Frage von BernhardMB, 53

Gilt eine Folgebescheinugung bei der Arbeitsunfähigkeit rückwirkend, wenn mein Arzt mir eine AU vom 1.10.-10.10. Später eine Folgebescheinigung bis 20.11. gibt?

Die zweite Bescheinigung stellte er am 20.11. aus. Dazu schreibt er in das Feld "von": "Folgebescheinigung" und bei "bis" eben "5.12.". Bedeutet das, die Arbeitsunfähigkeit ist gesamt durchgehend vom 1.10. bis 5.12. attestiert ?

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Antwort
von herzilein35, 19

Nein eine Folgebescheinigung muss direkt an die Erstbescheinigubg gekoppelt sein. Wenn mittendrin nichts ausgestellt war, warst du Arbeitsfähig. Daher ist diese jetzt wieder eine Erstbescheinigung. War ein Praxisfehler und muss schnellstens geändert werden sonst gibt es Ärger. Achte in Zukunft darauf. Ist mir auch schon passiert, dass sie nichts im Computer geändert hatten. Mir ist es aber gleich aufgefallen, da ich davon Ahnung habe.

Kommentar von Familiengerd ,

In diesem Fall kann zwar keine Folgebescheinigung ausgestellt werden, wenn seit dem Auslaufen der Erstbescheinigung mehr als 3 Tage vergangen sind, aber Deine Aussage:

eine Folgebescheinigung muss direkt an die Erstbescheinigung gekoppelt sein

ist objektiv und sachlich falsch!

Lies einfach mal die Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses § 5 "Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit" Abs. 3 Satz 2, statt immer wieder falsche Behauptungen aufzustellen.

Dort heißt es nämlich:

Eine Rückdatierung des Beginns der Arbeitsunfähigkeit auf einen vor dem Behandlungsbeginn liegenden Tag ist ebenso wie eine rückwirkende Bescheinigung über das Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit nur ausnahmsweise und nur nach gewissenhafter Prüfung und in der Regel nur bis zu drei Tagen zulässig.

Allmählich solltest Du das auch mal kapieren.

da ich davon Ahnung habe

Ach ja?

Das ist zu bezweifeln, wenn Du nicht einmal die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie kennst oder sie schlichtweg ignorierst.

Antwort
von Balubaer02, 32

Ruf am Besten beim Doc an und frag nach. Sicher kann es dir dann am Telefon von einer Arztassistentin erklärt werden was Sache ist.

Antwort
von SiViHa72, 24

Das hört sich seltsam an. Eine Folgebescheinigung schließt nahtlos an die Erstbeschein igung an.

Beiispiel: Erstbescheinigung: vom 01.08.2016 bis 08.08.2016

Folgebescheinigung vom 09.08.2016 bis 11.08.2016

Also konkrete Daten. Ohne Lücke.


Ich hatte das schon ein paarmal so über die Jahre. Das muss immer so aussehen.

Kommentar von Familiengerd ,

Eine Folgebescheinigung schließt nahtlos an die Erstbescheinigung an.

Davon kann es Ausnahmen geben.

Auch eine Folgebescheinigung kann wie die Erstbescheinigung ausnahmsweise und nach besonderer sorgfältiger Prüfung für in der Regel bis zu 3 Tagen rückwirkend ausgestellt werden (Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses § 5 "Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit" Abs. 3 Satz 2).

Kommentar von herzilein35 ,

Familien gerd sei am Besten ruhig

Kommentar von Familiengerd ,

@ herzilein35:

Du wirst mir nicht den Mund verbieten können, wenn ich hier Aussagen, die so allgemein-pauschal falsch gemacht werden, als "falsch" bezeichne - auch wenn es Dir nicht passt.

Drückt euch genau aus, dann gibt es keine Probleme!

Sagt dem Fragesteller, dass er bei einer 3-wöchigen Pause keine Folgebescheinig erhalten kann, aber behauptet nicht fälschlich, eine Folgebescheinigung dürfe nur nahtlos ausgestellt werden, wenn die gesetzlichen Bestimmungen, die Richtlinien etwas Anderes sagen!

Antwort
von voxymo, 32

Nein, Folgebescheinigung muss direkt im Anschluss ausgestellt werden.

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist falsch.

Auch eine Folgebescheinigung kann wie die Erstbescheinigung ausnahmsweise und nach besonderer sorgfältiger Prüfung für in der Regel bis zu 3 Tagen rückwirkend ausgestellt werden (Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses § 5 "Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit" Abs. 3 Satz 2).

Kommentar von herzilein35 ,

Das ist nicht falsch Gerd

Kommentar von Familiengerd ,

Doch, die allgemeine Behauptung, die "Folgebescheinigung muss direkt im Anschluss ausgestellt werden", ist falsch.

Das ändert sich auch nicht dadurch, dass bei einer so langen Zwischenzeit keine Folgebescheinigung mehr ausgestellt werden kann.

Kommentar von herzilein35 ,

Ja aber nicht 3Wochen

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist richtig - aber etwas Anderes als die Behauptung, die "Folgebescheinigung [müsse] direkt im Anschluss ausgestellt werden"!

Kommentar von Griesuh ,

FamilienGerd: Korint..kak..rei

Kommentar von Familiengerd ,

Wenn du das meinst und es für Dich keinen Unterschied ausmacht, ob der Arzt rückwirkend eine AU oder eine Folge-AU ausstellen darf oder nicht, die gesetzlichen Bestimmungen/Richtlinien für Dich keine Relevanz haben ... meinetwegen ...

Wenn Du aber nicht in der Lage bist, genau zu antworten, und das Bestehen darauf und die Bezeichnung falscher Aussagen als "falsch" als "Korint..kak..rei" bezeichnest, dann hast Du in einem Forum, das sich mit juristischen Fragen beschäftigt, schlicht und einfach eigentlich nichts verloren ... ab gesehen davon, dass Deine Entgleisung nur Deine Unfähigkeit und Hilflosigkeit dokumentiert.

Das gilt auch für herzilein35.

Aber damit will ich mich nicht weiter abgeben!

Kommentar von voxymo ,

Hallo Gerd, ich beziehe mich auf Satz 5 des von dir o. g. Gesetzestextes: Die Voraussetzung für das Fortbestehen einer lückenlosen Arbeitsunfähigkeit für die Beurteilung eines Anspruchs auf Krankengeld ist, dass die ärztliche Feststellung der weiteren Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit spätestens am nächsten Werktag nach dem zuletzt bescheinigten Ende der Arbeitsunfähigkeit erfolgt;

Antwort
von Elaysa, 29

Ja, genau so. Was sonst sollte gelten? Der Doc macht das sicher nicht zum ersten Male.

Antwort
von Griesuh, 18

Eine Folgebescheinigung einer AU muss direkt nach der Erstbescheinigung folgen, bzw. an die Folgebescheinigung fortlaufend ausgestellt  sein, ohne Datumslücken.

Da du nun im November wieder krank wurdest ist das eine neue Erstbescheinigung.


Kommentar von Familiengerd ,

Eine Folgebescheinigung einer AU muss direkt nach der Erstbescheinigung folgen

Das ist falsch.

Auch eine Folgebescheinigung kann wie die Erstbescheinigung ausnahmsweise und nach besonderer sorgfältiger Prüfung für in der Regel bis zu 3 Tagen rückwirkend ausgestellt werden (Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses § 5 "Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit" Abs. 3 Satz 2).

Kommentar von Griesuh ,

FamilienGred.lass es gut sein!! Du gibts eine Antwort auf eine nicht gestellte Frage.
Das was du hier erklärst, davon reden wir hier aber nicht.

Beim Frager liegt fast ein Monat zwischen den beiden AU's

Kommentar von Familiengerd ,

Du schreibst, eine "Folgebescheinigung einer AU [müsse] direkt nach der Erstbescheinigung folgen, bzw. an die Folgebescheinigung fortlaufend ausgestellt  sein, ohne Datumslücken".

Und diese Behauptung ist so allgemein, wie Du sie aufstellst, schlicht und einfach falsch!

Beim Frager liegt fast ein Monat zwischen den beiden AU's

Das weiß ich wohl; in meinem Kommentar ist ja auch von 3 Tagen die Rede.

Du allerdings stellt Deine Behauptung unabhängig von dem speziellen Fragefall ganz allgemein auf!

Du gibts eine Antwort auf eine nicht gestellte Frage.

Ich habe nicht auf die Frage geantwortet, sondern Deine allgemein gehaltene und darum falsche Behauptung kommentiert.

Wenn Du genauer/präziser antworten würdest, gäbe es auch nichts zu beanstanden (wobei mir erst nach dem Posting aufgefallen ist, dass es sich ausgerechnet - wieder - um Dich handelt).

Kommentar von herzilein35 ,

Du gibst einen Kommentar aif eine nicht gestellte Frage Gerd. Wäre besser du wärst still.

Kommentar von Familiengerd ,

@ herzilein35:

Das "Ungenau-sein" oder "Nicht-richtig-lesen-können" scheint bei Dir Methode zu sein.

Ich habe nicht auf die Frage geantwortet, sondern die falschen Aussagen in den Antworten kommentiert - und diesen Umstand sogar in der Erwiderung hier drüber ausdrücklich formuliert - Du musst bloß lesen (und verstehen) können!

Wäre besser du wärst still.

Das gebe ich Dir gerne zurück - besonders unter den genannten Voraussetzungen, die bei Dir eigentlich eine ausgesprochene Unkenntnis/Unfähigkeit bedeuten.

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