Frage von berni82, 36

Gilt schriftliches vor mündlichem Recht?

Hallo Zusammen, habe gerade einen Aufhebungsvertrag auf der Arbeit abgeschlossen bei dem zunächst mit meinem Chef mündlich der 31.3. als Tag der Freistellung ausgemacht wurde...Schriftlich im Vertrag steht nun allerdings schon der 15.3. als Tag der unwiderruflichen Freistellung unter Einbeziehung offener Urlaubstage und Überstunden, was gilt denn nun? Will auch nicht im Streit mit meinem Arbeitgeber auseinander gehen aber sehe auch nicht ein unnötig 15 Tage noch länger dort zu arbeiten als ich eigentlich vielleicht müsste

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Robert Mudter, Fachanwalt für Arbeitsrecht, 10

Die leider häufige Antwort: Kommt darauf an, aber im Zweifel gilt das geschriebene Wort. Ein Aufhebungsvertrag bedarf der Schriftform und im Zweifel ist in dem Vertrag selbst auch noch einmal geregelt, dass alle Abänderungen der Schriftform bedürfen. Also: Ansprechen und schriftlich als Zusazu fixieren

Antwort
von muschmuschiii, 23

es gilt der schriftliche Aufhebungsvertrag

Kommentar von Nightstick ,

Das kann man so pauschal nicht sagen! Dann müsste schon in der schriftlichen Vereinbarung explizit stehen, dass mündliche Nebenabreden ungültig sind. Die Problematik läge hier allerdings in der Beweisführung.

Aber davon abgesehen, verstehe ich die Argumentation des Fragestellers nicht so ganz. Indem der Freistellungstermin "vorverlegt" wird, arbeitet er doch nicht unnötig länger. Der AG hat in solchen Fällen das Recht, die Zeit der Freistellung mit ausstehendem Urlaub und Überstunden zu verrechnen.



Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten