Es heißt ja immer man soll täglich 2-3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Da ich gerne Kaffee trinke hätte ich den schon früher immer gerne eingerechnet. Aber da hat es geheißen man müsse zu Kaffee eher noch mehr dazu trinken. Jetzt hat mir plötzlich einer erzählt man dürfe Kaffee schon dazuzählen! Was stimmt denn nun?
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Entwarnung
Lange Jahre hielt sich die Meinung, Kaffee entziehe dem Körper Wasser und sei schon aus diesem Grund ungesund. Diese Behauptung ist inzwischen eindeutig widerlegt. Nichts sollte Sie daran hindern, ein Glas Wasser zum Kaffee zu trinken, wenn Sie es mögen. Aber Sie können heute sogar Ihren Kaffee in den täglichen Flüssigkeitsbedarf einrechnen. Und für die Behauptung, Kaffee mache dick durch erhöhte Insulinproduktion, gibt es derzeit keinerlei medizinische Anhaltspunkte. http://www.gesundundleben.at/index.php?id=55
habe letztens auch gehört, das Kaffee nicht mehr als entwässernd gilt. Da ich selber auch viel Kaffee trinke, sagt mir mein Gefühl bzw. Durst, dass das stimmen könnte.

Inzwischen ist es soweit das allgemein behauptet wird (habe ich erst kürzlich in med. Fachzeitschrift gelesen) das Kaffee sehr wohl zur eingenommenen Flüssigkeit DAZU gerechnet werden darf.
Zumindest laut neuesten Erkenntnissen.

Ich arbeite in der Pflege. Kaffee muß mit in die Tagesbilanz als Flüssigkeit.

Inzwischen wurde anhand mehrerer Studien belegt, dass man Kaffee zu der getrunkenen Flüssigkeitsmenge dazuzählen kann. Trotzdem trinke ich auch zum Kaffee noch immer ein Glas Wasser - das hab ich mir so angewöhnt und schlecht kann es ja nicht sein.
Ja das stimmt. Wieso weiß ich selbst nicht. Auch Alkohl...also Sachen die dem Körper ja eigentlich Flüssigkeit entziehen gehören laut Galileo glaub ich dazu.
Galileo als Quelle??? Also bitte!!
heul doch

ich frage mich das gleiche beim bier! bei kaffee denke ich schon, beim bier bin ich mir nicht sicher!
auch, vor allen Dingen Kölsch.
Ob man darf oder nicht. Kaffee ist nach der Zubereitung flüssig. Solltest du den Kaffee jedoch unzubereitet essen, dann zählt es selbstverständlich nicht zu den Flüssigkeiten.
SirPedta am 4. August 2009 19:42 Wenigstens einer blickt noch durch.
Es kommt darauf an, ob Du viel Kaffee trinkst, also mit viel Flüssigkeit, oder eher einen Espresso. Deutscher Filterkaffee, der absolut ungesund ist, ist aber sehr wohl als Flüssigkeit anzusehen. Das, was dem Kaffee den Ruf verlieh und heute noch hartnäckig hält, nämlich er würde dem Körper Wasser entziehen liegt an seiner Fähigkeit, Stoffwechsel, Darm und Niere anzuregen. Aber das ist doch genau das, was man will. Man trinkt Flüssigkeit, die die Schlackenstoffe (harnpflichtigen Substanzen) bindet und dann auch, angeregt durch Kaffee, schneller zur Ausscheidung bringt. Bei einem Espresso (ein guter Espresso ist die gesündeste Form Kaffee zu konsumieren) ist die Sachlage anders, weil ja nur wenig Flüssigkeit verwendet wird. Also kann dem Körper dadurch auch nicht viel Flüssigkeit zugeführt werden.
Eigentlich nicht. kaffee entzieht dem Körper die Flüssigkeit, da es extrem die Nieren/Blasenfunktion anregt. Im Süden wird zu einem Expresso immer ein Glas stilles Wasser gereicht (und getrunken) um den Flüssigkeitshaushalt wieder aufzubauen
Er regt die Nierenfunktion an, aber es kommt nicht mehr raus als mit dem Kaffee reingekommen ist. Das heißt, er ist nicht entwässerd sondern (in dieser Hinsicht) sogar gesund.
SirPedta am 4. August 2009 19:44 @Jonandi: Das Glas Wasser ist nach altem Brauch "Im Süden" übrigens VOR dem Kaffeegenuß zu trinken, da es lediglich die Kehle erfrischen und benetzen soll, dass der Kaffee besser "hinabgleitet", nicht um den Wasserhaushalt zu regulieren. Das kam nur noch nicht in Europa an.

Nur wenn man täglich Kaffee trinkt, dann darf man es mitzählen.
Warum?
veganAlicia am 2. August 2009 23:20 Das habe ich im Fernsehen gesehen, das man das dann mitzählen kann, vielleicht weil der Körper dran gewöhnt ist.

bei alten kulturvölkern wie griechen oder österreichern erhält man zum kaffee immer auch wasser. die wissen noch, dass man für die ausscheidung einer tasse kaffee eine zusätzuliche tasse wasser braucht. die pressemeldungen mit gegenteiligen behauptungen kommen mit sicherheit von der kaffeelobby, ein großer wirtschaftsfaktor. die haben es fertiggebracdht, dass auf allen diätzetteln für gichtkranke der kaffee als getränk empfohlen wird, obwohl coffein einen akuten gichtanfall auslösen kann. kürzlich erschien sogar eine meldung, dass kaffeetrinken den ausbruch von alzheimer hinauszögert. hör lieber auf die homöopathie, die seit 200 jahren die schädigungen durch kaffee beschreibt, für gelenke, nerven, herz usw, besonders, je älter man wird.
SirPedta am 4. August 2009 19:56 Das Glas Wasser ist nach altem Brauch der Ursprungsländer des Kaffees VOR dem Kaffeegenuß zu trinken, da es lediglich die Kehle erfrischen und benetzen soll, dass der Kaffee besser "hinabgleitet", nicht um den Wasserhaushalt zu regulieren. Das kam nur noch nicht in Europa an - in der Homöophatie seit 200 Jahren wahrscheinlich auch nicht. Es ist möglich, dass hinter den gutheissenden Kaffeeeigenschaften plötzlich die Industrie steckt, aber ihn zu verteufeln hat genausowenig Geist (Könnte ja von der Teeindustrie herrühren). Ich bin nur vielseitiger Leser von Büchern verschiedener naturwissenschaftlicher Arten, die "öffentliche Diskussion" interessiert mich kaum, aber die krankmachende Kaffeethese ist m.E. kaum in deinem Maße tragbar, solltest Du ein tatsächlich amtierender Honöopathe sein.