Glauben an "Gott", aber keine Religion, gibts sowas?

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26 Antworten

Solche Gedanken machen sich viele Menschen und bauen darauf ihre eigenen Vorstellungen auf.

Glauben an Gott, aber keine Religion ist eine Sache der Sichtweise.

Glaubt man etwas ganz anderes als das, was existierende Religionen verkünden, dann gehört man zwangsläufig nirgends dazu (zur Glaubensgemeinschaft).

Doch gleichzeitig ist man dann selbst eine 1-Personen-Religion, oder man zählt sich zu den vielen, von denen man vermutet, daß sie den gleichen Status wie man selbst einnehmen, und das wäre dann quasi eine Religion mit unbestimmt vielen Mitgliedern, von denen man keines kennt.

Ich selbst mache es mir in dieser Beziehung möglichst leicht, aber ohne oberflächlich zu werden.

Ich sage, es muß einen logischen zwingenden Grund dafür geben, daß es überhaupt etwas gibt, und aus diesem Grund heraus ist dann das da, was wir Schöpfung nennen. Dieser Grund ist deshalb in meiner Betrachtung Gott.

Alle weitergehenden Spekulationen sind für mich ab und zu interessante Gedankenspiele, aber auch nicht mehr. Mein Leben richte ich lieber nach meinem Gewissen aus und hoffe, daß es unbeschädigt genug ist, damit ich mich nicht in irreparable Irrtümer verrenne.

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Ich will meine Antwort mal so formulieren: Ich wurde als Kind getauft, entschied mich mit etwa 12 oder 13 Jahren, die evangelische Kirche kennen zu lernen, fand (leider erst nach der Konfirmation) immer mehr Diskrepanzen zwischen der Bibel und der Lehre der evangelischen Kirche gerade in den Dingen, die mir persönlich besonders wichtig sind, wurde mit 15 in der evangelischen Kirche inaktiv, weil ich meinen Glauben an die evangelische Kirche verloren hatte (nicht aber meinen Glauben an Gott) und fand mit 30 schließlich eine Kirche, in der alles so weit passte, wie es mir damals wichtig war und eigentlich noch immer ist, nur finde ich, dass die Haltung gegenüber geistigen Gaben in dieser Kirche konsequenter sein sollte, denn die Lehre dieser Kirche besagt, dass diese existieren, aber kaum jemand glaubt wirklich daran.

Kurz gefasst würde ich definitiv zustimmen, dass man an Gott glauben kann, ohne einer Religion anzugehören, denn abgesehen vom Papier, ging es mir etwa 15 Jahre genauso.

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Hallo Skyriim,

natürlich gibt es das! Viele, die ihrer Religion den Rücken gekehrt haben, weil sie deren Heuchelei überdrüssig geworden sind, haben deswegen nicht unbedingt den Glauben an Gott über Bord geworfen. Die Frage ist nur, ob sie dadurch nicht auch etwas orientierungsloser geworden sind.

Du glaubst, wie Du schreibst, an eine "höhere Macht". Doch willst Du es allein dabei bewenden lassen? Sollte Gott für Dich immer nur der große Unbekannte bleiben? Wenn Gott sich auch nicht durch die verschiedene Religionen offenbart (die ihn ja insgesamt gesehen auf der Erde sehr schlecht vertreten haben), so hat er dennoch einen Weg gefunden, der es uns ermöglicht, ihn kennenzulernen und sogar eine persönliche Beziehung zu ihm aufzubauen. Gott hat 40 Schreiber dazu gebraucht, sein Wort, die Bibel, schreiben zu lassen. Sie standen, wie einige von ihnen selbst sagten, unter der Leitung des Geistes Gottes. Somit ist die Bibel, obwohl von Menschenhand geschrieben, in Wirklichkeit das Wort Gottes und daher absolut zuverlässig und vertrauenswürdig. Deswegen konnte der Apostel Paulus von ihr schreiben: "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert" (2. Timotheus 3:16).

Die Bibel enthält eine Einladung, die an jeden von uns ergeht. Sie lautet: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen " ( Jakobus 4:8). Wie aber kann man sich Gott "nahen"? Nun, wenn man einen Menschen genauer kennenlernen will, dann muss man sich mit ihm unterhalten, um seine Denkweisen und Wertvorstellungen kennenzulernen. Möchte man Gott genauer kennenlernen, dann muss man sich näher mit seinem geschriebenen Wort, der Bibel, beschäftigen.

Durch sie lernst Du seine Gedanken und seine Einstellung kennen, doch nicht nur das. Durch die Bibel lernst Du auch kennen, wie sich Gott gegenüber Menschen verhält, wie er sie liebt, beschützt, geduldig mit ihnen ist, mitfühlt, rücksichtsvoll und sogar demütig ist. Du erfährst von seiner grenzenlosen Macht und seiner Weisheit, die er immer wieder zu unserm Wohl gebraucht und einsetzt. Ja, je mehr Du diesen einzigartigen Gott kennenlernst, desto mehr entsteht ein Gefühl der Bewunderung, Faszination und des Hingezogensein - allerdings nicht zwangsläufig, sondern nur dann, wenn Du Dein Herz dafür öffnest. Ganz konkret kann das bedeuten, dass Du bereit sein musst, Dich von gewissen eigenen Vorstellungen, falschen Gedanken und Handlungsweisen zu lösen, die im Widerspruch Gottes Wort stehen. Du musst bereit sein, ihm vollständig und bedingungslos zu vertrauen und Dich ihm schließlich hingeben. Wenn dann im Laufe der Zeit auch noch die persönliche Erfahrung hinzukommt, dass das in Gott gesetzte Vertrauen niemals zu Enttäuschung führt, sondern ganz im Gegenteil die Lebensqualität auf ein höheres Niveau bringt, dann wächst Deine persönliche Bindung an Gott mehr und mehr.

Da ist noch ein wichtiger Punkt zu erwähnen. Du hast durch das Gebet die Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu Gott herzustellen. Zu wissen, dass dieser große Schöpfer, nie zu beschäftigt ist, sich Deine Gedanken, Deine Sorgen und Nöte anzuhören und auch darauf zu reagieren, schafft in Dir ein Gefühl tiefer Verbundenheit. Besonders seine Liebe zu uns Menschen und auch zu Dir ganz persönlich, ruft ein Gegengefühl hervor: Zuneigung und Liebe. Denke nur einmal an das große Opfer, das Gott dadurch erbracht hat, dass er seinen Sohn für uns geopfert hat. Im Johannesevangelium heißt es darüber: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16). Wenn Du diese Wort auf Dich ganz persönlich beziehst und Du somit davon überzeugt bist, dass Gott seinen Sohn auch für Dich hingegeben hat, wächst nicht nur Deine Dankbarkeit ihm gegenüber, sondern auch Deine Liebe.

Die Freundschaft zu ihm wird außerdem auch dadurch intensiviert, dass Du seinen persönlichen Namen kennst und gebrauchst. In den Urschriften der Bibel erschien dieser Name ungefähr 7000 mal in der hebräischen Form JHWH, im Deutschen ist er in der Form "Jehova" bekannt. So heißt es in einem Psalm: "Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde" (Psalm 83:18).

Den Namen Gottes zu kennen und zu gebrauchen ist in der Beziehung zu ihm nicht unwesentlich. Stell Dir einmal vor, Du lernst einen sehr sympathischen Menschen kennen, zu dem Du eine nähere Beziehung aufbauen möchtest. Wäre es da nicht ganz natürlich, dass Du irgendwann nach seinem Namen fragst? Und hätte diese Beziehung Aussicht intensiver zu werden, wenn der andere nicht bereit wäre, Dir seinen Namen zu nennen? Genau aus diesem Grund hat auch Gott sich einen Namen gegeben und möchte auch , dass wir ihn gebrauchen. "Gott" und "Herr" sind eben nur Titel, die jedoch den göttlichen Namen nicht ersetzen können.

Mit der Liebe zu Gott ist es ähnlich wie mit einer Pflanze. Am Anfang mag sie noch klein und schwach sein. Doch wenn Du sie regelmäßig gießt und düngst und sie an einem günstigen Standort aufstellt, dann wächst sie größer und größer. Deine Liebe zu Gott mag im Moment noch dieser kleinen Pflanze gleichen. Doch je mehr Du Deinen Glauben an Gott stärkst, indem Du sein Wort, die Bibel, kennenlernst, darüber nachdenkst und danach handelst, desto mehr fühlst Du Dich zu ihm hingezogen.

LG Philipp

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Kommentar von telemann2000
27.08.2016, 08:49

Gott bietet uns nirgendwo in der Bibel seine Freundschaft an. Jesus Christus sehr wohl ....

Soll ich daraus schließen, dass es zwischen dem Sohn und dem Vater keinen Unterschied gibt?

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Kommentar von telemann2000
27.08.2016, 10:20

Doch je mehr Du Deinen Glauben an Gott stärkst, indem Du sein Wort, die Bibel, kennenlernst, darüber nachdenkst und danach handelst, desto mehr fühlst Du Dich zu ihm hingezogen. 

Sollte sich ein Christ nicht zuerst einmal zu Jesus Christus hingezogen fühlen?

Was sagte Jesus? Keiner kommt zum Vater außer durch mich ...

Und wohin zieht der Vater die Menschen? Zu sich oder zu Christus? 


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Jesus Christus fordert Menschen auf, ihn anzunehmen und das Leben entsprechend  zu gestalten. Gott würde dann solche Menschen als seine Kinder adoptieren.

Das ist es, worauf es ankommt ....

Jesus war kein Religionsgründer. Deshalb hat es auch keinen Sinn sich auf die Suche nach der sogenannt 'wahren Religion' zu machen. Es gibt sie schlicht und einfach nicht ...

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Aber das kannst Du doch ganz leicht für Dich selbst entscheiden.

Es kommt darauf an was Du unter Gott verstehst.

Wenn das was Du siehst; die Erde selber, die Menschen, Tiere, Insekten, Monde, Sterne..., wenn Due erkennst dass alles ein Teil von Gott ist, dann bist Du zumindest auf dem richtigen Pfad.

Der Mensch hat zu allen Zeiten etwas gesucht, das über ihn und sein materielles Wohl hinausgeht - etwas, das wir Wahrheit oder Gott oder Realität nennen, einen zeitlosen Zustand -, etwas, das nicht durch Umstände, durch Gedanken oder durch menschliche Verderbtheit beeinträchtigt werden kann.

Der Mensch hat ständig die Frage gestellt: Worum geht es eigentlich? Hat das Leben überhaupt einen Sinn? Er hat die heillose Unordnung des Lebens vor Augen, die Rohheiten, die Revolten, die Kriege, die religiösen, ideologischen und nationalen Spaltungen, die nie aufhören, und mit einem Gefühl tiefer Enttäuschung fragt er, was er tun soll, was denn das ist, was wir Leben nennen, und ob es etwas gibt, das darüber hinausgeht.

Und da er dieses Unbeschreibliche, das tausend Namen trägt und das er immer gesucht hat, nicht finden konnte, hat er den Glauben entwickelt - den Glauben an einen Erlöser oder an ein Ideal -, und jeder Glaube erzeugt unabänderlich Gewaltsamkeit.

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Zunächst einmal: Das Universum ist nicht aus dem nichts entstanden sondern aus einem kleinen Teilchen mit der gleichen Masse und Energie wie unser heutiges Universum. Im Vakuum herrschen NICHT die gleichen Bedingungen wie vor dem Urknall! Ein Vakuum ist nicht Nichts. Vakuum setzt Raum voraus, und der ist nach den gängigen Theorien zusammen mit der Zeit beim Urknall entstanden.

Doch dass es eine große Macht gibt in unserem Universum möchte ich nicht bestreiten. Was genau das ist und wie man sie nennt soll jeder für sich selbst entscheiden. Ob Schicksal, Gott oder was auch immer.
Ich glaube auch an diese Kraft und bin nicht religiös.

Um deine Frage kurz zu beantworten: Ja, man kann an "Gott" glauben ohne Teil einer Religion zu sein.

LG ^^

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Tut mir leid, aber was du da beschreibst ist Gott. Du kannst dir auch einen anderen Namen dafür ausdenken aber das ändert nichts daran, dass in der Esssenz das mit "Gott" gemeint ist, nämlich eine höhere Macht die das Universum erschaffen hat. Nun schreiben verschiedene Religionen Gott unterschiedliche Eigenschaften zu oder verneinen, dass er Eigenschaften hat. Ich kenne ein schönes Bild dazu: zwei Professoren streiten darüber, was das Wesen eines Kreises ist: Der eine beharrt darauf, dass ein Kreis Blau sein muss, der andere besteht darauf dass ein echter Kreis nur mit Kreide gemalt sein darf, die Farbe aber egal ist. So ist es mit den Religionen. 

Du bist also schon gläubig, aber nicht religiös.

Persönlich finde ich deine Argumentation nicht schlüssig. Nur weil du dir nicht vorstellen kannst, dass etwas aus dem Nichts entsteht, heisst es nicht dass es nicht sein kann. Ich meine, jeder kann sich seine Weltanschauung ja selber zusammen basteln aber manche Aspekte der Existenz gehen einfach über das Menschliche Fassungsvermögen hinaus.

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Klar gibt es das. Manche Menschen haben eine ganz eigene Vorstellung von Gott und fühlen sich deshalb keiner Religion zugehörig. So entstehen ja auch Sekten.

Es gibt auch das Gegenteil: Dass Leute sich mehreren Religionen zugehörig fühlen, z. B. dem Christentum, dem Islam und dem Hinduismus. So etwas ist vor allem in Indien verbreitet.

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Das Problem an der Sache ist, dass viele Religionen (die an einen Gott glauben) ihren Gott als den einzig wahren ansehen. Stellt man sich aber  vor, dass es wirklich nur einen Gott gibt, so muss man sich die Frage stellen ob dieser Gott denn überhaupt einer Religion zugehörig sein kann, oder gar religiös sein kann? Religion ist eine Erfindung der Menschen, die so ihren Glauben an Gott interpretieren.

Deshalb glaube ich, dass man sehr wohl an Gott glauben kann ohne einer bestimmten Religion anzugehören.

Und gerade weil man sich nicht vorstellen kann, dass etwas aus dem Nichts entstehen kann, muss man sich fragen: selbst wenn doch etwas vorher da war; wo kommt das her? Und gerade aus diesem Grund könnte man doch etwas wie Gott zulassen, denn rein wissenschaftlich gibt's leider noch keine brauchbare, zufriedenstellende Lösung für dieses Problem. Und es wird zu unseren Lebzeiten auch mit Sicherheit keine geliefert werden.

Selbst ein oszillierendes Universum wäre keine Lösung, denn dann muss man sich immernoch die Frage stellen, wann und womit hat das denn angefangen?


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Zu deiner physikalischen Überlegung: Ein Vakuum ist nicht NICHTS. In einem Vakuum gibt es immer noch Raum, Zeit und die Naturgesetze. All dies ist laut der Urknalltheorie erst beim Urknall entstanden.

Die Urknalltheorie bietet auch eine komplexe Erklärung für die Entstehung von Materie. Das einzige, was ungeklärt ist, ist die Frage, wie es überhaupt zum Urknall kam. Doch da vor dem Urknall unsere Naturgesetze noch nicht galten, können wir das unmöglich herausfinden, nicht in 1 Millionen Jahren.

Es heißt nicht ohne Grund GLAUBE: Ließe sich die Existenz Gottes beweisen, so könnten wir nicht glauben, denn dann würden wir WISSEN.

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Kommentar von Skyriim
26.08.2016, 04:12

Naja der Urknall lässt sich auch nicht beweisen... jetzt haben wir ein Problem, warten wir einfach bis wir tot sind.

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Kommentar von VeryBestAnswers
26.08.2016, 04:18

Vieles weist darauf hin, dass es einen Urknall gegeben haben muss. Nach dem Prinzip der HINREICHENDEN WAHRSCHEINLICHKEIT sollte man also der Urkalltheorie glauben. Allerdings gibt es immer noch Wissenschaftler, die daran zweifeln.

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Kommentar von juste55
09.01.2017, 08:56

VeryBestAnswers,

"Vakuum" ist ein weitgehend luftleerer Raum, in dem es einen Zustand tiefstmöglicher Energie gibt und die Teilchenzahlen darin haben den Wert null!

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Per definition ist Religion der Glaube an einen Gott oder an mehrere Götter und die damit verbundene Praxis in Kult und Lebensformen.

Ich gehöre keiner Kirche mehr an, aber ich bin gläubig, also Christ, oder auch Jünger Jesu....Wie man es nennen will :)

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Ja, Spiritualität kommt ohne einer Religion und Konfession aus, trotz dass Gott darin vorkommt...

Gruß Fantho

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Religion kann verwirrend und verstörend wirken, da gebe ich Dir Recht.

Man könnte "Gott" auch eine "höhere Intelligenzform" nennen, welche

"damals" schöpfend aktiv war. "Gott" oder "Göttin" sind nur Namen.

Wenn Du "den" Schöpfer nicht mit der biblischen Darstellung in direkte Verbindung bringst, so kann man das natürlich als möglich akzeptieren.

Ich persönlich glaube aber von meiner intuitiven Wahrnehmung her, dass beides miteinander im Zusammenhang steht. Die Urknall-Theorie ist ja

auch nur eine Theorie, weil der Wissenschaft nichts besseres einfällt.

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Da hast Du tüchtig Pech, es gibt zwischen hier und dem Urknall keinen Schöpfer, oder Gott.

Keinen der Dich hören würde, keinen zu dem Du quasseln kannst.
Für die Gläubigen ist es noch schlimmer, Religionen sind Opium für Volk.
Ohne dieses sind sie nicht in der Lage die Realität zu ertragen.

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Kommentar von Skyriim
27.08.2016, 02:15

Naja ich lass dann eben auf mich zukommen :D Ich mein WENN es einen "Gott" gäbe, hätte er ja auch unsere physikalischen Gesetze erschaffen und wir könnten uns auch garnicht erklären wie ein "Gott" überhaupt existieren kann :D Ich denke, die einzigen Menschen die es zu 100% wissen sind die, die bereits tot sind :/

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Deismus beschreibt den Glauben an ein höhere Macht

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Kommentar von Respawn618
27.08.2016, 11:22

Deismus. 

Einzig richtige Antwort hier. 

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Wenn du an Gott glaubst, bist du Theist, egal wie dieser Gott jetzt aussehen mag.

denn das Universum kann nicht aus dem Nichts entstanden sein,

Das hat auch nie jemand behauptet. Vor dem Urknall war nicht "Nichts", das ist eine der häufigsten Ffehlinterpretationen des Urknalls, die zumeist von Gläubigen verbreitet wird.

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Es ergibt sich die Frage ob eine höhere Macht Menschen erschaffen hat!?Normalerweise wird durch animalische Kopulation ein neuer Mensch geschaffen. Wie und vielleicht auch warum das Universum geschaffen wurde kann man sich nicht erklären!

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Natürlich gibt es Menschen und sogar sehr viele, welche zwar nicht an eine der bekannten Religionen und deren Inhalte glauben, aber dennoch an einen Schöpfer bzw. Gott als Urheber allen Lebens. Es sind Menschen, welche sich nicht mit einer bestimmten Religion identifizieren wollen oder können, weil ihnen irgendetwas in allen Religionen nicht plausibel erscheint, oder ihnen einfach nicht in den "Kram" passt, weil sie konsequenterweise sonst ihr Leben ändern müssten. Also schaffen sie sich bequemerweise ihren "eigenen Gott", indem sie meist eine Mischung aus den Inhalten verschiedener Religionen zusammenstellen und diese Mischung dann mit ihren eigenen Wunschvorstellungen über einen für sie "passenden Gott" garnieren. Eine Gruppenzugehörigkeit mit Namen gibt es dafür meiner Meinung nach nicht, da es ja eine vielfache Zahl von Glaubensmöglichkeiten gibt.

Als "Agnostiker" (Erklärung siehe evtl. unter Wikipedia) jedenfalls kann man diese Gattung nicht bezeichnen.

Wozu du dich nun zählst, musst du selbst herausfinden.

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Ja, es gibt solche, die an Gott glauben aber keiner Religion angehören.

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Du bist vermutlich agnostiker,google mal darüber bisschen ob du dich damit identifizieren kannst

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Kommentar von MonkeyKing
26.08.2016, 09:19

Ein Agnostiker würde auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es keine höhere Macht gibt. Er gesteht sich einfach ein, dass er es nicht beurteilen kann.

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Kommentar von Unknownugh
26.08.2016, 12:40

ja ich weiss :D

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