieren) ist auch sonst nicht sorgfältig in seiner "Argumentation" - was du bestätigst.
zu 2.
nein, Wissenschaft ist für "Glauben" unnötig , Nachvollziehbarkeit (Logik) wäre erwünscht - aber wie sollte das i.R.gehen ?
zu 3.
unverständlich deine Einlassung -weiß nicht was du rüber bringen willst (sorgfältig sein !! s.o.)
zu 4.
die "Begriffsbildung" kann ich so nicht akzeptieren. Die Zuordnung zu mir schon garnicht - du eigentlich auch nicht da du mit mir noch garnicht diskutiert hast. Du hast also noch nicht mal "Indizien" und urteilst (vermutest), was meine Einschätzung mangelnder Sorgfalt von dir bestätigt. Wenn du "wissenschaftlich" argumentieren willst, hast du darin wohl Nachholbedarf  - rundum ?

Kommentar von Spock1701 ,

zu: zu 1.

Um Rechtschreibfehler kümmere ich mich nicht wirklich. (zur Unterstreichung) Dadurch ersuche ich dich, dass du Rechtschreibfehler meine Sorge sein lässt, und andernfalls meine Fragen ignorierst.

zu: zu 2.

Wissenschaft und Logik ist m.E. ein Fundament, wenn nich vorhanden, ist die Religion, ''die Antwort auf alle Fragen'' unnötig.

zu: zu 3.

Schwächeanfall eines (absolutistischen) Christs/Gläubigen. PS.: Vorsichtig binn ich immer, habe aber auch eine Meinung.

zu: zu 4.

1. Meine eigendlich eindeutigen Eigenkreationen bitte ich nicht zu belästigen, da ich sie 1. oftmals erklärt habe und 2. die Meisten es ''entschlüsseln'' konnten. Wenn du das nicht kannst, ein Beweis für deinen offensichtlich unkompetenten Hasverstand. (Billa ist keine Ausrede :D <--- hoffentlich verstehst du billigen humor.)

2. Warum denkst du, warum ich um wissenschaftliche Beweise und Parallelen zum Christentum suche?! Dass ich darüber noch mehr erfahren möchte, ist es wohl aus der Frage ersichtlich. Andernfalls zeigt das von mangelnder Sorgfalt deinerseits.

3. Ob du meine Einschätzung von dir akzeptirst oder nicht, kratzt mich am geringsten. Zu deiner Befriedigung: beachte das Wörtchen ''vermutlich'' ;-)

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von hummel3, 37

Ich will es kurz machen:

Wenn du dir zu deinem christlichen Bekenntnis im Zusammenhang mit der Wissenschaft noch Fragen stellen musst, dann bist du für mich kein "offizieller Christ".

Du bist dann bestenfalls "interessiertes Mitglied einer christlichen Gemeinde", aber kein Christ, welcher im Glauben von der Wahrheit und Realität der christlichen Lehre überzeugt ist.

Deshalb sollest du auch deine Fragen und Zweifel dort anmelden, wo du die Gottesdienste besuchst und mit entschiedenen Christen- und Gemeindemitgliedern prüfen und diskutieren. 

Kommentar von Spock1701 ,

Ich denke nicht, dass es sinn ergiebt mit beisßielsweise einen Pfarrer über Glaubensinhalt im zusammenhang mit Wissenschaft und Logik zu diskutieren, da dieser immer auf Seite der Kirche stehen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von hummel3 ,

Wenn du, wie aus deinem Kommentar für mich hervorgeht, eine Haltung gegen den christlichen Glauben und gegen die Kirche vertrittst, dann geh von mir aus deinen Weg! - Nur versuche dann bitte auch nicht "scheinheilig" solche Fragen zu stellen und nenne dich vor allem auch nicht mehr "offizieller Christ".

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