Glaubt das Heidentum an einen Gott, an mehrere oder an gar keinen?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

"Heidentum" ist eine abwertende Bezeichnung für die nicht abrahamitischen Religionen, also alle außer dem Judentum, den Christentum und den Islam, also eine sehr unterschiedliche Ansammlung.

Ursprünglich war die religiöse Vorstellung der Heidenbewohner, also der Landbevölkerung gemeint, bei denen es den Glauben an viele Gottheiten gegeben hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"Heidentum" ist ursprünglich alles, was nicht katholisch ist. Später wurde der Begriff aufgeweicht und Heiden sind alle Nicht-Christen. Das, was bei uns Heiden sind, nennt man im Islam "Ungläubige".

Da es wahnsinnig viele Glaubensrichtungen außerhalb des Katholizismus gibt, gibt es im Heidentum auch alle drei Erscheinungen. Beispiele:

Eingottglauben: Hyksos, Echnaton (beide Ägypten)
Mehrgottglauben: Römer und Griechen
Keingottglauben: Atheisten, Pantheisten (tritt vor allem in der Moderne gehäuft auf)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

alle menschen hatten immer ihre religionen und götter, dass liegt im ursprung des glaubens begründet..........der grund der ersten götter und religionen war die unkenntnis der naturgewalten und die "unvorstellbarkeit" dessen, was wir heute wissen.........die ersten religionen sprachen auch nie von nur einem gott oder von "sich die erde untertan machen", für die ersten naturvölker hatte alles einen gott oder wurde so betrachtet...........selbst das normale feld, auf dem pflanzen wuchsen, wurde mit götternamen betitelt und jedes naturvolk lebte immer mit der natur zusammen.........sie sahen die natur als das an, was sie ist, nämlich das wirkliche wunder, deshalb sprachen sie auch meistens von "mutter natur" als ganze einheit...........

erst die weitere entwicklung des menschen beeinflusste dann die späteren religionen und den glauben.............der monotheismus, der heute die drei "grössten" religionen beinhaltet, judentum, christentum und islam spricht dann von nur noch einem einzigen gott und beansprucht sogar, dass es nur diesen einen gibt und man nur ihn anbeten darf, was wiederum völlig absurd und falsch ist und zudem wird der mensch aufgefordert, sich die erde untertan zu machen, was man bis heute wörtlich nimmt...........

zudem ist der monotheismus eine erfindung von einem einzigen menschen, dem die vielzahl der götter wahrscheinlich zu anstrengend war, denn er wuchs mit der ägyptischen mythologie und der religion der sumerer auf...........sein name war abraham und deshalb spricht man auch oft von den abrahamitischen religionen.....der witz an der ganzen sache ist, dass die gläubigen dieser religionen behaupten, ihre religion und ihr gott wäre die/der wahre, dabei vergessen sie, dass ihre religion zu den letzten religionen gehört, denn es gab unendlich viele vor ihnen und die ganzen dinge aus dem märchenbuch, dass sie dann das alte testament nennen und das angeblich gottes worte enthält, wurde aus älteren religionen geklaut, umgeschrieben und der neuen religion angepasst.....viele dinge stammen aus der ägyptischen mythologie under der religion der sumerer, z.b die angebliche hölle, die gar nicht existiert, in der ägyptischen mythologie einen ganz anderen ursprung und hintergrund hatte, denn dort ging es im unterweltsbuch der ägypter nur um die tägliche nachtreise des sonnengottes durch die unterwelt, auch die schlange spielt dort eine rolle, jedoch nicht die der verführung wie im christentum..............

alle anderen religionen und gläubigen wurden ab diesem zeitpunkt dann als "heiden", "ungläubige" oder sonstiges betitelt, weil man nur noch den monotheismus als echte religion ansah..........selbst die römer hatten vor dem monotheismus eine art heidenglauben, denn sie übernahmen die meisten religionen von eroberten gebieten und mischten sie dann mit ihrer..........am besten sieht man diesen wahn bei der christianisierung von neuen kontinenten und ländern, wie z.b. in amerika bei den indianern, in brasilien bei den urvölkern usw........

der grösste betrug im monotheismus ist zudem, dass man heidensymbole übernahm, sie in den jeweiligen glauben einbaute, um die freien stämme (heiden) zur jeweiligten religion überreden zu können.......im christentum war das dann kaiser konstantin, der bis zur konvertierung ins christentum selbst einen heidnischen glaube hatte und der das heidensymbol, das kreuz mit einem trick als gottessymbol der christen übernahm, das kreuz ist uralt und eben ein "heidensymbol".............im islam wurde die/der kaaba dann durch mohammed zum glaubenssymbol der muslime übernommen, wobei vorher aber die ganzen "heidnischen" symbole an diesem stein abgeschlagen wurden, denn an diesem stein waren viele heidengötter angebracht............ohne diesen stein wäre kein freier stamm zum neuen islam gewechselt, denn der stein war als glaubenssymbol der freien "heiden"-stämme schon viel älter als der islam selbst..........

so wurde in allen bereichen des monotheismus betrogen und getäuscht......am besten sieht man das im märchenbuch, bibel genannt, denn nicht umsonst gibt es die apokryphen, dass sind schriften, die andere dinge zeigen, als das was den gläubigen immer eingetrichtert wird........bei der kanonisierung der bibel hat man also nur dass aufgenommen, was in den glaubenskram der damaligen herrscher passte...........selbst der koran existierte in verschiedenen versionen und deshalb gitb es auch dort den tausende jahren alten streit zwischen sunniten und chiiten.......eigentlich unvorstellbar, denn muslime dürfen sich nicht gegenseitig töten, tun sie aber............

heute sind über 50 prozent der dinge aus dem märchenbuch schon längst wissenschftlich widerlegt, aber die gläubigen meinen immer, nur weil ein mensch mit dem namen jesus wirklich lebte, muss auch die bibel recht haben..........dummes denken, denn dann müssten auch grimms märchen, z.b. die bremer stadtmusikanten wahr sein, denn bremen existiert auch und es gibt sogar ein denkmal der tiere dort..........selbst die angeblichen 10 gebote sind keine gottesgebote sondern uralte verhaltensregeln der "heiden" gewesen, um ein überleben in der natur zu sichern........

dass beispiel jesus zeigt, dass eben viele dinge nicht stimmen, denn heute weiss man, dass sein geburtsort, sein geburtsdatum, das märchen der drei heiligen könige oder die legende des weihnachtssterns nicht wahr sind.........zudem weiss man auch, dass jesus viele frauen als verehrerin hatte und sich von diesen sogar aushalten ließ...........er war anführer einer weltuntergangssekte und total radikalisiert, aus heutiger sicht ein terrorist und er hat selbst gesagt und gedroht, dass er nicht gekommen ist um frieden zu bringen sondern das schwert...........und vor allem, die zwietracht.........

all diese dinge zeigen, dass die "besten" gläubigen die waren, die im einklang mit der natur lebten, sie schonten und pflegten und von den neuen glaubensherrschern als "heiden" betitelt wurden.............:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das kommt auf die Art der heidnischen Religion an. Es gibt solche Religionen, die an einen Gott glauben, solche die an mehrere Götter glauben und solche die an gar keinen Gott (zumindest in unserem Sinn) glauben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit Heidentum werden üblicherweise polytheistische Religionen bezeichnet. Also solche, wo es viele Götter gibt.

Ein Beispiel dafür wäre die Religion im antiken Griechenland. Aber auch dort gab es einen "Hochgott", der die Welt geschaffen hatte und über allem stand. Nur glaubte man nicht, dass man zu ihm beten könnte und dass er sich um die Menschen kümmern würde. Er hatte auch keinen Namen. Dieser Hochgott war also mehr eine philosophische Vorstellung und hatte für die Frömmigkeit keine Bedeutung.

Auch in vielen "heidnischen" afrikanischen Religionen, in denen Ahnen und Geister eine große Rolle spielen gibt es einen Hochgott.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

wer soll denn 'das Heidentum' sein? Die alten Römer haben wahrscheinlich die ersten Christen als Heiden angesehen, weil sie die althergebrachten Kulte nicht mitmachten. Für die Christen wiederum waren die Römer die Heiden.

Je nachdem also, wer von wem als Heide bezeichnet wird, glaubt er an alles Mögliche oder an nichts oder woran auch immer.

Herzliche Grüße,

Willy

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Lissielis
03.02.2016, 16:47

Ich meine die Heiden, die 2000 v. Chr. Stonehenge erschaffen haben ;)

0

Du musst zunächst einmal definieren, was du meinst.

Im Allgemeinen ist "Heide" einfach eine herabwürdigende Bezeichnung für Personen, die nicht einer bestimmten Religion angehören. So war der Begriff während der Christianisierung Europas und während der Kreuzzüge in Gebrauch.

Daneben gibt es aber auch das so genannte "Neuheidentum" oder den "Neo-Paganismus", die sich als Wiederbelebung vorchristlicher Glaubensvorstellungen verstehen.

Der entsprechende Wikipedia-Artikel findet sich hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Neopaganismus

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Heidentum ist ein Zustand des    Nicht-zum-Christentum-bekehrt-Seins

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

an Gott o.aehnliches  glaubten schon die in der Steinzeit vor 40.000 Jahren

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist ein breitgefächerter Begriff.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung