Frage von Fabi1909, 24

Giralgeldschöpfung - Termineinlage/Wertpapiere?

Hallo,

Folgender Sachverhalt:

Ein Bankkunde geht zu seiner Geschäftsbank und kauft zu Lasten seiner Termineinlage bei der Bank Genussscheine der gleichen Bank und verwahrt diese in einem von der selben Bank geführten Depot.

Hier liegt eine Giralgeldabsorption vor, doch wieso?

Klar ist mir, dass man jegliche Fragen bezüglich Schöpfung und Absorption über die Bilanz klären kann.

Die Termineinlage des Kunden bei der Bank, müsste sich auf der Passiva wiederfinden. Diese Termineinlage nimmt ab. D.h die Passivaposition sinkt.

Voraussetzung für eine Giralgeldabsorption ist eine Aktiv-Passiv-Minderung.

Welche Position der Aktiva sinkt denn, bei der Herausgabe von Genussscheinen?

Für mich ergibt, das momentan keinen Sinn.

Vielen Dank für eure Hilfe!

MfG

Fabi

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von archibaldesel, 12

Der Handelsbestand an eigenen Genussscheinen.

Antwort
von FrageSchlumpf, 16

"Voraussetzung für eine Giralgeldabsorption ist eine Aktiv-Passiv-Minderung."

Der Satz deucht mich komisch. Es kann doch auch ein Passivtausch sein, wie im vorliegenden Fall, oder ?

Sonst würde es ja bedeuten, dass eine Giralgeldabsorption immer mit einer Bilanzverkürzung einhergehen müsste.

Der Genussscheinkauf ( ein s zuviel ? ) ist definitv ein Passivtausch ( Termineinlage sinkt , Eigenkapital steigt ) der dennoch zu einem Rückgang des Giralgeldes führt.

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