Frage von exilia1, 60

GKV Familienversicherung schwankendes Einkommen aus nebenberuflicher Selbstständigkeit wie wird es gewertet - Zählt nur der Durchschnitt im Jahr?

Hallo ich bin in der Familienversicherung meines Mannes und plane nächstes Jahr eine nebenberufliche Selbstständigkeit. Nächstes Jahr liegt die Einkommensgrenze bei 425 Euro pro Monat. (2017) Ich möchte** auf jeden Fall** in der Familienversicherung bleiben. Wie kann ich den max. Gewinn herausholen um trotzdem in der FV zu bleiben?

Dürfte ich auch in nur 6 Monaten das Gesamteinkommen erhalten ((max. 12 x 425 (2017) =5100 Euro) also in nur 6 Monaten die 5100 Euro wäre das rechtmäßig?

****Wie rechnen die Kassen?**** Bsp.: Teilen Sie das Geamteinkommen einfach durch 12 um zu sehen dass man die Grenze nicht übersteigt? (max. 12 x 425 (2017) =5100 Euro

Oder sehen Sie sich auch genau die einzelnen Monate genauer an? Was ist bei schwankendem Einkommen zu berücksichtigen? (Beratungstätigkeit als Freiberufler) Bsp: Jan (359) Feb (400) März (500) April (600) Mai (700) Juni (100) Juli (59)....... im Durchschnitt wäre man aber unter der Grenze - machen dann die paar Monate etwas aus in denen man über 425 Euro lag?

Ist bei der 425 Euro Grenze der Reingewinn (minus Betriebsausgaben gemeint) oder nur der Umsatz?

Darf ich monatlich über die 425 Grenze gehen um die Betriebsausgaben so reinzuholen um am Jahresende das max. Einkommen zu haben (sprich (max. 12 x 425 (2017) =5100 Euro Betreibsausgaben: 150 Euro pro Monat durch ein Arbeitszimmer --> 12 x 150 = 1800

Monatliche max. Einnahme von 425 + 150 =575 wäre das zulässig?

wäre es auch zulässig wenn ich darüberhinaus noch 2 schwnkende Monate hätte die mehr Einnahmen von ca 800 Euro mitsichbringen würden - wohlgemerkt alles als nebenberufliche Selbstständigkeit, da mein Mann Hauptverdiener ist und ich nicht wäre....

Danke für eure Hilfe!

Antwort
von wfwbinder, 44

Den Gewinn ermittelt man ja pro Jahr.

Monatliche Gewinnermittlung ist zwar möglich, schwankt aber ggf. noch mehr wie der Umsatz. 

 Darf ich monatlich über die 425 Grenze gehen um die Betriebsausgaben so reinzuholen um am Jahresende das max. Einkommen zu haben (sprich (max. 12 x 425 (2017) =5100 Euro Betreibsausgaben: 150 Euro pro Monat durch ein Arbeitszimmer --> 12 x 150 = 1800

Bemessungsgrundlage ist ja auch der Gewinn und nicht der Umsatz. Also darfst Du natürlich entsprechend höhere Einnahmen haben. Auch Telefon, Internet, den Computer usw. bei den Ausgaben nicht vergessen.

Kommentar von exilia1 ,

Eine

nicht regelmäßige“

Überschreitung

der genannten Einkommensgrenzen ist erlaubt. Was heißt nicht regelmäßig? mehr wie 2 Mal im Monat? Gilt dies auch für nebenberuflich Selbstständige mit schwankendem Einkommen?

Dann dürfte ich eigentlich kein schwankendes Einkommen haben sondern immer unter den 425 Euro bleiben und nur max. 2 Mal drüber gehen - verstehe ich das richtig?

Zitat:

Unschädlich

ist es, wenn die genannten Grenzen in höchstens

zwei Monaten

innerhalb eines Jahres überschritten werden.

Gibt es irgendwo einen Gesetzestext aus dem hervorgeht, wie schwankendes Einkommen zu berücksichtigen ist? Ich bin mir so unsicher..

Wie kann ich als Freiberufler Telefon Internet absetzten wen ich von zu Hause aus arbeite?

Zur formlosen Einnahmen/Überschussrechnung:

Die Formalien für das vollständig abzugsfäige Arbeitszimmer (seperater Raum, Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit) von zu Hause aus sind gegeben.

Wie berechne ich hierfür die Kosten pro Monat? Ich meine die reinen Raumkosten, Müllgebühren werden den Metern im Quadrat entsprechend (11 % des Hausanteils) berechnet...

Kommentar von wfwbinder ,

 Wie kann ich als Freiberufler Telefon Internet absetzten wen ich von zu Hause aus arbeite?

Im dem Du die Kosten zu 50 % ansetzt.

Im Übrigen löse Dich von der monatlichen Regelung. Es ist der Jahresgewinn und davon 1/12.

Die Überschreitung von 2mal Jährlich ist eine Frage bei den Minijobs, die gilt nicht für die Gewinneinkünfte.

Deine Berechnung für das Arbeitszimmer ist Richtig. Miete, Nebenkosten, Strom und das nach Quadratmetern umrechnen.

Für den Fall, dass Du für die Beschäftigung mal ausser Haus musst denke an die Fahrtkosten. 30 Ct. pro gefahrenem Kilometer.

Kommentar von exilia1 ,

Danke - nur wie mache ich es mit den "Raumkosten" wenn es Eigentum ist?^^ Wir zahlen zwar den Kredit ab aber wir wohnen jan in dem Haus - ich kann das Zimmer ja nicht an mich vermieten?^^ sonst hätte ich ja auf der anderen Seite Einnahmen aus Mite :D^^ HILFE

Kommentar von wfwbinder ,

 Danke - nur wie mache ich es mit den "Raumkosten" wenn es Eigentum ist?

Statt Miete hat man beim Eigentum Zinsen und Abschreibungen (Tilgung sind keine Kosten). und eben die Nebenkosten für Müll usw.

Kommentar von mubsi13 ,

Raumkosten werden in der BWA mit verrechnet. Ich laß das machen und steh auf der sicheren Seite

Antwort
von mubsi13, 45

KV nimmt einen Mindestbetrag. Den zahlst Du jeden Monat ein

Kommentar von mubsi13 ,

das wird einmal im Jahr überprüft, ob Dein Einkommen nicht 405€ im Monat übersteigt. Wenn das der Fall ist, gliegste raus aus der Familienversicherung

Kommentar von exilia1 ,

Ja aber wie wird es überprüft - es wird ja schwankende Monate geben...

Kommentar von exilia1 ,

nee ich möchte ja in der Familienversicherung bleiben die ja beitragsfrei ist...

Kommentar von mubsi13 ,

es wird überprüft in dem die Steuererklärung angefordert wird. Die BWA lasse ich monatlich machen und so behalte ich die Übersicht, wo ich stehe.

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