Frage von stafen99jamel, 57

ging man während der entdeckung amerikas im jahre 1492 davon aus das die erde eine scheibe war?

Antwort
von Hamburger02, 22

Nein. Es war schon allgemein bekannt, dass die Erde eine Kugel war. Deshalb kam Kolumbus ja auch auf die Idee, dass man nach Indien von beiden Seiten (Osten oder Westen) her kommen könne, was nur bei einer Kugel überhaupt denkbar ist. Allerdings hatte Kolumbus den Durchmesser der Erde nur auf etwa die Hälfte geschätzt.

Antwort
von sarahj, 49

Eigentlich nicht wirklich.

Die "alten Griechen" wussten es schon besser, und man hatte den Erdumfang schon recht genau ausgerechnet.

http://www.uni-stuttgart.de/romlit/mitarbeiter/krueger/interviews/interview\_spi...

Ich denke nicht, daß er Angst hatte, "runterzufallen".

Bis auf ein paar wenige Fundamentalisten hatte die Kirche damals weniger Probleme nicht mit der Scheibe.
Aber keiner akzeptierte die Sonne im Zentrum - bis vor Kurzem ;-D

Antwort
von Hupfdohler, 57

Nein. Dass die Erde eine Kugel ist, wussten schon die alten Griechen und seitdem die allermeisten Gelehrten in Europa. Man hielt aber den Weg, den Kolumbus zurücklegen wollte für zu weit, um ihn mit den damals verfügbaren Schiffen zu schaffen. Damit hatte man auch recht, denn Kolumbus wollte ja westwärts nach Indien gelangen - und das ist auf diesem Weg nun wesentlich weiter entfernt als Amerika, wo er tatsächlich gelandet ist. Man hielt es aber wohl auch für unwahrscheinlich bis unmöglich, dazwischen noch neue Länder zu finden - und damit hatte man sich getäuscht. Wobei auch Kolumbus ja nicht damit gerechnet hat, sondern den Erdumfang für kleiner hielt, als er wirklich ist.

Antwort
von voayager, 32

Ganz bestimmt nicht, schon die Alten Griechen wußten, dass die Erde eine Kugel ist. Sie erkannten dies an Hand der Sonnen, - und Mondfinsternis und noch mehr an der beginnenden Sicht der Segelschiffe auf hoher See, die zusehens bei Näherung zur Gänze dann sichtbar wurden.

Es ist eine dämliche Auffassung, das man früher glaubte, die Erde sei eine Scheibe, auch wenn das ggf. die kath. Kirche so lehrte. Geglaubt haben dies die damaligen Gelehrten nicht.

Was vielmehr typisch war, das war das geozentrische Weltbild, also die Erde als der Mittelpunkt des Alls.

Antwort
von Aliha, 37

Wenn dem so wäre, hätte Kolumbus nicht versucht, Indien auf Westkurs zu erreichen.

Antwort
von realsausi2, 17

Gerade die Idee, die hinter Kolumbus´ Reise steckte, ist ein Beleg für die Annahme einer Kugelgestalt. Er wollte immerhin in der Gegenrichtung nach Indien fahren. Das geht nur auf einer Kugel.

Hätte Amerika nicht den Weg blockiert, wäre er wohl fast da angekommen.

Kommentar von Aliha ,

Wahrscheinlich wäre er vorher mit samt seiner Mannschaft verhungert.

Antwort
von uschifragen, 44

Teils, teils. Die fortschrittlichen wußten (wie übrigens die antiken Griechen auch schon), daß die Erde eine Kugel ist.

Antwort
von Accountowner08, 17

ich denke, die entdecker wollten beweisen, dass sie einen kugel ist, aber der rest der (europäischen) Welt dachte, es sei eine Scheibe...

Kommentar von Kanatar ,

das stimmt so nicht. Seit der Antike hat niemand Relevantes mehr geglaubt die Erde sei eine Scheibe. Das wurde während der Aufklärung behauptet um das Christentum weiter zu diffamieren.

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