wolfi077 am 15.12.2008 um 1:34 Uhr
Seid Ihr der Meinung dass der (christliche) Glaube eher etwas für einfältige Menschen ist, wohingegen intelligente wissenschaftlich denkende Menschen nicht an die Aussagen und Lehren der Bibel über Gott glauben können? Ich persönlich sehe das anders: Gerade wenn ich offenen Auges und (nach-)denkend durch die Welt gehe muss ich geradezu an Gott glauben weil vieles ohne ihn nicht erklärbar ist -
dazu hier + in den Antworten auch ein paar erstaunliche Zitate anerkannter grosser Naturwissenschaftler:
Albert Einstein, Physiker (1879-1955): "Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen ..."

Gerade die denkenden Menschen sind es, die bemerken, daß alles einen Sinn haben muss - den sie dann in der Bibel erklärt finden, und dankbar sind, daß sie so schnell eine Antwort gefunden haben - während die Ungläubigen in der Welt herumirren, auf Steinen kopfüber meditieren und sich an der Börse einen Herzinfarkt zuziehen, und orientierungslos alles glauben, was ihnen ihre studierten Götter in Weiß fachsimpeln...
Viele Wissenschaftler haben sich nach langen Jahren der Forschung dem Glauben an Gott zugewandt, da jede Theorie einmal mit ihrem Latein am Ende ist. Da fängt dann das Vertrauen an.
Solipsist am 16. Dezember 2008 00:24 "jede Theorie einmal mit ihrem Latein am Ende ist"
Jede?
Ein paar wenige Nennungen würden mir reichen.
Nimm doch mal die Evolutionstheorie, die angeblich nur das Werden im Laufe der Zeiten erklärt - wo kommt das erste H-Atom her? Die Bibel gibt da schon klarer Auskunft!

Max Planck, Physiker (1858-1947): "Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT !"
wolfi077 am 15. Dezember 2008 01:38 Issak Newton, Mathematiker und Astronom (1643-1727): "Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plane eines allwissenden und allmächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das ist und bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis."
wolfi077 am 15. Dezember 2008 01:40 Werner Heisenberg, Physiker (1901-1976): "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
wolfi077 am 15. Dezember 2008 01:41 Nikolaus Kopernikus, Mathematiker und Astronom (1473-1543): "Wer sollte nicht durch die stete Beobachtung und den sinnenden Umgang mit der von der göttlichen Weisheit geleiteten herrlichen Ordnung des Weltgebäudes zur Bewunderung des allwirkenden Baumeisters geführt werden!"
wolfi077 am 15. Dezember 2008 01:44 habe zu diesem Thema ne interessante seite entdeckt der ich auch die zitate entnommen habe: http://www.dasgeheimnis.de/web/evolution.htm
Complex am 15. Dezember 2008 07:34 Lustig! Diese Seite ist nicht interessant, sondern absoluter Blödsinn! Jeder Halb-Naturwissenschaftler kann die dort aufgestellten Behauptungen mühelos widerlegen.
Z.B. "Die Evolutionstheorie bestimmt heute die herrschende Meinung darüber, wie wohl die Erde oder die Menschheit entstanden sind."
Das ist falsch, die Evolutionstheorie beschreibt lediglich die Wandlung des Lebens über die Jahrmilliarden, nicht jedoch dessen Entstehung und schon gar nicht die Entstehung der Erde.
Da bist du ja auf ne hübsche Probaganda-Seite hereingefallen ...
carola111 am 15. Dezember 2008 09:10 @wolfi: tolle Seite hast du da recherchiert. DH
Lieber gute Rechtschreibung und die größten Denker der Menschheit zitiert als Halb-(pseudo?) wissenschaftlern zuhören.
Complex am 16. Dezember 2008 13:06 Nein, ich meine Halb-Wissenschaftler. D.h. es braucht nichteinmal die Fachkenntnis eines qualifizierten Wissenschaftlers um diesen Unsinn als solchen zu entblößen.
Die verlinkte Seite zeugt dagegen in der Tat von Pseudo-Wissenschaft ... eigentlich nichteinmal das.
ferdl am 16. Dezember 2008 23:15 Hallo Complex,
die Page mag nicht ganz der exakten Wissenschaftlichkeit genügen, stellt aber berechtigte Fragen denkender Bürger. Wissenschaft wird von Steuergeldern finanziert und sollte daher nicht die Nase rümpfen, sondern Antworten geben.
Deine Definition der Evolutionstheorie als "Wandlung des Lebens" gefällt mir. Jedoch hat Darwins Buch den Titel: "Über die Entstehung der Arten", also nicht über die Wandlung der Arten wie sie tatsächlich erforscht wird, sondern bewusst irreführend über die Entstehung. Weil aber die Entstehung nicht beweisbar ist handelt es sich um eine metaphysische Aussage. Eine Wissenschaft, die ernsthaft metaphysische Folgerungen macht ist eine Pseudowissenschaft.
In der Öffentlichkeit ist immer von der Entstehung die Rede weil es versäumt wurde, die Möglichkeit eines Schöpfers hinreichend zu betonen, was zur Grundlage jeder Wissenschaftlichkeit gehört hätte. Deine Erklärung mag richtig sein, aber die herrschende Meinung ist leider eine andere, wie die Page richtig bemerkt.
...
Wo wir gerade bei Zitaten berühmter Wissenschaftler sind, hier eines von Charles Darwin:
"Diese Eidechsen liefern gekocht ein weißes Fleisch, das jenen schmeckt, deren Mägen über Vorurteile erhaben sind."
@ comblex:
Das war vielleicht nicht so exakt ausgedrückt, aber Fakt ist doch, daß jedes Schulkind aus dem Unterricht (Religion, Biologie, Mathe, was weiß ich) herauskommt und sagt, wir sind von selbst entstanden!
von daher beansprucht die Evolutionstheorie schon einen Rückschluß darauf, wie wir entstanden sind!
Nämlich aus dem Nichts und durch zufall. Das lehrt jedenfalls die th.

Ich glaube weil ich denke!
Solipsist am 16. Dezember 2008 00:06 Ich erlaube mir zaghaft eine Augenbraue zu heben.
aber das gilt nicht nur für den christlichen glauben
Shanadoo am 15. Dezember 2008 01:45 Genauso so ist.
DH

warum das Wörtchen "auch". Eigentlich müsste es heißen: nur ein intelligenter denkender Mensch kann an das Weltbild der Bibel bzw. an Gott glauben! Ich halte also selbst für die Welt unintelligenten Menschen für intelligent, wenn sie an Gott glauben. Allerdings kommt selbst der Glaube an Gott von Gott selbst. Ich wette, dass versteht kein "intelligenter" Mensch, der die Existenz Gottes leugnet.

Davon gibt es übrigens mehr als genug!

....denn ohne Gott gäbe es den Menschen nicht!
Denkende Menschen glauben auch, daß der Strom durch die Leitung fließt und erst beim Einschalten die Glühbirne aktiviert. Duch die Komplexität des Zusammenspiels der Naturgesetze wird die Urknallhypothese zur Farce degradiert. Dies haben heute schon viele namhafte Wissenschaftler erkannt. Zu den Naturgesetzen kommt noch die biblische großteils schon erfüllte Prophetie welche als Ziel Jesus Christus den Erlöser hat. Welcher uns vom ewigen Tod befreit, dessen Ursache die Sünde ist. Sünde = fehlende Liebe = Übertretung der 10 Gebote. Liebe ist das halten der zehn Gebote (Heiligung) und der Glaube an die Erlösung durch Jesus Christus von unseren Sünden. Dieser allein bringt uns ewiges Leben! "Bedenke dass du sterben wirst, auf das du klug werdest"
Hirnlos am 18. Dezember 2008 02:21 "Sünde" bedeutet, das Ziel, Gott völlig zu gefallen, zu verfehlen. Es beschreibt auch das Abweichen von göttlichen Geboten.
Daß dies gleichzusetzen mit fehlender Liebe oder gar den 10 Geboten sei, wäre mir neu -
zumal Jesus durch seinen Tod das Gesetz Mose (zudem auch die 10 Gebote gehören) erfüllt hat.
Also sind Christen unter dem Gebot Christi und nicht mehr unter dem Gebot Mose...
Lieber Hirnlos, ich teile Deine Ansicht in dem Punkt, dass das Ziel Gott zu gefallen durch die Sünde verfehlt wird zu 100 %. Offenbar bist Du auch der Ansicht, das sündlos gelebt werden soll um Gott zu gefallen. Wenn Deiner Ansicht nach die 10 Gebote nicht mehr gelten, dann wird ja die Sünde weder als solche erkannt noch von Gott sanktioniert. Was machst Du mit Offenbarung 12,17 und 14;12 und mit dem Jakobusbrief und mit der Bergpredig Math. Kap. 5 ? Na lies mal aufrichtig diese Bibelstellen und Du wirst durch den Heiligen Geist Erkenntnis erlangen. (smile) Gottes Segen wünscht aufrichtig Rene

Das ist ganz sicher kein Widerspruch. Denn wer denkt, muss sich auch darüber klar werden, dass an den Grenzen seines Denkens nicht notwendigerweise die Realität zu Ende ist. Einstein wusste das offensichtlich.
Naiv und wenig durchdacht finde ich eher das menschenzentrierte Weltbild der Atheisten.
Intelligenz ist keine Voraussetzung für Glauben aber wer intelligent ist, braucht einleuchtende Bewiese, damit er glauben kann. Denn : "Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis [Od.: „[der] überzeugende Beweis“] von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht."(Hebr.11:1) Um so intelligenter, desto intensiver müssen die Bewiese sein - desto stärker kann der Glaube werden..................übrigens sind die Zitate super gut!!
interessant finde ich übrigens auch, dass es bei GF, besonders bei religionsbezogenen Fragen immer soviele gibt, die Religion verdammen/abtun/..., oft auch ziemlich unsachlich, hier aber kaum jemand von ihnen auftritt.
Woran liegt das?
Solipsist am 16. Dezember 2008 00:20 Weil die angebotenen Antwortmöglichkeiten Schwachsinn sind.
Wenn ich hier die Gegenposition einnehmen will, muss ich im gleichen Atemzug Gläubige als "einfältige bzw. naive bzw. schwache Menschen" abstempeln. So denke ich aber nicht.
...
So frisiert man Statistiken.
Hat Wolfi, der alte Demagog, recht gut gemacht.
Du kannst doch frei formuliert antworten ohne zu votieren!
Natürlich! Wir haben doch von Gott unsern Verstand bekommen!

Vertumnyx am 15. Dezember 2008 01:39 "Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen." Galileo Galilei

Es gibt auch Wissenschaftler, die dran glauben!
das wird allgemein von Theisten behauptet, doch stimmt das nicht in diesem Sinne. Die meisten Wissenschaftler die an einen "Gott" glauben, sehen diesen als die Natur, quasi die Schönheit der Natur und nicht als ein allwissendes und allmächtiges Wesen.
Schade, dass das immer wieder falsch verstanden wird.
Dazu fällt mir ein Buchtitel ein: "Wer denkt muss glauben"
Das habe ich vor Jahren gelesen. Der Autor ist inzwischen verstorben, aber das Büchlein ist - oh Wunder der Technik - per Mausklick auf dem Bildschirm! (0,2 MB)
http://www.life-is-more.at/features/buecher/werdenktmuss_glauben.pdf

Wenn er Freude daran hat, natürlich!


Einfältige und Naive Menschen (nicht schön diese so zu bezeichnen aber es gibt sie) sind überhaupt anfällig für Glaubensgemeinschaften. Sie finden dort Halt, Zuspruch und manchmal auch Bestätigung. Dadurch, das diese Menschen sich seltener die Mühe machen Dinge zu hinterfragen und einer Sache skeptisch gegenüber zu stehen sind sie natürlich begehrte Opfer für Sekten, unseriöse Finanzberater, radikale Parteien. Es gibt Situationen die sehr schwer zu verstehen und zu verkraften sind - wenn eine Kirche, der Glaube oder eben die Bibel hilft, diese Vorkommnisse besser zu verarbeiten, dann haben diese Ihren Sinn voll und ganz erfüllt. Und wen Ich davon überzeugt bin, das es Ufos udn Außerirdische Lebensformen gibt hindert mich das nicht daran die 10 gebote zu achten.
Dann hast Du schon das ERste gebrochen.
Ich glaube prinzipiell daran, dass Religion (egal welche) Wissenschaft keinesfalls ausschließt oder sie sich gar widersprechen.
"Was immer die Intelligenz des Menschen nicht zu begreifen vermag, sollte auch von der Religion nicht angenommen werden. Die Religion geht mit der Wissenschaft Hand in Hand, und jede Religion, die der Wissenschaft widerspricht, ist nicht die Wahrheit." ('Abdu'l-Bahá)
Nichtglauben ist eher für Einfältige, weil sie meist gar nicht wissen was sie ablehnen und die Bibel (die sie für unwahr erachten) gar nicht mal gelesen haben. Sowas ist doch nicht rational durchdacht und ich wundere mich immer wieder, dass die ihr (ewiges) Leben auf so dünne Beine stellen, also einfach INformation verdrängen und nicht erst informieren bevor sie NEIN sagen.
Teddylein am 17. Januar 2009 19:26 DH!
Geld würden sie mit Sicherheit annehmen, aber ewiges Leben (das ja weitaus kostbarer ist) lehnen sie ab.
Aber auch das wurde vorausgesagt, wie würden sich sonst die Schriften erfüllen?!


Allerdings hört die Logik auf, sobald es um Gott geht. Doch Glaube ist eine subjektive Überzeugungssache. Deshalb können ihm auch sehr gebildete und intelligente Menschen leicht verfallen, was allerdings eher die Minderheit tatsächlich betrifft.
Einstein war übrigens weder Theist noch Atheist. Seine religiöse Einstellung könnte man als pantheistisch oder gar deistisch interpretieren.
daddysdearest am 16. Dezember 2008 09:13 Wenn Du das glaubst, kennst Du die Bibel nicht.

"Kann".

fides quaerens intellectum
ok, das sieht bei dir jetzt besonders klug, und bei mir besonders dumm aus, aber vielleicht bin ich ja nicht die Einzige, die sich das fragt (obwohl ich gerade Latein lerne): Was heißt das?
Gott, unser liebevollster Vater im Himmel, der selbst in der Person Jesus die Erde betrat, will keinen blinden Glauben!
Er hat uns Menschen Vernunft und Verstand gegeben, damit wir uns in der äußeren materiellen Welt zurechtfinden.
Das ist das äußere Erkenntnisvermögen.
Er gab uns aber auch das innere Erkenntnisvermögen, mit dessen Gefühl wir ihn suchen und finden können.
Die reine und unverfälschte Lehre Jesu (die Jakob Lorber in deutscher Sprache 1840-64 empfing) ist voll vereinbar mit einer reinen wahren Wissenschaft.
Starbuck am 15. Dezember 2008 14:33 Wer ist Jakob Lorber?
> Die reine und unverfälschte Lehre Jesu
Vorsicht Leser! helmutfranz alias lorberjakobfan beruft sich nicht auf die Bibel der Christen, sondern auf eine angebliche Sonderoffenbarung aus dem 19. Jahrhundert.


meine meinungsbildung ist abgeschlossen es gibt weder gott, noch götter...auch keinen schöpfer...

was nicht bedeutet, dass ich gläubig bin
Ich bin ein sehr gläubiger Mensch. Ich Glaube an die Natur! Ich kann nur nicht an Gott so wie Er in der Bibel steht glauben. L.G.
Das klingt nach Heimwerkerglaube: selbstgezimmert.
Hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht, wo die Natur herkommt?

obwohl ich denke, das jeder der sich klug nennt, zum ersten mal erkennen muss, das in der bibel eigentlich viel sch... drin steht... Und wir, wenn es nach der Bibel ging, alle Inzucht wären... und und und...
wieso wären wir nach der Bibel alle Inzucht?
cassady28 am 16. Dezember 2008 19:15 wenn adam und eva die einzigen menschen waren, und die söhne bekommen haben mit wem haben se dann kinder gemacht??? also mussten wohl die söhne mit der mutter und so weiter...
Teddylein am 16. Dezember 2008 21:11 Die ersten Menschen waren damals noch sehr nahe an der Vollkommenheit, da war diese (nötige) Inzucht kein Problem.
> Die ersten Menschen waren damals noch sehr nahe an der Vollkommenheit, da war diese (nötige) Inzucht kein Problem.
Stimmt! Inzucht ist heute deshalb verboten, weit die Wahrscheinlichkeit, dass zwei genau gleiche Gendefekte aufeinandertreffen, bei nahen Verwandten sehr hoch ist. Am Beginn der Menschheit war noch alles sehr gut.
Hirnlos am 18. Dezember 2008 02:12 Adam hatte mit Eva im Laufe von 900 Jahren viele Söhne und Töchter, nicht nur Kain und Abel. Gott segnete sie, also war es Anfangs im Sinne Gottes, daß auch Geschwister miteinander Familien gründen.
glaubst du wirklich an diesen Unsinn?

Ja, Glaube ist die Wissenschaft der Einfältigen. Nichts, aber auch gar nichts ist (nur) durch einen fiktiven Gott oder fiktive Götter erklärbar. Nur weil eine Antwort auf eine Frage schwer fällt heißt das nicht, dass sie nicht da ist. Klar, man kann alles mit einem trivialen Geist erklären und sagen: "Mein Gott existiert und er ist die Antwort, basta!" Damit ist jede Möglichkeit des Verstehens und der Erkenntnis negiert. Elementare Wahrheiten werden durch harte Arbeit gewonnen und nicht indem man sich knienden Fußes vor einer naiven Statue aufbaut und um Wunder bittet.
daddysdearest am 17. Dezember 2008 10:27 Du scheinst Dich ja für sehr intelligent zu halten. Da kommt es schon etwas komisch rüber, dass Du so mit Klischees um Dich wirfst und offensichtlich keinen Plan vom Wesen des Glaubens hast. Da geht es nämlich weniger um Erklärungen als um Beziehung. Und kein Gläubiger betet zu einer "naiven Statue". Naiv ist da wohl eher Dein Bild von Gläubigen.
ferdl am 17. Dezember 2008 13:42 Es gibt keine Wissenschaft, die den Glauben ersetzen kann, denn dann wäre es eine Pseudowissenschaft. An pseudowissenschaftliche Aussagen kann man schon glauben, das ist aber dann nicht mehr seriös und unter der Würde eines ernsthaften Forschers. Wissenschaft ist nur eine andere Betrachtungsweise der Realität, übrigens eine sehr eingeschränkte Sichtweise in der nur das zählt was immer und überall wiederholbar wäre. Religion betrachtet die Dinge, die eben nur manchmal passieren und daher nicht wiederholbar sind. Obwohl so etwas tatsächlich passiert ist es wissenschaftlich gesehen ein ungültiger Versuch. Trotzdem ist er tatsächlich passiert und sollte vernünftigerweise Beachtung finden wenn man an der Wirklichkeit interessiert ist. Denn sonst sieht man alles durch den wissenschaftlichen Filter wo Vieles ungültig ist was aber tatsächlich existiert. Nur weil es schwerfällt auch diese Dinge in die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit einzubeziehen und daraus ein eigenes Weltbild zu machen, sollte man sich trotzdem nicht mit der naiven Halbwahrheit begnügen sondern das Ganze sehen.
Dass sich Gott Deiner Logik widersetzt ist zum Beispiel kein Indiz für dessen Nichtexistenz. Die Logik ist nämlich selbst ein Irrglaube. Man glaubt dass ausserhalb dieser Logik nichts existieren könnte. Dabei existiert Vieles da draussen, zum Beispiel Welle-Teilchen-Dualismus. Der ist gewiss mit Logik nicht zu erklären, ebensowenig die Heisenbergsche Unschärferelation, Tunneleffekt, Stringtheorie usw. Berechnen kann man so etwas, aber verstehen warum das so ist wird diese Logik nicht. Weil Logik daher nicht in allen Teilen korrekt sein kann, ist sie also nur bedingt tauglich um über Dinge zu urteilen, die weit ausserhalb unserer Alltagserfahrungen liegen, aus deren unzulässiger Verallgemeinerung sich ja die Logik gebildet hat. Dass Logik nicht richtig sein muss, erkennt man am einfachsten daran, dass Logik nicht einmal ihre eigene Richtigkeit beweisen kann. Es wird vielleicht eine höhere Logik geben die auch immer richtig ist, aber unsere Menschenlogik ist das nicht.
Selbst wenn Gott nicht existieren würde, bräuchten wir tatsächlich einen fiktiven Gott wie Du sagst, um mehr erklären zu können. Diese Notwendigkeit ist so ähnlich wie das Unendliche in der Mathematik. Es gibt das Unendliche in der physikalischen Realität auf unserer Welt und im Weltall nirgends. Weder etwas unendlich kleines noch etwas unendlich grosses hat man jemals gefunden. Dass so etwas existieren könnte ist nur theoretisch möglich. Trotzdem rechnet man mit diesem fiktiven Wert und genau dadurch wird Vieles (auch Endliches) überhaupt erst berechenbar und erklärbar. In der Welt der Mathematik gibt es das Unendliche wirklich, sie "glauben" daran und sind erfolgreich damit. Nimmst Du den Mathematikern ihr Unendlich weg, dann sind sie sehr arm.
das hast du gut gesagt! aber warumerwähnst du die börse? ich bin gläubig und trotzdem an der börse sehr aktiv - siehst du darin einen widerspruch?
@wolfi: tschuldige, dass ich mich einmische, Es gibt viele Dinge, die du tun kannst, auch aktiv an der Börse zu sein, ohne dass du von deinem Glauben weichen musst. Wenn du mit deinem Herzen bei Gott bist und nicht das Geld vorrang hat, brauchst du dich nicht deswegen verdammen. Es ist darum nicht widersprüchlich, was du tust, sondern woran dein Herz hängt.
Es gibt viele, deren Gott der Reichtum ist und sie versuchen schnelles Geld zu machen, sind dann immer nur mit den Kurswerten beschäftigt, daß sie die wirklich wichtigen Dinge im Leben (zB vom wahren Gott etwas zu lernen) völlig vernachlässigen.
Vielleicht ist es auch anders an der Börse, aber ich habe so den Eindruck.
Carola111's Antwort passt sehr gut.