Frage von maras69 13.01.2010

Gläubiger, die ihre Forderung nicht angemeldet haben

  • Antwort von Meinereiner67 13.01.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Vollstreckungsbeschränkung ist § 89 InsO.- da steht drin, dass das Vollstreckungsverbot ALLE Forderungen betrifft.-0%-Quote heißt nix anderes, als dass die Gläubiger, die nicht angemeldet haben bei der Verteilung evtl. vorhandener Masse nicht berücksichtigt werden.-- Bei den Forderungen, die v. Schuldner in die Tabelle aufgenommen wurden, aber die Gläubiger diese nicht angemeldet haben, gilt nach Ablauf des Verfahrens auch die Restschuldbefreiung.-- Ein Gläubiger kann sich also nicht dadurch, dass er seine Forderung nicht im Inso-Verfahren anmeldet den Vorgaben und Regelungen der InsO entziehen.-Nicht angemeldete Forderungen gehen nach Erteilung der Restschuldbefreiung genauso unter, wie alle anderen VOR der Eröffnung bestehenden Forderungen.-Ein solcher angeblicher Gläubiger-Trick geht also nicht.-

  • Antwort von possel 13.01.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Forderungen von Gläubigern, die nicht zur Tabelle angemeldet werden, unterliegen genau so der Restschuldbefreiung; diese Gläubiger nehmen nicht mehr am Verfahren teil und bekommen auch nix aus der Insolvenzmasse (falls denn was da wäre...)

  • Antwort von paps1959 13.01.2010

    Ja das ist richtig, für alle Forderungen, die am Tag der Eröffnung bestanden haben und nicht von der RSB ausgenommen sind, erhalten Sie die RSB.

    Vollstreckungsverbot gilt für Insolvenzgläubiger während und nach Aufhebung des Verfahrens.

    Neugläubiger, also Forderungen die nach Eröffnung entstanden sind, können nach Aufhebung des Verfahrens in der sogenannten Wohlverhaltensphase vollstrecken.

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