Frage von Mondmoritz12, 212

Glaubensgrundsätze von Christen?

Was sind Glaubensgrundsätze von Christen, also allen Christen (Katholisch,Evangelisch,etc.)? Und wo liegen die Unterschiede von den einzelnen unter Gruppen also Katholisch, Evangelisch, etc.? Danke im Vorraus :D

Antwort
von danhof, 131

Es gibt verschiedene Wege, sich Gott zu nähern oder nahe zu fühlen. Eine pauschale Einsortierung in Schubläden ist schwierig.

"Katholisch" bedeutet für mich ein bisschen mehr Wert auf Symbolik und Mystik zu legen. Katholische Messen sind immer ziemlich ritualisiert, feierlich und die Bauten prachtvoll.

"Evangelisch" bedeutet für mich eine etwas nüchternere Herangehensweise.

"Evangelisch freikirchlich" bedeutet für mich eine NOCH nüchternere Handhabung des Glaubens. Die Kirchen sehen oft nicht mehr aus wie Kirchen. Es läuft alles ein bisschen hemdsärmeliger. Auch "Nicht-Profis" dürfen predigen. Obgleich der Bezug zur Bibel noch stärker herausgestellt wird.

Das ist ein bisschen klischeehaft, ich will da keiner Gruppe zu nahe treten. Es sind meine persönlichen Beobachtungen. Bei uns Baptisten (ebenfalls evangelisch freikirchlich) besteht noch ein Unterschied: Babys werden nicht getauft. Nur wer sich aktiv und willentlich zu Jesus bekennt, wird getauft.

"Gute und Schlechte" gibt es überall. Nur weil Katholiken vielleicht ritualisierter sind, sind sie keine schlechteren Christen oder glauben weniger. Es kommt auch ein bisschen darauf an, wie man aufgewachsen ist und, wie gesagt, was für einen Zugang man zu Gott hat. Nähert man sich durch (metitatives) Beten, durch "kühles" Bibellesen, durch (meditatives) Singen, durch Hören (auf Predigten), ...

Antwort
von Gotenks455, 122

Ein jeder Christ bekennt mit seinem Mund und mit seinem Herzen, das Jesus der Christus ist und Gott ihn von den Toten auferweckt hat. (Römer 10,9 - 10,13) 

Unterschiede zwischen den einzelnen Konfessionen gibt es zuhauf. Es wäre also fast unmöglich, die hier alle aufzuzählen.

Antwort
von Chaoist, 120

Diese Seite hilft dir sicherlich weiter:

http://www.katholisch.de/glaube/unsere-gebete/das-glaubensbekenntnis

Antwort
von waldfrosch64, 61

Die wesentlichen Unterscheide von Katholisch zu Evangelisch Liegen im Verständnis von den Begriffen :

  •  Priestertum 
  • Abendmahl 
  •  Kirche .
Antwort
von Philipp59, 46

Hallo Mondmoritz12,

ich habe nachfolgend einige Bibeltexte herausgesucht, die wichtige Glaubensgrundsätze eines Christen hervorheben. Sie lassen auch deutlich werden, ob jemand nur behauptet Christ zu sein, oder ob auch sein gesamtes Leben demgemäß ist.

(Johannes 13:35) Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Die Liebe, von der Jesus hier sprach, geht weit über reine Menschenfreundlichkeit hinaus. Wie weit diese Liebe gehen sollte, beschrieb es einmal so: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe." (Johannes 15:12,13) Das Band der Liebe sollte also unter den Christen so stark sein, dass jeder bereit ist, für den anderen zu sterben. Dadurch entsteht eine multinationale Familie, ja eine weltweite Bruderschaft, in der einer für den anderen da ist und die fest zusammenhält.

(Johannes 17:17) " Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."

Für Jesus war also das geschriebene Wort Gottes von Anfang bis Ende die Wahrheit. Daher stützt sich das wahre Christentum weder auf Philosophien noch auf Traditionen, sondern auf die Lehren der Bibel. Jesus selbst brachte den heiligen Schriften immer wieder große Achtung entgegen, indem er entweder direkt daraus zitierte, oder sie anführte. Oftmals leitete er seine Ausführungen damit ein, das er sagte: "Es steht geschrieben ..." oder "Habt ihr nicht gelesen..." Für ihn waren die bis dahin veröffentlichten Schriften des sogenannten "Alten Testaments" maßgebliche Autorität. Er verurteilte diejenigen (wie beispielsweise die Pharisäer und Schriftgelehrten), die das Wort Gottes um ihrer Überlieferungen willen verwässerten.

(Johannes 17:6) "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten."

Jesus machte aus dem Namen Gottes kein Geheimnis. Auch folgte er nicht der jüdischen Tradition, die Aussprache des Namens Gottes für zu heilig zu halten. Jesus gebrauchte bei seinem täglichen Lehren stets Gottes Wort. Die wahre Religion ist also auch dadurch gekennzeichnet, dass sie den Namen Gottes kennt und gebraucht. Schließlich kommt der Name Gottes in den Urschriften der Bibel etwa 7.000 mal in Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH" vor. Die genaue Aussprache des göttlichen Namens ist zwar im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen, doch im Deutschen ist die Form "Jehova" oder "Jahwe" bekannt. So heißt es in Psalm 83:18: " Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde."

(Matthäus 10:7) "Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘

Die wahre Religion zeichnet sich also auch dadurch aus, dass sie dasselbe predigt, was auch Jesus damals landauf und landab verkündigte: Die Botschaft vom Königreich Gottes. Jesus maß dem Predigen dieser Botschaft eine große Bedeutung bei, da er mit Blick auf unsere Zeit voraussagte: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24:14) Gemäß der Bibel ist dieses Königreich die von Gott eingesetzte Regierung, die der Erde echten Frieden und Sicherheit bringen wird.

(Johannes 17:14) "Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehasst, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin."

Kein Teil der Welt zu sein bedeutet, sich aus den politischen Angelegenheiten und jeglichen militärischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Das trägt wahren Christen zwar immer wieder den Hass der Welt ein, doch folgen sie dadurch dem Beispiel Ihres Herren und Meister. Jesus Christus ließ sich zu keiner Zeit in irgendwelche weltlichen Auseinandersetzungen verwickeln und schloss sich auch keiner politischen Gruppierung seiner Tage an. Selbst als man ihn zum König machen wollte, lehnte er ab, weil seine Zeit dafür noch nicht gekommen war. Als Fußstapfennachfolger verhalten sich auch seine Jünger ebenso strikt neutral.

Diese wenigen Grundsätze eines Christen sind bei weitem keine vollständige Aufzählung. So habe ich mich hier nur auf einige wichtige und wesentlichen Punkte konzentriert.

LG Philipp

Antwort
von nowka20, 49

da gibt es nur einen, den man aber höchst selten anwendet:

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Joh 15,12

12 Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.

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Joh 15,17

17 Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebt.

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Joh 13,34

34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt.

Antwort
von Aaron0402, 27

Der Glaubensgrundsatz ist bei allen die Dreifaltigkeit (Gott, der Heilige Geist, Jesus), ein weiterer der wichtigsten Glaubensgrundsätze ist die Nächsten Liebe! 

Er antwortete und sprach: "Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte und deinen Nächsten als dich selbst."

Lukas 10.27

Antwort
von 1988Ritter, 49

Alle glauben an die 10 Gebote, und halten sich an die Bergpredigt.

Unterschiedliche Handlungen oder Zeremonien stören dies nicht.

Antwort
von stine2412, 44

Mondmoritz, bevor der Christus kam, hatten die Israeliten viele Gesetze. Diese Gebote waren  ein Lehrmeister. Christus löste diese vielen Gesetze mit zwei Geboten ab: Matthäus 22:37

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Dies ist das höchste und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Mit deinem ganzen Verstand kannst du erfahren, was Gott an uns gefällt oder mißfällt. Durch die Nächstenliebe wirst du niemals jemandem etwas zufügen, was du nicht selbst erdulden möchtes. Ein guter Tipp: Wenn man nicht genau weiß, was richtig ist, kann man sich fragen: Wie würde der Herr Jesus jetzt entscheiden?

Die Unterschiede der verschiedenen Glaubensrichtungen liegen darin, wie sie Gottes Wort verstehen. z.B. sagte Jesus: "Wer mit dem Schwert tötet, wird durch das Schwert umkommen" und "Seid kein Teil dieser Welt, so wie ich kein Teil dieser Welt bin". Die Antwort kannst du dir selbst geben, siehe Verstand.

Antwort
von azervo, 72

Die Glaubensgrundsätze, von allen Religionen sind (und waren es immer) auf wirren Wahnvorstellungen und Binsenweisheiten aufgebaut. Fast Alles stinkt regelrecht zum Himmel ... wenn etwas offensichtlich falsch ist, wird es sytematisch schöngeredet und man hat alle nur erdenklichen Ausreden, warum, der grösste Schwachsinn doch existieren soll.

Der grösste Unterschied zwischen Religionen besteht darin, mit was für einem Firlefanz, die Anhänger konditionniert werden.

In evangelischen Religionsgemeinschaften, werden die Leute nur mässig, mit irgendwelchen Zeremonien, Heiligenbildern, Gesang und Verslein eingelullt. In katholischen Kirchen ist das deutlich ausgeprägter. Bei vielen Sekten werden die Leute massif eingelullt, das geht bis zum Schlafentzug und sexueller Abhängigkeit und Ausnützung.

In allen "Kirchen", egal ob christlich oder anderst .. werden Sauereien begangen, die man dann tölpelhaft vertuscht. Man erfindet sogar immer irgendwelche Zeremonien, die die Übeltäter "reinwaschen" sollen.

Alles beruht auch darauf, dass immer ein "Chef" (ein "Gott", "Führer", ..) vorgetäuscht wird, der die verdrehtesten Ideen angeblich gutheissen tun tut.... und das ist immer eine Figur, die irgendwo, im Nirwana hocken soll und die für nichts verantwortlich gemacht werden kann.

Kommentar von danhof ,

Tja... zu diesem lustigen Kommentar kann man eigentlich nur schreiben: Thema verfehlt - 6, setzen.

Jemand fragt "was ist der unterschied zwischen addition und division" und du antwortest "mathe ist blöd". Meinst Du, das ist eine hilfreiche Antwort?

Ich frage mich, was dich so bitter hat werden lassen?!?

Kommentar von azervo ,

Du fragst Dich was Dich so "bitter" hat werden lassen? .. das ist ganz einfach, Du hast Dich massiv von irgend einer "Religion" einlullen lassen und bist deshalb gar nicht mehr in der Lage vernünftig nachzudenken.:

Eine wahren Unterschied zwischen Katoliken und Protestanten gibt es nicht: denen hat man allen den grössten Unfug eingetrichtert.

Kommentar von wolfruprecht ,

...denen hat man allen den grössten Unfug eingetrichtert.

Und welchen Unfug hat man dir eingetrichtert?

Oh Mann, glaubst du allen Ernstes, dass gläubige Menschen nicht vernünftig denken können? Wenn du das mit "Ja" beantwortest, frage ich mich, ob du überhaupt vernünftig denken kannst.

Kommentar von danhof ,

Was DICH so bitter gemacht hab, fragte ich. Ich bin nicht verbittert. Mir geht es gut. Die Blutwerte passen und auch pychisch bin ich stabil.

Kommentar von Mondmoritz12 ,

war jetzt nicht so hilfreich und wenn ich sowas meinem Relilehrer sag, ......... kommt wahrscheinlich nicht so gut -_-

Kommentar von LordPhantom ,

Vielleicht weil er keine 6 im Zeugnis will?

Kommentar von Mondmoritz12 ,

Find ich immer wieder geil, wie manche irgendwas kaputt machen wollen, womit sie sich nicht mal ansatzweiße auseinander Gesetzt haben. Lass doch die Leute einfach das machen was sie wollen und was sie für richtig halten, solange es keinem Schadet. Ich glaube auch nicht an irgendwas derartiges, aber deswegen stört mich es doch nicht das irgendwer an irgendwas glaubt. Mich interessiert es halt wie man glauben KANN und ich trage diese Informationen meinem Lehrer vor damit er glücklich ist und sieht das ich mich mit befasst habe.

Kommentar von comhb3mpqy ,

wenn es dich interessiert, wie man Glauben kann, dann kannst du ja mal ein paar meiner hilfreichen Antworten ansehen, da stehen Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben. Du kannst mir auch schreiben, wenn du willst oder ich kann einige Gründe hier auch auf Wunsch reinstellen

Kommentar von azervo ,

Auch verdrehte Antworten, von religiös verseuchten, ewig dummen Menschen, werden hier als "hilfreich" ausgezeichnet ... von Leuten, die selbst auch Ideen vertreten, die völlig neben der Realität liegen.

Das grösste Problem der Menschheit, sind religiöse Fanatiker und Spinner, die auch noch die verdrehtesten Theorien schönreden ... man kann sich nur darüber freuen, wenn diese verwirrten Leute, ihrer Sekte bzw "Religionsgemeinschaft" möglichst viel Geld für verblödete Verslein und Liedlein bezahlen, die sie "high" machen,  anstatt für chemische Drogen, mit denen sie sich den Verstand zumüllen können.

Aber Du hast schon recht: ich sollte es mir abgewöhnen, dass ich mich für religiöse Spinner schäme und ich sollte mich freuen, dass diese Leute sich möglichst viel von ihrer Zeit, mit bull-shit, versauen.

Aber wenn ich da Leute sehe, die da vor ihren Götzen knien, sich vor diesem Shit verbeugen und wirres Zeug reden ... dann habe ich leider das Gefühl, dass ich in einer Irrenanstalt lebe.

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