Frage von Leni347, 108

Glaube und Gerechtigkeit-?

Also ich schreibe bald eine Reliklausur und ich muss darin beantworten warum ein Glauben an den Gott der Bibel ohne ein Engagement für Frieden und Gerechtigkeit nicht möglich ist?! Das Ganze muss ich mit Beispielen belegen.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen :-) Danke!

Antwort
von tinimini, 15

Gott hat Kain mit dem Kainsmal versehen, damit er nicht von den Menschen bestraft werden soll, das war ein Schutzzeichen, Gott hatte Kain verziehen, weil der gesagt hat, ist denn meine Schuld so groß, das ich sie nicht tragen kann ? Sodom und Gomorrah sollten umkehren und besser miteinander umgehen, als sie es taten . , Gott hat nicht mal verlangt, das sie ihn als einzigen Gott anbeten sollten. Denn sie taten grausames untereinander. Aber sie haben gelacht, daher der Untergang.Ihnen wurde die Chance gegeben umzukehren. Aber warum straft hier Gottangeblich den Menschen , die mit ihm eigentlich nichts zu tun haben, die sich doch an andere Götter wenden, die ihre eigenen Rituale haben, wie sie zu dieser Zeit im vorderen Orient üblich waren. Wieso schwingt sich dieser Gott zu einem Rächer über diese Menschen auf, die ja nichts anderes getan haben als das, was bei ihnen üblich war? Dies sagt uns die Schrift ausdrücklich: Diese Menschen werden nämlich ausdrücklich nicht bestraft wegen ihres Spottes gegenüber diesem neuen monotheistischen Gott. Nein, das ist hier keineswegs so. Dies gilt übrigens auch für andere Katastrophen wie z. B. die Sintflut: Auch hier werden die Menschen nicht dafür bestraft. Die Moral von der Geschichte ist nämlich, dass diese Menschen wegen ihres schlechten Umgangs miteinander bestraft werden. Das ist die entscheidende Lektion für uns Monotheisten: "Du kannst Gott nicht am Mitmenschen vorbei lieben!" Man kann also nicht auf den Mitmenschen pfeifen, ihm möglicherweise sogar böses antun, aber ansonsten sich für einen streng gläubigen Menschen halten.

Der Gott Israels ist der Gott der ganzen Welt. Am Anfang der Genesisgeschichte schafft Gott die ganze Welt. Er ist also der Vater aller Menschen. Hiob oder auch die Einwohner von Ninive oder die Einwohner vieler anderer großer Städte, die in der Bibel vorkommen, sind ja keineswegs Juden oder Israeliten oder Judäer. Nein. Aber über viele von ihnen kommt immer wieder das Strafgericht Gottes, aber immer nur aus dem einen Grund, wenn sie miteinander schlecht umgehen. Das ist eine Mahnung. Und deswegen werden diese Sachen auch so ausführlich erzählt, denn das geht uns heute noch genauso an. Kommen wir aber zurück zu Abraham. Abraham sagt hier nämlich etwas, das mir sehr nahe liegt: Abraham in seiner großen Vision mit Gott spricht sich gegen die Kollektivschuld aus. Abraham sagt zu Gott: "Lieber Vater, das ist schon alles richtig, sie sündigen gegeneinander. Aber du wirst doch nicht den Gerechten wie den Ungerechten strafen?"
Es könnten ja auch noch ein paar Gerechte in dieser Stadt leben, ein paar Gerechte, die freilich immer weniger werden.
viel, viel später beim Propheten Habakuk. Auch dort ist es so: Der Gerechte wird nicht zusammen mit dem Ungerechten bestraft. Die Bösen werden jedenfalls sehr hart bestraft und manchmal erschrickt man schon vor diesem strafenden Gott. Aber das sollten Sie nicht, denn Sie sollten hier ein klein wenig umdenken. Man muss hier nämlich auch berücksichtigen, wo diese Stadt liegt, wo diese Menschen sich entschlossen haben zu wohnen. Sie leben deshalb dort, weil diese Gegend sehr fruchtbar und sehr reich ist. Sie hätten aber nicht zwangsweise dort siedeln müssen, denn diese Stadt liegt in einem sogenannten tektonischen Graben. Das heißt, das ist eine der fruchtbarsten, aber auch gefährlichsten Gegenden der Welt: Dies ist bis heute so geblieben. Dieser tektonische Graben reicht von der Türkei über Syrien, dasJordantal und das Tote Meer bis hinunter zum Roten Meer. Aufgrund dieses tektonischen Grabens gibt es in dieser Region andauernd Erdbebenund Erschütterungen. Darum geht es hier in dieser Geschichte meinerMeinung nach: Wer dort unbedingt Reichtum anhäufen will, der muss eben auch mit diesem Risiko leben können. Dies dürfen wir also ruhig mit einbeziehen. Übrigens ist die Gegend um Sodom und das Tote Meer auch der niedrigste Punkt auf der Erde, denn er liegt 400 Meter unterhalb des Meeresspiegels.
Denn Abraham hatte wohl bei diesem Herunterhandeln Gottes im Hinblick auf die Gerechten an seinen Neffen Lot gedacht. Er sagt ja dieses Wort: "Willst du den Gerechten, den"zadik", zusammen mit den Ungerechten strafen?" Damit ist, wie erwähnt, die Frage der Kollektivschuld angesprochen, die ich übrigens auch für unsere heutige Zeit genauso stark wie Abraham verneine. Denn es gibt ebenso wenig eine Kollektivschuld wie eine Kollektivunschuld. Ich denke daher schon, dass Abraham mit dem Wort "zadik", also dem "Gerechten", Lot gemeint haben könnte. Denn in Sodom gibt es ja außer der allernächsten Verwandtschaft von Lot keine weiteren Gerechten. Noch nicht einmal seine komplette Familie ist ja zu diesen Gerechten zu zählen.

Kommentar von tinimini ,

Die Sodomiten und die Menschen aus Gomorra sind in einen solch schlechten Ruf geraten,weil sie sich den Fremden gegenüber so schlecht verhalten. Neben vielen anderen Dingen werden ihnen hauptsächlich zwei Vergehen angelastet. Das erste und das schlimmste Vergehen ist die Verweigerung von Mitmenschlichkeit und Asyl. Das ist die Hauptsünde. Die zweite Sünde wird ein wenig verklausuliert dargestellt. Die Ausleger sind darüber auch ein wenig zerstritten. Manche sagen, die Sünde wäre Homosexualität gewesen. Diejenigen, die das sagen, meinen das anhand folgender Stelle nachweisen zu können. Als dieser eine Engel, der Lot retten will, nach Sodom kommt, nimmt Lot diese Botschaft an und will nun seinerseits seine Mitbürger retten. Er schreit dem Mob, der draußen vor seiner Türe tobt, zu: "Ich gebe euch meine zwei jungfräulichen Töchter, wenn ihr dafür die fremden, die Asyl suchenden Menschen in Ruhe lasst!" Daraus folgern nun einige Ausleger, dass die Menschen in Sodom Homosexualität betrieben hätten. Wieder andere folgern, dass damit noch lange keine Homosexualität gemeint sein muss. Sie folgern vielmehr, dass es sich hierbei um Sodomie handelt. Das ist ja etwas, das wir ebenfalls aus der Bibel wissen: Die Urmenschen – und wir sind hier ja in der Anfangsgeschichte der Menschheit – haben eben noch Sodomie, also Sexualverkehr mit Tieren begangen. So ist es also nach Ansicht dieser Ausleger um die Menschen in Sodom und Gomorra bestellt.

Lot sitzt also vor dem Tor, zwei Männer kommen und der eine Engel sagt zu ihm: "Pack deine Sachen, gehe, nimm deine Verwandtschaft mit, denn dieser Ort wird zerstört werden, weil Gott beschlossen hat, dass er von der Erde getilgt werden muss." Lot überlegt dann eine Weile, eine ganze Menge von Gedanken schwirren ihm durch den Kopf. Zunächst einmal ist es aber so, dass er diese zwei Gestalten, die da zu ihm gekommen sind, für Fremde hält. Er bittet sie in sein Haus und bietet ihnen Nachtquartier an. Diese Männer sagen dann aber, dass sie lieber vor der Stadt im Freien übernachten wollen. Gott hat nicht mit einem einzigen Federstrich dieses Urteil unterschrieben. Denn es findet vorher – und das ist für uns sehr wichtig – eine ganz große Verhandlung mit Abraham statt. In dieser Verhandlung konzediert Gott Abraham Folgendes: "Wenn es in dieser fruchtbaren Ebene mit ihren 100000 Einwohnern 50 Gerechte gibt, dann will ich um dieser 50 Gerechten willen der ganzen Stadt vergeben, obwohl sie es nicht wert ist." Abraham antwortet ihm in diesem berühmten Gespräch mit: "Und wenn es nur 40 sind?" Gott sagt also nicht sofort: "Zack, diese Stadt wird vernichtet!"

Es wird dann aber letztlich dieser Stadt nicht vergeben. weil sie nicht umkehren. Es geht hier also um die Einladung, Umkehr zu tun. Diese Umkehr ist eigentlich recht billig zu haben, aber sie lachen nur darüber. es geht hier also nicht nur um diese zehn Gerechten, die in der langen Verhandlung zwischen Abraham und Gott letztlich übrig bleiben. Jeder Einzelne in Sodom hätte gezählt: Um nur zehn Gerechter willen wäre die ganze Stadt gerettet worden! Das ist eine essentielle Aussage, die fü ralle Zeiten Gültigkeit hat. Deswegen wird sie uns erzählt. Diese zehnGerechten finden sich aber nicht. Dieses Angebot an diese heidnischen Städte geht freilich quer durch die ganze Bibel. Es gibt jedes Mal zuerst das Angebot umzukehren. Bei Ninive war es doch das Gleiche.
Gott sagt: "Ihr könnt es ja anders haben, wenn ihr das nur wollt!" Lot bekennt sich also beim Umgang mit diesen zwei Fremden zur Gastfreundschaft: Er nimmt sie auf. Warum aber wollten sie im Freien schlafen? Weil sie voraussehen, was noch kommen wird. Sie wollen niemanden provozieren: Wie es sich für anständige Menschen gehört, wollen sie eben ihre Gastgeber nicht provozieren. Lot hat, nebenbei gesagt, eine Ehefrau und zwei bereits verheiratete Töchter mit Ehemännern aus dieser Stadt. Diese Schwiegersöhne sind allerdings genauso schlecht wie alle anderen Menschen dort. Darüber hinaus hat er noch zwei unverheiratete Töchter.

Sie übernachten dann doch bei ihm und sofort rottet sich draußen vor der Türe die Menge zusammen.

Der Vorwurf lautet, Lot hätte Fremde in die Stadt gelassen! Das ist der Beweis: Das schlimmste Vergehen besteht also in Sodom darin, anständig zu sein und Fremden Asyl zu gewähren.

Wobei es sogar so ist, dass Lot noch einen Schritt weitergeht und sich sagt: "Ich muss hier Gastfreundschaft üben, auch wenn ich dafür einen sehr hohen Preis bezahlen muss." Denn er geht hinaus zu diesem Mob, wo ihmsofort die Forderung entgegenschlägt, diese beiden Fremdenherauszugeben.

Kommentar von tinimini ,

 Er aber sagt, er müsse sie beschützen: Das seienFreunde, die er aufgenommen habe. An deren Stelle bietet er dem Mob seine beiden unverheirateten jungfräulichen Töchter an. Er sagt zum Mob: "Nehmt sie und macht mit ihnen, was ihr wollt!" Das ist ja eine für uns kaum begreifbare Situation.

Damals galt die Gastfreundschaft ganz offensichtlich mehr als das Recht der Töchter auf körperliche Unversehrtheit.

Nun ja, so einfach ist das alles nicht, denn die Bibel rechnet es ihm nicht so hoch an, dass er mit seinen Töchtern so umgeht.

Aber aus seiner Perspektive finde ich das auch ziemlich hässlich, weil er auf einmal im Alter, als Gefahr droht, der fromme Gerechte werden will. Er ahnt halt, was sich da zusammenbraut.
Er hat Angst.

und deswegen geht er so weit. Die Schrift sagt uns dann ja auch: Weiler seine Töchter derart in Gefahr gebracht hat, weil er sozusagen diese Prinzipien hat, passiert dann nachher auch diese Geschichte mit den Töchtern. Die Engel, die Männer, schlagen dann die aufgebrachte Menge mit Blindheit. Damit endet sozusagen diese Szene. Es gibt sicherlich Wunder und ich glaube auch an sie, aber nicht immer geht es hier gleich um Wunder. Selbstverständlich gibt es auch Wunder bei Elija, bei Moses und natürlich auch bei Jesus. Aber man sollte eben nicht immer gleich an Wunder glauben. Manchmal ist das nämlich auch gefährlich. Ich sagte ja bereits, dass die Gegend, in der Sodom und Gomorra liegen, von der Natur her eine gefährdete Gegend ist. Ich nehme also an, dass es irgendein großes Feuer oder so etwas gegebenhat.

Aber es heißt wörtlich, dass sie mit Blindheit geschlagen wurden. Irgendetwas passiert: ein schrecklicher Hagel, einschrecklicher Blitzschlag oder so etwas Ähnliches. Auch der Engel bei Hagar gräbt nicht mit hochgekrempelten Ärmeln einen Brunnen: Nein, stattdessen öffnet er ihr lediglich die Augen und es überkommt sie einegroße Ruhe. Die Engel wirken so, dass irgendetwas in der Natur geschieht: Das ist ihre Gottesgabe. Man kann also sagen, dass hier meistens eine Einflussnahme Gottes auf natürliche Art geschieht. Es hat also meinetwegen einen Blitzschlag oder so etwas Ähnliches gegeben. Im letzten Moment greift also Gott ein !

Das ist die Botschaft "Du kannst Gott nicht am Mitmenschen vorbei lieben und Umkehr und Buße ziehen sich durch die  ganze Bibel.

Antwort
von stine2412, 11

Leni, ein kleiner Scherz zur Gerechtigkeit:"Wie soll ich teilen? Gerecht, brüderlich oder christlich?" Also, wenn ich christlich teile, gebe ich dem anderen das größere Stück. Teile ich brüderlich, bekomme ich den größeren Brocken. Nur bei einer gerechten Teilung wird es schwieriger - da muß es aufs Gramm genau stimmen!

Scherz beiseite und zu deiner Frage. Jesus war unser Vorbild und er sagte auch, wir sollen seine Fußstapfennachfolger werden, also die gleichen Schritte machen. Hatte sich Jesus für Frieden und Gerechtigkeit engagiert?  Nein, das tat er nicht, er lebte diese Werte und verlangt das von seinen Nachfolgern auch! Man wollte Jesus sogar zum König machen, weil man sah,dass er ein friedsamer und gerechter Mann war. Er entzog sich diesem Amt aber und sagte: "Mein Königreich ist nicht von dieser Welt." D.h. mit anderen Worten, dass Jesus der König in dem Königreich ist, um das wir im Vater unser beten: "Dein Königreich komme, dein Wille geschehe auf Erden!" Darum zu beten lehrte uns Jesus in der Bergpredigt.

Übrigens Bergpredigt - da findest du Werte und Normen, die Jesus aufstellte.

Wenn meine Antwort auch nicht dem gestellten Thema entspricht, entspricht sie doch der biblischen Wahrheit. Deshalb ist das gestellte Thema "verfehlt!"

Trotzdem alles Gute für deine Klausur!

Antwort
von Bestie10, 61

wenn du mal den Begriff "Gerechtigkeit" eindeutig definieren könntest

was ist denn Gerecht ?

Kommentar von Leni347 ,

Das weiß ich nicht! Die Frage wird genau so in der Klausur gestellt. 

Antwort
von kwonel, 50

Das ist aber möglich, da es Gegenbeispiele gibt. 1500 Jahre lang haben Christen die schlimmsten Verbrechen begangen. Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennungen, Zwangsbekehrungen, Aufhalten des wissenschaftlichen Fortschritts und Feindseligkeit gegenüber Wissenschaften, Höllenlehre, Aneingung unrechtmäßiger Reichtümer usw.

Wenn man das Alte Testament liest,dann findet man einen rachsüchtigen, aggressiven, blutrünstigen Gott. Jesus selbst wollte nur zu Juden predigen und nicht zu Nichtjuden. "Liebe deinen Nächsten" bedeutete "Liebe deinen nächsten Mitjuden"!

Kommentar von roboboy ,

Perfekte Feststellung! Aber leider muss der FS der Fragestellung des Lehrers folgen.... Unser Relilehrer fragt wenigstens noch immer nach der Meinung, und man darf alles schreiben, solange es gut begründet ist. Und man bekommt dafür auch eine faire Note... Leider ist das eine Ausnahmeerscheinung.

LG

Kommentar von kwonel ,

Der Lehrer ist keine Autorität in diesen Fragen, jeder kann falsch liegen. Wenn der Schüler begründen kann durch Gegenbeispiele, dass es geht und es seine Überzeugung ist, dann fände ich es falsch, dass er die Geschichte ignoriert. Aber ich verstehe worauf du hinaus willst.

Kommentar von arevo ,

#kwonel

Damit liegst Du komplett falsch.Liebe deinen Nächsten, bedeutet tatsächlich " Liebe deinen Nächsten ", oder Jude oder Nichtjude.. Das ist ja das Neuartige und deswegen gibt es auch ein NT:

Kommentar von kwonel ,

Nein, das wurde erst später erfunden. Jesus war Jude und für die Juden war der Nächste ihr Mitjude. Rabbiner wie Moses Maimonides haben das erläutert.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Soweit ich weiß steht das in der Bibel nicht so wie du das schreibst, sondern auch andere Menschen sollen Christen werden.

Kommentar von kwonel ,

Das ist eine spätere Erfindung. Jesus war Jude und für die Juden war der Nächste ihr Mitjude. Rabbiner wie Moses Maimonides haben das erläutert.

Kommentar von KaeteK ,

Das ist aber möglich, da es Gegenbeispiele gibt. 1500 Jahre lang haben Christen die schlimmsten Verbrechen begangen. Kreuzzüge, Inquisition, Hexenverbrennungen, Zwangsbekehrungen, Aufhalten des wissenschaftlichen Fortschritts und Feindseligkeit gegenüber Wissenschaften, Höllenlehre, Aneingung unrechtmäßiger Reichtümer usw.

Naja, nicht alles was sich Christ nennt ist Christ - Christen folgen Jesus Christus nach...Wie sie das sollen, steht in der Heiligen Schrift. Zwangsbekehrungen gibt es nicht, darum braucht man sich vor Christen nicht zu fürchten ;-). Ohne Gott geht da gar nichts.

Im Namen Gottes ist viel Unrecht geschehen, aber Verbrechen jeglicher Art, werden eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden. Aber nicht nur Verbrechen...

Wenn man das Alte Testament liest,dann findet man einen rachsüchtigen, aggressiven, blutrünstigen Gott. Jesus selbst wollte nur zu Juden predigen und nicht zu Nichtjuden. "Liebe deinen Nächsten" bedeutete "Liebe deinen nächsten Mitjuden"!

Vielleicht solltest du dich einfach mal intensiver mit dem AT und Gottes Heilsplan mit den Menschen beschäftigen, als Gott anzuklagen. Immer wenn ich solche Aussagen lese, denke ich bei mir, da ist wieder einer, der sich nie wirklich für die Wahrheit interessiert, um sich ja nicht mit Gott auseinander setzen zu müssen. Dann lieber irgendetwas  in den Raum werfen, was Gott ins schlechte Bild  rückt und eine Entschuldigung dafür sein soll, weil man weder an Ihn glauben möchte, noch glauben kann. Glaube ist ein Geschenk Gottes Eph.2,8, aber jeder Mensch wird von Ihm gezogen, denn Er hat den Menschen die Ewigkeit in ihr Herz gelegt.

Prediger 3 11 Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit; auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, ohne daß der Mensch das Werk, welches Gott gewirkt hat, von Anfang bis zu Ende zu erfassen vermag.

 Jeder Mensch hat ein Gewissen und zudem ein instinktives Bewusstsein davon, dass er es mit einem Höheren zu tun hat.  Deswegen ist der Mensch auch dafür verantwortlich, auf die Stimme Gottes zu hören. Tut er es nicht, geht er für ewig verloren - geht verloren, nicht weil er nicht in der Lage dazu war, sondern weil er nicht wollte. Gott schenkt auch das Wollen und Vollbringen

 - siehe auch Römer 1 ab Vers 18...(Vers20)damit sie ohne Entschuldigung seien

 

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https://bibelbund.de/2015/02/gewalt-in-der-bibel/

Außerdem habe ich dir noch eine Buchempfehlung: "Der missverstandene Gott?" von David T. Lamb.

Natürlich möchte ich dir auch Gottes Wort empfehlen :-)

lg

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