Scholaneru am 04.08.2009 um 2:14 Uhr
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Christen glauben nicht an den Teufel, sondern an Gott.
Nur wird uns in der Bibel gezeigt, dass Satan eine Realität in dieser Welt ist.
Jesus hat klar darauf hingewiesen wovon das Leben vom Widersacher Gottes bestimmt wird und wofür er verantwortlich ist Johannes 8, 44:
Er ist ein Lügner, weil er die Menschen betrogen hat.
Ein Mörder, weil er Ihren Tod des verursacht hat.
Es begann damit, dass er den Menschen Dinge versprach, die falsch gewesen sind.
Bis heute ist das seine Methode die Menschen zu täuschen. Er verspricht ihnen größere Freiheit, ein erfüllteres Leben, mehr Lebensbefriedigung und einen höheren Lustgewinn.
Das kann der Mensch aber nur erreichen, wenn er sich der Ordnung Gottes entledigt, bzw. sie nicht so ernst nimmt.
Diese würden die Menschen einengen, sie ihre wahren Freiheit berauben, sie zu unterwürfigen Wesen machen und ihre Lebenslust verringern.
Deshalb lautet die Parole: Lebe dich aus, mache was du willst, genieße dein Leben, kümmere dich nicht um irgendwelche Vorschriften, denn die würde dich nur einengen.
Seit dieser erste großen Lüge bewegen sich die Menschen in diese falsche Richtung.
Was aus dem schöneren und Leben ohne Grenzen geworden ist können wir an unserer Welt sehen.
CHRISTUS dagegen hat den Menschen gezeigt worauf wirklich ankommt, um ein erfülltes Leben zu führen. Wenn sich die Menschen an Gott und seiner Ordnung orientieren.
Das würde ihnen die wahre Liebe, die wahre innere Befriedigung und das wahre Glück bringen.
Dieses Leben ist im Gegensatz zu dem Leben, was Satan den Menschen versprochen hat nicht kurz, sondern ewig.
So wie damals im Paradies steht auch heute jeder Menschen vor dieser Entscheidung, wem er vertrauen möchte:
Gott, der uns ein Leben in Fülle anbietet, das ewig ist oder
der verlockenden Stimme, die uns eine größere Freiheit verspricht, wo wir machen können, was wir wollen. Die den Menschen dazu auffordert sich Gott zu entledigen und sich nicht vorschreiben lässt, was er tun darf und was nicht.
Damit alle Bedenken ausgeräumt werden geht die Stimme noch weiter und sagt:
Dieser Gott ist sowieso nur eine menschliche Erfindung. Den gibt es ja in Wirklichkeit gar nicht. Was machst du dir deshalb Gedanken, dass du dich vielleicht eines Tages für dein Leben verantworten wirst müssen.
Vergiss einfach diesen Unsinn, dann brauchst du dir auch kein Gewissen mehr machen.
Dieses Argument zieht heute bei vielen Menschen und so werfen sie einfach Gott über Bord und leben dann nach ihren eigenen Vorstellungen.
Doch zu diesen verlockenden Angeboten sagt Jesus: Halt! Weißt du überhaupt woher diese Gedanken kommen? Bist du dir auch bewusst, dass das lauter Lügen sind?
Denn, der dir diese Dinge verspricht ist der VATER der LÜGE. Er ist ein BETRÜGER von ANFANG an.
Er hat die Menschen bereits im Paradies um ihr wahres Lebensglück und um ihr EWIGES LEBEN betrogen.
Tatsache ist, dass er dir nichts Bleibendes geben kann, was wirklich dein Leben erfüllt.
Am Ende hast du nichts.
Welcher Stimme wollen wir unser Vertrauen schenken?

Der Teufel existiert, daran glauben wir. Aber wir glauben nicht so an den Teufel, wie wir an Gott glauben im Sinne von vertrauen, auf jemanden bauen, sein Leben an etwas hängen.

Müssen sie ja wohl!
quetzalcoatl am 8. August 2009 01:09 Nein, muss ich nicht.

manche christen sind sogar fest davon überzeugt das unsere welt erst seit 5000-6000 jahren existiert und wir alle die nachkommen von eva und adam sind........ wegen solchen leuten wird mir immer wieder bewusst wie zurückgeblieben wir menschen eigentlich noch sind......
Hirnlos am 5. August 2009 00:14 Tja, so kann man sich irren.
Wir sind tatsächlich alle Nachkommen von Noah und seiner Familie...
Und die Menschheit gibt es ca. 6000 Jahre; die Erde gibts wesentlich länger.
Do9juli2009 am 6. August 2009 02:10 oh nein..... da kann mann nur den kopf schütteln warum bin ich nicht 1000 jahre später auf die welt gekommen? WARUM?!
Würde sich da für Dich etwas ändern?
Du bist heute hier und lebst heute - was machst Du aus Deinem Leben? Was wirst Du Gott einmal antworten?

Ich glaube, die "Christen" sind da ganz unterschiedlich darin, was sie im einzelnen glauben oder nicht.
Das fängt schon damit an, daß einige "an Jesus" glauben und ihn anbeten, wo doch Gott gesagt haben soll, man solle keine anderen Götter neben ihm haben. Jesus ist aber nicht Gott! Also??
Dann gibt es welche, die glauben, Jesus habe sie bereits erlöst und andere warten immer noch darauf, daß er wiederkommt und sie erlöst.
Dann gibts welche, die glauben, daß Jesus der EINZIGE Sohn Gottes war und andere glauben, daß JEDER Mensch Kind Gottes ist.
Und so weiter, und so weiter...
Das seltsamste an der christlichen Religion ist, daß die Heilige Schrift in Milliardenauflage in der Welt verteilt wurde und wird - und keine Gebrauchsanleitung dazu!!
heureka47 am 4. August 2009 02:26 Zudem finde ich seltsam, daß im "Vaterunser" gebetet wird: "...und führe uns nicht in Versuchung..." - wo doch der Gott, der Liebe ist, uns kaum in Versuchung führen würde; eher doch der so genannte "Versucher", der "Satan", also der "Teufel".
Ist das nicht merkwürdig??
Harterkampfer am 4. August 2009 13:21 Sehr wichtiger Hinweis, Heureka! Ist mir noch gar nicht aufgefallen, dass Gott der VERSUCHER ist!
Ja, die gesonderte Gestalt des Teufels können die Theologen getrost vergessen, wenn sie die ambivalente Natur Gottes akzeptieren!
0utlaw am 4. August 2009 20:35 Hm, ja interessant, "Gott" als "Versucher". Warum sollte "Er" uns in Versuchung führen wollen? Ist es vielleicht eine "Allmacht", die alles und allen erlaubt zu sein, so auch Potential und Raum für vermeindlich "Böses" bietet?
"...sondern erlöse uns von dem Bösen..." heißt es weiter, das ist m.E. ein versteckter Hinweis darauf, dass dem Menschen bereits "Böses" zugedacht wurde. Dass der Mensch also im Begriff ist, "Böses" (z.B. (Selbst)zerstörerisches) tun wird. Natürlich kann uns da "Gott" wieder "herauserlösen", denn "Er" weiß ja was "gut" für uns ist.
Ich halte ja nicht viel, was in der Kirche gepredigt wird; m.E. sollte vielmehr praktiziert werden, wie man z.B. den "Himmel auf Erden" erschaffen könnte. Nicht Tag für Tag leeres Gerede (was ja ohnehin meist nicht nachvollziehbar ist.) Ich bin für persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse!
heureka47 am 4. August 2009 23:13 @ harterkampfer: Danke! In diesem Zusammenhang fällt mir eine Sichtweise ein, die ich vor Jahren mal hörte: Daß nicht nur Jesus Gottes Sohn sei, sondern auch Satan. (Klar, nicht? - wenn Gott Schöpfer von ALLEM ist!) Folglich gehört auch Satan, der Teufel - oder wie immer man die der bedingungslosen Liebe abgekehrte Seite nennen möchte -, zu Gottes gutem "großen Ganzen".
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Aus anderen Zusammenhängen ist mir klar geworden, daß die ANGST das Gegenstück zur LIEBE ist und daß man von daher die ANGST als ANTICHRIST bezeichnen könnte. Die ANGST aber hat das Potenzial, uns anzutreiben, uns von dem "Schlechten", dem "Bösen" zu lösen, zu entfernen - und uns in Richtung Gott und Liebe zu "treiben". Also ist die Angst doch im Grunde unser Freund!
Harterkampfer am 5. August 2009 11:33 Heureka, das bedeutet, dass nicht der Satan unser Gegner in der Existenz ist. Auch nicht der Andersgläubige! Auch nicht unsere inneren Impulse! Sondern „Gott“!
Genauer gesagt, wir treten an, die Bedingungen der Existenz, wie sie uns begegnen (=Gott) in unserem Sinne und im Sinne z.B. der Naturerhaltung verbessern! Das tun wir bereits schon seit Menschengedenken, indem wir Kranke heilen, Lebensmittel auf Vorrat produzieren, uns antiselektionistisch verhalten (Alte werden nicht ausgesetzt).
Ich wundere mich immer wieder, wenn religiös geprägte Menschen sagen, der Mensch dürfe sich nicht in das Werk Gottes einmischen. Aber natürlich tun wir das schon immer! Und natürlich ist das eine Aufgabe von uns! Die Schöpfung ist nicht etwas Abgeschlossenes, sie ist immer in Veränderung begriffen, und wir bringen uns ein!
0utlaw am 5. August 2009 12:06 Da stimme ich dir vollkommen zu, Harterkampfer. Wir können uns gar nicht nicht einmischen, wir selbst gestalten ja die Schöpfung mit! Es liegt nur an uns, mit wieviel Liebe wir das tun.
heureka47 am 6. August 2009 12:45 @ harterkampfer: >>das bedeutet, dass nicht der Satan unser Gegner in der Existenz ist. Auch nicht der Andersgläubige! Auch nicht unsere inneren Impulse! Sondern „Gott“!<<:
Ja UND nein! Ich will diese Aussage von dir nicht unkommentiert so stehen lassen. Ich verstehe selbstverständlich Gott nicht als wirklichen Gegner. Denn Gott ist alles, was ist; Gott ist DAS SEIN. Und folglich gehören du und ich auch dazu.
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Ich verstehe es so, daß Gott sich in verschiedene Seinsformen verkörpert und diese stehen sich - wie in einem sportlichen Wettkampf als "Gegner" - gegenüber. Es geht NIE darum, sich ernsthaft zu verletzen oder zu töten, sondern es geht ums SEIN und LERNEN und FREUDE erleben. Gott ist LIEBE und wir erleben diese Liebe in unserem Haupt-Lebensgefühl FREUDE. Gott ist unser bedingungsloser FREUND - auch wenn er uns in der "Verkleidung" des Teufels entgegentritt!!
Eigentlich wäre es nach dem biblischen Sinn so zu verstehen: Nicht auf die Probe gestellt zu werden.
Z. B. wurde HIOB auf die PROBE gestellt. Es sollte herausgefunden werden, was sein wahres Motiv seines Gehorsames Gott gegenüber war.
Es gibt Beispiele in der Bibel, die zeigen, wie der GLAUBE der Menschen auf die PROBE gestellt wurde.
Gott weiß im Voraus wie unser Einstellung zu Ihm ist. Aber der Mensch weiß es nicht.
Erst unter einer BELASTUNG wird die Tragfähigkeit des Glaubens sichtbar.
Hiob ist durch dieser Erfahrung gestärkt hervorgegangen.
Petrus ist im entscheidenden Augenblick der Prüfung gescheitert. Er war von sich überzeugt einen starken Glauben zu Jesus zu haben. Doch er hatte sich selbst völlig falsch eingeschätzt.
Das wäre im biblischen Zusammenhang unter dem Gedanken zu verstehen: Erspare mir diese Prüfung, diesen Test, diese Glaubensprobe.
Dazu einige Texte. 1. Kor. 10, 13; 2. Kor. 13, 5; Jakobus 1, 13.
Harterkampfer am 4. August 2009 17:47 Evangelista, das Thema "Hiob" ist kein Ruhmesblatt Gottes!
So oft ich auch die Rahmengeschichte lese, von Gott, der zum Teufel sagt, mache Hackfleisch aus meinem Knecht Hiob, ich habe nichts dagegen, solange er sich mir unterwirft…, so oft denke ich, das ist eigentlich untragbar für einen Gott! Dafür alleine müsste er schon zurücktreten!
Im Übrigen : wenn du das Buch Hiob durchliest, findest du, dass Hiob sich grundsätzlich und über viele Seiten gegen Gott auflehnt! Er ist nicht so, wie der Gott der Rahmengeschichte es erwartete hatte! Nur an einer Stelle - und diese ist nachträglich eingefügt - sagt er seinen frommen Spruch auf, dass er den Mund hält und sich Gott demütig unterwirft. Aber diese Stelle ist nicht nur nachträglich hineingefummelt, sie ist auch unglaubwürdig, weil alle Aussagen Hiobs ausschließlich Kritik an Gott sind und Auflehnung gegen das von ihm verabreichte Schicksal!
Aber, das wichtigste am Buch Hiob ist die Stelle, an der zur Überraschung der frommen Leserschaft Gott folgendes sagt : ausschließlich Hiob hat die Wahrheit über mich gesagt! Ihr Freunde von Hiob, ihr habt die Unwahrheit erzählt!
Was war das "Falsche" wofür die Freunde getadelt werden : das waren die frommen Ansichten! Dass jeder, dem es schlecht geht, offenbar gesündigt hat, da Gott ja gerecht sei und somit Schicksalsschläge grundsätzlich eine Vergeltung für Vergehen seien! Das bezeichnet Gott als unwahr!
Und in diesem Fall mache ich es wie du, und sage, das hat Gott selbst in der Heiligen Schrift gesagt! Dann muss es ja stimmen!
Das heißt, im Buch Hiob erkennt sich Gott als ungerecht, und gibt Hiob Recht! Ein bemerkenswertes Buch!
Es widerspricht dir aber, weil du beim "Belastungstest" Gottes auf Gehorsam und Leidensakzeptanz setzt - Hiob aber sich auflehnt!
Nach Deiner Erklärung kann ich entnehmen, dass Du etwas beim Buch Hiob missverstanden hast.
Kapitel 42 gesteht Hiob ein, dass er im Unverstand über Dinge geredet hat, die zu wunderbar für mich und unbegreiflich sind.
"Darum widerrufe ich und atme auf, in Staub und Asche."
Durch diese Erfahrung hat Er Gott wirklich kennengelernt. "Vom Hörensagen hatte ich von Dir vernommen; jetzt aber hat mein Auge Dich geschaut."
So wie Hiob reden auch wir oft dummes Zeug über Gott. Verstehen sein Handeln nicht, spielen uns als seine Richter auf, wollen zeigen, dass wir klüger als Er sind usw.
Diese Liste könnten wir beliebig fortsetzen.
Entscheidend ist, dass wir unsere Begrenztheit eingestehen und vom hohen Ross heruntersteigen.
Gott hört sich geduldig oft unseren Unsinn an, den wir von uns geben. Aber Er läßt uns deswegen nicht fallen, sondern hat Geduld mit uns, bis wir zu den richtigen Einsichten gelangen, die uns wirklich weiterhelfen.
Darin zeigt sich seine Liebe.
Betrachte doch die Situation zw. Jesus und seinen Jüngern. Hier können wir sehen wie Jesus mit seinen irrenden Jüngern umgegangen ist. Sie waren oft schwer von Begriff. Hatten ihre falschen Vorstellungen, ihre Charakterfehler und Schwächen, aber auch ihre Stärken.
Geduldig hat Jesus diesen Menschen geholfen bis Er sie zur richtigen Erkenntnis über Ihn und über sich selbst führen konnte.
So geht es auch uns, dass es oft langte Zeit braucht bis Er uns von unseren falschen Vorstellungen und Schwächen befreien kann.
Harterkampfer am 5. August 2009 11:40 Evangelista, da zitierst aus dem Buch Hiob : "Vom Hörensagen hatte ich von Dir vernommen; jetzt aber hat mein Auge Dich geschaut."
Was aber hat Hiobs Auge geschaut? Was hat er erlebt? Das Leiden, die Zerstörung seiner gesamten Existenz! Diese Erlebnisse hat er persönlich erlebt, deswegen bezieht sich sein Satz sehr wohl auf das Negative! Die frommen Sprüche seiner Freunde, das waren die Sachen "vom Hörensagen"!
Aus dem Buch eine fromme Aussage abzuleiten ist sehr unangemessen!
wavemaster am 4. August 2009 02:28 gebrauchsanleitung? wozu das? klappen sie ihr buch mit der linken hand auf und nehmen sie jede seite nur einzeln
heureka47 am 4. August 2009 02:37 Also hast du auch keine bekommen - so verstehe ich deinen Kommentar. Aber du tust so als wüßtest du, welches Anliegen die Bibel hat, wie die zum Teil "haarsträubenden" Geschichten aufzufassen, zu deuten sind (?) Um was gehts da im Grunde denn? Wird einem das irgendwo erklärt? Wie deutest du die Aussagen der Offenbarung des Johannes? Welchen ganz persönlichen Nutzen ziehst du aus der Geschichte von Jesus mit dem Kranken am Bethesdateich? Wo/wie fühlst du dich persönlich betroffen / angesprochen durch die Weihnachtsgeschichte?
0utlaw am 4. August 2009 20:52 Da hast Du Recht, heureka. Würde mich interessieren, was Du persönlich glaubst. Wie könnte man den "Teufel" quantentheoretisch erklären? Hat "er" ein Prinzip, ist "er" "lebensförderlich"? Wenn nicht, warum hat "er" dann weiterhin Bestand?
heureka47 am 4. August 2009 23:27 @ evangelista UND harterkampfer: Mir will eher scheinen, daß die ganze Hiob-Geschichte aus dem Blickwinkel von Hiob und SEINEM Bild von Gott zu sehen ist. Es geht in keinem Teil darum, wie Gott ("objektiv") "wirklich" ist, sondern um das sich - in dieser Geschichte langsam, Stufe für Stufe -, wandelnde Bild von seinem Gott. Anfangs ist er "oberflächlich" fromm - so wie es ihn evtl. die Tradition gelehrt hat. Dann verfällt er aber in Angst und Zweifel - folglich geht es erst seinen Geschäften, dann auch seiner Gesundheit, schlechter. Letztlich aber geläutert, erlebt er eine Auferstehung seines - nun höherdimensionalen - Bewußtseins.
heureka47 am 4. August 2009 23:48 @ Outlaw: >>Wie könnte man den "Teufel" quantentheoretisch erklären? Hat "er" ein Prinzip, ist "er" "lebensförderlich"? Wenn nicht, warum hat "er" dann weiterhin Bestand?<<: Ich gehe davon aus, daß alles, was ist, Gott / Sein = Bewußtsein ist. Alles, was wir als "Materie(ll)" erkennen, ist PROJEKTION dieses universum-großen Supra-/Über-Bewußtseins. Die "Substanz", aus der die "materiellen" Dinge projiziert werden, sind die Quarks. Wissenschaftliche Berichte über die Quarks bezeichnen sie ja als "Wechselbälger", die mal als Welle/Energie und mal als Partikel/Materie erscheinen - je nachdem, ob ein Bewußtsein auf sie gerichtet ist oder nicht. Ich glaube, hier haben wir es mit dem grundsätzlichen Schöpfungsprinzip zu tun. Wir "Geschöpfe" sind Projektionen / Vorstellungen des göttlichen Über-Bewußtseins. Ich neige zu der Ansicht, daß auch die Quarks Bewußtsein sind. Möglicherweise die kleinsten Bewußtseine im Universum.
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Der "Teufel" ist eine allegorische / Symbol-Figur, die von menschlichen Bewußtseinen erschaffen wurde/wird. Er ist ein Schein-Wesen und hat m.E. keine eigene wirkliche Existenz. Es ist die scheinbare Verkörperung der Vorstellung von Menschen die an eine - eigenständige - Macht des "Bösen" glauben. Ich aber glaube nicht an so etwas!
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Im "Faust" sagt Mephisto: "Ich bin die Kraft, die stets das Böse will - und doch das Gute schafft". Der Autor dieser Worte hat offenbar durchschaut, daß das "Böse", der "Teufel", die Angst, der "Antichrist", zum göttlichen Universum gehört und keine mit eigener Existenz ausgestattete "Gegenkraft" zur göttlichen universellen Energie!
0utlaw am 5. August 2009 12:33 Danke für deine Erläuterung, heureka. Bin auch deiner Meinung.
also wenn man an das glaubt was in der bibel steht (und das tun nicht alle die sich christ nennen) dann muss man an einen schöpfer und einen teufel glauben. sonst hätte die streitfragen wer denn das recht auf herrschaft hat nciht nötig. und um das geht es ja vor allem
0utlaw am 4. August 2009 16:45 Wer hat denn den Teufel erschaffen? Etwa nicht der "Schöpfer"?
Harterkampfer am 4. August 2009 18:02 Ja, Outlaw, diese Frage können Christen nicht beantworten!
Ist Gott ausschließlich lieb, dann hat er nicht den Teufel schaffen können. Wenn aber die Theologie auf der Existenz des Teufels beharrt, dann muss dieser von irgendeiner Kraft geschaffen worden sein! Wenn aber Gott nicht sein Schöpfer sein kann, dann muss noch eine andere Schöpferkraft am Werke sein...! Nein, das darf aber nicht sein, damit Gott der alleinige Herrscher bleibt...
All diese Gedankenkonflikte warten auf eine Lösung!
Wahrhaftig, ich sage dir, ich habe aus diesem Buch viel gelernt über Gottes wahre Natur!
Hirnlos am 5. August 2009 00:18 Die Herkunft des Teufels steht in der Bibel.
Harterkampfer am 5. August 2009 11:44 Warum sollte der Teufel, der sich nach Ansicht der Frommen in alles unbemerkt einmischt,um zu verfälschen, warum sollte er ausgerechnet die Bibel von seiner Mitwirkung verschont haben?
Weil Gott über seinem Wort wacht.

Glauben im Sinne von Vertrauen natürlich nicht. Im Sinne dessen, dass das Böse existiert, ja. Dazu braucht man sich ja auch nur umzusehen.
Echte Christen glauben das, was in der Bibel steht. Und der Teufel ist eine biblische Realität. Angesichts von Auschwitz und anderen extremen Dingen ist es geradezu verblendet NICHT an die Existenz eines Teufels zu glauben!
Das Traurige ist, dass der Mensch so etwas ganz ohne Hilfe irgendeines Teufels schafft.
Harterkampfer am 5. August 2009 11:51 "Angesichts von Auschwitz und anderen extremen Dingen ist es geradezu verblendet NICHT an die Existenz eines Teufels zu glauben!"
Sag mal Melanchthon, ist es nicht vielmehr blind, an die Güte Gottes zu glauben, nachdem er Auschwitz hervorgebracht hatte?
Bitte? Wer? Gott? Ich denk, da bist DU über Gott falsch informiert.
Gott hat Auschwitz hervorgebracht? Wie kommst Du auf diese Idee? Das waren ganz klar Menschen, die NICHT an Gott geglaubt haben, solche Menschen sind schuld an den allermeisten Toten der letzten 2000 Jahren!

die katholiken schon. die evangelen weniger. aber nicht an den teufel mit hörnern und hölle sondern nur eine personifizierung der sünden

Nein! Das mit der Hölle, das ist Blödsinn. Aber wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten.
Teddylein am 5. August 2009 00:28 Hölle ist nicht gleich Teufel. Den gibt's, aber mit "Hölle" ist nur das allgemeine Grab gemeint.
Das ist auch Blödsinn. Sie brennt ewig "mit Schwefel und Feuer" - ein Grab?
Teddylein am 18. August 2009 22:52 Du meinst bestimmt Offenbarung 14:10 sowie den "Feuersee" aus Offenb. 19:20; 20:10, 14, 15; 21:8.
Das ist ein Symbol vollständiger Vernichtung und wurde von der buchstäblichen "Gehenna" abgeleitet.
Wenn man die Bibel kennt, und Gott kennt, nämlich dass er Liebe ist (1. Johannes 4:8, 16), dann weiß man dass keine buchstäbliche Qual gemeint ist. Außerdem geht aus Prediger 9:5, 10 und Psalm 146:4 hervor, dass die Toten kein Bewusstsein und kein Schmerzempfinden haben.
„Gehenna“ ist die griechisch-lateinische Form des hebräischen Ausdrucks gē hinnóm und bedeutet „Tal Hinnom“. In Josua 18:16, wo die Bezeichnung „Tal Hinnom“ erscheint, liest die LXX „Gehenna“. Dieser Ausdruck ist in den Christlichen Griechischen Schriften 12mal belegt, das erste Mal in Matthäus 5:22. An all diesen Belegstellen gibt ihn die Neue-Welt-Übersetzung mit „Gehenna“ wieder, nämlich in Matth. 5:22, 29, 30; 10:28; 18:9; 23:15, 33; Markus 9:43, 45, 47; Lukas 12:5; Jak 3:6.
Das Hinnomtal lag westlich und südlich vom alten Jerusalem (Josua 15:18; 18:16; Jeremia 19:2, 6). Unter den späteren Königen von Juda wurde es zur götzendienerischen Anbetung des heidnischen Gottes Molech benutzt, dem Menschenopfer im Feuer dargebracht wurden (2. Chronika 28:3; 33:6; Jeremia 7:31, 32; 32:35). Um zu verhindern, dass es wiederum für derartige religiöse Zwecke benutzt wurde, ließ der treue König Josia das Tal, besonders den Teil, der Tophet genannt wurde, verunreinigen (2. Könige 23:10).
Der jüdische Kommentator David Kimchi gibt in seinem Kommentar zu Psalm 27:13 die folgenden historischen Informationen bezüglich „Gehinnom“: „In der Umgebung von Jerusalem existiert ein widerlicher Ort, in den man unreine Dinge und Leichname hinabwarf. Ebenso war dort ein ständiges Feuer, um die unreinen Dinge und die Knochen [der Leichname] zu verbrennen. Daher wird das Gericht der Bösen sinnbildlich Gehinnom genannt.“
Teddylein am 18. August 2009 22:54 Das Hinnomtal wurde ein Müllabladeplatz und eine Verbrennungsstätte für den Unrat Jerusalems. Tierkadaver, die hinabgeworfen wurden, verbrannten in Feuer, das durch Zugabe von Schwefel unterhalten wurde. Ebenso warf man dort die Leichname hingerichteter Straftäter hinab, die nicht für würdig erachtet wurden, ein ehrbares Begräbnis in einer Gedächtnisgruft zu erhalten. Mitten im Feuer verbrannten sie vollständig; fielen jedoch die Leichname auf einen Felsvorsprung dieses tiefen Tals, so wurde ihr verwesendes Fleisch von Würmern oder Maden aufgefressen, die nicht starben, bevor sie die Fleischteile vollständig aufgezehrt hatten, und nur noch die Skelette übrigließen.
Niemals aber wurden lebende Tiere oder Menschen in die Gehenna geworfen, um lebendig verbrannt oder gequält zu werden. Daher kann diese Stätte keinesfalls eine unsichtbare Region darstellen, wo Menschenseelen in einem buchstäblichen Feuer oder von nie sterbenden Würmern ewig gequält werden. Da die hinabgeworfenen toten Verbrecher nicht für würdig erachtet wurden, ein ehrbares Begräbnis in einer Gedächtnisgruft, dem Symbol der Hoffnung auf eine Auferstehung, zu erhalten, wurde die Gehenna von Jesus und seinen Jüngern als Symbol für ewige Vernichtung, Vertilgung aus Gottes Universum, oder den „zweiten Tod“, eine ewige Bestrafung, verwendet.
Wenn daher ein Leichnam in die Gehenna geworfen wurde, so sah man das als die schlimmste Art der Bestrafung an.
Teddylein am 18. August 2009 22:55 Worin bestehen die in der Offenbarung erwähnten Qualen?
Es gilt zu beachten, dass in Offenbarung 11:10 gesagt wird, dass Propheten ‘die quälen, die auf der Erde wohnen’. Diese Qualen sind die Folge der erniedrigenden Bloßstellungen durch die Botschaften, die diese Propheten verkündigen. In Offenbarung 14:9-11 wird von den Anbetern des symbolischen ‘Tieres und seines Bildes’ gesagt, sie würden „gequält werden mit Feuer und Schwefel“. Das kann nicht bedeuten, dass sie nach ihrem Tod bei Bewusstsein gequält werden, denn „die Toten . . . wissen nichts“ (Prediger 9:5). Was verursacht ihre Qualen, während sie noch am Leben sind? Die Ankündigung der Diener Gottes, dass die Anbeter des ‘Tieres und seines Bildes’ den zweiten Tod erleiden werden, der durch den „Pfuhl . . ., der mit Feuer und Schwefel brennt“, versinnbildlicht wird. Der mit ihrer feurigen Vernichtung verbundene Rauch steigt bis in alle Ewigkeit auf, weil die Vernichtung für alle Ewigkeit sein und nie vergessen werden wird. Was bedeuten die Worte in Offenbarung 20:10, wo es heißt, der Teufel werde im „Pfuhl von Feuer und Schwefel“ „von Ewigkeit zu Ewigkeit“ gequält? Offenbarung 21:8 sagt deutlich, dass mit dem „Pfuhl . . ., der mit Feuer und Schwefel brennt“, „der zweite Tod“ gemeint ist. Wenn der Teufel dort von Ewigkeit zu Ewigkeit „gequält“ wird, so bedeutet das, dass es für ihn sozusagen keine Erleichterung geben wird; er wird für immer festgehalten, das heißt für immer tot sein. Dieser Gebrauch des Ausdrucks „Qual“ (von griechisch básanos) erinnert an Matthäus 18:34, wo mit einer verwandten Form dieses griechischen Wortes „Gefängniswärter“ bezeichnet werden.
Also dieser 3. Beitrag von Dir ist Käse, das hört sich wie ZJ-Jargon an, nicht wie biblische Wahrheit! Die ersten beiden Beiträge von Dir gehen mehr oder weniger in Ordnung.

das eine geht doch gar nicht ohne das andere. sie bedingen sich doch gegenseitig. mit dem einen lockt man, mit dem anderen droht man (ist ein bißchen wie guter polizist, böser polizist)

Ich glaube an Gott, aber nicht an den Teufel, so wie er immer beschrieben wird. Aber ich glaube an das Böse, das manchen Menschen inne ist ( Kinderschänder, Mörder, Tierquäler) die haben keine Gnade vor Gott verdient, weil sie niemals ihre Hand nach der Hilfe von Gott ausgestreckt haben, und nur so böse wurden. Das hätte Gott nie gewollt, ihnen gebührt der Tod!
verkorkst am 4. August 2009 02:34 :D
Harterkampfer am 4. August 2009 13:24 Solche Typen, wie du sie beschreibst, finde ich auch widerlich. Allerdings sehe ich deutlich, dass sie durch die Schöpfung hervorgebracht wurden, also können sie gar nicht "Gottes Willen" widersprechen.
Dann aber muss man Gott vom Thron runter holen und ihn in seiner Polarität betrachten : gut und übel!
0utlaw am 4. August 2009 16:47 Wenn es "Gott" nicht gewollt hätte, warum hat "Er" es dann zugelassen? "Er" hat doch Mittel und Wege, das aus der Welt zu schaffen, oder ist "Er" nicht allmächtig?
Harterkampfer am 5. August 2009 11:48 Da hier keiner zur Verteidigung des ausschließlich guten Gottes auftritt, stelle ich fest, dass der Einwand von Outlaw zutreffend ist. Gott ist nicht allmächtig und er lässt Übles in der Welt zu!
Das Strafmaß für den Beschuldigten wird gesondert ermittelt.
Die Sitzung ist hiermit geschlossen!

Ja, sie glauben meist, da sie eine Zweiteilung vornehmen : alles Gute wird der Gottesfigur zugeordnet. Dieser ist nur lieb und gut und ewig und sanft, und... Für den Rest muss eine neue Zuständigkeit geschaffen werden, und diese wird der "Satan" genannt.
So ähnlich, wie die Banken gegenwärtig die Gelegenheit haben, die kaputten Kredite in die "Schrottbank" auszulagern.
0utlaw am 4. August 2009 16:43 So ist die Vorstellung nicht nur in der Kirche.

Meiner Meinung nach, sind hier noch viele "Gottesvorstellungen" im Mittelalter. "Gott" ist weder eine Person, noch eine Polarität. Es kann nicht einmal "Gott" regieren, ein andermal "Satan". Man kann auch nicht "Gott" alles "Gute" in die Schuhe schieben, während das "Böse" von "Satan" inszeniert wurde. Weiters urteilt "Gott" nicht - die Illusion von "Gut" und "Böse" stammt vom Menschen wohlgemerkt. Ebenso ist "Er" nicht getrennt von uns und der Welt. "Es" (man könnte "ihn" auch "Nullpunktfeld" nennen) ist alles in allem. "Sie" (oder die "Natur") ermöglicht alles, lässt alles zu, gibt allem Raum, liebt alles so, wie es ist.
"Gott" ist es egal ob du "brav" bist oder "schlimm". "Er" ermöglicht dir beides, hat dir den freien Willen, die Wahlfreiheit überlassen. Du bist Teil von Gott und somit mitverantwortlich für die Schöpfung. Es stellt sich also die Frage nicht, nach einem "Satan". Es ist eine Erfindung von den Menschen, eine "Gegenmacht" zu "Gott" zu erschaffen. Und natürlich ist das gelungen, da "Gott" alles zulässt. Dabei haben sie übersehen, dass nichts außerhalb von "Gott" sein kann. Und schon gar nicht "mächtiger". Sonst wäre "Gott" nicht "allmächtig".
Es ist somit jedem überlassen, was er macht, doch jeder ist verantwortlich dafür. Und mal ehrlich: Wer möchte schon schlecht behandelt werden? Wer möchte die Erde, den eigenen Lebensraum (zer)stören? Warum also, sollten wir "andere" ausbeuten wollen? Es kann jeden gutgehen. Wir haben keinen natürlichen "Gegner" - warum sollten wir uns selbst zum "Feind" machen? (Nun, man könnte "Krankheiten", "Unfälle", "Katastrophen" oder sonstige "Widersacher" als "Gegenspieler" betrachten. Doch ich behaupte einmal, den größten Teil unseres Leides (wenn nicht alles) haben wir selbst verursacht.)
Die Menschen haben sich unglücklicherweise damit abgefunden, dass es "Gut" und "Böse" gibt. Das sieht man tagtäglich. Dabei ist es einfach wie es ist und hat seine Ursache. Doch ist es nur die eigene Einstellung, die dies hervorbringt. Jeder erschafft sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Gedanken und Überzeugungen. Jeder hat seine eigene Wahr-nehmung und somit seine eigene Wahrheit. Das ist also meine bescheidene Meinung ohne Anspruch auf Richtigkeit. Achja, ich bin kein Christ, obwohl ich an "das allmächtige Energiefeld" glaube. MfG
Harterkampfer am 5. August 2009 11:52 Zustimmung!

Wer die Bibel liest - und versteht -, erkennt die größeren Zusammenhänge.
Als Christ muss man sich dessen bewußt sein, daß es den Teufel gibt und daß er auf die Menschen Einfluss nimmt (Offenbarung Kapitel 12).
Die Bibel zeigt uns, daß der Teufel zu Beginn ein treuer, von Gott geschaffener Engel war, und Gott diente.
Dann bildete er zuviel auf sich ein und wollte auch angebetet werden. Er rebellierte gegen Gott, erzählte böse Lügen über ihn und leistete ihm Widerstand.
So wurde dieser Engel, dessen Namen wir nicht kennen, mit vielen Titel bezeichnet:
. Teufel (=Verleumder)
. Satan (=Widerstandleistender)
. Luzifer (=Blender)
. Belzebub (von Baal-sebub abgeleitet: Herr der Fliegen/des Kots)
. Gott dieses Systems der Dinge (Gott = Mächtiger, machtvolles Wesen)
. Drache...
Wenn ein Christ sich nicht der Existenz des Teufels bewußt sein will, spielt er ihm in die Hände, weil er sich dann von ihm manipulieren lassen kann.
Wenn es nach dem Teufel gehen würde, hätte er dieses Sonnensystem bereits zerstört, denn er haßt alles, was Gott liebevoll geschaffen hat. Besonders haßt der Teufel Menschen, die Gott lieben und dienen möchten.
Aber sein Ende ist schon festgeschrieben, seine Frist läuft ab...
Harterkampfer am 5. August 2009 11:56 Hör mal Hirnlos, ist das wieder ein Scheiterhaufen, auf den zu steigen es dich dürstet?
Und wenn du schon die Negung zum Märtyrertum verspürst, wie wäre es, wenn du dich als Opfer Gottes sehen würdest? Dessen also, der diese Wirklichkeit geschaffen hatte.
Hirnlos am 6. August 2009 02:01 Hä?
Was ist jetzt dein Problem?
Ich habe nur eine Antwort auf eine Frage gegeben - nach meinem Wissensstand.

Nein, man nennt es zumindest nicht Teufel
wavemaster am 4. August 2009 02:27 es ist der SATAAAN, der leibhaftige, der gehörnte, der luzifer, der teufel, eddi

Ich zum Beispiel nicht, und zwar deswegen nicht, weil der "Glaube" (sag ich jetzt mal vereinfachend, auch wenn es eigentlich "die Lehre" heißen muss) an den Teufel erstens jünger ist als der Glaube an Gott (erst nach 550 v. Chr., der Glaube an Gott jedoch schon mindestens seit 1200 oder gar 1400 v.C.), und zweitens der Teufel gar nicht aus dem jüdisch-christlichen Glauben kommt, sondern aus dem babylonischen. Für einen Teufel braucht man einen sog. dualen Glauben (einen schwarz-und-weiss Glauben), und das war der jüdische Glaube der damaligen Zeit nicht.
Satan ist im AT quasi Berufsbezeichnung, ebenso wie Diabolos im NT. Es ist - wir würden heute Staatsanwalt sagen - der Ankläger vor Gericht. Diabolos war auch im Profan-Griechisch der Ankläger vor Gericht. Diabolo/Teufel/Deibel (alles ein Wortstamm) war der Berufstitel eines Engels; da dieser sich dann gegen Gott wandte, bekam er den Beinamen "gefallener Engel".
Auch Lucifer ist alles andere als eindeutig. Luci-Fer ist der Lichtbringer. Und das war im frühen Christentum Christus, das Licht der Welt. Erst später hat man es mit der griechischen Prometheus-Sage verbunden und auf ein von Gott abtrünniges Wesen projiziert.
Die Frage ist etwas irreführend gestellt. Auch die Teufel glauben an Gott (und zittern, heißt es).
Ich würde das Wort "glauben" durch "vertrauen" ersetzen, denn das meint der ursprümgeliche Text.
Leider sind im deutschen Sprachgebrauch diese beiden Worte auseinandergedriftet.
Ein Christ glaubt an die Existenz Gottes und des TEufels - aber er vertraut nur Gott, weil der uns liebt.
Der Teufel ist der Durcheinanderbringer von Anfang an.
Ein Christ ist davon überzeugt, daß es ihn gibt (die Bibel berichtet davon und man erlebt es täglich), aber anbeten tut er nur Gott.
panzertape am 21. August 2009 17:14 AMEN
Ja freilich tun sie das. Nur im evangelischen Bereich gibt es einige die die Bibel so interpretieren, damit sie selbst der modernen Welt besser gefallen. Die sagen dann so Sachen wie : Jesus hat das damals nur metaphorisch gemeint um den Leuten was beizubringen und heute kann man das besser oder so in der Art.
Was viele auch nicht verstehen können ist, das Christen in Hass,Lüge,Betrug usw. Einflüsterungen oder Versuchungen sehen.Denn agressiv und feindselig zu sein ist einfacher als Probleme zu lösen und wer geht schon gern den schweren Weg? Und wer ist der Versucher? Richtig: Der Teufel. Also ist jeder Mensch schon mal dem Teufel begegnet.

natürlich glauben christen auch an den teufel, aber sie hassen ihn, da sie glauben, daß er sie ständig in versuchungen führt.
Bist du sicher, Evangelista, dass es den Satan wirklich gibt...? Ich bin wirklich nicht mehr der Jüngste, aber nie in meinem Leben bin ich den Teufel begegnet!
Sehr wohl traf ich auf Aggression, Hass, Lügen, Betrug. Aber das sind immer menschliche Reaktionen gewesen, die ich, wenn die Personen mir bekannt waren, in ihrer Entstehung auch nachvollziehen konnte.
Aber niemals stieß ich auf den Teufe!
Der Teufel ist mir nur in erbaulichen Schriften oder in Predigten von hasserfüllten Islamisten begegnet. Schlimmstenfalls als Mittel zur Aggressionsenthemmung (den Teufel in dir kannst du mit allen Mitteln bekämpfen). Bestenfalls als Denkhilfe, um eigene Anteile spaßeshalber abgetrennt zu betrachten und in ihrer Auswirkung zu erkennen!
Jesus hat uns gezeigt, dass Satan keine Metapher ist oder nur ein Symbol für das Böse.
So wie Christus durch Menschen wirkt, genauso gebraucht Satan Menschen.
Auf welche Weise Satan wirkt kann aus der Bibel klar ersehen werden.
Zwei Hauptmerkmale sind erkennbar:
Er stellt in Frage, was Gott gesagt hat: "Sollte Gott gesagt haben? Stimmt das wirklich? Muss man das wirklich so genau nehmen?
Er macht verlockende Angebote. Wir sehen es bei Eva oder bei Jesus in der Wüste.
Was ist sein Ziel: Dass die Menschen nicht mehr Gott vertrauen. Oder dass sie etwas Falsches glauben.
Die Menschen sollen seinen geistigen Vorstellungen folgen. Natürlich wird er das immer geschickt verbergen.
Jede Täuschung ist nur möglich, wenn ich dem anderen etwas vortäusche ohne dass dieser das erkennt.
Darum kann der Mensch diese Täuschungen oder Lügen nur durch das Wort Gottes erkennen. Es demaskiert die Machenschaften Satans und deckt seine Lügen auf.
Heißt das jetzt, durch mich wirkt automatisch Satan, wenn ich "Gottes Wille" infrage stelle? Da müsste ich mich ja vor mir selbst fürchten! Was, wenn ich weder an das eine noch an das andere glaube?
Du hast genauso einen freien Willen wie ich und jeder andere. Jeder glaubt an etwas (oder eben an nichts). Das oben von Dir gesagte, beruht auf Deinem Glauben (von mir aus auch auf den Glauben der Bibel). Dennoch keine "schlechte" Theorie.
Ich kann es jedoch nicht wissen. Ich bin halt Jesus noch nicht in der Wüste begegnet...
Das ist, wie im Sozialismus : alles, was die sozialistische Idee in Frage stellt, ist das Werk der Imperialisten...!
Hör mal, ich stelle sehr wohl in Frage, was Gott sagt! Die heiligen Schriften und die ganzen Oberpriester, ich stelle ihre Aussagen grundsätzlich in Frage...!
Es beruhigt mich, zu wissen, dass ich der Satan bin! Das ist ja immerhin etwas Bedeutendes in deinen Augen - und ich hielt mich für vollkommen unbedeutend in der Welt!
Jesus hat auch an den Teufel geglaubt? Das heißt doch noch nichts, er kann sich doch auch geirrt haben! Schließlich war er ein Maurer und seine einzige Bildung bezog er aus der Synagoge! Doch dort wurden wahscheinlich auch die traditionellen Glaubensvorstellungen von einem lebendigen Teufel u.ä. weitergegeben.
Wenn er an den Teufel geglaubt hat, so ist das für uns nicht verpflichtend!
Jesus musste nicht an den Teufel glauben - er kannte ihn persönlich!
Bevor dieser Engel zum Teufel wurde, diente auch er Gott.
Nebenbei: Jesus hat das Zimmermannhandwerk gelernt - nicht Maurer!
Und er kannte die Schriften nicht nur aus der Synagoge, sondern durch seine vormenschliche Existenz kannte er auch die Schreiber und sah, wie sie die Worte Gottes aufschrieben!
Jesus war nicht Zimmermann, es hat diesen gesonderten Beruf damals noch nicht gegeben. Es gab nur Leute, die "auf dem Bau" tätig waren. Und solcher war Jesus.
Das mit der Wiedergeburt von Jesus halte ich für einen indischen Import.